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13. Spieltag FC Energie Cottbus - SG Dynamo Dresden

Konzentration und Entschlossenheit für das Erfolgserlebnis

Das Stadion der Freundschaft in Cottbus steht am Sonntagnachmittag spätestens ab 13:30 Uhr unter Strom. Denn Energie trifft auf Dynamo. So lautet jedenfalls die einfache Formel am 13. Spieltag der 2. Bundesliga. Das Duell der beiden Ostvereine elektrisiert im Vorfeld nicht nur die Fanlager auf beiden Seiten, sondern sorgt besonders im Lager der Schwarz-Gelben für hohe Anspannung. Denn nach der bitteren Heimniederlage zu Hause gegen Union Berlin braucht die Sportgemeinschaft Dynamo dringend ein Erfolgserlebnis. Das wird gegen die Lausitzer allerdings nicht so einfach, denn die Tabelle spiegelt eindrucksvoll den bisher sehr unterschiedlichen Saisonverlauf der zwei Mannschaften wieder. Während die Cottbuser derzeit auf dem vierten Platz mal wieder Höhenluft schnuppern, steckt Dynamo auf Platz 15 etwas tiefer im Schlamassel.

„Die Fronten sind geklärt“, meint auch Dynamo-Chefrainer Ralf Loose, der sich immer noch darüber ärgert, dass sich seine Schützlinge durch leichte Abwehrfehler zuletzt mehrfach um den Lohn der eigenen Arbeit brachten. Das Rezept für den Erfolg umschreibt der Coach dementsprechend auch so: „Es muss uns gelingen, vor dem eigenen Tor sicher zu stehen und dann schnell nach vorn zu spielen.“ In vielen Einzelgesprächen hat der 49-Jährige mit seinen Spielern die letzten Auftritte ausgewertet und das Training darauf ausgerichtet, die Mängel im Spiel zu beheben. „Die Jungs haben selbstkritisch ihre Leistungen eingeordnet. Man spürt, dass sich alle der Ernsthaftigkeit unserer Lage bewusst sind“, sagt Loose und bekräftigt sein Vertrauen in seine Mannschaft, verbunden mit der Hoffnung, dass sie in den nächsten Wochen besser auftreten wird.

Für das Spiel gegen Energie Cottbus kann Dynamo wieder auf Filip Trojan bauen, der nach Verletzung in dieser Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist. Fehlen wird definitiv Petar Sliskovic, der an den Übungseinheiten wegen einer Prellung am rechten Mittelfuß nicht teilnehmen konnte. Wie immer wird das Trainer-Team erst nach dem Abschlusstraining die 18 Spieler für den Kader nominieren, die die Kohlen aus dem Feuer holen sollen. Vor seiner Rückkehr nach Cottbus wünscht sich Sebastian Schuppan, der von 2002 bis 2008 bei den Lausitzern unter Vertrag stand, vor allem Kampf und die bedingungslose Bereitschaft, das berühmte grüne „Gras zu fressen“ und dem Erfolg alles andere unterzuordnen. „Wir haben oft gut gespielt, aber selten etwas Zählbares mitgenommen. Diesmal müssen wir den Spieß vielleicht umdrehen“, glaubt der 26-Jährige. Um hinten sicher zu stehen, gilt das besondere Augenmerk vor allem einem wie Boubacar Sanogo, der mit bisher acht Saisontreffern zu den Top-Torschützen der aktuellen Serie zählt und im Sommer vom AS Saint-Ètienne nach Cottbus kam. „Bei ihm muss man jede Sekunde hellwach sein, denn er ist immer bereit, auch mal einen Abpraller zu versenken“, warnt Ralf Loose vor dem Energie-Stürmer, der „mit Konzentration, Körpereinsatz und Entschlossenheit aus dem Spiel genommen werden kann.“

Dynamo Dresden hat in der Vergangenheit nur eins von insgesamt sechs Zweitligaspielen gegen Cottbus gewonnen. Der Sieg gelang im letzten Aufeinandertreffen im Dezember 2011, als die Schwarz-Gelben mit einem 2:1 vom Platz gingen. Seit nunmehr 15 Jahren hat die SGD im Stadion der Freundschaft auch nicht mehr gewinnen können. Im Mai 1997 schlugen die Dresdner in der Regionalliga den späteren Aufsteiger und DFB-Pokalfinalisten mit 2:0.

