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19. Spieltag TSV 1860 München - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Auswärtsspiel beim TSV 1860 München

Am 19. Spieltag der 2. Bundesliga kommt es am 16.12.2012, 13.30 Uhr zur Begegnung zwischen dem TSV 1860 München und der SG Dynamo Dresden. Ein Blick in die Bilanz zeigt jeweils vier Siege für die Münchner und Schwarz-Gelben. Nach gutem Start in die Saison ist dem TSV zuletzt ein wenig die Puste ausgegangen. Dessen Ziel ist es, den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht gänzlich zu verpassen. Dagegen benötigt Dynamo die Punkte für den Kampf gegen den Abstieg.Bilanz SG Dynamo Dresden gegen TSV 1860 München
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 11 4 2 5 15:23 14
Heimbilanz 5 1 2 2 5:8 5
Auswärtsbilanz 5 3 - 2 9:9 9
Neutraler Platz 1 - - 1 1:6 -
Freundschaftsspiele 1 - - 1 1:6 -
Pflichtspiele 10 4 2 4 14:17 14
Die ZuschauerVor einer Kulisse von 66.000 Zuschauern fand das bisher bestbesuchteste Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams statt. Aufgrund einer Sanktion gegenüber Dynamo bot das „glücksgas stadion” im Hinspiel nur Platz für 9.800 Fans.


Ewige Tabelle 2. Bundesliga
Alle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
17 TSV 1860 München 16 550 239 146 165 869:659 210 863
78 SG Dynamo Dresden 4 120 41 27 52 155:178 -23 150
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
18 TSV 1860 München 16 274 157 68 49 520:250 270 539
80 SG Dynamo Dresden 4 60 30 12 18 94:75 19 102
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele S U N Tore Diff. Punkte
17 TSV 1860 München 16 276 82 78 116 349:409 -60 324
76 SG Dynamo Dresden 4 60 11 15 34 61:103 -42 48
Spieler und Trainer in beiden VereinenAlexander Ludwig ist einer von 15 Spielern, die schon für beide Vereine aktiv waren.

Ludwig gehörte bis ins Jahr 2000 der Jugendabteilung des FC Rot-Weiß Erfurt an, ehe er von Werder Bremen für deren U19-Mannschaft verpflichtet wurde. Nach zwei Jahren an der Weser wechselte er in die Hauptstadt zu Hertha BSC Berlin. In Berlin kam er hauptsächlich für Herthas Reservemannschaft zum Einsatz. Sein Profidebüt gab der gebürtige Waltershausener am 2. August 2003 gegen seinen Ex-Klub Werder Bremen. Im Jahre 2005 endete Ludwigs Zeit bei der Hertha.
Zunächst wurde er an Dynamo Dresden ausgeliehen. Trotz des Abstieges in die Regionalliga blieb Ludwig ein weiteres Jahr bei den Sachsen. In 46 Pflichtspielen traf er für die SGD 12 Mal.
Im Sommer 2007 schloss sich Alexander Ludwig dem frischgebackenen Zweitligisten FC St. Pauli an. Bei den Norddeutschen avancierte er wie schon zuvor in Dresden zum Stammspieler. Aber auch in Hamburg war für Ludwig nach zwei Jahren Schluss und ein Wechsel zum Ligakonkurrenten TSV 1860 München folgte.
War er unter Ewald Lienen noch gesetzt, spielte er bei Rainer Maurer kaum mehr eine Rolle, sodass abermals nach zwei Jahren ein Wechsel folgte. Diesmal in die Lausitz zum FC Energie Cottbus. Nach 15 Pflichtspieleinsätzen in der Saison 2011/12 kam er in dieser Spielzeit noch keine Minute zum Einsatz.Alle Spieler, die für beide Vereine als Profi aktiv waren:
  • Lutz Braun, Michael Hecht, Ronny Ernst, Christian Fröhlich, Alexander Fröhlich, Stefan Bernhardt, Herbert Waas, Jens Jeremies, Miroslav Stevic, Peter Nowak, Uwe Wolf, Alexander Ludwig, Thomas Votava, Florian Jungwirth, Fabian Lamotte (Probespieler 2010/11)

Alle Trainer, die für beide Vereine aktiv waren:
  • Peter Pacult

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg München 1981/82 München — Worms 7-0
Dynamo 2011/12 SGD — Karlsruher SC 5-1
Höchste Heimniederlage München 2005/06 München — Unterhaching 1-4
2011/12 München — Fürth 1-4
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0-4
Höchster Auswärtssieg München 2011/12 Cottbus — München 0-5
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2-4
2011/12 1860 München — SGD 2-4
Höchste Auswärtsniederlage München

2006/07 Unterhaching — München 5-1

2004/05 Aachen — München 5-1
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5-1
2005/06 Alemannia Aachen — SGD 5-1
Sonstige Fakten
  • Dynamo seit 8 Auswärtsspielen ohne Sieg (Vereinsrekord 16 Spiele 1992/93; zuletzt gab es 8 Auwärtsspiele ohne Sieg 2010)
  • Dynamo seit mehr als 3 Spielen (322 Minuten) ohne eigenes Tor
Kurzer Rückblick zum Bochum-Spiel
  • Das 0-3 gegen Bochum war die höchste Heimniederlage seit dem 1-4 gegen Eintracht Frankfurt vom 26.09.2011

