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16. Spieltag SG Dynamo Dresden - VfR Aalen

Fakten zum Spiel

Am 16. Spieltages der 2. Bundesliga kommt es am Dienstag, den 27.11.2012, um 17.30 Uhr, zum Aufeinandertreffen zwischen der SG Dynamo Dresden und dem VfR Aalen. In vier Pflichtspielen konnte Dynamo nur einmal gewinnen. Aalen spielt seine erste Zweitliga-Saison und zeigte vor allem auswärts seine Qualitäten.Bilanz SG Dynamo Dresden gegen SC Paderborn 07
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 4 1 1 2 5:6 4
Heimbilanz 2 1 1 0 2:1 4
Auswärtsbilanz 2 0 0 2 3:5 0
Pflichtspiele 4 1 1 2 5:6 4
Die ZuschauerBisher besuchten im Schnitt 13.375 Zuschauer die Aufeinandertreffen zwischen Dynamo und Aalen. Der Zuschauerrekord liegt bei 17.250 Besuchern im „glücksgas stadion” vom 01.10 2010. Das letzte Auswärtsspiel in Aalen wollten 5.163 Fans live im Stadion verfolgen.Ewige Tabelle 2. BundesligaAlle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
78 SG Dynamo Dresden 4 117 41 25 51 155:175 -20 148
118 VfR Aalen 1 15 7 2 6 18:14 4 23
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
80 SG Dynamo Dresden 4 58 30 11 17 94:72 22 101
120 VfR Aalen 1 7 3 1 3 9:7 2 10
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele S U N Tore Diff. Punkte
76 SG Dynamo Dresden 4 59 11 14 34 61:103 -42 47
102 VfR Aalen 1 8 4 1 3 9:7 2 13
Spieler und Trainer in beiden VereinenCidimar ist einer von drei Spielern, die schon für beide Vereine aktiv warenCidimar Rodrigues da Silva wechselte nach mehreren Engagements in Brasilien im Januar 2007 nach Deutschland zu Greuther Fürth. Für die Fürther kam Cidimar in der zweiten Liga zu 46 Einsätzen, bei denen er 12 Treffer erzielte.
Nach dem Vertragsende in Fürth schloss er sich 2009 dem FSV Frankfurt an, bei dem er maßgeblichen Anteil am Nichtabstieg in seiner ersten Saison am Bornheimer Hang hatte.
Nach einer weniger erfolgreichen zweiten Saison wurde sein Vertrag beim FSV nicht verlängert. Daraufhin sicherte sich Dynamo Dresden die Dienste des Brasilianers. Für die Schwarzgelben kam er bis zur Winterpause nur zu drei Einsätzen. Daher verließ er die Sachsen zur Winterpause wieder und heuerte beim VfR Aalen an, bei dem er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013 unterzeichnete. Alle Spieler, die für beide Vereine als Profi aktiv waren
  • Marco Christ, Tim Kister
Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Aalen 2012/13 Aalen — FSV Frankfurt 3-0
Dynamo 2011/12 SGD — Karlsruher SC 5-1
Höchste Heimniederlage Aalen 2012/13 Aalen — Braunschweig 0-3
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0-4
Höchster Auswärtssieg Aalen 2012/13 Duisburg — Aalen 1-4
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2-4
2011/12 1860 München — SGD 2-4
Höchste Auswärtsniederlage Aalen

2012/13 Hertha — Aalen 2-0

Ingolstadt - Aalen 2-0
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5-1
2005/06 Alemannis Aachen — SGD 5-1
Sonstige Fakten
  • Aktuelle Serie: Dynamo hat in den letzten 14 Pflichtspielen immer mindestens 1 Gegentor kassiert (Vereinsrekord 28 Spiele 1994/95, zuletzt gab es 14 Spiele in Folge mit Gegentor 2005)
  • Dynamo seit 7 Auswärtsspielen ohne Sieg (Vereinsrekord 16 Spiele 1992/93, zuletzt gab es 7 Auswärtsspiele ohne Sieg 2010)
  • Benny Kirsten absolvierte gegen den FSV Frankfurt sein 50. Pflichtspiel in der 1. Mannschaft; die nächsten Jubilare könnten am Dienstag Cheikh Gueye und Romain Brégerie sein, die beide bisher 49 Pflichtspiele für Dynamo absolviert haben
Kurzer Rückblick zum FSV-Spiel
  • Dynamo hat nach wie vor noch nie in Paderborn verloren (in 6 Auswärtspielen); es gibt aktuell nur noch zwei weitere Vereine, gegen die Dynamo mindestens 6 Auswärtsspiele ohne Niederlage bestritten hat (Chemie Böhlen, Anhalt Dessau)
  • Das Eigentor von Sebastian Schuppan war nach dem Eigentor von Romain Brégerie gegen Hertha BSC bereits das zweite in dieser Saison (vergandene Saison gab es drei Dynamo-Eigentore)
  • Sebastian Schuppan "gelang" damit bereits das zweite Eigentor im Dynamo-Trikot (das erste Eigentor gegen Eintracht Frankfurt in der vergangenen Saison); er ist der 6. Spieler der Vereinsgeschichte mit mindestens 2 Eigentoren (neben Dörner, Trautmann, Döschner, Beuchel und Pfeifer)