Die Partie steht unter der Leitung von Michael Weiner aus Ottenstein und beginnt um die 13:30 Uhr. Ab 11 Uhr öffnen die Stadiontore, die Tageskassen bleiben geschlossen. Ingesamt erwarten die Gastgeber über 21.000 Zuschauer, davon werden etwa 3.000 Dynamo-Fans ihre Mannschaft von den Rängen unterstützen.

Angekommen im Abstiegskampf

Dynamo kann sich auf harte Zeiten einstellen, denn auch das Auswärtsspiel beim Favoriten Energie Cottbus ging mit 0:2 verloren. Bereits nach einer halben Stunde waren die Messen quasi schon gelesen, denn nach der frühen Führung durch Sörensen, der per Kopf in die Maschen traf, erhöhte Banovic per Foulelfmeter, nachdem Gueye seinen Gegenspieler ungeschickt im Strafraum zu Fall gebracht hatte. In der zweiten Hälfte traten die Schwarz-Gelben deutlich besser auf, als noch im ersten Durchgang. Pech hatte Mickael Poté, der einen Kopfball nur an den Pfosten platzieren konnte.

Mit einer aus dem Pokalspiel gegen Hannover 96 bewährten Viererkette, die von Florian Jungwirth zusätzlich verstärkt wurde, wollte Dynamo-Trainer Ralf Loose zunächst das eigene Tor absichern. So war Mickael Poté erneut der einzige Stürmer in der Startelf. Nach drei Niederlagen in Folge standen die Schwarz-Gelben unter Zugzwang, um den Abwärtstrend der letzten Wochen und das Abrutschen in die tatsächliche Abstiegszone unbedingt zu verhindern. Gegen Energie Cottbus schien dieses Unterfangen nicht leicht zu werden, denn von den bisherigen sechs Zweitliga-Begegnungen mit den Lausitzern konnten die Dresdner nur eine für sich entscheiden.

Trotz strömendem Regen waren über 20.000 Zuschauer ins Stadion der Freundschaft gepilgert, knapp 3.000 davon drückten der Dynamo-Elf die Daumen. Das half aber nur ganze sieben Minuten, denn da stand es schon 1:0 für die Gastgeber. Von der linken Strafraumecke kam der Ball an den langen Pfosten, wo der kleine Florian Jungwirth gegen den wesentlich größeren Dennis Sörensen keine Gelegenheit zur Abwehr hatte. Der Cottbuser Mittelfeldspieler konnte so problemlos per Kopf die Führung für die Lausitzer erzielen. Das frühe Gegentor kam der taktischen Ausrichtung der Schwarz-Gelben ungelegen, doch die Mannschaft steckte diesen Rückschlag weg und versuchte nun selbst offensiv Akzente zu setzen. Über Cristian Fiel kam der lange Ball über die linke Seite zu Idir Ouali, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen konnte und in der Mitte mit Mickael Poté einen Abnehmer für seine Flanke fand. Doch der Kopfball des freistehenden Dynamo-Stürmers landete direkt in den Armen von Thorsten Kirschbaum. Gezählt hätte ein mögliches Tor allerdings nicht, da Schiedsrichter Michael Weiner vorher ein unfaires Spiel gesehen hatte. Auf der anderen Seite führte Foul nach einem ungeschickten Zweikampf von Cheikh Gueye schließlich zur nächsten aufregenden Szene. Der Rechtsverteidiger wollte an der Strafraumgrenze den anrauschenden Alexander Bittroff stoppen, ließ sich aber einmal ausspielen und zog dann dem Lausitzer das Standbein weg. Es folgte das fällige Duell zwischen Torwart und Elfmeterschützen, dass der Cottbuser Ivica Banovic gegen Benjamin Kirsten souverän gewann. Nach einer halben Stunde lag Dynamo mit 0:2 im Hintertreffen und war bis zum Pausenpfiff dann völlig von der Rolle. So hatte man sich diesen Auswärtsauftritt nicht vorgestellt.

