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Hinspiel VfL Osnabrück - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Mindestens 180 Minuten hat die SG Dynamo Dresden noch vor sich, um die aktuelle Zweitliga-Saison erfolgreich zu beenden. Nachdem der direkte Klassenerhalt verpasst wurde, treten die Schwarz-Gelben in zwei Ausscheidungsspielen gegen den VfL Osnabrück an. Nach zwei Jahren gibt es ein Wiedersehen mit den Niedersachsen, die sich als Tabellendritter in der 3. Liga anschicken, es den Dresdnern wie 2011 nachzumachen. Damals gewann Dynamo das Auswärtsspiel in Osnabrück mit 3:1 nach Verängerung. Es war der erste Sieg der Schwarz-Gelben im achten Aufeinandertreffen.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen VfL Osnabrück
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 8 1 4 3 6:10 7
Heimbilanz 4 0 2 2 1:5 2
Auswärtsbilanz 4 1 2 1 5:5 5
Pflichtspiele 8 1 4 3 6:10 7
Die Zuschauer

16.600 Zuschauer erlebten zuletzt am 24. Mai 2011 den Aufstieg der Dresdner in Osnabrück live im Stadion. Das Hinspiel der Relegation verfolgten damals 28.800 Fans an der Lennéstraße. Die insgesamt acht Duelle der beiden Vereine sahen 108.500 Besucher.

Spieler und Trainer in beiden Vereinen
(inkl. Testspiele)

Tino Berbig
: Der Torwart begann seine Karriere in der Jugend von Carl Zeiss Jena und schaffte den Sprung in die erste Mannschaft der Thüringer. Bis 2004 stand er als Torwart zwischen den Pfosten, wechselte dann zum VfL Osnabrück. Zwei Jahre später kam er an die Elbe und für die Schwarz-Gelben in 23 Spielen zum Einsatz. Nach nur einer Saison ging es für ihn zurück nach Niedersachsen, wo er weitere 100 Partien für den VfL Osnabrück absolvierte (insgesamt 177). Nach dem Abstieg seines Clubs, im Mai 2011 gegen Dynamo, kehrte der 1,92 Meter große Keeper an die Kernberge nach Jena zurück und hütet seitdem bei seinem Heimatverein das Tor.

Zwei weitere Spieler streiften während ihrer Karriere beide Vereinstrikots über: Vladen Milovanovic, Ansgar Brinkmann, Michael Kügler, Rene Trehkopf, Shergo Biran, Alexander Schnetzler

Trainer/Manager: Rolf Schafstall

Sonstige Fakten
  • Dynamo gelang gegen Regensburg schon der vierte Heimsieg in Folge, und der sechste in den letzten sieben Heimspielen.

  • Seit 16 Spielen ist Dynamo auswärts in Pflichtspielen ohne Sieg. Damit wurde der Negativrekord aus der Saison 1992/93 eingestellt.

  • In acht Spielen gelang gegen Osnabrück nur ein Sieg.

  • Die Niedersachsen scheiterten zuletzt zweimal in einer Relegation. 2009 folgte gegen Paderborn der Abstieg, 2011 gegen Dynamo.

  • Die Schwarz-Gelben waren dagegen zweimal in einer Relegation erfolgreich. 2001/02 setzte man sich gegen Herthas Amateure durch, 2011 gegen den jetzigen Gegner Osnabrück.

Rückblick zum Regensburg-Spiel
  • Drei Elfmeter in der regulären Spielzeit gab es erst neunmal in der Vereinsgeschichte. Zuletzt am 5. Mai 2007 gegen Wilhelmshaven.
  • Benjamin Kirsten hielt in dieser Saison bereits den vierten von sieben Elfmetern.

  • Cristian Fiel verwandelte seinen zweiten von zwei Strafstößen.

  • 29.703 Zuschauer sind neuer Heimrekord für die 2. Bundesliga.

