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14. Spieltag SG Dynamo Dresden - FSV Frankfurt

Mickael Poté: "Wir spielen für Dynamo Dresden."

„Wir spielen und arbeiten für den Club, für Dynamo Dresden“, sagte Stürmer Mickael Poté, als er vor der Partie am Freitag gegen den FSV Frankfurt auf die sportliche Lage des Vereins und die daraus entstandenen Diskussionen angesprochen wurde. Der Torschütze vom Dienst hat bereits mit ähnlichen Situationen in Frankreich seine Erfahrungen gemacht. Der letzte Treffer gelang dem Angreifer Ende Oktober in Hamburg, als er zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung gegen St. Pauli für die Schwarz-Gelben traf. Klagen möchte er darüber aber nicht, sondern weiter an sich und mit der Mannschaft arbeiten, damit es wieder Dynamo-Tore zu bejubeln gibt. „Der Fußball bringt solche Momente mit sich, in denen es einfach nicht läuft. Das anstehende Spiel wird schwierig für uns, aber wir werden keine Angst haben und müssen in der Anfangsphase cool bleiben“.

Diese Lockerheit demonstriert auch Cheftrainer Ralf Loose, für den es am Freitag gegen den Sechsten der Tabelle so wie immer um drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt geht. „Die SG Dynamo Dresden ist wichtig, nicht der Trainer“, sagt er einfach so und lässt die fragenden Journalisten wissen, dass er sich ausschließlich auf das Spiel konzentriert. Der 49-Jährige kennt das Fußballgeschäft genau und weiß um die Bedeutung der Partie gegen die Hessen aus Frankfurt-Bornheim: "Ich bin der Erste, der den Erfolg zurück will und diese Einstellung auch vorlebt.“ Von seinen Schützlingen verlangt er vor heimischer Kulisse eine kämpferische Leistung. „Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minuten präsent sein und die Dinge auf dem Platz in die richtige Richtung lenken, also die gegnerische Abwehr mehr beschäftigen als die eigene.“ Um das zu erreichen, denkt der Trainer über eine Anpassung des Spielsystems nach, auch vor dem Hintergrund, mindestens zwei Tore selbst zu erzielen. Denn die Abwehr der Schwarz-Gelben zeigte sich nicht immer sattelfest, so dass ein Gegentor nie auszuschließen ist. „Wir müssen mit Biss auftreten und über die Außenbahnen permanent mutig nach vorn spielen, um die Stürmer mit Vorlagen zu füttern." Idir Ouali gelang das in Cottbus über die linke Seite schon hin und wieder, aber diesmal hofft der Coach darauf, dass auch über die andere Außenbahn mehr Gefahr für das gegnerische Tor ausgestrahlt wird.

Personell muss Ralf Loose auf den gelb-rot gesperrten David Solga verzichten. Außerdem fällt Cüneyt Köz mit Muskelfaserriss aus und nach seiner Verletzungspause hat Petar Sliskovic noch zuviel Trainingsrückstand und wird deshalb auch nicht mit im Kader stehen. Die Gäste aus Hessen müssen einige prominente Ausfälle kompensieren. Kapitän Björn Schlicke sitzt eine Rotsperre ab, der Brasilianer Gledson sowie Zafer Yelen, Tofan Tosunoglu und Marcus Gaus kämpfen in der Reha um ein Comeback auf dem Fußballplatz.

In der letzten Spielzeit gab es zwischen Dynamo Dresden und dem FSV Frankfurt zweimal ein Unentschieden. Vor heimischen Publikum stand im Dezember 2011 am Ende ein 2:2 auf der Anzeigetafel. Die Schwarz-Gelben konnten durch ein frühes Tor von Robert Koch und ein Eigentor des Gegners kurz nach der Pause zweimal in Führung gehen, doch mit schwarz-gelben Geschenken zum Advent bescherte man den Gästen einen unverhofften Punktgewinn. Muhamed Subasic sorgte erst mit einem Eigentor per Kopf für den Ausgleich, in der Schlussphase sicherten sich die Gäste dann durch einen Elfmeter einen Zähler. Im Rückspiel gab es im Mai 2012 zum Abschluss der Saison ein 1:1. Auch da lag Dynamo durch den letzten Treffer von Zlatko Dedic im Dynamo-Trikot vorn, bevor Ilijan Micanski für die Hessen traf.

