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2. Spieltag SG Dynamo Dresden - TSV 1860 München

Dynamo geht mit Optimismus ins Duell gegen die Münchner Löwen

„Darüber müssen wir uns Gedanken machen, wieso zu unserem ersten Heimspiel der neuen Saison zwar nur 13.000 Fans zugelassen sind, das Stadion aber trotzdem nicht ausverkauft sein wird“, antwortete Dynamo-Trainer Ralf Loose auf die Frage eines Journalisten vor dem anstehenden Punktspiel der SGD gegen den TSV 1860 München am Montagabend. Der Pressevertreter wollte wissen, weshalb der Vorverkauf so schleppend verläuft, ganz anders als zuletzt, als innerhalb weniger Tage kaum noch Karten für einen Heimauftritt der Schwarz-Gelben erhältlich waren. Bis zum Sonntagabend um 23:59 Uhr gab es Tickets für das Duell . Am Spieltag werden die Tageskassen aufgrund der Vorgaben des DFB nicht geöffnet sein! Aktuell sind 8.600 Karten an Dynamo-Fans verkauft, aus München werden ca. 400 Löwenfans erwartet. „In der letzten Saison gab es ohne Zuschauer keine Tore gegen Ingolstadt, diesmal dürfen wenigstens ein paar unserer Fans dabei sein“, sagt Torwart Benjamin Kirsten und versucht aus dieser Situation die Hoffnung zu verbreiten, dass es sportlich gegen die Sechziger mit einem Erfolgserlebnis klappen kann. Dafür spricht, dass die Dresdner nur eines ihrer letzten neun Pflichtheimspiele verloren haben, dagegen allerdings dass dieses eine Mal genau gegen 1860 München passierte, als im März nach 90 Minuten ein 0:1 auf der Anzeigetafel stand.

München wird von nicht wenigen Experten eine Saison in der Spitzengruppe der Tabelle vorhergesagt, doch Dynamo-Coach Ralf Loose will sich nicht mit dem Gegner beschäftigen und gleich gar nicht verraten, wie er ihn einschätzt. „Die Löwen wollen aufsteigen, aber wir haben schon bewiesen, dass wir mit solchen Kontrahenten umgehen können, gute Heimspiele abgeliefert und Punkte geholt haben“, gibt er sich selbstbewusst, erinnert aber gleich daran, welche Voraussetzungen notwendig sind, um zu gewinnen. „Wir wissen, dass gegen Bochum nicht alles gut war, haben im Training daran gearbeitet und müssen diese Dinge jetzt auf dem Platz zeigen. Ich hoffe, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt und sich in einer Verfassung präsentiert, die gegen eine Spitzenmannschaft benötigt wird.“ Ralf Loose ist sicher, dass seine Startelf die Anspannung findet, Chancen effektiver nutzt und in der Abwehr fehlerlos bleibt. Wer von Anfang an ran darf, ist jedoch noch offen und soll nach der letzten Trainingseinheit, die am Montag noch ansteht, entschieden werden. Fehlen werden Bjarne Thoelke wegen einer Sprunggelenksverletzung sowie Tobias Müller, Marcel Franke und Toni Leistner, die am Wochenende bei der zweiten Mannschaft im Einsatz sind. Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel hat sich der Coach jedoch schon zu einer Veränderung geäußert. Für Pavel Fort soll Idir Ouali im Angriff für Wirbel sorgen, aber kein reiner Ersatz für den Tschechen sein. Der Trainer ließ durchblicken, dass er über eine neue taktische Variante nachdenkt, um die Löwen vielleicht so zu überraschen, wie ihm das in der Vorsaison beim spektakulären Auswärtssieg in München gelang.

Mit Optimismus geht auch Torhüter Benjamin Kirsten voran, der in dieser Woche seinen Vertrag vorzeitig bis 2015 verlängerte. „Die Niederlage zum Auftakt in Bochum war nach der erfolgreichen Vorbereitung vielleicht ein Dämpfer zur richtigen Zeit, um die Begeisterung ein wenig zu bremsen“, sagt der 25-Jährige. „Bei Dynamo mit seinem Umfeld zu spielen, ist zwar ohne Euphorie schwierig, aber während die Fans immer träumen dürfen, ist es für uns als Mannschaft wichtig, so schnell wie möglich die Punkte zu holen, die uns zum Klassenerhalt reichen.“ Der Keeper zählt trotz der Zuschauerbeschränkung auf die schwarz-gelben Schlachtenbummler. „Sie sind im heimischen Stadion unser Trumpf und wir wissen, wie wichtig diese Unterstützung für uns ist.“

Die Partie wird von Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin um 20:15 Uhr angepfiffen. Die Stadiontor öffnen eineinhalb Stunden vor Spielbeginn. Die Tageskassen bleiben geschlossen, das Stadionheft „Kreisel“ wird durch mobile Verkäufer und im Kassenbereich Lennéplatz verkauft.

