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22. Spieltag SG Dynamo Dresden - SV Sandhausen

Fakten zum Spiel

Am 22. Spieltag der Zweitligasaison 2012/13 erwartet Dynamo Dresden am Sonntag, den 17.02.2013, 13:30 Uhr, den SV 1916 Sandhausen. In bisher sieben Aufeinandertreffen konnte Dynamo einmal als Sieger den Platz verlassen, musste aber bei vier Remis auch schon zwei Niederlagen einstecken. Der Drittliga-Aufsteiger ist wie die Dresdner mitten im Abstiegskampf, konnte durch einen 4:1-Heimerfolg gegen den FC St. Pauli am letzten Spieltag jedoch einen Achtungserfolg verbuchen. Bilanz SG Dynamo Dresden gegen SV 1916 Sandhausen
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 7 1 4 2 8:12 7
Heimbilanz 3 1 1 1 4:5 4
Auswärtsbilanz 4 0 3 1 4:7 3
Pflichtspiele 7 1 4 2 8:12 7
Die ZuschauerDer Zuschauerschnitt bei Aufeinandertreffen zwischen Dynamo und Sandhausen liegt bei 6.371. In Dresden konnte man bei der bisher am besten besuchten Begegnung 10.200 Besucher begrüßen.


Ewige Tabelle 2. Bundesliga
Alle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
78 SG Dynamo Dresden 4 123 41 29 53 156:182 -26 152
121 SV 1916 Sandhausen 1 21 4 6 11 25:43 -18 18
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
78 SG Dynamo Dresden 4 61 30 13 18 94:75 19 103
120 SV 1916 Sandhausen 1 10 4 3 3 14:14 0 15
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele S U N Tore Diff. Punkte
76 SG Dynamo Dresden 4 62 11 16 35 62:107 -45 49
118 SV 1916 Sandhausen 1 11 0 3 8 11:29 -18 3
Spieler in beiden VereinenMartin Stoll ist der einzige Spieler, der schon für beide Vereine aktiv war.Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Sandhausen 2012/13 SVS — St. Pauli 4:1
Dynamo 2011/12 SGD — Karlsruher SC 5:1
Höchste Heimniederlage Sandhausen 2012/13 SVS — Hertha BSC 1:6
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Sandhausen -
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Sandhausen 2012/13 1860 München - SVS 4:0
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Alemannia Aachen — SGD 5:1
Sonstige Fakten
  • Dynamo ist seit sieben Pflichtspielen ohne Sieg (davon fünf Unentschieden)

  • Dynamo ist im dritten Heimspiel in Folge ohne eigenes Tor (zuletzt 2009/10), vier Heimspiele in Folge ohne eigenes Tor hat es in der Vereinsgeschichte noch nie gegeben

  • Dynamo ist erstmals wieder seit dem 21.Spieltag der Saison 2009/10 auf Tabellenplatz 17 und damit auf einem direkten Abstiegsplatz

  •           Benny Kirsten steht vor seinem 100. Spiel (Punkt Pokal, Test) in der 1. Mannschaft seit seinem Debüt im Juli 2008    

Kurzer Rückblick zum Kaiserslautern-Spiel
  •            Pote bestritt sein 50. Pflichtspiel für Dynamo

  •            Dynamo blieb auch im fünften Spiel auf dem Betzenberg ohne Sieg

Mission „Heimsieg“ und der „Löning-Fluch“

„Wir spielen bisher keine gute Saison, so dass der Druck auf die Mannschaft in jedem Spiel sehr hoch ist, unbedingt erfolgreich zu sein“, sagt Romain Brégerie vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntagnachmittag gegen den SV Sandhausen. Der französische Abwehrspieler ist jedoch optimistisch, dass gegen den direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg etwas zu holen ist. „Unsere Punktausbeute ist miserabel, so dass wir endlich damit beginnen müssen, jedes Wochenende die nötigen Zähler zu sammeln, um besser leben zu können.“ Mit dem SV Sandhausen kommt nicht nur ein Team nach Dresden, das am letzten Spieltag in der Tabelle an den Schwarz-Gelben vorbeirückte und diese auf einen direkten Abstiegsplatz schob. Die Baden-Württemberger sind auch so etwas wie ein kleiner Angstgegner, denn in sieben Begegnungen konnte Dynamo nur ein einziges Mal als Sieger vom Platz gehen. 3:1 endete eines von bisher drei Heimspielen zugunsten der Sachsen, ein Unentschieden und eine Niederlage gab es noch dazu.