Herausforderung Osnabrück: Dynamo muss erst auswärts bestehen

Eine Halbzeit ist am 24. Mai 2011 in der osnatel-Arena gespielt und die Gastgeber führen im Rückspiel der Relegation mit 1:0. Es war der denkbar ungünstigste Zeitpunkt für die Führung des VfL Osnabrück gegen Dynamo Dresden. An jenem Abend, an dem eine Entscheidung darüber fallen sollte, welcher Verein zukünftig zweitklassig spielt, zeigte sich der Fußball in sportlicher Hinsicht von seiner leidenschaftlichen Seite. Die unbeschreibliche Anspannung im vom Flutlicht getränkten Stadion musste auch jedes noch so sattelfeste Nervenkostüm erschüttern. Nach einem Remis im Hinspiel war der Klassenerhalt zur Pause für den damaligen Zweitligisten aus Niedersachsen zum Greifen nah, der Traum vom Aufstieg für die Sportgemeinschaft dagegen in weite Ferne gerückt. Als die Anzeigetafel 75 Spielminuten später ein 3:1 zugunsten der Gäste anzeigte und sich Robert Koch sein Trikot vom Leib riss, um einen von Gefühlen übermannten Urschrei in die Osnabrücker Sommerluft zu schicken, versank ein großes Containerschiff mit emotional schwerer Ladung in einem schwarz-gelben Freudenmeer.

Dynamo Dresden hatte sich gegen den höherklassigen VfL durchgesetzt und stieg in die 2. Bundesliga auf, während die Gastgeber den bitteren Gang in die dritte Liga antraten. Auf den Tag genau zwei Jahre später treffen beide Vereine erneut in Osnabrück aufeinander. Und erneut müssen sie in einer Relegation die Frage beantworten, wer in der kommenden Saison zur längsten Theke der Welt nach Düsseldorf reisen darf und wer sich die längste Burg Europas in Burghausen anschauen muss. Osnabrück konnte am 38. und letzten regulären Spieltag der dritten Liga mit einem 4:0-Heimsieg gegen Absteiger Alemannia Aachen noch am 1. FC Heidenheim, der zuhause nur ein 0:0 gegen Offenbach erreichte, auf Platz 3 vorbei rutschen. Die Schwarz-Gelben hätten sich den Gang durch die Relegation durch einen 3:1-Heimsieg gegen Regensburg fast erspart, wäre da nicht das eine Tor in Sandhausen zehn Minuten vor Schluss noch gefallen. Der danach oft verwendete Konjunktiv half jedoch nicht, die bestehende Situation zu verbessern. Die Fakten waren unumstößlich und die beiden Zusatzspiele Realität.

Die Regeln für die Relegation sind klar. Gespielt wird im Europapokal-Modus. Dynamo muss diesmal, anders als vor zwei Jahren, zuerst auswärts ran. Die Vorzeichen für diesen Aufritt könnten jedoch, zumindest statistisch gesehen, nicht schlechter sein. Seit 16 Pflichtspielen sind die Schwarz-Gelben auf fremdem Platz ohne Sieg. Damit haben sie den seit 1992/93 bestehenden Negativ-Rekord eingestellt. Schlechte Karten hätte Dynamo auch beim Blick auf die bisherigen Relegationsduelle zwischen 2. und 3. Liga, in denen sich stets die unterklassigen Herausforderer durchsetzen konnten. Dass es an der Zeit ist, diese Serie zu beenden, begründete Dynamo-Trainer Peter Pacult gleich dreifach: „Wir haben erstens eine gute Mannschaft, zweitens den Heimvorteil im Rückspiel auf unserer Seite und drittens ist das Team gut in Form“, zeigte sich der 53-Jährige optimistisch.

