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Wir geben Gewalt keinen Spielraum


Das Bild unserer SG Dynamo in der Öffentlichkeit ist seit einigen Jahren schwer belastet. Auf der einen Seite haben wir Bilder von guter Stimmung im Stadion, von tollen Choreographien der Fans und Tausenden, die unsere Sportgemeinschaft regelmĂ€ĂŸig zu ihren AuswĂ€rtsspielen begleiten, vor Augen. Auf der anderen Seite wurden gerade diese tollen Stimmungen immer wieder ĂŒberlagert. Von Meldungen und Berichten beispielsweise, ĂŒber Auseinandersetzungen zwischen so genannten „Fans“ mit AnhĂ€ngern anderer Vereine oder auch der Polizei. Von explodierenden Knallkörpern, Raketen oder Rauchbomben. Dieses kostet unseren Verein nicht nur eine Menge unnötigen Strafgeldes an den DFB und andere Organisationen, sondern belastet das Image der SG Dynamo sehr. Die Konsequenzen sind zum Beispiel Probleme bei Sponsoren, sich mit unserem Klub zu identifizieren. Gerade im ĂŒberregionalen Bereich ist dieses hĂ€ufig der Fall. Das hat dann zur Folge, dass Engagements möglicherweise nicht fortgesetzt werden bzw. gar nicht erst zustande kommen. Oder auch ein allgemeines negatives Bild, welches sich außerhalb der Grenzen Dresdens und Sachsens in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat, wenn der Name „Dynamo Dresden“ fĂ€llt. Oft wird eben dieser Name mit Krawallen, gewalttĂ€tigen Auseinandersetzungen und Störungen des Spielbetriebes in Verbindung gebracht. Und das alles fĂ€rbt leider auch ab. Auf unsere Stadt zum Beispiel, die so viel zu bieten hat, kulturell, historisch und eben auch sportlich. Und auch auf alle Fans, die einfach nur guten und erfolgreichen Fußball sehen und die einmalige Stimmung im Stadion erleben wollen.

Die GrĂŒnde fĂŒr diese Entwicklung sind vielfĂ€ltig. Hier sind viele Beteiligte verantwortlich, wenn sich ein Verein am Ende so nach außen darstellt, wie es bei uns der Fall ist. Da nehmen wir uns selbst bei der Fehlersuche nicht aus. Und deshalb ist jetzt jeder Einzelne gefordert, darĂŒber nachzudenken, wie er dazu beitragen kann, dass es anders wird. FĂŒr uns ist es wichtig, dass sich viele Mitglieder, Fans, AnhĂ€nger, Sponsoren und BĂŒrger der Region Dresden mit der SG Dynamo solidarisieren und dokumentieren, dass Sie sich gegen Gewalt und all ihre AusprĂ€gungen im Zusammenhang mit Fußballspielen wenden. Deshalb haben wir die Kampagne „Wir geben Gewalt keinen Spielraum“ ins Leben gerufen. Wir wollen, dass die Menschen in Deutschland und in Europa wieder an tollen Fußball denken, wenn sie den Namen „Dynamo Dresden“ hören. Wie es schon einmal ĂŒber viele Jahre hinweg der Fall war. Und an die riesige UnterstĂŒtzung unserer Fans fĂŒr Ihren Verein. In guten wie in schlechten Zeiten. Wie es immer noch der Fall ist.

Wir sind fĂŒr Fußball pur, fĂŒr FangesĂ€nge, fĂŒr Dresdner Fankultur. Vor allem auch im neuen Stadion. Aber wir sind gegen GewalttĂ€tigkeit, gegen Ausschreitungen und gegen Bedrohungen.

Die SG Dynamo Dresden steht an einem Scheideweg. Entweder, wir alle packen das Problem hier und jetzt gemeinsam an. Oder wir werden an dieser Aufgabe scheitern. Und das wĂŒrde mindestens eine Entwicklung in die sportliche Bedeutungslosigkeit oder sogar Schlimmeres zur Folge haben.

Die jetzige Plakataktion stellt erst den Beginn unserer Aktion „Wir geben Gewalt keinen Spielraum“ dar. Viele weitere AktivitĂ€ten werden folgen.

Mitmachen. FĂŒr Fußball. FĂŒr Fans. FĂŒr Dynamo. FĂŒr Dresden.

Ladet Euch hier das Plakat der aktuellen Anti-Gewalt-Kampagne herunter

Gesicht zeigen gegen Gewalt


Vereinsmitglieder, Sponsoren, Fans und viele Menschen aus der Politik, der Wirtschaft, dem Sport, der Wissenschaft  und der Kunst identifizieren sich mit dieser Kampagne gegen Gewalt und beziehen klare Positionen gegen Gewalt.

Dr. Albrecht Buttolo


Dr. Albrecht Buttolo ehemaliger Innenminister Sachsen

(Ehemaligger SĂ€chsischer Staatsminister des Innern)

Nicht nur viele Dynamo-Sponsoren haben ihre UnterstĂŒtzung zur Dynamo-Kampagne "Wir geben Gewalt keinen Spielraum" zugesagt. Auch der SĂ€chsische Staatsminister des Innern Dr. Albrecht Buttolo begrĂŒĂŸt Dynamos auftreten gegen Gewalt: "Durch Fußballrandale drohen die NichtberĂŒcksichtigung bei der Vergabe von internationalen Spielen oder die Austragung bestimmter Spiele unter Ausschluss der Zuschauer. Damit sind wirtschaftliche Verluste und weiterer Imageschaden verbunden. Ich begrĂŒĂŸe es, dass Dynamo Dresden und seine echten Fans deutliche Signale setzen, dass sie nicht bereit sind, Gewalt beim Fußball hinzunehmen."