Die Vorzeichen stehen also statistisch weniger gut. Und auch sonst befinden sich die Dresdner momentan in einem tiefen Tal, haben seit sieben Partien nicht mehr gewonnen und stehen mit zwei Pünktchen und 1:7 Toren am Ende der sogenannten Rückrunden-Tabelle. Diese Ausbeute wird derzeit nur noch vom SV Sandhausen in der Auswärtstabelle unterboten. Die Gäste belegen in dieser Rangliste den letzten Platz und sind auf fremden Plätzen bisher gänzlich sieglos geblieben. Wäre Dynamo nicht der zweitschlechteste Heimverein der Saison, könnte der Optimismus grenzenlos werden. Von der Statistik will sich allerdings Dynamos Cheftrainer Peter Pacult nicht beeinflussen lassen. „Das ist nicht interessant, denn die Entscheidung fällt auf dem Platz, wo wir vorn selbst Tore schießen müssen und hinten keine einfangen dürfen.“ Ein einfaches Rezept, was der Österreicher auf den Tisch legt, um den Gegner am Sonntag in die Schranken zu weisen. „Fußball darf man nicht verkomplizieren. Wir versuchen, gut zu trainieren“, sagt der Coach, was bei den äußeren Bedingungen nach wie vor immer wieder für Schwierigkeiten sorgt, „aber ich merke, dass Zug drin ist und sich keiner hängen lässt.“ Die Bedeutung der Lage ist allen bewusst. Pacult will den Druck nicht weiter erhöhen und stellt sich vor die Mannschaft. „Lockerheit ist wichtig, dass niemand verkrampft. Wir wissen seit Dezember, dass jedes Spiel für uns zum Endspiel wird. Sandhausen gehört dazu.“ So kurz und schmerzlos bringt er die Situation auf den Punkt.

Vier Spieler stehen dem Trainer gegen Sandhausen nicht zur Verfügung: Cheikh Gueye fällt nach einem Bänderanriss genauso aus wie Cristian Fiel, der mit einer Grippe zu kämpfen hat. Lynel Kitambala ist zwar ins Mannschaftstraining eingestiegen, aber nach Aussage des Trainers noch längst nicht weit genug, um aufzulaufen. Fehlen wird auch Tobias Kempe, der nach seiner fünften gelben Karte pausieren muss – vier Kartons hatte der Winter-Neuzugang von seinem Ex-Arbeitgeber Paderborn mitgebracht. Dafür kehrt Antony Losilla nach seiner Gelbsperre wieder zurück ins Team. Wer den vakanten Platz auf der rechten Abwehrseite einnehmen wird, ließ der Trainer offen. „Große Experimente wird es nicht geben, denn die Alternativen sind begrenzt.“ Vermutlich wird sich der Coach zwischen Florian Jungwirth und Tobias Jänicke entscheiden, die beide diese Position in den Testspielen der Vorbereitung bereits übernahmen.

Romain Brégerie ist sich zudem sicher, dass die Abwehrreihe stehen wird, egal wer seinen Landsmann auf der Außenbahn vertreten wird. „Unsere Mannschaft hat Qualität, die wir endlich auf dem Platz auch abrufen müssen“, fordert der Innenverteidiger, der aufgrund der Bodenverhältnisse ein Kampfspiel erwartet. „Wenn wir 90 Minuten konzentriert arbeiten, wird das kein Problem sein.“ Mit dieser Aussage spielt Brégerie auf Frank Löning an, der besonders gegen Dynamo gern trifft. In jedem seiner Auftritte mit Paderborn und Sandhausen hat der erfahrene Stürmer bisher gegen die Schwarz-Gelben ein Tor erzielt. Wird der in dieser Spielzeit bereits neunfache Torschütze auch am Sonntag auflaufen, ist also in der Abwehr besondere Vorsicht geboten und im Angriff endlich mal wieder Zielgenauigkeit gefragt. Denn wenn die Null hinten nicht steht, muss es vorn im gegnerischen Kasten mehr als einmal scheppern.