So wollte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auch nicht weiter über die Stärken und Schwächen des Gegners sprechen, sondern nur über Dynamo selbst. „Was wir wissen müssen, das wissen wir auch, behalten das aber für uns. Wichtiger ist ohnehin, was wir selbst machen“, richtete der Coach den Blick auf seinen Kader. Den muss er auf mindestens einer Position verändern, denn Sebastian Schuppan fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte, die er nach einem taktischen Foul gegen Regensburg kassierte. Der Linksverteidiger könnte von Muhamed Subasic ersetzt werden, allerdings wollte Pacult dazu noch keine Stellung nehmen. Vielmehr ließ er die Ausrichtung der Mannschaft, auch personell, offen: „Ich habe einige Gedanken, um etwas zu korrigieren, aber die endgültige Entscheidung wird davon abhängen, wo wir dem Gegner weh tun können.“

Auch sein Wunschergebnis wollte Pacult nicht verraten. Es soll jedoch ein Ergebnis sein, „das für das Rückspiel in Dresden am kommenden Dienstag alles offen hält“. Etwas direkter geht Pavel Fort, der Doppeltorschütze im Spiel gegen Regensburg, mit der Konstellation um. „Wir wollen gewinnen, hinten kein Tor kassieren und mindestens eins selbst erzielen“, sagte der Tscheche, schränkte allerdings ein: „Was möglich ist, werden wir sehen, wenn das Spiel einmal läuft.“ Ob der Stürmer von Beginn an zum Einsatz kommen wird, sei ohnehin die Entscheidung des Trainers, wie Fort selbst sagt. Dennoch – der Tscheche hat in den letzten Spielen an Selbstvertrauen gewonnen. Mit insgesamt vier Treffern gegen Cottbus, in Frankfurt und zuletzt gegen Regensburg kommt der Angreifer gerade rechtzeitig vor den zwei wichtigsten Spielen der Saison in Fahrt. „Es ist tatsächlich ein guter Zeitpunkt, aber am Ende letztlich egal, wer die Tore bei uns schießt. Das spielt jetzt keine Rolle mehr“, stellt Fort fest. Unsicher ist sich der Tscheche auch bei der Vergabe der Favoritenrolle, die er Dynamo zwar nicht absprechen will, da er sein Team qualitativ im Vorteil sieht. „Aber in der Relegation stehen die Chancen 50:50 für beide Mannschaften.“

Positiv aus Dresdner Sicht ist, dass es den Schwarz-Gelben bisher zweimal gelang, zwei nötige Ausscheidungsspiele ohne Niederlage für sich zu entscheiden. In der Saison 2001/02 gelang gegen die Amateure von Hertha BSC der Aufstieg in die Regionalliga. Das Hinspiel gewannen die „Goldfüße“ durch ein Tor von Steffen Heidrich mit 1:0, das Rückspiel blieb über 90 Minuten torlos. Das zweite Mal war Dynamo 2010/11 erfolgreich, als der Aufstieg gegen den VfL Osnabrück gelang (1:1 im Heimspiel, 3:1-Sieg nach Verlängerung im Rückspiel).

Die Spannung im Dynamo-Lager wird bis zum Anpfiff mit jeder Stunde größer. Allein der Ansturm auf die begehrten Karten für beide Relegationsspiele zeigt das unheimlich große Interesse bei Fans und Freunden des Vereins. „Das ist wirklich unglaublich“, sagte Pavel Fort, als er mitbekam, was die Anhänger auf sich nehmen, um bei einem der Spiele dabei sein zu können. „Sie sind zuhause und auswärts immer zahlreich vertreten. Für uns als Mannschaft ist das absolut positiv und immer ein entscheidender Faktor, wie zuletzt auch gegen Regensburg.“

Die Partie in Osnabrück beginnt um 20.30 Uhr. Ab 18.15 Uhr öffnet der Einlass zum Gästeblock. 1.000 Dynamo-Anhänger werden den Gästeblock im Stadion an der Bremer Brücke füllen. Die Heimspielstätte des VfL wird mit voraussichtlich 15.500 Zuschauern ausverkauft sein. Die Begegnung steht unter der Leitung von Günter Perl aus Pullach.

Das Spiel wird live im freien Fernsehen beim Mitteldeutschen Rundfunk übertragen. Die SG Dynamo Dresden lädt zudem zum Public Viewing ins „glücksgas stadion“ ein.

