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NEWS - Verein
30. Januar 2009 | 13:34

Dynamo bestraft Chaoten

Die SG Dynamo Dresden hat Dank der professionellen Zusammenarbeit und Kooperationsbereitschaft der Hallenser Polizeibehörden bereits drei Tage nach den durch sogenannte Dynamo-„Fans“ im Rahmen eines Testspiels des Future-Teams gegen den Halleschen FC am vergangenen Dienstag begangenen Ausschreitungen eine vollstĂ€ndige Namensliste der betreffenden sechsundzwanzig Personen erhalten. Gegen diese Randalierer sind bereits durch die Behörden entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruches eingeleitet worden. Dabei handelt es sich fast ausnahmslos um in Dresden wohnhafte „Fans“ im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, davon allein elf Dynamomitglieder sowie acht Inhaber einer Dauerkarte fĂŒr den Fanblock im Rudolf-Harbig-Stadion.

Die SG Dynamo Dresden hat am gestrigen Donnerstagabend alle 26 Personen mit einem Hausverbot belegt, welches bereits fĂŒr das Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue am morgigen Samstag, 31. Januar 2009 GĂŒltigkeit besitzt. Zudem verlieren alle Jahreskarten, die sich im Besitz dieser Randalierer befinden, mit sofortiger Wirkung ihre GĂŒltigkeit. Außerdem werden nach Abschluss der Ermittlungen gegen alle Personen zustĂ€ndigkeitshalber durch den Halleschen FC bundesweite Stadionverbote mit der maximalen Laufzeit von derzeit drei Jahren und GĂŒltigkeit fĂŒr alle Ligen verhĂ€ngt, die Dynamo-GeschĂ€ftsfĂŒhrung hat darĂŒber hinaus beim Ehrenrat entsprechende Auschlussverfahren gegen die elf Mitglieder beantragt. Sollten gegen die SG Dynamo Dresden durch den zustĂ€ndigen Fußballverband im weiteren Verfahren Geldstrafen auf Grund dieser Randale auferlegt werden, wird der Verein darĂŒber hinaus diese Strafen auf zivilrechtlichem Weg von den Verursachern einfordern.

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Ralf Minge: „Zur Bewertung dieser Ausschreitungen in Halle gibt es keine zwei Meinungen. Diese Chaoten gefĂ€hrden bewusst die Existenz von Dynamo, deshalb sind es auch keine Fans. Wir werden mit allen uns zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln diese Personen konsequent bestrafen, dabei gibt es keinerlei Verhandlungsspielraum!“

PrĂ€sident Hauke Haensel: „Die gute Kooperation mit der Polizei versetzt uns in die Lage, absolut zeitnah auf diese Vorkommnisse reagieren zu können. Solche sogenannten ‚Fans’ schaden dem Verein und seinem Image, darauf können wir verzichten. Es muss und wird uns in Zukunft gelingen, diese auf die gesamte Fangemeinde bezogenen wenigen Randalierer und Störer auszugrenzen.“

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