Die Zeit für Geschenke ist in Anbetracht der prekären Tabellensituation jedoch vorbei, zumal das Weihnachtsfest noch in weiter Ferne ist. Dynamo braucht gegen den überraschend gut in die Saison gestarteten FSV Frankfurt einen Heimsieg, um einerseits den endgültigen Absturz ans Tabellenende und damit das Leuchten der rote Laterne in Elbflorenz zu vermeiden, andererseits die Nerven der vielen Dynamo-Fans zu schonen und den Rücken des Trainers, mit dem der Aufstieg und der Klassenerhalt gelang, in dieser sicherlich nicht einfachen Phase für den Verein zu stärken. Ralf Loose erwartet eine hochinteressante Partie, in der er nicht nur von jedem seiner Spieler einen guten Auftritt erwartet, sondern sich von den Rängen auch die Unterstützung der Mannschaft wünscht.

Dynamo kämpft sich zum Heimsieg

Dynamo hat das Heimspiel gegen den FSV Frankfurt mit 2:1 gewonnen. In einer wahnsinnig intensiven ersten Viertelstunde brachte Sebastian Schuppan seine Mannschaft mit zwei Toren frühzeitig in Front. Zunächst versenkte er nach fünf Minuten nach einem Eckball die Kugel aus Nahdistanz im gegnerischen Tor, zehn Minuten später trat er nervenstark vom Elfmeterpunkt an, nachdem Filip Trojan im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Mit der komfortablen 2:0-Führung im Rücken gelang es den Schwarz-Gelben danach nicht, das Spiel in die eigenen Hände zu nehmen. Frankfurt wurde durch die Einwechslung von Yun stärker und kam zu mehreren Gelegenheiten.

In der zweiten Halbzeit wurde es dann turbulent. Nach Foul an Mickael Poté durfte Sebastian Schuppan erneut vom Punkt antreten, scheiterte aber diesmal am rechten Pfosten. Im direkten Gegenzug erzielten die Bornheimer dann durch Mathew Leckie den Anschlusstreffer und bei Dynamo begann das geschlossene Nervenflattern. Als Mickael Poté dann noch mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz gehen musste, schwante den 20.133 Zuschauern nichts Gutes. Doch mit Glück und Geschick brachten die Dresdner die knappe Führung über die Zeit und holen sich drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Gäste aus Frankfurt mussten auf einige Stammkräfte verzichten, während Dynamo-Trainer Ralf Loose nur eine einzige Änderung zum letzten Spiel in seiner Startelf vornahm. Für Florian Jungwirth rückte Filip Trojan in die Mannschaft. Schon in den ersten Spielminuten zeigten die Schwarz-Gelben mit breiter Brust, dass ihnen die Bedeutung dieser Partie bewusst war. Robert Koch hatte als Erster die Führung auf dem Fuß, aber sein Heber aus guter Position ging über den Kasten von Patric Klandt. Kurz darauf klingelte es aber doch im Tor der Bornheimer. Ein Eckball fiel dem Linksverteidiger direkt vor die Füße und aus Nahdistanz hatte er keine Mühe, das Leder im Kasten der Frankfurter unterzubringen. Jubelnd drehte der Torschütze ab und ließ sich an der Eckfahne von seinen Mitspielern beglückwünschen. Dabei ging leider auch die Eckfahne zu Bruch. Mickael Poté, der von Schiedsrichter Florian Steuer als Übeltäter ausgemacht wurde, bekam dafür eine Gelbe Karte. Die frühe Führung sollte dem Spiel der Schwarz-Gelben Sicherheit geben und auch den sangesfreudigen Fans auf den Rängen dürfte in diesen Momenten der eine oder andere schwere Stein vom Herzen gefallen sein.

