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5. Spieltag SV Sandhausen - SG Dynamo Dresden

Schwarz-Gelbe wollen schwierige Hürde überspringen

Nach einer zweiwöchigen Spielpause rollt am Wochenende in der 2. Bundesliga endlich wieder der Ball. Die Schwarz-Gelben treten am Sonnabend um 13 Uhr beim SV Sandhausen an. Der Aufsteiger in die 2. Bundesliga ist mit fünf Punkten in die Saison gestartet und hat nach vier Spieltagen einen Zähler mehr auf dem Konto als die Dresdner.

Für Dynamo-Coach Ralf Loose verlief die Zeit seit dem letzten Auftritt seiner Mannschaft gegen Kaiserslautern sehr bewegt ab. Nachdem sich Kapitän Robert Koch und Idir Ouali schon vor dem letzten Punktspiel verletzt abmelden mussten, erwischte es auch noch Lynel Kitambala und Top-Torschütze Mickael Poté. Doch vor der Reise in die Oberrheinische Tiefebene gab es für den Trainer positive Neuigkeiten. Sowohl Kapitän Robert Koch als auch der mit vier Toren beste Schütze der Schwarz-Gelben, Mickael Poté, sind wieder einsatzbereit. Obwohl sich Ralf Loose zur Startaufstellung bisher selten vor dem Spiel zu tief in die Karten schauen ließ, war er diesmal ungewohnt offen. „Wir haben die spielfreie Pause genutzt, um intensiv zu arbeiten und zwei Testspiele gegen starke Gegner zu absolvieren. Alle Spieler im Kader haben Spielpraxis gesammelt und die Chance bekommen, sich für die erste Elf aufzudrängen“, zog der 49-Jährige ein Fazit, ergänzte allerdings mit Fingerzeig auf das anstehende Spiel, dass dies einigen gelungen ist, andere wiederum nicht die Leistung brachten, die er erwartet hätte.

Kein Geheimnis machte der Coach daraus, dass er mit David Solga und Pavel Fort zwei Spieler aus dem Aufgebot für die Partie gegen Sandhausen strich und auch auf einer der beiden Positionen in der Innenverteidigung eine Veränderung vornehmen will. Für Vujadin Savic wird Bjarne Thoelke von Anfang an für die Schwarz-Gelben auflaufen. Damit belohnt der Trainer den Abwehrspieler für seine beständig guten Trainingsleistungen und verweist darauf, dass er sich diesen Einsatz schon lange verdient hat. Zurückgemeldet hat sich mit Cristian Fiel auch einer, der vor allem mit seinen beiden Toren im Testspiel gegen Slask Wroclaw für Aufmerksamkeit sorgte. „Er befindet sich in einer besseren körperlichen Verfassung als zuletzt und ist bereit, der Mannschaft zu helfen“, sagt Ralf Loose über seinen erfahrenen Mittelfeldspieler, der „mit zwei Toren bewiesen hat, dass er gut drauf ist“.

Mit den Rückkehrern Robert Koch und Mickael Poté kann der Coach nun offensiv flexibel reagieren und erhofft sich dadurch eine Unberechenbarkeit, die den Gegner überraschen kann. „Erfolgreich abgeschlossene Angriffe sind für uns wichtig, weil wir zuletzt zuviele Gegentore kassiert haben. Um Punkte zu holen, müssen wir also selbst ins Schwarze treffen“, fordert der Trainer mit Blick auf die Torstatistik. Nur Duisburg hat von allen Mannschaften mit zwölf Gegentreffern mehr kassiert als die Schwarz-Gelben.