Knappe Niederlage lässt alles offen

Dynamo Dresden hat das Hinspiel der Relegation im Kampf um einen Zweitligaplatz in der neuen Saison mit 0:1 in Osnabrück verloren. Nach einer temporeichen und umkämpften Partie nehmen die Schwarz-Gelben eine knappe Niederlage im Gepäck mit nach Dresden und müssen nun im Rückspiel am Dienstag den Bock umstoßen.

Peter Pacult setzte in der Partie gegen die Niedersachsen auf zwei Stürmer, brachte Pavel Fort und Tobias Müller von Anfang an. Die erste Druckphase der Hausherren überstanden die Schwarz-Gelben schadlos und suchten anschließend selbst den gegnerischen Strafraum auf. Idir Ouali hatte zweimal die Führung für seine Mannschaft auf dem Fuß, zweimal scheiterte er jedoch an Riemann im Osnabrück-Tor. Nach einer halben Stunde prallte Tobias Müller bei einem Kopfballduell mit einem Gegner zusammen und musste mit einer Platzwunde ausgewechselt werden. Für ihn kam Robert Koch.

Dynamo spielte unbeirrt weiter und hielt den Ball vom eigenen Strafraum fern. Die Gastgeber strahlten lediglich bei Standardsituationen so etwas wie Gefahr aus. Kurz vor der Pause brachte ein Eckball im zweiten Versuch dann die Führung für die "Veilchen". Manno bekam ein Zuspiel und zirkelte den Ball mit wenigen Metern Abstand zur Eckfahne ins kurze Eck.

Mit diesem Erfolgserlebnis gingen die Osnabrücker in die Pause. Ohne Wechsel starteten beide Mannschaften in den zweiten Durchgang. Dynamo nahm sofort Fahrt auf und zeigte den mitgereisten 1.000 Fans, dass man mindestens den einen wichtigen Auswärtstreffer erzielen wollte. Erfolgreich waren die Versuche aber nicht, mit langen Bällen in die Spitze oder Flanken von außen einen Abnehmer in den eigenen Reihen zu finden. Zu oft prallten die Versuche an der gut stehenden Abwehr der Hausherren ab.

Nach 56 Minuten kam ein langer Ball in den Dresdner Strafraum gesegelt, den Romain Brégerie zunächst unterschätzte, im zweiten Versuch aber klären konnte. Nicht ganz eindeutig berührte der Ball jedoch seine Hand. Der Linienrichter zeigte dieses nicht erlaubte Spiel an und Schiedsrichter Günter Perl entschied auf Elfmeter. Nun war Benjamin Kirsten gefragt, der beim Gegentor der Osnabrücker nicht gerade glücklich agierte. Staffeldt trat vom Punkt an und wollte links einschieben, doch der Dynamo-Torwart war in der richtigen Ecke und wehrte den Strafstoß unter dem Jubel seiner Mitspieler und der Dynamo-Fans ab.

Diese vergebene Chance sorgte bei den Gastgebern für Nervosität, die auch die Schwarz-Gelben erkannten und sofort die eigenen Offensivbemühungen verstärkten. Schnell wurde nach vorn gespielt, doch der Erfolg blieb aus. Nach einer längeren Pause, in der sich Osnabrücks Keeper Riemann behandeln ließ, wurde das Spiel dann auf beiden Seiten nicht nur hart umkämpft, sondern vor allem hektisch. Pacult wechselte zunächst Solga ein, später auch noch Khlebosolov, doch die Chancen blieben aus. Osnabrück musste sich auf die eigene Abwehrarbeit konzentrieren, bekam mit zunehmender Spielzeit immer öfter die Chance auf Konter.