Die Hoffnung auf eine bessere zweite Halbzeit keimte auf, als die Schwarz-Gelben mit viel mehr Schwung zurück auf den klatschnassen Rasen kamen. Nachdem Idir Ouali nach einem Eckball den abgewehrten Ball zurück in den Cottbuser Strafraum stocherte, nahm Dynamo-Kapitän Robert Koch das erste Mal das gegnerische Gehäuse als Zielscheibe unter Beschuss, allerdings verfehlte er das Tor zu deutlich. Zehn Minuten waren nach der Pause gespielt, als es im Strafraum der Lausitzer hoch her ging. Idir Ouali, der heute zu den aktivsten und lauffreudigsten Dresdnern gehörte, erhielt von Robert Koch einen guten Pass in den Raum, sprintete zum wiederholten Mal über seine Seite nach vorn und fiel im Strafraum nach einem Zweikampf von Alexander Bittroff zu Boden. Als Foul wurde dieser Einsatz wohl berechtigt nicht gewertet, trotzdem gab es anschließend eine Rudelbildung, die Schiedsrichter Michael Weiner nach Rücksprache mit seinen beiden Assistenten mit drei Gelben Karten für Ouali, Bittroff und Koch beendete. Mitte der zweiten Hälfte hätten die mitgereisten Dynamo-Fans dann beinahe Grund zum Jubeln gehabt, als Mickael Poté einen Flankenball per Kopf fast ins Tor befördert hätte, doch der linke Pfosten machte seinem Namen alle Ehre und verhinderte den möglichen Anschlusstreffer.

Diese Gelegenheit sorgte in den nächsten Minuten allerdings wieder für einen Schub bei Energie, die durch Boubacar Sanogo und Marc-Andre Kruska beste Möglichkeiten hatten, die Führung der Cottbuser auszubauen. Benjamin Kirsten konnte Schlimmeres mit tollen Paraden aber vereiteln. In der 74. Minute tauschte Dynamo-Trainer Ralf Loose das erste Mal. David Solga kam für Cristian Fiel ins Spiel und sorgte mit seiner ersten Aktion gleich für die nächste Verwarnung. Für ein Foul von hinten an der Seitenlinie kassierte er eine Gelbe Karte. Nur 60 Sekunden später ging der Mittelfeldspieler in einen Zweikampf, um den schnellen Angriff der Lausitzer zu stoppen. Ein Pfiff, ein Griff in die Hosentasche, ein ungläubiges Gesicht und ein innerlicher Fluch ließen das Unheil erahnen, dass nun auf Dynamo einprasselte. Nach nur drei Minuten musste der eben erst ins Spiel gekommene David Solga die Segel schon wieder streichen und nach seiner zweiten Gelben Karte vom Platz. Die Schwarz-Gelben stellten sich nun mit zehn Mann gegen die konterstarken Gastgeber, doch die Hoffnung auf eine Wende im Ostduell ging mit diesem Augenblick nachvollziehbar verloren. Die ersten Dynamo-Fans verließen frustriert und enttäuscht das Stadion. Cottbus zog nochmal die Zügel an und wollte mit dem dritten Tor auch dem eigenen Publikum noch eine gute Aktion bieten, doch bei zwei Versuchen von Daniel Adlung war Benjamin Kirsten jeweils spektakulär zur Stelle.

An der Niederlage änderte das aber nichts mehr, so dass die Schwarz-Gelben nun mit der vierten Pleite in Folge im Tabellenkeller verharren und am Freitag im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt einmal mehr mächtig unter Zugzwang stehen, um die aufkommende Unruhe im Umfeld nicht noch größer werden zu lassen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Abpfiff 90.(+2) Dynamo verliert mit 0:2 in Cottbus.

  • Wie gehts weiter? Ganz sicher erstmal am Freitag mit einem Heimspiel gegen den FSV Frankfurt. Was, wann und wo dann alles geschehen muss, überlassen wir euch. Wir verabschieden uns bis nächste Woche. Danke an alle!

  • Poté in der Fankurve Der Stürmer ist zuerst bei den Fans, schmeißt sein Trikot über den Zaun. Der Rest geht nach, aber so richtig scheint da heute keine Bindung aufzukommen. Die Pfiffe halten sich in Grenzen, die Laune ist selbst dafür zu sehr am Boden.

  • Enttäuschung Spieler, Fans und auch wir sind konstatiert und lassen die Köpfe hängen. Ein Tag zum Vergessen, ein Spiel ohne Erinnerungswert aus Dynamo-Sicht.