Mit einer Doppelspitze soll gegen den Aufsteiger ein Sieg her

Nach dem verdienten Punktgewinn in Paderborn steht für die SG Dynamo in der englischen Woche bereits das nächste wichtige Spiel in der 2. Bundesliga an. Am frühen Dienstagabend treffen die Schwarz-Gelben zu Hause um 17:30 Uhr auf den Aufsteiger VfR Aalen. Die Mannschaft ist als Neuling furios in die Saison gestartet und hat bereits vor dem 16. Spieltag zehn Punkte mehr auf dem Konto als die Dresdner. Dynamos Cheftrainer Ralf Loose bezeichnet die Gäste als Überraschungsmannschaft. „Sie haben ihre Stärken in der Defensive und strahlen mit Kontern im Angriff viel Gefahr aus“, sagt der 49-Jährige zum kommenden Gegner, der sich zudem bisher auswärtsstark präsentierte und bereits viermal in der Fremde gewinnen konnte.

„Wir können die Tabelle lesen und haben keinen Grund, den Kontrahenten zu unterschätzen“, warnt der Coach zum einen vor einer zu großen Erwartungshaltung auf den Rängen, lässt andererseits aber auch jeden Zweifel ausräumen, seine Mannschaft könnte zu leichtfertig in das Spiel gegen den Aufsteiger gehen. Ralf Loose sieht seine Schützlinge auf einem guten Weg und ist zuversichtlich, dass die Elf auf dem Platz den Spielverlauf in die richtige Richtung lenken kann. „Wir haben zuletzt zweimal gut gespielt und Moral an den Tag gelegt. Wir wissen um unsere Vorteile und wollen mit unseren Fans im Rücken das Spiel auch gewinnen“, sagt der Trainer selbstbewusst.

Die Hoffnungen, dass die Spieler die zuletzt gezeigten Leistungen erneut abrufen können, überwiegt bei ihm trotz neuer Verletzungssorgen. So fällt Pavel Fort, der sich in Paderborn in guter Verfassung zeigte, mit einem Muskelfaserriss aus, dafür rücken Mickael Poté nach Sperre und auch Cristian Fiel wieder in den Kader. Auf die Erfahrung der beiden Führungsspieler greift der Coach gern zurück, um die bisher nicht so positive Heimbilanz zu verbessern und den Schwarz-Gelben die Gelegenheit zu geben, um fleißig wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Wieviele es davon am Jahresende unter dem Weihnachtsbaum sein sollen, spielt für Mittelfeldspieler Filip Trojan keine Rolle. Er legt sein Augenmerk auf das Geschehen auf dem Platz und sieht vor allem erheblichen Verbesserungsbedarf im defensiven Verhalten der gesamten Mannschaft. „Wir wissen, dass wir hinten anders auftreten müssen, um endlich mal kein Tor zu kassieren“, macht der tschechische Dribbelkönig deutlich und verweist mit einem Lächeln im Gesicht auf die offensiven Qualitäten der Schwarz-Gelben. „Solange wir das vorn wieder ausbügeln und am Ende mit einem 2:1 die drei Punkte einfahren, können wir damit leben“. Dass der Mannschaft jedoch ein „zu null“-Spiel wichtig ist, lässt Filip Trojan dann doch den fragenden Journalisten auf der Pressekonferenz wissen: „Wie oft haben wir das in dieser Saison schon geschafft? Noch nie? Dann wird es morgen mal Zeit!“