Beide Mannschaften verstanden es allerdings nicht, aus ihren Möglichkeiten mehr zu machen. Auf Dynamo-Seite hatte Robert Koch mit einem Kopfball nach Flanke von Khlebosolov die größte Gelegenheit, der knapp am langen Pfosten neben dem Tor landete. In der Schlussphase entwickelte sich ein hektischer Schlagabtausch. Während die Schwarz-Gelben permanent anrannten, sorgten die Osnabrücker mit gefährlichen Nadelstichen dafür, dass Dynamo den knappen Rückstand bis zum Ende weiter verteidigen musste.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • knappe Niederlage Dynamo muss sich in einer temporeichen und spannenden Partie den Osnabrückern geschlagen geben. Nach Chancen von Ouali gehen die Gastgeber durch einen Bananenschuss kurz vor der Halbzeit in Führung. In der zweiten Hälfte bekommt Brégerie den Ball an die Hand, den fälligen Elfmeter pariert Benny Kirsten großartig und hält Dynamo damit in der Relegation noch am Leben. Das Anrennen bis zum Schlusspfiff blieb aber ohne Erfolg, so dass nun im Heimspiel am Dienstag der Bock noch umgestoßen werden muss. Der ausführliche Spielbericht folgt...

  • 1:0 90.(+5) Osnabrück gewinnt das Hinspiel der Relegation.

  • Freistoß für Osnabrück 90.(+2) In der eigenen Hälfte bekommen die Gastgeber nochmal einen Ball nach einem Foul an Fort.

  • Nachspielzeit 90.(+1) Fünf Minuten gibt es zusätzlich. Dynamo stürmt unentwegt nach vorn, aber die Chancen wollen sich nicht mehr ergeben. Osnabrück kontert immer wieder.

  • Osnabrück vorn 90. Die Gastgeber sind nochmal im Angriff, aber dann steht einer von ihnen im Abseits. Die Schlussphase ist mehr als hektisch.

  • 90. Grimaldi kommt rein.

  • 90. Zoller geht raus.

  • Gelbe Karte 90. Pisot fällt Jungwirth und bekommt dafür die Gelbe Karte.

  • Osnabrück wechselt 90. Piossek geht raus, es kommt Thomik.

  • Trojan flankt 90. Der Ball fliegt in den Strafraum, wo die Osnabrücker klären. Brégerie setzt zum Fallrückzieher an und trifft einen Gegner voll im Gesicht.

  • Dynamo stürmt 89. Khlebosolov bekommt wieder einen Freistoß, weil sich sein Gegner auf ihn stützt.

  • Dynamo jetzt mit Standard 88. Khlebosolov holt einen Freistoß raus, der aber direkt in den Armen von Riemann landet.

  • Freistoß für Osnabrück 87. Die Gastgeber bekommen nochmal eine Gelegenheit, können den Ball vom Mittelkreis nach vorn bringen. Brégerie klärt aber mit dem Kopf.

  • Riesenchance für Dynamo 85. Nach einer Flanke von Jungwirth kommt Koch mit dem Kopf an den Ball und setzt ihn um Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

  • Schuss von Koch 84. Nach einem abgewehrten Ball legt Brégerie die Kugel auf den Schützen ab, der sofort abzieht, aber das Tor weit verfehlt.

  • Schlussphase 84. Noch zehn Minuten sind zu spielen und die Partie ist absolut offen. Beide Teams spielen jetzt sehr hektisch, wollen unbedingt ein Tor erzielen.

  • Zuschauerzahl 83. Es sind 15.500 Fans im Stadion, das ausverkauft ist.

  • 81. Khlebosolov ist auf dem Platz.

  • 81. Ouali ist aus dem Spiel.

  • Dynamo stürmt, Osnabrück kontert 81. Das Spiel ist jetzt ein Schlagabtausch. Jede Mannschaft kann hier noch treffen.

  • Dynamo offensiv 69. Nach dem gehaltenen Elfer nahmen die Schwarz-Gelben richtig Schwung, um die erste Unsicherheit der Hausherren auszunutzen. Die Versuche waren aber nicht von Erfolg gekrönt.

  • Verletzungspause 68. Riemann, der Keeper der Gastgeber, blieb nach einem Zusammenprall lange liegen, musste behandelt werden. Das gibt mindestens drei Minuten Nachspielzeit.

  • 60. Glockner kommt ins Spiel.

  • 60. Manno muss verletzt raus.

  • Benny hält!! 57. Jawohl, Kirsten ist in der linken Ecke, pariert den Strafstoß von Staffeldt.