Wenige Minuten später schien der Abend in die richtige Richtung zu tendieren. Filip Trojan dribbelte sich vor den Strafraum und wurde schließlich energisch zu Fall gebracht. Die Landung legte er im Sechzehner hin, so dass trotz Protesten der Frankfurter ein Elfmeter für Dynamo heraus kam. Sebastian Schuppan nahm sich die Kugel und legte sie souverän in die linke Ecke. 2:0 für Dresden und das Stadion erwachte zum Freudentanz. Der Spielstand sorgte auf den Rängen für große Erleichterung und es schien fast so, als ob den Schwarz-Gelben bis zu diesem Zeitpunkt der Fußballgott zu 100 Prozent zur Seite steht. Anthony Losilla hätte mit einem fulminanten Fernschuss fast schon das dritte Tor erzielt, doch der Franzose fand seinen Meister im Frankfurter Keeper. Gäste-Trainer Benno Möhlmann reagierte nach 20 Minuten mit einem Wechsel und brachte den Südkoreaner Ju Tae Yun. Ab diesem Zeitpunkt drehte sich die Partie zugunsten der Bornheimer, die immer besser ins Spiel fanden und zu einigen Torschussmöglichkeiten kamen. Die beste davon hatte John Verhoek, der einen platzierten Kopfball auf das Tor von Benjamin Kirsten brachte, der das Spielgerät mit den Fingerspitzen noch an den Pfosten lenken konnte. Mit Glück und Frankfurter Unvermögen, aus der sichtbaren Überlegenheit kein Kapital zu schlagen, konnten sich die Schwarz-Gelben in die Halbzeit retten.

Mit einem Wechsel im defensiven Mittelfeld, Giannis Papadopoulos kam für Cristian Fiel ins Spiel, stabilisierte Ralf Loose zunächst den Abwehrverband und brachte später mit Lynel Kitambala für den ausgelaugten Filip Trojan einen frischen Offensivspieler. Mit einer Rudelbildung startete der zweite Durchgang sehr hektisch. Sebastian Schuppan war nicht damit einverstanden, dass sein Frankfurter Gegenspieler gestikulierend einen Strafstoß einforderte und löste damit echte Emotionen auf dem Spielfeld aus. Zu diesem Zeitpunkt der Partie hatten die Schwarz-Gelben im eigenen Strafraum permanent keine leichte Arbeit zu verrichten und lieferten ein regelrechtes Feuerwerk an Kopfbällen ab. Aus dem einen oder anderen Klärungsversuch ergaben sich für die Dresdner dann gute Kontermöglichkeiten. Idir Ouali scheiterte jedoch nach einem Sololauf über die rechte Seite am gut parierenden Patric Klandt.

Nach einer guten Stunde Spielzeit wollte sich dann Mickael Poté im Strafraum durchsetzen und wurde dabei von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter zeigte erneut auf den Punkt und für Dynamo ergab sich die große Möglichkeit zur Vorentscheidung. Der Doppeltorschütze Sebastian Schuppan schnappte sich die Kugel und ließ den Frankfurter Keeper in die falsche Ecke fliegen. Allerdings hatte der Linksverteidiger seine Rechnung ohne den Pfosten gemacht, von wo der Ball zurück in den Strafraum sprang. Nicht so schlimm, dachten sich wohl die meisten Zuschauer und auch die Spieler auf dem Rasen, denn noch stand eine komfortable 2:0-Führung auf der Anzeigetafel. Wie schnell sich das Blatt jedoch wenden kann, zeigte sich im direkten Gegenzug. Mathew Leckie konnte sich gegen Vujadin Savic und Giannis Papadopouos durch die Dynamo-Abwehr schmuggeln und hatte nur noch Benjamin Kirsten vor sich. Mit einem geschickten Heber setze er den Ball in die lange Ecke und brachte die Frankfurter damit wieder zurück ins Spiel.

Bei den Hausherren begann nun das große Nervenflattern. Die Bornheimer rochen nun wieder Morgenluft und zogen die Zügel auf dem Feld noch einmal an, doch mit vereinten Kräften gelang es der Dynamo-Abwehr, das eigene Tor erfolgreich zu verteidigen. Die mitfiebernden Fans auf den Rängen, die sich trotz niedriger Temperaturen mit lautstarken Gesängen warm hielten, hatten dann den nächsten Torschrei auf den Lippen. Cheikh Gueye brachte eine Flanke in den Strafraum, wo Mickael Poté mustergültig zum Kopfball ansetze, doch mit einem Reflex konnte Patric Klandt das Leder zur Ecke abwehren.