Dynamo erkämpft sich den ersten Punkt der Saison

Montagabend, das Flutlicht brennt und Dynamo Dresden spielt. In einer fußballverückten Region eigentlich ein Grund für Tausende von Fußballfans, den Weg ins Stadion zu suchen und ihre Mannschaft nach vorn zu schreien. Diesmal war das alles ein wenig anders. Die 9.772 anwesenden Fans sorgten trotz aller Schwierigkeiten für eine lautstarke Unterstützung von den Rängen und ein regelrechtes Spruchband-Feuerwerk. Von diesem Eifer und Fleiß ließ sich auch die Mannschaft der Schwarz-gelben anstecken und nicht von einem Rückstand beeindrucken. Nachdem die Gäste durch Benjamin Lauth in Führung gingen, der freistehend den Ball nur noch über die Linie drücken musste, sorgte Dynamo noch vor der Pause für den Ausgleich. Mickael Poté konnte mit einem herrlichen Flugkopfball seinen zweiten Saisontreffer markieren. Nach der Pause dominierte Dynamo zunächst das Geschehen, kam schließlich durch ein Eigentor von Grzegorz Wojtkowiak in Front, musste aber nach einem Konter zehn Minuten später, den Bierofka erneut freistehend verwandeln konnte, doch noch das zweite Gegentor hinnehmen. Am Ende blieb es bei diesem 2:2.

Vor der Partie hatte Dynamo-Trainer Ralf Loose seine Mannschaft im Gegensatz zum ersten Saisonauftritt in Bochum auf einer Position umgestellt. Für Pavel Fort durfte Idir Ouali in die Startelf rutschen. Der Neuzugang übernahm die linke Seite im Mittelfeld, von wo Filip Trojan in die Mitte wechselte und hinter der einzigen Spitze, Mickael Poté, die Fäden im Spielaufbau zog. In den ersten Spielminuten konnten sich beide Mannschaften einige Chancen erarbeiten. Während auf Dresdner Seite immer wieder Mickael Poté auf sich aufmerksam machte, war es in den Reihen der Sechziger Benjamin Lauth vergönnt, für Gefahr zu sorgen. Die größte Chance war jedoch Dominik Stahl überlassen, der mit seinem Schuss aus elf Metern fast vom Punkt aus Benjamin Kirsten zu einer Glanzparade zwang. Machtlos war der Keeper wenig später, als Maximilian Nicu über die linke Seite in den Strafraum flankte und in der Mitte Benjamin Lauth keine Mühe hatte, den Ball mit dem Fuß über die Linie zu drücken.

Nachdem es in den Minuten danach zu einigen hitzigen Aktionen auf dem Platz und den Rängen kam, einige strittige Entscheidungen des Schiedsrichters, zumindest aus Sicht der Fans, das Geschehen prägten, hatten die Schwarz-Gelben zweimal die Gelegenheit, mit einem Freistoß aus zentraler Position vor dem Strafraum den Ausgleich zu erzielen. Erst scheiterte Giannis Papadopoulos und danach auch noch Sebastian Schuppan, die sich jeweils für einen Gewaltschuss und gegen einen gefühlvollen Schlenzer entschieden. Zweimal prallte der Ball an der dicht gestellten Mauer ab. Dynamo gab aber nicht auf und wurde wenige Minuten vor der Pause mit dem Ausgleich belohnt. Nachdem zunächst ein Freistoß von Filip Trojan über die linke Seite abgewehrt wurde, landete die Kugel vor den Füßen von Sebastian Schuppan. Der Linksverteidiger brachte das Leder diesmal mit mehr Gefühl in den Strafraum, wo Mickael Poté diesmal nicht in der Luft, sondern im Tiefflug angerauscht kam und per Kopf den Ball platziert ins rechte untere Toreck schickte. Durch den Ausgleich euphorisiert, meldeten sich nicht nur die Fans lautstark zu Wort, auch die Schwarz-Gelben gaben nochmal mächtig Gas und hätte durch den Torschützen vom Dienst fast noch den zweiten Treffer erzielt, doch der Stürmer stand im Abseits, legte den Ball dann freistehend auch neben das Tor.

