20121104 unionchoreo headerbild

12. Spieltag SG Dynamo Dresden - 1. FC Union Berlin

Den inneren Schweinehund bekämpfen und das Glück erzwingen

„Macht es noch einmal so, Jungs“, möchte man den schwarz-gelben Pokalhelden vom Mittwoch zurufen, um die vielen positiven Eindrücke der 120 Minuten mit in den harten Alltag der 2. Bundesliga nehmen zu können. Mit dem 1. FC Union Berlin kommt ein Verein an die Elbe, der in dieser Saison wie Dynamo noch nicht so richtig in Fahrt gekommen ist. Zwar rangieren die Köpenicker mit drei Punkten mehr auf dem Konto in der Tabelle vor Dresden, doch nach der guten Platzierung im Vorjahr rennt man diesmal den eigenen Erwartungen und einem angepeilten Aufstiegsplatz noch weit hinterher. In der Liga schien es so, als ob sich die Berliner nach einem dürftigen Saisonstart und nur einem Punkt aus den ersten fünf Spielen erholt haben. Immerhin blieben sie in den anschließenden fünf Spielen ungeschlagen, holten 11 Punkte, doch im letzten Punktspiel setzte es gegen Paderborn eine ärgerliche Heimpleite und im DFB-Pokal kam das späte Aus gegen den Drittligisten Kickers Offenbach.

Die Gäste reisen deshalb voller Elan an die Elbe, um mit einem Punktgewinn in die Spur zurückzufinden. Auch die Schwarz-Gelben stehen nach zwei bitteren Niederlagen in Hamburg und Hannover vor der Aufgabe, sich wieder aufzurichten. Ein Erfolgserlebnis ist dringend notwendig. So sieht es auch Mittelfeldspieler David Solga: „Natürlich haben wir uns über die letzten beiden Ergebnisse sehr geärgert und innerhalb der Mannschaft darüber gesprochen, allerdings müssen wir jetzt nach vorn schauen, um drei Punkte einzufahren.“ Auf den Nachteil angesprochen, anders als Union noch einmal 30 Pokalminuten mehr in den Knochen zu haben, verweist der 30-Jährige auf die vielfältigen Möglichkeiten, die den Spielern zur Regeneration zur Verfügung stehen. „Ordentlich essen, gut trinken und mit Massagen sowie Besuchen in der Sauna werden die müden Beine schnell wieder munter“.

Auch Cheftrainer Ralf Loose möchte den langen Pokalabend nicht als potenzielle Ausrede gelten lassen: „Sicherlich mussten wir mehr Laufarbeit verrichten, um uns so gegen einen Erstligisten zu präsentieren“, sagt der Coach, „aber wir brauchen jetzt nicht großartig darüber zu diskutieren oder zu jammern.“ Der Trainer fordert von seinen aktiven Schützlingen, den inneren Schweinehund zu überwinden, um nach zwei guten, aber ergebnistechnisch unglücklichen Auftritten endlich wieder positive Schlagzeilen zu schreiben. Mit der Kampfgeist und der Rückkehr des Selbstvertrauens sollen die „Eisernen“ geschlagen werden. Damit das klappt, hofft Ralf Loose auch auf das „nötige Quentchen Glück, welches uns zuletzt leider gefehlt hat.“

Die Aufstellung für das Spiel bleibt wie immer bis zum Abschlusstraining offen. Klar ist, dass der Trainer weiterhin auf Filip Trojan verzichten muss, der frühestens zum übernächsten Heimspiel gegen den FSV Frankfurt in der Mannschaft zurückerwartet wird. Auch Kapitän Robert Koch muss noch einmal wegen seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen Braunschweig auf der Tribüne Platz nehmen. „Wir werden aus den Trainingseindrücken schließen, wer in einer guten körperlichen Verfassung ist, um ins Rennen geschickt zu werden“, äußerte sich der Coach verhalten über seine erste Elf. In jedem Fall wird Benjamin Kirsten wieder ins Tor zurückkehren. Gemeinschaftliche Aufbauarbeit leisteten die Mannschaft und Trainer bei Mickael Poté, der nach seinem vergebenen Elfmeter zunächst tief traurig war. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Er hat schon viele wichtige Treffer für Dynamo erzielt und ich bin zuversichtlich, dass wir ihn zurück in die Spur bringen, ist sich Ralf Loose sicher. Ob er sein Team insgesamt auch taktisch umstellt, ließ er mit Blick auf die Leistungen der Wechselspieler im Pokalspiel noch offen und verwies auf die vielen Varianten, die sich im offenen Bereich ergeben.