Jahresabschluss in München – Mannschaft will die Fans versöhnen

Bevor das Fußballjahr 2012 für die SG Dynamo Dresden zu Ende geht, steht am Sonntagnachmittag das letzte Pflichtspiel auf dem Programm. Die Schwarz-Gelben gastieren beim TSV 1860 München und können sich mit einem positiven Auftritt zumindest vorübergehend versöhnlich in die danach folgende Winterpause verabschieden. Nach der Heimniederlage gegen Bochum rutschte Dynamo auf den Relegationsplatz ab und beurlaubte anschließend Trainer Ralf Loose. Sportdirektor Steffen Menze übernahm deshalb in dieser Woche das Trainingszepter. „Es ist ganz normal verlaufen und die Jungs haben sehr ordentlich trainiert“, sagt der 43-Jährige, der sich parallel dazu um die Verpflichtung eines neuen Trainers kümmern musste. Dank der Unterstützung der Stadionprojektgesellschaft und der Fans, die den Rasen in der Heimspielstätte vom Schnee befreiten, konnte die Mannschaft unter vernünftigen Bedingungen arbeiten. „Wir haben in den Übungseinheiten einige Schwerpunkte gesetzt“, berichtet Menze, der darauf hofft, „dass diese Dinge nun auch im Spiel abgerufen werden können.“

Geübt wurde nicht nur das Verhalten bei gegnerischen Standardsituationen, sondern auch das Umschalten von Offensive in eine kompakte Abwehrformation. Hier hatte der Sportdirektor nach eigener Aussage in den letzten Spielen einige Probleme ausgemacht und im Training seine Vorstellungen geäußert, wie es besser laufen könnte. „Die Umsetzung im Spiel wird kein Automatismus sein“, warnt der Interimscoach jedoch vor zu hohen Erwartungen, „weil man in einer Woche auch nicht alles trainieren kann, was im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so funktionierte.“ Darüber, wer am Sonntag gegen die „Löwen“ auflaufen wird, wollte Menze jedoch noch nicht sprechen. Klar war nur, dass Bjarne Thoelke noch nicht wieder fit ist, um zum Einsatz zu kommen. Ebenso äußerte sich der sportliche Leiter zur Frage, wer das Amt des Kapitäns übernehmen wird. „Derjenige, der es sein soll, weiß es schon“, ließ er die anwesenden Journalisten wissen. Der neben ihm sitzende Torwart Benjamin Kirsten wird es nicht sein.

Der Stammkeeper war mit den Eindrücken der Trainingswoche zufrieden. „Alle haben an einem Strang gezogen, so dass wir gut auf das schwierige Spiel in München vorbereitet sind.“ Für Kirsten ist der Abstiegskampf eine neue Erfahrung, doch er nimmt die Herausforderung an: „Es ist die Chance, persönlich einen Schritt nach vorn zu gehen und zu reifen. Uns hat man angemerkt, dass wir verunsichert sind, wenn wir in Rückstand gerieten, aber wir haben gezeigt, dass wir nicht aufhören, an uns zu glauben.“ Andere Mannschaften haben diese Erkenntnis den Dresdnern vielleicht schon voraus, ergänzt Kirsten, der aber auch darauf hinweist, dass niemand das Fußballspielen verlernt hat. Ähnlich sieht es auch Steffen Menze, der das Licht der Mannschaft nicht unter den Scheffel stellen will: „Wir sind nicht die Blinden der Liga, sondern durchlaufen momentan eine Phase, in der wir unser Leistungsvermögen nicht ausschöpfen“. Klar ist, dass man darauf nicht mehr lange warten kann und so fährt Dynamo auch mit Hoffnungen und einem klaren Ziel im Gepäck in die bayrische Landeshauptstadt. „Wir brauchen so viele Punkte wie möglich und das so schnell wie möglich“, sagt Benjamin Kirsten. „Auch wenn es nicht der entscheidende Schritt ist, könnten wir uns die Weihnachtszeit vielleicht verschönern, wenn wir in München etwas holen.“

Bisher gab es für die Schwarz-Gelben in der Allianz Arena zwei hochemotionale Aufritte, die beide auch erfolgreich gestaltet werden konnten. Damit dürfte Dynamo die einzige Mannschaft im deutschen Profifußball sein, die mit einer weißen Weste zur mittlerweile dritten Partie in den Münchner Norden fährt. 2:1 und 4:2 lauten die letzten beiden Ergebnisse aus Dresdner Sicht. Ob es diesmal wieder möglich ist, etwas mitzunehmen, hängt neben dem eigenen Nervenkostüm wohl auch davon ab, in welcher Form sich die Gastgeber zeigen werden. Vor der Saison waren die „Löwen“ einer der größten Aufstiegsanwärter, doch nach einigen Spielen ging ihnen plötzlich die Puste aus. Momentan scheint bei 13 Punkten Rückstand zum ersten direkten Aufstiegsplatz nur noch der dritte Rang in Reichweite, der zur Relegation berechtigt. Nach wechselhaften Leistungen entließen die „Löwen“ Mitte November ihren Trainer Rainer Maurer. Seitdem ist Alexander Schmitt für die Mannschaft verantwortlich. Vorher betreute der 44-Jährige die Amateure und war zehn Jahre lang im Löwen-Nachwuchs tätig. Verzichten muss 1860 auf Torjäger Benjamin Lauth, der vom Sportgericht nachträglich für eine Tätlichkeit gesperrt wurde.

