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10. Spieltag SG Dynamo Dresden - Eintracht Braunschweig

Dynamo will dem Spitzenreiter ein Bein stellen

„Je länger eine Serie hält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch mal reißt“, sagte einst Christoph Franke als Trainer der SG Dynamo Dresden und vor dem anstehenden Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig kann man diese These mal wieder aus der Schublade holen. Der Tabellenführer der 2. Bundesliga hat nach neun Spielen noch keine Niederlage zu verzeichnen und kommt nun nach Dresden. Im eigenen Stadion wollen die Schwarz-Gelben dem Spitzenreiter ein Bein stellen. Als schöne Herausforderung bezeichnet Mickael Poté die schwierige Aufgabe: „Wir können die erste Mannschaft sein, die gegen Braunschweig in dieser Saison gewinnt. Mit unseren Fans im Rücken und zwei gewonnenen Testspielen am letzten Wochenende können wir mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen“.

Dynamo-Trainer Ralf Loose wollte den Optimismus seines Stürmers nicht bremsen, erinnerte aber noch einmal an die Vorbereitung, als Dynamo in allen Testspielen unbesiegt blieb. „Wir freuen uns auf den Tabellenführer“, sagt er dennoch und sieht seine Schützlinge auf einem guten Weg. „In den letzten zwei Partien haben wir mit einer kämpferischen Leistung und einer taktisch klugen Spielweise gezeigt, dass wir besser geworden sind. Wir sind in der Lage, gegen starke Gegner auch zu punkten. Den Gästen schreibt der Coach viel Selbstvertrauen, eine gefestigte Defensive und ein perfektes Konterspiel zu, allerdings will er den Schwarz-Gelben vermitteln, sich mehr auf das eigene Spiel als auf den Gegner zu konzentrieren. „Natürlich müssen wir die Stärken des Gegners unter Kontrolle bringen, dürfen uns keine leichtfertigen Ballverluste erlauben“, mahnt der 49-Jährige an, „aber wenn wir Fehler vermeiden, bin ich guter Dinge, etwas mitnehmen zu können. Der Kader für die Partie bleibt bis auf eine Position unverändert. Einzig Muhamed Subasic muss dem nach seiner Verletzungspause wiedergenesenen Bjarne Thoelke weichen.

2011 stieg Eintracht Braunschweig gemeinsam mit der SG Dynamo Dresden aus der Dritten Liga auf, aber schon in dieser Saison zeigten sich beide Vereine auf sportlicher Seite sehr unterschiedlich. Während die Eintracht den Sprung nach oben frühzeitig und souverän klarmachen konnte, gelang den Dresdnern erst in der Relegation der Aufstieg. Nach der ersten Spielzeit in der 2. Bundesliga trennte die beiden Aufsteiger dann nur ein einziger Punkt, aber auch da waren die „Löwen“ zu Beginn schnell ins obere Tabellendrittel enteilt, während Dynamo später nachziehen konnte und den Kontrahenten fast noch überholt hätte. Braunschweig kommt als unangefochtener Spitzenreiter an die Elbe und geht favorisiert in die Begegnung. Allerdings konnten sie in Dresden noch nie gewinnen.

In den letzten Duellen an der Lennéstraße trennten sich die Traditionsvereine sogar sechsmal in Folge mit einem Unentschieden, so dass am Sonnabendnachmittag nicht nur eine Serie enden könnte. In dieser Saison ging die Eintracht nur zweimal nicht als Sieger vom Platz, erkämpfte sich in Kaiserslautern und München jeweils einen Punkt und hat nach neun Spieltagen erst drei Gegentore kassiert. Das Erfolgsrezept der Braunschweiger dürfte die bestehende Kontinuität im Spielerkader und der sportlichen Leitung sein. Seit 2008 hat das Duo Torsten Lieberknecht (als Trainer) und Marc Arnold (als Manager) ein Team aufgebaut, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen fast komplett seit einigen Jahren zusammenspielt.

Die Partie beginnt am Sonnabend um 13 Uhr und wird von Guido Winkmann aus Kerken geleitet. Die Stadiontore und alle Tageskassen öffnen ab 11 Uhr. Eine Stunde früher gibt es bereits am Kassenbereich Lennéplatz noch Karten für das Spiel. Bisher wurden über 26.000 davon verkauft, aus Braunschweig werden etwa 1.600 Fans erwartet.