Die Mission „Heimsieg“ startet am Sonntag um 13.30 Uhr. Die Partie steht unter der Leitung von Peter Gagelmann aus Bremen. Die Stadiontore und die Kassenbereiche Arnholdbad und Blüherstraße öffnen um 11.30 Uhr, der Kassenbereich Lennéplatz bereits um 10 Uhr. Bisher wurden ca. 16.000 Eintrittskarten verkauft, aus Sandhausen werden etwa 100 Gästefans erwartet.

Erfolgreicher Abstiegskrimi: Dynamo darf Hoffnung schöpfen

Es war ein spannender und wechselhafter Fußballnachmittag vor 19.444 Zuschauern, die zum Großteil nach 90 Minuten mit erleichterten Gesichtern fröhlich gestimmt nach Hause gehen konnten. Nach dem 3:1-Sieg der SG Dynamo Dresden gegen den SV Sandhausen rücken die Schwarz-Gelben in der Tabelle am Kontrahenten vorbei zurück auf den Relegationsplatz.

Es war der im Vorfeld viel gepriesene und hart umkämpfte Abstiegskrimi und definitiv nichts für schwache Nerven. Peter Pacult, der noch in der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel sagte, auf Lynel Kitambala verzichten zu wollen, ließ den Stürmer dann doch kurzfristig aus dem Sack, um den Gegner damit zu überraschen. Es war nicht die einzige Veränderung in der Startelf der Schwarz-Gelben. Für den gelbgesperrten Tobias Kempe rückte Tobias Jänicke in die Startelf, den verletzten Denis Streker vertrat David Solga im defensiven Mittelfeld und die Rolle als rechter Außenverteidiger übernahm Florian Jungwirth für den ebenfalls verletzten Cheikh Gueye.

Die Schwarz-Gelben legten los wie die Feuerwehr und kamen bereits in der Anfangsphase zu mehreren hochkarätigen Möglichkeiten. Überfallartig ging es immer wieder in Richtung des Sandhausener Tores. Die dritte Gelegenheit führte dann zum frühen 1:0. Idir Ouali hatte über die linke Angriffsseite mal wieder seine Schnelligkeit ausgespielt und fand diesmal auch den freistehenden Mitspieler. Lynel Kitambala lauerte am Elfmeterpunkt auf die Eingabe seines Kollegen und verwandelte den Ball sicher mit einem Schuss zur wichtigen Führung. Auf der wollten sich die Schwarz-Gelben jedoch nicht ausruhen. Mit schnellen Vorstößen über beide Außenbahnen setzten sie das Rezept ihres Trainers in bester Weise um und brachten die Gästeabwehr damit mehrmals in arge Bedrängnis. Kitambala, Poté und Ouali nahmen jeweils freistehend das Tor ins Visier, scheiterten jedoch an der fehlenden Zielgenauigkeit.

Nach etwa einer halben Stunde ließen sich die Schwarz-Gelben vom Gegner dann in die eigene Hälfte drängen. Zu oft und schnell verloren die Pacult-Schützlinge bei eigenem Besitz den Ball, der mit fortlaufender Spielzeit jetzt auch öfter gefährlich im Dynamo-Strafraum auftauchte. Vor allem Frank Löning bewies seine Torgefährlichkeit. Zweimal konnte ein Dresdner Bein nach Standardsituationen den Einschuss noch verhindern. Mit Glück und Geschick retteten sich die Schwarz-Gelben schadlos in die Halbzeitpause, doch auch danach fanden sie nicht das richtige Rezept, um wieder mehr Kontrolle über das Spielgeschehen zu erhalten.

