KREISEL-Interview mit Markus Schubert

„Wieder Gänsehaut!“

Markus Schubert

Vor dem ersten Heimspiel der Saison 2018/19 gegen den MSV Duisburg trafen wir uns mit Dynamos neuer Nummer 1 zum KREISEL-Interview: Markus Schubert. Der Junioren-Nationaltorwart zog bereits als Zehnjähriger von zuhause aus, um seinen Traum vom Profi-Fußball zu erfüllen. Im Alter von nur 17 Jahren feierte er vor drei Jahren als jüngster Torwart der Vereinsgeschichte vor 27.853 Zuschauern in Dresden sein Profi-Debüt.

Wir sprachen mit dem 20-Jährigen über seine Entwicklung vom Jugendspieler zum Fußball-Profi und über das Leben im Dynamo-Internat, über seine Körpersprache und eine Begegnung mit Manuel Neuer. „Schubi“, wie er von seinen Freunden und Mitspielern gerufen wird, verriet uns, warum ihm seine Freunde Kraft geben und wie es sich anfühlt, im Brennglas der Öffentlichkeit seine Arbeit zu verrichten.

„Schubi“, was bedeutet dir die Unterstützung deiner Freunde?
Die Unterstützung bedeutet mir sehr viel, weil ich meine Freunde fast jeden Tag sehe und sehr viel Zeit mit ihnen verbringe. Mit „Leo“ (Justin Löwe; Anm. d. R.) spielt ja sogar einer meiner fünf besten Freunde mit mir in der Mannschaft.

Dein engster Freundeskreis besteht aus ehemaligen Nachwuchsspielern. Was verbindet euch?
Wir haben alle zusammen im Nachwuchs bei Dynamo gespielt. Ein paar waren wie ich auch auf dem Internat. So haben wir fast 24 Stunden sieben Tage die Woche Zeit miteinander verbracht. Das hat uns eng zusammengeschweißt, weil wir auf dem Trainingsplatz und in unserer Freizeit wirklich alles zusammen unternommen haben. Meine fünf besten Freunde bedeuten mir sehr viel. Sie geben mir Kraft.  

Du bist bereits als Zehnjähriger von zu Hause in Nossen ins Internat nach Riesa gezogen. Mit wie viel Heimweh war die Zeit rückblickend verbunden?
Es ging eigentlich, wenn ich mich recht erinnere. Ich bin relativ schnell damit zurechtgekommen. Das war auch deshalb kein großes Problem, weil mein damaliger Mitbewohner im Internat mit mir in dieselbe Klasse ging und wir auch gemeinsam beim SC Riesa Fußball gespielt haben. Er war zu dieser Zeit meine Bezugsperson, die mit dafür gesorgt hat, dass ich kein Heimweh hatte. Am Wochenende war ich ja auch meistens zu Hause bei meinen Eltern in Nossen, da es ja nicht so weit weg ist von Riesa. 

Als Dreizehnjähriger stand dann der Umzug ins Dynamo-Internat an ...
Ja, Dynamo ist auf mich aufmerksam geworden und hat mich davon überzeugt nach Dresden zu wechseln. Ich hatte keine großen Anpassungsschwierigkeiten, da ich das Leben im Internat ja bereits gut kannte. Und ich konnte jeden Tag unter noch professionelleren Bedingungen das machen, was ich wollte: Fußball spielen! Im Rückblick war es genau die richtige Entscheidung.

Du hast als 16-Jähriger erstmals bei den Profis mittrainiert. Wie aufregend war das damals für dich?
Am Anfang habe ich erst einmal ab und zu mittrainiert. Das war schon sehr aufregend. Ich war ja noch total jung. Als ich als 16-Jähriger zum ersten Mal mit ins Trainingslager reisen durfte, war das ein wirklich geiles Gefühl. Ich stand ja selbst bei den Spielen am Wochenende mit meinen Jungs aus dem Internat im K-Block und habe die Mannschaft als Fan angefeuert. Dass ich dann mit denen auf dem Platz stehen durfte, war eine Ehre für mich.