Dynamo Dresden und der 1. FC Union Berlin trafen in der Vorsaison erstmals in der 2. Bundesliga aufeinander, beide Teams gewannen jeweils zu Hause mit 4:0. Insgesamt konnten die „Eisernen“ jedoch sechs der vergangenen sieben Pflichtspiele gegen die Schwarz-Gelben gewinnen. Die Köpenicker haben ein eingespieltes Gerüst an Spielern. Im Sommer verließen nur Madouni und Ede die Wuhlheide. Union-Coach Uwe Neuhaus, der seit 2007 das sportliche Zepter in den Händen hält, holte insgesamt sechs neue Spieler, teilweise mit Bundesliga-Erfahrung. So kicken Adam Nemec (Kaiserslautern), Daniel Haas (Hoffenheim) und Fabian Schönheim (Mainz 05) seit dieser Saison im rot-weißen Dress

Die Partie beginnt am Sonntag um 13:30 Uhr und steht unter der Leitung von Günter Perl aus München. Die Stadiontor öffnen zwei Stunden vor Spielbeginn. Einige wenige Restkarten sind noch erhältlich. An den Tageskassen wird es in jedem Fall das Stadion-Magazin „Kreisel“ sowie Aufwertungskarten geben. Die SG Dynamo Dresden rechnet mit einem ausverkauften Haus und erwartet 2.600 Fans der „Eisernen“ im Gästebereich.

Zwei Kontertore bringen Dynamo in Bedrängnis

Nach dem tollen Pokalauftritt gegen Hannover blieb im Heimspiel gegen Union Berlin der so wichtige Heimsieg aus. Die Eisernen entführen die drei Punkte in die Hauptstadt und entscheiden das Spiel mit 2:0 für sich. Zweimal war Fabian Schönheim nach einem schnellen Angriff in die Dresdner Hälfte zur Stelle. Trotz klarer offensiver Überlegenheit gelingt es den Schwarz-Gelben nicht, ein Tor zu erzielen. Nun steckt Dynamo tief im Abstiegsschlamassel drin.

In den letzten Spielen der Sportgemeinschaft gegen Union Berlin gab es mit Ausnahme der Vorsaison, als ein deutlicher 4:0-Erfolg vor eigenem Publikum gelang, immer wieder traurig Gesichter bei den Dynamo-Fans. Das sollte auch diesmal nach 90 Minuten so sein. Vor Anpfiff überraschte Cheftrainer Ralf Loose mit einer neuen Taktik und bot neben Mickael Poté als zweiten Stürmer Lynel Kitambala auf. In der Abwehr musste Bjarne Thoelke kurzfristig für den verletzten Vujadin Savic ran.

Die Anfangsphase wurde dann auch von den Schwarz-Gelben in eindrucksvoller Weise offensivstark und gefährlich dominiert. Gleich drei Eckbälle in den ersten zehn Minuten und Schussgelegenheiten für David Solga und Anthony Losilla ließen die Zuschauer auf ein erfolgreiches Spiel hoffen. Ein Missverständnis zwischen dem Franzosen und Cristian Fiel führte dann allerdings zu einer Kontergelegenheit für Union Berlin. Fabian Schönheim setzte sich nach einem langen Ball in den Dynamo-Strafraum gegen Romain Brégerie und Cheikh Gueye durch und erzielte mit einem straffen Schuss die Gästeführung. Damit war war der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt, doch vom Rückstand unbeeindruckt spielten die Schwarz-Gelben weiter nach vorn. Nach der Drangphase zuvor probierte es Dynamo jetzt allerdings mit etwas mehr Ruhe, kam allerdings nicht entscheidend vor das gegnerische Tor. Klare Chancen waren Mangelware, auch die Köpenicker ließen ein konsequentes Angriffsspiel vermissen und lauerten stattdessen auf Konter. Beide Mannschaften boten trotzdem ein temporeiches Spiel und überließen dem Kontrahenten viel Platz auf dem Rasen. Weitere Tore fielen jedoch nicht, so dass Dynamo mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten übernahmen die Schwarz-Gelben die Initiative und hätten durch Lynel Kitambala fast den Ausgleich markiert, doch der Stürmer verpasste knapp eine scharfe Eingabe von Anthony Losilla. Als sich der K-Block gerade richtig warm gesungen hatte, klingelte es erneut im Dynamo-Tor. Nach einem leichten Ballverlust im Mittelfeld wurde Patrick Zoundi über die linke Seite ins Spiel gebracht. Der Berliner stürmte unbedrängt bis in den Strafraum, legte dort quer auf den mitgelaufenen Fabian Schönheim, der seinen zweiten Treffer erzielte.