In der Halbzeitpause hatte Dynamo-Coach Ralf Loose seinen Schützlingen mit auf den Weg gegeben, auf das zweite Tor zu spielen, die Ruhe aber zu bewahren. Seine Mannschaft setzte diese Vorgabe perfekt um und bestimmte ab diesem Zeitpunkt das Spiel. Robert Koch mit einem Distanzschuss und Filip Trojan mit einem dieser fiesen Freistöße aus dem Halbfeld, die manchmal unberührt doch hinter der Linie landen, sorgten für die zwei größten Möglichkeiten, die Führung für Dynamo zu erzielen. Auf der Gegenseite musste Benjamin Kirsten aber doppelt auf dem Posten sein. Zunächst verhinderte er nach einem gleichartigen fiesen Freistoß sein Team vor dem Rückstand, nach der folgenden Ecke parierte er erneut mit einem Riesenreflex den Kopfball von Guillermo Vallori.

Nach diesen Schrecksekunden durften die Dynamo-Fans dann doch wieder jubeln. Ein schöner Spielzug über Idir Ouali, der über die rechte Seite flach nach innen flankte, sollte am langen Pfosten bei Robert Koch zum Torabschluss führen, allerdings fiel der Ball dem Münchner Außenverteidiger Grzegorz Wojtkowiak zuerst vor die Füße. Vom Bein des Polen rollte die Kugel an den Innenpfosten und dann über die Linie. Das aufopferungsvolle Spiel der Schwarz-Gelben in der zweiten Halbzeit wurde mit der Führung belohnt.

Zehn Minuten später mussten die Dresdner aber gleich einen doppelten Rückschlag hinnehmen. Zunächst blieb Mickael Poté nach einem Zweikampf am Boden liegen und musste mit einer Verletzung an der Hand ausgewechselt werden. Den fälligen Freistoß für das Foul am Stürmer nutzen die Löwen zum Leidwesen der Dynamo-Fans zu einem bilderbuchreifen Konter über Daniel Halfar, der von links den Ball vor das Tor beförderte und gleich vier Münchner Spieler freistehend untereinander hätten ausmachen können, wer ihn verwandeln darf. Daniel Bierofka ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und versenkte das Leder in den Maschen.

Das Tor sorgte in den Folgeminuten für einige Verwirrung auf Seiten der Gastgeber und München witterte Morgenluft. Benjamin Kirsten musste erst gegen Benjamin Lauth wieder mit einer tollen Parade klären, bevor er sich und seine Vordermänner selbst in Bedrängnis brachte. Ein langer Ball nach vorn kam zu kurz und postwendend wieder zurück in den Strafraum, wo die Gäste gleich mehrfach versuchten, dass leere Tor zu treffen. Mit vereinten Kräften vereitelten der Dynamo-Keeper und Romain Brégerie dieses Vorhaben und sicherten den einen Punkt. Bis zuletzt bemühten sich beide Mannschaften, nochmal die entscheidende Aktion zu starten, doch am Ende blieb es beim Unentschieden, das der Gäste-Trainer Rainer Maurer als "gerecht" bezeichnete. Mit einem Punkt zeigte er sich "nach einem packenden Spiel" zufrieden und auch für Dynamo-Trainer Ralf Loose ging "das Ergebnis schlussendlich in Ordnung".

Die Löwen verpassten dadurch zwar den Sprung an die Tabellenspitze, finden sich nun aber im oberen Tabellendrittel wieder, während die Sportgemeinschaft die Abstiegsränge verlässt und sich nun punkt- und torgleich mit Union Berlin auf Platz 13 geschoben hat.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Gerechtes Unentschieden Das Remis geht in Ordnung, beide Mannschaften zeigen ein gutes Spiel und dürfen sich daher über einen verdienten Punkt freuen, wenn gleich für beide Teams durchaus mehr drin gewesen wäre.

  • Abpfiff 90.(+3) 2:2 endet dieses Spiel, ein verdientes Unentschieden.

  • Losilla probiert es nochmal aus der Distanz 90.(+2) Der Neuzugang kann einen abgewehrten Ball vor seine Füße legen, zieht ab, aber Kiraly kann den Ball aufnehmen.

  • München klärt 90.(+1) Die Gäste schlagen den Ball hinten raus, Dynamo bekommt Einwurf und vielleicht den letzten Angriff?

  • Nachspielzeit 90. Zwei Minuten oben drauf, Dynamo im Angriff.

  • spannende Schlussphase 88. Beide Teams spielen nach vorn, hier ist noch nichts entschieden, aber die Zuspiele werden ungenauer und ein wenig letzte Verzweiflung steckt in jeder Aktion, die doch noch den Sieg bringen soll.

