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7. Spieltag Hertha BSC - SG Dynamo Dresden

Dynamo kehrt nach 33 Jahren ins Olympiastadion zurück

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. Etwa 200 Kilometer sind es von Dresden bis in die bundesdeutsche Hauptstadt. Während die Mannschaft bereits einen Tag vor dem Spiel die Strecke in Angriff nimmt, werden tausende Dynamo-Fans spätestens am Mittwochmorgen die A13 in ein schwarz-gelbes Meer verwandeln. Es ist für die Dresdner nur ein Katzensprung im Vergleich zu manch anderer Auswärtsfahrt. So werden trotz der frühen Anstoßzeit mitten in der Woche mindestens 10.000 Anhänger und noch ein paar mehr aus der ganzen Republik anreisen, um 90 Minuten gemeinschaftlich gegen die „Alte Dame“ Hertha zu bestehen. Das Spiel hat für die Legende aus Elbflorenz eine besondere Bedeutung, denn man muss schon tief in die Geschichtsbücher schauen, um etwas über die erste Begegnung zwischen Dynamo und der Hertha nachzulesen. Seit vielen Wochen fiebern die Fans dem Auftritt ihrer Lieblinge in Berlin entgegen.

Nur drei Tage nach dem verlorenen Heimspiel gegen Ingolstadt treten die Schwarz-Gelben beim großen Favoriten an. Die Hertha stieg im Sommer aus der Bundesliga ab und hat das große Ziel vor Augen, sofort wieder ins Oberhaus zurück zu kehren. „Die kurze Pause ließ uns nicht viel Zeit für ein ausgiebiges Training“, blickt Ralf Loose zurück, „doch wir haben sie genutzt, um den Kopf freizumachen, ein wenig zu regenerieren und über unsere Fehler zu sprechen.“ Diese hatten auch gegen Ingolstadt wieder zu einem Gegentor geführt. Zehn sind es mittlerweile nach sechs Spieltagen. „Zu viele“, findet Ralf Loose und nennt die Gründe: „Wir haben den Gegner zu selten richtig attackiert und sind im Abwehrverbund oft zu passiv aufgetreten. Diese Dinge lassen sich aber schnell verbessern.“ Der 49-Jährige erwartet in der Hauptstadt für sein Team einen heißen Tanz und übt sich in Bescheidenheit: „Es sollte klar sein, dass wir die Hertha nicht überrennen werden, allerdings dürfen wir uns auch nicht nur hinten reinstellen.“ Der Coach lässt sich von der Vorfreude auf das Spiel nicht anstecken und erklärt realistisch, warum er von der „großen Hertha“ und dem „kleinen Dynamo“ spricht. „Wir müssen noch enorme Anstrengungen leisten, um mit solchen Vereinen irgendwann finanziell wie sportlich mithalten zu können“, schätzt der Fußballfachmann ein.

Sportlich ist die Erwartungshaltung bei den Fans nach der Heimniederlage gegen Ingolstadt gesunken, obwohl der eine oder andere Anhänger an eine Partie mit ähnlichen Vorzeichen zurückdenkt. Vor fast einem Jahr kam Dynamo als unterschätzter Außenseiter nach München und holte sich nach einem sensationellen Spiel drei wichtige Punkte gegen die Sechziger. Ob noch einmal so ein Auftritt gelingt, hängt sicherlich von vielen Faktoren ab. Einer könnte sein, dass bei den Gastgebern mit Maik Franz ein richtiger Heißsporn fehlt. „Er kann leider nicht spielen, was für uns ein Vorteil werden könnte“, mutmaßt der Dynamo-Coach, „weil er einer ist, der durch sein Auftreten schnell dafür sorgen kann, dass der Gegner nur noch zu zehnt auf dem Platz steht.“ Abwehrspieler Florian Jungwirth nennt die Atmosphäre als weiteren Punkt, der motivierend wirkt. „Wir haben uns am Sonntag alle geärgert und sind heiß, diese Niederlage schnell vergessen zu machen. So ein Spiel wie in Berlin erlebt man nicht alle Tage und unsere Fans werden uns hoffentlich mit lautstarker Stimmung von den Rängen aus beflügeln.“