Die Partie beginnt um 13:30 Uhr. Zwei Stunden vorher öffnen die Stadiontore. Erwartet werden insgesamt 25.000 Zuschauer, davon etwa 4.000 Dynamo-Fans. An den Stadionkassen stehen am Spieltag noch ausreichend Karten zur Verfügung. Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Christian Dingert aus Lebecksmühle.

Punktgewinn in München - Dynamo überwintert auf Relegationsplatz

Mit einem 1:1 verabschiedet sich die SG Dynamo Dresden in die Winterpause. Beim TSV 1860 München holten die Schwarz-Gelben einen weiteren Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Cheikh Gueye brachte mit seinem Tor die Dresdner zunächst in Front, ehe Vallori für die Hausherren zum Ausgleich einköpfte.

Die Löwen verloren ihre bisherigen zwei Heimspiele in der großen Arena gegen Dynamo mit 1:2 und 2:4 und konnten zudem nur eines der letzten fünf Aufeinandertreffen für sich entscheiden. Trotzdem gingen die Schwarz-Gelben nicht unbedingt als Favorit ins Rennen. Im ersten Spiel nach der Ära von Ralf Loose zeigten die Dresdner allerdings eine couragierte Leistung und versöhnten sich zumindest ein wenig mit ihrem treuen Anhang, der auch diesmal mitgereist war, um die Mannschaft lautstark und kreativ zu unterstützen. Für viel Gesprächsstoff sorgte vor dem Anpfiff ein leerer Gästeblock, in dem lediglich ein großes Spruchband mit "Ab sofort reduziertes Kartenkontingent" zu lesen war. Kurz vor dem Anpfiff versammelten sich etwa 100 Fans dann doch sitzend im Block, umringt von einer Ordnerkette. Diese Szenerie sollte in symbolischer Art und Weise die Ängste der Anhänger darstellen, in Zukunft keine Auswärtsspiele mehr besuchen zu dürfen. Nach fünf Minuten gespenstischer Stille füllte sich der Gästeblock dann doch und als dann auch die Heimfans mit ihren Gesängen zu sich fanden, erfüllte eine tolle Atmosphäre das Stadion. Ganz im Gegensatz zu vorher, als gespenstische Stille herrschte.

Den ersten Ballkontakt im Spiel hatten die Schwarz-Gelben, die diesmal allerdings nicht in ihren gewohnten Farben auftraten, sondern in weinrot-weiß. Schon nach drei Minuten kassierte Vujadin Savic eine Gelbe Karte und ließ damit den Gegner, aber auch seine Mitspieler wissen, dass heute Kampf und Einsatz gefragt ist. Nach einer eher durchwachsenen Anfangsphase waren es dann die "Löwen", die zunächst mit offensiven Aktionen auf sich aufmerksam machten. Stoppelkamp brachte zweimal den Ball gefährlich von der Grundlinie in die Mitte, aber beide Male entstand darauf keine Gefahr für das Dresdner Tor. Ansehnlich war die Partie in dieser Phase aber keinesfalls, denn während die Sechziger immer wieder mit limitierten Mitteln versuchten, die kompakte Dynamo-Abwehr zu durchbrechen, gestalteten die Schwarz-Gelben ihr eigenes Spiel weniger aktiv und lauerten stattdessen auf Konter. Aufregend wurde es aber meistens nur nach Standardsituationen, die jedoch auf beiden Seite nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Zwar spielten die Dresdner nach Ballgewinnen immer schnell nach vorn, doch weil kaum ein eigener Spieler mit nachrückte, waren Mickael Poté und Idir Ouali bei ihren Aktionen oft alleingelassen. Die beiden Offensivspieler waren neben David Solga, der oft mit seinem Spiel die Angriffe der Dresdner ins Rollen brachte, die aktivsten Erscheinungen im ersten Durchgang.

Die größte Gelegenheit hätte sich fast für Poté ergeben, als die Münchner die Kugel quer vor dem eigenen Tor spielten, doch nur wenige Zentimeter fehlten dem Stürmer, um den Ball mit dem Fuß zu erwischen. Schon jetzt merkte man die große Unzufriedenheit der Heimfans, die sich gegen das Tabellenkind Dresden vor eigener Kulisse wesentlich mehr erhofft hatten. Die mitgereisten 7-8.000 Dynamo-Fans ließen sich von der torlosen ersten Halbzeit aber nicht die Gesänge vermiesen und blieben positiv gestimmt. Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Poté die Gäste jedoch fast mit einem Kopfball in Führung bringen können. Nach einer Flanke ging sein Versuch aber aus Nahdistanz knapp am Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite hätte es aber auch im Dynamo-Tor klingeln können, doch Benjamin Kirsten war nach einem unübersichtlichen Gestocher im Strafraum zur Stelle.

