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Dynamo reformiert Stadionordnung
Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden hat im Zuge ihrer vielfältigen Bemühungen gegen Ausschreitungen, Gewaltverherrlichung und Fremdenfeindlichkeit die Stadionordnung reformiert und wird ab sofort allen Personen den Zutritt zum Rudolf-Harbig-Stadion verwehren, die
rassistisches, fremdenfeindliches, antisemitisches, gewaltverherrlichendes, diskriminierendes sowie rechts- und/oder linksradikales Propagandamaterial mit sich führen. Gleichwohl wird allen Personen ebenfalls der Zugang verwehrt, die Kleidung tragen, die Schriftzüge oder Symbole mit eindeutiger rassistischer, fremdenfeindlicher, gewaltverherrlichender, diskriminierender sowie rechts- und/oder linksradikaler Tendenz aufweist.
Ein Betreten des Stadion mit Kleidung des Labels ‚Thor Steinar’ wird zukünftig grundsätzlich untersagt. Ebenfalls nivelliert wurde der sogenannte Rassismusparagraf der Stadionordnung. Allen Besuchern ist das Äußern oder Zurschautragen von rassistischen, fremdenfeindlichen, gewaltverherrlichenden, antisemitischen, diskriminierenden sowie rechts- und/oder linksradikalen Parolen und Symbolen untersagt. Ein Verstoß gegen diese Anordnungen zieht einen sofortigen Stadionverweis nach sich. Zudem werden dann gegebenenfalls Ermittlungsverfahren bei strafbaren Handlungen sowie Verfahren zur Erteilung eines Stadionverbotes eingeleitet. Es gelten dabei die Richtlinien des Deutschen Fußball Bundes (DFB) zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen sowie des DFB-Ausschusses für Sicherheitsangelegenheiten zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten in ihrer jeweiligen aktuellen Fassung. Diese Regelungen gelten bereits für das Heimspiel am kommenden Samstag gegen die U23-Vertretung von Borussia Dortmund. Dynamo hat bereits in den letzten Wochen seinen Ordnungsdienst auf die strikte Umsetzung dieser Richtlinien vorbereitet und unterwiesen.
Hauptgeschäftsführer Bernd Maas: „Natürlich ist es nichts völlig Neues, einen entsprechenden Anti-Gewalt-Paragrafen in seiner Stadionordnung zu haben. Uns war aber wichtig, diese Regelungen klar und eindeutig zu benennen und die entsprechenden Konsequenzen aufzuzeigen. Wir werden keinerlei Antisemetismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit in unserem Stadion und unserem Verein dulden. Das zukünftige Verbot eines bestimmten Kleidungs-Labels ist da nur eine flankierende Maßnahme. Dynamo Dresden wendet sich entschieden gegen jegliche fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen. Deshalb haben wir dies im Rahmen unseres Hausrechtes umfangreich und detailliert geregelt.“
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