Nach vier schwer erkämpften Punkten in zwei Spielen hat die Mannschaft ihr Selbstvertrauen wiedergewonnen. Für Dynamo-Trainer Ralf Loose gibt es auch keinen Grund, die taktische Formation zu ändern. So dürfen sich die Fans wieder auf eine zuletzt bewährte Doppelspitze freuen, die mit Mickael Poté und Lynel Kitambala für Tore sorgen soll. Mögliche Vorlagen könnten von Filip Trojan kommen, der in Paderborn und zuvor gegen den FSV Frankfurt durch sein agiles Offensivspiel direkt am neuen Schwung der Schwarz-Gelben beteiligt war. „Jeder muss Leistung bringen, damit es funktioniert“, fordert der 29-Jährige von seinen Mitspielern die gleiche Intensität der letzten beiden Partien. „Man hat vorher gesehen, dass wir keine Chance haben, wenn wir nicht alles geben. Spielen wir gut, können wir auch jeden schlagen. Fehler können vorkommen, aber was wir in Paderborn gezeigt haben, war schon ein Fortschritt.“

Gegen die Gäste vom VfR Aalen gab es bisher insgesamt vier Partien in der Dritten Liga. Zweimal verloren die Schwarz-Gelben auswärts, in den Heimspielen gab es jeweils einen Sieg sowie ein Unentschieden. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit zwei ehemaligen Spielern. Innenverteidiger Tim Kister, der mit Dresden 2011 in die zweite Liga aufstieg, und Stürmer Cidimar, der wenig später fünf Monate lang bei Dynamo unter Vertrag stand, kehren nun mit ihrem neuen Verein an die Lennestraße zurück.

Das Spiel steht unter der Leitung von Norbert Grundzinski aus Hamburg und beginnt um 17:30 Uhr. Die Stadiontore und Tageskassen öffnen zwei Stunden vor dem Anpfiff. Erwartet werden 18.000 Zuschauer, davon maximal 100 aus Aalen.

Punktgewinn in Unterzahl

Die Geschichte der Partie gegen den VfR Aalen ist schnell erzählt. Zwar gab es im Spiel beim 0:0 keine Tore, dafür aber einen Punkt, der dazu reichte, um am VFL Bochum in der Tabelle vorbeizuziehen. Mit einer leicht veränderten Startelf schickte Dynamo-Trainer Ralf Loose zunächst elf Spieler ins Rennen, die im Heimspiel gegen den Aufsteiger für ein Erfolgserlebnis sorgen sollten. Mickael Poté kehrte ins Sturmzentrum zurück und bekam Lnyel Kitambala an die Seite gestellt, im defensiven Mittelfeld erhielt Cristian Fiel den Vorzug vor Giannis Papadopoulos.

Nach etwas mehr als einer Viertelstunde wurde dann bereits der weitere Verlauf der Begegnung durch einen Platzverweis beeinflusst. Romain Brégerie, der heute wie Cheikh Gueye sein 50. Spiel im schwarz-gelben Dress absolvierte, hatte nach einem Abseitspfiff für Dynamo seinen Gegenspieler Reichwein nochmal ins Visier genommen. Schiedsrichter Norbert Grudzinski bewertete dieses Verhalten als Tätlichkeit und schickte den Franzosen frühzeitig duschen. Die Schwarz-Gelben mussten jetzt mit zehn Mann gegen eine kompakt stehende und konterstarke Aalen-Elf zunächst die Bremse anziehen, um die Abwehr zu stabilisieren. Lynel Kitambala war der Leidtragende dieser frühen Unterzahl und wurde aus taktischen Gründen für Vujadin Savic ausgewechselt, der selbst den freien Part in der Innenverteidigung neben Jungwirth einnahm.

Der weitere Spielverlauf brachte kaum nennenswerte Aktionen mit sich, denn beide Teams geizten mit Vorstößen in die Offensive und beschränkten sich lieber auf eine sichere Abwehrarbeit. Auf Dynamo-Seite waren echte Chancen selten. Klappte es doch mal mit einer Aktion, war es meistens der einsam agierende Mickael Poté, der jedoch per Kopf zu selten für echte Gefahr sorgen konnte. Bedingt durch die Unterzahl agierten die Hausherren zu zaghaft und ließen den Mut und das Risiko vermissen. Kurz vor der Pause gelang es Poté, den Ball im Tor unterzubringen, allerdings hatte vorher der Linienrichter wegen Abseits die Fahne gehoben.

