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8. Spieltag SG Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue

Sachsenduell gegen Aue wird zur Bewährungsprobe

Im März wurde in Dresden zuletzt eine geisterhafte Erscheinung gesichtet, als Dynamo ohne Fans gegen den FC Ingolstadt antreten musste. Damals handelte es sich zwar nicht um das Abstiegsgespenst, doch nach zwei Niederlagen in Folge und lediglich fünf Zählern in sieben Spielen fürchten sich die Anhänger an der Elbe jetzt vor diesem unerwünschten Gast. Nur noch das bessere Torverhältnis trennt die SG Dynamo Dresden von der Abstiegszone, in der es sich aktuell die „Veilchen“ auf Platz 17 bequem gemacht haben. Und ausgerechnet die kommen jetzt zum Sachsenduell an die Elbe. In der letzten Saison verlief das Heimspiel gegen Aue hochdramatisch. Mit einem knappen 1:0 gingen die Schwarz-Gelben in die Halbzeitpause, doch im zweiten Durchgang drehten die Gäste durch zwei Tore von Jan Hochscheidt die Begegnung noch zu ihren Gunsten. Dass dabei der entscheidende Siegtreffer erst in der Nachspielzeit fiel, wirkte auf die 28.000 Dynamo-Fans im Stadion wie ein einschlagender Hammer.

Der Blick auf die aktuelle Tabelle lässt die Brisanz erahnen, die in dieser Partie steckt. Beide Mannschaften stehen punktgleich tief unten drin und suchen nach zuletzt durchwachsenen Leistungen dringend nach einem Erfolgserlebnis. Die Gäste aus Aue steckten bereits im letzten Spieljahr lange Zeit tief im Schlamassel und hauchten dem altbekannten Spruch mit dem schweren zweiten Jahr nach einem Aufstieg viel Wahrheit ein. Nun müssen sich auch die Dresdner mit dieser Erkenntnis auseinandersetzen, doch vor dem anstehenden Duell gegen Aue soll es keine Kompromisse geben. „Wir sind den Fans einen Sieg schuldig“, macht Kapitän Robert Koch unmissverständlich klar. „Sie haben uns zuletzt toll unterstützt.“ Der 26-Jährige will die Bedeutung der emotionalen Partie jedem seiner Mitspieler noch einmal ins Gedächtnis rufen und erwartet vom Kollektiv eine sichtbare Leistungssteigerung im spielerischen und kämpferischen Bereich. Von einer Krise will er trotz der angespannten Lage aber nicht sprechen, „denn es war nicht alles schlecht. Nur die Punktausbeute ist nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Gemeinsam hat die Mannschaft die Gründe für das schlechte Abschneiden analysiert und ist nach Aussage ihres Spielführers dabei ein ganzes Stück vorangekommen. Dynamo-Trainer Ralf Loose freut dieser Fortschritt und er verweist zusätzlich auf die Vergangenheit, als seine Schützlinge mehrfach unter Beweis stellten, Rückschläge wegstecken zu können. Zu diesen gehörte auch die Heimniederlage gegen Aue im letzten Jahr. „Da haben wir von der ersten Sekunde an nicht gezeigt, dass wir ein Derby bestreiten. In solchen Begegnungen gibt es aber keinen Preis für Schönspielerei. Da ist Durchsetzungsvermögen und Energie gefragt, um am Ende die Nase vorn zu haben.“ Wer für Dynamo die Kohlen aus dem Feuer holen soll, entscheidet sich wie immer nach der letzten Trainingseinheit, weil einige Spieler noch mit leichten Blessuren zu kämpfen haben. So bleiben bis zum Anpfiff hinter der Startelf einige große Fragezeichen stehen. Sicher ist nur, dass Benjamin Kirsten wieder als Nummer 1 ins Tor zurückkehrt.