Ähnlich verlief eine Konterchance über den eingewechselten Lynel Kitambala, der allein auf das gegnerische Tor zulief und den Ball am Keeper vorbeilegen wollte, aber Klandt reagierte souverän und vereitelte die gute Gelegenheit mit seiner ganzen Erfahrung. Die dritte wirklich sichere Konterchance hatte dann erneut Mickael Poté, doch sein straffer Schuss war kein Problem für den Frankfurter Torwart. Als sich der Dynamo-Stürmer dann dazu hinreißen ließ, den Ball vor einem Strafstoß wegzuschlagen, um Zeit zu schinden, bekam er zum Ärger der Heimfans vom Schiedsrichter seine zweite Gelbe Karte und musste damit frühzeitig duschen gehen. Der Fußballgott schien sich in diesen Augenblicken aus Dresden verabschieden zu wollen und irgendwie hatte man nach den vielen negativen Erfahrungen der letzten Wochen kein gutes Gefühl.

In einer hektischen Schlussphase mit weiteren Gelben Karten und einem Platzverweis für Yannik Stark, der ebenso mit Gelb-Rot nach einem Rempler an Kirsten vom Platz musste, kämpften die verbliebenen zehn Schwarz-Gelben mit vereinten Kräften und den emotional mitgenommenen Anhängern auf den Rängen, die jetzt bedingungslos die Mannschaft unterstützten, um die drei wichtigen Punkte, die fast schon greifbar waren. Kurz stockte allen Dynamo-Fans in der Nachspielzeit dann noch einmal der Atem, als ein Frankfurter im Strafraum nach einem Zweikampf mit Romain Brégerie zu Fall kam. Zum Leidwesen von Gäste-Trainer Benno Möhlmann, der vom Schiedsrichter ermahnt wurde, gab es aber keinen Elfmeter.

Der Schlusspfiff erlöste schließlich die Mannschaft und den Rest des Stadions. Die nervenaufreibende und irre zweite Halbzeit fand ihr glückliches und positives Ende. Dynamo kann nach einem couragierten Auftritt den zweiten Heimsieg feiern und zumindestens am Wochenende kurz durchschnaufen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Aus, Aus, Aus 90.(+4) Das Spiel ist vorbei. Dynamo gewinnt!

  • turbulentes Spiel 90.(+3) Hier ist echt Zunder drin, auch in den letzten Minuten. Möhlmann wird vom Schiedsrichter ermahnt, nachdem einer seiner Spieler im Strafraum zu Fall gebracht wurde.

  • Kirsten hat den Ball 90.(+2) Eine lange Flanke kommt in den Dynamo-Strafraum, aber Benny, schmeißt sich auf den Ball, so wie früher der legendäre Kresic.

  • Koch allein vorm Tor 90.(+2) Der Kapitän ist vorn, kann den Torwart umlaufen, wird aber dann zu weit abgedrängt und kann nicht mehr schießen.

  • Dankeschön Wir wünschen euch ein schönes Wochenende, viel Spaß bei der Siegesfeier und sehen uns wieder in einer Woche zum Auswärtsspiel beim SC Paderborn.

  • irre Schlussphase Die Partie in ihrem Verlauf müssen wir jetzt erstmal sacken lassen. Drei Punkt sind da, das zählt jetzt erstmal.

  • Nachspielzeit 90.(+1) Drei Minuten gibt es oben drauf, die 90 Minuten sind schon um.

  • Gelb für Bambara 90. Zeit für Dynamo. Gueye holt sich den Ball, geht dann ins Laufduell mit dem Frankfurter, beide beharken sich und dann foult der Mittelfeldspieler unseren Rechtsverteidiger übel.

  • Dynamo-Rufe 90. Das ganze Stadion steht jetzt hinter der Mannschaft, die mit allen Mitteln diese knappe Fürhung hier über die Zeit retten will und muss.

  • 89. Anthony Jung kommt ins Spiel.

  • 89. Nils Teixeira geht raus.

  • Eckball für Frankfurt 88. Die Gäste hatten einen Eckball zugesprochen bekommen, der lange nicht ausgeführt werden konnte, weil Gefahr von den Rängen drohte. Dann kam der Ball in die Mitte und Kirsten konnte den Ball im Nachfassen sichern, wurde dann aber angegangen.

  • Rudelbildung 88. Hier darf man nicht den Überblick verlieren. Stark muss nach einem Rempler gegen Kirsten auch raus.

  • Dynamo zu zehnt 85. Poté will Zeit rausholen, schlägt den Ball nach einem Freistoß weg, bekommt dafür die zweite Gelbe Karte und muss vom Platz.

  • wieder ein Konter von Dynamo 85. Im Gegenzug ist wieder Poté mit einem Schuss dran, aber Klandt kann erneut parieren.

