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9. Spieltag 1. FC Köln - SG Dynamo Dresden

Dynamo steht in Köln vor einer doppelten Herausforderung

Montagabend, viertel neun, ertönt der Anpfiff für die Zweitliga-Partie zwischen dem 1. FC Köln und der SG Dynamo Dresden. Das Duell der Tabellennachbarn ist das Topspiel des 9. Spieltages. Zum letzten Mal gastierten die Schwarz-Gelben im September 2004 im Müngersdorfer Stadion, als frisch gebackener Aufsteiger der Regionalliga Nord. Die Favoritenrolle lag beim Erstliga-Absteiger vom Rhein, doch nach 45 Minuten freuten sich die über 3.000 mitgereisten Dynamo-Fans über eine unerwartete 2:0-Führung durch Tore von Christian Fröhlich und Rene Beuchel. Am Ende gewann trotzdem der 1. FC Köln. Den Verlauf der letzten zwanzig Minuten dieser Partie haben die Dresdner Anhänger schnell aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Einer, der an diesem Sonntagnachmittag mit im Gästeblock stand, ist der heutige Dynamo-Torwart Benjamin Kirsten, für den die Begegnung mit den Kölnern zwar nicht einzigartig besonders ist, aber doch schon eine persönliche Bedeutung hat. Seine Jugendzeit verbrachte der 25-jährige Keeper im benachbarten Leverkusen und traf im Nachwuchsbereich öfter auf den rheinischen Rivalen. „Irgenwann schrieb ich auf meinen Karriere-Zettel den Wunsch, mit Dynamo Dresden beim 1. FC Köln aufzulaufen. Mit dem Spiel am Montag kann ich dort jetzt einen Haken setzen“, sagt der Torwart, schickt aber hinterher: „Jedes Spiel ist wichtig und als Mannschaft wollen wir gemeinsam unabhängig vom Gegner unsere beste Leistung abrufen.“

Für den Auftritt in der Domstadt steht Dynamo-Trainer Ralf Loose der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung. „Es gab keinen Grund, das Team umzustellen, so dass es in der Startelf keine Überraschungen geben wird.“ Dabei lobt der Coach die Trainingsleistungen seiner Schützlinge und hofft darauf, dass sich bei jedem Einzelnen das „vorhandene individuelle Leistungspotenzial“ noch steigert und die Mannschaft nach dem Sieg gegen Aue mit starker Brust die schwere Herausforderung annimmt. „Ich glaube, dass wir mit Einsatz und dem Mut zur Offensive in der Lage sind, den Gegner vor Probleme zu stellen.“ Im Vergleich zum letzten Spiel soll mit mehr Ruhe am Ball und einem ähnlich starken Zweikampfverhalten dem Gegner, anders als noch in Berlin, das Leben schwer gemacht werden. Den Fokus legt Ralf Loose dabei nicht auf das Ziel, unbedingt etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Im Mittelpunkt soll die eigene Leistung stehen, „denn Punkte gibt es nur, wenn möglichst viele Spieler ihr Können abrufen werden. Genau das streben wir an.“

Der Trainer gibt sich optimistisch und lässt sich auch von einer dunklen Statistik nicht entmutigen. Bisher gelang den Schwarz-Gelben auswärts bei einem Montagabend-Spiel nämlich noch kein Punktgewinn. „So eine Bilanz sorgt eher für die richtige Motivation. In der letzten Saison haben wir auf fremden Plätzen auch für manche Überraschung gesorgt. Wieso soll uns das nicht wieder gelingen?“, fragt der 49-Jährige. Aussichtslos scheint dieses Unterfangen jedenfalls nicht zu sein, denn zweimal gelang der SGD in Köln bereits ein Auswärtserfolg. 1993 gewannen die Dresdner mit 1:0 und der letzte Sieg ist am Montag auf den Tag genau 18 Jahre her. Am 8. Oktober 1994 schossen Michael Spies und Johnny Ekström beim 2:1-Triumph die Tore für Dynamo.