Die zweiten 45 Minuten bestritten beide Teams ohne Veränderung. Dynamo versuchte nun zwar öfter, den Ball in den gegnerischen Strafraum zu tragen, aber Gäste-Keeper Fejzic musste nicht ein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Die Aalener selbst bemühten sich zwar auch, ein eigenes Tor zu erzielen, blieben aber im Abschluss zu harmlos. Zwar musste Benjamin Kirsten bei mehreren Schussmöglichkeiten aufpassen, geschlagen wurde er aber an diesem Abend nicht. Dass am Ende zum ersten Mal in dieser Saison die Null auf der Dynamo-Seite stehen konnte, verdankte der Dynamo-Keeper auch seinem Mitspieler Cristian Fiel, der in der 77. Minute nach einem Hinterhaltsschuss auf der Linie goldrichtig stand, um den Ball von Reichwein wegzuschlagen.

So steigerte sich am Ende zwar die Spannung, weil beide Teams darauf aus waren, doch noch irgendwie ein Tor zu erzielen, was aber nicht gelang. Den 18.000 Dynamo-Fans rutschte dann in der Nachspielzeit nach einem Freistoß der Gäste noch mal kurz das Herz in die Hose, als die Kugel plötzlich an den Querbalken klatschte, aber gezählt hätte der Treffer zum Glück sowieso nicht, denn auch diesmal hob der Assistent an der Seitenlinie sein Winkelement.

Es blieb schließlich torlos und beide Mannschaften nahmen den Punkt mit Wohlwollen in die Kabine. Aalens Trainer Ralph Hassenhüttl hätte sich schon vor der Partie damit zufrieden gegeben und Dynamo-Coach Ralf Loose bescheinigte seiner Elf trotz Unterzahl eine kämpferische Leistung, die mit einem kleinen Erfolgserlebnis auch belohnt wurde. Der eine Zähler reichte sogar dafür, in der Tabelle einen Platz gutzumachen und am VfL Bochum vorbeizuziehen.

Nun gilt es, alle Kräfte zu sammeln, um am Freitag im direkten Duell mit Jahn Regensburg zu bestehen und weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzusammeln.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Ende und Abpfiff 90.(+2) Schiedsrichter Grudzinski pfeift pünktlich ab und Dynamo erkämpft sich zu zehnt einen wichtigen Punkt, der soviel Wert ist, dass die Schwarz-Gelben in der Tabelle jetzt an Bochum vorbeiziehen und einen Platz gutmachen.

  • letzter Freisstoß für Aalen 90.(+1) Der Ball kommt von außen rein und da ist die Kugel plötzlich an der Latte, aber vorher hatte der Linienrichter die Fahne oben. Jetzt dürften aber den Dynamo-Fans das Herz kurz in die Hose gerutscht sein.

  • Nachspielzeit 90. Eine Minute noch zittern und bibbern.

  • Eckball für Aalen 90. Die Gäste haben nochmal eine gute Gelegenheit, aber der lange Ball wird von Solga erkämpft und ins Seitenaus geklärt.

  • Gueye als Leichtfuß 88. Bei aller Liebe, lieber Cheikh, aber so leicht darf er den Ball an der Seitenlinie nicht herschenken. Das führt zu einer Flanke in den Dynamo-Strafraum, wo aber keiner steht, so dass Schuppan den Ball ins Aus laufen lässt.

  • die Null steht 87. Ziehen wir schon ein Fazit? Nein, dafür ist es zu früh, aber Filip Trojans Wunsch könnte in Erfüllung gehen, der vor dem Spiel noch meinte, dass es endlich mal Zeit wird, hinten zu null zu spielen.

  • 86. David Solga kommt in die Partie.

  • 86. Idir Ouali geht raus.

  • Gelb für Aalen 84. Haller bekommt Gelb, hatte Losilla festgehalten. Statt Vorteil zu geben, pfeift der Schiedsrichter aber ab.

  • der Einsatz stimmt 83. Die Dynamos verteidigen hinten mit jeden Mitteln und erlaufen sich auch noch aussichtslose Bälle, so wie eben Ouali, der erfolgreich die Kugel vor dem Seitenaus bewahrt.

  • 82. Jänicke kommt neu ins Spiel.

  • 82. Filip Trojan geht vom Feld.

  • Spannung 81. Die Partie lebt jetzt in der Schlussphase von der Spannung, die trotz fehlender Tore spürbar in der Luft liegt, denn es sieht nicht danach aus, dass sich eine Mannschaft mit dem Ergebnis zufrieden geben will.