  • Spruchband 87. "Was ist das für eine Verhandlung, bei der sich der vermeintlich Angeklagte nicht äußern darf?"

  • nochmal Dynamo mit Chance 86. Trojan bringt einen Ball über links gefühlvoll in die Mitte, aber bevor ein Dynamo dran ist, klärt der Münchner Verteidiger zur Ecke. Die bringt leider nichts ein.

  • 85. Sebastian Maier kommt.

  • 85. Marin Tomasov geht.

  • Pepic mit Fehler 84. Der Einwechsler vertändelt den Ball, München kann kontern, aber der lange Pass nach vorn wird zu lang.

  • München im Abseits 83. Die Gäste sind wieder vorn, aber Blanco steht nach einem weiten Pass in die Mitte falsch, der Assistent an der Seitenlinie hebt die Fahne.

  • toller Einsatz von Gueye 83. Der Senegalese holt sich im Zweikampf an der Seitenlinie den Einwurf, Dynamo will sich hier nicht auf ein Unentschieden einlassen.

  • Ecke für Dynamo 81. Pepic bringt den Ball hinein, aber Kiraly ist vor Fort dran und pflückt sich die Kugel aus der Luft.

  • Partie offen 80. Wir brauchen wohl ein wenig Ruhe im Spiel. München wittert Morgenluft, Dynamo wirkt gerade etwas konsterniert.

  • 80. Hasan Pepic kommt ins Spiel.

  • 80. Idir Ouali, der das 2:1 vorbereitet hat, geht vom Platz.

  • Wie gehts weiter? 79. Dynamo stellt zweimal um, tauscht im Sturm und defensiven Mittelfeld das Personal. Ein Punkt oder siegen, das ist hier die Frage.

  • 79. David Solga rückt ins defensive Mittelfeld.

  • 79. Giannis Papadopoulos muss vom Feld.

  • 78. Pavel Fort ersetzt ihn als Stürmer.

  • 78. Mickael Poté muss verletzungsbedingt raus.

  • Gueye mit dem Kopf 77. Schade, der Rechtsverteidiger kommt an den Ball, ist im Strafraum und köpft das Leder knapp über den Kasten.

  • München jetzt gefährlich 76. Der Abschlag von Benny landet direkt wieder vor den Füßen eines Münchners, der Ball kommt direkt wieder auf das Tor, doch mit vereinten Kräften schaffen es Kirsten und Brégerie, den Ball abzublocken. Das Tor war leer.

  • Dynamo muss aufpassen 76. Kurz darauf muss Kirsten wieder in höchster Not klären, kann einen Schuss von Lauth gerade noch abwehren.

  • zu einfaches Gegentor 75. Gleich vier Münchner standen im Strafraum allein. Schade, ein einfacher Konter bringt die Löwen zurück ins Spiel. Nun steht hier alles wieder offen.

  • 2:2 74. Im Gegenzug kontern die Löwen. Halfar flankt, Bierofka steht frei und braucht nur einzuschieben.

  • Poté verletzt 73. Der Stürmer wird links gefoult und muss erstmal raus.

  • Zuschauerzahl 72. Es war zu erwarten. Vierstellige Besucherzahl im Stadion: 9.772

  • Gelbe Karte für Dynamo 71. Gueye rutscht im Strafraum zum Ball, kann den Gegner zur Ecke zwingen, aber dafür gibt es gelb. Mhm.

  • 70. Ismael Blanco kommt.

  • 70. Moritz Stoppelkamp geht.

  • Poté mit dem Kopf 69. Jetzt flutscht es vorn, auch der Ball rutscht dem Stürmer nach einer tollen Flanke von Gueye über den Schädel.

  • Dynamo dreht den Rückstand 66. Jetzt sind die Gäste in Zugzwang und müssen kommen, Dynamo kann kontern. Mit einer guten Leistung, aber abwartenden Gästen, findet Dynamo zurück in die Partie.

  • 65. Daniel Halfar kommt rein.

  • 65. Maximilian Nicu geht raus.

  • Dynamo geht in Führung 64. Nach einem Pass von Ouali, der über die rechte Seite schön angespielt wird, flankt der Neuzugang flach in den Strafraum, wo ganz hinten Koch auf den Ball wartet. Allerdings ist Wojtkowiak eher da und legt die Kugel an den Pfosten, von wo der Ball über die Linie rutscht.

  • Tooooor 64. Eigentor, Eigentor, aber Tor für Dynamo.

  • Eckball für München 63. Das könnte wieder brenzlig werden, aber der Wojtkowiak, der Verteidiger der Löwen kann den Ball nicht platziert genug zum Tor legen, so dass er drüber geht.

  • Spruchband 2 62. Hier gehts aber flott zur Sache: "Den K-Block in seinem Lauf, halten wieder DFB noch Polizei auf."

  • Spruchband 61. Der K-Block mit Leidenschaft und Herz, stört den DFB-Kommerz.

  • Kirsten auf dem Posten 60. Der Keeper muss sich nach dem Eckball auch lang machen und wieder klären. Wir haben die Szene nicht gesehen, aber das Publikum raunte, applaudierte und Peter Hauskeller wies uns nochmal auf die Glanztat hin.

  • ähnliche Situation vor dem Dynamo-Tor 59. Auf der anderen Seite passiert fast genau die selbe Sache, doch Kirsten rettet zur Ecke.

  • gefährlicher Freistoß von Trojan 58. Der Tscheche schlägt den Ball lang in den Strafraum, alle Abwehrspieler ducken sich ab und Kiraly kann gerade noch mit einer Hand zur Ecke klären, sonst hätte es eingeschlagen. Ihr kennt diese verdammt fiesen Freistöße, an die keiner mehr rangeht und die am Ende hinter der Linie landen.

  • Gelbe Karte für München 57. Stahl foult Papadopoulos und kassiert dafür den Karton.

  • 1860 kontert Dynamo aus 57. Und schon gehts los. Die Gäste spielen schnell nach vorn, Lauth legt auf Stoppelkamp ab, der aber aus spitzem Winkel, abgedrängt von Savic, nur das Außennetz trifft.

  • Dynamo kontrolliert 56. Die Schwarz-Gelben bestimmen das Spiel, die Münchner haben sich scheinbar auf eine Kontertaktik geeinigt und warten zunächst permanent in der eigenen Hälfte auf Fehler der Gastgeber.

  • Stimmung wird besser 55. Die Fans auf den Rängen spüren, dass hier nur der letzte Funke fehlt, um die Löwen in die Knie zu zwingen. Mit ihren Gesängen peitschen sie die Mannschaft nach vorn.

  • Stärke der Löwen bekämpfen 53. Wenn man München nicht ins Spiel kommen lässt, kann Dynamo hier etwas holen. Wenn die Gäste jedoch einmal Platz haben und loslegen, sind sie brandgefährlich.

  • Dynamo setzt Löwen zu 50. Die Dresdner haben wohl einen Zaubertrank in der Halbzeit zu sich genommen. Sie dominieren bisher das Geschehen in der zweiten Hälfte und schnüren die Münchner in deren Hälfte ein.

  • Dynamo offensiv bemüht 48. Poté kann nicht nur kämpfen, was er als Strafraumwühler heute schon mehrfach unter Beweis gestellt hat, er hat auch technisch was drauf, düpiert im Mittelfeld mit einem faszinierenden Trick seinen Gegenspieler, nimmt den Ball gekonnt mit dem Fuß mit.

  • Chance für die SGD 47. Dynamo ist da. Koch zieht nach einer Ablage von Poté aus 17 Metern ab, sein Schuss streift haarscharf am Münchner Tor vorbei.

  • Auf gehts Dresden, kämpfen und siegen 46. Die Heimfans sind gleich wieder präsent und feuern die Mannschaft an. Das Spiel war bisher ausgeglichen und kein Team konnte sich eine Überlegenheit erkämpfen. Mit Mut und Kampf kann die SGD hier heute mindestens punkten.

  • Halbzeitpfiff 45.(+1) Mit einem 1:1 geht es in die Pause.

  • Wiederanpfiff 45. Beide Mannschaften sind unverändert aus der Kabine gekommen. Es geht weiter.

  • Ecke bringt nichts ein 45. Im Gewühl kommt kein Spieler so richtig an die Kugel, der Ball prallt von irgendeinem Körperteil ins Leer und geht ins Aus.

  • Ecke für Dynamo 44. Kurz vor der Pause holt Ouali nochmal eine Ecke raus, wirkt aber ein wenig unsicher am Ball.

  • Ouali bisher verhalten 43. Der Neuzugang konnte sich dagegen bisher noch nicht so wirklich zeigen und Gefahr ausstrahlen.

  • Poté immer wieder in Szene 41. Das war Abseits. Plötzlich steht Poté nach einem Freistoß und zwei Abprallern nach einem schnellen Ball in die Spitze frei, doch die Fahne ist oben, die Kugel geht knapp am Tor vorbei. Den Torschrei hatten trotzdem schon einige auf den Lippen.