Eine zusätzliche Option für das Spiel nach vorn hat sich mit Tobias Jänicke ergeben, der wohl auch von Anfang an spielen könnte, nachdem er sich im Testspiel gegen Offenbach auf der Außenbahn in starker Verfassung präsentierte, auch wenn noch nicht jeder Flankenball für Gefahr sorgte. Der Neuzugang, der kurz vor Ende der Transferperiode zu den Dresdnern wechselte, hat die letzten zwei Wochen genutzt, um sich innerhalb der Mannschaft zurecht zu finden und freut sich, nun endlich richtig loszulegen. Für Ralf Loose ist der Mittelfeldmann ein Kandidat, der im Spiel auf dem Platz brennt und ihn spüren lässt, alles zu geben, damit Dynamo erfolgreicher ist. „Er hat ein gutes Auge für Abwehrlücken und freie Räume und ist schnell genug, um in die Tiefe zu starten und Gefahr auszustrahlen.

Den Gegner ordnet der Trainer als Konkurrent um den Klassenerhalt ein. „Sandhausen ist ein Verein mit besseren finanziellen Möglichkeiten als wir. In der Dritten Liga galten sie stets als Aufstiegsanwärter und haben nun endlich den Sprung nach oben geschafft“, schätzt Loose ein. „Wir haben eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Auf uns wartet ein Gegner, der kampf- und konterstark ist“. Diese Eigenschaften bekamen die Dresdner bei ihrem letzten Auftritt im Hardtwaldstadion zu spüren und einer dürfte sich gar nicht gern an diesen Auftritt erinnern. Benjamin Kirsten feierte vor gut zwei Jahren im August 2010 sein Debüt im Dynamo-Tor und musste gleich viermal hinter sich greifen. Damals unterlagen die Schwarz-Gelben mit 1:4. Insgesamt gab es bis jetzt sechs Begegnungen zwischen beiden Vereinen in der Dritten Liga. Erst einmal konnten die Schwarz-Gelben den Gegner aus Sandhausen überhaupt besiegen, auswärts gab es dagegen eine Niederlage und zwei Unentschieden.

Die Partie wird am Sonnabend um 13 Uhr angepfiffen. Die Stadiontore und Tageskassen öffnen um 11:30 Uhr. Insgesamt rechnen die Gastgeber mit 4.000 Zuschauern. 950 Karten wurden an Fans der SG Dynamo Dresden verkauft, an den Tageskassen wird es allerdings noch genügend Tickets geben.

Dynamo erkämpft sich beim Aufsteiger einen verdienten Punkt

Ein wechselhaftes Spiel mit phasenweisen Vorteilen für beide Mannschaften endet nach 90 Minuten fast schon standesgemäß mit einem verdienten Unentschieden. Die Schwarz-Gelben trotzten den Gastgebern ein 1:1 ab, das Dynamo-Trainer Ralf Loose nach dem Spiel als gerecht bezeichnete, während sich Gerd Dais, Trainer des SV Sandhausen, eher darüber ärgerte, dass seine Elf nach eigener Führung noch ein Tor kassierte. Nach 30 Minuten brachte Frank Löning, Kapitän der Gastgeber, seine Mannschaft in Front, als er mit einer Bogenlampe über Kirsten ins Tor köpfte. Kurz nach der Halbzeit schlug dann Anthony Losilla zurück. Der Franzose gewann vor dem Strafraum seinen Zweikampf und legte freistehend den Ball an Daniel Ischdonat vorbei in die Maschen. Dynamo-Trainer Ralf Loose hatte in der Startelf gleich mehrere Veränderungen vorgenommen. In der Innenverteidigung durfte zum ersten Mal Bjarne Thoelke ran, davor erhielt Florian Jungwirth eine Einsatzchance. Im Mittelfeld feierte Tobias Jänicke sein Debüt von Anfang an und mit Mickael Poté und Robert Koch kehrten zwei wichtige Stützen der Mannschaft nach Verletzungspause zurück auf das Feld.

