SGD-Preis – Stark gegen Diskriminierung

Die SG Dynamo Dresden lobt seit der Saison 2011/12 einen jährlichen Preis für Engagement gegen Gewalt und Ausgrenzung sowie für Akzeptanz und Menschlichkeit aus. Seit 2013 heißt diese Auszeichnung „SGD-Preis“.

Die drei Buchstaben stehen für „Stark gegen Diskriminierung“. Der mit dem Preis verbundene Gedanke bleibt auch nach der Umbenennung derselbe. Der SGD-Preis soll jedes Jahr einen Verein, eine Initiative oder ein Projekt aus dem Dresdner Umland fördern, das sich gegen Gewalt und Ausgrenzung sowie für Akzeptanz und Menschlichkeit stark macht.

Chronik


April 2012: Die SG Dynamo Dresden lobt, wie nach der Geisterticket-Aktion zum Ingolstadt-Spiel angekündigt, einen jährlichen Preis gegen Gewalt und Ausgrenzung sowie für Akzeptanz und Menschlichkeit aus. Geehrt wird der Verein „Augen auf“ aus Zittau.

Juli 2012: Dynamos Präsident Andreas Ritter überreicht im Rahmen des antirassistischen Fußballturniers „Fußball grenzenlos“ in Kittlitz dem „Augen auf e. V.“ den Dynamo-Preis für Engagement gegen Ausgrenzung und Gewalt.

August 2012:  „Bunter Schall als Widerhall“: Dynamo unterstützt die Initiative für gegenseitigen Respekt und Vielfalt mit einer Autogrammstunde von Robert Koch und Marcel Franke.

April 2013
: Das Alternative Kultur- und Bildungszentrum AKuBiZ e.V. aus Pirna wird bei der festlichen Matinée zum 60. Vereinsjubiläum im Dresdner Hygiene-Museum als Preisträger 2013 ausgezeichnet.

April 2014: Dynamo vergibt zum dritten Mal den SGD-Preis, diesmal an den Infoladen Zittau.

April 2015: Der SGD-Preis wird ans „Bündnis buntes Radebeul“ vergeben.

Mai 2016: Der SGD-Preis geht an die „Initiative zur Unterstützung geflüchteter Frauen in Dresden“.

Der Preis

Das Sieger-Projekt erhält nicht nur eine finanzielle Unterstützung von einmalig 5.000 Euro – die SGD stellt sich dem Projekt auch für ein Jahr als Partner zur Verfügung, um die oft ehrenamtliche Arbeit inhaltlich zu unterstützen und die öffentliche Wahrnehmung zu erhöhen.

Die Jury

Der Preisträger wird von einer Jury aus Vertretern der SG Dynamo Dresden, des Dresdner Fanprojekts und der antirassistischen Faninitiative „1953international“ gekürt.