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24. Spieltag SG Dynamo Dresden - Hertha BSC

Fakten zum Spiel

Der 24. Spieltag in der 2. Bundesliga bringt für die SG Dynamo Dresden eine Premiere mit sich. Denn zum ersten Mal wird Hertha BSC Berlin in einem Pflichtspiel in Elbflorenz erwartet. Die Gäste aus Berlin reisen als aktueller Spitzenreiter an und gehen als Favorit in die Begegnung. Im Hinspiel verloren die Schwarz-Gelben im September 2012 im Olympiastadion durch ein frühes Eigentor von Romain Brégerie mit 0:1. Es war bis dato die erste Niederlage gegen die "Alte Dame" überhaupt.

Bereits dreimal kreuzte Hertha BSC in Dresden mit Dynamo die Klingen. Das allererste Duell der beiden Vereine fand am 26. April 1978 als internationaler Vergleich statt. Die Schwarz-Gelben besiegten unter Trainer Walter Frtitzsch die Berliner damals durch ein Tor von Frank Richter vor 40.000 Zuschauern im Dynamo-Stadion mit 1:0. Auch das Rückspiel in Berlin gewannen die Dresdner mit dem gleichen Ergebnis.

Anfang der 90er absolvierte Dynamo in Dresden zwei Freundschaftsspiele gegen die Berliner. Beide Male gingen die Schwarz-Gelben als Sieger vom Platz. Im Februar 1990 gab es einen 3:1-Sieg, ein Jahr später ein 2:0.


Bilanz SG Dynamo Dresden gegen Hertha BSC
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 5 4 0 1 7:2 12
Heimbilanz 3 3 0 0 6:1 9
Auswärtsbilanz 2 1 0 1 1:1 3
Pflichtspiele 1 0 0 1 0:1 0
Die ZuschauerDer Zuschauerschnitt der bisherigen Duelle zwischen Dynamo und Hertha liegt bei 20.610. Die letzte Begegnung im Hinspiel sahen insgesamt 45.750 Zuschauer. Über 40.000 waren es auch 1978 beim ersten Duell zwischen den Sachsen und den Hauptstädtern im Dynamo-Stadion. Noch heute gilt diese Partie als diejenige, in der bisher die meisten Zuschauer im Stadion an der Lennéstraße dabei waren.


Ewige Tabelle 2. Bundesliga
Alle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
18 Hertha BSC 15 545 234 156 155 906:652 254 858
74 SG Dynamo Dresden 4 125 42 30 53 160:184 -24 156
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
21 Hertha BSC 15 272 146 80 46 521:265 256 518
74 SG Dynamo Dresden 4 62 31 13 18 97:76 21 106
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele S U N Tore Diff. Punkte
13 Hertha BSC 15 273 88 76 109 385:387 -2 340
75 SG Dynamo Dresden 4 63 11 17 35 63:108 -45 50
Spieler und Trainer in beiden VereinenZehn Spieler waren für sowohl für Dynamo als auch die Hertha aktiv. Einer davon ist Dennis Cagara. Während der Saison 2005/2006 kam der Außenverteidiger als Leihspieler vom damaligen Bundesligisten Hertha BSC an die Elbe. In Dresden absolvierte der in Dänemark geborene Fußballspieler insgesamt 28 Spiele in der 2. Bundesliga sowie zwei Spiele im DFB-Pokal. Mit zwei Treffern schrieb er sich in die ewige Torschützenliste der SGD ein. Nach dem Abstieg kehrte Cagara zurück an die Spree, kam jedoch zu keinem weiteren Einsatz. Fortan spielte er in Dänemark und kam 2011 zum FSV Frankfurt zurück nach Deutschland. Ein Jahr später wechselte der Nationalspieler der Philippinen zum Drittligisten Karlsruher SC.

