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3. Spieltag MSV Duisburg - SG Dynamo Dresden

Dynamo geht selbstbewusst ins Spiel gegen die Zebras

Nach der erfolgreichen Bewältigung der ersten Runde im DFB-Pokal durch den deutlichen 3:0-Erfolg in Chemnitz kehrt Dynamo Dresden am Wochenende in den Spielbetrieb der 2. Bundesliga zurück. Am Sonnabend steht ab 13 Uhr das Auswärtsspiel beim MSV Duisburg an. „Der Sieg im Pokal hat uns Selbstvertrauen gegeben, das wir nun auch in der Liga nutzen wollen, um einen Schritt nach vorn zu machen“, sagt Dynamo-Coach Ralf Loose, der die „Zebras“ zweimal selbst beobachtet hat und sich vom letzten Tabellenplatz der Duisburger nicht täuschen lassen will. „Sie haben ihren Rhythmus noch nicht gefunden und stehen mit null Punkten unten drin, aber nach zwei Spielen ist das noch kein Indiz für eine Bewertung der Stärken und Schwächen.“ So sah der Trainer bei seinen Stippvisiten gegen Aalen und Halle ein gut aufgestellte Mannschaft mit erfahrenen Akteuren und jungen hoffnungsvollen Talenten, die mit einem Sieg an Dynamo punktemäßig vorbeiziehen könnte. Nach der Auftaktniederlage in Bochum haben die Schwarz-Gelben einige Kilometer weiter westwärts nun etwas gutzumachen. Mittelfeldspieler Filip Trojan erinnert sich zudem nur ungern an den Aufritt an der Wedau vor gut zwölf Monaten, als das Spiel mit 0:3 verloren ging. „Ich habe das längst vergessen, weil wir damals gut angefangen, aber unsere Chancen nicht verwandelt haben“, blickt der Tscheche zurück, „aber diesmal wollen wir es besser machen.“ Das zweite Gastspiel der Saison in der Fremde soll mit Punkten belohnt werden.

Damit dieses Vorhaben gelingt, rückt Neuzugang Petar Sliskovic für Hasan Pepic in das Aufgebot. Der Kroate wurde für ein Jahr vom FSV Mainz 05 ausgeliehen und könnte für Ralf Loose eine Option sein. Ob er gleich von Anfang an neben Mickael Poté stürmen wird, wollte der Trainer allerdings nicht verraten. „Alle Spieler im Kader müssen damit rechnen, dass sie zur Startelf gehören. Petar hat sich im Training verbessert, nachdem er die ersten beiden Tage noch etwas nervös wirkte“, schätzt der 49-Jährige ein und ist sicher, dass er seinen neuen Stürmer jederzeit bringen kann. „Wichtig wird für uns sein, dass wir offensiv mutiv agieren und alle in Bewegung bleiben, damit wir dem Gegner unseren Stempel aufdrücken können. Auswärts muss die Abwehr stehen, aber es sind auch klare Aktionen nach vorn gefragt, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen“. Ob Florian Jungwirth von Anfang an beginnen darf, ließ der Coach offen, wollte sich dazu auch nicht in die Karten schauen lassen. Die Überlegungen, wer das schwarz-gelbe Trikot auf den Rasen tragen darf, ziehen sich gewohnt bis zum Spieltag hin. In Einzelgesprächen mit den Spielern tauscht sich das Trainerteam aus und prüft, welche Möglichkeiten sich in Abhängigkeit vom Gegner als praktisch erweisen können.

Die Gastgeber stehen nach zwei Spielen ohne Punkte ohnehin vor heimischen Publikum unter Druck, denn auch der Auftritt im Pokal beim Halleschen FC war wenig überzeugend. MSV-Coach Oliver Reck, der Dynamo Dresden beim Auftakt in Bochum selbst unter die Lupe nahm und vor der Saison den Schwarz-Gelben das Prädikat des Geheimfavoriten überstreifte, braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Das könnte laut Statistik vielleicht klappen, denn in den bisherigen Begegnungen in der 2. Bundesliga nahm die Heimmannschaft jeweils die drei Punkte mit. Ein Wiedersehen mit ehemaligen Weggefährten gibt es für Florian Fromlowitz, der vor der Saison aus Duisburg an die Elbe kam. Auch Filip Trojan kickte einst im Zebra-Dress, erreichte mit den Meiderichern sogar das DFB-Pokalfinale. Mit gemischten Gefühlen dürften die Dynamo-Fans dagegen an den Duisburger Neuzugang Ranisav Jovanovic denken, der vom Bundesliga-Aufsteiger Düsseldorf kam. Der Stürmer schoss zwar das goldene Tor im unvergessenen Spiel gegen Neumünster, dass den ersten Zweitliga-Aufstieg sicherte, entriss den Sachsen im Fortuna-Trikot aber beim letzten Auftritt am Rhein in der Nachspielzeit einen sicher geglaubten Punkt. Gleich auf sieben Spieler muss der Trainer der Gastgeber verzichten, zwei davon handelten sich am 2. Spieltag mit Platzverweisen eine Sperre ein. Ob das ein Vorteil für Dynamo ist, bleibt abzuwarten.