Die Partie begann sehr unterhaltsam und beide Mannschaften ließen sich nicht auf ein taktisches Geplänkel ein, so dass sich auf jeder Seite zahlreiche Torschussmöglichkeiten ergaben. Auf Dresdner Seite war es vor allem der wiedergenesene Mickael Poté, der von seinen Mitspielern in Szene gesetzt wurde, aber gegen die dichtstehende und gut sortierte Abwehr der Gastgeber zunächst das Nachsehen hatte. Ebenso erging es den Sandhausener Spielern auf der anderen Seite. Die neuformierte Abwehr um die Innenverteidiger Romain Brégerie und Bjarne Thoelke, der ein ordentliches Debüt im Dynamo-Dress gab, stand stets sicher und ließ kaum gefährliche Aktionen im eigenen Strafraum zu. Optisch waren die Schwarz-Gelben dann auch überlegen und suchten den Weg nach vorn, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Aus diesem Übergewicht erspielte sich Dynamo dann auch gute Chancen. Erst ballerte Tobias Jänicke aus guter Position einen Flankenball volley zu weit über das Tor, der wiederum wenig später Bjarne Thoelke nach einem Eckball mustergültig in Szene setzte, doch der gut platzierte Kopfball des Innenverteidigers wurde von Daniel Ischdonat im Sandhausen-Tor mit einer Parade entschärft.

Nach einer halben Stunde kamen die Gastgeber dann endlich auf Touren. Erst kratzte ein Weitschuss von Jan Fießer noch die Latte, zwei Minuten später war es um Benjamin Kirsten geschehen. Kim Falkenberg flankte freistehend in die Mitte, wo Frank Löning am höchsten in die Luft stieg und mit einer Bogenlampe per Kopf den Ball über den verdutzen Dynamo-Keeper ins lange Eck legte. Der Torschütze traf zum insgesamt sechsten Mal gegen die Dresdner, hatte zuvor in vier Drittliga-Partien für Paderborn und Sandhausen in jedem Spiel getroffen. Von diesem plötzlichen Rückstand erholten sich die Schwarz-Gelben bis zur Pause nicht und die bis dahin gute Spielordnung ging verloren.

Die ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte gehörten dann wieder den Gastgebern, die mit zwei Chancen von Marcel Kandziora und Simon Tüting fast auf 2:0 erhöht hätten. Wie aus dem Nichts waren dann die Dresdner wieder am Drücker. Tobias Jänicke tankte sich erst stark auf der rechten Seite durch, flankte dann zwar in den leeren Raum, aber aus dieser Szene entwickelten sich gleich mehrere Torgelegenheiten. Erst tauchte Mickael Poté zum Kopfball ab, anschließend kam der große Moment von Anthony Losilla. Der Franzose wurde am Strafraum angespielt, setzte sich mit Glück und Geschick gegen seinen Gegenspieler durch und stand dadurch frei vor Daniel Ischdonat. Der Mittelfeldspieler musste nur noch Übersicht bewahren und schob die Kugel souverän und eiskalt am Keeper vorbei über die Linie. Die ca. 1.500 mitgereisten Dynamo-Fans durften sich über den Ausgleich freuen.

In der Folgezeit merkte man den Gastgebern den Schock über das Gegentor an und die Elf von Ralf Loose bekam plötzlich die zweite Luft und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Eine davon wurde dann allerdings von Kim Falkenberg mit einem Foul beendet. Filip Trojan war nach einem Seitenwechsel auf dem Weg zum Tor, kam dann aber zu Fall. Doch statt Rot wegen einer Notbremse gab es nur die Gelbe Karte. Den Freistoß bekam Sebastian Schuppan auf die Rübe, doch mit dem Rücken zum Tor fand der Ball nicht den richtigen Weg und ging drüber. Dynamo fand so ins Spiel zurück, während die Gastgeber nach einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen zu oft lamentierten.