  • 78. Cidimar kommt für Dausch.

  • 78. Dausch geht aus der Partie.

  • Fiel auf der Linie 77. Das war wichtig. Nach einem Eckball kann ein Aalener aus dem Hinterhalt schießen, Kirsten ist geschlagen, aber der Routinier steht goldrichtig und wehrt den Ball ab.

  • Zuschauer 75. Es sind heute 18758 Fans im Stadion.

  • Eckball für Dynamo 74. Ouali geht schön in den Strafraum, passt in den Rückraum, wo die Gäste nur noch zur Ecke klären können. Die bleibt zunächst ungefährlich, dann haut Gueye das Leder allerdings irgendwie ungeplant ins Aus.

  • 73. Haller kommt neu in die Partie

  • 73. Junglas geht bei Aalen aus dem Spiel

  • Dynamo spielt schnell 71. Ouali kann durch Einsatz den Gegenspieler zum Fehler zwingen, Losilla spielt schnell auf Poté, doch der Dynamo-Stürmer wird gleich von drei Mann in die Zange genommen und verliert das Leder wieder.

  • Foul an Poté 68. Das rummste mächtig, als Poté einen Befreiungsschlag von Jungwirth aufnimmt, sich lösen wollte und dann zu Fall gebracht wird. Dabei bringt sich auch sein Kontrahent in Mitleidenschaft. Der Freistoß für Dynamo bleibt aber ungefährlich.

  • Losilla wird gefoult 66. Der Franzose kommt im Zweikampf zu Fall, das Spiel läuft weiter. Darauf reagieren die Fans sauer und auch Loose explodiert an der Seite, rennt um die Bande auf den Rasen in seine Coachingzone und fragt gestikulierend, wo die Karte bleibt.

  • Schiedsrichter im Mittelpunkt 63. Grudzinski ist nach seinem ausgesprochenen Platzverweis in der Kritik, wird immer wieder ausgepfiffen, wenn er gegen Dynamo pfeift. So wie jetzt, doch der Freistoß wird auch wieder abgepfiffen, weil sich ein Aalener aufgestützt hat.

  • zaghafte Angriffsversuche 62. Beide Teams bemühen sich, hier nicht ganz den Eindruck aufkommen zu lassen, ein Friedensabkommen geschlossen zu haben. Nach vorn geht auf beiden Seiten wenig.

  • Gästefans 60. Wir haben mal versucht, zu zählen, wieviele aus Aalen heute mit dabei sind. Auf jeden Fall sind es ein paar mehr als zuletzt von Frankfurt anreisten. Wir schätzen mal, es sind so um die 50.

  • Loose am Ausrasten 58. Der Trainer zeigt am Seitenrand mal Emotionen und klatscht scharf in die Hände, weil er mit dem Abwehrverhalten seiner Hintermannschaft so nicht ganz zufrieden ist.

  • Valentini prüft Kirsten 57. Wieder probieren die Gäste, unseren Keeper zu bezwingen, doch Kirsten ist da und pariert den Ball im Fallen zur Seite, so dass die Gefahr gebannt ist.

  • Jungwirth sichert ab 55. Der kleine Abwehrspieler macht heute eine gute Partie, ist hinten zur Stelle, weil ein Pass genau in den Raum kommt, wo Schuppan fehlt, der offensiv agierte.

  • Poté per Kopf 54. Da war sie, eine gute Gelegenheit. Bedächtig, aber mit Geduld bringt Dynamo den Ball nach vorn. Trojan setzt die Flanke an und in der Mitte springt Poté am höchsten, aber sein Kopfball geht am Tor vorbei.

  • ungenaue Pässe 53. Dynamo hat oft den Ball, verliert ihn dann aber zu leichtfertig, weil die Abspiele nicht den Nebenmann finden.

  • Spiel läuft langsam an 49. Die Spieler beider Teams lassen es gemütlich angehen. Dynamo agiert sehr vorsichtig, Aalen versucht zumindest, aus der Überzahl einen Vorteil zu schlagen, aber noch können die Schwarz-Gelben hinten die Null erhalten.

  • 50. Spiel 48. Gueye und Brégerie haben heute für Dynamo zum 50. Mal das schwarz-gelbe Trikot getragen. Brégerie musste aber schon nach 17 Minuten wieder duschen gehen, bekam Rot nach einer Tätlichkeit.