Die Partie wird am Sonnabend um 13 Uhr angepfiffen. Die Stadiontore öffnen zwei Stunden vorher. Bisher wurden etwa 750 Karten für Dynamo-Fans verkauft, vor Ort sind nochmals doppelt soviel verfügbar.

Vier Glanzstücke bringen den ersten Saisonsieg

Es ist vollbracht. Dynamo Dresden kann mit einem 3:1 beim MSV Duisburg den ersten Saisonsieg feiern. Mit einer couragierten Leistung und einem unglaublichen Maß an Effektivität bringen sich die Sachsen schon frühzeitig auf die Siegerstraße. Bereits nach vier Minuten klingelte es das erste Mal im Kasten der Zebras, als Idir Ouali per Kopf die Führung erzielt. In der 20. Spielminute erhöhte Anthony Losilla mit einem Schuss aus Nahdistanz den Vorsprung. In der zweiten Halbzeit mussten die Dresdner dann zunächst die Duisburger Offensivbemühungen überstehen und hatten Glück, als Benjamin Kirsten einen von Vujadin Savic verwandelten Foulelfmeter mit einer Glanzparade parieren konnte. Zehn Minuten vor dem Ende nutze dann Mickael Poté eine der vielen Konterchancen und erzielte mit seinem dritten Saisontreffer das 3:0 und damit die Entscheidung. Der Anschlusstreffer durch Maurice Exslager in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik.

Dynamo-Trainer Ralf Loose brachte im Vergleich zum Pokalauftritt in Chemnitz die Stammformation der letzten beiden Ligaspiele. Giannis Papadopoulos kehrte in die Startelf zurück, Florian Jungwirth musste zurück auf die Bank. Im Sturm lief Mickael Poté auf, hinter ihm rotierte das zuletzt bewährte Dreier-Mittelfeld mit Filip Trojan, Robert Koch und Idir Ouali. Der Neuzugang sorgte nach vier Minuten für das erste Glanzstück der Schwarz-Gelben. Linksverteidiger Sebastian Schuppan war über seine Seite nach vorn marschiert und flankte herrlich in den Strafraum, wo Mickael Poté neben dem Torschützen in die Lüfte stieg. Der kleinste Dynamo-Spieler verwandelte eiskalt mit dem Kopf und brachte das Duisburger Publikum gleich zu Beginn zum Kochen. Denn nach zwei Niederlagen zum Saisonstart hatten sich die Gastgeber ein wenig mehr vorgenommen und wurden nun von einem frühen Gegentor überrascht.

Der nächste Schock für die Hausherren folgte nur wenige Minuten später, als der Duisburger Abwehrspieler Andre Hoffmann mit seinem Kollegen Tanju Öztürk zusammenprallte und regungslos am Boden liegen blieb. Mit Lähmungserscheinungen und Halskrause wurde der Verteidiger nach einer mehrminütigen Behandlung vom Platz getragen und ins Krankenhaus eingeliefert. Nach der ersten Untersuchung verkündete MSV-Coach Oliver Reck auf der Pressekonferenz nach dem Spiel, dass es seinem Schützling den Umständen entsprechend besser geht und alle Nerven auf eine Stimulation reagierten. Von dieser Stelle aus wünschen wir Andre Hoffmann alles Gute und schnelle Genesung.

Die "Zebras" ließen sich jedoch nicht einschüchtern und sorgten mit ihrer aktiven Spielweise nicht nur optisch für ein Übergewicht, auch die Zahlen des Spieles bestätigen diesen Eindruck. Insgesamt schossen die Meiderichter 20 Mal auf das Dresdner Tor, Dynamo gelang das nur elf Mal. Eine dieser Chancen der Gastgeber vereitelte Cheikh Gueye, indem er sich tapfer in einen Schuss von Maurice Exslager warf, der von der Strafraumgrenze freistehend abgezogen hatte. Auch die Statistik zum Ballbesitz sieht die Duisburger im gesamten Spiel vorn (51% : 49%), doch die Tore schossen die Schwarz-Gelben. Nach einem Freistoß von Filip Trojan von der linken Seite aus dem Halbfeld konnten die Duisburger den Ball nicht wegschlagen. Er fiel Anthony Losilla vor die Füße. Der Franzose setzte sich zunächst energisch an der Strafraumgrenze gegen Sören Brandy durch, legte sich das Leder persönlich nochmal mit dem Kopf vor und vollstreckte mit einem satten Schuss ins lange Ecke zum zweiten Glanzstück auf Dresdner Seite.

