| Spieltag: | 26. Spieltag der 3. Liga |
| Datum: | Samstag, der 27. Februar 2010 um 14:00 Uhr |
| Stadion: | Osnatel-Arena |
| Zuschauer: | 12100 |
| Schiedsrichter: | Robert Kampka |
| Wetter: | 3°C regnerisch |
| Osnabrück: | Berbig, Tauer, Krük, Barletta, Herrmann, Stang, Siegert, Heidrich, Lindemann (85. Reichenberger), Kotuljac (70. Pinheiro), Schmidt (62. Bencik) |
| Dynamo: | Keller, Strifler, Palionis, Jungwirth, Röttger, Nikol, Müller (88. Mikolajczak), Jungnickel, Petrovic (55. Dobry), Kegel, Gundersen (89. Koch) |
| Gelbe Karten: | Kotuljac, Siegert - Petrovic, Röttger, Jungwirth, Nikol |
| Torfolge: | 1:0 Schmidt (41.) 1:1 Jungnickel (82.)
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| Spielbericht: | Am 26. Spieltag reiste die SG Dynamo Dresden zum heimstärksten Team der Liga, dem VfL Osnabrück. Trainer Matthias Maucksch musste auf zwei Positionen umstellen. Für Halil Savran, der eine Gelb-Sperre absitzen musste, rückte Timo Röttger wieder ins Team. Der verletzte David Solga wurde durch Lars Jungnickel ersetzt. Dynamo begann also wieder mit der Doppel-Sechs und einer Spitze, die Tore Andreas Gundersen einnahm.
Beide Teams versteckten sich nicht, und so begann das Spiel gleich ohne jegliches Abtasten. Nach fünf Minuten gab es die erste Möglichkeit für Schwarz-Gelb. Jonas Strifler brachte den Ball zu Timo Röttger, der aus zentraler Position Keeper Tino Berbig prüfte. Direkt im Gegenzug schoss Angelo Barletta Axel Keller warm. Das Spiel nahm zunehmend an Fahrt auf, und Dynamo ließ sich hinten rein drängen. Wieder war es Angelo Barletta, der gefährlich im Strafraum wirbelte. Doch Florian Jungwirth stand goldrichtig und konnte den Angriff abwehren (16.Min). Die Gastgeber agierten vorwiegend mit langen Bällen, die Abwehr der Schwarz-Gelben stand aber sicher. Vor allem Markus Palions zeigte eine zweikampfstarke Leistung. Die SGD konnte sich aber nicht befreien. So hatte Dynamo Glück, dass Schiedsrichter Robert Kampka die Situation zurück winkte, als Aleksandar Kotuljac im Strafraum den Ball mit der Hand mitführte (19.Min). In der 26. Spielminute hieß es erneut durchatmen bei den Dresdnern. Dennis Schmidt wartete auf die hohe Flanke von Matthias Heidrich und konnte völlig freistehend aus fünf Metern den Kopfball nicht im Tor unterbringen. Axel Keller zeigte einen guten Reflex und verhinderte somit den Rückstand. Der VfL setzte nach. So konnte nur drei Minuten später Jonas Strifler in höchster Not vor Matthias Heidrich klären. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff bekam die SGD den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus. Nachdem zwei Ecken abgefangen wurden, konnte Maik Kegel den Ball nicht heraus schlagen und musste anschließend foulen. Aus halblinker Position, etwa 25 Meter entfernt, trat Björn Lindemann das Leder gefährlich in den 16er. Kein Dresdner erreichte den Ball, so dass ihn Dennis Schmidt aus kürzester Distanz in den Maschen unterbringen konnte. Unter großem Jubel der Heimfans ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff gab es ein vollkommen anderes Bild zu sehen. Dynamo spielte nun mutiger nach vorn und erarbeitete sich Chancen. Pavel Dobry, den Trainer Matthias Maucksch als zweiten Stürmer ins Spiel gebracht hatte, wurde auch sofort geschickt, war aber etwas zu langsam, um den Ball noch zu erreichen (56.Min). Nur eine Minute später gab es die bis dahin beste Möglichkeit für Schwarz-Gelb. Pavel Dobry passte über rechts auf Gerrit Müller. Der dribbelte sich durch und zog von der Strafraumgrenze einfach mal ab. Seinen Schuss konnte Tino Berbig mit einer Parade zur Ecke klären. Die SGD spielte fortan Alles oder Nichts. Vor allem aus der Distanz wurde Osnabrücks Schlussmann Tino Berbig desöfteren getestet. So zog Lars Jungnickel in der 60. Minute aus 30 Metern volley ab - genau in die Arme von Tino Berbig. Die Chancen häuften sich auf der Gästeseite, doch die Lila-Weißen blieben über Konter brandgefährlich. Beide Teams rannten unermüdlich an, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Einen Flatterball von Timo Röttger konnte aber Tino Berbig erneut abwehren (71.Min). In dieser Phase spielte nur noch die SG Dynamo und setzte den VfL über enormes Pressing fest. In der 82. Minute erlöste dann Lars Jungnickel die rund 1.000 mitgereisten Dresdner Anhänger. Nach einer Ecke unterschätzte Keeper Tino Berbig die Bogenlampe. Per Kopf konnte Lars Jungnickel letztendlich den Ball im Gehäuse unterbringen. Die folgenden Minuten ging es rauf und runter. Beide Teams spielten auf Sieg und hatten auch ihre Möglichkeiten. So versuchte es der eingewechselte Christian Mikolajczak aus der Ferne. Sein gefährlicher Ball landete knapp rechts neben dem Kasten. Anschließend beendete Schiedsrichter Robert Kampka die Partie.
Mit dem leistungsgerechten Unentschieden konnten letztendlich beide Mannschaften gut leben. Osnabrück dominierte die erste Hälfte, Dynamo die zweite. Lars Jungnickel erwies sich als sehr gute Vertretung für den verletzten David Solga. Kurz vor dem Ende konnte er seine Leistung sogar mit einem ganz wichtigen Tor krönen. Insgesamt zeigte Schwarz-Gelb wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung.
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| Fotos: | |
| Interviews: | | | Person | Laufzeit | |
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| 1. | Markus Palionis | 00:49 min | PLAY | | 2. | Florian Jungwirth | 00:41 min | PLAY | | 3. | Ronny Nikol | 01:00 min | PLAY | | 4. | Lars Jungnickel | 01:16 min | PLAY | | 5. | Ansgar Brinkmann | 02:13 min | PLAY | | 6. | Matthias Maucksch | 02:21 min | PLAY |
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| Spielernoten: |
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