Ralf Loose hat für das zweite Spiel der Woche in der Mannschaft eine Rotation im Kopf und will auf frische Spieler setzen. Wer spielt, fällt wie immer aber erst nach dem abschließenden Training. Personell stehen die gleichen Spieler wie zuletzt zur Verfügung. Lynel Kitambala kehrte auf den Trainingsplatz zurück, sein Einsatz steht jedoch auf der Kippe. „Durch das eingeschränkte Training und fehlende Spielpraxis ist kein Fundament vorhanden, um eine sichere Entscheidung zu treffen, allerdings hat er für das Team eine große Bedeutung“, glaubt Ralf Loose und fügt hinzu: „Es wird noch ein wenig dauern, bis wir unsere späten Neuzugänge in Bestform gebracht haben.“ Als Ausrede für die bisherige Punktausbeute will der Coach das aber nicht verstanden wissen und fordert eine engagierte und konzentrierte Spielweise, um schon jetzt den einen oder anderen Zähler einzusammeln. Wie gefährlich der Gegner ist, unterstreicht der Trainer am Beispiel von Ronny, den er als gefährlichen Distanzschützen beschreibt. In den Reihen der Berliner stehen weitere gestandene und erfahrene Spieler, so dass Ralf Loose nicht zu Unrecht das Prädikat der „Top-Mannschaft“ verteilt. „Wir haben auch eigene Ambitionen und freuen uns auf das Duell“, sagt er. „Es hat für uns schon eine große Bedeutung, dass dieses Spiel überhaupt stattfindet. Es zeigt, dass Dynamo Dresden wieder im Kommen ist.“

Die Schwarz-Gelben treffen allerdings nicht das erste Mal auf die Berliner. Hertha BSC, da war doch was? Richtig, denn im Juni 2002 kickten die Schwarz-Gelben noch in der vierten Liga, qualifizierten sich für die Relegation gegen die Amateure der Berliner und erkämpften sich nach zwei mitreißenden Spielen den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Die erste Mannschaft der Herthaner beendete damals die Saison auf Platz 4 der Bundesliga und schnupperte europäische Luft im UEFA-Cup. Wie schnell sich die Zeiten doch ändern.

Dynamos Bilanz gegen die „Alte Dame“ ist positiv: Zwei Spiele, zwei Siege und null Gegentore. Doch die beiden bisherigen Duelle liegen weit in der Vergangenheit. Vor 33 Jahren waren die Dresdner schon mal im Westen von Berlin. Im Mai 1979 gewannen die Sachsen durch ein Tor von Dieter Riedel das Rückspiel beim „Internationalen Fußballvergleich“ vor 9.000 Zuschauern im Olympiastadion mit 1:0. Ein Jahr zuvor bezwangen die Elbestädter im Hinspiel ihre Berliner Gäste im heimischen Dynamo-Stadion mit dem gleichen Ergebnis, als Frank Richter traf.

Das erste Aufeinandertreffen der Neuzeit wird am Mittwoch um 17:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Partie ist Günter Perl aus München. Die Stadiontore öffnen um 15:30 Uhr. Bereits ab 12 Uhr öffnen am Südtor die Gästekassen. Die Hertha erwartet insgesamt 45.000 Zuschauer.

Frühes Gegentor lässt Dynamo vor der Hertha erstarren

"Dabei sein ist alles", lautet das Motto der olympischen Spiele und es galt wohl an diesem Mittwochabend auch für die SG Dynamo Dresden und ihre über 13.000 mitgereisten Fans. Nur die kühnsten Optimisten liebäugelten im Vorfeld mit einem Punktgewinn gegen die "Alte Dame" aus Berlin. Fünf Minuten waren im Olympiastadion gespielt, als Romain Brégerie mit einem Tor für den einzigen Treffer am Abend sorgte. Leider ging sein Kopfball jedoch ins falsche Tor. Der Franzose hatte seinen Haarschopf in einen Freistoß von Ronny gehalten und dem Ball die entscheidende Richtung verpasst. Diesem frühen Rückstand rannten die Dresdner nach einer ängstlichen ersten Halbzeit trotz Leistungssteigerung im zweiten Durchgang bis zum Ende nach, so dass nach 90 Minuten ein 0:1 aus Dresdner Sicht auf der Anzeigetafel leuchtete.

Dynamo-Trainer Ralf Loose nahm in seiner Startelf gleich drei Veränderungen vor. Überraschend stand Florian Fromlowitz im Kasten. Damit belohnte der Coach nach eigener Aussage nach dem Spiel seine Trainingsleistungen und das tadelloses Verhalten als Nummer 2. Benjamin Kirsten darf im nächsten Heimspiel gegen Aue wieder ins Tor. Ebenso musste Sebastian Schuppan auf der linken Abwehrseite für Muhamed Subasic weichen. Im defensiven Mittelfeld bekam Giannis Papadopoulos eine Bewährungschance, darür nahm zunächst Filip Trojan mit auf der Wechselbank Platz.