  • Handelfmeter für Osnabrück 56. Brégerie nimmt nach einem langen Ball in die Spitze die Hand mit in Spiel. Jetzt ist Benny gefragt.

  • Dynamo startet offensiv 56. Mit Schwung gehen die Schwarz-Gelben den zweiten Durchgang an, aber keine der vielen Flanken findet im Strafraum des Gegners einen Abnehmer.

  • 55. Solga kommt neu in die Partie.

  • 55. Streker geht vom Platz.

  • Wiederanpfiff 46. Das Spiel geht weiter, beide Teams unverändert.

  • Halbzeit 45. Osnabrück geht mit einem 1:0 in die Pause.

  • 1:0 für Osnabrück. 43. Nach einer Ecke kommt ein "Veilchen" von der Strafraumecke zum Schuss und trifft. Manno war der Schütze.

  • Koch verstolpert 41. Einen langen Ball aus der Abwehr von Subasic verlängert Fort per Kopf auf den Kollegen, doch der ist zu schnell unterwegs und hatte vergessen, das Spielgerät mitzunehmen.

  • Osnabrück rennt gegen Abwehr 40. Die Gastgeber versuchen immer wieder, mit offensiven Aktionen zu glänzen, doch die Dynamo-Viererkette steht und zerstört die Angriffe.

  • Eckball gefährlich 38. Fiel bringt die Kugel nach innen, wo Koch zum Kopfball hochsteigt. Der Ball geht aber knapp am Tor vorbei.

  • Fiel erkämpft sich Ball 37. Der Routinier spitzelt dem Gegner vorm eigenen Strafraum den Ball weg, flankt nach innen. Die Hausherren klären, Trojan schießt scharf, und es gibt Ecke.

  • Halbzeit 36. Osnabrück geht mit einem 1:0 in die Pause.

  • Dynamo ordnet sich neu 35. Koch spielt mit Fort jetzt vorn im Angriff, hat die Position von Müller als zweite Spitze direkt mit übernommen.

  • Zusammenstoß 33. Der Youngster war bei einem Kopfballduell mit dem Gegner zusammen gerasselt und musste mit einem gelben Turban um die Rübe raus.

  • 31. Robert Koch kommt neu ins Spiel.

  • 31. Tobias Müller muss verletzungsbedingt raus.

  • Chance für Dynamo 30. Auf der anderen Seite hat wieder Ouali freie Schussbahn und muss eigentlich mehr daraus machen, doch erneut scheitert er an Riemann. Diese Dinger müssen rein. Im Nachschuss kommt Müller nicht mehr zum Zug.

  • Torchance für Osnabrück 28. Ein langer Ball landet im Strafraum der Dresdner, doch Kirsten ist eher am Ball als der Gegenspieler.

  • erste Dynamo-Ecke 27. Nach einem Direktversuch von Fort, den Ball per Seitfallzieher auf den Kasten zu zimmern, gibt es Eckball. Den bringt Fiel herein, doch weil Müller den Osna-Keeper behindert, pfeift der Schiedsrichter ab.

  • Ouali im Strafraum 26. Der Franzose kommt vor das gegnerische Tor und kann schießen, doch er kommt nicht dazu und legt ab. Dynamo spielt den Ball um den Strafraum hinten rum, bis die Gastgeber zum Einwurf klären.

  • Schiedsrichter 24. Die Partie wird von Günter Perl geleitet. An den Linien sind Georg Schalk und Michael Emmer im Einsatz.

  • Freistoß für Osnabrück 23. Und wieder gibt es von rechts die Möglichkeit, den Ball nach innen zu bringen, doch wieder ist Benny da und boxt das Leder weg vom Tor.

  • Osnabrück vorn zu ungenau 23. Die Gastgeber können immer wieder Bälle in die Dresdner Hälfte und den Strafraum schlagen, aber dort finden sich selten Abnehmer. Hinten hat Dynamo momentan alles im Griff, aber die Hausherren sind willenstark.