  • 90.(+1) Cottbus jetzt auch mit einem Franzosen auf dem Feld. Es kommt Rippert.

  • 90.(+1) Engel geht vom Platz.

  • Zuschauer 90.(+1) Das Spiel verfolgten heute 20.500 Zuschauer, davon waren 3.000 aus Dresden, von denen sich ein Teil schon auf dem Heimweg gemacht hat.

  • Adlung gegen Kirsten 90. Das Duell gibt es heute zum gefühlten dritten Mal, aber wieder ist Kirsten der Sieger, kann glänzend den Schuss des Cottbuser abwehren.

  • 89. Für ihn kommt mit Glasner ein neuer Stürmer ins Spiel.

  • 89. Torjäger Sanogo muss ohne Treffer die Partie verlassen.

  • Kirsten pariert 89. Der Cottbuser spielt den Ball direkt auf das Tor, aber der Dresdner Keeper ist da und schlägt den Ball zur Seite.

  • Gelb für Gueye 88. Wenigstens in der Kartenstatistik führt Dynamo heute. Der Rechtsverteidiger bringt Adlung vor dem Strafraum zu Fall.

  • Blitztabelle 87. Wir korrigieren uns. Am heutigen Tag gibt es einfach keine guten Neuigkeiten. Bleibt es so, steht Dynamo auf dem Relegationsplatz. Osnabrück, wir kommen! (Spaß)

  • Ingolstadt führt 86. Die einzig gute Nachricht kommt aktuell aus Bayern, wo Ingolstadt gegen Regensburg mit 3:2 führt. Dynamo bleibt vermutlich so noch vor dem Strich in der Tabelle, auch wenn das natürlich kaum ein Trost sein kann.

  • Schuss von Sanogo 85. Brégerie liefert sich mit dem Stürmer ein hartes Duell, doch Sanogo kommt trotzdem zum Schuss, der jedoch am Tor vorbeigeht.

  • Freistoß für Cottbus 84. Die Gastgeber bekommen nochmal einen Freistoß von der rechten Seite. Kirsten ist da, boxt das Leder aus dem Strafraum.

  • harte Wochen vor Dynamo 83. Nach dem heutigen Spiel und der prekären Situation stehen schwierige Zeiten vor den Schwarz-Gelben. So spielt ein Absteiger, würde man sagen, und während die letzten Spiele die Leistung, nur die Ergebnisse nicht stimmten, passt heute gar nichts zusammen.

  • Trojan mit dem Po 81. Der Tscheche schmeißt sich nach einem Konter in den Ball von Engel, der nach einem Abpraller zum Schuss gekommen ist.

  • 81. Filip Trojan kehrt nach seiner genesenen Verletzung zurück auf den Platz.

  • 81. Jungwirth wird ausgewechselt.

  • Schuss von Adlung 79. Der Cottbuser probiert es nach vielen Flanken jetzt selbst mal, verzieht aber doch ganz schön.

  • Solga mit Gelb-Rot 78. Es ist nicht zu fassen. Keine fünf Minuten im Spiel, schon wieder unter der Dusche. Dynamo nur noch mit zehn Mann.

  • Ouali, immer wieder der Franzose 76. Losilla holt sich vor dem Strafraum den Ball, kann im Fallen noch auf Ouali spielen, der zur Grundlinie zieht und aus spitzem Winkel an Kirschbaum scheitert.

  • Gelb für Solga 75. Der gerade erst eingewechselte Mittelfeldspieler kassiert nach einem Foul von hinten in die Beine von Adlung eine Verwarnung.

  • 74. Für den Routinier kommt nun Solga ins Spiel.

  • 74. Fiel geht raus, hatte eine Auswechslung angezeigt.

  • Ouali bester Dynamo 73. Der Mittelfeldspieler hat heute wieder viele Aktionen und ist bisher der auffälligste Akteur in den Reihen von Dynamo.

  • Cottbus kontert 72. Dynamo wirft viel nach vorn und bietet den Gastgebern damit viele Räume in der eigenen Hälfte, die bisher aber noch ungenutzt sind.

  • 72. Stiepermann bestreitet nach Verletzungspause wieder eine Partie.

  • 72. Fandrich geht aus dem Spiel.