Weitere Spieler, die in beiden Vereinen aktiv waren:

Thomas Rath, Hans Kreische, Oliver Herber, Alexander Ludwig, Marvin Knoll, Sasan Gouhari, Christopher Gäng, Christian Person, Vladimir KolmistrHöchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Hertha BSC 1980/81 Hertha — Wattenscheid  8:1
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage Hertha BSC 1991/92 Hertha — Uerdingen 0:5
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Hertha BSC 1980/81 OSV Hannover - Hertha 0:6
1981/82 Bayreuth — Hertha 0:6
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Hertha BSC 1989/90 Wattenscheid — Hertha 5:1
1984/85 Oberhausen — Hertha BSC 5:1
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Alemannia Aachen — SGD 5:1
Sonstige Fakten
  • Dynamo hat von den letzten fünf Punktspielen nur eins verloren, allerdings auch nur eins gewonnen. Dreimal gab es eine Punkteteilung.

  • Hertha ist seit schon 21 Partien ungeschlagen - so lange wie aktuell kein anderes Team. Das ist zugleich ein neuer Vereinsrekord: Nie zuvor schafften es die Berliner im Profifußball, auch nur ein Dutzend Spiele in Folge ohne Niederlage zu überstehen.

  • Hertha ist mit 27 Punkten das beste Auswärtsteam der Liga - nur die Berliner feierten schon acht Auswärtssiege.

  • Dresden schoss zuhause die wenigsten Tore (elf) und erzielte in sechs Heimspielen sogar gar keinen Treffer.
Rückblick zum Ingolstadt-Spiel
  • Vujadin Savic bestritt sein 50. Spiel für die 1. Mannschaft (Punkt-, Pokal- und Testspiele).
  • Mit dem Unentschieden in Ingolstadt errangen die Schwarz-Gelben ihren 50. Auswärtspunkt in der 2. Bundesliga, seitdem sie 2004 das erste Mal als Zweitligist in eine Saison gingen.

Herausforderung gegen den Spitzenreiter

Der 24. Spieltag der 2. Bundesliga steht an und die SG Dynamo Dresden empfängt im Kampf um den Klassenerhalt den aktuellen Spitzenreiter Hertha BSC. Allein die Tabellensituation beider Mannschaften sorgt im Vorfeld der Partie für vermeintlich klare Verhältnisse. Die Gäste reisen als Favorit an und wollen ihre vordere Position festigen. Sie benötigen die drei Punkte für ihr ausgegebenes Saisonziel, den Aufstieg und die Rückkehr in die Bundesliga. Dynamo möchte dagegen weitere Zähler gegen den Abstieg sammeln und den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht größer werden lassen oder bestenfalls verringern. Das Spekulieren auf wichtige Punkte auf beiden Seiten verspricht ein spannendes Duell auf dem Rasen.

In jedem Fall ist die Begegnung zwischen den Schwarz-Gelben und der „Alten Dame“ eine Premiere in Dresden. Hertha BSC kommt zum ersten Mal nach Elbflorenz? Dieser Fakt stimmt nicht ganz. Wenn am Sonnabend um 13 Uhr der Anpfiff ertönt, wird es zwar der erste Pflichtspielauftritt der Berliner in Dresden sein, insgesamt bestritten die Schwarz-Gelben jedoch bereits drei Heimspiele gegen den Club aus der Hauptstadt. Und gewannen alle drei Vergleiche.

„Dynamos Sieg war niemals gefährdet“, titelte die „Fußballwoche“ der DDR in einem Bericht über den ersten Auftritt von Hertha BSC in Dresden. Am 26. April 1978 gastierten die Hauptstädter im damals mit 40.000 Zuschauern restlos überfüllten Dynamo-Stadion und mussten sich im internationalen Vergleich den Dresdnern mit 0:1 geschlagen geben. Frank Richter erzielte damals das goldene Tor für Dynamo. Die „Alte Dame“ kam nach Dresden, wie es deren Trainer damals formulierte, „um internationale Erfahrungen zu sammeln“. „Der Tabellenführer der Oberliga ließ keinen Zweifel an seiner dominierenden Rolle gegen die Gäste aus „Westberlin“ schrieb der Redakteur der Fußballwoche in seinem Spielbericht nach dem ersten Gastspiel der Hertha in Dresden. Damals setzte Trainerlegende Walter Fritzsch auf ein 1-3-3-3-Spielsystem.