  • Zweikampfhärte 21. Beide Teams gehen hart miteinander um, schenken sich keinen Meter. Deshalb gibt es immer wieder Freistöße. Diesmal war Fiel der Übeltäter. Osnabrück hat eine gute Chance, die aber im Direktschuss weit am Tor vorbeigeht.

  • Freistoß für Osnabrück 19. Nachdem Fiel einen Konter nicht sicher nach vorn bringen kann, spielt er mit der Hand. Die Standardsituation kann Losilla aber mit einem Befreiungsschlag bereinigen.

  • Dynamo offensiv in Aktion 18. Die Partie verläuft bisher recht schwungvoll und beide Mannschaften starten eigene Angriffe. Die Schwarz-Gelben stellen sich zumindest nicht hinten rein, wollen selbst das Spielgeschehen bestimmen, um den Drittligisten nicht stark zu machen.

  • Dynamo-Fans mit Stimmung 16. Die etwa 1.000 Gästefans machen ordentlich Betrieb, auch die Heimfans singen gut mit. Das Duell auf den Rängen steht derzeit auch unentschieden.

  • dritter Eckball für Osnabrück 15. Jetzt gibt es eine Standardsituation, die Kirsten aber kompromisslos mit den Fäusten aus dem Strafraum boxt.

  • Osnabrück im Strafraum 14. Auch die Gastgeber gehen vor, können sich vor dem Dresdner Tor platzieren. Eine Flanke köpft Jungwirth als Bogenlampe direkt in die Arme von Kirsten.

  • Riesenchance für Dynamo 13. Schnell geht es nach vorn und Müller steht plötzlich nach einem Zuspiel frei im Strafraum, schießt, scheitert aber an Riemann. Auch im Nachsetzen schaffen es die Schwarz-Gelben nicht, den Ball trotz Möglichkeit über die Linie zu drücken.

  • lange Bälle nach vorn 11. Dynamo versucht die beiden Spitzen, Müller und Fort mit schnellen Zuspielen in Szene zu setzen. Die Partie verläuft in den Anfangsminuten sehr kampfstark und ausgeglichen.

  • Dynamo spielt mit 9. Nach zwei ersten Aktionen der Gastgeber sind auch die Schwarz-Gelben auf dem Vormarsch. Müller gibt einen ersten Schuss ab, der allerdings zu hoch ausfällt.

  • Trojan rettet 8. Nach zwei Minuten musste der kleine Mittelfeldspieler am langen Pfosten eine direkte Ecke von der Linie köpfen.

  • technische Probleme 7. Das Internet macht uns hier ein wenig Sorgen, aber wir hoffen, dass wir jetzt auf Sendung bleiben, bitten kurze Verzögerung zu entschuldigen.

  • Anpfiff 1. Das Spiel läuft.

  • Wir begeben uns jetzt direkt ins Stadion und nehmen die Atmosphäre auf und versuchen irgendwie, unsere Nerven in den Griff zu bekommen.

  • Auf der Ersatzbank sitzen Scholz, Gueye, Kempe, Solga, Koch, Jänicke und Khlebosolov.

  • Peter Pacult setzt auf zwei Stürmer, nominiert Fort und Müller in die erste Elf. Subasic ersetzt auf der linken Seite den gesperrten Schuppan.

  • Dynamo wird in Osnabrück mit folgender Startelf ins Spiel gehen: Kirsten - Jungwirth, Brégerie (C), Losilla, Subasic - Fiel, Streker, Ouali, Trojan - Fort, Müller

  • Wo bleibt die Aufstellung? Wir warten gespannt auf den Spielbogen, der sonst immer eine Stunde vor dem Anpfiff vorliegt. Grübelt Peter Pacult noch an der Formation?

  • Zu Hause war Dynamo zuletzt hingegen eine Macht: Sechs der vergangenen sieben Partien wurden gewonnen, darunter die letzten vier. Mit einem entsprechenden Ergebnis heute könnten sich die Schwarz-Gelben also eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am Dienstag in Dresden verschaffen.