Nach einigen Minuten ohne nennenswerte Aktionen wurde die Schlussphase dann noch einmal spannend. Erst musste Sebastian Schuppan raus, dann knallte Simon Tüting eine Sandhausener Ecke knapp neben das Tor. Beide Teams bemühten sich bis zum Ende, erfolgreiche Nadelstiche im Angriff zu setzen, doch die Versuche gingen durch zuviel Hektik und rigorose Abwehrarbeiten allesamt daneben. So blieb es in einer zerfahrenen Schlussphase torlos und nach 90 Minuten pfiff der Schiedsrichter die umkämpfte und wechselhafte Partie ab. Mit dem 1:1 erkämpft sich Dynamo einen wichtigen Punkt und schneidet damit zumindest schon mal deutlich besser ab, als vor zwei Jahren, als man das letzte Mal in Sandhausen gastierte.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Danke auch an Euch! Wir sagen ebenso Danke an alle für das Daumendrücken und hoffen, alle beim nächsten Mal wieder dabei zu haben, wenn es kommenden Sonntag zuhause gegen Ingolstadt geht.

  • Mannschaft bedankt sich bei Fans Die Spieler gehen zu ihren Fans und winken in den Block. Ralf Loose gibt derweil das erste Interview.

  • Braunschweig siegt 1:0 Die Eintracht gewinnt im zweiten Spiel gegen den Aufsteiger aus Regensburg.

  • Abpfiff 90.(+2) Dynamo holt in Sandhausen einen Punkt.

  • 90. Pepic kommt nochmal ins Spiel.

  • 90. Jänicke geht raus.

  • 89. Sliskovic kommt rein.

  • 89. Trojan geht raus.

  • Trojan muss raus 88. Sliskovic und Pepic haben sich ihre Trikots übergestreift, werden wohl beide gleich kommen. Dynamo derzeit mit zehn Mann auf dem Feld.

  • Trojan liegt am Boden 87. Der Tscheche muss behandelt werden, das Spiel ist unterbrochen.

  • Sandhausen spielt auf Sieg 87. Die Gastgeber stürmen nochmal nach vorn, wollen sich nicht mit einem Remis begnügen.

  • Kopfball knapp vorbei 86. Glibo köpft den Eckball am Kasten vorbei, obwohl der Schiedsrichter hätte pfeifen müssen, weil sich ein Sandhausener aufgestützt hat.

  • Freistoß Sandhausen 84. Schauerte bringt den Ball nach innen, Brégerie köpft nach oben, der Nachschuss wird zur Ecke abgefälscht.

  • 83. Halfar kommt ins Spiel.

  • 83. Kandziora geht raus.

  • Konter über Koch 83. Der Kapitän geht über rechts, flankt auf Poté, aber der Ball ist zu lang und ungenau.

  • Trojan auf Ischdonat 82. Der Tscheche haut den Ball aber direkt in die Arme des Sandhausener Keepers.

  • Ecke für Dynamo 82. Jänicke geht schnell über rechts, wird aber abgeblockt, doch der Preßschlag rollt über die Grundlinie ins Aus, es gibt Eckball.

  • Poté zu zweikampfstark 80. Der Stürmer geht im Strafraum hoch, will an eine Flanke ran, doch der Schiedsricher sieht ein zu hartes Spiel und pfeift das Luftduell ab.

  • Sandhausen im Strafraum 79. Glück für Dynamo. Tüting zieht ab, Kirsten ist mit den Händen dran und klärt zur Ecke.

  • Sieg oder Unentschieden? 77. Wir diskutieren hier gerade, ob Dynamo auf Sieg spielen soll oder den Punkt erstmal absichert. Noch ist nichts entschieden, aber beide Mannschaften wären für den entscheidenden Treffer in der Lage. Bisher war das Spiel im Verlauf sehr wechselhaft.

  • 76. Für die linke Abwehrseite kommt Subasic.

  • 76. Schuppan muss leider raus.

  • Schuppan verletzt? 75. Der Linksverteidiger sitzt an der Eckfahne draußen, muss wahrscheinlich raus. Subasic läuft zur Wechselbank, wird gleich ins Spiel kommen.

  • 75. Es kommt Onuegbu.

  • 75. Torschütze Löning geht raus.

  • Dynamo hat Platz 72. Losilla spielt den langen Ball auf Jänicke, der eigentlich mutig in den Strafraum gehen muss, aber er wartet, spielt dann auf Gueye, der in die Mitte flankt, wo aber niemand steht.

