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4. Spieltag SG Dynamo Dresden - 1. FC Kaiserslautern

Wiedersehen mit einem erfolgreichen Traditionsverein

Es ist lange her, dass der 1. FC Kaiserslautern das letzte Mal in Dresden zu Besuch war. Um genau zu sein, sind mehr als 14 Jahre seit dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine vergangen. Dynamos heutiger Torwart-Trainer Thomas Köhler wird sich bestimmt gut daran erinnern können, weil er damals in der ersten Halbzeit im Dynamo-Tor stand, als im Mai 1998 die Pfälzer als frisch gekürter Deutscher Meister im alten Rudolf-Harbig-Stadion gastierten. Die „Roten Teufel“ schafften damals die Sensation, als Aufsteiger die Schale auf den Betzenberg zu holen. Am Freitagabend kreuzen sich die schwarz-gelben und roten Klingen nun zum ersten Mal in der 2. Bundesliga. Für Dynamo-Trainer Ralf Loose ist der Gegner ein Topfavorit auf den Aufstieg. „Von den drei Absteigern präsentieren sie sich als Einheit bisher am besten, außerdem haben sie eine gute Offensivabteilung“, schätzt der Coach ein, verweist dabei aber schmunzelnd auf die Tabelle und die Tatsache, dass seine Schützlinge ebenso zielsicher sind, in den ersten drei Punktspielen sogar schon einen Treffer mehr markieren konnten. „Ich hoffe, dass wir nach vorn so viel Mut aufbringen und uns durchsetzen können, damit wir den Gegner nicht nur beschäftigen, sondern ihn vor große Sorgen stellen.“

Wenn es nach der Vorstellung des Trainers geht, soll seine Elf die Bälle schon im Mittelfeld erkämpfen und schnell auf Angriff umschalten, wie das zuletzt in Duisburg erfolgreich der Fall gewesen ist. Verzichten müssen die Schwarz-Gelben bei diesem Vorhaben allerdings auf ihren Kapitän Robert Koch, dessen Kampfstärke, Laufbereitschaft und Begeisterung fehlen werden, wie Ralf Loose sagt. Als Schwächung sieht er auch das verletzungsbedingte Fehlen von Idir Ouali an, der sich als schneller Spieler zuletzt in eine gute Position gespielt hatte. Wie der Dynamo-Coach auf die Ausfälle reagiert, will er erst nach Einzelgesprächen mit den Spielern entscheiden. Neuzugang Lynel Kitambala steht bereit, auch wenn der Trainer aufgrund der kurzen Eingewöhnungszeit noch keine Einschätzung zum Leistungsstand des Offensivspielers abgeben wollte. „Wir brauchen ihn vielleicht, also ist er eine Option“, verriet der 49-Jährige nur und hielt fest, dass alle Spieler auf dem Platz „101 Prozent“ geben müssen, um gewinnen zu können.

Romain Brégerie, der für den verletzten Robert Koch am Freitagabend die Binde des Kapitäns tragen wird, weiß ebenso um die Stärke der „Roten Teufel“, hat aber keine Angst. „Ich habe Vertrauen in unser Team. Kaiserslautern ist kein einfacher Gegner, aber als Profifußballer freuen wir uns auf dieses Spiel und wollen vor einer vollen Hütte zeigen, was wir können“, meint der Franzose selbstbewusst. Ein Wiedersehen gibt es für ihn als Abwehrspieler auch mit Mohamadou Idrissou, der zuletzt mit Eintracht Frankfurt die schwarz-gelbe Defensivreihe zweimal vor Probleme stellte. „Er ist kampfstark und kopfballgefährlich, wir aber auch“, sagt der Franzose selbstbewusst, ohne den Respekt vor der Klasse seiner Gegner vermissen zu lassen. „Für uns ist es toll, gegen gute Stürmer zu spielen und uns mit ihnen zu messen. Jeder muss in der Abwehr seine Aufgabe erledigen und wenn wir das konzentriert angehen, brauchen wir uns nicht vor Kaiserslautern fürchten.“ Zumal Gäste-Trainer Franco Foda ebenso auf wichtige Akteure verzichten müssen, die verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Dazu gehören Alexander Bugera, Rodnei, Chadli Amri, Peter Simunek und Pierre de Wit.