Wie hat sich deine Rolle in den vergangenen vier Jahren verändert?
Ich denke, dass ich mich vom Jugendspieler langsam aber doch stetig weiterentwickelt habe. Meine Rolle hat sich auch damit verändert, dass ich jetzt nicht mehr der Jüngste in der Mannschaft bin, wie es lange der Fall war. Auch wenn ich immer noch erst 20 Jahre alt bin.

Es ist überliefert, dass du im K-Block mit deinen Freunden standst und mit folgenden Worten auf das Tor vor dir gezeigt haben sollst: ‚Jungs, eines Tages stehe ich da unten im Tor!‘
(lacht) So genau habe ich das nie gesagt. Aber ich habe es ganz tief in mir gedacht. Es war mein Wunsch und mein Traum, für den ich alles geben wollte. Dieses Bewusstsein kam aber erst in der U16. Vorher habe ich nie ernsthaft darüber nachgedacht, dass ich eines Tages Profi-Fußballer werden könnte. 

Im Internat soll es durchaus turbulent zugegangen sein, wenn Dynamo Auswärtsspiele hatte. Dann standst du schon mal auf dem Sofa, um die Mannschaft vor dem Fernseher lautstark zu unterstützen.
Wir hatten im Internat einen Gemeinschaftsraum, wo wir zusammen die Spiele geschaut haben. Da war jeder Dynamo durch und durch, egal ob wir gewonnen oder verloren haben. Da bekomme ich gerade eine Gänsehaut, wenn ich mich an diese Zeit im Internat erinnere. Jeder Jugendspieler hat in der Akademie mitgefiebert. Wir haben nicht nur gemeinsam für diesen Verein auf dem Platz gestanden und Fußball gespielt. Wir waren alle Dynamo-Fans! Dieser Zusammenhalt hat uns am Ende auch durch die Zeit im Nachwuchs getragen. 

Wie hat sich dieser Stolz auf dem Platz bemerkbar gemacht?
Ich behaupte, dass wir in den letzten beiden Jahren in der U19 als Team 100 Prozent Dynamo Dresden waren. Mit diesem Zusammenhalt sind wir in die Bundesliga aufgestiegen und haben in einem unglaublich emotionalen Finale den Pokalsieg gegen Leipzig geholt – das war das letzte gemeinsame Jugendspiel, in dem wir alle zusammen auf dem Platz standen. Wir haben nicht gewonnen, weil wir die besseren Einzelspieler waren. Wir haben gewonnen, weil wir es unbedingt wollten. Darauf bin ich noch heute stolz!

Manch Außenstehender bescheinigt dir als jungem Torwart noch eine zu unruhige Körpersprache. Wie gehst du mit solcher Kritik um?
Das ist meine Körpersprache. Wenn ich auf dem Platz stehe, bin ich nicht nervös. Ich liebe eher Herausforderungen. Je schwieriger die Aufgaben werden, desto mehr freue ich mich darauf. Ich bin ein Wettkampftyp, der an seinen Aufgaben wächst. Das war schon im Nachwuchs so. Die besten Leistungen habe ich immer in den schwierigsten Spielen gezeigt, denn da konnte ich mich beweisen. Ich bin immer voller Energie, aber nie nervös.

Was bedeutet dir der 28. November 2015? Der Tag, an dem du als 17-Jähriger beim 0:0 gegen Preußen Münster in der 3. Liga dein Profi-Debüt gefeiert hast.
Wieder Gänsehaut! Ich wusste es damals ja schon in der Woche vor dem Spiel, da der Trainer es mir gesagt hatte. Ich hatte in den Tagen vor dem Spiel auf jeden Fall wenig Schlaf. Ich habe immer nur zwischen fünf und sechs Stunden geschlafen, aber nicht weil ich nervös war, sondern weil ich einfach auf dieses Spiel hingefiebert habe. Ich konnte es kaum erwarten, bis der Moment gegen Münster gekommen war und ich das erste Mal für die Profis in diesem Stadion vor dem K-Block auflaufen durfte. Damit ging ein Traum für mich in Erfüllung. 