  • Nur zehn Punkte holte Dynamo in der abgelaufenen Zweitligasaison auf fremden Plätzen. Nur ein einziger Auswärtssieg gelang am 3. Spieltag mit 3:1 in Duisburg. Aktuell sind die Schwarz-Gelbe seit 15 Ligaspielen auswärts sieglos.

  • Osnabrück heimstark: Der VfL verlor zu Hause nur zwei Spiele, zuletzt Ende Januar gegen den KSC (2:3). Aktuell sind die Niedersachsen seit acht Heimspielen ungeschlagen, die letzten drei wurden gewonnen. Und zwar alle zu null. In zwölf seiner 19 Heimspiele blieb Osnabrück ohne Gegentor.

  • Osnabrück profitierte am letzten Spieltag vom unerwarteten Ausrutscher Heidenheims und rutschte dank des 4:0-Siegs gegen Aachen noch auf den Relegationsplatz.

  • Der VfL war lange Zeit auf dem Weg zum direkten Aufstieg (Tabellenführer noch nach 27 Runden), baute dann aber ab, so dass selbst die Relegation Utopie zu werden drohte (nach 33 Runden vier Punkte Rückstand auf Rang drei).

  • Wir warten auf die Aufstellung, die in wenigen Minuten vorliegen sollte. Wir sind gespannt, wie Peter Pacult seine Mannschaft ins Rennen schickt. Defensiv eingestellt oder doch mutig mit zwei Stürmern?

  • Ähnliches gilt aber auch für den VfL Osnabrück: Die 73 Zähler der Niedersachsen sind die höchste Punktzahl eines Relegationsteilnehmers aus der 3. Liga.

  • 37 Punkte holte Dresden in der abgelaufenen Zweitligasaison - so viele wie nie zuvor ein Relegationsteilnehmer aus der 2. Bundesliga.

  • Während bei Dresden noch sieben Spieler dabei sind, die vor zwei Jahren in der Relegation gegen Osnabrück zum Einsatz kamen (Kirsten, Jungwirth, Jungnickel, Schuppan, Solga, Koch und Fiel), sind es auf Seiten des VfL nur noch drei (Riemann, Krük und Hansen).

  • Erstmals gibt es in der Relegation die Neuauflage eines Duells: Dynamo und der VfL standen sich bereits vor zwei Jahren gegenüber. Nach einem 1:1 in Dresden (0:1 Eigentor Jungnickel, 1:1 Koch) stand es im Rückspiel in Osnabrück nach 90 Minuten ebenfalls 1:1 (1:0 Mauersberger, 1:1 Fiel). In der Verlängerung trafen dann der heutige Düsseldorfer Dani Schahin sowie Robert Koch zum 3:1-Sieg der Sachsen.

  • Zum fünften Mal findet die Relegation zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga statt. Bisher setzte sich noch nie der Zweitligist durch, und das obwohl dieser stets den vermeintlichen Vorteil des Heimrechts im Rückspiel hatte. Mehr noch: Die Zweitligisten gewannen kein einziges der insgesamt acht Spiele.

  • Die Anspannung steigt. Vor genau zwei Jahren waren wir das letzte Mal hier. Dynamo fuhr mit einem 3:1 und dem Aufstieg im Gepäck nach Hause.

  • Ex-Dynamo Dennis Eilhoff ist gerade in den Presseraum marschiert, auch Ansgar Brinkmann und Torsten Gütschow haben wir gesichtet.

  • Die Mannschaft ist am Stadion angekommen. Die Fans der Gastgeber empfangen sie mit mutigen Rufen. Mal sehen, ob die Schwarz-Gelben diese Motivationsspritze auf dem Platz für sich nutzen können.

  • Herzlich Willkommen aus dem Stadion an der Bremer Brücke. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen warten wir auf den Anpfiff der Partie.

  • Wieder Relegation, wieder Osnabrück, wieder mächtig viel Spannung: Auf den Tag genau vor zwei Jahren stieg die SG Dynamo Dresden nach einem 3:1 n.V. in Osnabrück auf. Heute müssen die Schwarz-Gelben erneut an der Bremer Brücke ran. Die Partie beginnt um 20.30 Uhr.