Mit einer brutalen Effektivität hatten die Dresdner in den Anfangsminuten den "Zebras" den Zahn gezogen und das Publikum auf den Rängen quittierte dieses  überraschende Ergebnis mit Pfiffen, während die etwa 1.000 anwesenden Dynamo-Fans ausgelassen und stimmungsvoll den zweifachen Torerfolg feierten. Nachdem einige Angriffsversuche der Hausherren glücklos blieben, übernahm Dynamo die Kontrolle und sorgte mit einem geordneten Spielaufbau für Ruhe auf dem Platz, ohne selbst zuviel zu riskieren. Bis zum Pausenpfiff konnten sich beide Teams jeweils eigene Chancen herausspielen, die aber wenig zwingend waren oder wenig Probleme für die Torhüter brachten.

Kurz vor der Halbzeit wäre dann fast das dritte Dresdner Tor gefallen. Zunächst scheiterte Robert Koch durch einen vorschnellen Schuss, den er über das leere Tor schlenzte, wenig später konnte ein Duisburger nach einem Kopfball von Vujadin Savic noch vor der Linie klären. So ging es mit einem 2:0 für die SGD in die Kabine.

Der MSV wechselte gleich doppelt sein Personal, bei den Schwarz-Gelben blieb Giannis Papadopoulos draußen, für ihn kam David Solga ins Spiel. Die ersten Minuten im zweiten Abschnitt gehörten den Gastgebern, die viel Schwung auf den Rasen brachten. Ihr Bemühen um den Anschlusstreffer blieb allerdings erfolglos. Nach einem Kopfball von Branimir Bajic blieb Dynamo-Kapitän im eigenen Strafraum liegen und der herbeigerufene Mannschaftsarzt deutete sofort an, dass gewechselt werden musste. Mit der Diagnose "Brummschädel" und einem angeschlagenen Sprunggelenk blieb der Mittelfeldspieler nach der Behandlung draußen und wurde durch Neuzugang Petar Sliskovic ersetzt, der sein Debüt im schwarz-gelben Trikot feierte.

Im weiteren Verlauf der Partie gab es auf beiden Seiten wiederholte Aktionen, die sich ähnelten. Duisburg zeigte sich vor allem durch Sören Brandy und Maurice Exslager gefährlich, Dynamo eröffneten sich zahlreiche Konterchancen, die aber nach ungenauen Abspielen zu oft ins Leere gingen. Etwas mehr als eine Stunde war gespielt, als sich diese Inkonsequenz im Angriff fast gerächt hätte. Vujadin Savic brachte mit einem leichten Schubser vor dem Strafraum! den Duisburger Stürmer Maurice Exslager zum Fallen und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Elfmeter für die "Zebras" und die Chance auf den Anschlusstreffer, doch Goran Sukalo fand seinen Meister in Benjamin Kirsten. Der Dynamo-Torwart war in die linke unter Ecke abgetaucht, die sich der Duisburger Mittelfeldspieler ausgesucht hatte und parierte den Ball zur Seite - zum Entsetzen der Heimfans und zur Freude der schwarz-gelben Anhänger. Mit diesem Glanzstück sicherte der Keeper nicht nur den Vorsprung, sondern verhinderte wohl auch eine spannende Schlussphase mit aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren, die zur Aufholjagd geblasen hätten.

Der verschossene Elfmeter brachte die Fans der Meidericher zum Verzweifeln und ließ bei ihnen zynisch die Frage aufkommen: "Zweite Liga, keiner weiß warum?" Die Antwort wurde ihnen kurz darauf von Mickael Poté gegeben, der nach einem Spielzug über Filip Trojan und Cheikh Gueye per Kopf mit seinem dritten Saisontor für die Entscheidung sorgte. In den anschließend noch zehn zu spielenden Minuten wollten die "Zebras" ihren Anhängern wenigstens noch den Ehrentreffer schenken, doch alle Versuche wurden vom gut aufgelegten Benjamin Kirsten verhindert, der unbedingt das Spiel "zu null" über die Bühne bringen wollte. Den sich durch die Duisburger Offensivbemühungen ergebenden Platz nutzten wiederum die Dresdner nicht, um ihren Schlachtenbummlern noch ein weiteres Jubelereignis zu schenken. So ging es in die Nachspielzeit, in der es dann doch nochmal im Kasten des Dynamo-Keepers klingelte. Maurice Exslager war nach einem Pass in die Spitze völlig frei und hob den Ball über den herauseilenden Schlussmann über die Linie. Benjamin Kirsten war darüber gar nicht erfreut und verteilte an seine Mitspieler lautstarke Beschwerden.