Eine Partie auf Augenhöhe nimmt eine dramatische Wende

Eintracht Braunschweig nimmt zum ersten Mal drei Punkte aus der sächsischen Landeshauptstadt mit nach Hause. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga setzte sich gegen die SG Dynamo Dresden mit 2.0 durch.

Dynamo-Trainer Ralf Loose schickte die gleiche Startelf wie zuletzt auf den Rasen. In den ersten Minuten versuchten die Schwarz-Gelben, die Hoheit auf dem Platz zu übernehmen, was jedoch nur bedingt erfolgreich war. Im weiteren Verlauf kamen die Braunschweiger dann öfter vor den gegnerischen Kasten und probierten es mit Schüssen aus der Distanz. Auf beiden Seiten entwickelte sich jedoch keine Dominanz, die Partie war taktisch geprägt, so dass auch Chancen eher Mangelware blieben. In der 37. Minute gab es dann die erste richtig aufregende Aktion. Nach einem Eckstoß kam der abgewehrte Ball erneut in den Dynamo-Strafraum, wo Braunschweigs Innenverteidiger Ermin Bicakcic aus fünf Metern die Führung auf dem Kopf hatte, aber Benjamin Kirsten klärte mit einem sensationellen Reflex erneut zum Eckball. Von dort landete der Ball bei Dennis Kruppke am kurzen Pfosten und der Braunschweiger Kapitän wuchtete die Kugel ins lange Eck. Kurz vor der Halbzeit hätte Mickael Poté fast den Ausgleich erzielt, doch sein Ball ging wenige Zentimeter am Pfosten vorbei.

Die zweite Halbzeit wurde dann dramatisch. Es waren nur wenige Minuten gespielt, als sich Dynamo selbst dezimierte. Romain Brégerie konnte einen Braunschweiger Konter nur durch Halten unterbinden und kassierte dafür folgerichtig auch eine Gelbe Karte. Kurz darauf war es wieder der Franzose, der in der Braunschweiger Hälfte mit einer Grätsche in das schnelle Umkehrspiel der Gäste eingriff, dabei aber auch seinen Gegenspieler von den Beinen holte. Das in der Fußballfachsprache als "taktisches Foul" bekannte Eingreifen brachte dem schwarz-gelben Innenverteidiger in diesem Moment kein Glück und Dynamo war nur noch zu zehnt.

Dieser Umstand brachte wohl unseren Kapitän so zum Kochen, dass er nur 60 Sekunden später an der Seitenlinie mit viel Frust und ohne Chance auf den Ball von hinten in Ken Reichel rutschte und den Außenverteidiger der Braunschweiger zu Fall brachte. Für Schiedsrichter Guido Winkmann schien die Sache klar und ohne Zögern griff er in seine Hemdtasche und zückte den Roten Karton. Das brachte die 27.513 Zuschauer zunächst mal richtig auf die Palme und es brauchte einige Minuten, bis sich Fans und auch die Dynamo-Spieler auf dem Rasen von diesem mächtigen Rückschlag erholten.

Nach dem doppelten Platzverweis waren die Messen an diesem Tag natürlich gelesen, wenn man es nüchtern betrachten wollte. Obwohl die Braunschweiger jetzt viele Räume in der gegnerischen Hälfte hatten, boten sie wenige Offensivaktionen und gaben damit den Hausheeren die Gelegenheit, selbst wieder mutiger nach vorn zu spielen. So gelang es den Schwarz-Gelben, sich ins Spiel zurückzukämpfen und einige Standardsituationen zu erzielen. Leider blieb man dabei aber zu ungefährlich und die Hoffnung auf einen glücklichen Ausgleichstreffer ging langsam aber sicher verloren. Als nur noch gute zehn Minuten zu spielen waren, machten die Braunschweiger den Sack dann zu. Ken Reichel hatte von außen den Ball in die Mitte gebracht, wo Orhan Ademi vorbeirauschte und dem am langen Pfosten aus leicht abseitsverdächtiger Position stehenden Dominik Kumbela die Möglichkeit gab, den Ball über die Linie zu schieben.