  • Ball auf dem Stadiondach 70. Tüting haut die Kugel soweit in die Luft, dass sie auf dem bespannten Tribünendach liegen bleibt. Zuvor hatte Gueye gleich zweimal gegen Kandziora abgeblockt.

  • Ruhe im Spiel 67. Die Aufregung legt sich gerade ein wenig. Dynamo wird nicht zu offensiv, die Gastgeber fangen sich ein wenig und versuchen selbst wieder geordnet nach vorn zu spielen. Wie sehr ein Gegentor beeinflussen kann, sieht man heute bei beiden Mannschaften sehr deutlich.

  • Dynamo ohne Siegchance? 66. Die Gastgeber gingen in der vergangenen Drittliga-Saison 20 Mal mit 1:0 in Führung - es gab in der Folge 18 Siege und zwei Remis. Gilt das auch heute?

  • 65. Blacha kommt für ihn ins Spiel.

  • 65. Falkenberg geht raus.

  • Dynamo erarbeitet sich Chancen 64. Brégerie kann im Nachschuss aus dem Hinterhalt schießen, aber sein Ball rollt links am Tor vorbei.

  • unzufriedene Spieler 64. Die Gastgeber hadern jetzt mit dem Schiedsrichter, der viele Aktionen abpfeift, allerdings gerechterweise auch auf beiden Seiten.

  • Dynamo wieder stärker 63. Der Ausgleich gibt Auftrieb und die Gastgeber werden nervöser, denn Dynamo tritt hier jetzt wieder dominant auf und versucht das Spiel an sich zu reißen.

  • gute Gelegenheit für Dresden 62. Das war knapp. Schuppan steht frei vor dem Tor, kann den Freistoß von Jänicke eigentlich seelenruhig ins Tor platzieren, aber der Verteidiger stand mit dem Rücken zum Gehäuse und setzt den Ball ein wenig unkoordiniert drüber.

  • Konter von Dynamo 60. Trojan wird schön von Koch diagonal angespielt, läuft allein zum Tor, wird aber 30 Meter davor per Foul gestoppt. Sah zwar nach Abseits aus und eigentlich nach Notbremse aus, aber es gibt nur Gelb für Falkenberg.

  • wichtiger Ausgleichstreffer 57. Jetzt ist das Spiel wieder offen. Dynamo kommt verdient zum Ausgleich, da die ersten 30 Minuten der Partie den Schwarz-Gelben gehörte.

  • Spruchband im Gästeblock 57. Scheiß auf Lok, Hansa und den FCM. Endlich wieder Sandhausen.

  • Dynamo in Überzahl 56. Im Mittelfeld erkämpfen sich die Schwarz-Gelben den Ball, sind in Überzahl. Der Pass kommt von Koch auf Losilla, der sich im zweiten Versuch gegen den Gegenspieler durchsetzt und den Ball dann souverän an Ischdonat vorbeilegt.

  • 1:1 54. Losilla allein vorm Tor, er trifft sicher.

  • Eckball bringt nichts ein 54. Die Flanke kommt aber in den Strafraum, ohne Gefahr auszustrahlen. Dynamo muss aufpassen, nicht ausgekontert zu werden, denn die Gastgeber lauern jetzt auf diese Bälle.

  • Gefahr für Sandhausen 53. Die kommt auch ganz gemein direkt in den Fünfmeter-Raum, wo Poté nach unten taucht, um zu köpfen, doch bevor der Stürmer einköpfen kann, ist ein Sandhausener mit dem Fuß dazwischen und klärt zur Ecke.

  • starker Jänicke 52. Der Mittelfeldspieler tankt sich mit Einsatz bis in den Strafraum durch, will in die Mitte geben, doch der Ball wird zur Ecke geklärt.

  • gefährliche Ecke 51. Kurz darauf bekommen die Gastgeber einen Eckball, den Tüting per Kopf erreicht, die Kugel aber haarscharf am rechten Pfosten vorbei schiebt.