  • Fans sind wieder da 40. Ein Ruck geht durchs Rund und man spürt ein wenig die aufkommende Trotzstimmung. Jetzt erst recht, lautet das Motto auf den Rängen.

  • München sofort wieder da 39. Tomasov wird an der Mittelinie angespielt, geht dann nach vorn und schießt aus 20 Metern drauf, aber weit über das Tor.

  • Poté als Löwenschreck 38. Das war klasse, das war elegant. Und wie. Schuppan flankt schön in den Strafraum, Poté rauscht diesmal nicht in der Luft an, sondern im Tiefflug. Sein Kopfball geht ins lange Eck. Tor für die SGD.

  • Toooooor 37. Poté macht den Ausgleich.

  • Gelb für München 36. Wojtkowiak bekommt nach einem Check gegen Savic die Gelbe Karte.

  • Koch mit Distanzschuss 35. Der Kapitän schickt den Ball nach einer Ablage von Poté mit links und viel Schwung in Richtung Tor. Kiraly prüft die Flugeigenschaften seiner Jogginghose, kommt aber nicht an die Kugel, die aber auch am Tor vorbeigeht.

  • Stimmung gewöhnungsbedürftig 34. Obwohl sich der aktive Teil redlich bemüht, kommt hier keine Fußballatmosphäre auf. Das ist ein wenig trostlos.

  • Ecke für München 33. Die Löwen haben die Gelegenheit, nutzen sie aber nicht, weil Gueye den Ball seinem Gegenspieler vom Fuß nimmt.

  • Spiel hat ein wenig an Fahrt verloren 32. Nach einem flotten Beginn gibt es jetzt viele Unterbrechungen oder zielloses Ballspielen von beiden Teams, ohne das dabei Chancen oder Gefahr entsteht.

  • Schuppan in die Mauer 31. Gewalt ist keine Lösung, diesmal probiert es Schuppan mit voller Wucht,der Ball bleibt aber in der Abwehr hängen. Vorher gab es noch Diskussionen zur Mauer, die nicht weit genug vom Ball stand.

  • erneut gute Freistoßchance 29. Poté legt eine lange Flanke mit dem Kopf in die Mitte auf Koch ab, der aber durch ein hohes Bein gestört wird. Der Schiedsrichter ist der Meinung, wieder Freistoß zu pfeifen, diesmal zentral vor dem Strafraum. Diesmal steht Brégerie bereit.

  • Dynamo kämpft 28. Gueye presst weit in der Münchner Hälfte und ist an den Gegenspielern dran, Trojan hilft ihm. Am Ende kann Poté stören, auch wenn der Ball ins Seitenaus geht.

  • kein geschickter Freistoß 26. Papadopoulos probiert es nach Ablage von Trojan mit links und Gewalt, aber der Ball geht an den Rücken eines Löwen-Spielers.

  • Foul an Trojan 24. Der Tscheche kommt von rechts vor den Strafraum, will dann in den Sechszehner stoßen, wird aber vor der Linie von den Beinen geholt. Es gibt Freistoß aus guter Position.

  • doppelter Savic 23. Savic klärt den Freistoß mit dem Kopf und ist kurz darauf erneut zur Stelle, um eine Flanke zu klären.

  • wieder strittige Entscheidung 22. Die Fans sind langsam am Siedepunkt. Im Zweikampf mit Savic hält sich ein Münchner das Gesicht, es gibt Freistoß unter einem Pfeifkonzert. Hier ist jetzt Zunder im Spiel.

  • Dynamo muss jetzt kämpfen 20. Jetzt ist die Mannschaft gefragt, mit Einsatz und Willen den Rückstand zu egalisieren. Die Fans werden von Geschäftsführer Christian Müller besänftigt, der sich vom VIP-Bereich mit ihnen unterhält.

  • Aufregung nach Tor 19. Hier gibt es Diskussionen und Pfeifkonzerte. Nach einem Pass in die Spitze hebt der Assistent die Fahne, weil es aus seiner Sicht Abseits war, der Abpraller geht dann auf die rechte Seite, die Flanke verwandelt in der Mitte Lauth freistehend mit dem Fuß.

  • 0:1 18. München geht in Führung.

  • Savic geht nach vorn, fehlt hinten 17. Der Innenverteidiger marschiert in der Mitte vor, macht den Doppelpass mit Trojan, doch dann bleibt der Ball beim Versuch, auf Poté abzuspielen, an der Gäste-Abwehr hängen.

  • Losilla viel unterwegs 15. Der Neuzugang geht weite Wege, erkämpft sich den Ball und bringt dann seine Mitspieler auf der anderen Seite ins Geschehen ein.