Jetzt wurde es für die Schwarz-Gelben dreifach schwer, denn die 120 Pokalminuten gegen Hannover drückten nun mächtig auf die Beine, doch die Mannschaft ließ sich nicht hängen und kämpfte weiter verbissen. Viel kam dabei jedoch nicht heraus, denn die Angriffe wirkten einerseits nicht mehr so frisch, andererseits war gegen die nun kompakt stehende Union-Abwehr immer seltener ein Durchkommen. Die Gäste beschränkten sich wie schon zuvor auf eine sichere Defensive und lauerten auf Konterchancen, die sich zwangsläufig ergaben. Die besten Gelegenheiten für Dynamo hatte der eingewechselte Petar Sliskovic, der eine Hereingabe von Idir Ouali aus Nahdistanz verfehlte. Wenig später prüfte Anthony Losilla den Keeper der "Eisernen", Daniel Haas, mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern. Der Torwart lenkte den Versuch des Franzosen mit den Fingerspitzen aber noch zur Ecke. Selbst ein verunglückter Rettungsversuch von Marc Pfertzel, der den Ball aus wenigen Metern fast in den eigenen Kasten geklärt hätte, brachte nicht das erhoffte Erfolgserlebnis. Kurz darauf verpasste auch Cristian Fiel im Rutschen eine Eingabe von Idir Ouali knapp.

Die Gästefans aus der Wuhlheide waren sich zu diesem Zeitpunkt schon sicher, dass in Dresden der Auswärtssieg greifbar nah ist. Sie verfielen in Jubelstimmung, während der Rest des Stadions bedrückt und enttäuscht die letzten Spielminuten verfolgte. Als Schiedsrichter Günter Perl mit zwei Minuten Verspätung die Partie beendete, gab es von den Rängen nicht wenige Pfiffe. Nach der erneuten Heimniederlage stehen die Schwarz-Gelben zwar immer noch nicht auf einem der letzten drei Plätze, doch im Angesicht der Tatsache, dass nur noch das Torverhältnis dafür ausschlaggebend ist, sollte nun auch jeder Fan und Sympathisant genauso wie die Mannschaft und das Umfeld im bitteren Abstiegskampf angekommen sein.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Abpfiff 90.(+3) Direkt danach ist Schluss, Dynamo muss sich mit 0:2 den Eisernen geschlagen geben.

  • Rudelbildung 90.(+2) Jungwirth ist nicht damit einverstanden, dass ein Unioner nach Foulspiel liegen bleibt, zerrt ihn hoch, was zu einer Spielertraube führt, aber es bleibt alles übersichtlich.

  • Dynamo-Fans sind enttäuscht 90.(+2) Viele Zuschauer sind auf dem Nachhauseweg. Der befreiende Heimsieg bleibt aus. Die Stimmung ist bedrückt.

  • Danke für eure Unterstützung Kurz pfeifen die Fans im Stadion, aber noch hat wohl keiner so richtig die Niederlage realisiert. Die Spieler schleichen traurig und etwas verhalten in die Kurve.

  • Schönheim der Mann des Tages 90.(+1) Der Spieler der Eisernen hat nochmal die Chance, kann den Ball nach einem Pass in die Mitte aber nur neben das Tor legen.

  • Nachspielzeit 90. Zwei Minuten müssen die Dresdner noch leiden, bevor das Spiel zu Ende ist. Union spielt jetzt die Partie runter. Dynamo ist konsterniert.

  • Union-Fans singen 87. Die Gäste dürfen sich auf drei Punkte freuen, die sie eiskalt durch zwei erfolgreiche Kontertore hier aus Dresden mitnehmen. Die Eisernen bleiben für Dynamo sowas wie ein Angstgegner.