Hans-Georg Moldenhauer


DFB Vize-PrÀsident Hans-Georg Moldenhauer

(Vize-PrĂ€sident des Deutschen Fußball Bundes)

„Jeder Kampf gegen Gewalt oder Rassismus am Rande unseres schönen Fußballsports ist wichtig. Es ist wichtig, dass wir hier Flagge zeigen. Darum beobachtet der DFB diese Kampagne nicht nur, er versichert Dynamo auch seiner vollsten UnterstĂŒtzung. Wenn man schaut wann was passiert, dann kann man schnell erkennen, dass der Fußball deshalb im Blickpunkt steht, weil der Fußball eine Sportart ist, die im Fernsehen zu sehen ist und die Medien viel darĂŒber berichten. Verein, Verband, Kommune, Polizei und die Fans natĂŒrlich mĂŒssen gemeinsam gegen Gewalt arbeiten. Dann kann man die wenigen GewalttĂ€ter isolieren.“

Dr. Lutz Vogel


ehemaliger OberbĂŒrgermeister Dr. Lutz Vogel

(ehemaliger OberbĂŒrgermeister der Stadt Dresden)

Dresden ist als Stadt der Kunst und Kultur weltweit bekannt. Mit diesem Ruf zieht Dresden jĂ€hrich zehntausende Touristen nach Elbflorenz. Aber auch der Sport ist in Dresden seit Jahrzehnten eine feste GrĂ¶ĂŸe. In den letzten Jahren beherrschten aber viel zu oft negative Schlagzeilen ĂŒber Randale am Rande von Fußballspielen von Dynamo Dresden die sportliche Berichterstattung aus Dresden. So ist Dresdens Stadtoberhaupt auch als Kunst- und Fußballfan an einen gewaltlosen Sport zur Wahrung des guten Rufes der Stadt interessiert.

Dr. Lutz Vogel: "Keine Frage, es ist fĂŒr mich selbstverstĂ€ndlich, dass ich bei dieser Kampagne mitmache. Wenn es gegen Gewalt geht, ist es mir ein BedĂŒrfnis hier mitzuhelfen."

Eduard Geyer


ehemaliger Cheftrainer der SG Dynamo Eduard Geyer

(ehemaliger Chef-Trainer der SG Dynamo Dresden)

Sportlicher Wettkampf im Fußball hat mit Leistung auf dem Spielfeld und immer auch mit vielen Emotionen auf den ZuschauerrĂ€ngen zu tun. Kreative FangesĂ€nge, beeindruckende Choreografien und lautstarke Anfeuerungsrufe sind Ausdruck einer leidenschaftlichen UnterstĂŒtzung der eigenen Mannschaft. Das Ausleben von Rassismus und Androhung von Gewalt haben in einer sportlichen Auseinandersetzung nichts zu suchen. Doch immer wieder gelingt es einigen wenigen Krawallmachern unter dem Deckmantel des Dynamo-Logos ihre Gewaltphantasien auszuleben.

Eduard Geyer: „Gewalt gehört nicht zum Fußball. Das zerstört den Verein und den Fußball. GewalttĂ€ter sind fĂŒr mich keine Fußballfans, sondern Kriminelle, die wir ausschließen mĂŒssen.“

Gesicht zeigen gegen Gewalt


Marcel Zasche, Stefan ZĂŒrich, Steffen Zocher von ALVO Metalltechnik
Mirko Horvat von der Autovermietung Hofmann
Ralf Geißler, Peter Geißler, Ramona Geißler vom BaugeschĂ€ft Geißler und Ralf Minge,
Henry Flack und Milan Paul von BIT-Bautzen IT Group, Steffen Baltz von SAP
Angelika und Tobias Börner von Container-Börni
Bernd Goltz und Rolf Troitler von Delta Loyd
Steuerberater Alexander Deuchert
Constanze Dietz vom Gardinenstudio Torgau
Thomas Dinger, Schatzmeister Eislöwen
Hans-GĂŒnther Eichler, BILD Dresden
Maik Knötsch, Lars Zieler von Elbe Automobile
Tino Raabe von der FIRA-Gruppe
Ron Fischwasser von der Hamburg Mannheimer und Andreas Bromann und Ronny Garcia Firma ELITE
Hartmut Lampe von Alco Möbel und Oliver HÀrtig, BÀckerei HÀrtig
Matthias Lösche und Michael Lösche von SULO
Ralf Made, Starlight Event
Steffen Fischer und Susanne Fischer, Malermeister Fischer
Matthias Mauksch und Rene Beuchel, Dynamo Dresden
Tino Pehlke und Robert Becht, BMW Melkus
Hartmut Ruske und Andreas Kittler, METRO
Andreas Ritter, DRK, Irene Heubian, Ströer
Dietmar und Michael Bernd, Rohr und Kanalservice Bernd
Jens FridlÀnder, Karsten Fink, Bautrocknung Schmittgal
Helmut Bandow, Karl-Heinz Schölzel, Dreha, René Beuchel
Herr JĂŒrgen Schubert von ThyssenKrupp Xervon GmbH
Andreas Urban, Markus Winkler, Werner Berger, Michal Winkler, Bauschlosserei Winkler
David Richter, Carola Richter, Steffen Houlitschek, Joachim Strauss, Heiko Frentsch, BĂ€ckerei Emil Reimann
Jan Burghardt, Steigenberger, Uwe und Birgit Zach,Flack & Schwier

Auch andere Freunde und Partner der SG Dynamo Dresden zeigten Gesicht gegen Gewalt.