Als Schiedsrichter Tobias Christ die Partie kurz darauf abpfiff, lagen sich die Dynamo-Spieler aber alle in den Armen und freuten sich gemeinsam mit den Fans vor der Kurve über den ersten Saisonsieg. Mit vier Punkten kletterten die Dresdner vorerst auf einen einstelligen Tabellenplatz.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Abpfiff 90.(+3) Erfolg für Dynamo beim MSV Duisburg.

  • 1:3 90.(+2) Jetzt ist es doch passiert. Exslager trifft aus zehn Metern mit einem Heber über Kirsten. Benny ist darüber sehr sauer.

  • Duisburger Fans auf dem Zaun 90.(+1) Zweimal ermahnt der Stadionsprecher die Heimfans, vom Zaun zu steigen, doch damit erntet er Pfiffe.

  • Kirsten raubt den letzten Nerv 90. Der Dynamo-Torwart holt sich im Fallen erneut den Ball, diesmal findet Exslager seinen Meister im Keeper.

  • Kirsten ist klasse 89. Brandy stürzt in den Strafraum, kann allein vor Benny direkt schießen, aber der Keeper hat den Fuß dran und pariert.

  • Schlussphase 87. Das Spiel trudelt jetzt aus. Die Dynamo-Fans feiern, die Duisburger sind stumm und überlegen wohl gerade, wie sie ihren Unmut zu diesem Auftritt ihrer Elf äußern sollen.

  • Duisburg nochmal mit der Gelegenheit 86. Exslager köpft aus elf Metern frei auf das Tor, aber Kirsten ist da und kann ohne Probleme klären.

  • Konterchance vergeben 84. Wieder geht Dynamo in Überzahl nach vorn, aber Sliskovic spielt nach Doppelpass mit Trojan beim zweiten Mal zu ungenau ab und ein Zebra-Fuß ist dazwischen.

  • Rückblick auf den Elfmeter 82. Die Fernsehbilder beweisen, dass der Strafstoß keiner war und Savic vor dem Sechzehner foult. Dynamo hat aber einen Kirsten im Tor, der das Ding einfach hält. Sonst wäre die Partie wohl nochmal richtig spannend geworden.

  • deutliche Führung 81. Das Ergebnis spricht Bände, allerdings muss man den Gastgebern zugestehen, dass sie optisch die aktivere Mannschaft waren. Dynamo spielt aber klassisch effektiv und macht die Tore zum richtigen Zeitpunkt.

  • 81. Für ihn kommt Muhamed Subasic.

  • 81. Wechsel auf der Linksverteidigerposition. Sebastian Schuppan geht.

  • Zuschauerzahl 80. Der Stadionsprecher vermeldet 10.877 Besucher im Wedaustadion.

  • Das ist die Entscheidung! 78. "Zweite Liga, keiner weiß warum", singen die Zebra-Fans und Poté gibt per Kopf die Antwort. Nach einer langen Flanke von Trojan köpft Gueye das Leder zurück in den Fünfmeter-Raum, wo Poté nur noch den Kopf hinhalten muss.

  • 3:0 78. Poté macht das dritte Tor.

  • Fans verhöhnen Mannschaft 75. Die Duisburger Fans sind fies und singen "Nie mehr zweite Liga". Ist das schon der Abgesang?

  • Kirsten hält die Null fest 74. Auf der anderen Seite muss Kirsten im Gegenzug bei einem Schussversuch aufpassen, hat das Leder aber nach einem Abpraller sicher in den Händen.

  • Dynamo lässt Chancen liegen 73. Ouali flankt von rechts an den kurzen Pfosten, wo Poté per Kopf verpasst. Dahinter lauert Sliskovic, aber bevor der Kroate drei Meter vor dem Tor an den Ball kommt, klärt ein Duisburger Abwehrspieler.

  • Spiel scheint enschieden 71. Die Duisburger bemühen sich, finden aber nicht wirklich mehr die Mittel, um die Dynamo-Abwehr zu überraschen.

  • Fans fordern jetzt den Rauswurf 70. "Reck muss weg"

  • Dynamo mit Konterchancen 69. Nach vorn ergeben sich jetzt viele Räume, die unsere Spieler aber noch nicht so richtig zu nutzen wissen. Das sieht manchmal ein wenig lasch aus.

  • Duisburg macht weiter 69. Die Gastgeber sind weiter aktiv, Brandy probiert es zentral aus 18 Metern, aber Kirsten hält.