  • Kopfball knapp vorbei 71. Wieder war es Sörensen, der aus zwölf Metern nach oben gestiegen war, aber sein Kopfball geht knapp am Tor vorbei.

  • Glanztat von Kirsten 69. Das war schon fast das dritte Tor für Cottbus. Kruska kommt nach einem Pass von Adlung frei vor dem Dresdner Keeper zum Schuss, aber mit einem Reflex klärt Kirsten zur Ecke.

  • Sanogo bringt Gefahr 67. Adlung kann von der Strafraumgrenze den Ball an den langen Pfosten schlenzen, wo Sanogo den Fuß hinhält, aber das Leder knapp neben den Pfosten setzt. Die bisher beste Aktion des torgefährlichen Energie-Stürmers.

  • Ouali mit dem Schuss 66. Dynamo kämpft jetzt und bekommt offensive Aktionen, doch der Schuss des Franzosen ist zu lasch, um ein Problem für den Cottbuser Keeper zu werden.

  • Schlagabtausch 65. Auf der anderen Seite kontert Energie, doch bevor der Ball von außen in die Mitte abgelegt wird, blockt Savic die Kugel. Den direkten Nachschuss kann sich Kirsten im Nachfassen dann sicher angeln.

  • Pfosten 64. Jetzt hat Dynamo aber Pech. Poté kommt fast aussichtslos per Kopf an den Ball, legt ihn in die Ecke, doch dann steht das Gebälk im Weg. Schade, denn ein Tor wäre wichtig gewesen.

  • Glück für Dynamo 62. Bittroff rennt in den Strafraum dem Ball nach, war dabei zu schnell und steht deshalb auch im Abseits. Das wäre sonst sehr brenzlig geworden.

  • Schuppan mit Flanke 60. Der Mittelfelspieler zieht den Ball nach innen, wo Koch lauert, aber die Kugel holt sich Kirschbaum direkt in seine Arme.

  • Gelb für Cottbus 59. Auch Bittroff bekommt für seine Teilnahme an der Rudelbildung eine Verwarnung. 2:1 für Dynamo, wenn man die Gelben Karten als Grundlage nimmt.

  • Gelb auf für Koch 58. Der Dresdner Kapitän hatte sich beschwert, dass es keinen Pfiff für Ouali gab.

  • tolle Chance für Dynamo 57. Eigentlich war es ein feiner Spielzug nach vorn. Koch hatte den Ball auf die linke Seite gelegt, wo Ouali in den Strafraum eindringen konnte, aber leider blieb dieser Versuch erfolglos.

  • Gelb für Oauli 56. Der Franzose bekommt wegen einem Rempler die Gelbe Karte. Vorher war er im vollen Lauf im Strafraum von den Beinen geholt worden. Die Fernsehbilder beweisen aber, dass es kein Elfmeter war.

  • Rudelbildung 56. Jetzt geht es erstmal heiß her im Cottbuser Strafraum.

  • Cottbus im Angriff 54. Fandrich kann sich aus dem Mittelfeld heraus bis in den Strafraum schleichen. Sein Schuss wird jedoch zur Ecke abgeblockt. Das sieht aber aus Dresdner Sicht zu einfach aus, was er da machen konnte.

  • Dynamo-Fans machen Stimmung 52. Die mitgereisten Anhänger der Schwarz-Gelben legen in ihrem Block trotz Rückstand und aussichtsloser Lage einen guten Support hin und singen weiter lautstark.

  • Dynamo besser drauf 50. Die Schwarz-Gelben sind mit mehr Elan auf dem Platz, das spürt man schon nach fünf Minuten. Ob das reicht, hier nochmal in die Partie zurückzukommen, warten wir mal ab.

  • Kopf oder Hand? 48. Die Dynamo-Fans schreien, der Redakteur neben uns auch, aber spätestens die Fernsehbilder klären auf, dass es sich beim Abwehrversuch von Börner vor Poté um kein verbotenes Spiel handelte.

  • Koch fast mit dem Tor 47. Nach einem Ecball kann die Abwehr der Gastgeber nicht klären. Ouali stochert den Ball wieder in die Mitte, wo am Elfmeterpunkt Koch einfach mal abzieht und nur knapp das Gehäuse verfehlt.

  • Konzept für die zweite Hälfte? 46. Dynamo schafft hier entweder die Wiederauferstehung oder wird im Regen untergehen.