Der 1. FC Kaiserslautern gehört als Traditionsverein zu den erfolgreichsten, die der deutsche Fußball hervorgebracht hat. Allein fünf Spieler der deutschen Weltmeister-Elf von 1954 kickten für die „Roten Teufel“ und mit vier Meisterschaften sowie zwei Pokalsiegen haben die Pfälzer auch schon einige Titel gesammelt. Der Verein vom Betzenberg gehörte seit der Gründung der Bundesliga 1963 zum Oberhaus, stieg erstmalig 1996 in einem dramatischen Saisonfinale ab, um ein Jahr später sensationell auf die Bundesliga-Bühne zurückzukehren. Als 1991 für Dynamo Dresden das Bundesliga-Abenteuer anfing, trat der 1. FC Kaiserslautern am ersten Spieltag im Rudolf-Harbig-Stadion an. Vor 23.000 Zuschauern erzielte Tom Dooley das einzige Tor für den damals amtierenden Deutschen Meister. Insgesamt acht Mal trafen beide Vereine anschließend bis 1995 aufeinander, mit zwei Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen bei 7:14 Toren sieht die Bilanz aus Dresdner Sicht allerdings nicht unbedingt erfreulich aus. Betrachtet man die Statistik positiv, haben die Pfälzer allerdings vor gut 20 Jahren zum letzten Mal ein Pflichtspiel an der Lennestraße für sich entscheiden können. Blickt man noch ein wenig weiter zurück in die Geschichte, findet man in den Archiven auch den Hinweis auf den sogenannten „Deutschland-Cup“, der am 22. August 1990 in Dresden stattfand. Damals trafen Kaiserslautern und Dynamo als Pokalsieger der beiden deutschen Fußballverbände aufeinander, das Spiel endete nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit im Elfmeterschießen mit 4:2 für die „Roten Teufel.“

Die Partie wird am Freitag um 18 Uhr von Schiedsrichter Frank Willenborg aus Osnabrück angepfiffen. Die Stadiontore öffnen ab 16 Uhr, die Tageskassen bleiben geschlossen. Dynamo bittet alle Besucher, sich rechtzeitig auf den Weg zum Stadion zu machen und die zwei Stunden Einlasszeit zu nutzen, da das Spiel pünktlich angepfiffen wird. In den Kassenbereichen Lennéplatz sowie West sind jeweils Kassen geöffnet, an denen Tageskarten aufgewertet sowie das Stadion-Magazin „Kreisel“ gekauft werden kann.

Kaiserslautern entführt drei Punkte in die Pfalz

Dynamo Dresden muss sich in einem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Heimspiel einer starken und besonders effektiv spielenden Elf aus Kaiserslautern geschlagen geben. Albert Bunjaku markierte nach einer guten halben Stunde die erste Führung für die Gäste, die Mickael Poté in der zweiten Halbzeit mit seinem vierten Saisontor egalisieren konnte. Doch nur wenige Minuten später jubelten die "Roten Teufel" erneut, nachdem Albert Bunjaku sein zweites Tor am heutigen Tag erzielte. Fortounis machte dann in der Schlussphase mit dem dritten Tor für Kaiserslautern alles klar. Dynamo-Trainer Ralf Loose nahm zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Im defensiven Mittelfeld durfte David Solga ran, auf der rechten Außenbahn warf der Neuzugang Lynel Kitambala ins kalte Wasser. Anthony Losilla rutschte ins zentrale Mittelfeld und zog dort als Regisseur die Fäden.

In der Anfangsphase agierten beide Mannschaften zunächst verhalten, doch nach wenigen Minuten übernahmen die Gastgeber das Geschehen und erspielten sich die ersten Chancen. Die größte Gelegenheit hatte Mickael Poté, der mit einem Kopfball aus Nahdistanz den Pfälzer Keeper Tobias Sippel prüfte. Mit einer Glanzparade wehrte der Torwart die Kugel gerade noch so zur Ecke ab. Zuvor hatte sich auf der Außenbahn Lynel Kitambala, der erst in der Woche vom AS St. Etienne nach Dresden kam, gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt und geflankt. Wenig später versuchte er sein Glück selbst mit einem Schuss aus sechszehn Metern.

Wie aus dem Nichts dann die Führung für die Gäste. Deren Kapitän Albert Bunjaku setzte sich über die linke Außenbahn nach vorn ab und ließ nach einem Doppelpass mit einem Schuss unter die Latte dem heranstürzenden Benjamin Kirsten keine Chance zur Abwehr. Vom Gegentor ließen sich die Schwarz-Gelben aber nicht beeindrucken und marschierten weiter nach vorn. Doch sowohl Lynel Kitambala per Kopf nach einer Flanke von Sebastian Schuppan als auch der Linksverteidiger selbst nach Kopfballverlängerung konnten die Möglichkeiten nicht zum Ausgleich nutzen. Vor dem eigenen Tor hatten die Dresdner zudem Glück, als Mohamadou Idrissou nach einem Fehler von Romain Brégerie allein auf Benjamin Kirsten zulief, im Dynamo-Keeper aber seinen Meister fand.

So ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabine und die Statistik ließ für die zweite Halbzeit nicht viel Positives erahnen. Dynamo gewann seit dem Aufstieg 2011 kein Spiel nach einem 0:1, sechsmal gab es ein Remis, dazu neun Niederlagen.

Mit Dampf und Offensivdrang kamen die Gastgeber zurück auf den Platz, zeigten sich kampf- und spielstark, hatten aber im Abschluss kein Glück. Erst ballerte David Solga einen Freistoß zentral vor dem Strafraum in die Mauer, dann schrie das ganze Stadion "Hand", doch kein Reklamieren half, denn  Absicht hatte der Schiedsrichter nicht erkannt. Kurz darauf nahm Anthony Losilla eine Kopfballablage von Mickael Poté direkt, doch sein Schuss ging über das Tor. Dynamo drückte weiter nach vorn und bekam auch neue Gelegenheiten. Lynel Kitambala hatte wohl die größte davon, als er nach einem Fehler der Pfälzer Abwehr durch Mickael Poté schön angespielt wurde und freie Bahn zum Tor hatte. Bevor er die Kugel aber abfeuern konnte, wurde er von zwei Verteidigern gestört. Nachdem Mickael Poté einen eigenen Kopfball nur knapp über das Gehäuse beförderte, ließ er die über 28.000 Dynamo-Fans dann doch noch jubeln.

Cheikh Gueye war nach vorn marschiert, fand aber keinen Abnehmer und dribbele in die Mitte, wo er den tödlichen Pass auf Anthony Losilla gab. Der Franzose hätte fast schon selbst schießen können, gab aber nochmal auf den Torschützen vom Dienst ab und ermöglichte Mickael Poté seinen vierten Saisontreffer im vierten Spiel. Das Stadion bebte und die Fans bejubelten die Mannschaft nach diesem hochverdienten Ausgleich. In dieser Gänsehautatmosphäre hatte Filip Trojan gleich die nächste Chance für die Schwarz-Gelben, doch aus aussichtsreicher Position wurde sein Freistoß zur Ecke abgefälscht. Kurz darauf probierte es der Tscheche aus 30 Metern mit einem Heber, der jedoch über das Tor flog.

Der nächste Angriff brachte dann erneut die Führung für die "Roten Teufel" und wieder war es Albert Bunjaku, der nach einem Pass von Fortounis aus spitzen Winkel mit einem Schuss den Innenpfosten streifte und den Ball in den Maschen versenkte. Dynamo musste nun hinten aufpassen, nicht in einen Konter der Gäste zu laufen, bemühte sich aber weiterhin, mit Offensivaktionen für Gefahr zu sorgen. Nach einer flachen Eingabe von Muhamed Subasic rutschte Mickael Poté nur knapp am Ball vorbei. Brutal effektiv hätte man das Spiel der Pfälzer zu diesem Zeitpunkt beschreiben können, denn aus drei Chancen konnten sie zwei Tore erzielen.

Obwohl die Fans und Spieler ihre Hoffnung nicht verloren, wurden diese Gedanken schnell verworfen, denn nach einer Flanke des eingewechselten Hendrick Zuck über die linke Seite stand Fortounis an der langen Strafraumecke frei und ließ Benjamin Kirsten mit einer Direktabnahme ins linke untere Eck keine Abwehrchance. Mit diesem Tor war mehr als eine Vorentscheidung gefallen, denn die Körpersprache der Schwarz-Gelben konnte deren Enttäuschung über den Spielverlauf kaum verstecken. Obwohl Muhamed Subasic für Mickael Poté, dessen Kopfball aus drei Metern über das Tor ging, fast noch einen zweiten Dresdner Treffer aufgelegt hatte, mussten sich die Gastgeber am Ende einer effektiven Mannschaft geschlagen geben. Mit einer ähnlichen Chancenverwertung wäre an diesem Abend in jedem Fall mehr drin gewesen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Danke für eure Unterstützung In zwei Wochen gehts nach Sandhausen. Bis dahin dynamische Grüße.