Nach einem schwachen Saisonstart und dem vorübergehenden Aufenthalt in der Abstiegszone haben sich die „Geißböcke“ wieder erholt und zuletzt gegen den FSV Frankfurt und den SC Paderborn jeweils drei Punkte geholt. Vor allem Thomas Bröker, der auch für die Schwarz-Gelben schon in der 2. Bundesliga traf, sorgte bisher offensiv für viel Schwung. Die Dynamo-Elf erwartet neben einem sich im Aufwind befindlichen Gegner im Stadion auch eine phantastische Kulisse, die mindestens genauso euphorisch ihre „Geißböcken“ begleitet, wie das auch die Fans der Schwarz-Gelben tun. Benjamin Kirsten ist sich jedoch der Unterstützung der Dynamo-Fans sicher und setzt auf deren stimmgewaltiges und positives Potenzial. „Obwohl es in den letzten Tagen in den Medien das typische Geplänkel vor einen solchen Spiel gab, sollten sich unsere Fans davon nicht provozieren lassen. Am Montagabend treffen zwei Traditionsvereine mit einer jeweils großen Fangemeinschaft aufeinander. Die Fans und Spieler haben eine Vorbildfunktion, wenn wir gemeinsam unsere schwarz-gelben Farben auswärts repräsentieren. Die Aufgabe bleibt, den Verein vorwärts zu bringen. Da sollten wir die negativen Randerscheinungen hinter uns lassen.“

Die Partie wird um 20:15 Uhr angepfiffen und von Felix Brych aus München geleitet. Um 17:45 Uhr öffnet an der Tribüne Nordost eine Kasse, an der noch Gästetickets erhältlich sind. Insgesamt werden ca. 39.000 Zuschauer erwartet.

Dynamo präsentiert sich kämpferisch: Punktgewinn in Köln

Dynamo bleibt in der Tabelle vor Köln. Die Schwarz-Gelben trennen sich nach 90 Minuten Kampf und mit etwas Glück vom 1. FC Köln mit 1:1. Die Gastgeber dominierten die Partie weitestgehend und erspielten sich zahlreiche gute Tormöglichkeiten. Doch entweder stand der Pfosten im Weg oder Benjamin Kirsten wusste mit tollen Paraden zu glänzen.

Dynamo-Trainer Ralf Loose hatte seine Startelf im Vergleich zum letzten Heimspiel nicht verändert und verließ sich gegen die favorisierten Hausherren wieder auf sein bewährtes Konzept mit nur einer Angriffsspitze. In den Anfangsminuten wollten die Kölner an ihre Erfolgsserie der letzten beiden gewonnen Spiele anknüpfen und suchten sofort die Offensive. Gleich dreimal feuerten sie in den ersten zehn Minuten einen Ball auf das Tor von Benjamin Kirsten ab. Nach einer Viertelstunde wagten sich auch die Dresdner das erste Mal nach vorn, doch Filip Trojans satter Schuss wurde zur Ecke abgeblockt. Mit Glück und Geschick verhinderte Dynamo nach zwanzig Minuten eine Doppelchance der "Geißböcke". Erst verhinderte Benjamin Kirsten gegem Anthony Ujah, danach warf sich Cristian Fiel im letzten Moment in den Nachschuss von Adil Chihi. Das fehlende Führungstor ließ die Kölner Elf fast schon verzweifeln, während die Schwarz-Gelben ihr Herz in die Hände nahmen und mutiger nach vorn agierten. Nachdem die ersten zaghaften Bemühungen erfolglos blieben, brachte Mickael Poté Dynamo mit seinem fünften Saisontreffer nach etwas mehr als einer halben Stunde überraschend in Führung. Ein Pass von Robert Koch fand den Stürmer, der Timo Horn im Kölner Kasten keine Chance ließ. Die Gastgeber agierten danach verunsichert und fast hätte Dynamo diese Phase genutzt, um ein zweites Tor nachzulegen. Zweimal ergab sich noch vor der Pause die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Kurz nach dem Führungstreffer legte Mickael Poté elegant mit der Hacke auf Idir Ouali ab, doch der Schuss des Franzosene schlug nur am Außennetz ein. Wenig später ging Filip Trojan allein auf das gegnerische Tor zu und entschied sich für einen Querpass. Idir Ouali hätte erneut die Dynamo-Fans jubeln lassen können, doch nach der erfolglosen Umkurvung des Keepers blieb sein Versuch, nochmal in die Mitte zu spielen, in den Kölner Abwehrbeinen hängen. In den Minuten vor der Halbzeitpause verpassten die Schwarz-Gelben den durchaus möglichen zweiten Nackenschlag und so ging es mit einer knappen Führung in die Pause.