Imposant zeigte sich die schwarz-gelbe Fankurve links des großen prächtigen Marathon-Tores. Kurz vor dem Anpfiff entrollten die Dynamo-Fans voller Stolz ihre große Blockfahne, die sonst zu besonderen Anlässen im K-Block des heimischen Stadions präsentiert wird. Als die kreative Präsentation zwei Minuten nach Spielbeginn beendet wurde und alle Schlachtenbummer wieder freien Blick auf das Spielfeld hatten, sahen sie gleich die erste gefährliche Hertha-Aktion. Nach einem Eckball kam der Ball fünf Meter vor dem Tor auf den Fuß von Peter Niemeyer. Der Berliner Kapitän war wohl selbst überrascht, so frei zu sein, dass er das Spielgerät aus Nahdistanz nur an den Querbalken des Tores hämmerte. In den Anfangsminuten zeigten die Hausherren mit ihrer schnellen und direkten Spielweise ihren sächsischen Gästen die Grenzen auf. Einen erneuten Vorstoß konnte Idir Ouali nur durch ein Foulspiel bremsen. Der daraus entstandende Freistoß war eine Angelegenheit für Ronny, der in den Saisonspielen zuvor bereits viermal ins gegnerische Tor traf. Mit viel Schnitt brachte der Brasilianer den Ball in den Strafraum und Romain Brégerie in Verlegenheit. Der Franzose verursachte ungewollt ein Eigentor, so dass Florian Fromlowitz bei seinem Dynamo-Debüt nach nur fünf Minuten zum ersten Mal hinter sich greifen musste.

Der Rückstand sorgte bei den Schwarz-Gelben sichtbar für Verunsicherung. Auch die Fans im Dynamo-Block brauchten einige Momente, um diesen bescheidenen Auftakt zu verdauen. Sollten gegen den Aufstiegsfavoriten schnell alle Messen gelesen sein? Den Schützlingen von Ralf Loose gelang es in dieser Phase nicht, den Ball nach vorn zu tragen. Stattdessen sah sich die Mannschaft mit angreifenden Herthanern konfrontiert, die glücklicherweise mit der eigenen Führung im Rücken zu nachlässig mit ihren Chancen umgingen. Cheikh Gueye vereitelte eine dieser Gelegenheiten. Marcel Ndjeng war mit dem Ball über die rechte Seite in den Strafraum gedribbelt und scharf nach innen geflankt. Im letzten Moment kreuzte der Dynamo-Verteidiger die Flugbahn des Balles und klärte vor der Linie. Während die Hausherren zu diesem Zeitpunkt schon einige Male auf das Dresdner Tor geschossen hatten, suchte man bei Dynamo vergeblich nach Angriffsbemühen. Insgesamt präsentierten sich die Schwarz-Gelben vor allem in den ersten 45 Minuten zu harmlos und verängstigt. Der frühe Rückschlag und der Respekt vor dem Aufstiegskandidaten schien die Elf in dieser besonderen Atmosphäre vor 45.000 Zuschauern zu lähmen.

Zwar probierte Romain Brégerie immer mal wieder, mit langen Bällen Dynamos einzige Spitze, Mickael Poté, in Szene zu setzen, aber klappte es dann doch mal mit einer Kopfballablage auf die eigenen Mitspieler, stoppte der Referee ein solches Unterfangen. Viel zu oft hatten die Dresdner mit den beweglichen Offensivspielern der Hertha zu tun. Vor allem Änis Ben-Hatira, Marcel Ndjeng und Ronny sorgten für viel Unruhe im Dynamo-Strafraum und konnten oft nur durch Foulspiel im Zaum gehalten werden. Einer dieser Standards sorgte nach einer knappen halben Stunde für einen großen Moment von Florian Fromlowitz. Der Keeper entschärfte erst mit einem tollen Reflex einen Kopfball aus Nahdistanz von Sandro Wagner und hatte auch beim Nachschuss von Änis Ben-Hatira noch die Fingerspitzen dran. Als nach 30 Minuten auf der Anzeigetafel eine erste Spielstatistik veröffentlicht wurde und beim Torschuss-Verhältnis ein 8:0 für Hertha zu lesen war, brauchte es in diesem Moment keiner weiteren Erklärung für dieses Spiel. Scheinbar hatten aber auch die Dynamo-Spieler diese Zahlen mitbekommen und so suchten sie im weiteren Verlauf der Partie dann doch mal den Weg nach vorn. Vielleicht sorgte aber auch Trainer Ralf Loose mit seinen lautstarken Anweisungen und wilden Gesten am Spielfeldrand dafür, dass seine Kicker die Scheu vor dem gegnerischen Strafraum ablegten.

