Interview mit Martin Stoll

„Ich bin sehr glücklich, hier zu sein.“

Für einen der Neuzugänge im schwarz-gelben Trikot wird der Heimspiel-Auftakt gleich zum Wiedersehen mit guten Bekannten: In 13 Einsätzen trug Martin Stoll in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen zum Zweitliga-Aufstieg der Norddeutschen bei.

Der Dynamo-KREISEL traf sich mit Martin Stoll in dem Familienbetrieb „Fisch und Feinkost Zschornak“ in der Borsbergstraße bei einer Fischsemmel zum Interview. Wir sprachen mit dem 28-Jährigen in der hauseigenen „Kogge“ über seinen Vereinswechsel von einem Zweitliga-Aufsteiger zum anderen und warum ihn der Abschied aus Rostock enttäuscht hat. Außerdem verriet er uns die Stärken und Schwächen der Ostseestädter und blickte kritisch auf den Saisonauftakt in Cottbus zurück.

Martin, wann hast Du dir zum letzten Mal eine Fischsemmel gegönnt?
Das ist gar nicht so lange her. Vor fünf, sechs Tagen habe ich mir eine in der Innenstadt gekauft (lacht). Das war aber eher eine „künstliche“ Fischsemmel, sage ich mal, nichts Originales.

Isst Du gerne Fisch?
Ich esse auch Fisch, aber nicht bevorzugt. Generell esse ich eher Fleisch. Aber zur Abwechslung und zur ausgewogenen Ernährung gönne ich mir dann auch mal Fisch.

Hast Du in deiner Zeit an der Ostseeküste in Rostock des Öfteren auf frischen Meeresfisch zurückgegriffen?
Nein, gar nicht. Auf die Idee bin ich ehrlich gesagt auch nicht gekommen. Da ich ja eher kein fanatischer Fischesser bin, habe ich da auch kein spezielles Interesse gehabt, Fisch zu essen, nur weil er aus der Ostsee kam.

Wo liegen denn beim Fleisch deine Vorzüge? Leistungssportler betonen aus ihrer Sicht ja immer, wie gut Fisch in den Ernährungsplan passt...
Für mich persönlich ist ein frisches Stück Rindfleisch einfach lecker! Ich habe Fleisch aufgrund des Geschmackes lieber als Fisch, wenn man es so direkt miteinander vergleicht.

Welche Küche bevorzugst Du unter kulinarischen Gesichtspunkten?
Da habe ich absolut ein Faible für die asiatische Küche. Ich kann gar nicht begründen woher das kommt – mir schmeckt das würzig süß-saure Aroma einfach sehr gut.

Wenn Du Asiatisch essen gehst – verzehrst Du dann alle Speisen landesüblich mit Stäbchen?
Sushi esse ich mit Stäbchen...

... und wie sieht es mit der traditionellen asiatischen Beilage aus?Hast Du schon mal probiert, Reis mit Stäbchen zum Mund zu führen?
Da fehlt mir eindeutig die dafür notwendige Koordination in meinen Fingern (lacht).

Konntest Du schon einmal in Südostasien Auslandserfahrung sammeln?
Ich war mit meiner Frau einmal auf Bali. Das war für mich eine interessante und beeindruckende Reise – auch aus kulinarischer Sicht. Der Urlaub ist aber schon wieder vier Jahre her. Wir würden sehr gern wieder dahin fahren, aber das ist natürlich eine weite Reise, die man leider viel zu selten realisieren kann.

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