Nach der Pause ähnelte das Spiel der ersten Hälfte. Es gab kaum nennenswerten Aktionen. Die Gastgeber bemühten sich, ihrer Rolle als Favorit gerecht zu werden, während die Schwarz-Gelben weiterhin tapfer verteidigten und ihr Glück im Angriff über Einzelaktionen. Etwas mehr als eine Stunde war gespielt, als es plötzlich richtig laut im Stadion wurde. Rechtsverteidiger Cheikh Gueye war mit nach vorn gestürmt, bekam vor dem Strafraum einen schönenDoppelpass von David Solga. Mit etwas Glück setzte sich der Senegalese noch gegen seinen Gegner durch und ließ den Ball dann an Gabor Kiraly vorbei ins Tor rutschen. Dynamo in Führung, der Gästeblock ein Tollhaus. Die Hausherren reagierten sichtlich überrascht und setzen jetzt alle Hebel in Bewegung, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. München-Coach Schmidt wechselte neue Offensivkräfte ein, Steffen Menze brachte Tobias Jänicke für Filip Trojan ins Spiel.

Mit Glück und Geschick, aber auch viel Einsatz und Konzentration gelang es der Dynamo-Elf, gefährliche Aktionen der Hausherren zu verhindern. Stattdessen ergaben sich vorn viele Räume, die jedoch nicht konsequent genutzt wurden. Mit Toni Leistner brachte Menze einen fünften Abwehrspieler, um hinten jetzt alles dicht zu machen. Nachdem drei Eckbälle in Folge erfolgreich geklärt werden konnten, stand Vallori beim vierten Mal am Elfmeterpunkt frei und hatte keine Mühe, die Kugel per Kopf zum Ausgleich ins Tor zu wuchten. So stand es zehn Minuten vor dem Ende plötzlich doch noch 1:1 und die Hausherren rochen nochmal Morgenluft, wollten die drei Punkte nun doch mit aller Macht in München halten. Mit Marcel Franke kam ein weiterer junger Spieler in die Partie, um die Defensive zu stabilisieren.

Die Schlussphase war nun von anrennenden "Löwen" und abwehrstarken Dresdner gesprägt, die sich in jeden Ball schmissen und den einen Punkt bis in die Nachspielzeit sicherten. Zwar mussten die mitgereisten Dresdner unter den insgesamt 22.000 Zuschauern noch ein wenig zittern, aber am Ende durfte man sich über ein Unentschieden freuen. Zum dritten Mal blieben die Schwarz-Gelben in der Allianz-Arena ungeschlagen, bleiben allerdings auf einem Relegationsplatz und müssen nun im tiefen Tabellenkeller überwintern.



Das Fanprojekt Dresden wertet jedes Auswärtsspiel der SG Dynamo Dresden mit Hilfe eines Fragebogen aus, der von allen Dynamo-Fans ausgefüllt werden kann. Die Ergebnisse gehen den jeweiligen Kooperationspartnern vor Ort schriftlich zu. Hier gehts zum Fragebogen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Abpfiff 90.(+3) Aus und vorbei. Dynamo bleibt in der Allianz-Arena als einziges Team in Deutschland ungeschlagen!

  • letzter Schuss 90.(+3) Nochmal können die Löwen schießen, aber Halfar legt das Leder aus spitzem Winkel über das Tor.

  • Subasic klärt 90.(+2) Doch auch dieser Angriff kann geblockt werden. Papadopoulos geht nach vorn, versucht die Flanke auf Poté, aber der kommt nicht mehr an den Ball.

  • Relegationsplatz Dynamo überwintert auf dem drittletzten Platz, holt zum Jahresabschluss einen Punkt in München.

  • München macht Druck 90.(+1) Fiel kann den Ball aus der Gefahrenzone schlagen, aber die Kugel kommt sofort zurück.

  • Einwurf für Dynamo 90.(+1) Gueye kann den Ball nach vorn geben, es gibt zudem zwei Minuten Nachspielzeit.

  • Glück für Dynamo 90. Aygün bekommt den Ball vor dem Strafraum nicht unter Kontrolle, so dass Jungwoirth die Kugel klären kann.

  • Kiraly sicher 89. Der Löwen-Keeper hat den Ball aber sicher, fängt ihn aus der Luft.

  • Freistoß für Dynamo 89. Leistner wurde unfair behandelt, deshalb kann Fiel den Ball nach innen bringen.

  • keine Nervosität 88. Die Schwarz-Gelben müssen jetzt nur nicht verrückt werden und sollten sich auf ihr bisheriges Spiel konzentrieren, denn das war stark. So sollten auch die letzten Minuten zu überstehen sein.

  • Fünferkette 87. Gueye rückt ins Zentrum, hinten rechts spielt jetzt Leistner. Das werden nochmal spannende Minuten.