  • Kirsten hat den Ball 84. Immer wieder kommen die Gäste vor das Tor, aber der Dresdner Keeper ist da und klärt den Ball nach einem Schuss aus Nahdistanz.

  • unbekanntes Gefühl 83. Dieses Gefühl hatte man lange nicht mehr, dass es wirklich um viel geht. Dieses Gefühl muss man erstmal wieder aufziehen und verinnerlichen.

  • krasse Abwehrschlacht 82. Dynamo wirft sich hinten jetzt in jeden Ball, die Spieler beißen und kämpfen, da gibt es nichts auszusetzen.

  • Dynamo kommt nicht zum Zug 81. Poté kann sich nach einer Kopfballabwehr von Losilla das Leder sichern, legt sich dann den Ball aber zu weit vor, so dass die gute Kontergelegenheit dahin ist.

  • 80. Emre Nefiz kommt ins Spiel.

  • 80. Michael Görlitz geht raus.

  • Dynamo kontert 77. Kitambala bekommt von Schuppan den Ball, läuft bis vor das Tor und will den Ball dann an Klandt mit rechts vorbeilegen, aber der Keeper ist gerade noch dran, klärt zur Ecke.

  • Abstiegskampf 74. Das ist jetzt pures Nervenflattern, vor allem auf den Rängen. Noch eine Viertelstunde müssen wir überstehen oder das erlösende dritte Tor machen.

  • 74. Tobias Jänicke kommt neu in die Partie.

  • 74. Idir Ouali wird ausgewechselt.

  • Brégerie mit letztem Einsatz 72. Leckie entwischt nach einem Pass auf der linken Seite der Abwehr, Savic kann ihn nicht stoppen, aber sein Kollege springt in der Mitte in den Schuss.

  • Jänicke kommt gleich 72. Der Mittelfeldmann steht zum Wechsel bereit.

  • Dynamo jetzt gefährlich 71. Das darf nicht wahr sein. Koch läuft den Konter, muss dann abstoppen, spielt auf Gueye, dessen Flanke punktgenau bei Poté auf dem Kopf landet, aber Klandt pariert mit Riesenreflex.

  • Poté mit einer guten Chance 69. Das Ding geht nicht rein. Der Stürmer nimmt einen kurzen Flankenball von Papadopoulos direkt, setzt ihn aber trotz aussichtsreicher Position nur neben das Tor.

  • Zuschauerzahl 69. Es sind heute 20.133 Fußballfans im Stadion, davon ca. 40 aus Hessen.

  • Gelb für Dynamo 68. Savic kassiert die Karte nach einem taktischen Foul im Mittelfeld.

  • keine Gefahr 68. Die Abwehr passt aber auf und kann den Ball klären.

  • Eckball für Frankfurt 67. Wieder kann Leckie über links unserem Cheikh Gueye entwischen. Sein Ball landet bei Yun, dessen Schuss aber in hohem Bogen zur Ecke abgeblockt wird.

  • Nervenflattern 66. Jetzt müssen die Spieler kämpfen und Stärke beweisen. Das Tor darf nicht dazu führen, dass jetzt der bisher gute Abend in die falsche Richtung läuft.

  • Gegentor 65. Verdammte Axt. Da lag die Vorentscheidung auf dem Punkt und jetzt wird es nochmal eine enge Kiste. Leckie kann sich über links bis in den Strafraum durchsetzen, entläuft seinem Gegenspieler und hebt den Ball über den herausstürzenden Kirsten in die lange Ecke.

  • 2:1 64. Im Gegenzug treffen die Frankfurter durch Leckie.

  • Mist, Pfosten 63. Das gibt es nicht. Klandt ist in der falschen Ecke, aber Schuppan trifft nur den linken Pfosten.

  • Schuppan schießt 63. Kitambala und Poté wollten erst den Ball haben.

  • Elfmeter 62. Poté wird gefoult.

  • Yun ist wieder dran 60. Der Frankfurter kann nach einem Flankenball und einer Kopfballablage frei aus zwölf Metern schießen, doch er trifft nur das Netz hinter dem Tor.

  • erste Viertelstunde überstanden 58. Das erste Drittel der zweiten Halbzeit haben wir schadlos hinter uns gebracht. Frankfurt ist aber dran, Dynamo muss hinten aufpassen. Noch steht die Null.