Auf den Rängen lieferten sich beide Fankurven ein tolles Gesangsduell auf Augenhöhe, doch auf dem Rasen waren die Anteile klar verteilt. Zu passiv agierten die Dresdner, obwohl die Gastgeber längst nicht mehr so dominant auftraten. So ging es mit einem knappen Ergebnis in die Halbzeitpause, in der sich Cristian Fiel für den zweiten Durchgang sein Trikot überstreifte. Mit Wiederanpfiff ließen die Schwarz-Gelben dann auch erkennen, dass sie dieses Spiel längst nicht aufgegeben haben. Obwohl die konsequente Durchschlagskraft ganz vorn fehlte, erfolgte der Spielaufbau wesentlich geordneter als vorher. Gefahr strahlte das Team von Ralf Loose allerdings immer noch nicht aus. Die Gastgeber beschränkten sich zudem auf das Konterspiel, nutzten aber ihre Möglichkeiten ebenso wenig. So blieb im schwarz-gelben Lager die Hoffnung am Leben und mit jedem Vorstoß der Dresdner in die Berliner Hälfte wurden auch die mitgereisten Fans lautstärker. So kam Dynamo nach mehr als einer Stunde Spielzeit auch zur ersten nennenswerten Gelegenheit, als Vujadin Savic einen Freistoß von Cristian Fiel am Strafraumeck per Kopf über das Tor bugsierte. Kurz darauf wechselte Ralf Loose mit Lynel Kitambala einen zweiten Stürmer ein, doch zunächst hätten die Berliner ihre Führung ausgebaut, doch Florian Fromlowitz konnte mit dem Fuß ein weiteres Gegentor verhindern. Die Dynamo-Fans zogen in ihrer Kurve jedoch mit einem Dauergesang nochmal an und richteten damit ein klares Signal an die Spieler auf dem Platz. Glück hatten die Dresdner noch einmal, als Peer Kluge nach dem dritten Zuspiel vor dem Strafraum entgegen der Laufrichtung von Florian Fromlowitz auf das Gehäuse zielte. Fast hätte der Herthaner den Keeper verladen, doch sein Schuss ging knapp am Pfosten vorbei.

Fünf Minuten vor dem Ende brachte Ralf Loose mit Filip Trojan noch einen weiteren Offensivmann, doch gegen die dicht stehende Hertha-Abwehr war kaum noch ein Durchkommen. In der 90. Minute lag der Ausgleich trotzdem in der Luft. Mickael Poté verlängerte einen langen Ball aus der eigenen Hälfte mit dem Kopf auf Lynel Kitambala, doch der wiedergenesene Stürmer ließ sich zu sehr vom einzigen noch verbliebenen Gegenspieler so sehr stören, dass er die Kontrolle über den Ball verlor und es nur Abstoß gab. Als der Ball von Michael Kraft in hohem Bogen zurück ins Spiel gebracht wurde, hatte Schiedsrichter Günter Perl die Pfeife schon im Mund, um die Partie mit drei Minuten Nachspielzeit abzupfeifen.

Nach der zweiten Niederlage innerhalb von vier Tagen wartet nun zum Ende der englischen Woche mit Erzgebirge Aue ein direkter Konkurrent aus dem Tabellenkeller auf die SG Dynamo Dresden. Bis zum Spiel am Sonntag gilt es, schnellstmöglich die Enttäuschung bei Spielern und Fans aus den Köpfen zu holen und die Fehler selbstkritisch zu analysieren, um einen erfolgreichen Aufritt im Sachsenduell anzupeilen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Abpfiff 90.(+3) Danach pfeift Schiedsrichter Perl die Partie ab.

  • Dynamo unterliegt Schade, die Dresdner müssen sich durch ein frühes Gegentor geschlagen geben und zeigen dann zu lange zuviel Respekt vor dem Gegner. Eine besser zweite Halbzeit reicht dann nicht, um noch den Ausgleich zu erzielen.

  • nochmal Freistoß für Dynamo 90.(+1) Fromlowitz bringt den Ball nach vorn, Poté köpft in den Strafraum, doch der Schussversuch des Mitspielers wird abgeblockt.

  • Nachspielzeit 90. Drei Minuten soll es noch dazu geben.

  • Chance für Kitambala 90. Da war sie, die richtig gute Gelegenheit. Poté leitet den Ball per Kopf auf Kitambala weiter, der frei vor dem Tor steht, dann aber vor dem Schuss noch vom Gegenspieler gestört wird, so dass es nur Abstoß für die Hertha gibt.

  • 88. Mukthar kommt auf den Platz.

  • 88. Ronny wird ausgewechselt.

