| Spieltag: | 2. Spieltag der 3.Liga |
| Datum: | Samstag, der 31. Juli 2010 um 14:00 Uhr |
| Stadion: | Rudolf-Harbig-Stadion |
| Zuschauer: | 21604 |
| Schiedsrichter: | Florian Meyer |
| Wetter: | 22°C sonnig |
| Dynamo: | Keller, Strifler, Herzig, Hübener, Bührer, Jungnickel, Müller (68. Schuppan), Kegel, Koch, Biran (76. Sand), Gundersen |
| Jena: | Nulle, Sichone, Riemer, Schmidt, Nikol, Wuttke, Landeka (83. Frick), Kurbjuweit (56. Ziegner), Truckenbrod, Reimann (56. Mayombo), Hähnge |
| Gelbe Karten: | - Kurbjuweit, Wuttke, Landeka |
| Torfolge: | 1:0 Müller (34.) 2:0 Gundersen (52.)
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| Spielbericht: | Zum ersten Heimspiel der Saison erwartete die SG Dynamo Dresden die Thüringer vom FC Carl Zeiss Jena. Trainer Matthias Maucksch ließ diesmal mit den zwei Stürmern Shergo Biran und Tore Gundersen spielen. Über die Außen sollten Robert Koch und Gerrit Müller für gefährliche Flankenläufe sorgen. Im defensiven Mittelfeld agierte Lars Jungnickel, in der Offensive Maik Kegel. Die Abwehrkette wurde von Dennis Bührer, Denny Herzig, Thomas Hübener und Jonas Strifler besetzt.
Dynamo versuchte sofort, das Spiel an sich zu reißen, Tore Gundersen schoss nach zwei Minuten aus der Drehung. Sein Schuss konnte allerdings geblockt werden. Jena hielt gut dagegen, ohne gefährlich vor das Dresdner Tor zu kommen. Auch die SGD tat sich schwer, gegen die dicht gestaffelte Defensive der Gäste anzukommen. So fand die Partie vorerst hauptsächlich im Mittelfeld statt. Die Dresdner Abwehr stand diesmal relativ sicher. Dynamo versuchte dagegen in der Offensive sein Glück. Maik Kegel lief in den Strafraum und wollte abschließen, doch das Bein von Marco Riemer stand im Weg. Den Abpraller setzte Robert Koch weiter über das Gehäuse (18.Min). Nach gut 25. Minuten probierte es Moses Sichone aus der Distanz, doch das Leder wurde zur Ecke geklärt. In der 34. Minute durften die rund 20.000 Dynamofans endlich jubeln. Gerrit Müller dribbelte zwei Gegenspieler aus und hatte plötzlich freie Schussbahn. Diese nutzte er und zog knapp vor dem Strafraum ab, und der Ball schlug im Tor ein. Fortan spielte nur noch Schwarz-Gelb und drängte auf das nächste Tor. Nur eine Minute nach dem Treffer war es erneut Gerrit Müller, der in den Strafraum vordrang. Sein Schuss wurde von einem Jenaer mit der Hand geklärt. Die Fans forderten lautstark Elfmeter, doch Schiedsrichter Florian Meyer ließ weiterspielen. Sechs Minuten vor der Pause brachte Shergo Biran von rechts die Flanke auf Tore Gundersen. Der Norweger verpasste, und so landete das Runde vor den Füßen von Robert Koch. Dieser zog aus halblinker Position straff ab, sein Schuss konnte aber noch zur Ecke gerettet werden. Zwei Minuten später gab es erneut die Flanke von rechts, diesmal getreten von Jonas Strifler. In der Strafraummitte lauerte Shergo Biran, der den Ball nur um haaresbreite verpasste. Anschließend ging es für beide Teams zur 15-minütigen Verschnaufpause.
Nach dem Seitenwechsel war es weiterhin Dynamos, die für Druck sorgten. Gerrit Müller nutzte einen Fehler der Gäste aus und kam von rechts frei zur Flanke. Diese wurde von Tobias Kurbjuweit gefährlich abgefälscht, so dass Carsten Nulle das Leder gerade noch so über die Latte lenken konnte (48. Min). Nach 52 Minuten wurde Schwarz-Gelb für seine Bemühungen belohnt. Maik Kegel spielte clever auf Tore Gundersen, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte. Carsten Nulle kam heraus und verkürzte den Winkel, doch Gundersen setzte zum Heber an, und so klingelte es erneut im Kasten von Carl Zeiss. Von den Gästen sah man nun gar nichts mehr, Dynamo hatte den Gegner voll und ganz unter Kontrolle. Gerrit probierte es aus gut 20 Metern mal mit Gefühl, da Carsten Nulle etwas zu weit draußen stand. Doch der Jenaer Schlussmann konnte den Ball über die Torlatte lenken (62. Min). Vier Minuten später tankte sich der agile Robert Koch erneut über links durch und legte ab auf Shergo Biran. Dieser leitete sofort weiter auf Tore Gundersen, dessen Schuss aber erneut geblockt werden konnte. Wie aus dem Nichts probierte es auf der anderen Seite Sebastian Hähnge aus der Distanz. Axel Keller konnte jedoch parieren (68. Min). Nicht einmal zwanzig Minuten konnte Sebastian Schuppan spielen, eh er wieder ausgewechselt werden musste. Eine Verletzung an der Schulter zwang Trainer Maucksch zu diesem Schritt. Die restlichen Minuten spielte Dynamo locker herunter und ließ vor allem hinten nichts mehr anbrennen. Die Fans konnten indes ihr Team die gesamte Zeit über feiern. So konnte Schiedsrichter Florian Meyer die Partie mit drei Minuten Nachspielzeit beenden.
Dynamo gewann das Ost-Derby hochverdient mit 2:0 (1:0) durch Tore von Gerrit Müller und Tore Gundersen. Über weite Strecken dominierte Schwarz-Gelb und ließ Jena kaum zu Chancen kommen. Vor allem Robert Koch und Gerrit Müller auf den Außenbahnen rackerten bis zum Umfallen. Die 21.604 Zuschauer gaben den Rest für einen gelungenen Fußball-Nachmittag.
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| Fotos: | |
| Interviews: | | | Person | Laufzeit | |
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| 1. | Thomas Hübener | 00:56 min | PLAY | | 2. | Axel Keller | 01:14 min | PLAY | | 3. | Tore Andreas Gundersen | 01:12 min | PLAY | | 4. | Gerrit Müller | 01:25 min | PLAY | | 5. | Matthias Maucksch | 03:04 min | PLAY | | 6. | Fangesänge | 05:42 min | PLAY |
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| Spielernoten: |
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