Wer aus deiner Familie war damals im Stadion dabei?
Ich habe nach dem Spiel meine Eltern auf der Tribüne im Publikum entdeckt. Sie haben vor Freude die ganze Zeit gelacht. Ich habe ihnen angesehen, wie stolz sie auf mich waren. Da war ich sehr glücklich. 

Hat das Trikot von deinem ersten Profi-Spiel einen Ehrenplatz bekommen?
Ja, das hängt zuhause bei meinen Eltern in meinem Kinderzimmer. 

Deine Mutter im Handball, dein Vater und dein älterer Bruder im Fußball. Alle standen sie selbst zwischen den Pfosten. Von wem hast du am meisten gelernt?
(lacht) Meine Eltern haben mir beide ihr Talent mitgegeben. Und ich konnte mir von allen etwas abschauen. Jeder in meiner Familie hat mich auf seine Weise unterstützt. Von meinem Vater habe ich ganz sicher die Ruhe geerbt, da er selbst in sich ruht und darauf auch als Trainer bei mir wert gelegt hat.

Wie geht es dir, bevor du ins Stadion mit 30.000 Zuschauern einläufst?
Ich habe vor jedem Spiel ein Kribbeln im Bauch und verspüre auch eine gewisse Anspannung in mir. Was auch gut ist, denn damit lenke ich den inneren Fokus automatisch auf das Spiel. Ich persönlich brauche das Bauchkribbeln und den Druck, um Höchstleistungen vollbringen zu können. 

Du durchläufst seit deinem 16. Lebensjahr alle Junioren-Nationalmannschaften des DFB. Im Sommer standst du in Vorbereitung auf die WM in Russland sogar gegen die A-Nationalmannschaft im Tor. Was hast du von dieser Erfahrung für dich mitgenommen?
Das war ein ganz besonderes Erlebnis für mich. Insbesondere die Begegnung mit Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen hat mir persönlich gezeigt, wie viel ich noch investieren muss und will, um möglichst weit zu kommen und maximale Erfolge in meiner Karriere zu feiern. Wie professionell, ehrgeizig und zielstrebig diese beiden Weltklasse-Torhüter jeden Tag im Training an sich arbeiten, war unglaublich beeindruckend für mich. Ich habe in den paar Tagen viel gelernt und jede Menge Motivation für mich mitgenommen. 

Als Ralf Minge Anfang 2014 zur SGD zurückgekehrt ist, hat die Nachwuchsarbeit bei Dynamo noch mehr Bedeutung und vor allem eine nachhaltige Ausrichtung und Struktur erhalten. Er hat direkt in seiner Anfangszeit um deinen Verbleib gekämpft. Welchen Anteil hat er daran, dass du heute noch für Dynamo spielst?
Mir lag damals ein Vertrag aus Leipzig vor. Als meine Eltern und ich Dynamo darüber informiert hatte, hat der Verein sich sehr um mich bemüht. Nach dem ersten Gespräch mit Ralf Minge stand für mich fest, dass ich in Dresden bei Dynamo bleiben werde. 

Was waren die Gründe für deine Entscheidung?
Ralf Minge hat mir und meinen Eltern damals eine Perspektive aufgezeigt und gesagt, dass ich intensiv gefördert werde und ab dem damaligen Tag die Chance erhalte, regelmäßig bei den Profis mitzutrainieren. Da habe ich große Augen bekommen, und mir fiel die Entscheidung überhaupt nicht schwer, denn Dynamo war ja mein Verein.

Hattest du damals nicht mehr im Hinterkopf, dass ein ehemaliger Nachwuchsleiter der SGD von deinem Talent nicht überzeugt war?
Nein, das hatte keinen Einfluss auf meine Entscheidung. Damals war extrem viel bei mir passiert. Ich habe letztlich nicht Dynamo die Schuld dafür gegeben, dass man mich loswerden wollte.