  • Ist das der letzte Knacks? 67. Schnell lagen die Zebra 0:2 hinten, mussten frühzeitig wechseln und verballern nun auch noch einen Elfmeter. Ist die Moral nun am Ende und Dynamo bringt das Spiel schadlos über die Runden?

  • Kirsten hält 65. Links unten, Links unten. Da ist der Ball und auch Benny taucht ab, faustet den Ball zur Seite.

  • 64. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt, obwohl das Foul deutlich vor der Linie war, wenn man diesen Faller überhaupt pfeifen muss.

  • 64. Savic foult seinen Gegenspieler und bekommt dafür die Gelbe Karte.

  • Chance für Dynamo 63. Auf der anderen Seite probiert es Solga mit einem Distanzschuss, der aber zur Ecke abgeblockt wird.

  • Duisburg mit bester Chance 62. Brandy kann über links bis in den Strafraum laufen, zieht ab und schickt den Ball knapp am langen Pfosten neben das Tor.

  • Krankenmeldung 61. Koch geht es gut, er sitzt mit Brummschädel aber nun auf der Bank, hat aber keine größeren Schäden abbekommen. Dem Duisburger Hoffmann, der ins Krankenhaus musste, geht es auch wieder besser. Er hatte kurzzeitig Lähmungserscheinungen, ist aber wieder auf dem Dampfer.

  • taktische Ausrichtung 60. Sliskovic hat die Rolle im zentralen Mittelfeld übernommen, Trojan ist auf die linke Seite gerutscht, Ouali kommt über rechts.

  • Wann setzt Dynamo den Konter? 59. Wir warten auf den Vorstoß der Schwarz-Gelben, der das Spiel entscheiden könnte. Noch sind die Zebras aber der aktivere Part, Dynamo wartet ab.

  • Gueye blockt Ball ab 58. Die Duisburger gehen weiter nach vorn, aber der Rechtsverteidiger kann den Ball vor Exslager mit seinem Körper geschickt schützen und lässt die Kugel über die Grundlinie laufen.

  • Handspiel von Brégerie 58. Die Duisburger Fans fordern Elfmeter, weil der Ball nach einem Schuss an die Hand des Franzosen geht. Wir sehen das zwar nicht genau, aber der Schiedsrichter pfeift nicht und hat wohl auch kein Handspiel gesehen.

  • Dynamo geht nach vorn 56. Das war eine Offensivaktion! Sliskovic holt sich am eigenen Strafraum den Ball, geht nach vorn, nimmt Trojan mit, links ist Ouali frei, aber der Kroate spielt Poté an, der wieder in die Mitte auf Petar passt, aber die Kugel verspringt vom Fuß und die Überzahlsituation ist dahin.

  • Eckball für Duisburg 55. Sören Brandy kommt nach einer Ecke per Kopf an den Ball und schickt die Kugel geschickt auf das Tor, sie landet aber nur auf dem Obernetz.

  • 54. Für ihn kommt Neuzugang Petar Sliskovic zu seinem ersten Auftritt im Dynamo-Trikot.

  • 54. Robert Koch muss verletzt raus.

  • Dynamo vor dem Duisburger Tor 53. Poté und Trojan versuchen es im Strafraum zu zweit, kommen aber nicht durch die Abwehr der Zebras durch. Poté wird zu allem Unglück auch noch am Fuß getroffen, steht aber wieder auf.

  • Sliskovic läuft zur Wechselbank 52. Der Kroate feiert wohl gleich sein Debüt für Dynamo, kommt für Koch in die Partie.

  • Koch muss wohl ausgewechselt werden 51. Der Mannschaftsarzt signalisiert, dass der Mittelfeldspieler nicht weitermachen kann. Loose zögert aber noch, ihn auszuwechseln. Er scheint sich am Kopf verletzt zu haben.

  • Duisburg hat Dampf im Kessel 49. Die Zebras haben diese Partie noch nicht aufgegeben, kommen mit Schwung und Elan aus der Kabine. Nach einer Ecke kann Bajic köpfen, aber der Ball geht vorbei. Dabei hat er wohl auch Koch einen mitgegeben.

  • Wir sind da! 48. Die schwarz-gelben Fans singen und springen in ihrem Block und wir sind auch dabei, um euch die zweite Halbzeit näher zu bringen. Drückt die Daumen, damit die Schwarz-Gelben diese Führung verteidigen und vielleicht auch ausbauen können. Es winkt der erste Saisonsieg.

  • Erster Eckball für Duisburg 47. Die Zebras haben die erste Ecke, die Kirsten aber mit einer gewaltigen Boxeinlage fast bis in den Mittelkreis klärt.

  • 46. Valeri Domovchiyski soll neuen Schwung ins Duisburger Spiel bringen.