  • keine Wechsel auf beiden Seiten 48. Die Mannschaften sind unverändert aus der Kabine gekommen.

  • Dynamo jetzt gefordert 47. Die Schwarz-Gelben haben keine gute Ausgangsposition, spielen aber vor heimischen Publikum und könnten diesen Trumpf vielleicht in die Waagschale werfen.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht weiter. Dynamo spielt jetzt mit den Fans als elfter Mann im Rücken.

  • Halbzeit 45.(+1) Torlos geht es in die Kabine.

  • Eckball für Aalen 44. Die erste Ecke für die Gäste und Savic muss in höchster Not den Ball vor einem Aalener aus dem Strafraum schlagen. Das sah schon gefährlich aus, aber nichts ist passiert.

  • Aalen schießt mit 43. Auf der Gegenseite sind die Gäste aber wieder vorn und nehmen Maß, doch der Ball geht zu weit am Tor von Kirsten vorbei. Wir sagen mal so, dass der Spielstand bisher gerechtfertigt ist, denn keine Mannschaft dominiert hier die Partie.

  • Losilla mit dem Schuss 43. Das war klasse, was Gueye im Strafraum macht. Schön setzt er sich durch, spielt dann ein Stück zurück auf Losilla, der aus siebzehn Metern einfach draufhaut. Der Ball geht jedoch knapp drüber.

  • Nachtrag zum Platzverweis 41. Scheinbar hat Brégerie eine Tätlichkeit begangen und wurde dafür vom Platz gestellt.

  • kein Tor 40. Schade, Trojan spielt nach einer Ablage von Gueye den Ball von der zentralen Strafraumgrenze nochmal auf Poté, doch der Stürmer steht knapp im Abseits, so dass sein Einsatz und sein Schuss ins Tor nicht zählen.

  • Hochschuss von Fejzic 39. Der Ball fliegt und fliegt und hätte die Dachkante berührt, wenn er etwas weiter links oder rechts geflogen wäre. Ein langer Ball ins Sturmzentrum wird zum Objekt der Begierde für den Aalener Keeper und Trojan, doch der Gäste-Keeper gewinnt diesmal.

  • Reichwein prüft Kirsten 36. Jetzt probiert es der nächste Aalener, den Dynamo-Torwart zu bezwingen, aber auch der Ex-Erfurter scheitern an Benny, der sich den Ball nach Hause holt.

  • Lechleiter prüft Kirsten 34. Der Stürmer der Gäste prüft mit einem flachen Distanzschuss den Keeper der Schwarz-Gelben, der damit aber kein Problem hat und die Kugel problemlos sichern kann.

  • Spiel hat sich beruhigt 32. Dynamo führt den Ball jetzt durch die eigenen Reihen, während die Gäste jetzt zuschauen, was die Dresdner so veranstalten. Richtige Angriffsaktionen sind dadurch Mangelware.

  • Ouali spielt und kämpft 30. Der Franzose kann einen Ball an der Mittellinie abfangen und hat eigentlich beste Möglichkeiten, einen Konter zu fahren, aber dann verliert er die Kugel, stellt das Feld trotzdem zu und zwingt den Gegner, den Ball zu schlagen, um ihn ins Aus abzublocken.

  • Dynamo im Strafraum 29. Kaum sagen wir das, gibt es einen Eckball, den Fiel in die Mitte bringt. Die Kugel kommt vor den Strafraum und wird von da aber ungefährlich auf das Tor von Fejzic gespielt.

  • keine Offensivaktionen 28. Die Schwarz-Gelben lassen derzeit erstmal hinten nichts anbrennen und beschränken sich auf passives Spiel, um ein Gegentor zu vermeiden.

  • Lechleiter drüber 27. Der Aalener kann aus sechszehn Metern nach einem Pass von außen direkt schießen, aber sein Ball geht über das Tor. Schuppan hatte sich zu leicht über seine Seite überlaufen lassen.

  • 27. Vujadin Savic kommt ins Spiel und übernimmt seine Aufgabe in der Innenverteidigung.

  • 27. Lynel Kitambala muss aus taktischen Gründen nun weichen.

  • Jungwirth hilft Losilla 25. Der Franzose spielt den kapitalen Fehlpass, ermöglicht dadurch den Gästen einen Konter, doch kurz vorm Strafraum ist wieder der kleine Jungwirth da und klaut dem Aalener die Kugel vom Fuß, so sicher und souverän, als hätte er noch niemals im Leben etwas anderes gemacht.