  • Fiel am Ball 87. Der erfahrene Mittelfeldspieler bringt die Kugel vom Mittelkreis nach vorn, aber die Hertha-Abwehr steht und köpft den Ball vom Tor wieder weg.

  • Rudelbildung 87. Poté wird gefoult und beschwert sich, woraufhin sich auf dem Platz alle Spieler zur Diskussion einfinden, doch es gibt trotzdem Freistoß für Dynamo.

  • fünf Minuten noch 85. Den Dynamos fehlt ein wenig der Zug zum Tor, denn trotz kämpferischer Leistung und offensiven Bemühungen fehlt es an der Durchschlagskraft. So ist es leder schwer, ein Tor zu erzielen, das so wichtig wäre.

  • 84. Trojan kommt rein.

  • 84. Losilla muss raus.

  • 84. Brooks kommt in die Partie.

  • 84. Kluge geht runter.

  • Zeitspiel? 83. Spielen die Berliner schon auf Zeit? Ronny bleibt in der Dynamo-Hälfte liegen und sorgt damit für eine Spielverzögerung, steht dann jedoch schon wieder auf, als wäre nichts gewesen.

  • Zuschauerzahl 82. Es sind laut Angaben des Stadionsprechers insgesamt 45.747 Fußballfans im Olympiastadion.

  • Kluge schiebt vorbei 81. Glück für Dynamo, nachdem sich die Berliner vor dem Strafraum dreimal den Ball quer zuspielen können. Der Berliner kickt die Kugel entgegen der Laufrichtung von Fromlowitz aber neben das Tor.

  • 80. Ndjeng kassiert die Gelbe Karte.

  • Jungwirth siegt gegen Ronny 79. Beide Spieler gehen ins Laufduell, Jungwirth kann sich am Ende durchsetzen, auch wenn der Schiedsrichter ihn mit einem Pfiff dabei unterstützt, doch ohne den Einsatz unserer Nummer 6 wäre Ronny nicht zum Foulspiel gezwungen wurden.

  • Eckball für Hertha 78. Die Berliner bekommen, eigentlich unverständlich, eine Ecke zugesprochen, aber die holt sich Fromlowitz aus der Luft.

  • 78. Schulz kommt ins Spiel.

  • 78. Ben-Hatira geht vom Platz.

  • Fromlowitz mit dem Fuß 73. Starke Parade, Hertha kontert schnell über die rechte Seite, ist im Strafraum, doch den scharfen Schuss nach innen pariert der Dynamo-Keeper ins Seitenaus.

  • Gelbe Karte für Hertha 72. Pekarik bringt im Mittelfeld Kitambala zu Fall und kassiert eine Verwarnung.

  • nächste Hertha-Chance 71. Die Berline fahren jetzt ihre schnellen Spielzüge nach vorn. Ben-Hatira köpft den Flankenball von links aber über das Tor.

  • dritter Eckball für Hertha 69. Niemeyer kommt aus acht Metern zum Kopfall, aber die Kugel geht über das Tor und landet oben auf dem Tornetz.

  • Eckball für die Hertha 68. Brégerie ist im Strafraum zur Stelle und klärt einen Konter der Gastgeber zur Ecke. Die Flanke wird direkt wieder zum Eckball geklärt. Beim zweiten Mal köpft Brégerie die Kugel aus dem Strafraum.

  • stimmgewaltige Unterstützung 66. Die Dynamo-Fans merken, dass die Mannschaft will und vielleicht noch was möglich ist. Sie sind in den Modus -Dauergesang- übergegangen und sorgen jetzt für eine prächtige Atmosphäre im Stadion.

  • Fiel gewinnt Laufduell 65. Der Einwechsler geht auf der Seite seinem Gegenspieler nach und holt ihn ein, grätscht den Ball ins Seitenaus und unterbindet damit einen Konter.

  • 64. Poté kann sich nur mit einem Foul helfen, bekommt dafür eine Verwarnung.

  • 64. Kitambala kommt neu ins Spiel.

  • 64. Ouali geht vom Platz.

  • Kitambala kommt gleich 64. Der Stürmer steht bereit, holt sich von Loose die letzte Anweisungen.

  • Freistoß von Dynamo 63. Fiel bringt den Freistoß nach innen, wo Savic von hinten angerauscht kommt, aber freistehend köpft er den Ball zu weit über das Tor. Das war sowas wie die wirklich erste Torgelegenheit.

  • Dynamo im Aufwind 60. Koch marschiert im Mittelfeld nach vorn, setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch, wird dabei noch gehalten und bekommt den Freistoß zugesprochen.