  • Kirsten hat den Ball 86. Eine Flanke von links kann der Keeper auffangen und holt wieder Zeit. Er lässt sich nochmal fallen, was die Heimfans mit Pfiffen quittieren.

  • Abwehrschlacht 86. Jetzt müssen die Jungs auf dem Rasen um den einen Punkt kämpfen, denn die Löwen spielen hier voll auf Sieg, wollen die drei Punkte behalten.

  • Ergebnisse 83. Duisburg führt gegen Regensburg mit 3:2, Bochum zuhause gegen Paderborn mit 4:0.

  • 81. Marcel Franke soll nun noch zehn Minuten die Abwehr verstärken.

  • 81. David Solga geht aus dem Spiel.

  • Ausgleich 81. Vallori springt am höchsten, trifft nach der Ecke per Kopf.

  • Kirsten rettet 81. Nach einem Schuss der Löwen ist der Keeper zur Stelle, kann zur Ecke klären.

  • Konterfußball 80. Dynamo spielt jetzt schnell nach vorn, Jänicke bringt den Ball in die Mitte, der abgefälscht wird, aber Kiraly kann den Ball fangen.

  • Papadopoulos weit vorbei 79. Dynamo lässt sich jetzt viel Zeit in den eigenen Angriffen. Poté holt sich die Kugel nach einem Kopfballduell, spielt dann auf seinen griechischen Kollegen, der mit links aber weit am Tor vorbeischießt.

  • 77. Für ihn kommt Youngster Toni Leistner auf den Rasen.

  • 77. Idir Ouali geht nun bei Dynamo aus dem Spiel.

  • 76. Aygün kommt in die Partie.

  • 76. Wojtkowiak geht raus.

  • Papadopoulos wieder stark 76. Jänicke grätscht seinem Gegner schön den Ball weg, der Grieche spielt den direkten Pass nach vorn auf Ouali, der jedoch, leider heute schon zu oft, am Gegenspieler hängen bleibt.

  • Poté im Abseits 75. Nach einem tollen Pass aus dem Mittelfeld könnte der Stürmer allein auf Kiraly zulaufen, aber die Fahne ist oben. Schade.

  • Zuschauerzahl 72. Es sind heute 22.200 Besucher da, mindestens ein Drittel davon drückt Dynamo die Daumen.

  • dritter Eckball 72. Drei Ecken, ein Elfer, aber nicht mit Dynamo. Auch diese dritte Gelegenheit bleibt ungefährlich, der Ball fliegt einmal ohne Berührung durch den Strafraum.

  • schnelle Ecke 71. Der Ball kommt sofort auf einen Löwen-Spieler, der abzieht, doch wieder ist ein Bein dazwischen. Noch eine Ecke.

  • Savic klärt 70. Der Abwehrspieler köpft den Freistoß aus der Gefahrenzone, es gibt Eckball.

  • Solga mit Einsatz 70. Der Mittelfeldspieler stoppt den durchlaufenden Bierofka im letzten Moment und es gibt Freistoß für München.

  • 68. Tobias Jänicke kommt neu ins Spiel.

  • 68. Filip Trojan verlässt unter Beifall der Dynamo-Fans und Pfiffen der Heimfans den Platz.

  • wütende "Löwen" 68. Die Hausherren wurden eiskalt von Dynamo überrascht, agieren jetzt mit viel Druck und wollen den schnellen Ausgleich.

  • Jänicke steht bereit 67. Dynamo wird auch gleich wechseln.

  • 65. Tomasov kommt rein, ein klares Signal zum Angriff.

  • 65. München wechselt ein zweites Mal. Schindler muss raus.

  • Dynamo-Fans jubeln 65. Der Torschrei war geil, sofort ertönten laute Dynamo-Rufe aus dem Gästeblock.

  • tolles Tor 63. Der Rechtsverteidiger macht seinen ersten Treffer für Dynamo. Aus Nahdistanz schiebt er den Ball an Kiraly ins Tor, nachdem er vorher schön von Ouali angespielt wurde und sich im Strafraum durchsetzte.

  • Tooooooooor 62. Gueye trifft zur Führung.

  • Poté ohne Glück 62. Dynamo hat vorn viel Platz, Ouali spielt auf den Stürmer, aber dessen Schuss wird abgeblockt.

  • Jungwirth per Kopf 61. Der kleinste Abwehrspieler der Schwarz-Gelben kann nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld im Strafraum den Ball klären.

  • Aufregung im Strafraum 59. Vorher gab es Hektik vor dem Löwen-Tor, weil Poté bei der Ecke mit Kirlay zusammenprallte und den Löwen-Keeper zu Fall brachte.

  • 58. Für ihn kommt Bobby Wood in die Partie.

  • 58. München wechselt das erste Mal. Maier geht raus.

  • Eckball für Dynamo 57. Trojan holt eine Ecke raus, die direkt bei Fiel auf dem Fuß landet. Der Routinier zieht ab, aber sein Schuss wird wieder zur Ecke abgefälscht.