Das Spiel gegen den sächsischen Rivalen kommt zum richtigen Zeitpunkt, wie Robert Koch verrät. „Wir müssen uns nicht verstecken und den Kampf sofort annehmen. Von der ersten bis zur letzten Minute.“ Ein angeschlagenes Selbstvertrauen wollte der Mittelfeldspieler nicht diagnostizieren, richtet aber mit einem Appell bittende Worte an die Fans. „Die Mannschaft würde sich freuen, wenn nach den ersten Fehlpässen nicht gleich gepfiffen wird, damit wir die Chance bekommen, uns ins Spiel zu finden und zu steigern“, hofft der Kapitän auf den treuen Zuspruch der Anhänger und die Aussicht, nach 90 Minuten gemeinsam dann einen Heimerfolg feiern zu können. Leicht wird diese Aufgabe für die Hausherren jedoch nicht, auch wenn die „Veilchen“ selbst bescheiden in die Saison gestartet sind. So wenige Punkte (5) wie jetzt standen zu diesem Zeitpunkt noch nie auf dem Konto der Kicker aus dem Lößnitztal. Zudem blieb das Team von Gästetrainer Karsten Baumann in fünf der sieben Spiele torlos und traf auswärts noch kein einziges Mal ins Schwarze. Keine Mannschaft der 2. Bundesliga hat insgesamt weniger Tore als Aue geschossen.

Zu DDR-Zeiten gab es insgesamt 58 Duelle in der Oberliga und die Bilanz spricht mit 31 Siegen bei zwölf Erfolgen der „Veilchen“ ganz klar für Dynamo. In der 2. Bundesliga gelang den Dresdnern allerdings erst ein Erfolg, als Klemen Lavric im Mai 2005 den Siegtreffer erzielte. Viermal gewannen die Erzgebirgler, zuletzt gab es im April in Aue ein freundschaftliches Unentschieden. Eines von vielen spannenden Duellen zwischen den beiden sächsischen Vereinen fand am 5. Juli 1953 in Berlin statt. In der Verlängerung holte Dynamo mit einem 3:2 den ersten Meistertitel an die Elbe. Wenn diesmal das gleiche Ergebnis nach 90 Minuten an der Anzeigetafel aufleuchtet, hätte sicher kein Schwarz-Gelber etwas dagegen.

Die Partie steht unter der Leitung von Christian Bandurski und wird um 13:30 Uhr angepfiffen. Die Stadiontore öffnen wie gewohnt bereits zwei Stunden vor Spielbeginn. Die Begegnung ist bereits ausverkauft, an den Tageskassen können lediglich das Stadion-Magazin Kreisel sowie Aufwertungskarten oder hinterlegte Tickets erworben werden.

Brégerie und Jänicke sorgen für schwarz-gelbe Erleichterung

Nach zwei Heimniederlagen zuletzt und nur einem Punkt aus vier Spielen standen die Schwarz-Gelben vor dem Sachsenduell gegen Erzgebirge Aue mächtig unter Druck. Mit Benjamin Kirsten, Sebastian Schuppan, Filip Trojan und Cristian Fiel kehrten vier Spieler in die Startelf zurück, die noch beim Auswärtsauftritt im Berliner Olympiastadion gefehlt hatten. Vor allem die Nominierung des 33-jährigen Routiniers sorgte bei den Fans vor dem Anpfiff für Vorfreude.

Der Einsatz des Ex-Kapitäns sollte sich im Verlauf der ersten Halbzeit dann auch doppelt auszahlen. Die Anfangsphase nutzen beide Teams zum Einspielen und schon die ersten Minuten ließen deutlich werden, dass es für beide Mannschaften um viel geht. Viele harte Fouls und hitzige Dialoge zwischen den Spielern sorgten auch auf den Rängen für emotionale Ausbrüche, so dass sich eine dem Spiel angemessene Atmosphäre entwickelte. Die erste Chance für Dynamo hatte Mickael Poté, der nach einer scharfen Hereingabe von Robert Koch den Ball mit der Hacke über die Linie spitzeln wollte. Zum Glück für die "Veilchen" trudelte der Ball jedoch knapp am linken Pfosten über die Grundlinie. Im Gegenzug hätten die Hausherren fast das Gegentor kassiert, als Jakub Sylvestr seinen Gegenspieler narrte und mit links den Ball nur wenige Zentimeter neben das Tor setzte. Beide Mannschaften lieferten sich einen spannenden und unterhaltsamen Schlagabtausch, doch noch fehlten die entscheidenden Tore. In den Mittelpunkt rückte dann mit Cristian Fiel ein Spieler, der die Sympathien vieler Dynamo-Fans besitzt. Zunächst brachte er einen Freistoß auf Romain Brégerie, den der Franzose per Kopf zur wichtigen Führung verwandeln konnte. Kurz darauf war das gleice Duo für das 2:0 verantwortlich. Eckball-Kopfball-Tor. Mit diesem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten kochte die Stimmung im Stadion über und die Mannschaft sorgte vorerst für einen beruhigenden Vorsprung. Filip Trojan hätte diesen unmittelbar vor dem Pausenpfiff vergrößern können, doch der Tscheche fand seinen Meister in Martin Männel, der mit dem Fuß parierte.

In der zweiten Halbzeit zogen die Gäste zunächst die Zügel an, blieben aber vor dem Dynamo-Tor ungefährlich. Die Schwarz-Gelben nutzen dagegen ihre Kontermöglichkeiten nicht. Für Aufsehen sorgte Lynel Kitambala, der für Idir Ouali in die Partie gekommen war. Mit einem überraschenden ansatzlosen Schuss aus der Distanz knallte er den Ball an die Latte und hätte dadurch fast ein Traumtor erzielt, doch das Gebälk bewahrte die Gäste vor dem dritten Gegentreffer. Auf der anderen Seite zeigte Benjamin Kirsten mit tollen Paraden zweimal seine Klasse und sicherte dadurch den komfortablen Vorsprung. Erst hätte Mickael Poté per Kopf den Ball fast ins eigene Tor befördert, beim zweiten Mal prüfte der eingewechselte Ronny König den Dresdner Keeper. Machtlos war dieser aber sieben Minuten vor dem Abpfiff gegen den Gewaltschuss von Jakub Sylvestr, der aus 16 Metern unter die Latte zum Anschlusstreffer traf. Zuvor konnte die Dynamo-Abwehr nach einem Eckball die Gefahrensituation nicht konsequent klären und ermöglichte damit den "Veilchen" die Gelegenheit zum Treffer. Bevor jedoch nochmal richtig Spannung aufkommen konnte, eroberte der ebenfalls ins Spiel gekommene Tobias Jänicke den Ball im Mittelfeld, lief nach vorn und schickte nach einem Zuspiel aus dem Mittelfeld die "Veilchen" mit einem satten Linksschuss ins lange Eck punktlos auf die Heimreise.

Als der Schiedsrichter dann mit zwei Minuten Nachspielzeit die Partie beendete, fielen sich Spieler und Fans in die Arme, um den wichtigen Erfolg gegen den Erzrivalen aus Sachsen zu feiern. Mit lauten Sprechchören feierten die Anhänger mit der Mannschaft und ließen vor allem Cristian Fiel hochleben, der mit zwei sauberen Vorlagen und Romain Brégerie als Vollstrecker den Weg für den ersten Heimsieg ebnete.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Heimsieg!!!! 90.(+2) Jawohl, die drei wichtigen Punkte sind im Sack. Aue fährt wieder zurück ins Gebirge und wir feiern jetzt bei tollem Wetter, tollen Fans und einer tollen Mannschaft unseren Erfolg.

  • Danke für eure Unterstützung Wir lesen uns wieder, wenn es am 8. Oktober nach Köln geht. Feiert gut!

  • Fiel wird von den Fans gefeiert Der Routiniert hat gezeigt, dass er längst nicht zum alten Eisen gehört. Der bekommt den verdienten Applaus von den Fans und zeigt sich davon tief berührt.

  • Nachspielzeit 90. Zwei Minuten gibt es nochmal drauf, aber die nutzen die Fans nur noch, um den Sieg ihrer Mannschaft jetzt richtig zu feiern.

  • 90. Sliskovic kommt nochmal zu einem Kurzeinsatz.

  • 90. Poté lässt sich unter dem Jubel der Fans auswechseln.

  • Sieg 89. Das war die Entscheidung. Bregerie legte auf Jänicke, der sich dann in die Mitte bewegte und den Angriff zielsicher abschloss. Aue kann ohne Punkte heimfahren. Vei den Fans löst sich jetzt die Anspannung und alle feiern.

  • Toooooooor 89. Jänicke macht das Ding klar, trifft herrlich mit links aus 16 Metern ins lange Eck.

  • Aue kommt vor 87. Die Gäste riechen hier noch Morgenluft, aber die Dynamo-Abwehr passt auf und spielt jetzt auch in Ruhe die Bälle durch die eigenen Reihen. Hier darf nichts mehr anbrennen.

  • 85. Könnecke kommt als Stürmer ins Spiel.

  • 85. Aue wechselt nochmal. Müller geht raus.

  • Hoffnung für Aue 85. Die Gästefans lecken nochmal Blut und feuern jetzt ihr Team nach vorn. Das Tor dürfte nochmal für eine spannende Schlussphase sorgen.

  • Gelb für Koch 84. Der Dresdner Kapitän bekommt eine Verwarnung.

  • unnötiges Gegentor 84. Nach einem Freistoß können die Schwarz-Gelben nicht konsequent klären, so dass Sylvestr ohne Bedrängnis den Ball direkt ins Tor ballern kann.

  • Anschlusstor 83. Sylvestr kann die Kugel aus fünfzehn Metern unter die Latte knallen.

  • Jänicke flankt 78. Der Einwechsler bringt den Ball von rechts gefährlich in den Strafraum, aber bevor Poté einköpfen kann, klären die Gäste zur Ecke.

  • Kirsten wieder glänzend 77. Der Keeper kann den Kopfball eines Aue-Spielers erneut mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken. Das war nicht einfach, sah auch spektakulär aus.

  • Gelb für Brégerie 75. Der Franzose bekommt nun auch Gelb nach einem Foulspiel.

  • 75. Jänicke wird eingewechselt.

  • 75. Trojan geht vom Platz.

  • Foul von Savran 74. Auf der anderen Seite ist Aue im Strafraum, Savran hat nur noch Kirsten vor sich. Als der Keeper aus seinem Tor kommt, wird er aber vom Ex-Dynamo unsanft gebremst. Benny bleibt liegen, aber kann weitermachen.

  • Lattenschuss von Kitambala 73. Alle rechnen mit einer Flanke, doch der eingewechselte Stürmer sieht, das Männel weit vor dem Tor steht und hebt den Ball einfach mal an die Latte. Schade, das wäre einen Treffer wert gewesen.

  • Trojan haut über den Ball 72. Das gibts noch nicht. Kitambala wird schön auf der rechten Seite freigespielt, legt zurück auf Trojan, doch der Tscheche schlägt ein Luftloch.

  • Ecke für Aue 69. Hochscheidt bringt den Ball rein, aber Schuppan ist zur Stelle und köpft das Leder ohne Probleme aus dem Strafraum.

  • Aue im Dynamo-Strafraum 68. Die "Veilchen" sind nochmal da, aber die Abwehr der Dresdner ist heute gut drauf und lässt keinen Ball durchkommen.

  • 67. Kitambala kommt ins Spiel.

  • 67. Ouali geht raus.

  • Kitambala kommt gleich 66. Der Stürmer geht zur Bank und wird gleich auf das Feld kommen.

  • Zuschauerzahl 64. Wieder haben wir die 30.000 nicht geknackt. Es sind 29.161 Fußballanhänger heute ins Stadion gepilgert.

  • Glanztat von Kirsten 63. Der Keeper fischt einen gefährlichen Kopfball der Gäste vor der Linie und klärt zur Ecke, die aber direkt am kurzen Pfosten ins Aus segelt.

  • 63. König kommt ins Spiel.

  • 63. Kocer geht vom Platz.

  • Losilla war am Ball 62. Der Franzose konnte vor dem eigenen Strafraum klären, wollte nach vorn gehen und erhielt dann von hinten einen Tritt. Brégerie eilte seinem Kollegen zu Hilfe, schubste dabei Savran um und das Gerangel ging los, das schließlich zur Dezimierung der Gäste führte.

  • Gelb für Aue 60. Savran bekommt auch noch eine Verwarnung, leider längst überfällig.

  • Rudelbildung 2.0 60. Jetzt geht einer runter. Schlitte muss mit Gelb-Rot vom Platz. Wir lösen gleich auf, was passiert ist.

  • Dynamo drückt jetzt 58. Die Gastgeber haben wieder eine Ecke, nachdem Schuppan elegant in die Mitte geflankt hatte. Doch diesmal geht der Ba direkt in die Auer Abwehrreihe.

  • Fiel schlenzt an Mauer 57. Der Ball wird aus zentraler Position gefühlvoll getreten, doch die Mauer springt hoch und klärt zur Ecke.

  • Dynamo mit viel Platz 56. Die Schwarz-Gelben können jetzt schon viele Räume nutzen, die sich hinten in der Gäste-Abwehr ergeben. Ouali bekommt von Koch den Pass in die Mitte, wird dabei gefoult.

  • Ouali fast dran 54. Der Mittelfeldspieler bekommt vorm Strafraum eine Ablage von Koch, rennt auf Männel zu, doch der Ball liegt zu weit vorn, so dass der Gäste-Keeper klären kann.

  • Eckball für Dynamo 52. Fiel bringt den Ball nach innen, aber der Schiedsrichter hat in der Mitte ein Foul gesehen und pfeift die Aktion ab.

  • Chance für Poté 51. Auf der anderen Seite ist Dynamo wieder am Zug. Ouali holt sich an der Grundlinie einen Querschläger von Losilla, spielt den Ball wieder in die Mitte, wo Poté aber unter Bedrängnis den Ball über das Tor köpft.

  • Freistoß von Kocer 50. Der Mittelfeldspieler schlägt den Ball von der rechten Seite aber viel zu weit und lang in den Strafraum, so dass keine Gefahr entsteht.

  • Distanzschuss von Hochscheidt 48. Der Doppeltorschütze vom letzten Jahr zieht nach einem Freistoß im Nachschuss aus einiger Entfernung ab, aber sein Versuch geht weit über den Dresdner Kasten.

  • Aue sucht den Anschluss 46. Die Gäste kommen mit mehr Betrieb aus der Kabine und setzen die Dynamo-Abwehr erstmal unter Druck.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht weiter. Beide Mannschaften haben nicht gewechselt.

  • Dynamo hat den längsten.... ...Fan im Gegensatz zu Aue, wo alle etwas kleiner sind. In der Halbzeitpause wird Thomas vorgestellt, der 2,17 Meter Größe vorzuweisen hat. Damit wäre er einer, der ohne Mühe einen auf dem Tornetz liegenden Ball ohne Sprung wegholen kann. Basketball spielt er nicht, aber Minigolf, wie er sagt.

  • Halbzeit 45.(+1) Dynamo geht mit einer 2:0-Führung in die Pause.

  • Hensel will Elfmeter 44. Der Ex-Dresdner läuft in den Strafraum und lässt sich fallen, will einen Strafstoß schinden, doch der bisher gute Schiedsrichter lässt sich auf diesen Trick nicht ein.

  • souveräne erste Halbzeit 42. Die Schwarz-Gelben legen nach zuletzt unbefriedigenden Spielen richtig gute 45 Minuten hin und bieten eine kämpferisch und spielerisch ansprechende Leistung, die mit zwei Toren nach Standards belohnt wird.

  • Gelb für Aue 41. Schlitte legt an der Seitenlinie im Mittelfeld den durchlaufenden Koch und bekommt dafür die Karte.

  • Trojan hat 3:0 auf dem Fuß 39. Das hätte eigentlich das dritte Tor sein müssen. Trojan geht nach Pass von Poté allein auf Männel zu, versucht den Ball am Keeper vorbeizuschieben, der jedoch mit dem Fuß pariert.

  • Kirsten ist zur Stelle 37. Hochscheidt wird vorm Strafraum nicht angegriffen, spielt raus auch Kocer, der im Strafraum querlegen will, aber Benny taucht ab und holt sich den Ball.

  • 35. Paulus kassiert ebenfalls eine Gelbe Karte.

  • Rudelbildung 35. Und gleich gehts weiter auf dem Rasen. Poté wird von Paulus belöffelt, doch darauf hat der Dynamo-Stürmer keine Lust und schießt verbal zurück. Danach wird Paulus richtig sauer und will auf Poté losgehen, doch die Mitspieler trennen die beiden Streithähne, die dafür Gelb kassieren.

  • Feuer im Spiel 33. Nein, keine Pyrotechnik, aber auf dem Spielfeld brennt der Rasen. Trojan geht mit dem Ball nach vorn, bekam eine Ablage von Poté, doch der Tscheche wird einfach mal umgeschubst und rangelt beim Aufstehen mit seinem Gegenspieler zusammen. Danach gibt es ein hitziges Wortgefecht.

  • Aue bleibt aber gefährlich 32. Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld kann Kirsten den langen Ball gerade noch mit den Fingerspitzen am Boden vom Fuß eines lila-weißen Spielers schieben, bevor Ouali dann die Kugel aus dem Strafraum befördert.

  • Fiel als doppelter Vorbereiter 31. Die Nominierung des Routiniers hat sich schon bezahlt gemacht. Zweimal bringt der 33-Jährige eine Standardsituation in den Strafraum perfekt und genau auf den Kopf von Brégerie, der wuchtig einnetzt.

  • Aue ist kaputt 29. Fiel glänzte erneut als Vorlagengeber. Noch sind gut 60 Minuten zu spielen, aber es fällt schwer, jetzt emotionslos zu bleiben. Die Fans toben und singen sich jetzt richtig warm. Der Zwischenstand tut gut und genau deshalb genießen wir ihn entsprechend.

  • Toooooooor 28. Wieder ist es Brégerie, wieder mit dem Kopf, wieder nach einer Standardsituation. Wieder jubeln die Dynamo-Fans.

  • Eckball für Aue 26. Auf der anderen Seite wird es jedoch gleich wieder gefährlich. Nach einem Eckball kann der aufgerückte Innenverteiger Paulus köpfen. Sein Ball landet auf der Oberkante der Latte.

  • wuchtiger Kopfball 24. Das war erste Sahne, was der Franzose da gezeigt hat. Der lange Ball von Fiel kommt auf den langen Pfosten, wo Brégerie freistehend den Ball ins lange Ecke legt.

  • Toooooooor 24. Dynamo geht in Führung. Brégerie mit dem Kopf nach dem Freistoß von Fiel.

  • 23. Es kommt Rau ins Spiel.

  • 23. Nickenig muss verletzt raus.

  • Kocer gegen Koch 22. Der Auer holt Dresdens Kapitän von den Beinen, worüber sich Koch mächtig beschwert. Es gibt aber Freistoß, doch zuvor wechselt Aue.

  • Freistoß für Dynamo 19. Fiel ist wieder am Ball, bringt ihn hinein in den Strafraum, wo gleich mehrere Spieler hingehen, doch die Bogenlampe pflückt sich Männel schließlich runter.

  • Fiel zieht ab 18. Dynamo setzt mal wieder ein Achtungszeichen. Nach einem Einwurf von Gueye geht der Routinier in die Mitte und zieht mit links ab, doch der Ball landet nur am Netz vor dem K-Block.

  • Nickenig knickt um 16. Zum ersten Mal schlagen im Stadion die Emotionen hoch, weil der Innenverteidiger der Gäste im Laufduell mit Trojan ohne Gegnereinwirkung umfällt. Er muss raus und behandelt werden, aber die Fans sehen darin nur Schauspielerei und quittieren dies mit Pfiffen.