  • Eckball für Dynamo 57. Der Einwechsler muss gleich erstmal zur Eckfahne rennen und den Ball nach innen bringen, aber die Frankfurter können die Kugel wegschlagen.

  • 56. Lynel Kitambala kommt für den Tschechen zum Einsatz.

  • 56. Filip Trojan geht aus dem Spiel.

  • Ouali vor dem Tor 55. Schade, der erste Konter der Partie geht über Ouali, der auf der rechten Seite durchzieht, aber seinen Schuss kann Klandt doch noch zur Ecke klären. Kitambala steht für einen Wechsel bereit.

  • Kopfballungeheuer 54. Die Dresdner Abwehr räumt gerade gnadenlos hinten auf, fast jede Flanke wird gemeinschaftlich mit der Rübe aus der Gefahrenzone geklärt. Leider landen die Bälle zu einfach sofort immer wieder beim Gegner.

  • Frankfurt drückt auf das Tor 53. Nachdem Trojan sich an der Eckfahne den Ball fair erkämpft, landet die Kugel sofort wieder beim Gegner. Aus Nahdistanz kommt Görlitz zum Schuss, aber Papadopoulos kann im letzten Moment klären.

  • Eckball für Frankfurt 52. Auf der anderen Seite klärt der Stürmer am kurzen Pfosten den Ball mit dem Kopf, aber die Gäste sind sofort wieder dran.

  • Poté fast dran 50. Schade, nach einer Flanke rutscht der Ball nur knapp dem Stürmer über den Kopf, sonst wäre er richtig gut postiert zum Kopfball gekommen.

  • ausgeglichene Bilanz 49. Dynamo und der FSV standen sich in der vergangenen Zweitligaspielzeit erstmals überhaupt gegenüber - beide Partien endeten remis (2:2 in Dresden, 1:1 in Frankfurt).

  • Rudelbildung 48. Die Gäste fordern Elfmeter, womit Schuppan gar nicht einverstanden ist. Er beschwert sich beim Gegenspieler, es kommt fast zum Duell, wessen Augen den anderen zuerst umbringen, aber das Schiedsrichtergespannt beendet die ungeplante Zusammenkunft.

  • Freistoß für Frankfurt 47. Die Gäste probieren es mit einer cleveren Variante, spielen einmal quer, dann zurück in den Strafraum, aber das klappt nicht, weil ein Bornheimer fiel.

  • 46. Neu im Spiel ist jetzt Giannis Papadopoulos.

  • 46. Cristian Fiel bleibt wegen Adduktoren-Problemen in der Kabine.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht weiter.

  • Halbzeit 45.(+4) So, wir atmen durch, es sieht gut aus, aber noch sind 45 Minuten zu spielen.

  • Abseits 45.(+3) Und jetzt läuft er in den freien Raum, aber der Schiedsrichter hat die Fahne oben.

  • Kopfball von Poté 45.(+3) Der Stürmer kommt nach dem Freistoß an den Ball, aber sein Versuch geht am langen Pfosten ins Aus.

  • Gelbe Karte für Frankfurt 45.(+2) Stark bekommt nach Foul an Ouali im Mittelkreis die Verwarnung.

  • Dynamo schon wieder da Die Dresdner sind zurück auf dem Rasen, die Frankfurter lassen noch auf sich warten. Hoffentlich sind sie nicht überraschend abgereist.

  • Wechsel Dynamo wird auswechseln. Papadopoulos kommt für Fiel.

  • Losilla als Innenverteidiger 45.(+1) Der Franzose übernimmt kurzzeitig den Job in der Abwehr, aber Savic ist wieder da und kann weitermachen.

  • Nachspielzeit 45. Vier Minuten wird der erste Durchgang länger gehen.

  • Savic am Boden 45. Der Abwehrspieler geht voll in einen Ball, der Preßschlag wirft ihn aber um. Das Spiel ist unterbrochen.

  • Schuppan als Stürmer 43. Der Linksverteidiger marschiert nach vorn, will dann sehr mutig den Ball am Gegenspieler vorbeilegen, aber dafür ist er zu langsam. Der Frankfurter aber technisch auch minimiert, so dass am Ende ein Einwurf für Dynamo rausspringt.

  • gute Einwechslung 41. Yun macht den Unterschied, möchte man meinen. Seit er im Spiel ist, wirken die Frankfurter wesentlich anders und sind auch mehr im Spiel, als in der ersten Viertelstunde.