Damit war klar, dass Dynamo an diesem Sonnabendnachmittag keine Kohlen mehr aus dem Feuer holt und die dritte Heimniederlage der Saison kassiert. Nach sechs Untentschieden in Folge gelang es der Eintracht, das erste Mal in Dresden zu gewinnen und sich weiter an der Tabellenspitze festzusetzen. Für die Gastgeber gilt es nun, die Ausfälle von Robert Koch und Romain Brégerie zu kompensieren, um im nächsten Punktspiel, das am Sonntag, dem 28. Oktober 2012 beim FC St. Pauli stattfindet, wieder erfolgreich zu sein.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Danke für eure Unterstützung Macht euch ein schönes Wochenende und seid beim nächsten Mal wieder dabei, wenn Dynamo kommenden Sonntag in St. Pauli antreten muss.

  • Ergebnisse Köln gewinnt noch mit 3:2 in Regensburg. Was war da los? Egal, wir schreiben jetzt den Spielbericht und trinken dann ein Frust-Bier.

  • Abpfiff 90. Das Spiel ist vorbei. Dynamo verliert mit 0:2.

  • 89. Jungwirth kommt ins Spiel.

  • 89. Fiel geht vom Platz.

  • Nie mehr zweite Liga 87. Die Gästefans träumen schon singend vom Aufstieg, gewinnen das erste Mal überhaupt in Dresden und auch die Serie von sechs Unentschieden in Folge reißt.

  • Braunschweig spielt Stiefel runter 83. Die Gäste lassen den Ball laufen, Dynamo verteidigt mit Mann und Maus. Die Fans feiern trotzdem und lassen sich nicht die Stimmung vermiesen.

  • 82. Für ihn kommt der Chinese Chengdong Zhang auf den Rasen.

  • 82. Der Torschütze zum 0:2, Kumbela, geht vom Platz.

  • 81. Solga kommt nochmal zu ein paar Punktspielminuten.

  • 81. Trojan geht raus.

  • ein gebrauchter Tag 80. Irgendwie sind die Gäste vor das Tor gelangt, wir haben es nicht mehr gesehen. Das war es dann wohl für heute. Mit zwei Leuten weniger ist Dynamo jetzt erst Recht ohne Chance.

  • 0:2 79. Die Entscheidung: Kumbela schiebt aus drei Metern einen flachen Ball in die Mitte ins Tor.

  • noch 174 Tage 79. Es geht um mehr als einen Geburtstag, es geht um Dynamo Dresden

  • keine Gefahr für Braunschweig 78. Trojan flankt genau auf den Torwart, der auch noch von Poté bedrängt wird.

  • Eckball für Dynamo 77. Geht jetzt was? Drückt die Daumen. Eine Ecke muss mal rein.

  • Dynamo wird mutig 76. Die Schwarz-Gelben wittern Morgenluft, nehmen jetzt wieder mehr am Spielgeschehen teil, Braunschweig kann die Überzahl nicht nutzen.

  • Gelb für Braunschweig 74. Boland kassiert nach einem Ellbogeneinsatz gegen Fiel die Verwarnung.

  • Ergebnisse 73. Regensburg führt derweil 2:0 gegen Köln.

  • Freistoß für Dynamo 71. Die Dresdner können es nur noch über eine Standardsituation lösen, doch der Freistoß von Fiel wird zur Ecke geklärt, die ebenso ungefährlich bleibt.

  • Zuschauerzahl 69. Es sind bei strahlendem Sonnenschein heute 27.513 Fußballfans ins Stadion gepilgert.

  • Kirsten pariert Schuss 68. Dogan zieht aus 20 Metern einfach mal ab, doch der Dynamo-Keeper ist da und faustet den Ball weg.

  • 68. Gianluca Korte kommt rein.

  • 68. Pfitzner geht raus.

  • taktische Aufstellung 66. Dynamo spielt jetzt ein 4-3-1-System, nur noch Poté steht weiter vorn, der Rest macht hinten dicht.

  • Kruppke schießt daneben 65. Boland kommt mit dem Ball über die rechte Seite nach vorn, gibt ab in die Mitte, wo der Braunschweiger Kapitän freistehend zentral vor dem Strafraum zum Schuss ansetzt, aber zu ungenau zielt.