  • Traumland Dynamo 50. Kandziora kommt am Strafraum an den Ball, legt ihn sich mit dem Kopf vor, doch die Abwehr klärt zunächst. Doch dann schauen alle in der Weltgeschichte herum, so dass aus dem Hintergrund ein Sandhausener nochmal schießen kann, doch zum Glück wird der Ball abgeblockt.

  • Eckball für Dresden 49. Jänicke bringt heute die Ecken von links, die zwar scharf in die Mitte kommen, aber keine Gefahr ausstrahlen.

  • Poté fordert mehr Unterstützung 47. Der Stürmer wartet auf eine Hereingabe durch Freistoß und winkt seine Mitspieler nach vorn, damit er nicht allein auf weiter Flur ist.

  • Sandhausen sofort gefährlich 46. Schauerte ist frei im Strafraum, kam über die rechte Seite, doch sein Flachpass in die Mitte geht durch Freund und Feind hindurch und rollt auf der anderen Seite wieder aus dem Sechzehner.

  • keine Wechsel 46. Beide Mannschaften sind unverändert aus der Kabine gekommen.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht weiter. Auf gehts Dresden, kämpfen und siegen.

  • Halbzeit 45. Dynamo liegt hinten, jetzt gehts erstmal in die Kabine.

  • Eckball und Konter 44. Erst kommt eine Ecke von Sandhausen in den Strafraum, aus der sich für Dynamo ein Konter entwickelt. Koch spielt raus auf Jänicke, der wieder nach innen flankt, aber da steht nur der kleine Trojan, der keine Chance hat, an den Ball zu kommen.

  • Sandhausen nach Tor besser 42. Die Gastgeber sind mit der Führung im Rücken viel offensiver und spielen mutiger nach vorn. Dynamo hat das Tor ein wenig aus dem Konzept gebracht.

  • wieder Freistoß 41. Jungwirth macht ein Foulspiel, über das er gar nicht erfreut ist, doch der Freistoß von Schauerte wird von Brégerie aus dem Strafraum geköpft.

  • Freistoß für die Gastgeber 38. Für das Foul von Losilla gab es natürlich auch noch einen Freistoß aus zentraler Position, der aber nach aufmunternden Klatscheinlagen der Zuschauer über das Tor geschossen wurde.

  • tote Hose 38. Obwohl die Gastgeber in Führung gehen und nun weiter offensiv agieren, ist das Publikum hier still wie bei der Kirchenmesse.

  • Gelb für Dynamo 37. Losilla geht mit gestrecktem Bein in den Gegenspieler und bekommt dafür die Karte.

  • Freistoß für Sandhausen 36. Achenbach bringt den Ball von rechts aus dem Halbfeld rein, aber Kirsten wirft sich nach vorn und boxt das Leder raus.

  • Löning macht sein sechstes Tor 35. Frank Löning hat in vier Drittliga-Spielen für Paderborn und Sandhausen gegen Dynamo Dresden immer getroffen - insgesamt gelangen ihm sogar fünf Treffer.

  • unterschätzter Ball 33. Gueye hatte die Flanke beim Gegentor unterlaufen, so dass Löning dahinter an den Ball kam.

  • unnötiges Gegentor 32. Das war nicht gut. Falkenberg kann über links frei flanken, in der Mitte steigt Löning hoch, wird zwar noch von zwei Dynamo-Spielern bedrängt, aber der Ball geht über Kirsten ins lange Eck, senkt sich als Bogenlampe ins Tor.

  • 0:1 31. Löning trifft per Kopf.

  • nächster Eckball für Sandhausen 29. Schuppan klärt, aber Gueye steht am kurzen Pfosten und köpft den Ball aus dem Strafraum. Die Gastgeber haben ein wenig Fahrt aufgenommen und spielen nun öfter mal nach vorn.

  • sichere Abwehrarbeit 27. Wenn Sandhausen nicht gerade kontern kann, scheinen sie einige Probleme im Spielaufbau zu haben. Dynamo steht sehr kompakt und eng, lässt kaum Möglichkeiten zu.