  • Dynamo steht kompakt 23. Die Schwarz-Gelben machen hinten erstmal dicht, um sich jetzt nicht gleich überrumpeln zu lassen. Zu zehnt muss wohl erstmal das Motto lauten, die Null zu halten.

  • Freistoß für Aalen 22. Schuppan verursacht eine Standardsituation, weil er zu forsch in den Zweikampf geht. Der Ball kommt in die Mitte, wird von Fiel als Bogenlampe auf Kirsten gelenkt, der den Ball aber im Nachfassen vor der Linie auffangen kann.

  • Losilla als Innenverteidiger 21. Der Mittelfeldspieler rückt zunächst in das Abwehrzentrum neben Brégerie.

  • Alle Jahre wieder... 18. ...hat man das Gefühl, dass man sowas schon mal erlebt hat. Dynamo jetzt in Unterzahl, was die ganze Sache heute nicht einfacher macht. Loose hat gleich alle Auswechselspieler zum Warmmachen geschickt, wird wohl reagieren müssen.

  • Rot für Dynamo 17. Es gibt einen Platzverweis. Unser Nebenmann meint, dass Brégerie die Hacken hochgenommen hat, um seinen Gegenspieler zu stoppen. Wir haben es nicht gesehen, aber der Schiedsrichter hat so entschieden und wir spielen nun mit zehn Mann weiter.

  • Jungwirth stoppt Reichwein 16. Im allerletzten Moment kann der Innenverteidiger den frei durchgelaufenen Stürmer der Gäste vor der Strafraumlinie fair mit einem Tackling vom Ball trennen. Man hat nicht das Gefühl, dass die Aalener hier als Aufsteiger angereist sind.

  • hektisches Spiel 14. Während die Aalener ein wenig gefährlicher wirken, wieselflink nach vorn spielen, kommt Dynamo mehr von außen. Bisher hat sich aber noch kein Team ein Übergewicht erarbeiten können.

  • 13. Reichwein sieht gelbe Karte.

  • Freistoß für Dynamo 13. Poté wird im Mittelfeld gelegt, so dass Fiel wieder eine Standardsituation vor sich hat. Der Ball landet am langen Pfosten bei Brégerie, doch der Schiedsrichter pfeift ab, hat wohl irgendwo ein Foul gesehen.

  • Stimmung!!! 12. Jetzt rockt das Stadion mit SGD olé olé und sofort kocht die Atmosphäre so, wie wir das gewohnt sind.

  • Gueye offensiv dabei 12. Der Senegalese bringt von rechts eine Flanke in den Strafraum, wo Poté per Kopf zum Ball drückt, doch die Kugel geht knapp links vorbei.

  • Foul von Fiel 11. Dynamo muss hinten viel Arbeit verrichten. Poté wird nach einer Ablage bedrängt und verliert das Leder, Fiel läuft dazwischen und will klären, holt dabei aber den Aalener von den Beinen.

  • Freistoß wird gefährlich 9. Das war knapp. Der Ball kommt an den langen Pfosten, wo Schuppan von seinem Gegner übersprungen wird. Die Kugel geht quer vorm Tor durch den Strafraum, doch bevor am anderen Pfosten jemand bereit steht, kann Trojan kurz klären. Der Nachschuss der Gäste landet am Außennetz.

  • Trojan im Strafraum 8. Da wurde es das erste mal gefährlich. Der Tscheche kann sich über links in den Strafraum wursteln, flankt mit einem Heber auf Poté, doch ein Gästespieler ist dazwischen und köpft den Ball weit weg. Kitambala probiert den Nachschuss aus 16 Metern, wird aber abgeblockt.

  • Kitambala mit Einsatz 7. Der Stürmer holt sich im Mittelkreis im Zweikampf den Ball, kann sich durchsetzen, wird dann aber gehalten und bekommt zurecht einen Freistoß.

  • zwei Stürmer 5. Poté und Kitambala bilden heute das doppelte Sturmduo, wie schon gegen Kaiserslautern. Hoffentlich zeigt diese Taktik ihren Erfolg und bringt uns heute ein paar Tore.

  • Aalen im Gegenzug 4. Die Gäste sind nun aber auch vorn dran und haben die erste Schussmöglichkeit. Fiel kann im Rutschen den Ball nicht vom Gegenspieler lösen, der freistehend schießt, aber Schuppan hilft aus und wirft sich in den Ball.