Danach stürmten die "Geißböcke" auf ein Tor, fanden aber einfach nicht das Mittel zum Erfolg. Direkt nach Wiederanpfiff hatten die Dresdner nach einer Ecke mächtig viel Glück, weil Dominik Maroh den Ball per Kopf nur an den Pfosten setzte. Kurz darauf erfolgte ein Aufschrei im Rund, weil Anthony Ujah in aussichtsreicher Position über den Ball schlug, statt ihn im Tor unterzubringen. Heimtrainer Holger Stanislawski versuchte dann mit Wechselspielen, seiner Mannschaft nochmal frischen Wind zu verschaffen, während Dynamo-Trainer Ralf Loose mit Tobias Jänicke und Lynel Kitambala die beiden Außenbahnen mit neuen Spielern besetzte. Der Befreiungsschlag und damit eine Vorentscheidung gelang jedoch nicht, stattdessen, setzten die Kölner die Defensive der Gäste stark unter Druck und kamen teilweise zu guten Einschussmöglichkeiten, aber irgendwie wollte der Ball nicht den Weg ins Tor finden. So mussten die Kölner Fans lange auf den Ausgleich warten, während die Fans aus Dresden geduldig jede Minute der Uhr herunterzählten, die noch zu spielen war. Erst in der letzten Viertelstunde wurde ihnen der schon herbeigeträumte Sieg aus den Händen gerissen. Köln führte einen Eckball kurz aus, so dass Miso Brecko freistehend an der rechten Strafraumgrenze flanken konnte. Am langen Pfosten stieg Anthony Ujah in die Luft und wuchtete die Kugel unhaltbar in die Maschen. Nun drehten die Gastgeber unter den Anfeuerungsrufen der Heimfans nochmal auf. Adil Chihi prüfte mit einem Schuss nochmal das Können von Benjamin Kirsten, aber ein weiteres Tor war den "Geißböcken" nicht mehr vergönnt. Dynamo rettete sich mit Geschick und einer kämpferisch ansprechenden Leistung bis in die Nachspielzeit, in der Lynel Kitambala den letzten Torschuss der Partie abgab, aber als Schiedsrichter Felix Brych den Schlusspfiff ertönen ließ, war die Punkteteilung besiegelt.

Nach dem Sieg gegen Aue zeigte die Mannschaft auch in Köln die richtige Reaktion und belohnte sich mit einem wichtigen Zähler, der für einen Sprung auf Tabellenplatz 10 reichte. In der Länderspiel-Pause können die Spieler jetzt die notwendigen Kräfte für die weiteren Partien sammeln. Am 20. Oktober kommt Spitzenreiter Eintracht Braunschweig nach Dresden. Auch die Dynamo-Fans präsentierten sich 90 Minuten lang lautstark und sorgten gemeinsam mit insgesamt 41.000 Zuschauern für eine erstligareife Kulisse. Mit ihrem positiven Verhalten zeigten sie allen Kritikern im Vorfeld die Rote Karte.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • wichtiger Punkt Dynamo bleibt in der Tabelle vor Köln. Das ist das einfache Fazit einer Partie, die viel Kölner Chancen und Überlegenheit bot, aber auch eine tapfer kämpfende Dynamo-Elf.

  • Abpfiff 90.(+3) Das Spiel ist vorbei, es bleibt beim 1:1.

  • Kitambala schießt 90.(+1) Was für eine Granate. Koch bekommt eine verunglückte Abwehr, legt auf Kitambala ab, der sofort auf das Tor zielt, aber leider knapp daneben.

  • 90. Sliskovic darf nochmal für ein paar Minuten ran.

  • 90. Torschütze Poté geht raus.

  • Nachspielzeit 89. Drei Minuten gibt es oben drauf.

  • Ecke für Köln 87. Nochmal wird es gefährlich, aber die Ecke wird von Schuppan geklärt, den Nachschuss blockt Fiel ab.

  • 86. Royer kommt rein.

  • 86. Bröker geht raus.

  • Hektik kommt auf 85. Poté wird gelegt, hält sich den Rücken und kommt nicht mehr hoch. Das sieht schlecht aus, aber es ist wohl eher nur ein wenig Zeitspiel.

  • Regen 85. Es regnet jetzt und man merkt das auch sofort auf dem Rasen, der jetzt rutschig ist.

  • 84. Jajalo ist jetzt neu im Spiel.

  • 84. Strobl kommt vom Platz.