  • 46. Tanju Öztürk bleibt ebenso in der Kabine.

  • 46. Neu im Spiel bei Duisburg nun Daniel Brosinski.

  • 46. Zvonko Pamic wurde ebenso in der Halbzeitpause ausgewechselt.

  • 46. David Solga ist ins Spiel gekommen.

  • 46. Giannis Papadopoulos blieb in der Kabine.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht wieder los.

  • Halbzeit 45.(+5) Nun gehts erstmal in die Kabine.

  • zweiter Eckball für Dynamo 45.(+5) Trojan bringt die Ecke rein, Savic köpft den Ball in die linke Torecke, wo ein Duisburger auf der Linie steht und das dritte Gegentor verhindert.

  • Dy-Na-Mo 45.(+3) Die etwas 1.000 Dynamo-Fans machen Stimmung und lassen die Hausherren wissen, wer hier der Herr im Stadion ist. Das gilt für den Rasen genauso wie für die Ränge.

  • Chance zum 3:0 45.(+2) Das war zu lasch. Ouali flankt über rechts auf Poté, Wiedwald kann den Ball vorher wegboxen. Koch bekommt das Leder im Strafraum direkt vor die Füße, hebt ihn dann aber etwas übermotiviert über das eigentlich leere Tor. Da hätte man mehr rausholen können.

  • Poté kommt nicht ran 45.(+1) Der Ball kommt in den Duisburger Strafraum, der Stürmer geht nach, aber ist zu spät. Wiedwald schnappt sich das Leder eher.

  • Nachspielzeit 45. Fünf Minuten gibt es Nachschlag, ausgelöst durch die lange Unterbrechung nach der Verletzung des Duisburger Hoffmanns. Hoffentlich geht es ihm schon besser, an dieser Stelle wünsche wir eine schnelle Genesung.

  • Dynamo offensiv 44. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit gehören den Schwarz-Gelben. Der Block der Dresdner feiert, die Duisburger Fans pfeifen oder schweigen in Anbetracht des Auftrittes ihrer Lieblinge.

  • Losilla als Spielmacher 41. Der Franzose will geschickt den tödlichen Pass auf Poté spielen und hätte dieses Vorhaben fast erfolgreich umgesetzt. Dann wäre es für Duisburg fast schon das Ende gewesen, aber ein Fuß verhindert das Ungemach.

  • Vorstoß von Dynamo 40. Papadopoulos geht mal nach vorn, ist halblinks am Strafraum und zieht aus spitzem Winkel ab, aber das ist kein Problem für Wiedwald im Zebra-Tor.

  • Freistoß für Duisburg 39. Jovanovic schlägt den Freistoß aus dem Halbfeld weit in den Strafraum, aber Kirsten kommt aus dem Tor und boxt die Kugel in bewährter Manier weit aus dem Strafraum.

  • Gelb für Papadopoulos 39. Der Grieche bekommt die Verwarnung nach einem Foul.

  • taktische Ausrichtung 37. Dynamo agiert im Mittelfeld sehr flexibel, mal ist Trojan in der Mitte, mal Ouali. Auch auf den Außenbahnen tauschen die Spieler permanent ihre Positionen.

  • Chance für die Zebras 37. Der Duisburger Stürmer schießt aus der Distanz, Kirsten hat den Ball, muss aber nochmal nachfassen. Der Rasen ist nach dem Regen sehr glitschig.

  • Schlagabtausch 35. Im Gegenzug ist wieder Dynamo vorn, aber die lange Flanke von Gueye kann Koch nicht platziert genug mit dem Kopf zum Tor befördern, der Ball geht drüber.

  • Duisburg spielt schnell nach vorn 34. Auf der anderen Seite spielen Jovanovic und Exslager per Kopf mit dem Ball, doch der Schussversuch aus der Drehung misslingt dem langen Serben.

  • Chance für Dynamo 33. Einer dieser Vorstöße geht über Koch, der von außen nach innen flankt, wo Poté fast an den Ball kommt, aber ein Duisburger Fuß verhindert die Torchance.

  • kontrollierte Offensive 32. Dynamo hat das Spiel im Griff, beschränkt sich aber bisher weiterhin darauf, die Duisburger kommen zu lassen. Die eigenen Angriffe werden in Ruhe nach vorn getragen, sind aber selten und entstehen eher durch Fehler der Gastgeber.

  • halbe Stunde vorbei 31. Die Spielzeit wird hier von einem Biersponsor präsentiert. Ein "Plopp" lässt eine Bierflasche öffnen, aber statt auf der Anzeigetafel sollte man uns lieber den guten Hopfen servieren.

  • Duisburg bemüht sich 30. Die Zebras spielen weiter nach vorn, ihnen bleibt ja auch nichts anderes übrig. Allerdings landet die Flanke von rechts wieder im Nirgendwo.