  • Latte 26. Kaum zu sehen und plötzlich ist sie da, die erste Chance für Sandhausen. Fießer zieht aus 20 Metern ab, Kirsten macht sich lang, kommt aber nicht mehr dran, der Ball landet auf der Lattenoberkante.

  • Vorteil wegen Abseits abgepfiffen 24. Poté wird geschickt, bekommt den Ball von Koch, der aber behindert wird. Poté stand im Abseits, deswegen pfeift der Schiedsricher ein Foulspiel am Dynamo und gibt Freistoß.

  • Riesenchance für Dynamo 23. Schade. Jänicke bringt die Ecke rein, wo Thoelke schön zum Kopfball kommt, aber Ischdonat hält den Ball. Das war aber mal ein richtiges Ausrufezeichen der SGD.

  • Dynamo lässt Ball rollen 23. Die Schwarz-Gelben lassen die Kugel sicher in den eigenen Reihen laufen, warten auf die Lücke in der Abwehr.

  • missglückter Doppelpass 21. Losilla spielt auf Trojan ab, der sofort zurücklegt, aber der Franzose wird behindert und kommt dadurch nicht mehr zum Ball.

  • erste gute Chance 20. Schuppan tanzt auf links seinen Gegenspieler aus, schiebt den Ball durch die breiten Beine, geht vorbei und flankt an den langen Pfosten, wo Jänicke volley mit rechts abzieht, aber zu weit nach oben zielt.

  • erster Eckball für Dynamo 19. Jänicke holt nach einer Flanke die erste Ecke raus. Trojan bringt den Ball in den Strafraum, der aber problemlos aus der Gefahrenzone geköpft wird.

  • 1:4 18. Torwart Benjamin Kirsten absolvierte im August 2010 in Sandhausen sein erstes Spiel im Dynamo-Trikot, kassierte bittere Gegentreffer. Das soll heute nicht passieren.

  • neue Innenverteidigung 17. Thoelke und Brégerie, das funktioniert bisher gut, auch wenn die Abwehr noch nicht so stark geprüft wurde. Sandhausen kommt aber bisher kaum in den Strafraum, so dass Dresden das Spiel bisher gut im Griff hat.

  • Losilla mit den meisten Ballkontakten 14. Der Mittelfeldspieler wird von seinen Kollegen immer wieder gesucht, ist Anspielstation im Zentrum und verteilt die Bälle nach vorn, arbeitet aber auch viel nach hinten.

  • Jungwirth gegen Löning 12. Der kleine Verteidiger gewinnt das Kopfballduell gegen den langen Stürmer, aber der Sandhausener bricht danach zusammen. Was für ein Weichei. Der Schiedsrichter pfeift für Sandhausen.

  • 4-2-3-1 11. Von oben scheint es so, dass Koch eher im zentralen Mittelfeld hinter Poté steht, quasi als hängende Spitze agiert.

  • entspanner Beginn 10. Bei beiden Teams ist keine Aufregung im Spiel. Es gibt kein taktisches Abwarten, im Wechsel werden Aktionen in der Offensive gesucht.

  • Poté am Tricksen 8. Der Stürmer wird von Losilla angespielt, täuscht eine Drehung an und zieht dann an seinem Gegenspieler vorbei. Koch winkt nebenan, doch bevor Poté den Pass spielen kann, gibt es einen Preßschlag, den der Schiri als Foul von Poté wertet und pfeift.

  • Ecke für Sandhausen 7. Tüting lässt den Ball durch, der von der Dynamo-Abwehr rausgeschlagen wird. Aus dem Hintergrund hält Kandziora drauf, aber sein Schuss geht weit über den Kasten.

  • Dynamo im Gegenangriff 7. Auf der anderen Seite geht Poté in den Zweikampf, bleibt aber dann am Sandhausener Abwehrspieler hängen, so dass Ischdonat den Ball aufnehmen kann.

  • Sandhausen im Strafraum 6. Löning legt per Kopf auf Fießer ab, der von der Strafraumgrenze abzieht, aber Losilla blockt den Schuss ab.