Sandhausen ließ in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit nicht locker und drängte auf den Ausgleich, den Benjamin Kirsten mit einer tollen Parade im letzten Moment zunächst vereiteln konnte. Dynamo verschaffte sich mit einem eigenen Angriff etwas Luft zum Verschnaufen, doch schon der nächste Ansturm der Gäste führte zum Gegentreffer. Wieder war es Löning, der sich im Zweikampf zu leicht gegen David Solga durchsetzen konnte. Nach einem Pass auf Wooten, der freistehend im Strafraum an den Ball kam, war es um die Zuversicht der Dynamo-Fans geschehen. Ohne Abwehrchance für Kirsten versenkte der Gästestürmer den Ball unter der Querlatte. „Da war die Stimmung am Kippen“, wie es Sandhausen-Trainer Hans-Jürgen Boysen nach dem Spiel bemerkte, „aber wir konnten diese Situation nicht für uns nutzen.“ Den Schwarz-Gelben spürte man nach dem Ausgleich die Unsicherheit an und auch das Publikum auf den Rängen konnte die Unzufriedenheit über das Ergebnis nicht komplett verstecken. Nervös spulten die Dresdner jetzt ihr Pensum herunter und es drohte ein bitterer Nachmittag für die Dynamo-Seele.

So musste Peter Pacult vom Spielfeldrand neue Impulse setzen. Mit Robert Koch und Tobias Müller brachte er zwei frische Offensivkräfte und sollte am Ende damit die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nach einem Eckball kam der Ball über Savic bei Poté an, dem es aus wenigen Metern aber nicht gelang, Daniel Ischdonat per Kopf zu überwinden. Doch diesmal war das Glück ganz auf schwarz-gelber Seite. Das runde Leder sprang nach der Abwehr direkt vor die Füße von Tobias Müller, der aus zwei Metern zum vielumjubelten 2:1 abstauben konnte. Nun schien im Dynamo-Spiel der Bann gebrochen zu sein. Nur vier Minuten nach der Führung rollte der nächste Angriff der Dresdner auf das Gästetor. Diesmal kam Tobias Müller frei an der Strafraumgrenze zum Schuss. Sein erster Versuch aus vollem Lauf wurde noch vom Pfosten gestoppt, doch der Schütze lief weiter und konnte den Abpraller ins leere Tor versenken.

Nun war auch auf den Rängen das große Zittern vorbei, denn mit diesem Vorsprung schien der wichtige Heimsieg nur noch eine Formsache zu sein. Als sich zehn Minuten vor dem Ende die Gäste nach einem harten Foul von Kandziora gegen Savic auch noch selbst dezimierten, weil Schiedsrichter Gagelmann den Übeltäter mit Rot vorzeitig zum Duschen schickte, lief die Partie endgültig in die richtige Richtung. Sandhausen-Trainer Boysen zog am Ende ein trauriges Fazit: „Wir haben uns zuviele Fehler erlaubt und deshalb unnötig, aber verdient verloren.“ Sein Trainerkollege auf Dresdner Seite, Peter Pacult, durfte sich dagegen über den ersten Sieg in seiner zweiten Amtszeit freuen, „der aufgrund der ersten Halbzeit auch in Ordnung geht“.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Stille im Stadion Die Fans können es wohl kaum glauben, dass heute endlich mal wieder ein Sieg herausgesprungen ist. Die Mannschaft kommt zusammen und wird gleich zu den Fans, um sich für die Unterstützung zu bedanken.

  • Abpfiff 90. Pünktlich pfeift Gagelmann das Spiel ab. Dynamo gewinnt mit 3:1.

  • Gelbe Karte 88. Pischorn holt Losilla von den Beinen. Das ist aber nicht erlaubt.

  • wahnsinnige Schlussphase 86. Die letzten Minuten hatten es in sich. Zwei Tore, ein Platzverweis, zwei Wechsel. Das Geschehen auf dem Rasen beruhigt sich gerade, wir haben uns auch wieder gefangen. Noch fünf Minuten heißt es hier, durchzuhalten.

  • Sandhausen wechselt 84. Die Gäste haben kurz nach dem 3:1 zweimal gewechselt. Wir haben diese Wechsel jetzt nachgetragen.

  • Zuschauerzahl 82. Es sind heute 19.444 Fußballfans im Stadion.

  • Platzverweis für Sandhausen 80. Kandziora haut im Dynamo-Strafraum Savic mit dem Ellbogen um, kassiert dafür sofort die Rote Karte.