  • Jetzt kommt der Regen 26. Der Himmel hat sich grau bewölkt und ein heftiger Schauer geht über dem Wedaustadion nieder. Kein Urlaubswetter, wie es der eigentliche Stadionname vermitteln will.

  • Luftloch von Jovanovic 24. Der Ex-Dynamo marschiert durch die Abwehr der Schwarz-Gelben, ist im Strafraum und will abziehen, haut aber den Fuß irgendwo hin, nur nicht an den Ball. Glück für die SGD.

  • Pfiffe für Duisburg 22. Die Heimfans quittieren diesen Auftakt mit einem Pfeikonzert. Das haben die Spieler allerdings nicht verdient. Dynamo ist einfach bisher nur brutal effektiv. Zweimal vorm Tor, zwei Treffer.

  • Was geht hier? 21. Trojan bringt einen Freistoß von links an den langen Pfosten, wo Savic zurück auf Losilla köpft, der an der Strafraumlinie gewartet hat. Mit etwas Glück und einem Heber kommen Ball und Losilla in den Fünfmeter-Raum, wo der Franzose frei abziehen kann.

  • 2:0 für Dynamo 20. Losilla macht das zweite Tor.

  • Dynamo hält dagegen 18. Die Schwarz-Gelben versuchen, wieder ein wenig Ruhe ins Spiel zu bringen. Ouali wird dabei aber an der linken Seitenlinie von Brandy hart von den Beinen geholt.

  • Duisburg kommt 17. Die Gastgeber scheinen obenauf, spielen jetzt gut nach vorn, lassen den Ball laufen. Allerdings kommt die letzte Flanke in den Strafraum nicht an und die Fans quittieren das mit Unmut, zumindest auf den Sitzplätzen um uns herum.

  • Gueye rettet in höchster Not 16. Der Rechtsverteidiger schmeißt sich rücksichtslos in einen Schuss von Exslager, der aus fünfzehn Metern frei schießen kann und wehrt den Ball ab.

  • Zuschauer nervös 14. Nach dem Gegentor hat man schnell die Unruhe auf den Rängen. Die Fans sind unzufrieden.

  • Rückstand und der erste Wechsel 13. Die Anfangsminuten laufen bisher suboptimal für Reck und seine Zebras. Erst das Gegentor, dann die schwere Verletzung eines Spielers. Stecken die Duisburger das weg?

  • 11. Stephan Hennen kommt rein.

  • 11. Andre Hoffmann kommt nicht mehr ins Spiel zurück.

  • Nackenverletzung? 11. Sanitäter bringen eine Halskrause zur Stabilisierung. Hoffmann wird jetzt mit einer Trage vom Platz gebracht. Die Duisburger Fans klatschen Beifall, die schwarz-gelben Fans ließen zuvor ein wenig Größe vermissen.

  • Spiel unterbrochen 9. Wir können mit den Rückennummern zwar ein Ausschlussverfahren führen, aber es scheint sich um Hoffmann mit der 21 zu sein. Er wird immer noch behandelt, scheint böse am Kopf getroffen zu sein. Er zeigt kaum Regung.

  • Zusammenstoß 7. Da liegen zwei Zebras im Mittelkreis. Nach einem Zusammenprall müssen zwei Duisburger Spieler behandelt werden. Das sah böse aus, die Sanitäter müssen eine Trage bringen. Einer davpn ist Öztürk, der schon wieder aufsteht, den anderen Spieler erkennen wir von oben noch nicht. Ihn hat es scheinbar schlimmer erwischt.

  • Dynamo eiskalt 6. Das Gegentor trifft die Gastgeber richtig hart, die sich nach zwei Niederlagen viel vorgenommen haben. Ein Rückstand kann da natürlich die Moral schnell brechen.

  • Dynamo geht in Führung 4. Was für ein Auftakt! Schuppan kann von seiner linken Seite flanken, in der Mitte gehen Poté und Ouali beide in die Luft. Der Ball landet punktgenau auf der Rübe des Neuzugangs, der seinen ersten Treffer für Dynamo erzielt.

  • Toooor 4. 1:0 für Dynamo. Ouali mit dem Kopf.

  • erste Chance für die Zebras 3. Pamic steht erneut im Mittelpunkt, kann aus halbrechter Position einen Schuss ansetzen, der aber ein paar Meter links neben das Tor geht.

  • Standardsituation für Duisburg 2. Pamic schlägt von links den ersten Freistoß rein, Brégerie ging vorher zu hart in den Zweikampf, aber Poté hilft hinten aus, köpft den Ball aus der Gefahrenzone.