  • Kirsten unerschrocken 56. Nach einer Flanke landet der Ball im Strafraum, wo plötzlich ein "Löwe" ganz frei steht, allerdings im Abseits, doch Benny wirft sich trotzdem zur Sicherheit spektakulär in die Luft und pariert, springt danach sofort wieder auf und sichert das Tor.

  • Gelbe Karte 54. Der kleine Florian holt sich berechtigt die Verwarnung ab, nachdem er durch Schubsen einen Konter unterbindet, den Ouali nach Ballverlust heraufbeschworen hat.

  • schöne Kombination 54. Die Gastgeber lassen den Ball exzellent nach vorn laufen, bis der letzte Pass bei Savic landet, der zurück auf Benny spielt. Das sah einstudiert aus, aber brachte aber keine Gefahr.

  • keine Wechsel 51. Beide Mannschaften sind unverändert wieder aus der Kabine gekommen.

  • Eckball für München 50. Die Gastgeber bekommen mal wieder eine Standardsituation, aber Benny holt sich die Kugel aus der Luft.

  • FDGB-Pokal jetzt 49. Die Fans im schwarz-gelben Sektor hissen ein Spruchband und spielen damit auf das DFB-Urteil in der letzten Woche an.

  • Menze fordert Gelb 48. Der Interimscoach diskutiert mit dem vierten Offiziellen, hat das Foul als taktisch angesehen, wofür es normalerweise eine Verwarnung gibt.

  • Ouali hebt ab 48. Der Mittelfeldspieler will nach vorn starten, wird dann von seinem Münchner Gegenspieler aber im Zweikampf ausgehebelt. Es gibt Freistoß.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht weiter. München hat Anstoß.

  • Halbzeitergebnisse Bochum führt zuhause mit 2:0 gegen Paderborn, Regensburg mit dem gleichen Ergebnis in Duisburg.

  • Zwischenfazit Eine Nullnummer, wie sie im Buche steht, sehen die Fans hier im Stadion. So richtig Spaß macht es beim Zuschauen nicht, aber aus Dynamo-Sicht kann man mit dem Ergebnis zur Halbzeit erstmal leben.

  • 45.(+1) So, jetzt ist Halbzeit. Wir gehen den brennenden Baum mit einem Schluck Wasser löschen.

  • vierte Liga? 45. Der Reporter neben uns sieht seine Mannschaft auf einem viertklassigen Niveau. Da gehen wir nicht mit, denn bei einem 0:0 müsste das ja auch für Dynamo gelten. Niemals vierte Liga!

  • beste Chance für München 44. Und so schnell gehts. Im Dynamo-Strafraum brennt nach einem flachen Pass in die Mitte der Baum und von hinten kann ein Löwe dann auch schießen, aber Kirsten passt auf.

  • tolle Kopfballchance 44. Nach einem Freistoß geht Ouali über rechts, flankt in die Mitte auf Poté, der aus gut sechs Metern das Leder per Kopf knapp neben das Tor legt.

  • starker Grieche 43. Papadopoulos ist gut dabei, holt sich in den Zweikämpfen immer wieder die Bälle, leitet dann die Konter ein, aus denen Dynamo aber bisher noch nicht viel macht.

  • Ouali schießt 42. Der Ball geht allerdings aus gut 25 Metern auch genauso weit über das Tor. Da hätte man auch nochmal abgeben können.

  • Oh Gott, Oh Gott 41. Der Reporter neben uns hyperventiliert schon fast. Zufrieden ist er nicht. Ein Pass der Löwen über fünf Meter rollt ins Seitenaus. Da kann man schon mal gen Himmel schauen und schreien.

  • Verwarnung 39. Jetzt holt sich Subasic die Gelbe Karte ab, weil er im Mittelfeld den Löwen-Angriff stoppt. Ein Bosnier auf Löwen-Jagd, das hat man auch nicht alle Tage.

  • Subasic flankt 38. Der Linksverteidiger ist mit vorn, bringt den Ball in die Mitte, aber Kiraly ist vor Poté an der Kugel und boxt sie aus dem Strafraum.

  • Weiter, Weiter 38. Jungwirth brüllt von hinten seine Mitspieler an und zeigt deutlich, dass hier höchster Einsatz und Konzentration gefordert sind. So ist es richtig, Florian.

  • München spielt nervös 37. Die Gastgeber verlieren zu oft und schnell die Bälle, was die Zuschauer hier spürbar unzufrieden macht. Dynamo agiert allerdings auch gut, zeigt ein gutes Abwehrverhalten und erzwingt diese Fehler damit auch.

  • Querpass im Strafraum 36. Die Reporter neben uns ringen um Fassung. Die Hausherren spielen den Ball vor dem Tor einmal quer und fast wäre Poté rangekommen. Da fehlten nur Zentimeter.

  • Ouali über links 35. Jetzt ist der Franzose auf der anderen Seite, will aber durch zwei Gegenspieler durch, was leider misslingt. Er bleibt stecken, genauso wie ein dicker Weihnachtsmann, der durch den Schornstein rutschen will.