  • Spiel beruhigt sich 63. Die Braunschweiger nutzen die Überzahl noch nicht aus und verhalten sich defensiv, Dynamo ist dabei, sich zu fangen.

  • Schadensbegrenzung 62. Jetzt kann es wohl nur noch darum gehen, hier nicht unterzugehen. Mit zwei Mann weniger auf dem Platz scheint es noch schwieriger zu werden, gegen die kompakt stehenden Gäste ein Tor zu erzielen.

  • 61. Für ihn kommt Thoelke zu seinem ersten Einsatz nach der Verletzungspause.

  • 61. Ouali geht raus.

  • 60. Dafür kommt mit Ademi ein zweiter Stürmer.

  • 60. Kratz geht bei Braunschweig raus.

  • Thoelke kommt gleich 58. Losilla ist erstmal in die Innenverteidigung gerückt, Loose korrigiert aber gleich.

  • Schiedsricher ermahnt 57. Trojan, der jetzt Kapitän ist, wird aufgefordert, zum Stadionsprecher zu gehen. Hoffentlich schlagen jetzt die Emotionen auf den Rängen und auch auf dem Rasen nicht über die Stränge.

  • hitzige Stimmung 54. Das Stadion brodelt, die Zuschauer pfeifen und es fliegen auch Gegenstände auf das Spielfeld.

  • Dynamo nur noch zu neunt 53. Bitter. Koch geht in den Zweikampf und man merkt ihm den Frust an. Schiedsrichter Winkmann zückt sofort die Rote Karte. Das war in doppelter Hinsicht mehr als unnötig.

  • Dynamo nur noch zu zehnt 52. Das ist bitter. Brégerie versucht seinen Gegenspieler in der Braunschweiger Hälfte vom Ball zu trennen, bringt ihn aber dadurch zu Fall. Der Schiedsrichter zögert nicht und gibt Gelb-Rot.

  • Eckball für Dynamo 50. Fiel bringt den Ball nach innen, aber er findet keinen Abnehmer.

  • Laufduell 48. Trojan geht ins Laufduell mit Bicakcic, setzt sich erst durch, wird dann aber abgedrängt und bringt seinen Kontrahenten schließlich zu Fall. Das gibt Freistoß für Braunschweig.

  • Gelbe Karte für Dynamo 47. Brégerie muss Kumbela am Trikot halten, weil die Braunschweiger sonst kontern können. Dafür kassiert er berechtigt eine Verwarnung.

  • Bum Bum Klatsch 47. Der K-Block stimmt sich auf die zweite Hälfte ein, wir machen auch mal schnell mit.

  • erste Chance für Braunschweig 46. Schuppan lässt sich im Strafraum überlaufen, so dass der Braunschweiger den Ball in die Mitte ablegen kann, doch zum Glück springt Brégerie dazwischen, der klärt.

  • Ergebnisse Im anderen Spiel der 2. Bundesliga am heutigen Tag führt Regensburg derzeit gegen den 1. FC Köln.

  • Wiederanpfiff 45. Es geht weiter, beide Mannschaften kommen ohne Veränderung zurück auf das Feld.

  • Halbzeit 45. Der Schiedsrichter pfeift die erste Hälfte ab.

  • Riesenchance für Dynamo 42. Das war knapp. Ouali bekommt einen langen Ball, den er gerade noch vor der Grundlinie in die Mitte bringt, wo plötzlich Poté auftaucht, aber der Stürmer kann den Ball nur knapp am rechten Pfosten vorbeilegen.

  • Steht auf... 40. ...singen die Fans und wollen ihrer Mannschaft damit zeigen, dass noch nichts verloren ist. Wer hinfällt, muss halt wieder hoch.

  • Ernüchterung 38. Die Führung für Braunschweig sorgt auf dem Platz für sichtbare Verunsicherung. Das war nach dem bisher guten Spiel ein Rückschlag. Braunschweig ist jetzt am Drücker, Dresden muss sich sammeln.

  • 0:1 37. Und dann klingelt es doch. Kruppke ist nach dem Eckball mit dem Kopf zur Stelle.