  • 84. Göhlert kommt neu ins Spiel.

  • 84. Mattuschka, der Berliner Kapitän, geht vom Platz.

  • Gelb für Brégerie 83. Der Franzose unterbindet mit einem Foul in der gegnerischen Hälfte den Konter und kassiert die Verwarnung.

  • noch zehn Minuten 80. Die Mannschaft gibt sich nicht auf, die Fans fordern Kampf, aber das Unterfangen scheint bei mistigem Wetter jetzt schwierig zu werden. Der Glaube schwindet langsam, heute noch zu punkten.

  • 79. Für ihn kommt Terodde neu ins Spiel.

  • 79. Silvio darf den Platz verlassen.

  • 79. Jänicke kommt neu in die Partie.

  • 79. Ouali geht vom Platz.

  • 78. Jungwirth ist jetzt auf dem Rasen.

  • 78. Fiel geht aus dem Spiel.

  • 77. Fiel kassiert eine Verwarnung.

  • 77. Menz kommt neu ins Spiel.

  • 77. Zoundi geht raus.

  • Fiel mit Einsatz 75. Resolut geht der 33-Jährige an der Seitenlinie in den Zweikampf und bekommt dafür Gelb.

  • Freistoß für Union 74. Fast hätte Schönheim ein drittes Mal getroffen, doch der Ball des vom FSV Mainz ausgeliehenen Spielers geht knapp am rechten Toreck vorbei.

  • Regen 73. Jetzt fängt es an, in Strömen zu gießen.

  • Pech an den Stiefeln 71. Das gibt es doch gar nicht. Ouali spielt am Strafraum seinen Gegenspieler aus, schießt dann auf die lange Ecke. Fiel versucht in den Ball zu rutschen, doch er verpasst um Zentimeter.

  • Eckball für Union 70. Unter den Pfiffen der Dresdner Fans entlastet sich die Abwehr der Eisernen und kann durchschnaufen, doch der Ball wird zu lang, so dass der Kopfball von de Oliveira über das Tor segelt.

  • fast ein Eigentor 68. Dynamo drückt jetzt, Solga flankt von rechts, in der Mitte wartet Poté, doch Pfertzel ist vorher zur Stelle und klärt knapp, aber erfolgreich über das eigene Tor zur Ecke.

  • Losilla scheitert knapp 67. Endlich geht mal ein Schuss aus der Distanz zum Tor. Der Franzose zieht aus gut 25 Metern einfach mal ab, der Ball wird von Haas mit den Fingerspitzen noch zur Ecke geklärt.

  • zahlreiche Angriffe nach vorn 65. Dynamo bemüht sich und spielt immer wieder nach vorn, steht hinten gegen auf Konter lauernde Unioner sicher, aber irgendwie will es nicht so richtig klappen.

  • Gelb für Dynamo 63. Gueye kommt im Mittelfeld zu spät und foult, kassiert dafür Gelb.

  • Zuschauerzahl 62. 29.452 Fußballfans haben insgesamt bei kühlen Temperaturen den Weg ins Stadion gefunden. Ca. 2.600 drücken den Eisernen die Daumen.

  • Gefahr im Union-Strafraum 61. Losilla spielt von außen flach in die Mitte, wo Ouali in den Strafraum zieht, mit der Pieke den Ball vor das Tor spitzelt, wo Sliskovic knapp verpasst.

  • 60. Sliskovic bekommt eine neue Chance im Angriff.

  • 60. Kitambala geht aus dem Spiel.

  • Gelegenheit für Dynamo 59. Losilla flankt schön in den Strafraum, aber Kitambala und Poté verpassen beide den richtigen Moment, um an den Ball zu kommen.

  • Spieler zu müde? 56. Stecken den Schwarz-Gelben noch die 120 Pokalminuten in den Knochen? Die Mannschaft ist bissig und kämpft, aber der letzte Schwung nach vorn fehlt, die Angriffe wirken zu statisch und langsam.

  • zu einfaches Gegentor 55. Solga sieht von hinten seinen Gegenspieler nicht, verliert den Ball, der in den Lauf von Zoundi gespielt wird. Der Berliner marschiert nach vorn, kann im Strafraum quer legen, wo Schönheim keine Mühe hat, den Treffer zu erzielen.

  • 0:2 54. Wieder ein Konter, wieder ein Tor, wieder Schönheim.