  • 76. Kim Falkenberg kommt neu ins Spiel.

  • 76. Julian Schauerte geht raus.

  • 76. Tim Danneberg kommt rein.

  • 76. David Ulm geht raus.

  • der doppelte Müller 75. Da hat es gleich zweimal gescherbelt. Müller kommt nach einem abgeblockten Ball von Poté selbst an das Leder, legt ihn erst an den Pfosten, von wo er ihm wieder vor die Füße springt. Eiskalt verwandelt er.

  • Toooooooooor 75. Es müllert.

  • Foul von Koch 75. Einen schnellen Vorstoß der Gäste unterbindet Koch mit einem Foul, doch er hat Glück, dass es keine Gelbe Karte gibt.

  • Eckball für Dynamo 72. Nach einer Standardsituation von Solga fliegt der Ball auf Savic, der auf Poté köpft. Aus wenigen Metern kann der Dynamo-Kapitän den Ball auf Ischdonat legen, der noch pariert, aber im Nachschuss müllert es im Sandhausen-Tor.

  • Toooooooooor 71. Müller machts!

  • Poté fast dran 70. Nach einem Dynamo-Angriff ist der Ball im Strafraum, doch der glücklose Stürmer kommt mit dem Fuß nicht mehr entscheidend ran, so dass Ischdonat halten kann.

  • 68. Für ihn ist jetzt Youngster Tobias Müller vorn im Sturm.

  • 68. Lynel Kitambala, der Schütze zum 1:0, geht vom Platz.

  • 68. Robert Koch kommt ins Spiel.

  • 68. Tobias Jänicke geht raus.

  • Wechselspieler 67. Koch und Müller laufen zur Bank, werden gleich ins Spiel kommen.

  • Stolperfestival 66. Jetzt legen sich die Spieler auf beiden Seiten immer wieder auf den Rasen, der mittlerweile schwer zu bespielen ist. Das ist jetzt hier nicht nur eine reine Nervensache, sondern Abstiegskampf in beser Manier.

  • Jänicke rennt und verliert Ball 64. Der Mittelfeldspieler kann immer wieder in die Räume stoßen, doch ohne Mitspieler kommt dabei nicht viel rum, weil er sich die Bälle zu weit vorlegt oder sie an den Gegenspieler verliert.

  • Konter von Dynamo 60. Bevor der Ausgleich fiel, war Dresden wieder mit einem schnellen Vorstoß gefährlich, doch Jänicke legte sich letztendlich den Ball zu weit vor.

  • Kirsten mit Glanzparade 60. Vor dem Ausgleich konnte der Dynamo-Keeper im letzten Moment gegen den freistehenden Löning parieren, der plötzlich im Strafraum aufgetaucht war.

  • Ausgleich 58. Erst kann Kirsten gegen Löning noch klären, doch der nächste Angriff bringt das Tor für Sandhausen. Diesmal legt Löning auf Wooten ab, der aus elf Metern den Ball unter die Latte legt.

  • 1:1 57. Wooten trifft zum Ausgleich.

  • Poté knapp daneben 56. Dynamo bekommt bereits jetzt viel Platz für eigene Konter. Einen davon legt Ouali in die Mitte ab, wo Dynamos Kapitän den Ball direkt nimmt, doch er trifft ihn nicht richtig.

  • Schuppan im Strafraum 55. Eigentlich ist es perfekt, wie Dynamos Linksverteidiger erst einen Gegenspieler stehen lässt, dann auf der Grundlinie in den Strafraum läuft, aber statt einer gefährlichen Ablage legt er den Ball in die Arme von Ischdonat.

  • Poté mit Fallrückzieher 53. Mit einer artistischen Einlage will der Stürmer eine Flanke von Jänicke verwerten, doch der Ball rollt bis zur Eckfahne, wo ihn der herausstürmende Ischdonat nach vorn befördert.

  • wildes Gestikulieren 52. Solga wirft nach einem Freistoßpfiff den Ball wieder weg und muss bei Gagelmann zum Rapport antanzen. Mit wilden Armbewegungen, die ein wenig an den Gangnam-Style erinnern, weist der Schiedsrichter den Dynamo-Spieler auf sein Fehlverhalten hin.