  • sensationelle Parade von Kirsten 36. Die Braunschweiger bekommen nach einem Eckball die zweite Chance. Bicakcic kann aus fünf Metern köpfen, aber Benny hat die Hand da und pariert mit einem Reflex großartig.

  • Braunschweig aus der Distanz 35. Auf der anderen Seite probiert es Pfitzner mit einem Schuss aus der Distanz, aber die Kugel landet auf 11 Uhr im K-Block.

  • Dynamo stürmt nach vorn 33. Brégerie köpft einen langen Ball der Gäste nach vorn auf Trojan, der losmarschiert. Poté winkt und bekommt die Flanke, aber vorher ist ein Braunschweiger da und verhindert die Torchance.

  • Gelb für Braunschweig 32. Pfitzner bekommt nach einem harten Einsteigen gegen Fiel die Gelbe Karte.

  • Foul an Poté 30. Endlich bekommt der Dynamo-Stürmer mal einen Zweikampf für sich gepfiffen, auch wenn daraus keine gefährliche Aktion entsteht.

  • Kopfball von Kumbela 28. Der Stürmer kommt mit dem Kopf an eine Flanke von Reichel, der sich auf der linken Seite gegen Trojan durchgesetzt hatte, aber der Ball geht ein Stück am Tor vorbei.

  • kein leichtes Durchkommen für Dynamo 26. Die Eintracht kassierte die wenigsten Gegentore (drei - alle anderen mindestens doppelt so viele). Historisch kassierten nur Kaiserslautern 1996/97 und Fürth 2004/05 ebenfalls nur drei Gegentore an den ersten neun Spieltagen (weniger gab es nie).

  • Dynamo mal wieder im Strafraum 25. Schuppan holt sich einen Ball zurück, passt auf Poté, der raus auf Ouali spielt. Doch der Franzose flankt zu ungenau zurück in die Mitte, so das sich Davari den Ball aus der Luft pflücken kann.

  • Schiedsricher macht sich keine Freunde 23. Die unklaren Entscheidungen gehen weiter. Ouali setzt sich am Strafraum gegen seinen Kontrahenten durch, kommt aber nicht vorbei, weil er gehalten wird. Zumindest sehen er und die Fans das so, quittieren das Weiterspielen mit einem Pfeifkonzert.

  • ausgeglichenes Spiel 20. Aktuell kann sich keine Mannschaft so richtig die Oberhand sichern, Chancen oder gefährliche Aktionen sind Mangelware.

  • auswärtsstarke Gäste 19. Braunschweig gewann die ersten beiden Auswärtsspiele dieser Saison zu Null, musste sich in den vergangenen beiden Gastspielen aber jeweils mit einem 1:1 begnügen.

  • Freistoß für Braunschweig 17. Nach einem eigentlich nicht erwähnenswerten Zweikampf gibt es von der linken Seite einen Freistoß für die Gäste, der aber von Savic an das Bein von Gueye geklärt wird. Der Ball trudelt zur Grundlinie, wird aber von Fiel erlaufen, der dabei noch gefoult wird.

  • Eckball bringt nichts ein 15. Kumbela verlängert den Ball zwar in den Strafraum, aber da steht kein Braunschweiger mehr, so dass es nicht gefährlich wird.

  • Kumbela gefährlich 14. Braunschweig kommt jetzt auch vor das Dresdner Tor. Der Eintracht-Stürmer legt den Ball in den Fünfmeter-Raum, wo Gueye etwas artistisch, etwas unkonventionell zur Ecke klärt.

  • Ouali macht Betrieb 13. Gleich zweimal kann der Franzose über seine linke Seite nach vorn für Gefahr sorgen. Seine erste Flanke kann ein Braunschweiger am langen Pfosten gerade noch so vor Poté klären, beim zweiten Versuch dringt der Mittelfeldspieler in den Strafraum ein, legt sich den Ball aber dann zu weit vor.

  • Koch fast dran 12. Auf der anderen Seite fliegt ein langer Ball auf Koch. Die Kugel springt zwischen dem Dynamo-Spieler und dem Braunschweiger Torwart auf, der Dresdner Kapitän will ihn dann zurück auf Poté spielen, aber das gelingt nicht ganz.