  • harte Kritik von Geyer In der Halbzeitpause schimpft der ehemalige Coach beider Vereine mit der Dresdner Mannschaft und geht mit einigen Spielern der Schwarz-Gelb namentlich hart ins Gericht. Leider wundert eine solche Meinung nicht nach dem bisherigen Auftritt der Elf in Cottbus.

  • Fasching in Cottbus 11.11., aber schon kurz vor halb drei. Trotzdem tanzen auf dem Rasen zu Polka-Musik kleine und große Funkenmariechen. Heißen die so? Jedenfalls hüpfen und springen sie wie wild herum. So wie Herrmann Gerland in seinen besten Zeiten am Spielfeldrand.

  • keine Wechsel bei beiden Mannschaften 45. Die Teams sind unverändert aus der Kabine gekommen.

  • Wiederanpfiff 45. Es geht weiter, hoffentlich besser als im ersten Durchgang.

  • Halbzeit 45. Es geht in die Kabine, in der es zumindest bei Dynamo richtig laut werden sollte.

  • Cottbus steht kompakt 43. Die Gastgeber bauen bei gegnerischem Ballbesitz ebenso trotz Führung ein Bollwerk auf, nur Sanogo wartet einsam in der anderen Hälfte, während sich der Rest um den Strafraum breit macht.

  • Warten auf den Halbzeitpfiff 40. Dresden ist so weit weg vom Anschlusstreffer, wie der Sommer, raunt neben uns ein Reporter ins Mikrofon. Leider hat er Recht.

  • Einwurf als Strohhalm 39. Ein Einwurf kann aber nicht unser Anspruch sein, aber vielleicht ist das der Strohhalm, an dem wir uns erstmal festhalten. Denn auf dem Platz sieht es momentan nicht danach aus, dass hier noch vor der Pause etwas Positives für Schwarz-Gelb passiert.

  • Poté mit Einsatz 38. Der Stürmer beißt, legt sich den Ball am Gegenspieler zwar zu weit vor, läuft aber trotzdem nach und holt an der Eckfahne noch einen Einwurf für sein Team heraus.

  • Cottbus lässt Dynamo spielen 36. Die Gastgeber führen deutlich und klar, lassen die Schwarz-Gelben jetzt mal gewähren, um selbst auf Konter zu lauern.

  • neue Taktik? 35. Eigentlich kann man jetzt hier alles auf Angriff setzen, denn die Verteidigung hat trotz Verstärkung bisher nicht funktioniert.

  • Verunsicherung bei Dynamo 34. Die Spieler scheinen jetzt die Nerven zu flattern. Savic kann aus der Abwehr den Ball nicht nach vorn bringen, vertändelt ihn dann fast und spielt ihn lieber ins Seitenaus, um den Cottbuser Angriff zu verhindern.

  • sprachlose Gesichter 32. Auf den Rängen und auch bei uns scheint erstmal etwas Ratlosigkeit zu herrschen, denn die richtigen Worte zur Kommentierung des bisherigen Spieles fehlen uns noch.

  • 2:0 31. Banovic verwandelt sicher, täuscht kurz an und verlädt Kirsten in andere Ecke.

  • Elfmeter für Cottbus 30. Gueye hat im Strafraum gefoult.

  • Kirsten als Boxer 28. Die Flanke kommt nach innen, aber der Dresdner Keeper ist da und haut das Leder aus dem Strafraum.

  • erster Eckball für Cottbus 26. Nun gilt es, hinten aufzupassen. Fiel kämpft, kann den Ball aber nur auf Kosten eines Eckballs klären.

  • Feuer im Spiel 25. Nein, keine verbotene Pyrotechnik, aber auf dem Rasen geht jetzt die Post ab. Erst ist wieder der agile Ouali im Strafraum der Cottbuser, sein Schuss wird aber abgeblockt. Energie kontert im eigenen Stadion, aber Jungwirth ist eher am Ball und klärt, wird dabei von den Beinen geholt.

  • Fiel mit Schwung 24. Dynamo ist im Vorwärtsgang. Wieder kommt die Flanke von Gueye in den Strafraum. Den abgewehrten Ball legt Schuppan auf Fiel, der auf das Tor schlenzen will, aber er zielt zu ungenau.