  • Hoffnung im Dynamo-Block 60. Man spürt ein wenig die Aufbruchsstimmung, die in der Mannschaft und bei den Fans aufkommt. Nach einem Schussversuch von Ouali, der aber abgeblockt wird, feuern die Anhänger lautstark ihr Team an.

  • Hertha kontert 59. Auf der anderen Seite kann Ndjeng freistehend im Strafraum aus 14 Metern schießen, doch sein Ball geht weit über das Tor.

  • Subasic jetzt als Dauerläufer 57. Der Linksverteidiger wird von Fiel schön in Szene gesetzt, läuft auf der Außenbahn dem langen Ball nach und bekommt ihn auch. Nur die Flanke auf Poté lässt keine Gefahr aufkommen.

  • Dynamo agiert mehr nach vorn 54. Es klappt schon besser, nur die Chancen und Tore fehlen jetzt noch. Die Schwarz-Gelben können sich nach vorn spielen und erkämpfen sich deutlich mehr Bälle.

  • Angst scheint weg zu sein 53. Es sieht so aus, als ob Dynamo die Furcht abgelegt hat und nun etwas mutiger wird. Das Spiel sieht insgesamt in den ersten Minuten der zweiten Hälfte jedenfalls schon ein wenig besser als zuvor aus.

  • Dynamo jetzt besser im Spiel 50. Dynamo spielt jetzt besser hinten raus, hat aber nach vorn noch kein Glück. Brégerie grätscht schön ab, spielt auf Fiel, der auf Koch, doch der Schiedsrichter pfeift den Zweikampf des Kapitäns ab, will ein Foul gesehen haben.

  • erste Flanke von Dynamo 47. Fiel spielt vom Mittelkreis auf Subasic raus, der den Ball weit in den Strafraum auf Koch schlägt, doch Kraft kommt aus seinem Kasten und holt sich das Leder aus der Luft.

  • Wechselgesang der Fankurven 46. In beiden Fanblöcken werden neben bekannten Gesängen die gleichen Spruchbänder hochgehalten: Der Fußball braucht Meinungsfreiheit.

  • 46. Fiel ist jetzt im Spiel.

  • 46. Papadopoulos kommt nicht mehr aus der Kabine.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht weiter.

  • Halbzeit 45.(+1) So, jetzt gehts erstmal in die Pause.

  • nicht mal eine Ecke gibts 45. Die Fans sind sauer, weil Perl keine Ecke für Dynamo gibt, obwohl der Berliner im Zweikampf mit Koch den Ball über die Linie spitzelt.

  • Brégerie mit dem Fehler 42. Die Situation schien geklärt, doch der Innenverteidiger spielt den Ball genau vor die Füße eines Herthaners, der den Ball weiterlegt, aber zum Glück nur in den menschenleeren Raum.

  • zuviel Respekt vor Hertha 40. Hertha spielt seit der Führung etwas bedächtiger und sorgt dafür, dass die Dynamo-Elf nicht völlig untergeht, aber die Schwarz-Gelben wissen diese zurückhaltende Aktivität der Gastgeber nicht zu nutzen. Da ist noch zuviel Respekt vorm Gegner dabei.

  • Ralf Loose ist sauer 39. Der Trainer springt auf und hebt die Arme. Scheinbar ist er nicht mit der passiven Spielweise seiner Schützlinge einverstanden.

  • tolle Stimmung 36. Beide Fankurven singen permanent und lautstark, liefern sich auf den Rängen ein wirklich klasse Duell.

  • 8:0 Torschüsse 34. Die Bilanz nach 30 Minuten spricht Bände. Dynamo noch ohne Chance und die Hertha obenauf. Das wird hier noch eine ganze schwierige Geschichte.

  • Jungwirth mit Einsatz 33. Klasse, wie der Verteidiger im Strafraum seinen Gegenspieler Wagner abkocht und ihm den Ball mit vollem Körpereinsatz abnimmt, raus auf Subasic spielt, der das Leder dann allerdings etwas ungeordnet einfach nach vorn schlägt.

  • Eckball für Hertha 32. Poté muss hinten mit aushelfen, kann eine Flanke von Ndjeng zur Ecke abwehren, die jedoch gleich zum nächsten Eckball geklärt wird. Fromlowitz ist draußen und boxt das Leder aus dem Strafraum.

  • Dynamo wird mutiger 31. Die Schwarz-Gelben rappeln sich scheinbar auf und spielen jetzt nach vorn. Losilla bekommt einen abgwehrten Ball von Gueye zugespielt, legt sofort auf Poté ab, doch der Stürmer kann den Zweikampf nicht für sich entscheiden.