  • Dynamo im Zusammenspiel 14. Poté spielt auf die Seite auf Gueye, der durchstartet. Poté läuft nach vorn mit, winkt mit beiden Händen, doch Gueye will allein an seinem Gegenspieler vorbei, wird aber abgedrängt. Poté winkt nochmal, aber diesmal verärgert.

  • Sylvestr beschäftigt Abwehr 13. Der Stürmer der Gäste ist spritzig unterwegs und holt gegen Savic die nächste Ecke raus. Doch Poté hilft hinten aus und klärt am kurzen Pfosten.

  • erster Eckball für Aue 12. Nachdem Savic kompromisslos zur Ecke geklärt hat, landet der Ball am langen Pfosten, wo Nickenig einfach abzieht, aber zu weit daneben zielt.

  • Aue nicht ungefährlich 10. Die Gäste spielen mit, die Partie ist bisher sehr lebendig. Brégerie und Savic können gemeinsam gerade noch so den durchgelaufenen Sylvestr stoppen.

  • Aue lässt sich nicht bitten 8. Auch die Gäste sind drin. Sylvestr bekommt vor dem Strafraum den Ball zugespielt, tanzt seinen Gegenspieler aus und zieht ab. Der Ball geht nur knapp neben das Tor.

  • Riesenchance für Dynamo 7. Das war knapp und genial zugleich. Fiel bringt den Ball in den Strafraum, Männel boxt ihn weg, doch Koch legt sofort wieder in die Mitte ab, wo Poté mit der Hacke den Ball spielt, aber wenige Zentimeter rollt die Kugel am Pfosten vorbei.

  • Dynamo will ins Spiel 5. Die Schwarz-Gelben machen Dampf. Ouali will über links starten, wird aber dann von den Beinen geholt. Es gibt Freistoß.

  • Koch kämpft 4. Der Kapitän läuft nach einem Rückspiel auf Männel auf den Torwart zu, drängt ihn dadurch aus dem Strafraum, doch der lange Ball des Keepers nach vorn kann von Savic nur ins Seitenaus geköpft werden.

  • Stimmung im K-Block 3. Die Fans auf den Rängen zeigen gleich mal, um was es heute geht und legen mit prächtigen und lautstarken Gesängen los. Auch im Gästeblock, der mit ca. 2.000 Schachtis besetzt ist, lässt etwas von sich hören.

  • erster Schuss von Aue 2. Die Gäste kommen das erste Mal vor den Strafraum, Sylvestr legt auf Hochscheidt ab, der aus 18 Metern schießt, aber der Ball geht weit über das Tor.

  • Anpfiff 1. Die Partie beginnt, ab jetzt heißt es Kämpfen, Kratzen und Beißen.

  • Pfiffe für Männel: Der Keeper der Gäste muss zuerst in das Tor vor dem K-Block und erhält dafür eine nette Begrüßung der Fans.

  • Mannschaften laufen ein: Beide Teams kommen auf den Rasen. Dynamo wird in schwarz-gelb spielen, die Gäste in weiß und lila. Das war im letzten Jahr noch modisch im Trend, aber in dieser Saison sieht das anders aus.

  • Schiedsrichter: Die Partie steht unter der Leitung von Christian Bandurski, der an den Linien von Martin Thomsen und Stefan Glasmacher unterstützt wird.

  • Meister 1953: Eines dieser vielen spannenden Duelle zwischen Aue und Dresden fand am 5. Juli 1953 in Berlin statt. In der Verlängerung holte Dynamo mit einem 3:2 den ersten Meistertitel an die Elbe.

  • Bilanz aus der Vergangenheit: Zu DDR-Zeiten gab es insgesamt 58 Oberligaduelle, die Bilanz spricht klar für Dynamo (zwölf Siege für Aue, 31 schwarz-gelbe Siege). Die "Veilchen" waren drei Mal DDR-Meister und ein Mal Pokalsieger, Dresden kommt auf acht DDR-Meisterschaften und sieben Pokalsiege.