  • Poté mit dem Kopf 23. Der Ball fliegt Gueye vor die Füße, der direkt nach innen flankt, wo Poté erneut mit dem Kopf zur Stelle ist, aber zu unplatziert agiert, um es mal freundlich auszudrücken.

  • Ouali kreuzgefährlich 21. Das wäre es gewesen. Wieder schickt Fiel den Franzosen über links. Der Ball wird zwar abgeblockt, aber Ouali sprintet energisch auf die Kugel zu, die am Strafraumeck freiliegt. Sein Direktschuss wird aber abgeblockt.

  • Dominanz der Gastgeber 20. Die Hausherren haben mehr Spielanteile, während Dynamo erstmal abwartend spielt und im Spiel nach vorn auch wenig Risiko geht.

  • keine Gefahr für Dynamo 19. Adlung hebt den Ball allerdings über das Tor, so dass keine Gefahr entsteht. Den wollte er scheinbar in die lange Ecke lupfen, aber Messi wohnt in Barcelona, nicht in Cottbus.

  • Fiel steigt ein 18. Der Routinier holt den Schützen von eben rustikal von den Beinen, Cottbus bekommt einen Freistoß.

  • Schuss von Fandrich 17. Der Cottbuser Mittelfeldspieler zieht aus gut 20 Metern zentral vor dem Strafraum ab, aber der Ball geht am Pfosten knapap vorbei. Kirsten wäre allerdings auch zur Stelle gewesen.

  • viel Geschehen im Mittelfeld 15. Beide Mannschaften stehen hinten sicher, so dass sich aktuell der Ball viel im Mittelfeld aufhält und von einer Mannschaft zur anderen wandert.

  • erste Dynamo-Chance 13. Fiel schickt über links Ouali, der schon wieder viel in Bewegung ist. Er kann den Gegenspieler abschütteln und flanken. Der Ball landet direkt bei Poté auf dem Kopf, der aber direkt in die Arme von Kirschbaum legt.

  • taktische Aufstellung 12. Jungwirth scheint den linken Verteidiger auszufüllen, während Schuppan weiter vorn auf der Außenbahn postiert ist. Bei gegnerischen Ballbesitz rückt Jungwirth mit ins Zentrum der Abwehr.

  • sicheres Spiel 11. Aus der Abwehr heraus wird der Ball nach vorn getragen. Ouali legt dann das Leder am Gegenspieler vorbei, wird aber gehalten. Das gibt Freistoß in Mittelfeld.

  • schnelle Ernüchterung 9. So ein frühes Gegentor ist, da müssen wir nicht drumherum reden, ziemlich blöd. Jetzt sammeln wir uns erstmal, auch die Mannschaft scheint nicht geschockt zu sein.

  • Gegentor 8. Von der linken Strafraumecke kommt die Flanke an den langen Pfosten, wo der kleine Jungwirth gegen den langen Sörensen keine Chance hat. Mit dem Kopf nickt der Cottbuser ein.

  • 1:0 7. Da fällt auch schon ein Tor, leider für die falsche Mannschaft.

  • Schiedsrichter 6. Die Partie steht unter der Leitung von Michael Weiner, der an den Linien von Holger Henschel und Guido Kleve unterstützt wird.

  • Kirsten in sonderbaren Farben 5. Der Dresdner Keeper spielt heite mit blauen Hosen und Stutzen und einem weißen Trikot. Das sieht ein wenig so aus, wie das DDR-Nationaltrikot gegen Ende der 80er Jahre.

  • erste Gelegenheit für Cottbus 3. Engel kann einen Ball von der anderen Seite von der rechten Strafraumgrenze direkt in die Mitte ablegen, wo ein Lausitzer den Fuß hinhält. Die Kugel geht aber weit über das Tor.

  • Stadion fast ausverkauft 1. Die Hütte hier ist mal wieder gut besucht. Und die knapp 3.000 Dynamo-Fans sorgen zum Feiertag für die Lausitzer für die richtige Atmosphäre.

  • Dynamo in schwarz-gelb 1. Die Dresdner spielen in ihren Farben, zuerst mit den eigenen Fans im Rücken, die Gastgeber spielen in rot-weiß.

  • Anpfiff Es regnet, das Wetter ist mies, aber egal: Wenn Dynamo spielt, sind wir da.