  • munteres Spiel 13. Die Partie verläuft bisher ausgeglichen und beide Mannschaften verstecken sich nicht hinter einer taktischen Linie.

  • Riesentat von Kirsten 12. Ein wenig Unruhe herrschte im Dynamo-Strafraum und von hinten kommt Stahl aus elf Metern zum Schuss, aber Benny holt den Arm raus und pariert mit einem tollen Reflex zur Seite.

  • zweite Ecke 11. Die Löwen-Abwehr kann gerade noch den Ball vor dem Fuß von Poté retten, die folgende Ecke von Trojan landet wieder bei Poté auf dem Kopf.

  • Stimmungsmacher 10. Die aktive Szene hat sich heute vom Rasen aus gesehen links vom K-Block platziert und macht Betrieb, reißt die restlichen Stadionbereiche mit, die besetzt sind.

  • erster Eckball 9. Trojan passt auf Poté, aber ein Münchner ist dazwischen und klärt ins Aus. Die Ecke von Trojan holt sich Kiraly, Poté springt ins Leere.

  • taktische Ausrichtung 8. Trojan agiert im zentralen Mittelfeld, Ouali ist auf der linken Seite unterwegs.

  • Papadopoulos allein vorm Tor 6. Nach einem Heber steht der Grieche plötzlich allein vor dem Tor, hatte sich vorher trickreich selbst in diese gute Position gebracht, doch bevor er am Ball ist, kann Kiraly seine Finger ins Spiel bringen.

  • Spruchband auf schwarz-gelber Seite 6. "Mal wieder das alte Lied - statt Dialog herrscht Krieg"

  • Poté mit erster Chance 4. Auf der anderen Seite geht Poté halblinks auf das Tor, spielt dann noch einen Verteidiger aus, doch sein Linksschuss ist kein Problem für Kiraly.

  • kein Abseits 3. Tomasov ist plötzlich rechts ganz frei, wird schön angespielt, kommt aber nicht an den Ball, weil Kirsten aus seinem Tor geeilt ist und klärt.

  • erster Freistoß für Dynamo 2. Ouali wird links gefoult, nachdem er sich den Ball erkämpft hatte. Der Freistoß von Trojan landet auf dem Kopf von Koch, der aber drüber nickt.

  • Aktion Punktekonto 1. Zukunft Dynamo veranstaltet als Nachwuchsförderverein auch in dieser Saison diese tolle Aktion. Infos und Anmeldung gibt es unter zukunft-dynamo.de

  • Schiedsrichter 1. Die Partie steht unter Leitung von Felix Zwayer und an den Linien agieren Florian Steuer und Marcel Pelgrim.

  • Glückwünsche: Das Präsidium ehrt in der Halbzeitpause den ehemaligen Goalgetter der Schwarz-Gelben zum 50. Geburtstag. Aus Claus Boden ist heute da und wird nachträglich noch zum 60. geehrt.

  • Anpfiff München hat Anstoß, Dynamo spielt zuerst auf das Tor der Südtribüne.

  • Trikotfarben: Dynamo wird in schwarz-gelb auflaufen, die Münchner in weiß mit hellblauen Seitenstreifen am Trikot.

  • Gästefans üben Kritik: "Wir alle sind Max Mustermann" - die Löwenfans protestieren gegen den personalisierten Verkauf der Karten mit einem Spruchband.

  • Gleich gehts los: Die Spieler warten im Tunnel auf den Gang zum Anstoßkreis. Der Zwölfte Mann schallt durch das Stadion und es ist angerichtet. Noch vor Anpfiff geigen die Fans auf beiden Seiten dem Fußballbund die Meinung.

  • deutliche Botschaften zum Fußballabend: Einige Spruchbänder haben die Fans aber passend zum Anlass aufgehangen: "Trauerspiel DFB", "Bonzen-DFB - es lebt die SGD" oder "Fußball ohne Stehplätze ist wie Sex ohne Liebe".

  • Dynamo: Stadionsprecher Peter Hauskeller stimmt sich mit den Fans auf die Partie ein. So richtig kommt aber kein Fußball-Feeling auf, weil die Situation doch arg bescheiden ist. Es sind einfach zuviele Plätze leer.

  • Sieg gegen Aachen: Im letzten Heimspiel, als die Stehplatzkurven im alten Rudolf-Harbig-Stadion leer blieben, konnte die SGD gegen die Alemannia aus der Kaiserstadt einen 2:0-Erfolg feiern. Das war im Frühjahr 2005.