  • Fiel wieder mit dabei: Als Peter Hauskeller die Mannschaftaufstellung durchgibt, gibt es beim letzten Namen einen lauten Jubel. Es sind wohl nicht wenige Fans darüber froh, dass die Nummer 40 mal wieder von Anfang an im schwarz-gelben Trikot auflaufen darf.

  • Erinnerungen: Der einzige Dynamo-Sieg in der 2. Bundesliga datiert vom 6. Mai 2005, als Klemen Lavric im heimischen Stadion den Siegtreffer erzielte.

  • bessere Zweitliga-Bilanz für Aue: In der 2. Bundesliga hat es bislang erst sechs Duelle zwischen Aue und Dresden gegeben - vier Mal siegten die Erzgebirgler, ein Mal Dynamo. Im letzten Duell am 32. Spieltag 2011/12 gab es eine Punkteteilung im Lößnitztal.

  • Gute schwarz-gelbe Aussichten? Als eines von drei Teams ist Aue auswärts noch ohne Punkt, kassierte drei Niederlagen, als einzige Mannschaft wartet Aue auch noch auf das erste Auswärtstor.

  • Lehmi auf dem Platz: Unser Capo steht schon vor dem Spielertunnel und klatscht nochmal mit Benny Kirsten ab, der sich schon auf den Weg in die Kabine begeben hat. Peter Hauskeller und Andreas Fritsch führen noch Interviews, bevor es gleich losgeht.

  • Aue schießt keine Tore: Kein Team schoss weniger Tore als die "Veilchen" und in fünf der sieben Spiele blieb Aue sogar komplett torlos, traf nur beim einzigen Sieg gegen den 1. FC Köln (2:0 am 3. Spieltag) und zuletzt gegen Union (1:1).

  • Aue mit fünf Punkten: Die "Veilchen" haben genauso viele Zähler wie Dynamo. Allerdings waren das zu diesem Zeitpunkt am 8. Spieltag für Aue noch nie so wenig wie in den bisherigen Zweitliga-Spielzeiten.

  • Benny macht sich warm: Der Keeper bekommt von der Seite einige Flankenbälle von Torwart-Trainer Gunnar Grundmann vor sein Tor. Florian Fromlowitz mimt dabei einen gegnerischen Abwehrspieler.

  • Kitambala in der Aue-Hälfte: Sliskovic, Jänicke, Subasic und der Stürmer spielen am Mittelkreis mit dem Ball, der nicht den Boden berühren darf. Doch Jänicke legt den Ball zu weit ab und Kitambala geht zum ersten Mal am heutigen Tag über die Mittellinie.

  • Sonnenschein in Dresden: Die äußeren Bedingungen sind bestens, auch wenn es ohne Sonne doch etwas frischer ist, aber der Himmel strahlt ganz in blau.

  • Aue beginnt mit Savran: Bei den "Veilchen" stehen mit Marc Hensel und dem Stürmer gleich zwei Ex-Dynamos in der ersten Elf.

  • Ersatzbank: Auf der schwarz-gelben Wechselbank nehmen Fromlowitz, Jungwirth, Subasic, Solga, Jänicke, Sliskovic und Kitambala Platz.

  • Aufstellung Dynamo: Cristian Fiel ist in der Startelf der Schwarz-Gelben zurück. Er spielt ebenso von Anfang an wie Trojan, Schuppan und Kirsten, die gegen Hertha noch auf der Bank Platz nehmen mussten.

  • Blick zurück: Das letzte Duell der beiden sächsischen Kontrahenten in Dresden gewann Aue trotz schwarz-gelber Führung am Ende durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1.

  • Heimsieg dringend nötig: Dynamo holte aus den letzten vier Spielen einen Punkt. Zuhause gab es zuletzt zwei Heimniederlagen und bisher in dieser Saison nur einen einzigen Punkt in drei Partien.

  • 8. Spieltag in der 2. Bundesliga: In Dresden kommt es heute zum Sachsenknaller. Dynamo empfängt die "Veilchen" aus Aue. Um 13:30 Uhr gehts los und wir sind live für Euch dabei.