Dynamo Dresden gegen Gewalt und Rassismus

Ob in Dresden oder andernorts: Meist sind Spiele im Profifußball spannende Duelle vor großer Kulisse und mit toller Stimmung. Dennoch lassen sich vereinzelt immer noch Zuschauer zu gewaltätigen Handlungen oder rassistischen Äußerungen hinreißen.

Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden kann und wird dieses Verhalten einiger Stadionbesucher nicht akzeptieren. Nicht allein weil der gesunde Menschenverstand Toleranz und Respekt als Grundlage des Miteinanders gebietet, sind solche Aggressionen und diskriminierenden Herabwürdigungen unverständlich. Mittlerweile waren Spieler aus 34 Ländern im schwarz-gelben Trikot aktiv. Fairness und Respekt finden jedoch keine Grenzen in den Vereinsfarben: Wie Dynamos Spieler und Fans in allen Stadien angemessen begrüßt werden wollen, möchten wir auch unsere Gäste empfangen.

Gemeinsam mit unseren Fans sehen wir uns auf einem guten Weg und werden uns auch weiterhin offensiv für Fairness, Respekt und gegen Diskriminierung und Gewalt einsetzen. Aus diesem Grund wird der Aufbau und Ausbau der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen, Initiativen und Vereinen angestrebt. Der nach der Geisterticket-Aktion initiierte und mit 5.000 Euro dotierte Preis für Engagement gegen Gewalt und Ausgrenzung wird in jeder Saison zum Geburtstag der SGD an eine Initiative, einen Verein, ein Projekt oder auch Einzelpersonen vergeben, die sich aktiv gegen Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt engagieren.

Aktueller Preisträger und Kooperationspartner für die Saison 2012/2013 ist das Projekt „Augen auf“ aus Zittau.

Wir wissen, dass Rassismus ein gesellschaftliches Problem ist, und sich dieses durch alle Bereiche des Lebens zieht. Für uns als „Sportgemeinschaft“ sehen wir jedoch eine besondere Verpflichtung: Wir wollen unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und Rassismus, Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt keine Bühne bieten – im Stadion und darüber hinaus.