  • Fans singen sich heißer 51. Der K-Block schreit und ruft sich die Kehle aus dem Leib, feuert die Mannschaft an, die bisher sehr kontrolliert versucht, in den Unioner Strafraum einzudringen.

  • Losilla auf Kitambala 49. Nach einem Einwurf flankt der eine Franzose in den Strafraum, wo erst niemand so richtig an den Ball will, als plötzlich mit Schwung der andere Franzose zur Stelle ist, die Kugel mit dem Fuß aber knapp verpasst.

  • Freistoß für Union 47. Fiel hatte Karl im Mittelfeld gelegt, und der Ball fliegt weit in den Strafraum, wo Stuff höher als Schuppan springt, doch der Kopfball in die lange Ecke ist zu ungefährlich. Zudem hatte der Linienrichter die Fahne oben.

  • Bruder Leichtfuß 46. Fiel winkt und Gueye will zurück in die Mitte spielen, doch der Ball bleibt bei einem Unioner hängen. Zum Glück können die Gäste diese kapitalen Fehler nicht nutzen.

  • Wiederanpfiff 46. Weiter gehts, Dynamo jetzt mit dem K-Block im Rücken.

  • keine Wechsel Beide Mannschaften sind unverändert aus der Kabine zurück gekommen.

  • Dynamo ist zurück Die Schwarz-Gelben kommen angeführt von Keeper Benjamin Kirsten zurück auf den Rasen.

  • Halbzeit 45. Es geht in die Pause.

  • Ouali wieder sehr aktiv 43. Die meisten Angriffe bei Dynamo laufen über die rechte Seite, wo der Franzose unter Starkstrom für Furore sorgt. Doch leider blieb der Einsatz bisher unbelohnt.

  • Freistoß für Dynamo 41. Fiel bringt den Ball über rechts diesmal weit in den Strafraum, aber am langen Pfosten geht die Kugel über die Grundlinie.

  • Ouali im Glück 39. Der Franzose holt sich wieder gut den Ball, will dann an Jopek vorbei und lässt sich fallen. Der Schiedsrichter pfeift und gibt Gelb für den Berliner.

  • Freistoß für Dynamo 39. Fiel bringt den Ball in den Strafraum, wo Thoelke per Kopf dran ist und die Kugel gut auf das Tor bringt, aber Haas kann klären.

  • Laufduell 37. Stattdessen spielen die Gäste immer wieder schnell nach vorn. Zoundi und Solga liefern sich auf der linken Seite einen rasanten Sprint. Als Zoundi den Ball in die Mitte spielt, ist aber Kirsten zur Stelle.

  • Ecke zu kurz 36. Aus den heute schon zahlreichen Standards entsteht noch keine Gefahr, da die Bälle meistens schon am kurzen Pfosten geklärt werden.

  • Ouali auf Poté 33. Der Franzose holt sich mit Einsatz im Mittelfeld den Ball, geht über rechts nach vorn und schlägt den Ball gut auf den mitgelaufenen Stürmer, aber vor Poté ist ein Unioner mit dem Kopf noch dran und klärt zur Ecke.

  • Schuss von Karl 32. Wieder zieht der Berliner aus der Distanz ab, doch der Ball fliegt weit über den Kasten von Kirsten.

  • temporeiches Spiel 30. Beide Mannschaften bieten ihrem Gegner viele Räume, so dass sich auf dem Platz ein regelrechter Schlagabtausch entwickelt und der Ball sowie die Spieler permanent in Bewegung sind.

  • knapp daneben 29. Karl bekommt nach einer Unaufmerksamkeit von Losilla, der sich nach einem Zweikampf erstmal an die Nase greift, den Ball vor den Fuß und zieht ab. Thoelke fälscht das Leder ab, das aber glücklicherweise um Haaresbreite am Pfosten vorbeischrammt.

  • Poté fast dran 28. Nach Einwurf und Flanke landet der Ball auf dem Kopf eines Unioners, der ihn zur Ecke klärt. Dahinter lauerte bereits der bisher beste Dynamo-Torschütze einschussbereit.

  • Ouali unaufmerksam 27. Fiel spielt den Ball flach in die Mitte vor den Strafraum, wo aber Zoundi von hinten angerauscht kommt und vor Ouali klären kann.