  • einfacher Ballverlust 11. Davor hatte Ralf Loose gewarnt, doch Losilla verliert im Mittelfeld zu schnell den Ball, doch hinten ist Fiel zur Stelle und klaut dem freistehenden Kumbela den Ball mit einem Rückpass auf Benny vom Fuß.

  • erster Schuss von Braunschweig 10. Kruppke zieht das erste Mal ab, aber der Ball geht ein paar Meter links am Tor von Benjamin Kirsten vorbei.

  • kompakte Dynamo-Abwehr 9. Die Vierketter steht sicher und auch im Mittelfeld sind Koch, Fiel und Losilla vor der Abwehr positioniert, um hinten dicht zu machen.

  • abwartende Philosophie 8. Braunschweig ist in Ballbesitz, traut sich aber nicht so konsequent nach vorn und schiebt den Ball lange durch die eigenen Reihen.

  • doppelte Fehlentscheidung 6. Erst bekommt Braunschweig den Ball beim Einwurf zugesprochen, obwohl das eindeutig anders war, dann spielt Losilla im Mittelkreis den Ball, doch Kumbela fällt und bekommt doch einen Freistoß. Das erste Mal regt sich der Unmut.

  • Dynamo geht in die Zweikämpfe 4. Die Schwarz-Gelben dominieren die ersten Spielminuten, gehen bei Braunschweiger Ballbesitz schnell auf die Gegenspieler und erkämpfen sich die Kugel.

  • tolle Atmosphäre 3. Das Stadion ist rappelvoll, auch die Braunschweiger sind mit über 1.500 Fans angereist. Beide Fanblöcke machen stimmungsmäßig schon mal Betrieb.

  • erster Dynamo-Angriff 2. Ouali kommt über die linke Seite mit dem Ball nach vorn gelaufen, schießt dann mit der Pieke in die Mitte, aber da steht leider kein Mitspieler, so dass der Ball quer zu Grundlinie an der Eckfahne ins Seitenaus rollt.

  • Anpfiff 1. Das Spiel läuft.

  • Love Dynamo - Hate Racism: Die antirassistische Faninitiative 1953international ist heute Partner des Tages im Rahmen der FARE-Woche, die sich gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit stellt.

  • Gleich gehts los: Die Mannschaften kommen auf den Rasen. Dynamo spielt heute in schwarz-gelben Sondertrikots, Braunschweig wird ganz in blau auflaufen.

  • Dynamo besser als letztes Jahr: Zumindest statistisch sind die Schwarz-Gelben einen Schritt vorwärts gegangen, haben jetzt zwei Punkte mehr auf dem Konto als vor einem Jahr nach neun Runden.

  • gute Aussichten? Braunschweig hat noch nie bei Dynamo gewonnen (neben den sechs Remis gab es noch eine Niederlage).

  • Schiedsrichter: Die Partie steht heute unter der Leitung von Guido Winkmann, der an den Linien von Frederick Assmuth und Rene Kunsleben unterstützt wird.

  • Remiskönige: Die vergangenen sechs Duelle zwischen beiden Teams in Dresden endeten alle mit einem Unentschieden(fünf Mal ein 1:1 und zuletzt ein 2:2).

  • Bilanz spricht für Dynamo: Die Eintracht gewann nur eines der vergangenen neun Pflichtspiele gegen Dresden: 2:1 im Juli 2010 in der 3. Liga (am Saisonende stiegen beide Teams gemeinsam in die 2. Bundesliga auf).

  • schwierige Aufgabe: Die Braunschweiger kommen als ungeschlagender Spitzenreiter an die Elbe, haben zudem bisher auch nur drei Gegentore kassiert. Es wird also definitiv ein schweres Stück Arbeit, um heute Punkte zu holen.

  • Aufstellung Dynamo: Ralf Loose hat die gleiche Elf wie zuletzt nominiert. Einzige Änderung auf der Wechselbank: Thoelke ist für Subasic im Kader.

  • 10. Spieltag der 2. Bundesliga: Dynamo Dresden empfängt zuhause den BTSV Eintacht Braunschweig. Anpfiff ist um 13 Uhr und wir sind live dabei.