  • Drückt die Daumen! Es wird also heute Zeit, die 15 Jahre andauernde Sieglosigkeit im Stadion der Freundschaft zu beenden. Ein Punkt wäre sicher auch ein schönes Geschenk.

  • letzter Sieg in Cottbus: 1997 konnten die Dresdner letztmalig in der Lausitz gewinnen. Nachdem Energie 55 Spiele vorher von Dynamo bezwungen wurde und danach nie wieder als Verlierer das Feld verließ, kam die SGD, um diese Serie zu brechen.

  • Fahnenparade: Den Rasen betreten jetzt sogenannte Fahnenträger, die nun mit ihren Schwenkelementen wedeln, während gefühlt 20 Nachwuchskicker die Fahne des FC Energie unter den Klängen klassischer Musik zum Mittelkreis tragen.

  • kein Gewinner: Irgendwie gibt es aber keinen Sieger, so dass nun die eine Hälfte mit Energie auflaufen muss, die andere mit Dynamo den Rasen betreten darf.

  • Kinderfestspiele: Vor einem Tor müssen zwei Nachwuchsmannschaften aus der Umgebung in einem Wettkampf, der an "Mach mit, mach´s nach, mach´s besser" erinnert, ermitteln, wer mit welcher Mannschaft auflaufen darf.

  • stockende Stromversorgung: Im Lausitzer Stadionprogramm hat man Dynamo vor der Saison weiter oben erwartet und nun "klemmt die Stromversorgung". Klassenerhalt heißt das Ziel und das ist auch gut so.

  • gute alte Zeiten: Zu DDR-Zeiten waren die Kräfteverhältnisse eindeutig: Dresden holte 15 Titel, Cottbus war überhaupt nur sieben Jahre erstklassig und gewann in der DDR-Oberliga nie gegen Dynamo (vier Remis, zehn Niederlagen).

  • Bilanz spricht für Cottbus: Dynamo hat nur eines von sechs Zweitligaspielen gegen die Lausitzer gewonnen - das letzte im Dezember 2011 zuhause mit 2:1.

  • Energie oben dran: Die Lausitzer klopfen nach einem guten Saisonstart in der Tabelle an den Aufstiegsplätzen an. In den letzten fünf Spielen gelang Cottbus aber nur ein Sieg (im letzten Heimspiel mit 1:0 gegen 1860 München).

  • Dynamo braucht Punkte: Seit vier Spielen sind die Schwarz-Gelben sieglos, zuletzt gab es sogar erstmals seit November 2011 wieder drei Niederlagen in Folge.

  • Peter Hauskeller: Der Dresdner Stadionsprecher verkündet gerade von der Pressetribüne aus die Aufstellung der Schwarz-Gelben und gibt dann wieder zu seinem Kollegen aus Cottbus runter auf den Rasen.

  • Spannung vor dem Spiel: Ralf Loose hat mit Ausnahme von Losilla die gleiche Startaufstellung aus dem Pokalspiel in Hannover aufgeboten. Überrascht er seinen Kollegen Rudi Bommer mit einer Fünfer-Abwehrkette oder wird Jungwirth die dritte Postion im Mittelfeld übernehmen? Wir lassen uns mal überraschen.

  • erfahrene Mannschaft bei Cottbus: Die Gastgeber starten mit profi-erfahrenen Kickern in das Spiel: Banovic, Möhrle, Kruska und Sanogo gehören dazu.

  • Ersatzbank: Zur Einwechslung wären heute bereit: Fromlowitz, Trojan, Fort, Thoelke, Solga, Leistner und Kitambala.

  • Aufstellung: Dynamo Ralf Loose hat für das Spiel folgende Startelf nominiert: Kirsten - Savic, Gueye, Brégerie, Schuppan - Fiel, Losilla, Ouali, Koch, Jungwirth - Poté

  • Flutlicht: Wir haben es jetzt kurz vor 13 Uhr und wenn man so auf den lichtgefluteten Rasen schaut, hat man das Gefühl, dass hier gleich ein Abendspiel stattfindet.

  • 13. Spieltag der 2, Bundesliga: Hallo und Herzlich Willkommen. Dynamo gastiert heute bei Energie Cottbus. Anpfiff der Partie ist um 13:30 Uhr.