  • Poté vor dem Tor 5. Der Stürmer wird das erste Mal vorn angespielt, aber der lange Ball von Losilla ist zu weit und wird von Ischdonat aufgefangen.

  • taktische Aufstellung 3. Jungwirth und Losilla sind beide im defensiven Mittelfeld, Trojan links, Jänicke links. Koch und Poté spielen vorn im Sturm.

  • Los gehts 1. Anpfiff der Partie durch den Schiedsrichter

  • Hells Bells als Einlaufmusik: Dynamo wird in Schwarz-Gelb spielen, die Gastgeber ganz in weiß. Kirsten bezieht zuerst das Tor direkt vor den Dynamo-Fans.

  • Schunkelmusik aus den Boxen: Das Vereinslied von Sandhausen läuft und erinnert ein wenig an das Musikantenstadl, doch die Zuschauer sind begeistert und klatschen kräftig mit. "Hey Ho SVS" rufen sie dabei.

  • Gästeblock: Das kleine Stadio ist gut gefüllt, die Gästefans stehen hinter dem Tor und haben zudem auch eine halbe Seite der Gegengerade besetzt. Auf der anderen Seite hinter dem Tor sind die Sitzplätze der Gäste, die auch mit Dynamo-Fans vollbesetzt sind. Es sind vielleicht so um die 1.500 schwarz-gelben Schlachtenbummler.

  • Schiedsrichter: Die Partie steht unter Leitung von Benjamin Cortus, der an den Seitenlinien von Thomas Stein und Simon Marx unterstützt wird.

  • Dynamo-Ersatzbank: Auf der Bank haben Fromlowitz, Savic, Pepic, Papadopoulos, Subasic, Sliskovic und Fiel.

  • Aufstellung Sandhausen: Die Gastgeber gehen mit folgender Elf ins Rennen: Ischdonat - Schauerte, Pischorn, Schulz, Achenbach - Falkenberg, Kandziora, Fießer, Tüting - Löning (C) - Trainer: Dais

  • schwarz-gelbe Startelf: Kirsten - Gueye, Schuppan, Thoelke, Brégerie - Jungwirth, Jänicke, Trojan, Losilla, Koch (C) - Poté - Trainer: Loose

  • Wetter in Sandhausen: Die Sonne hat sich zwar aktuell hinter einer Wolkendecke versteckt, aber es sieht nicht nach Regen aus und die Temperaturen sind angenehm.

  • Bilanz: Sandhausen und Dresden spielten von 2008 bis 2011 drei Jahre zusammen in der 3. Liga. In den ersten fünf Aufeinandertreffen blieb der SVS ungeschlagen (zwei Siege, drei Unentschieden), im letzten Duell setzte sich Dynamo zuhause dann mit 3:1 durch. In Sandhausen gab es einen Sieg des Gastgebers (4:1) und zwei Unentschieden (2:2 und 0:0).

  • Euphorie nach Aufstieg: Der SV Sandhausen kassierte zuletzt in seinem vierten Zweitliga-Spiel die erste Niederlage (1:2 in St. Pauli) und rangiert derzeit auf Platz 9.

  • Dynamo in Sandhausen: Die Schwarz-Gelben haben eine schwere Auswärtshürde zu bewältigen. Sandhausen ist als Aufsteiger gut in die Saison gestartet und hat bereits fünf Punkte gesammelt, einen mehr als Dynamo.

  • Jetzt gehts los: So, wir haben uns jetzt hier im Stadion ganz gemütlich niedergelassen und sind ab sofort live dabei.

  • Aufstellung Dynamo: Ralf Loose hat Jänicke, Koch, Thoelke, Poté und Jungwirth in die Startfeld beordert.

  • 5. Spieltag der 2. Bundesliga: Es ist eine Premiere. Zum ersten Mal treffen beide Vereine in der 2. Liga aufeinander. Ab 13 Uhr rollt der Ball im Hardtwaldstadion und wir sind live dabei.