  • erste gute Gelegenheit 33. Ouali tanzt über rechts seinen Gegenspieler aus, ist im Strafraum und flankt. Im letzten Moment hat ein Löwen-Spieler das Bein dazwischen, macht fast ein Eigentor, aber es gibt Ecke.

  • vorn keine Durschlagskraft 32. Allerdings klappt vorn nicht viel. Solga will auf Poté spielen, doch der Stürmer wird vor der Annahme bedrängt und kann sich die Kugel nicht sichern.

  • limitierte Löwen 31. So sehen es jedenfalls die einheimischen Reporter neben uns und wir sind geneigt, ihnen Recht zu geben. Allerdings verteidigt Dynamo auch saustark. Das gehört zur Wahrheit dazu.

  • Freistoß für München 29. Halfar bringt den Ball in den Strafraum, wo Poté mit dem Kopf klären kann. Im zweiten Versuch stoppen Subasic und Papadopoulos gemeinsam den durchlaufenden Löwen-Spieler, so dass der Ball ins Aus trudelt.

  • Spiel bisher unspektakulär 28. Beide Mannschaften spielen ihren Stiefel runter, München bemüht, Dynamo abwartend. So ergeben sich aber kaum nennenswerte oder gar aufregende Szenen, die es uns ermöglichen, den Gesängen der Dynamo-Fans zu lauschen.

  • Bierofka probiert es 26. Der Löwe zieht aus 16 Metern ab, doch gefährlich sah das nicht aus. Bisher steht die Dynamo-Abwehr sehr kompakt und lässt kaum Gelegenheiten für den Gegner zu.

  • Konter von Dynamo 23. Ouali holt sich die Kugel, spielt auf Solga, der dann aber niemanden finden, um den Pass nach vorn zu spielen. Deshalb gibt er sicherheitshalber nach hinten zurück, was auch ganz vernünftig erschien.

  • Ouali im Aus 23. Der Rechtsaußen kann sich mit dem Ball bis zur Grundlinie durchsetzen flankt dann auf den kurzen Pfosten, aber vorher zeigt der Linienrichter an, dass die Kugel schon im Aus war.

  • 7-8.000 Dynamo-Fans 21. Nachdem erst gemunkelt wurde, dass doch nicht soviele Fans mitreisen, zeigt sich die schwarz-gelbe Kurve jetzt doch wie gewohnt imposant und beeindruckend.

  • Eckball für München 20. Der Ball kommt scharf an den langen Pfosten, wo Fiel und Jungwirth gemeinsam die Rübe hinhalten und den Ball ins Seitenaus verlängern.

  • Solga offensiv 19. Der Mittelfeldspieler übernimmt den offensiven Part auf dem Rasen, mischt immer wieder in den Offensivbemühungen der Dresdner mit.

  • Dynamo im Angriff 17. Die Schwarz-Gelben trauen sich jetzt auch mal nach vorn, spielen gut in den Strafraum hinein, doch niemand nimmt den Schuss, so dass die Löwen den Ball aus der Abwehr klären können.

  • Kirsten hält 16. Eine verunglückte Fußabwehr des Keepers landet direkt vor den Füßen eines Löwen-Spielers, der gleich abzieht, aber Kirsten hat den Ball.

  • Rauchzeichen 15. Eine kleine Gruppe von Münchnern wollte etwas Licht in die Sache bringen, aber so schnell wie der Rauch da war, hat er sich auch schon wieder verzogen.

  • Löwen-Fans singen 13. Nach zwölf Minuten und Sekunden sind nun auch die Fans der Hausherren stimmgewaltig und man hat jetzt auch das gefühl, dass man in einem Fußballstadion ist.

  • Schussgelegenheit 13. Halfar kann nach einer Kombination vor dem Dynamo-Strafraum freistehend abziehen, aber sein Ball geht doch ein paar Meter über den Kasten.

  • München-Fans sind leise 11. Die Löwen-Anhänger protestieren auch, so dass die Dynamo-Fans gerade noch ein wenig die Hohheit hier im Stadion inne haben.

  • München gefährlich 10. Wieder war es Stoppelkamp, der über rechts scharf nach innen flankt, doch der Ball geht wieder an Freund und Feind vorbei.

  • Poté bleibt hängen 9. Der Stürmer hat nur noch einen Gegner vor sich, will den Ball über ihn schnippeln, um allein auf das Tor zu gehen, aber er wird doch noch gestoppt, sonst hätte es gefährlich werden können.

  • erste Chance für München 8. Stoppelkamp hatte sich über rechts durchgesetzt und von der Grundlinie flach nach innen gespielt, aber da war kein Mitspieler zu finden, so dass der Ball ohne Gefahr am Dynamo-Tor vorbeirollt.

  • Blocksturm 7. Jetzt sind die schwarz-gelben Fans da, laufen mit Elan und stimmgewaltig in ihren Block ein, hissen ihre Fahnen und sortieren sich, um gleich brachial die Mannschaft zu unterstützen.

  • Sportplatzatmosphäre 6. Man mag kaum glauben, dass man hier in einem der größten Stadien von Deutschland sitzt. Die inszenierte Darstellung der Dynamo-Fans zeigt Wirkung und ist anschaulich genug, um das Zukunftsszenario zu beschreiben.