  • nervöser Beginn 49. Die ersten Minuten gehören Sandhausen, die hier auf den Ausgleich drängen. Dynamo kann sich nur schwer befreien und verliert nach vorn zu schnell die Bälle wieder.

  • erster Schuss von Sandhausen 48. Der eingewechselte Yun bekommt die Gelegenheit, aus halblinker Position zu schießen. Der Ball geht aber am langen Pfosten vorbei.

  • K-Block hinter der Abwehr 47. Der große Stehplatzrang sollte den Schwarz-Gelben jetzt in der zweiten Halbzeit den nötigen Rückenwind geben, um die Führung zu halten und vielleicht auch auszubauen.

  • 46. Neu im Spiel ist jetzt Jun Ju-Tae.

  • 46. Mälelä blieb in der Kabine.

  • Wiederanpfiff 46. Das Spiel geht weiter.

  • Pause 45.(+1) Jetzt pfeift Schiedsrichter Gagelmann erstmal ab.

  • Dynamo muss kämpfen 45. Die Schwarz-Gelben haben hier jetzt ziemlich zu tun, um die Führung mit in die Pause zu nehmen. Immer wieder gelingt es nicht, den Ball lange im eigenen Besitz zu behalten. Zum Glück können die Gäste aus der Dominanz noch kein Kapital schlagen.

  • Gefahr nach Eckball 43. Poté kann im letzten Moment mit dem Rücken einen Schuss von Löning abwehren, auch bei der nächsten Ecke hat er im letzen Moment den Fuß noch dazwischen.

  • Sandhausen wird besser 42. Dynamo muss jetzt hinten wesentlich mehr Arbeit verrichten, weil die Gäste immer wieder nach vorn kommen und den Ausgleich wollen.

  • Wooten rutscht aus 41. Im Strafraum war der Sandhausener bereits mit dem Ball freistehend eingedrungen, doch bevor er platziert schießen kann, wird ihm der tiefe Rasen zum Verhängnis. Seinen Ableger kann Kirsten problemlos aufnehmen.

  • Eckball für Sandhausen 40. Die Gäste bekommen ihre erste Ecke, nachdem Jungwirth klären musste. Löning kann im zweiten Versuch nach einer Kopfballablage fast schießen, doch er bekommt den Ball nicht unter Kontrolle. Schuppan kann schließlich klären.

  • Doppelpass 38. Ein toller Angriff rollt mal wieder auf das Sandhausen-Tor zu. Losilla bringt den Ball nach vorn, spielt dann auf Kitambala, der den Doppelpass mit Ouali versucht. Fast hätte das geklappt, doch ein gegnerischer Fuß verhindert das.

  • Fießer mit dem Schuss 36. Jetzt probiert Sandhausen wieder mal sein Glück, doch aus 30 Metern kommt beim Versuch nur ein mächtig gewaltiger Querschläger raus, der viele Meter neben dem Tor über die Grundlinie rollt.

  • Versuch einer kontrollierten Offensive 35. Nach vorn ergeben sich für Dynamo immer wieder Möglichkeiten, doch zu oft wird der Ball zu schnell wieder verschenkt. Deswegen versuchen es die Schwarz-Gelben jetzt mal weniger hektisch.

  • Löning mit dem Kopf 32. Der Kapitän von Sandhausen, der durchaus als Dynamo-Schreck bezeichnet werden darf, ist das erste Mal gefährlich in Aktion. Nach einer Flanke kann er vor dem Tor zu frei köpfen, doch er legt den Ball zum Glück neben das Tor.

  • Pressing 31. Dynamo erkämpft sich hinten immer wieder den Ball, spielt dann sofort in die Spitze. Kitambala leitet diesmal erfolgreich auf Poté weiter, der aber von Olajengbesi erfolgreich gestört wird. Ouali setzt aber sofort nach und erzwingt einen Einfwurf.

  • Ecke für Dynamo 29. Alle Sandhausener sind im eigenen Strafraum, aber Jänicke führt die Ecke kurz aus, spielt auf Ouali, der aber hängen bleibt. Auch die zweite Flanke von Jänicke wird abgeblockt.