  • Freistoß für Dynamo 31. Jetzt haben die Schwarz-Gelben auch mal eine Standardmöglichkeit. Von rechts kommt der Ball in den Strafraum, aber Kraft ist aus seinem Tor gekommen und boxt die Kugel nach vorn, leitet damit den Konter der Hertha ein, doch Jungwirth klärt und spielt auf Fromlowitz zurück.

  • Riesenchance für Hertha 27. Der fällige Freistoß wird brandgefährlich. Wagner köpft und Fromlowitz klärt mit Reflex, auch am Nachschuss von Ben-Hatira ist er noch dran, so dass wir jetzt noch nicht über das zweite Tor der Berliner berichten müssen.

  • Ronny nicht im Griff 26. Der Stürmer ist immer in Bewegung und bringt damit immer wieder Unruhe ins Spiel. Im Zweikampf stellt sich Subasic nicht geschickt an und weiß sich nicht anders zu helfen, als ihn zu schubsen.

  • erste zaghafte Versuche 24. Ouali marschiert über seine linke Seite nach vorn, versucht mit Subasic den Doppelpass, aber ein Hertha-Bein ist dazwischen und klärt.

  • Foul von Poté 23. Als dann doch mal ein lange Ball von Brégerie nach vorn kommt und Poté per Kopf die Kugel auf Losilla ablegt, pfeift der Schiedsrichter ein Foulspiel des Stürmers.

  • keine Offensive - keine Gefahr 20. Nach zwanzig Minuten warten die Dresdner immer noch auf ihren ersten ernsten Angriffsversuch. Bisher ist das Auftreten der Schwarz-Gelben zu harmlos.

  • Rettungstat von Gueye 19. Ndjeng tankt sich am Strafraum rechts durch und schießt flach nach innen, doch bevor der Ball die Linie kreuzt, ist Dynamos Linksverteidiger da und klärt im letzten Moment.

  • vorsichtiges Agieren 18. Es sieht momententan so aus, als ob das Kaninchen Angst vor der Schlange hat. Das schnelle Gegentor hat wohl doch ein wenig am Nervenkostüm unserer Goldfüße gezerrt.

  • Ruhe im Spiel 16. Die Herthaner haben den ersten Dampf aus der Partie genommen und lassen nun den Schwarz-Gelben auch einige Momente am Ball. Aus der Abwehr heraus spielt Dynamo aber sehr verhalten und sucht vorn die Anspielstationen.

  • Stimmung im Berliner Block 14. Die Herthaner singen fleißig durch, während der schwarz-gelbe Block sich noch vom frühen Rückstand erholt, aber langsam erwachen auch dort wieder die schlafenden Geister.

  • taktische Aufstellung 10. Papadopoulos spielt im Mittelfeld vor Losilla, der eher neben Jungwirth für eine kompakte Defensive sorgt. Im Vorwärtsgang tauschen die beiden aber ihre Positionen.

  • schnell und direkt 8. Die Hausherren dominieren die Anfangsminuten, spielen zügig nach vorn und lassen sich gar nicht erst auf Zweikämpfe ein. Dynamo kann dem Ball erstmal nur nachschauen.

  • bescheidener Auftakt 7. Das Spiel beginnt damit aus Dresdner Sicht nicht gerade hoffnungsvoll. Ouali musste foulen, um den schnellen Vorstoß der Gastgeber zu unterbinden, aber dann stand der Torschütze viel zu frei vor dem Tor.

  • 1:0 für die Hertha 5. Ouali hatte im Mittelfeld gefoult. Der Freistoß kommt von der Seite in den Strafraum, wo Brégerie mit dem Kopf unglücklich ins eigene Tor trifft.

  • überall Dynamo-Fans 4. Schon die Autobahn von Dresden nach Berlin war schwarz-gelb und auch im Stadion haben sich überall ein paar Dynamo-Fans niedergelassen.

  • Dynamo muss aufpassen 2. Die erste Ecke wird von der Dynamo-Abwehr gleich wieder geklärt. Der zweite Eckball landet am langen Pfosten und wird von einem Herthaner an die Latte geschaufelt.

  • erste Aktion der Herthaner 1. Gueye lässt sich überlaufen, so dass die Flanke in den Strafraum kommt, aber Subasic köpft vor Ronny zur Ecke.

  • Anpfiff 1. Jetzt gehts los. Dynamo in schwarz-gelb.

  • Blockfahne: Die große Blockfahne aus dem K-Block hat den Weg nach Berlin gefunden und wird mit Stolz in der schwarz-gelben Kurve ausgerollt.

  • Spielerbegegnungen: Aus dem aktuellen Hertha-Kader haben nur Marcel Ndjeng (zwei Spiele mit Paderborn) und Shervin Radjabali-Fardi (zwei Spiele mit Aachen) schon Zweitligaspiele gegen Dynamo Dresden bestritten.