  • erste Gelegenheit 3. Dynamo bemüht sich, die ersten Angriffsversuche zu starten. Ein erster Freistoß landet im Strafraum, wo Schuppan mit dem Kopf dran ist, aber der Ball geht ungefährlich neben das Tor.

  • gespenstische Stille 2. Das ist ein ungewöhnlicher Auftakt und ganz ehrlich: So darf es niemals werden. Das ist Stadionatmosphäre zum Abgewöhnen.

  • Ohne Stimmung keine Stimmung 1. Die ersten zwölf Minuten wird es im Stadion leise bleiben. Damit protestieren die Fans beider Lager gegen das geplante DFL-Papier, das am 12. Dezember ein Thema bei der DFL-Mitgliederversammlung sein wird. Auch die wenigen Fans aus Aalen machen beim Protest mit.

  • Anstoß Kitambala und Poté führen den Anstoß aus.

  • Mannschaften sind da Die beiden Teams begrüßen sich auf dem Rasen, Dynamo in schwarz-gelb, Aalen ganz in weiß. Zuerst spielen die Dresdner auf das Tor vor dem K-Block.

  • letzte Begegnung Am 2. April 2010 trafen beide Teams in Aalen aufeinander. Dynamo verlor mit 0:1, eine Woche später musste der damalige Coach Matthias Maucksch nach zwei weiteren Niederlagen gegen Erfurt (das "Schatzi, schenk mir ein Foto"-Spiel) und Rostock die Segel streichen, Ralf Loose kam.

  • Bilanz Bisher gab es in der Drittklassigkeit vier Duelle gegen die heutigen Gäste. Auswärts gab es für Dynamo nichts zu holen, zuhause errangen die Schwarz-Gelben einen Sieg und ein Unentschieden.

  • Derby auf der Ostalb Ärgster Rivale der Gäste sind die Fußballer aus Heidenheim, die nur 20 km entfernt in der Dritten Liga kicken.

  • Aalen liegt in Baden-Württemberg Aalen oder Ahlen, das ist manchmal die Frage bei den Fußballfans, die in den Genuss kommen, diese weltberühmten Hochburgen des Fußballs bereisen zu dürfen. Während die Rot-Weißen aus Ahlen aus dem Münsterland kommen, kicken die Aalener im Süden Deutschlands.

  • Schiedsrichter Die Partie steht unter der Leitung von Norbert Grudzinski, der an den Linien von Tim Sönder und Kai Voss.

  • abwehrstarke Gäste Der VfR spielte in der letzten Saison in der 3. Liga 16 Mal zu null (alleiniger Bestwert), in der 2. Bundesliga gelang das auch schon sechs Mal. Dynamo muss heute also gegen eine Betonabwehr anrennen.

  • bester Aufsteiger Aalen ist mit 23 Punkten der beste Aufsteiger, holte damit mehr Punkte als Sandhausen und Regensburg (je 10) zusammen.

  • schwerer Gegner Als Aufsteiger liefern die Gäste bisher eine gute Saison. Aalen hat nur eines der letzten vier Spiele verloren (0:1 gegen Paderborn) und eine positive Bilanz und schon zehn Punkte mehr als Dynamo gesammelt.

  • vierter Saisonsieg für Dynamo? Insgesamt feierten die Schwarz-Gelben erst drei Siege - nur Sandhausen hat mit zwei weniger.

  • Hektik im Kabinengang Die Aalener müssen kurzfristig wechseln. Barth rückt für Hübner in die Startaufstellung. Auch von Anfang an dabei ist Ex-Dynamo Tim Kister. Cidimar muss erstmal auf der Bank von draußen zuschauen.

  • Ersatzbank Als Einwechsler stehen heute Scholz, Savic, Papadopoulos, Solga, Jänicke, Sliskovic und Leistner zur Verfügung.

  • Aufstellung Dynamo Ralf Loose hat folgende elf Spieler nominiert: Kirsten - Gueye, Brégerie, Jungwirth, Schuppan - Fiel, Losilla, Trojan, Ouali - Poté, Kitambala

  • Gleich gibts die Startelf Der Aufstellungsbogen schwirrte bereits durch die Katakomben des Stadions. Wir sind gespannt, wer heute von Anfang an ran darf.

  • 16. Spieltag in der 2. Bundesliga Dynamo Dresden empfängt um 17:30 Uhr den VfR Aalen vor heimischer Kulisse und wir sind live dabei.