  • Kampf ist da 83. Jänicke geht mit vollem Einsatz rein, bekommt dafür die Gelbe Karte.

  • Glück für Dynamo 83. Gueye wird dabei abgedrängt, so dass Bröker wieder in die Mitte spielen kann, aber der Schuss von Chihi ist eine sichere Beute für Kirsten.

  • Eckball für Dynamo 82. Fiel bringt den Ball, der aber in den Händen von Horn landet. Sofort läuft der Konter nach vorn.

  • Handspiel 80. Der lange Ball kommt in den Strafraum, aber da springt die Kugel dem Bröker an die Hand. Es gibt Freistoß für Dynamo. Kirsten lässt sich damit viel Zeit, kassiert dafür Pfiffe.

  • spannende Schlussphase 78. Köln zieht jetzt nochmal an, die Zuschauer riechen hier noch einen Heimsieg. Dynamo steht jetzt unter Druck und muss sich bewähren. Ein Punkt ist drin, aber darum muss jetzt richtig gekämpft werden.

  • 1:1 77. Ujah macht per Kopf den Ausgleich. Kurze Ecke von Köln, Flanke an den langen Pfosten, Tor. Das war zu einfach und Losilla ist zurecht sauer.

  • Dynamo kann kontern 74. Dynamo bekommt jetzt mehr und mehr Platz nach vorn, aber bisher werden diese Räume leider noch nicht genutzt

  • Gelb für Köln 73. Chihi kassiert die Verwarnung, weil er Koch am Trikot zu Boden zieht.

  • 71. Kitambala kommt auf den Platz.

  • 71. Trojan geht aus dem Spiel.

  • fast der Ausgleich 68. Ujah wird scharf am Elfmeterpunkt angespielt und zieht sofort ab. Schuppan wirft sich dazwischen und blockt erfolgreich ab.

  • Dynamo unter Dauerdruck 66. Das bringt Zeit zum Durchschnaufen, denn in den letzten fünf Minuten belagern die Geißböcke das Dresdner Tor bzw. den Strafraum und verlangen den Schwarz-Gelben eine hochkonzentriete Leistung ab.

  • Trojan am Boden 65. Dynamo verteidigt mit Mann und Maus und dem Gesicht. Trojan bekommt einen Flankenball von Chihi voll ins Gesicht, bleibt erstmal liegen.

  • 61. Jänicke kommt neu ins Spiel.

  • 61. Ouali geht vom Platz.

  • Jänicke steht bereit 60. Der Mittelfeldspieler wird gleich kommen.

  • Köln mit mehr Spieltanteilen 59. Die Gastgeber bestimmen die Partie, finden aber kein Mittel, um die Dynamo-Abwehr zu durchbrechen. Klappt es doch mal, steht den Schwarz-Gelben das Glück zur Seite.

  • Loose flirtet mit Bibiana 57. Frau Steinhaus, die heute als vierte Offizielle im Einsatz ist, spricht an der Trainerbank mit Ralf Loose. Über den Inhalt des Gespräches können wir nichts sagen, aber beide haben ein Lächeln im Gesicht. Vielleicht hat er ihr auch nur ein paar Grüße von Maik Wagefeld übermittelt.

  • Chance für Köln 56. Chihi ist bisher offensiv der aktivste Spieler bei den Kölnern, aber sein straffer Schuss zentral vor dem Strafraum geht knapp rechts am Pfosten vorbei.

  • 55. Clemens kommt neu ins Spiel.

  • 55. Bigalke geht raus.

  • Köln vergibt Chance 52. Ein Aufschrei im Stadion, als ob gerade verkündet wird, dass die Karnevalsaison ein paar Wochen früher beginnt, aber es ist nur das Entsetzen über ein Luftloch von Ujah, der aus elf Metern nach Vorlage von Brecko schießen kann.

  • Chihi schießt sich warm 49. Der Kölner Mittelfeldspieler bringt die meisten Torschüsse auf das Gehäuse von Kirsten, aber sein Ball landet diesmal weit über dem Querbalken.

  • Großchance durch Köln 47. Der zweite Durchgang ist keine Minute alt, als die Hausherren fast den Ausgleich schießen. Erst rettet Benny großartig, bekommt den Ball zwar ins Gesicht, aber es gibt Ecke. Der folgende Flankenball landet bei Maroh, der an den Pfosten köpft.