Was ist damals passiert?
In der U14 und U15 fand ich mich selbst auch nicht so gut, da habe ich mit meinen Leistungen nicht herausgestochen. Ich habe erst danach einen Sprung gemacht. Das kam durch ein Länderturnier mit der Sachsen-Auswahl in Duisburg. Dort habe ich mich so gut angestellt, dass sich der DFB für mich interessiert hat. Durch die Nominierung des DFB ist dann letztlich auch Dynamo noch einmal neu auf mich aufmerksam geworden, sonst wäre meine Zeit in Dresden damals vielleicht schon vorbei gewesen. Mein damaliger Trainer im Nachwuchs, Marco Gebhardt, hatte in dieser Phase entscheidenden Anteil, weil er in mir etwas Besonderes gesehen und mir das auch gesagt hat. 

Wie hat er dich gefördert?
Er hat mich mit seiner Art gepusht, weil er mich erst einmal so genommen hat, wie ich bin. Er hat an mich geglaubt und mir dadurch Selbstvertrauen gegeben. Er hat immer gesagt, ich sei in seinen Augen im positiven Sinne ein Wahnsinniger, der mit viel Leidenschaft und positiver Energie im Tor steht. Das hat mir gefallen und mir rückblickend in meiner Entwicklung richtig gut getan. In diesem Jahr habe ich den größten und wichtigsten Sprung gemacht, weil ich mich durch das Vertrauen des Trainers auf dem Platz und im Training richtig ausleben durfte. 

Du musst als mitspielender Torhüter im Spiel permanent Entscheidungen treffen. Wie schwer fällt dir das?
Relativ leicht – vielleicht auch deshalb, weil ich mir darüber nicht so viele Gedanken mache. Im Spiel hast du meistens keine Zeit, um über jede Situation lange nachzudenken. Du musst oft im Bruchteil einer Sekunde entscheiden, ob du einen Pass spielst oder nicht. Das passiert dann intuitiv.

Als 20-jähriger Torhüter stehst du in der 2. Bundesliga im Rampenlicht. Jeder Fehler wird im Brennglas der Öffentlichkeit beobachtet und diskutiert ...
Als ich zu den Profis hochgekommen bin, habe ich noch geschaut, was in der Zeitung und im Internet über mich geschrieben wird. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es besser ist, die Dinge auszublenden und mich auf meine Arbeit auf dem Platz zu konzentrieren. Und so versuche ich auch mit der Situation und dem Druck umzugehen – indem ich meine volle Energie und meine ganze Konzentration in die 90 Minuten packe. 

Kann man das so leicht ausblenden?
Leicht nicht, aber du kannst einiges dafür machen. Ich habe mich zum Beispiel bei Facebook abgemeldet, weil ich diese Form der Öffentlichkeit nicht mehr wollte. Ich wollte mich nicht mehr damit beschäftigen, was und wie die Leute dort alles schreiben. Ich vermisse es nicht, und mir geht es damit auch besser. Auf meinem Instagram-Profil bin ich hin und wieder aktiv und lade mal ein Bild hoch. Aber dort wird auch nicht so viel erzählt, da stehen eher die Bilder im Mittelpunkt. 

Was ist es für ein Gefühl, wenn einem 30.000 Menschen bei der Arbeit hier im Stadion zuschauen?
Wenn man auf dem Platz steht, dann nimmt man die Fans schon wahr, aber eher als große Masse. Man nimmt wahr, ob es laut oder leise ist. Man spürt, ob es eine positive oder negative Atmosphäre ist. Aber ich lasse mich dadurch eigentlich nicht beeinflussen. Ich versuche einfach, immer mein Bestes zu geben und mein Spiel zu machen. Wenn du auf die Meinung von allen 30.000 Zuschauern hören würdest, käme nichts Gutes dabei raus. Deshalb muss jeder Spieler für sich ganz allein die Entscheidungen im Spiel treffen, egal wie viele Zuschauer im Stadion sind.