  • Yun verspringt der Ball 40. Der Frankfurter ist frei im Strafraum, aber er kann glücklicherweise das Leder nicht unter Kontrolle bringen, so dass ein Dynamo noch dazwischen ist. Sonst wäre es vielleicht zappenduster geworden.

  • Wechselgesang 38. Der K-Block und der Rest des Stadions singen sich warm, denn es ist auch arschkalt im Stadion.

  • Gelb für Trojan 37. Beim nächsten Versuch ist der Tscheche zu spät, muss aber auf Kosten einer Verwarnung an der Strafraumgrenze klären.

  • Eckball für Frankfurt 36. Der Ball wird flach in die Mitte gespielt, weil Ouali pennt, aber die Frankfurter können daraus kein Kapital schlagen. Trojan blockt den Ball ab.

  • Yun schießt 35. Der eingewechselte Spieler der Gäste nimmt auch den Schuss aus der Distanz, aber das ist zu ungefährlich.

  • Dynamo wieder vorn 32. Die Schwarz-Gelben sind nach dem Eckball mal wieder am Drücker, aber Koch und Ouali können sich mit ihren Dribblings nicht entscheidend durchsetzen.

  • Eckball für Dynamo 31. Trojan dribbelt vor den Strafraum, verliert dann den Ball, der jedoch von einem Frankfurter zur Ecke abgefälscht wird.

  • Frankfurt spielt 30. Dynamo ist jetzt hinten arg beschäftigt, denn die Gäste werden stärker, finden aber bisher kein Mittel, um arg gefährlich zu werden.

  • Kirsten sensationell 29. Wieder segelt eine Flanke in den Strafraum, wo Verhoek zu frei den Kopfball nehmen kann, doch Benny ist mit den Fingerspitzen dran und lenkt den Ball an den Pfosten.

  • Frankfurt kommt ins Spiel 27. Die Gäste haben jetzt mehr Anteile auf dem Rasen und kommen dadurch auch öfter mal in die Hälfte der Schwarz-Gelben, doch das Tor bleibt noch weit. Ein Schuss aus der Distanz von Bambara geht weit über den Kasten.

  • Spieler reden miteinander 25. Gueye beordert Ouali bei einem Freistoß der Gäste mit nach hinten, der erst nicht so recht will, aber auch Loose winkt und Ouali steht dann auch genau richtig, um den Ball zu klären. So funktioniert Teamarbeit.

  • Görlitz probiert es erneut 23. Diesmal muss sich Kirsten aber mächtig lang machen, denn der Schuss des Frankfurters kommt gut auf die Kiste. Es gibt Eckball, den sich der Dresdner Keeper aber aus der Luft pflückt.

  • 21. Für ihn kommt der Südkoreaner Ju-Tae Yun.

  • 21. Odise Roshi muss früh wieder raus.

  • erster Schuss von Frankfurt 19. Die Gäste verstecke sich nicht ganz, Görlitz nimmt einen Ball auf und zieht mal ab, aber Benny muss nicht eingreifen, weil der Ball neben das Tor geht.

  • Mannschaft aus Granit 17. Typisch Dynamo, die Bäume wachsen schon wieder bis zum Himmel, doch wir singen mit. "So wie einst Real Madrid...und wir werden wieder Deutscher Meister sein..." Oh SGD, ole ole.

  • Traumschuss von Losilla 16. Jetzt klappen auch die schwierigsten Sachen. Der Franzose holt sich aus der Luft einen Ball und zieht aus 25 Metern einfach mal mit Vollspann ab. Klandt kann gerade noch so den Ball aus dem Winkel zur Ecke lenken.

  • Geil 15. Dynamo macht die Tore und führt schnell mit 2:0. Das ist gut so.

  • Toooooor 15. Schuppan machts, er trifft, er jubelt, der feiert. Saubere Sache.

  • Elfmeter 13. Trojan wird im Strafraum zu Fall gebracht, hatte sich hartnäckig durchgesetzt.

  • Poté am Ball 11. Da war die nächste gute Gelegenheit. Poté winkt am Strafraum und bekommt von Trojan die Flanke auf den Fuß, doch der Winkel wird zu spitz, so dass der Torjäger den Ball am langen Pfosten knapp neben das Tor setzt.