  • keine Wechsel 46. Beide Mannschaften haben in der Pause nicht gewechselt.

  • 46. Es geht weiter.

  • 45. Halbzeitpause

  • Glück für Dynamo 44. Nach einem langen Ball von Lehmann taucht Ujah frei vor Kirsten auf, nimmt die Kugel technisch fein mit, trifft dann aber nur das Außennetz.

  • Verunsicherung 42. Köln wirkte nach dem überraschenden Gegentor verunsichert, fängt sich aber langsam wieder. Das Angriffsspiel ist aber von vielen Fehlpässen geprägt, so dass sich Dynamo hinten erholen kann.

  • Köln wieder mit einer Chance 41. Chihi spielt einen Doppelpass mit Bigalke und hat aus 13 Metern freie Schussbahn. Der Rechtsaußen trifft das Leder aber nicht richtig und so kann Kirsten den Kullerball problemlos aufnehmen.

  • Konterchance zum 2:0 38. Das war schon leichtfertig. Trojan geht allein auf das Tor zu, hätte es selbst machen können, doch er legt auf Ouali ab, der den Keeper umkurvt, aber dann zu weit draußen steht. Sein Versuch, in die Mitte abzulegen, wird abgeblockt.

  • kein Foul 36. Das war gemein. Ujah lässt sich im Laufduell mit Savic fallen, aber der Schiedsrichter bleibt standhaft und pfeift nicht. Ujah ist so sauer, dass er Savic gleich mal am Trikot zieht.

  • nächste Dynamo-Chance 32. Mit der Hacke leitet Poté den Ball auf Ouali weiter, der auf der linken Seite durchgestartet war. Doch sein Schuss geht leider nur ans Außennetz. Dynamo agiert jetzt aber mutiger, die Kölner sind erstmal verunsichert.

  • Wir jubeln jetzt mal! 31. Das war ein guter Spielzug. Koch legt den Ball auf den Stürmer ab, der sich durchsetzt und aus wenigen Metern abzieht.

  • Tooooooor 31. Poté trifft.

  • Kirsten vor acht Jahren im Fanblock 29. Der Dresdner Torwart, war im September 2004 auch schon mit Dynamo hier, stand damals im Oberrang und verfolgte das spektakuläre Spiel, das leider mit 2:3 verloren ging.

  • Gelbe Karte für Köln 28. Strobl bekommt Gelb, nachdem er unseren Kapitän taktisch mit einem Foulspiel stoppt.

  • Eckball für Dynamo 27. Wieder bringt Fiel die Ecke in den Strafraum und wieder springen alle hoch, aber das ist zu eng, so dass keine Gefahr entsteht.

  • Konter von Dynamo 25. Savic köpft eine Flanke aus der Abwehrzone, Koch geht nach vorn, schlägt den langen Ball auf Poté, doch der Stürmer wird bedrängt, holt aber eine Ecke raus.

  • Köln singt uns nieder 23. Wir verstehen zwar nicht, was da gesungen wird, aber jedenfalls wird es richtig laut. Danach kommt ein kräftiges "Sch... Dynamo", aber davon lässt sich der Dresdner Block nicht beeindrucken und singt einfach mal mit.

  • saugefährliche Kölner 22. Das war aber richtig nervenaufreibend. Die Gastgeber sind im Angriff und erst hat Ujah die große Chance, einen flachen Ball in die Mitte ins Tor zu befördern, dann bekommt Chihi den Nachschuss, der aber von Fiel mit lebensmüdem Einsatz vor der Linie abgewehrt werden kann.

  • Eckball für Dynamo 21. Die Ecke geht an Freund und Feind vorbei, segelt gefährlich durch den Strafraum, aber da, wo einer hätte stehen müssen, steht leider keiner, so dass die Chance für die Schwarz-Gelben ungenutzt bleibt.

  • Trojan schießt jetzt auch 16. Der Tscheche bekommt vor dem Strafraum den Ball vor den Fuß und zieht trocken ab, aber ein Kölner Bein ist noch dazwischen, so dass es Eckball gibt.

  • dritter Schussversuch 14. Diesmal probiert es Chihi, doch auch dieser Ball geht weit über den Kasten von Benjamin Kirsten.

  • Dynamo versucht sich zu befreien 13. Die Schwarz-Gelben spielen über Losilla und Ouali nach vorn, aber der Ball geht dann nach einem Zweikampf verloren.