  • Montagsbilanz: Lange musste Dynamo auf einen Sieg im für die Fans unbeliebten Spiel am Montagabend warten. Letzte Saison gelang ein 2:1 gegen Bochum, weitere Erfolge, z.B. gegen Düsseldorf folgten. Der TSV 1860 verlor dagegen die letzten vier Montagsspiele, die auswärts bestritten wurden.

  • ausgeglichene Bilanz: Die beiden Klubs trafen insgesamt neun Mal aufeinander. Mit ihrem letzten Sieg in Dresden zogen die Münchner gleich, jeweils vier Siege und ein Unentschieden stehen nun zu Buche.

  • Nur noch Lauth vorn dabei: Mit Kevin Volland (war ausgeliehen, Hoffenheim) und Stefan Aigner (Eintracht Frankfurt) mussten die Löwen zwei ihrer besten Offensivspieler abgeben. Beide kicken jetzt eine Etage weiter höher.

  • 19:53 Uhr: Eigentlich eine Zeit, zu der die schwarz-gelben Schlachtenbummler aus ihrem Tiefschlaf erwachen müssten, doch es sind die ca. 250 Löwenfans, die hier das erste Mal auf sich aufmerksam machen.

  • Transfer der Trainerbänke: Die Wechselspieler nehmen wieder vor der Haupttribüne Platz, so dass auf der Westseite wieder mehr Möglichkeiten bestehen, Zaunfahnen aufzuhängen und sich niemand mehr vor den dahinter sitzenden Dynamo-Fans fürchten muss.

  • Mein Dynamo-Rad: Corinna von der FG stellt das Rad vor. Es ist ein Tandem, auf dem die Traditionsmannschaft unterschrieben hat und Logos von vielen Fanclubs und Initiativen abgebildet sind. Ab dem Heimspiel gegen Kaiserslautern wird das Rad versteigert. Der Erlös soll dem Verein "Dynamo Windrad Kassel" zur Verfügung gestellt.

  • bescheidene Zuschauerkulisse: Leider sind kaum Fans vor Ort, der K-Block ist leer und auch die restlichen Tribünen sind kaum besetzt. Das Bild ist ziemlich trist und passt irgendwie nicht zu einem anstehenden Live-Spiel der 2. Bundesliga.

  • Fanzeit der Fangemeinschaft Dynamo: In der heutigen Fanzeit gibt es einen kurzen Rückblick auf das Bochum-Spiel, Hinweise zur Möglichkeit, mit dem Fanbus zum Auswärtsspiel zu fahren und das Dynamo-Fahrrad der FG wird vorgestellt.

  • Aufstellungen bestätigt: Wie erwartet tritt Dynamo mit Oauli an, die Startelf der Löwen ist rechts aufgelistet. Neu zum Vorjahr sind Verteidiger Wojtkowiak und Volz, Stürmer Stoppelkamp und Mittelfeldspieler Tomasov.

  • auswärtsstarke Löwen: Fünfmal in Folge konnten die Löwen in der Fremde nicht mehr bezwungen werden. Wäre die vermeidbare Niederlage im März beim FSV Frankfurt (1:3) nicht gewesen, hätte die Serie sogar seit letzten Oktober Bestand.

  • Aufstellung Dynamo: Ralf Loose nimmt im Gegensatz zum Bochum-Spiel eine Veränderung vor. Für Pavel Fort wird Neuzugang Idir Ouali von Anfang an starten und hinter Poté als hängende Spitze im Mittelfeld agieren.

  • Spruchband vor dem leeren K-Block: Am Zaun vor der sonst gut gefüllten Stehplatztribüne prangt ein langes Spruchband: "Ihr werdet es nie verstehen, dass es Leute gibt, die anders sind und mit Stolz zu ihrer Sache stehen."

  • höchste Heimniederlage: Gegen München gab es allerdings auch die bisher deutlichste Niederlage in der 2. Bundesliga. Im April 2005 siegte 1860 mit 4:0 an der Lennéstraße.

  • schwarz-gelbe Heimstärke: In den letzten neun Heimspielen gab es für Dynamo keine Niederlage. Das 0:1 am 23. März 2012 war für Dynamo die bislang letzte Schlappe vor eigenem Publikum.

  • Sieg und Niederlage: In der letzten Saison konnte jede Mannschaft einmal gewinnen - und das auch noch auswärts. Schafft Dynamo diesmal einen Heimsieg? Wir sind dabei und präsentieren euch das Spiel live aus dem Stadion.

  • 2. Spieltag der 2. Bundesliga: Dynamo Dresden steht vor dem ersten Heimauftritt der neuen Saison und empfängt im Montagsspiel den TSV 1860 München.