  • Handspiel 26. Gueye will von seiner rechten Seite flanken, doch Kohlmann währt den Ball mit der Hand ab. Das ist verboten und gibt Freistoß.

  • Poté wird umgerannt 25. Die Defensive holt sich immer wieder mit Einsatz die Bälle und setzt die Unioner unter Druck. Das führt zu Fehlern. So kommt der Ball von einem Berliner zu Poté, der von zwei Gegenspielern dann zu Fall gebracht wird.

  • Dynamo bleibt offensiv 23. Die Schwarz-Gelben sind vom Rückstand nicht geschockt und zeigen Eier, spielen weiter nach vorn, auch wenn es noch keine neuen Chancen gab.

  • erster Eckball für Union 22. Jetzt kann die Abwehr der Eisernen mal durchschnaufen, aber Poté ist hinten mit dabei und klärt per Kopf aus der Gefahrenzone.

  • Thoelke vor Zoundi 21. Der Innenverteidiger hilft Schuppan, der vom Union auf der linken Seite überlaufen wird. Der Ball geht ins Seitenaus.

  • Gerangel vor dem Torwart 20. Brégerie haut den Ball aus fünf Metern über das Tor, aber es wäre ungültig gewesen, da der Linienrichter vorher die Fahne oben hatte.

  • kontrollierte Offensive 18. Nach einer echten Sturmphase versucht Dynamo jetzt, etwas ruhiger den Spielaufbau voranzutreiben. Jetzt gibt es von der linken Seite einen Freistoß.

  • gute Anfangsphase 16. Das Tor schlägt erstmal mächtig in der Dynamo-Seele ein, denn die ersten Minuten gehörten ganz klar der SGD. Union schlägt jedoch eiskalt zu. Dynamo kommt aber schon wieder.

  • Tor nach Konter 15. Das lief nicht nach Plan. Dynamo ist offensiv dran, verliert nach Missverständnis zwischen Fiel und Losilla den Ball, der sofort nach vorn geschlagen wird und bei Schönheim landet. Der Berliner umspielt nochmal Brégerie und schießt aus elf Metern unhaltbar in den Kasten.

  • 0:1 14. Mist. Union geht in Führung.

  • Kopfball von Poté 11. Dynamo bekommt den zweiten Eckball, der auf dem Kopf des Dynamo-Stürmers landet, aber leider auch zu weit über das Tor geht.

  • gefährlicher Freistoß 10. Mattuschka bringt den Ball aus dem liken Halbfeld vor das Dynamo-Tor, wo Innenverteidiger Stuff die Kugel mit dem Kopf rasiert. Knapp geht sie am rechten Pfosten vorbei.

  • Eckball für Dynamo 9. Fiel küsst den Ball, bevor er zur Fahne geht. Doch die Flanke wird am kurzen Pfosten von Kohlmann aus dem Strafraum geköpft.

  • Losilla vor dem Tor 8. Der Franzose steht im passiven Abseits, frei vor dem Tor, doch aus spitzem Winkel scheitert er an Haas. Dynamo macht hier gleich in den ersten Minuten aber mal so richtig Dampf.

  • taktische Aufstellung 6. Dynamo spielt heute mal ganz anders als sonst, zumindest in der Anfangsphase. Solga und Fiel im defensiven Mitteleld, Losilla auf links, Ouali rechts und Kitambala zentral hinter Poté als hängende Spitze.

  • erste Gelegenheit 4. Kitambala setzt sich auf der rechten Seite durch, geht energisch zu Werke, bringt seinen Gegenspieler zu Fall, aber der Schiedsrichter lässt weiterlaufen. Der Pass in die Mitte findet Solga, der aus gut 20 Metern den Ball aber über das linke Toreck schlenzt.

  • Dynamo beißt 2. Die Dresdner sind sofort hellwach und gehen agressiv und zügig in die Zweikämpfe, um das Heft des Handelns sofort in die eigenen Hände zu nehmen.

  • Choreographie 1. Der K-Block aus Beton, Schweiß und Blut gebaut, um für Dynamo zu kämpfen, stolz und laut! So steht es auf einem Spruchband, während im Block schwarze und gelbe Zettel diagonal hochgehalten werden, in der Mitte prangt das K-Block-Logo.

  • Anpfiff 1. Los gehts! Dynamo spielt in schwarz-gelb zuerst auf das Tor vor dem K-Block.