  • Freistoß für Köln 12. Der Standard wird von Poté im eigenen Strafraum zur Ecke geklärt. Die geht aber weit über den Strafraum und hinter dem Tor ins Aus.

  • Savic mit Gelb 11. Der Verteidiger foult und kassiert die Verwarnung.

  • letzter Sieg genau vor 18 Jahren 10. Dynamo hat von sechs Gastspielen in Köln immerhin zwei gewonnen, zuletzt am 8. Oktober 1994 in der Bundesliga mit 2:1 (Tore: Toni Polster - Michael Spies, Johnny Ekström).

  • Rückblick 10. Damals gewannen beide Mannschaften jeweils ihr Heimspiel: Köln mit 3:2 nach 0:2-Rückstand (durch drei Tore zwischen der 72. und 82. Minute, u.a. traf Lukas Podolski), Dresden mit 2:1 nach 0:1-Rückstand (durch einen Doppelpack von Christian Fröhlich).

  • Aufeinandertreffen nach vielen Jahren 8. Köln und Dresden spielen erstmals seit acht Jahren wieder in einer gemeinsamen Liga. Die letzten Duelle gab es in der bisher einzigen gemeinsamen Zweitliga-Saison 2004/05.

  • nächster Schussversuch 7. Wieder probiert es jetzt auch, aber sein Schuss geht rechts am Tor vorbei.

  • Bröker mit dem ersten Schuss 6. Der Ex-Dresdner bekommt im Strafraum eine Ablage von Chihi, aber Kirsten kann den Schuss sicher auffangen.

  • Gelb für Köln 5. Brecko bekommt nach einem harten Einsteigen gegen Ouali die Karte.

  • Köln übernimmt das Kommando 5. Die Hausherren bauen ein Powerplay auf, kommen aber nicht durch die dicht stehende Dynamo-Abwehr durch. Nach drei Minuten geht ein langer Ball schließlich über die Grundlinie und Kirsten hat seinen ersten Ballkontakt.

  • Poté stürmt gleich nach vorn 1. Der Stürmer wird von Koch angespielt, vom Kölner dann aber abgegrätscht. Es gibt aber Einwurf.

  • 1. Los gehts.

  • gut besuchtes Stadion: Die Kulisse für das Top-Spiel ist gegeben. Auf Kölner Seite sind alle Tribünen voll besetzt, auch der Gästeblock zeigt sich schwarz-gelb. Es sind ca. 2.000 Dresdner dabei.

  • Gleich gehts los: Unsere technische Leitung ist nicht so schnell wie Usain Bolt, aber wir hoffen, dass sie hält und uns nach 90 Minuten ins Ziel bringt.

  • Lukas Podolski und Ralf Hauptmann: Der Dresdner wird vom Stadionsprecher auf dem Rasen kurz interviewt, absolvierte für beide Vereine über 100 Erstliga-Spiele. Auch der jetzige Arsenal-Stürmer ist im Stadion und wird von den Heimfans lautstark gefeiert.

  • Dynamo mit Sieg im Rücken: Die Schwarz-Gelben gewannen zuletzt mit 3:1 gegen Aue und beendeten damit eine Serie von vier Spielen ohne Sieg.

  • Gastgeber im Aufwind: Der 1. FC Köln blieb an den ersten sechs Spieltagen sieglos, feierte zuletzt aber zwei Siege in Folge (beide 2:1), kletterte so auf Rang 14 - die beste Saisonplatzierung des FC.

  • Ersatzbank: Auf der Wechselbank haben Fromlowitz, Jungwirth, Subasic, Solga, Jänicke, Sliskovic und Kitambala Platz genommen.

  • gleiche Startelf: Dynamo-Trainer Ralf Loose schickt die gleichen elf Spieler von Beginn an auf die Geißbock-Jagd, die schon gegen Aue in der ersten Halbzeit die schwarz-gelben Farben präsentierte.

  • Hallo aus Köln: In einer guten Stunde rollt im Müngersdorfer Stadion der Ball. Die Mannschaft ist auch schon vor Ort und vor den Toren warten die Fans auf Einlass.

  • 9. Spieltag der 2. Bundesliga: Dynamo trifft im Top-Spiel am Montagabend auf den 1. FC Köln. Los gehts im Müngersdorfer Stadion um 20:15 Uhr und wir sind für euch live dabei.