  • Pass kommt nicht an 28. Da sollte es wieder ganz schnell in die Spitze gehen, doch der letzte Querpass kam nicht an. Kitambala wollte seinen Sturmkollegen Poté in Szene setzen, doch ein Sandhausener Bein war dazwischen.

  • Kitambala mit der Chance 27. Das war mal wieder eine gute Gelegenheit. Losilla spielt seinen Landsmann im Strafraum perfekt an, der Torschütze zum 1:0 fackelt auch nicht lange und nimmt Maß, doch der Ball geht über das Tor.

  • Spiel beruhigt sich 26. Nach turbulenten Anfangsminuten hat sich das Geschehen auf dem Rasen ein wenig eingetaktet. Sandhausen befreit sich jetzt immer mal wieder, während Dynamo nicht mehr ganz so stürmisch nach vorn prescht.

  • Gagelmann souverän 23. Bisher bietet der nicht ganz so beliebte Schiedsrichter eine gute Partie an. Trotz vieler Fouls behält er die Übersicht und leitet professionell.

  • Ouali knapp daneben 19. An Chancen gibt es heute keine Mangelware. Wieder ist es der kleine Franzose, der sich über seine linke Seite in den Strafraum mogelt. Mit einem Schlenzer will er Ischdonat überwinden, doch der Ball geht knapp am langen Pfosten ins Aus.

  • Flanke auf das Tornetz 19. Losilla passt auf Ouali, der den Ball sofort auf den durchlaufenden Schuppan weiterleitet. Doch die Flanke des Linksverteidigers senkt sich nur auf das Tornetz.

  • Fießer legt Poté 18. Der Stürmer muss auch heute wieder hart um jeden Ball kämpfen und wird mit allen legalen und halblegalen Mitteln daran gehindert. Gleich zwei Sandhausener nehmen den Dynamo-Kapitän in die Mangel.

  • Ischdonat vor Poté 15. Wieder kann unser Kapitän dem Ball allein vor dem Tor entgegen laufen, doch diesmal ist der Torwart von Sandhausen draußen und eher dran.

  • Eckball für Dynamo 13. Wieder gibt es einen Standardsituation, die jedoch keine Gefahr mit sich bringt. Dynamo drückt aber und lässt aktuell den Gästen aus Sandhausen keine Luft zum Atmen.

  • Ouali knapp daneben 12. Der Franzose rennt mit dem Ball seinem Gegenspieler davon, der ihn einfach nicht aufhalten kann. Dann zieht er in die Mitte und auf das Tor, doch sein Schuss geht knapp am linken Pfosten vorbei. Es gibt aber Eckball.

  • Poté mit dem Nachschlag 11. Dynamo setzt nach der Führung sofort nach und kommt zum nächsten Angriff. Poté hat den Ball, legt ihn sich nochmal zurecht und schließt dann ab. Ischdonat hat die Arme aber oben, um den Schuss zur Ecke zu lenken.

  • Ouali mit der Vorlage 9. Endlich klappt es mal, dass ein toller Einsatz des Franzosen erfolggreich als Torvorlage verwertet wird. In der Mitte steht am Elfmeterpunkt Kitambala frei, der einfach nur noch einschieben muss.

  • Toooooooor 7. Kitambala trifft.

  • Freistoß für Sandhausen 7. Pischorn, der Innenverteidiger, war mit nach vorn gekommen und platziert den Kopfball zu unbedrängt auf das Tor, doch der Ball geht zum Glück drüber.

  • kurze Ecke 5. Schnell wird der ruhende Ball ausgeführt, dann bringt Jänicke den Ball scharf nach innen, wo jedoch gleich mehrere Spieler beider Mannschaften das Spielgerät verpassen.

  • erster Eckball 4. Dynamo legt los. Ouali kommt über links bis zur Grundlinie, aber seine Flanke wird abgeblockt.

  • Sandhausen im Angriff 3. Über mehrere Stationen kommt der Ball nach vorn, aber der letzte Pass geht ins Leere, so dass Brégerie absichert, damit sein Torwart das Leder aufnehmen kann.