  • erste Aktionen von Duisburg 1. Die Gastgeber sind zuerst am Drücker, setzen sich in Dynamos Hälfte fest.

  • Auf gehts, Dynamo 1. Die Schwarz-Gelben haben zuerst die eigenen Fans im Rücken, spielt auf das Tor vor der MSV-Stimmungsecke.

  • Torwart liest Kodex: vor Der Duisburger Keeper liest eine Botschaft des DFB an die Fans vor. Dabei handelt es sich um die Verhaltensregeln, die kürzlich vom Verband beim Sicherheitsgipfel in Berlin verkündet wurden.

  • Einlauf der Mannschaften: Zu den Klängen des Soundtracks von Transformers laufen beide Teams ein. Dynamo in schwarz-gelb, die Zebras im typischen gestreiften Look.

  • Jetzt gehts los: Während die Duisburg-Fans ohne Musik im Chor weitersingen, meldet sich endlich auch der schwarz-gelbe Block zu Wort. Das erste Duell auf den Rängen ist angelaufen.

  • Schon wieder eine Hymne: Die Duisburger erheben sich von ihren Plätzen und singen erneut ein Lied über Zebras und den Verein. Vielleicht denken sie, lieber drei Vereinsongs als drei Punkte.

  • zehn Minuten bis zum Anpfiff: Die Spannung steigt, die Duisburger Fahnenträger marschieren auf den Platz, gleich gibt es wohl noch eine tolle Show, bevor der Ball dann rollt und der Dynamo-Block hoffentlich auch zum Leben erwacht.

  • Schiedsrichter: Die Partie steht unter Leitung von Tobias Christ, an den Linien unterstützen ihn Timo Gerach und Torsten Bauer.

  • Fans wedeln ihre Schals: Karnevalsstimmung in Duisburg. Zum Zebra-Lied geben die Heimfans alles und haben sichtlich Spaß am Schalwedeln. Die Dresdner Fans beobachten dieses Treiben noch in aller Stille, sammeln ihre Stimmeskraft für den Moment, auf den es heute ankommt.

  • Gesamtbilanz: Außer bei den vier Duellen in der 2. Bundesliga standen sich beide Teams auch schon sechs Mal in der Bundesliga gegenüber - dabei gab es zwei MSV-Siege, drei Remis und einen Erfolg für Dynamo. Einmal konnten die Schwarz-Gelben die Zebras in den 90ern im DFB-Pokal mit 4:2 nach Hause schicken.

  • Bilanz: Vierma trafen der MSV Duisburg und Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga aufeinander - und jedes Mal gewann die jeweilige Heimmannschaft. Diese Serie muss heute reißen.

  • letztes Spiel in Duisburg: Den Auftritt der Schwarz-Gelben vor zwölf Monaten war weniger schön. Mit 0:3 ging man baden, weil man zuvor selbst hochkarätige Chancen versiebte.

  • Wer erinnert sich noch? Erstes Heimspiel nach dem Aufstieg 2004: Dynamo schlägt den MSV mit 3:1 nach Rückstand. Innerhalb von wenigen Minuten treffen Oswald, Lavric und Kennedy.

  • Duisburg-Hymne: Aus den Boxen tönt jetzt eine Laudatio an die Stadt. Klingt ziemlich pathetisch. Die Stadt selbst haben wir auf dem Weg ins Stadion allerdings nicht zu Gesicht bekommen. Vielleicht war das auch nicht verkehrt.

  • Spielvorbereitungen: Im Stadion läuft gerade das Vorprogramm, beide Mannschaften sind bereits auf dem Platz und machen sich warm.

  • Sonnenschein in Duisburg: Die äußeren Bedingungen sind bestens, nach Regen sieht es nicht aus und die Sonne sorgt für angenehme Temperaturen.

  • schwarz-gelbe Ersatzbank: Auf der Bank nehmen Fromlowitz, Jungwirth, Fort, Subasic, Thoelke, Solga und Neuzugang Sliskovic Platz.

  • Papadopoulos wieder dabei: Der Mittelfeldspieler darf nach der Pause im Pokal wieder von Anfang an ran. Jungwirth sitzt wieder auf der Bank. Links darf wieder Ouali spielen, Trojan rückt in die Mitte und Poté ist zunächst Alleinunterhalter im Sturm.

  • Aufstellungen: Eine Stunde noch, bis der Ball rollt, aber die Aufstellungen sind bereits da. Dynamo spielt mit der gleichen Startformation wie in den bisherigen zwei Ligaspielen.

  • 3. Spieltag der 2. Bundesliga: Dynamo steht heute vor der zweiten Auswärtsaufgabe in dieser Saison. Die Schwarz-Gelben sind beim MSV Duisburg zu Gast.