  • Abpfiff 90. Pünktlich geht das Spiel zu Ende. Dynamo verliert zu hoch mit 1:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Den Spielbericht zur Partie gibt es in wenigen Minuten auf der Homepage.

  • bittere Heimniederlage 89. Die Fans der Roten Teufel feiern, während Trojan und Poté in gemeinschaftlicher Arbeit fast noch das zweite Dynamo-Tor erzielen, aber der Kopfball des Stürmers geht aus drei Metern über das Tor.

  • 88. Es kommt Denis Linsmayer in die Partie.

  • 88. Der Doppeltorschütze Albert Bunjaku geht.

  • Gueye mit geschickter Abwehrarbeit 87. Der Verteidiger spielt Doppelpass mit der Eckfahne und kann sich so seinem Gegenspieler entledigen. Die Fans klatschen dieser kuriosen Aktion Beifall.

  • Partie ist entschieden 84. Das dritte Gegentor hat die Moral der tapfer kämpfenden Dynamo-Mannschaft gebrochen. Lautern kann sich jetzt schon auf den Abpfiff freuen, auch wenn die Dresdner weiter nach vorn spielen, aber die Enttäuschung ist bereits spürbar.

  • Ergebnis passt nicht zum Spielanteil 83. Schade. Das Ergebnis fällt nicht den Spielanteilen und den Chancen entsprechend aus, wobei im Fußball natürlich nur Tore zählen. Die Gäste beweisen mit ihrem Auftritt aber auch ihre Klasse und zeigen, dass sie wohl oben ein Wort beim Aufstieg mitreden werden und wollen.

  • Das war die Entscheidung! 82. Von links kommt die Flanke in den Strafraum, wo Fortounis freisteht, direkt abzieht und links unten in die Ecke trifft.

  • 1:3 81. Fortounis macht gekonnt das dritte Tor.

  • 80. Pavel Fort kommt.

  • 80. Giannis Papadopoulos geht.

  • Drei Chancen, zwei Tore 79. Kaiserslautern spielt brutal effektiv, hatte kaum nennenswerte Chancen und schießt trotzdem zwei Tore.

  • Poté fast dran 78. Auf der Gegenseite flankt Subasic von links flach rein, in der Mitte verpasst Poté die Kugel knapp.

  • Brégerie rettet 77. Lautern kontert jetzt und Dynamo muss aufpassen, dass hier nicht zu schnell die Vorentscheidung fällt. Der Kapitän blockt einen Schuss ab und bewahrt sein Team vorm dritten Gegentreffer.

  • 75. Muhamed Subasic kommt.

  • 75. Sebastian Schuppan verlässt den Platz.

  • Dynamo erneut im Rückstand 74. Fortounis spielt in den Raum auf Bunjaku, der im Strafraum wartet und aus ziemlich spitzem Winkel haut der Schweizer die Kugel an Kirsten vorbei in die Maschen.

  • 1:2 73. Mist, wieder geht Lautern in Führung, wieder durch Bunjaku.

  • Trojan aus 30 Metern 72. Jetzt wird es aber verrückt. Der Tscheche sieht, dass der Sippel zu weit vor seinem Tor steht und hebt das Leder aus der Distanz einfach mal in Richtung Tor, aber der Ball geht drüber.

  • Freistoß und Ecke 71. Trojan kickt den Ball doppelt an, erst wird sein Freistoß zentral vorm Strafraum zur Ecke abgefälscht, anschließend landet sein Eckball aber nur auf dem Kopf eines Pfälzer Verteidigers.

  • 70. Hendrick Zuck kommt.

  • 70. Alexander Baumjohann geht.

  • Gänsehautatmosphäre 69. Beim Angriff nach vorn wird Jänicke gefoult, es gibt Freistoß und die Fans springen geschlossen von ihren Sitzen auf und sorgen für eine wahnsinnige Stimmung.

  • Stadion gleich hellwach 68. Die Kulisse ist begeistert und stürmt jetzt stimmgewaltig die Mannschaft nach vorn.

  • Tor für die SGD 67. Das war ein Angriff, der den Erfolg brachte. Gueye geht über rechts nach vorn, findet keinen Mitspieler, geht deshalb in die Mitte, spielt dann in den Strafraum auf Losilla, der fast schon selbst schießen kann, aber der Franzose legt auf Poté ab, der nur noch einschieben muss.

  • 1:1 67. Poté macht sein viertes Saisontor!!!!

  • Regenwetter 65. Das Flutlicht brennt und ein leichter Regenfall hat eingesetzt. Kommt Dynamo unter diesen Bedingungen nochmal ins Spiel?