  • erster Ball im Sandhausen-Strafraum 2. Losilla spielt den Ball auf Poté, der ihn abschirmt und auf Jänicke passt. Der Rechtsaußen schlägt den Ball sofort in die Mitte, wo Ischdonat aber vor Kitambala an der Kugel ist.

  • Anpfiff 1. Dynamo hat Anstoß. Das Spiel beginnt.

  • Beide Mannschaften laufen ins Stadion ein, während aus den Boxen der "12. Mann" erklingt. Dynamo wird in Schwarz-Gelb spielen, Sandhausen ganz in weiß.

  • In der Rückrundentabelle liegt Dynamo gemeinsam mit St. Pauli auf dem letzten Platz (je zwei Punkte und 1:7 Tore). Diese Bilanz gilt es heute zu verbessern.

  • Etwa 18.000 Zuschauer sind heute ins Dynamo-Stadion gepilgert, um den Schwarz-Gelben im wichtigen Heimspiel die Unterstützung von den Rängen zu geben. Etwa 50 Fans drücken dem SV Sandhausen im Gästeblock die Daumen.

  • Gellende Pfiffe gibt es im Rund, als Stadionsprecher Peter Hauskeller den heutigen Schiedsrichter ankündigt. Peter Gagelmann wird an den Linien unterstützt von Matthias Anklam und Sascha Thielert.

  • Ein Mini-Megafon überreicht das Präsidium unserem Capo "Lehmi", der sich in dieser Woche über Nachwuchs freuen durfte. Sohn Moritz kam zur Welt. Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle.

  • Jetzt läuft "Final Countdown" von Europa als musikalische Untermaltung im Stadion. Das Motto des Spieltages aus Dynamo-Sicht. Es ist eine der letzten Möglichkeiten, die finale Wende im Kampf um den Klassenerhalt zu schaffen. Heute gilt´s!

  • "Drei Punkte müssen her, sonst gibt es Dynamo bald nicht mehr" steht es auf einem Spruchband vor der Gegentribüne, dahinter auch nochmal in französischer Sprache.

  • Im letzten Spiel schickte der SV Sandhausen den FC St. Pauli mit einer 1:4-Klatsche zurück an den Kiez. Löning traf doppelt, dazu noch Ulm per Elfmeter und Neuzugang Mäkelä.

  • Vier neue Spieler hat Hans-Jürgen Boysen in der Winterpause nach Sandhausen geholt: Aus Aachen kam Innenverteidiger Olajengbesi, von Hertha wurde Daniel Beichler ausgeliehen, von HJK Helsinki kam Juho Mäkelä und vom FSV Frankfurt auf Leihe Yun Ju-Tae.

  • Sandhausen hat folgende Elf ins Rennen geschickt: Ischdonat - Achenbach, Olajengbesi, Pischorn, Kandziora - Ulm, Fießer, Schauerte, Wooten - Mäkelä, Löning

  • Auf der Ersatzbank nehmen Fromlowitz, Trojan, Fort, Subasic, Thoelke, Koch und Müller Platz.

  • Peter Pacult überrascht mit einem neuen Sturmduo: Lynel Kitambala ist nach seiner Verletzungspause zurück und wird heute mit Kapitän Mickael Poté im Sturm auflaufen.

  • Dynamo wird mit folgender Elf auflaufen: Kirsten - Savic, Brégerie, Schuppan, Jungwirth - Ouali, Losilla, Solga, Jänicke - Kitambala, Poté

  • Kein anderes Team wartet so lange auf einen Sieg wie Dresden (seit sieben Spielen); Dynamo hat sogar nur eines der letzten 13 Spiele gewonnen (2:1 gegen den FSV Frankfurt am 14. Spieltag).

  • Frank Löning hat in fünf Pflichtspielen für Paderborn und Sandhausen gegen Dresden immer getroffen - insgesamt gelangen ihm sogar sechs Treffer.

  • In der Hinrunde gab es zwischen beiden Teams ein 1:1-Unentschieden - Frank Löning (31.) und Anthony Losilla (55.) erzielten die beiden Tore.

  • Am 22. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt die SG Dynamo Dresden um 13:30 Uhr vor heimischer Kulisse den SV Sandhausen.