KREISEL-Interview mit Gerhard Prautzsch

„Hart, aber herzlich.“

Gerhard Prautzsch

Neun Jahre als Spieler in der 1. Mannschaft, fünf Jahre Co-Trainer unter Walter Fritzsch und anschließend fünf Jahre Cheftrainer der Sportgemeinschaft. Nicht zu vergessen die sieben Jahre in diversen Positionen während der 1990er Jahre bei der SGD, unter anderem als Reha- und Torwarttrainer. Gerhard Prautzsch ist ohne Zweifel eine Dynamo-Legende mit beeindruckender schwarz-gelber Vita.

Wir haben uns vor dem Heimspiel gegen Union Berlin am 07.04. mit dem gebürtigen Rochlitzer getroffen und mit ihm über seine bewegte Vergangenheit bei der Sportgemeinschaft, Europapokal-Nächte sowie seine knapp dreieinhalbjährige Trainertätigkeit in Mosambik gesprochen. Außerdem verriet uns Prautzsch, wie und wo er die SGD heute verfolgt, was es mit Cinyungwe auf sich hat und warum besondere Spiele manchmal besondere Maßnahmen verlangen.

Herr Prautzsch, es hat einiges an Überzeugungsarbeit gekostet, Sie von diesem Interview zu begeistern. Woran lag‘s?
Meine Amtszeiten als Cheftrainer und später unter anderem als Torwart- und Rehatrainer sind etwas unschön zu Ende gegangen. Damals hat keiner mit mir gesprochen, ich bin weg und das war‘s. Ab und an gab es in der Folge bei etwaigen Jubiläen nochmal Blumen, zum Beispiel zu meinem 75. Geburtstag. Sonst gab es aber keinen Kontakt mehr zwischen dem Verein und mir. Da habe ich für mich dann vor einigen Jahren einen Schlussstrich gezogen.

Ihre erste Amtszeit endete bei Dynamo im Sommer 1983. Nach zehn Jahren im Dienste der SGD, davon je fünf als Co- und anschließend Cheftrainer, mussten Sie den Verein verlassen.
Zu der Zeit wurde daraufhin viel Negatives über mich erzählt, was überhaupt nicht der Wahrheit entsprach. Ich wurde vor allem dafür verantwortlich gemacht, dass Dresden unter mir nicht Meister geworden ist. Auch wenn fast alle – auch die Journalisten – wussten, dass der BFC bevorzugt wurde, hat keiner darüber gesprochen oder geschrieben. Den letzten Spieltag der Saison 1979/80 werde ich zum Beispiel nie vergessen. Dafür muss ich aber etwas ausholen ...

Gerne!
Im letzten Spiel gegen den BFC hätten wir mit einem Unentschieden Meister werden können. Der Schiedsrichter hat das verhindert. So wurde etwa Peter Kotte im gegnerischen Fünfmeterraum regelrecht umgetreten, der „Unparteiische“ hat aber keinen Elfmeter gegeben. Während meine Spieler und ich noch am Protestieren waren, flankte BFC-Mittelfeldmann Frank Terletzki den Ball nach vorne zu Norbert Trieloff, und der erzielte in der 77. Minute das 1:0. Das war dann auch der Endstand und hat Dynamo und mich den Meistertitel gekostet. Jeder hat diesen Betrug gesehen, alle Journalisten wussten Bescheid – aber keiner hat etwas gesagt. Ich habe in meiner Laufbahn nie den Schiedsrichter kritisiert, aber in der anschließenden Pressekonferenz musste ich Dampf ablassen. Ich stand allerdings allein auf weiter Flur. Aufgrund der politischen Situation haben alle den Mund gehalten.

Innerhalb Ihres Vereins haben Sie damals auch keine Rückendeckung gespürt?
Zu der Zeit schon, die entsprechenden Entscheidungen wurden ja auf anderen Ebenen getroffen. Einige Jahre später wurde ich von der SGD aber tief enttäuscht. Meine dritte Amtszeit – nach meiner Spieler- und dann Trainerlaufbahn – begann bei Dynamo ab der Saison 1990/91. Ich habe unter anderem als Reha- und Torwarttrainer gearbeitet – etwa mit René Müller, Mark Schwarzer und Stanislaw Tschertschessow. In den Länderspielpausen oder während der Turnierreisen bin ich in Dresden geblieben und habe den übrigen Teil der Mannschaft trainiert. Und wenn dann abends alle zuhause waren, habe ich die Übungseinheiten der zweiten Mannschaft geleitet. Samstags war ich dann wieder bei den Pflichtspielen der ersten Mannschaft und sonntags bei denen der Zweiten. Ich habe rund um die Uhr für Dynamo gearbeitet und eigentlich vier Planstellen bekleidet. Viel Geld habe ich damit nicht verdient, darum ging es mir aber auch nie. Als Dynamo dann aber im Jahr 1997 aufgrund der finanziellen Situation Geld einsparen musste und man mein Gehalt kürzen wollte, hat es mir gereicht. Ich habe in dem Moment einen Schlussstrich gezogen.

Ihr Enkel Stefan Süß ist kein Unbekannter in Dynamo-Kreisen, er hat 100 Mal für die U23 gespielt und auch einige Einsätze bei den Profis absolviert. Stefan hat auch einige Überzeugungsarbeit geleistet, was das Interview angeht.
Vor allem hat Stefan erstmal eine Ansage bekommen, weil er meine Telefonnummer herausgegeben hat. Aber im Ernst: Wir waren uns recht schnell einig, dass sich seitdem einiges verändert hat. Mein Abgang bei Dynamo ist schließlich über 20 Jahre her. Inzwischen sind neue, junge Leute im Verein, die damit nichts mehr zu tun haben.

Stichwort „neu“: Dynamo hat vor Kurzem mit der Grundsteinlegung des neuen Trainingszentrums im wahrsten Sinne des Wortes einen Grundstein für die eigene Zukunft gelegt. Wie sehen Sie diese Entwicklungen?
Das ist eine wirklich gute Sache. Ich freue mich darauf, wenn die Anlage fertig ist und mit Leben gefüllt wird. Mit guten Trainern kann so noch zielgerichteter gearbeitet werden – sowohl bei den Profis, als auch im Nachwuchs.

Von solchen Bedingungen konnte man damals auf den Ascheplätzen an der Lennéstraße nur träumen …
Man sollte das aber nicht vergleichen, es waren einfach andere Zeiten. Die materiellen Voraussetzungen, um eine Mannschaft zusammenzustellen, auszustatten oder Spieler auszubilden sind heutzutage natürlich ganz andere.

Sie waren als Trainer und Spieler für Dynamo aktiv. Bevor wir zu Ihrer Trainerkarriere kommen – was hat Sie als Spieler ausgezeichnet?
Ich konnte rennen, springen und kämpfen. (lacht) Das hat immerhin gereicht, um jahrelang als Verteidiger zu spielen. Aber im Ernst: Man konnte mich getrost als einen harten Verteidiger bezeichnen.

Bevor Sie im August 1978 Dynamo Dresden als Cheftrainer übernahmen, waren Sie nach Ihrer aktiven Spielerkarriere zuvor fünf Jahre Assistent unter Walter Fritzsch. Wie haben Sie ihn erlebt?
Walter Fritzsch war nicht ohne Grund der erfolgreichste Dynamo-Trainer. Er konnte auf eine von Trainer Kurt Kresse gut ausgebildete Mannschaft aufbauen. Er war ein sehr ehrgeiziger Sportsmann. Der Erfolg hat ihm Recht gegeben.

Was haben Sie unter ihm gelernt?
Dass man eine gewisse Sturheit und Bestimmtheit als Trainer haben muss.

Legendär ist auch die Spielbegleitung von Fritzsch, der häufig mit der Videokamera auf der Bank saß …
Die Aufnahmen konnte man praktisch nicht verwerten. (lacht) Als ich 1978 seine Nachfolge antrat und Cheftrainer wurde, habe ich diese Idee fortgeführt und eine Art Videoanalyse eingeführt. Das war aber natürlich nicht mit den heutigen Methoden zu vergleichen.

Wie groß war der damalige Trainerstab?
Es gab mit Dr. Klein einen hauptamtlichen Arzt bei Dynamo, der sowohl für den Herren- und den Nachwuchsbereich als auch für die Belegschaft zuständig war. Außerdem hatten wir zwei Masseure und einen Mannschaftsleiter, der sich um die organisatorischen Dinge gekümmert hat. Und natürlich einen Assistenz- und einen Cheftrainer. Wir haben alle überall mit angepackt. Für seine Fußballschuhe war etwa jeder selbst verantwortlich. Und wenn Sie wüssten, was wir manchmal für ein Drama um die Bälle hatten …

Erzählen Sie es uns!
Wir hatten extra und nur für die Europapokalspiele weiße Adidas-Bälle, die in einem Panzerschrank gelagert wurden. Ende November 1975 haben diese dann aber nicht ausgereicht: Das Europapokal-Spiel gegen Torpedo Moskau stand an, doch in ganz Dresden lag Schnee. Wir brauchten also rote Bälle, um die Sichtbarkeit des Spielgeräts zu gewährleisten. Während Walter Fritzsch am Vormittag des Spieltags die Erwärmung der Mannschaft geleitet hat, bin ich mit meinem Wartburg nach Berlin ins Materiallager der zentralen Leitung gefahren, um das Leder zu organisieren. Anschließend ging es mit zwei roten Bällen zurück nach Dresden. Am Abend saß ich wieder auf der Trainerbank und wir gewannen 3:0 gegen Torpedo.

Eine weitere besondere Anekdote ist uns bei der Recherche aufgefallen: Erinnern Sie sich an das Viertelfinal-Rückspiel gegen Austria Wien im Europapokal der Landesmeister 1978/79? Das Hinspiel verlor Dynamo mit 1:3, es musste im Rückspiel also mindestens ein 2:0-Sieg her. Kurz vor Schluss stand es aber nur 1:0 für Dynamo. Sie griffen dann zu einer besonderen Maßnahme …
Besondere Spiele brauchen besondere Maßnahmen. (lacht) Wir benötigten unbedingt dieses eine Tor, aber es wollte einfach nicht fallen. Da habe ich in der 81. Minute kurzerhand unseren Ersatztorwart Bernd Jakubowski für Rechtsaußen Gert Heidler eingewechselt. Meine Hoffnung war, dass er den Ball mit seinem massigen Körper ins Tor wuchtet oder ein paar Räume für unsere Stürmer freiblockt. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff hatte er dann eine Riesenchance, aber sein Abschluss ging ganz knapp über die Latte. Es reichte nicht, wir schieden aus.

Wie haben Spieler und Zuschauer auf diese Einwechslung reagiert?
Jakubowski hat mich etwas verwundert angeschaut, als ich ihn zu mir rief. Ich habe ihm dann erklärt, dass wir es nur so wuppen können. Wir mussten irgendwie über die Standards zu Torabschlüssen kommen. Und dann kam diese eine Möglichkeit, es fehlten am Ende nur Zentimeter. Wäre der Ball reingegangen, hätte man den Wechsel bejubelt. So wurde die Maßnahme im Nachhinein etwas kritisch beäugt und teilweise sogar belächelt.

Ihr größter sportlicher Erfolg mit Dynamo war der FDGB-Pokalsieg 1982. Im Elfmeterschießen bezwangen Sie damals den BFC Dynamo. Wie haben Sie den Tag damals erlebt?
Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden würde, zumal wir einige Verletzungsprobleme hatten. Der Kader war ja damals nicht so groß, wie es heutzutage die Regel ist. „Dixie“ Dörner war außerdem gesperrt. Ich habe dann bewusst einige relativ unbekannte Spieler wie Andreas Mittag und Frank Schuster aufgestellt, um den BFC zu überraschen. Die genauen taktischen Überlegungen würden hier aber den Rahmen sprengen. Nur so viel: Ich habe den Spielern mit auf den Weg gegeben, dass der Schiedsrichter und natürlich das Berliner Publikum gegen uns sein würden. Wir müssten daher klar aus der Defensive spielen. In den Tagen vor dem Finale hatten wir das Training zudem extra auf eine mögliche Verlängerung und ein Elfmeterschießen ausgelegt.

Ihr Plan ging auf, nach der Verlängerung kam es zum „Showdown“ ...
Für das Elfmeterschießen hatten wir uns überlegt, immer abwechselnd zu donnern und zu schieben. Erst mit voller Kraft, dann mit Gefühl. Das hat ganz gut geklappt und wir haben den Pott geholt. (lacht)

Und dann wurde bis spät in die Nacht gefeiert?
Wir waren im Anschluss zuerst beim offiziellen FDGB-Bankett, anschließend sind wir zurück nach Dresden gefahren. Die Spieler haben den Sieg gefeiert, ich bin aber etwas eher gegangen. Wenn Spieler ordentlich feiern wollen, ist der Trainer im Wege. Das mag etwas hart klingen, aber so habe ich es immer empfunden. Zudem trinke ich eigentlich gar keinen Alkohol. So waren die Jungs unter sich, und ich habe am nächsten Tag die Lockerungseinheit ausfallen lassen. (lacht)

Sie sind ein Mann alter Schule, klar und verlässlich. Auf was haben Sie bei Ihren Spielern Wert gelegt?
In erster Linie auf gute Trainingsleistungen und das Befolgen meiner Anweisungen. Zugleich habe ich aber auch von den Jungs gefordert, sich kritisch in die Trainingsarbeit mit einzubringen, Dinge zu hinterfragen.  Auf das Leben der Jungs neben dem Platz habe ich ebenfalls etwas geachtet. So, dass alles im Rahmen bleibt. Ich war ja schließlich auch mal Spieler. Ich wusste, was die Jungs bewegt.

Für welche Werte standen und stehen Sie?
Ich würde mich als hart, aber herzlich beschreiben. Ich habe mich für die Jungs eingesetzt und ihnen geholfen, wenn es mir möglich war. Ich wusste die Spieler zu nehmen – da waren bei jungen Hüpfern natürlich andere Methoden gefragt, als bei erfahrenen Spielern.

Von 1985 bis 1988 haben Sie den mosambikanischen Erstligisten Estrela Vermelha de Maputo betreut. Wie kam es dazu?
Dazu muss ich wieder etwas ausholen. Ich bin 1984 von Dresden nach Eisleben gewechselt und hatte im Sommer 1985 dort das Ziel des Aufstiegs in die neue Staffel Süd der DDR-Liga erreicht. Zudem feierte ich beinahe zeitgleich mein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Polizei. Nach diesem Zeitraum konnte man offiziell in Rente gehen. Ich war also etwas freier in meiner Entscheidung, was die weitere Lebensplanung angeht.

Mosambik ist allerdings nicht gerade um die Ecke.
Mich hatte Afrika immer schon gereizt. Mein ehemaliger Trainer Kurt Kresse hatte mir viel über den Kontinent erzählt, da er selbst einige Jahre auf Sansibar gelebt und eine Mannschaft trainiert hat. Das Amt, das für Stellenverteilungen zuständig war, wusste von diesem kleinen Traum und hat mir schließlich den Job in Mosambik angeboten.

1987 haben Sie mit dem Hauptstadtklub sogar am Afrika-Cup der Pokalsieger teilgenommen. In welcher Erinnerung haben Sie die Zeit in Ostafrika?
Als eine sehr bewegte. Viele Strecken innerhalb des Landes konnten wir aufgrund der großen Entfernungen zum Beispiel nur mit dem Flugzeug zurücklegen. Die Kultur im Land war zudem eine völlig andere. Die Sprache sowieso. Genau genommen waren es sogar mehrere Sprachen. Neben Portugiesisch, das ich mir dort angeeignet habe, werden in Mosambik mehr als 40 Sprachen gesprochen, in Maputo vor allem Cinyungwe. Was man außerdem nicht vergessen darf: Während meiner gesamten Zeit in Mosambik herrschte im Land Bürgerkrieg, es explodierten regelmäßig Bomben. So war alles etwas speziell.

Wie sah Ihre Arbeit bei diesen widrigen Umständen vor Ort aus?
Neben der Arbeit als Trainer habe ich versucht, meinen Spielern vor Ort eine Basis für die Zukunft zu schaffen, so dass sie auch später noch von ihrer Zeit als Fußballer profitieren würden. Meine Lebensgefährtin Sieglinde, mit der ich auch heute noch liiert bin, war ebenfalls mit vor Ort.

Gibt es etwas Spezielles, was Sie aus diesen vier Jahren für sich mitgenommen haben?
Es war eine unglaublich spannende Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich habe so viele neue Dinge kennengelernt, eine neue Kultur erlebt, Portugiesisch gelernt. Sogar einige Sätze Cin-yungwe habe ich heute noch drauf. Im Dezember 1988 sind wir zurück nach Dresden gezogen.

Wagen wir einen Sprung ins Heute: Mit Cristian Fiel hat eine Identifikationsfigur das Traineramt bei der SGD übernommen.
Das Team um Ralf Minge hat ihn nicht ohne Grund ausgewählt. Ich denke, Cristian Fiel ist wie Ralf veranlagt, der schon immer unheimlich ehrgeizig war. Diesen Eindruck macht Fiel auch auf mich. Er hat bereits im Nachwuchsbereich seine Fähigkeiten nachgewiesen. Ich wünsche ihm ein erfolgreiches Händchen und das Glück des Tüchtigen.

Sie werden sein Wirken in jedem Fall live mitverfolgen: Sie besitzen seit rund 15 Jahren eine Dauerkarte auf der Hornbachtribüne, besuchen viele Heimspiele. Schaut man Fußballspiele als ehemaliger Trainer eigentlich aus einem anderen Blickwinkel?
Ich ertappe mich tatsächlich immer wieder dabei, dass ich die Partien auf der Tribüne nicht als klassischer Zuschauer, sondern immer noch aus der Trainersicht verfolge. Das ist wahrscheinlich eine Berufskrankheit. (lacht)

Werden Sie auf der Tribüne erkannt und nach einer Expertenmeinung gefragt?
Um mich herum sitzt eine Gruppe älterer Dynamo-Fans, mit denen ich mich immer mal wieder austausche. Ich halte mich aber meist zurück, was die Analysen angeht. Von außen will ich mir eine Beurteilung nicht anmaßen. Ich sage dann immer: Fußball ist ein Spiel, ihr müsst euch an dem Spiel erfreuen.

Sie haben in Ihrer Zeit als Dynamo-Trainer sechs Spiele gegen Union Berlin bestritten. Wenn Sie an die Duelle noch einmal Revue passieren lassen, an was denken Sie?
Es waren immer schwierige Partien vor einem wirklich begeisterungsfähigen Publikum – sowohl in Dresden, als auch in Berlin. Der Ausgang der Spiele war meist knapp und umkämpft, aber immer sportlich fair. Union spielte damals – wie heute auch – eine gute Rolle in der Liga. Die Berliner holen das Maximum aus ihren Möglichkeiten heraus. Das gefällt mir.

Herr Prautzsch, haben Sie vielen Dank für das Gespräch!

Interview: Lennart Westphal
Fotos: Steffen Kuttner