  • Und wieder Dynamo 64. Es will irgendwie nicht klappen. Gueye kann von rechts flanken, direkt auf Poté, dessen Kopfball aber knapp über die Latte streift.

  • Zuschauerzahl 63. Es sind 29.057 Besucher im Stadion, davon dürften etwa 1.500 für die Roten Teufel sein.

  • 60. Für ihn kommt Neuzugang Tobias Jänicke.

  • 60. Lynel Kitambala geht raus, hat ein ordentliches Debüt gegeben.

  • Dynamo mit Chance aus dem Nichts 58. Poté kommt nach einem Fehler in der Hälfte der Pfälzer plötzlich an den Ball, schiebt ihn weiter in den Lauf von Kitambala, der durchgestartet war und freie Bahn hat, aber vor dem Schuss auf das Tor wird er noch abgedrängt.

  • kein Erfolg nach vorn 57. Dynamo agiert nach vorn, ein langer Ball von Papadopoulos landet bei Poté, der auf Losilla ablegt. Der zieht sofort ab, aber sein Ball geht weit über das Tor. Außerdem pfeift der Schiedsrichter noch ein Foul von Poté an seinem Gegenspieler.

  • Eckball für Kaiserslautern verpufft 56. Poté hilft hinten aus und klärt die Ecke am kurzen Pfosten aus der Gefahrenzone.

  • Lautern gefährlich vorn 55. Alushi kann nach einem Angriff zentral aus 16 Metern schießen, aber der Ball wird noch abgefälscht, es gibt eine Ecke.

  • Gelb für Kaiserslautern 54. Borysiuk foult Trojan im Mittelfeld, dafür bekommt er eine Karte.

  • trotz Rückstand ist Vorsicht gefragt 52. Ralf Loose ist sauer, weil ein langer Ball von Kirsten da hin geht, wo kein Mitspieler steht. Dynamo ist dabei, sich in die zweite Halbzeit zu finden, ohne in Gefahr zu laufen, ausgekontert zu werden.

  • Solga in die Mauer 51. Der Mittelfeldspieler schlägt den Ball aber in die Mauer, danach schreit das ganze Stadion "Hand", auch die schwarz-gelben Spieler reklamieren ein verbotenes Spiel, aber der Schiedsrichter reagiert nicht und es gibt keinen Elfmeter.

  • Gelbe Karte für Kaiserslautern 50. Heintz foult vor dem Strafraum, bekommt dafür den Karton und Dynamo einen Freistoß aus guter Position.

  • Dynamo bleibt offensiv aktiv 48. Dynamo stürmt weiter, muss auch etwas tun, um in Spiel zurückzukommen. Kitambala spielt von rechts einen langen Ball auf Poté, der aber von zwei Gegenspieler bedrängt wird und wieder vom Ball gedrängt wird.

  • kurze Unterbrechung 47. Der Pfälzer Keeper Tobias Sippel muss sich kurz behandeln lassen, deswegen kann Kirsten einen Abstoß nicht ausführen.

  • keine Wechsel 46. Beide Mannschaften sind unverändert aus der Kabine zurückgekehrt.

  • Brummschädel 46. Kitambala hat einen Verband um den Kopf, ist wohl doch ein wenig härter mit seinem Gegner zusammengeknallt.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht weiter.

  • Auf gehts Dynamo, kämpfen und siegen Beide Mannschaften sind zurück auf dem Platz. Gleich gehts weiter.

  • Statistik spricht nicht für einen Heimsieg Dynamo gewann seit dem Aufstieg 2011 kein Spiel nach einem 0:1-Rückstand. Sechsmal gab es ein Remis, neun Niederlagen. Das scheint kein gutes Omen für die zweiten 45 Minuten?

  • Abpfiff 45.(+1) Kurz darauf pfeift der Schiedsrichter erstmal zur Pause

  • Tor Tor Tor 45. Die Fans haben den Ball schon drin gesehen, aber es war auch Abseits. Poté ist frei vor Sippel, umkurvt den Torhüter, bleibt aber hängen, aus dem Hintergrund kann Papadopoulos ins leere Tor schieben, aber Sippel hält erneut. Ein Trost ist, dass das Tor sowieso nicht gezählt hätte.

  • wieder gute Gelegenheit für Dynamo 43. Losilla flankt, Kitambala, der übelst kopfballstark ist, knallt mit Abel zusammen, der Ball geht an den langen Pfosten, wo Schuppan lauerte. Der Linksverteidiger knallt das Leder volley mit Risiko aber nur ans Außennetz.