  • Trainerduell: Das bisher einzige Zweitligaduell zwischen Jos Luhukay und Ralf Loose gab es am 23. Spieltag der Saison 2007/08 - der Niederländer gewann mit Mönchengladbach 2:0 beim FC Augsburg.

  • Begegnungen: Hertha-Trainer Jos Luhukay hat eine ausgeglichene Zweitligabilanz gegen Dynamo. 2005/06 gab es einen Sieg und eine Niederlage mit dem SC Paderborn.

  • Schiedsrichter: Die Partie steht unter Leitung von Günter Perl, an den Linien stehen Emmer und Welzel.

  • harte Hertha-Nuss: Die Berliner gelten nach dem Abstieg als Topfavorit auf den Wiederaufstieg und haben sich nach zwei eher schlechten Spielen zuletzt gefangen und aus vier Spielen zehn Punkte geholt.

  • stimmungsvolle Vorbereitung: Unter den Gesängen beider Fankurven machen sich die Spieler auf dem Rasen warm. Langsam steigt die Spannung hier im Rund. In wenigen Minuten geht es los.

  • Ersatzbank: Auf der schwarz-gelben Wechselbank haben Kirsten, Schuppan, Trojan, Jänicke, Sliskovic, Kitambala und Fiel Platz genommen.

  • Sky and Sand: Das Stadion ist noch ziemlich leer, die frühe Anstoßzeit macht sich wohl bemerkbar. Die Kurve mit den Gästefans sieht aber schon klasse aus. In zwanzig Minuten gehts los und zur Einstimmung läuft der berühmte Titel des Berliner DJ´s, der ursprünglich aus Sachsen kommt.

  • Stadionsprecher Peter Hauskeller: Im Vorprogramm richtet unser Mann am Mikrofon ein paar Worte an unsere Fans und schickt Grüße in die Kurve. Sein Tipp für das Spiel wäre schon voll in Ordnung: Er glaubt, dass Dynamo einen Punkt mitnehmen kann.

  • Aufstellung der Hertha: Die Berliner starten wie folgt: Kraft - Pekarik, Ndjeng, Ben-Hatira, Ronny, Niemeyer (Kapitän), Bastians, Kluge, Lustenberger, Holland und Wagner.

  • taktische Aufstellung: Wir raten mal ins Blaue hinein und glauben, dass Papadopoulos neben Jungwirth im defensiven Mittelfeld spielen wird. Ouali kommt über links und Koch über die rechte Seite.

  • Aufstellung Dynamo: Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Drei Veränderungen gibt es bei Dynamo in der Startelf. Für Kirsten darf zum ersten Mal Florian Fromlowitz, für Trojan rückt Papadopoulos rein und auch auf der Linksverteidiger-Position gibt es eine Veränderung. Subasic spielt für Schuppan.

  • Torwartwechsel: Benjamin Kirsten steht gedankenvoll im Strafraum und schaut sich im Stadion um, während sich Florian Fromlowitz mit Co-Trainer Nico Däbritz warm macht. Für den Aufstiegstorwart ist das heute sicherlich nicht einfach, aber da muss er genauso durch, wie wir unserem neuen Keeper genauso die Daumen drücken, damit die Null steht.

  • Gästeblock füllt sich: Über 10.000 schwarz-gelbe Schlachtenbummler werden heute erwartet und im Gästebereich füllen sich die Ränge. Außerdem werden eifrig Fahnen aufgehangen und wohl auch eine kleine Choreo vorbereitet.

  • Aufstellungen unter Vorbehalt: Die Startelf beider Mannschaften steht noch nicht genau fest, doch wir haben schon mal spekulativ jeweils elf Spieler nominiert.

  • riesiges Olympiastadion: Das Stadion ist groß und weit und bietet über 70.000 Zuschauern Platz. Ein richtiges Fußballstadion ist es aber nicht, denn die blaue Laufbahn lässt das Spielfeld von den Rängen ein ganzes Stück weg sein. Die Leute im Oberrang in der letzten Reihe brauchen schon fast ein Fernglas.

  • Überraschung im Dynamo-Tor: Die Anzeichen verdichten sich, dass Ralf Loose einen Wechsel auf der Torhüter-Position vornimmt. Florian Fromlowitz steht vor seinem Debüt im schwarz-gelben Trikot.

  • 7. Spieltag der 2. Bundesliga: Dynamo Dresden hat heute Abend seinen großen Auftritt im Berliner Olympiastadion und trifft auf Gastgeber Hertha BSC. Anpfiff der Partie ist um 17:30 Uhr.