  • Top-Präsentation: Diese Leistung müssen die Schwarz-Gelben heute auf dem Platz wieder abrufen und dann ist ein Sieg gegen Union allemal drin. Mit einem Sieg würde Dynamo an den Berlinern in der Tabelle vorbeiziehen.

  • Selbstbewusstsein nach Pokal: Dynamo lieferte dagegen dem Bundesligisten und Europapokal-Teilnehmer in Hannover einen harten Kampf, musste sich erst im Elfmeterschießen mit 4:5 geschlagen geben.

  • angeschlagener Gegner? Nach zuvor fünf Spielen in Folge ohne Niederlage verlor Berlin zuletzt mit 0:1 gegen den SC Paderborn. Und auch im DFB-Pokal setzte es beim Drittligisten in Offenbach eine 0:2-Pleite.

  • Union als Angstgegner? Insgesamt hat Union sechs der vergangenen sieben Pflichtspiele gegen Dresden gewonnen. Positive Ausnahme aus Dynamo-Sicht das Heimspiel der letzten Saison, das die Schwarz-Gelben mit 4:0 klar für sich entscheiden konnten.

  • Fangipfel in der Alten Försterei: Am Donnerstag fand in der Wuhlheide ein Treffen von 250 Fans von 50 Vereinen statt, auch DFL und DFB waren vertreten. Dynamo war mit insgesamt zwölf Personen vor Ort.

  • Eisern Union: Die Berliner, die sich in den letzten Wochen als Verein offensiv und kritisch gegen das umstrittene DFL-Sicherheitspapier positioniert haben, genießen dadurch deutschlandweit einen anerkannten Ruf.

  • Schiedsrichter: Die Partie steht heute unter der Leitung von Günter Perl. An den Linien sind Michael Emmer und Karl Valentin.

  • Choreo: Im K-Block ist heute wieder eine tolle Präsentation zu erwarten, die Vorbereitungen dazu laufen und wir sind gespannt, was sich die Ultras diesmal haben einfallen lassen.

  • ausverkauftes Stadion: Die Heimspielstätte der Dynamos ist heute wieder fast bis auf den letzten Platz gefüllt, der Gästeblock rappelvoll und auch der K-Block platzt schon aus allen Nähten.

  • Aufstellung Union. Die Eisernen treten mit folgenden elf Spielern an: Haas, Puncec, Stuff, Pfertzel, Kohlmann, Karl, Zoundi, Mattuschka, de Oliveira, Jopek, Schönheim

  • Wechselbank: Als Ersatz stehen Fromlowitz, Jungwirth, Fort, Subasic, Jänicke, Sliskoviv und Leistner zur Verfügung.

  • Aufstellung Dynamo: In der Startelf stehen Kirsten - Gueye, Brégerie, Thoelke, Schuppan - Ouali, Fiel, Kitambala, Solga, Losilla - Poté

  • Rückblick: Dresden und der 1. FC Union Berlin trafen in der Vorsaison erstmals in der 2. Bundesliga aufeinander, beide Teams gewannen dabei ihr Heimspiel mit 4:0.

  • Wer steht in der Startelf? Wir warten gespannt auf den Spielbogen, der in wenigen Minuten vorliegen sollte. Bei Dynamo werden Koch und Trojan fehlen, im Tor darf Benjamin Kirsten wieder ran. Wechselspiele könnte es im defensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn geben.

  • zuviele Gegentore: Als einzige Mannschaft spielte Dynamo in dieser Saison noch nicht zu null - zuletzt gelang das am 29. April beim 1:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli.

  • schlechte Bilanz: Zwei Siege und neun Punkte sind jeweils Negativmarken nach elf Runden in Dynamos Geschichte in der 2. Bundesliga, die allerdings kurz ist - es ist erst die vierte Saison.

  • Dynamo braucht den Dreier: Nach zwei Niederlagen in Folge, zuhause gegen Braunschweig und auswärts bei St. Pauli, stehen die Schwarz-Gelben heute unter Druck. Ein Sieg ist (fast) schon Pflicht.

  • 12. Spieltag der 2. Bundesliga: Herzlich Willkommen zum Heimspiel der SG Dynamo Dresden gegen den 1. FC Union Berlin. Anpfiff ist um 13:30 Uhr und wir sind live für euch dabei.