Du hast dir den Traum vom Profi-Fußball erfüllt. Welchen Tipp kannst du jungen Talenten geben, die sich diesen Traum auch erfüllen möchten?
Erst einmal muss man bereit sein, hart zu arbeiten und viel Zeit in den Sport zu investieren. Das klingt manchmal leichter als es dann tatsächlich ist. Morgens Schule und jeden Tag dann am Nachmittag zum Training. Ich habe parallel zum Leistungssport in den vergangenen drei Jahren noch meine Lehre beendet. Auch diese Doppelbelastung musste ich erst mal wegstecken. Wichtig ist, dass man lernt, an sich selbst zu glauben, auf den eigenen Körper zu hören und mit ganzem Willen seinen eigenen Weg zu gehen. So wird man, glaube ich, irgendwann ein besonderer Spieler. 

Wie bist du mit Rückschlägen umgegangen?
Ich habe noch mehr gekämpft und auf mich selbst gehört. Dabei muss man auch mal Rückschläge einstecken können, wenn man nicht spielt oder der Trainer nicht auf einen setzt. Aber daran kann man schon als Jugendspieler wachsen, denn so lernt man zu kämpfen, um sich irgendwann durchzusetzen. 

Was ist das Schönste am Leben als Profi-Fußballer?
(überlegt lange) Gute Frage. Das Schönste ist … (lacht) ... wenn man vor 30.000 Zuschauern wie hier im Stadion spielen darf. Dann hast du jedes Heimspiel die Möglichkeit, all die Menschen mit einem Sieg glücklich zu machen. Das ist für mich das Schönste an meinem Beruf, die Menschen glücklich machen zu können, die mit dem Herzen an diesem Verein hängen. Und es ist ein Beruf, der sehr viel Adrenalin, Action und Abwechslung mitbringt. Das gefällt mir sehr gut, weil es dadurch wirklich nie langweilig wird. Wenn man dann noch erfolgreich ist, dann ist es ein echt geiler Beruf. 

Du startest jetzt erstmals als Nummer 1 in eine neue Saison. Mit welchen Gefühlen gehst du in das Spiel zum Auftakt gegen den MSV Duisburg?
Mit einem guten Gefühl, denn ich habe viel Selbstvertrauen in der Vorbereitung getankt und mir genau dieses Ziel ganz am Anfang meiner Vorbereitungszeit gesetzt, als ich bei der A-Nationalmannschaft im Trainingslager war. Ich möchte Leistung bringen und so der Mannschaft dabei helfen, dass wir als Team unsere Ziele erreichen. Wenn wir das schaffen, dann wird es auf jeden Fall eine geile Saison. Ich bin bereit für das Spiel und freue mich auf den Auftakt unter Flutlicht. 

Was ist dein persönliches Ziel für diese Saison?
So viele Spiele wie möglich im Tor zu stehen und davon möglichst viele Partien zu Null zu spielen. Das ist mein Ziel mit Dynamo. 

Aus der Mannschaft hast du für deine Leistungen im Training und in den Tests während der Sommervorbereitung Lob bekommen. Freuen dich solche Komplimente?
Ja, das freut mich natürlich. Mir hat das aber noch keiner gesagt. (lacht) Mich freut es sehr, wenn es auch meine Mannschaftskollegen gemerkt haben, dass ich mir für die neue Saison einiges vorgenommen habe. 

Was machst du am liebsten als Ausgleich zu deinem Leben als Profi-Fußballer, womit verbringst du deine Freizeit?
Am liebsten treffe ich mich mit meinen Freunden und verbringe Zeit mit meiner Freundin oder mit meiner Familie. In dieser Zeit denke ich auch gar nicht so viel über Fußball nach. Wenn ich mit meinen Freunden zusammen Zeit verbringe, dann sprechen wir nicht permanent über Fußball, obwohl wir uns als Nachwuchsspieler auf dem Platz kennengelernt haben. 

Danke dir für das Gespräch, „Schubi“, und viel Erfolg für die neue Saison!


Interview: Henry Buschmann
Fotos: Steffen Kuttner