  • guter Beginn der Schwarz-Gelben 10. Schöne Sache ist das. So ein Auftakt war wichtig und bringt hoffentlich mehr Sicherheit in das Spiel der Mannschaft. Auch Ralf Loose dürfte erstmal ein großer Stein vom Herzen gefallen sein, vorerst jedenfalls.

  • Nachtrag zum Tor 9. Wir müssen uns sammeln, aber so fiel das Tor. Von der Ecke kam der Ball in den Strafraum, wo niemand so richtig an die Kugel kommt. Am langen Pfosten lauerte aber Schuppan und brauchte aus Nahdistanz nur noch den Fuß hinhalten, um den Ball über die Linie zu befördern.

  • nächste Karte 8. Diesmal bekommt Heubach die Verwarnung, nachdem er im Mittelfeld unseren Kapitän Robert Koch umgetreten hat. Berechtigte Karte.

  • Aufklärung 7. Jetzt wissen wir es: Die Eckfahne ist kaputt, wurde wahrscheinlich durch emotional überschwengliches Verhalten zertreten. Na gut, muss nicht sein, aber Gelb?

  • Gelb für Poté 5. Der Stürmer bekommt die Karte, aber noch ist uns nicht klar, weshalb...es scheint so, dass der Schiedsrichter nicht damit einverstanden war, dass die Dynamo-Spieler in der Ecke gefeiert haben.

  • Toooooor 5. Schuppan trifft nach Ecke.

  • bissige Anfangsphase 3. Dynamo muss und will gewinnen. Das zeigen die ersten Minuten auf dem Platz. Ouali und Koch tanzen rechts ihre Gegenspieler aus, doch noch kommt der Ball nicht entscheidend vor das Tor.

  • erste Chance 2. Der Dynamo rollt an. Poté ist auf der linken Außenbahn unterwegs, passt nach innen, wo plötzlich Koch an der Strafraumgrenze völlig frei steht. Er versucht einen Heber über Klandt, aber der Ball geht drüber.

  • farbenfrohe Trikots 1. Dynamo spielt in schwarz-gelb zuerst auf das Tor vor dem K-Block. Die Gäste laufen ganz in rot auf.

  • Schiedsrichter der Partie: Das Spiel steht heute unter der Leitung von Florian Steuer, an den Linien agieren Thorben Siewer und Marc Frömel.

  • handgezählte Gästefans: Noch ist das Spiel nicht am Laufen, doch aktuell befinden sich ganz genau 35 Fans der Frankfurter im Gästeblock. Naja, das ist halt so.

  • Frankfurt angeschlagen: Vielleicht kann Dynamo aus der Verletztenmisere der Gäste heute Kapital schlagen. Mit Kapplani fehlt der beste Schütze, mit Schlicke der Kapitän wegen Rotsperre. Außerdem fehlen u.a. Gledson und die Torschützen aus dem letzten Duell in Dresden, Heitmeier und Yelen.

  • Frankfurt mit guter Saison: Im letzten Jahr krebsten die Bornheimer lange Zeit ganz tief im Tabellenkeller herum. Der FSV holte jetzt schon 21 Punkte - in der letzten Saison waren es in der kompletten Hinrunde nur 14.

  • Dynamo-Ersatzbank: Als Einwechsler stehen heute Fromlowitz, Fort, Papadopoulos, Franke, Jänicke, Leistner und Kitambala bereit.

  • Stadion noch sehr leer: Die Ränge sind bisher nur spärlich besetzt, was sicher auch daran liegt, dass die Anstoßzeit gerade für unsere berufstätigen Fans nicht gerade optimal ist.

  • frische Temperaturen: Das Flutlicht brennt und die Anspannung ist heute besonders groß. Denn Dynamo muss zuhause endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Hoffen wir, dass die Schwarz-Gelben die Herzen der Fans erwärmen kann.

  • Aufstellung Dynamo: Kirsten - Savic, Brégerie, Schuppan, Gueye - Fiel, Losilla, Trojan, Koch, Ouali - Poté

  • Herzlich Willkommen: Wir begrüßen euch live aus dem Stadion und haben gerade die Aufstellung der zwei Teams für heute erhalten.

  • 14. Spieltag der 2. Bundesliga: Dynamo steht im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt unter Zugzwang. Nach vier Niederlagen in Folge brauchen die Schwarz-Gelben dringend ein Erfolgserlebnis. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr.