Daten und Fakten

Nachwuchs Akademie

Infrastruktur

Die Trainingsflächen der Nachwuchs Akademie befinden sich vorrangig im Sportpark Ostra.

Daten Areal Sportpark Ostra:

  • Gesamtfläche Gebäude: 1.108 Quadratmeter
  • Jugendinternat: 471 Quadratmeter
  • Geschäfts- und Funktionsräume: 421 Quadratmeter
  • Umkleideräume: 216 Quadratmeter
  • 3 Rasenplätze
  • 1 Kunstrasenplatz
  • 1 Feld für Volleyball
  • 1 Feld für Fußballtennis und Kopfballpendelanlage

 Spielklassen 2016/2017

U19A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost
U17B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost
U16Landesliga
U15Regionalliga Nordost
U14Landesliga
U13U13-Talenteliga
U12Landesklasse Ost
U11Stadtliga C, D-Junioren
U10Stadtklasse, Pool 2

Spielstätten

  • Sportpark Ostra
    Pieschener Allee 
    01067 Dresden

Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Gegenwart

  • Mit drei Sternen erreicht die Nachwuchs Akademie der SGD im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) ein sehr gutes Gesamtergebnis
  • 2016/17: Acht Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Profikader (2013/14 vier; 2014/15 sieben; 2015/16 sieben)
  • Talente werden durch Einsatz- und Trainingszeiten bei den Profis weiterentwickelt
  • U19 geht als Aufsteiger in die Bundesliga-Saison und hat den Klassenerhalt als Ziel
  • U17 strebt nach dem Klassenerhalt in der zurückliegenden Saison in der Bundesliga weiter die Etablierung in der höchsten Spielklasse an
  • Gelebtes Netzwerk mit Kooperationspartnern in Sachsen, Brandenburg und Tschechien

Zukunft

  • Konstant erhöhte „Durchlässigkeit“ von Nachwuchs (insbesondere U19) zu Profis durch den Wiederaufstieg der Profis in die 2. Bundesliga
  • Steuerung der individuellen Förderung von Perspektivspielern im Kooperationspartnernetzwerk
  • Etablierung von U15 bis U19 in den jeweils höchsten Spielklassen
  • Regelmäßige Trainer-Fortbildungen (eigene Trainer, Trainer der Kooperationspartner)
  • Einsatz- und Trainingszeiten für Nachwuchsspieler bei den Profis schaffen positive Rückkoppelungen für Nachwuchsarbeit

Geschichte

DFV und 1990er Jahre

  • seit 1960 gezielte Nachwuchsarbeit bei der SG Dynamo Dresden
  • Dresden einziger „Leistungsstandort“ im ehemaligen Bezirk Dresden (Einzugsgebiet von Riesa bis Görlitz)
  • Alle weiteren Trainingszentren im gesamten Bezirk hatten einen Nachschub-Auftrag für den Dresdner Leistungsstandort.
  • Die Trainingsmethoden wurden durch Funktionäre des DDR-Fußballverbands DFV umfassend standardisiert.
  • permanente leistungsorientierte Kontrollen in der gesamten DFV-Nachwuchsarbeit (Wichtiger Messwert: Wie viele Spieler „lieferte“ ein Trainingszentrum an den übergeordneten Leistungsstandort?)
  • Hinzu kamen individuelle, spielerspezifische Leistungsanalysen und Zielvorgaben.
  • Fußball-Nachwuchsarbeit wurde im gesamten DFV finanziell stark gefördert.
  • Bei Dynamo Dresden und in allen Bezirks-Trainingszentren hatten alle Jugend-Mannschaften bis zur D-Jugend ein hauptamtliches Trainergespann.
  • Dynamo Dresden verfügte außerdem über mehrere Nachwuchs-Scouts.
  • Die Dresdner Nachwuchsarbeit war international konkurrenzfähig, vergleichbar bspw. mit der Nachwuchsschule von Ajax Amsterdam.
  • Die gute Jugendarbeit resultierte in zahlreichen Titeln und Erfolgen in allen Junioren-Spielklassen.
  • Bis 1990 waren im Nachwuchsbereich von Dynamo Dresden immer mindestens 15 hauptamtliche Übungsleiter beschäftigt.
  • Bis auf eine Ausnahme wurden die hauptamtlichen Stellen im Nachwuchsbereich nach dem Lizenzentzug 1995 sukzessive abgebaut.
  • Jedoch konnte der Verein noch bis weit in die 90er-Jahre von den guten Strukturen zehren.

Strukturierter Neuaufbau der Nachwuchsarbeit seit 2000

  • schwieriger Neuanfang der Nachwuchsarbeit im Jahr 2000
  • Der Nachwuchsförderverein "Zukunft Dynamo" sammelte in mehr als zehn Jahren über 100.000 Euro Spendengelder.
  • Aufbau neuer Nachwuchsabteilung nach den Modellen beim VfB Stuttgart und SC Freiburg
  • Nachwuchs-Internat für auswärtige Jugendspieler zunächst auf dem Stadiongelände (wurde mit Hilfe von Fans eingerichtet)
  • Trainingsbetrieb vorerst weiterhin auf den traditionellen Hartplätzen („Schleifscheiben“) auf dem Stadiongelände
  • 2007 Umzug von Nachwuchsabteilung und Internat in neues Gebäude am Messering, in unmittelbarer Nähe zum Sportgymnasium und Sport- Mittelschule
  • Seit der Saison 2007/08 vom DFB offiziell anerkanntes Nachwuchsleistungszentrum
  • 2008 Bau eines Kunstrasenplatzes – finanziert durch die Ulf-Kirsten-Stiftung
  • seit 2009 wieder eine hauptamtliche Trainerstelle für die U19
  • 2010 Aufstieg der U17 in die Bundesliga
  • 2013 Aufstieg der U19 in die Bundesliga
  • seit 2013 hauptamtliche Stellen für die U16 und U15
  • zur Saison 2013/14 Eingliederung der U23 in den Nachwuchsbereich
  • 2014 feiert die U19 den Klassenerhalt in der Bundesliga als zweitbeste Mannschaft der neuen Bundesländer
  • 2015 Wiederaufstieg der U17 in die Bundesliga
  • 2016 Wiederaufstieg der U19 in die Bundesliga