  • Pfeifkonzert 41. Baumjohann bleibt nach einem Zweikampf liegen, Dynamo spielt erstmal weiter, bis Gueye das Spiel stoppt, aber nach einer kurzen Pause steht der Pfälzer wieder auf und die Fans quittieren dieses Vorgehen mit einem gellenden Pfeifkonzert.

  • fehlendes Glück 39. Dynamo kämpft und erspielt sich auch Freiräume, aber das letzte Quentchen Glück fehlt, um sich durch die gut stehende Abwehr der Roten Teufel durchzusetzen. Schlecht sieht das jedenfalls nicht aus.

  • Idrissou ist da 38. Brégerie verdribbelt sich vor dem eigenen Strafraum und der Stürmer der Pfälzer ist da und geht frei allein auf das Tor, aber Kirsten schmeißt sich dazwischen und klärt zur Ecke. Die geht knapp über das Tor.

  • Dynamo klar bemüht 37. Die Dresdner lassen sich vom Rückstand nicht beeindrucken und spielen weiter nach vorn, gehen jedem Ball nach und bleiben so im Spiel. Das Übergewicht liegt klar bei den Gastgebern, aber Lautern führt.

  • komische Entscheidung 36. Zwei Pfälzer Spieler rasseln in der eigenen Hälfte zusammen, aber der Schiedsricher pfeift Freistoß gegen Dynamo. Das können die Fans gar nicht verstehen und pfeifen.

  • Das war knapp! 34. Flankengott Schuppan läuft über seine linke Seite nach vorn, flankt mustergültig in die Mitte, wo Kitambala hochsteigt, aber sein Ball ist zu unplatziert, um Gefahr auszustrahlen. Das war trotzdem ein guter Angriff.

  • Gelbe Karte für Brégerie 33. Der Franzose unterbindet einen Konter mit einem Tritt in die Hacken und kassiert dafür eine Verwarnung.

  • Freistoß für Dynamo 32. Trojan bringt den Ball von seiner linken Seite in den Strafraum, aber die Pfälzer Abwehr klärt. Gueye holt sich zwar im Nachsetzen nochmal den Ball, aber sein Pass geht dann in den leeren Raum.

  • Abseitsentscheidung 30. Dynamo antwortet und marschiert gleich wieder nach vorn. Ein langer Ball landet bei Poté, der aber im Abseits steht.

  • Führung für die Pfälzer 28. Der Schweizer geht mit dem Ball in den Strafraum und hebt die Kugel schließlich aus fünf Metern über Kirsten unter die Latte. Da hat die Dynamo-Abwehr geschlafen.

  • Kaiserlautern geht in Führung 26. 0:1 durch Bunjaku

  • neutrales Spielgeschehen 25. Das Spiel wirkt bisher ausgeglichen, die besseren Chancen hatte Dynamo. Man merkt aber, dass die Pfälzer einige gute Spieler in ihren Reihen haben, die gefährlich sind, wenn sie mal richtig ernst machen.

  • Chance auf der Gegenseite 24. Fortounis zieht aus halbrechter Position ab, aber sein Ball geht ein paar Meter neben das Tor.

  • nächste Dynamo-Chance 23. Kitambala erläuft einen abgeprallten Ball, der nach einem Kopfballduell mit Poté abgewehrt wurde, kurvt nochmal in die Mitte und zieht dann ab, allerdings nicht stark genug, so dass Sippel ohne Probleme halten kann.

  • Breschi als Kapitän 22. Der Franzose trägt heute die Binde für den verletzten Robert Koch und macht seine Sache bisher sehr gut.

  • keine Gefahr für das Dynamo-Tor 21. Fortouinis schlenzt den Freistoß von der linken Strafraumseite an den langen Pfosten, aber da ist weit und breit kein Mitspieler, so dass der Ball ins Aus fliegt.

  • Freistoß für Lautern 20. Und wieder beschwert er sich nach einem Foul von Guye, das der Schiedsrichter auch ahndet.

  • Bunjaku nicht zufrieden 18. Der Schweizer, an den besonders Cataldo Cozza keine guten Erinnerungen haben dürfte (er foulte den damaligen Dresdner, der heute bei Viktoria Köln spielt, in Erfurt - Kreuzbandriss), lamentiert nach einem kleinen Rempler im Mittelfeld, doch der Schiedsrichter lässt Vorteil laufen, der sich am Ende nach einem Doppelpass aber nicht als solcher herausstellt.