  • beängstigende Stille 5. Es ist faszinierend, aber auch traurig, was hier für eine Atmosphäre herrscht. Alle sind leise, man hört die Spieler auf dem Platz und nur Gemurmel.

  • Korrektur 4. Savic war der Übeltäter, der verwarnt wurde.

  • Abseits 3. Der Freistoß landet im Strafraum, wird abgeblockt, aber der Linienrichter hatte die Fahne schon oben.

  • Gelbe Karte 3. Fiel bekommt gleich mal eine Verwarnung, hat im Mittelfeld gefoult.

  • 1. Das Spiel läuft. Totenstille.

  • Dynamo wird den Anstoß ausführen und zuerst mit den eigenen Fans im Rücken spielen. So wie beim letzten Mal.

  • Gleich gehts los. Beide Mannschaften sind auf dem Rasen. Dynamo spielt heute in weinrot-weiß.

  • Das Bild im Gästeblock ist einstudiert. Etwa 100 Fans sitzen umringt von Ordnern einsam im sonst leeren Block. Sieht so die Zukunft aus?

  • Die Partie steht unter der Leitung von Christian Dingert, der an den Seitenlinien von Guido Kleve und Patrick Alt unterstützt wird.

  • Dynamo ist seit sieben Spielen auswärts sieglos. Dabei gab es drei Niederlagen und vier Remis.

  • Mit 15 Punkten nach 18 Spieltagen spielen die Sachsen ihre schwächste Saison in der 2. Liga, auch die 18 erzielten Tore sind so wenige wie nie zu diesem Zeitpunkt.

  • In der Gästekurve hängt ein großes Spruchband: "Ab sofort reduziertes Kartenkontingent". Noch ist kein Dynamo-Fan zu sehen.

  • Dresden hat nur eins der letzten zehn Spiele gewonnen. Am 14. Spieltag gab es einen 2:1-Heimsieg gegen den FSV Frankfurt.

  • Schon achtmal spielten die Münchner in dieser Saison unentschieden. Nur Kaiserslautern kann da noch mithalten.

  • Mitte November feuerten die "Löwen" ihren Trainer Rainer Maurer. Seitdem ist Alexander Schmidt für die Mannschaft verantwortlich. Seit dem Trainerwechsel ist 1860 München ungeschlagen: Unter ihm gab es einen Sieg und drei Remis.

  • Etwa 4.000 Dynamo-Fans werden erwartet. Die Anzeichen verdichten sich, dass es in den ersten fünf Minuten einen leeren Gästeblock geben wird. Damit protestieren die Anhänger gegen die am Mittwoch beschlossenenen 16 Anträge der DFL zur Sicherheit in den Stadien.

  • Im letzten Aufeinandertreffen gab es im August ein 2:2-Unentschieden. Dynamo konnte einen Rückstand drehen, gab dann die Führung aber nochmal aus den Händen.

  • Außerdem gewannen die "Löwen" nur eines der letzten fünf Spiele gegen Dynamo: am 23. März 2012 in Dresden durch ein Tor von Benjamin Lauth mit 1:0.

  • Die "Löwen" haben gegen Dynamo etwas gutzumachen. 1860 München verlor die letzten beiden Heimspiele gegen Dresden (1:2 und 2:4).

  • Taktisch scheint sich Steffen Menze vor der Viererkette eine dreifach besetztes defensives Mittelfeld ausgedacht zu haben. Mit Fiel, Solga und Papadopoulos stehen drei Spieler in der Startelf, die für diese Position in Frage kommen.

  • Ersatzbank: Scholz, Pepic, Köz, Franke, Jänicke, Sliskovic und Leistner

  • Cristian Fiel trägt heute als Kapitän die Binde, wird die Mannschaft auf das Feld führen.

  • Dynamo-Aufstellung: Kirsten, Savic, Gueye, Subasic, Jungwirth, Ouali, Trojan, Poté, Papadopoulos, Solga, Fiel

  • Immerhin schaffte es der 49-Jährige, seit der Wende nach Christoph Franke die längste Amtszeit bei Dynamo hinzulegen. Das allein ist schon eine Leistung, die es zu würdigen gilt.

  • Es ist für Dynamo das erste Spiel nach der Ära von Trainer Ralf Loose, der die Schwarz-Gelben erst zum Aufstieg führte, anschließend souverän den Klassenerhalt erkämpfte. Auch wenn es zuletzt nicht mehr ganz so lief, gebührt dem Coach ein Dank für seine Arbeit.

  • Im letzten Spiel vor der Winterpause haben die Schwarz-Gelben die Chance, mit einem Erfolg doch noch für besinnliche Weihnachten zu sorgen. Momentan stehen die Dresdner auf dem drittletzten Platz in der Tabelle.

  • Am 19. Spieltag der 2. Bundesliga gastiert die SG Dynamo Dresden in der bayrischen Landeshauptstadt. Ab 13:30 Uhr treten die Schwarz-Gelben gegen den TSV 1860 München an.