  • kampfstarkes Spiel 17. Bunjaku geht auf einen Abschlag von Brégerie voll drauf und schickt den Ball mit Wucht und gestrecktem Bein ins Seitenaus. Aber es ist nichts passiert und Dynamo marschiert wieder nach vorn.

  • Dynamo gewinnt Oberhand 14. Nach einer Viertelstunde dominieren bisher die Dresdner, die dem Spiel den stärkeren Stempel aufdrücken. Die Pfälzer sind bemüht, aber optisch scheinen die Schwarz-Gelben überlegen zu sein.

  • Verwarnung für Kaiserslautern 13. Baumjohann bekommt für das Handspiel auch noch die Gelbe Karte.

  • erste Sahne 11. Da hatten die Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Kitambala setzt sich klasse gegen zwei Pfälzer durch und flankt genau auf Poté, der den Ball geschickt mit dem Kopf zum Tor lenkt. Sippel muss mit einer Glanzparade zur Ecke klären.

  • Kitambala hilft hinten aus 9. Weil sein Kollege Gueye weit im Mittelfeld den Gegner stört, aber dabei keinen Erfolg hat, mischt sich der Neuzugang in den Zweikampf mit ein und spielt den Ball zurück zu einem schwarz-gelben Mitspieler.

  • Baumjohann schießt drüber 8. Der Ball wird zweimal durch die Pfälzer abgelegt, dann schießt der lange Mittelfeldspieler und schickt die Kugel ein paar Meter über das

  • Freistoß für Kaiserslautern 6. Die Pfälzer bekommen nach einem Foul eine gute Gelegenheit zentral vor dem Strafraum.

  • Abseits 6. Papadopoulos holt sich nach einem Pass den Ball im Mittelfeld, spielt über links in den Lauf von Trojan, der allerdings ein Stück weit im Abseits ist.

  • verhaltener Beginn 5. Die ersten Minuten versucht Dynamo, den Ball sicher durch die eigenen Reihen zu spielen. Lautern wartet und stört noch nicht konsequent.

  • Idrissou als Stürmerschreck 4. Der Stürmer erzielte in der Vorsaison für Eintracht Frankfurt in den beiden Spielen gegen Dynamo drei Tore - zwei beim 4:1 auswärts und eines beim 3:0 zuhause. Knippst er nun auch für den 1. FC Kaiserslautern gegen die Sachsen? Hoffentlich nicht.

  • defensives Mittelfeld 2. Solga und Papadoppoulos bilden im Mittelfeld die erste Abwehrreihe. Sonst haben alle anderen Spieler ihre Positionen wie zuletzt.

  • erster Eckball 2. Die Gäste haben die erste Gelegenheit, aber die Ecke landet am Hacken von Abel und geht von da ins Aus.

  • taktische Aufstellung 1. Poté spielt Mittelstürmer, Kitambala kommt scheinbar über die rechte Außenbahn, in der Mitte ist Losilla aktiv, links Trojan.

  • Anpfiff 1. Dynamo wird zuerst auf das Tor vor dem K-Block spielen. Bevor es losgeht, bildet die Mannschaft nochmal einen Kreis und "Breschi" schwört seine Truppe ein.

  • Robert Koch auf dem Rasen: Nach den rassistischen Vorfällen gegenüber Spielern unseres Vereins in Chemnitz liest unser Kapitän einen Text vor, den alle Stadionbesucher verinnerlichen sollen: Wir sind ein bunter Haufen und wir sind stolz darauf.

  • Blockfahne: Beim Einlauf der Spieler entrollen die Dynamo-Fans im K-Block unsere große Fahne mit der Stadtansicht und den alten Giraffen und singen sich auf die Begegnung ein.

  • kein Fritz-Walter-Wetter: Nachdem es seit gestern Abend die Nacht bis zum Morgen durchgeregnet hatte, musste man schon schlimme Bedingungen befürchten, aber es ist trotz grauer Wolken am Himmel und etwas frischen Temperaturen trocken.

  • Dy-Na-Mo: Capo Lehmi bringt auf dem Rasen wieder das ganze Stadion mit der bekannten Klatscheinlage in Fahrt, denn gleich gehts los und alle sind gespannt auf diese Duell der beiden Traditionsvereine.

  • Vier gewinnt! Letztes Jahr schenkte Dynamo dem 1. FC Union Berlin (in rot spielend) am vierten Spieltag vier Tore ein, hatte danach vier Punkte auf dem Konto. Heute findet der 4. Spieltag statt, die Pfälzer spielen in rot: Vier Punkte hat Dynamo schon auf dem Konto, also fehlen nur noch die Tore.

  • Heute vier Tore? Nicht nur bei der Punktausbeute, sondern auch bei der Torausbeute ging es von Spiel zu Spiel aufwärts. Erst eins, dann zwei, zuletzt drei. Und diesmal?

  • Dynamo hat sich gesteigert: Nach dem 1:2 in Bochum ließ Dresden ein 2:2 gegen 1860 München folgen, im dritten Spiel gab es dann den ersten Sieg (3:1 in Duisburg). Und im Pokal geht´s nach dem souveränen 3:0 in Chemnitz in der zweiten Runde nun nach Hannover.

  • Bilanz gegen Lautern: Alle acht Pflichtspiele gegeneinander fanden in der Bundesliga statt, die Bilanz spricht dabei klar für die Pfälzer: Fünf Siege, ein Remis, zwei Niederlagen. Die letzten beiden Pflicht-Heimspiele gingen aber an die Dresdner.

  • Der Countdown läuft: Die Spieler sind warm und heiß auf das Duell mit den Roten Teufeln. Von den Fans werden sie nochmal lautstark in die Kabine verabschiedet. Gleich rollt hier der Ball.

  • Let´s Go Betze: Die ca. 1500 Fans aus Kaiserslautern haben sich alle in rot hinter einem Transparent versammelt und sorgen auch schon für Stimmung. Das wird für den K-Block heute ebenso eine Herausforderung, stimmungstechnisch zu zeigen, wer der Herr im Hause ist.

  • K-Block wieder besetzt: Nachdem im ersten Spiel die Stehplatzbereiche geschlossen waren, ist die Hütte heute voll besetzt und auch im K-Block wird der Stimmungsbär wieder steppen.

  • Schiedsrichter: Die Partie wird von Frank Willenborg aus Osnabrück geleitet, an den Linien stehen Sven Jablonski und Dirk Wijnen.

  • Ersatzbank: Auf der Wechselbank der SGD nehmen Fromlowitz, Jungwirth, Fort, Subasic, Thoelke, Sliskovic und der zweite Neuzugang in dieser Woche, Tobias Jänicke, Platz.

  • Olympiasieger zu Gast: Tim Grohmann und Karl Schulze holten in London im Vierer die Goldmedaille, präsentierten sich danach mit Dynamo-Fahne. Heute sind sie live im Stadion dabei und genießen den Empfang der Zuschauer.

  • Aufstellung Dynamo: Nicht überraschend, aber doch unerwartet steht Lynel Kitambala gleich in der Startelf und wird neben Mickael Poté im Sturm spielen. Neu in die erste Elf rückt auch David Solga.

  • Fanzeit im Stadion: In der 30 Minuten vor Anpfiff von der Fangemeinschaft Dynamo präsentierten Fanzeit wird der neue Fanbeauftragte Sebastian Kreß vorgestellt. Außerdem wird auf die beginnende Versteigerung des neuen Dynamo-Rad hingewiesen, dass ab 20 Uhr unter mein-dynamorad.de versteigert wird.

  • Solga neben Papadopoulos: Neben dem Griechen rutscht David Solga wieder in die Startelf, Anthony Losilla rutscht im Mittelfeld ein Stück nach vorn, wird heute offensiver agieren können.

  • Neuzugang spielt: Er ist von Anfang an dabei. Lynel Kitambala freut sich auf die Dynamo-Fans und die Schlachtenbummler freuen sich auf den Stürmer, der gleich in die Startelf rückt.

  • Rückblick auf die Bundesliga-Zeit: Die letzten Pflichtspielbegegnungen der beiden Vereine gab es in der Bundesliga-Saison 94/95 - damals siegte jeweils das Heimteam: Dynamo mit 1:0, der FCK mit 3:1.

  • erstes Aufeinandertreffen nach 14 Jahren: Im Mai 1998 kamen die Pfälzer als frisch gekürter Meister nach Dresden zum Freundschaftsspiel und gewannen mit 5:3. Diese Partie war die letzte Begegnung der beiden Traditionsvereine.

  • 4. Spieltag der 2. Bundesliga: Freitagabend, das Flutlicht brennt, Dresden ist auf Fußball eingestellt. Die SGD empfängt ab 18 Uhr den 1. FC Kaiserslautern.