Mit einem Libero wird Dynamo-Coach Peter Pacult am Spieltag aber nicht aufwarten, schon allein deshalb, weil es einen solchen wie Hans-Jürgen Dörner heute wohl nicht mehr geben würde. Noch ist offen, ob Cheftrainer Peter Pacult wieder auf eine 4-4-2-Formation setzen wird, oder auf die defensivere Variante mit einer Spitze umstellt. Zurückgreifen kann er wieder auf Denis Streker, der die Woche über voll mittrainiert hat. Erstmals im Kader stehen wird möglicherweise Dmitri Khlebosolov, der seine Adduktorenprobleme vollständig auskuriert hat. Verletzungsbedingt fehlen werden Cheikh Gueye (Syndesmoseanriss) und Giannis Papadopoulos (Muskelfaserriss).

Am Samstag wollen die Berliner den Ton angeben und ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Dass das Unternehmen ‚Heimsieg‘ einfach wird, damit rechnet ohnehin niemand. Denn die Hertha kommt mit einer Serie von 21 ungeschlagenen Spielen an die Elbe und ist zudem mit 27 Punkten auf fremdem Platz das beste Auswärtsteam der 2. Bundesliga. Dagegen fiel die Heimbilanz der Schwarz-Gelben bisher eher bescheiden aus. Das Motto kann also nur lauten, mit viel positiver Energie in das Duell gegen den Tabellenführer zu gehen, um so die bestmögliche Leistung abzurufen.

Peter Pacult, der am Donnerstag wegen einer Erkältung das Training an seinen Co Nico Däbritz übergeben musste, legte das auch seinen Spielern nahe: „Solche Spiele gehören zu den schöneren Aufgaben, auf die sich jeder Profi freuen sollte.“ Einen Heimvorteil sieht der Österreicher aufgrund des mit über 29.000 Zuschauern voraussichtlich ausverkauften „glücksgas stadions“, aber er weiß auch, dass der Gegner sich kaum anders präsentieren wird, als auf eigenem Geläuf. „Die Herthaner spielen auswärts dasselbe Pressing wie zuhause. Darauf müssen wir uns einstellen. Aber wir haben nach Ingolstadt praktisch das zweite Heimspiel in Folge. Von der Atmosphäre wird das sicher ein Bundesligaspiel.“ Eben dorthin ist Hertha unterwegs. Die Blau-Weißen eroberten am vergangenen Spieltag erstmals die Tabellenführung durch einen 1:0-Erfolg im Top-Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern. Mit demselben Ergebnis trat im September auch Dresden den Rückweg aus Berlin an. Im Olympiastadion konnte Dynamo das frühe Eigentor von Romain Brégerie vor über 15.000 mitgereisten eigenen Fans nicht mehr wettmachen. Nun soll der Spieß umgedreht werden.

Abwehrspieler Florian Jungwirth ist überzeugt, dass der Dresdner Defensivverbund auch die starke Offensive um den Brasilianer Ronny in Schach halten kann. „Wir haben die letzten beiden Spiele gut gearbeitet und werden von den Fans jetzt mit einem vollen Stadion belohnt. Hertha ist vom Niveau her sicher eine Bundesliga-Mannschaft. Aber im Moment spielen sie noch in der zweiten Liga und deshalb gehen wir in dieses Spiel, um es möglichst zu gewinnen.“

Wie man einen Spitzenreiter vor heimischer Kulisse besiegen kann, zeigten die Schwarz-Gelben schon in der vergangenen Saison, als gegen Greuther Fürth ein 3:1 heraussprang. Auch diesmal wird der K-Block, der am 5. März seinen 30. „Geburtstag“ feiert, das Stadion wieder zum Kochen bringen. Hochkonzentriert und sicher müssen die Dynamo-Spieler unten auf dem grünen Rasen agieren. Vor allem Ronny, der die Topscorer-Wertung der Liga mit Vorsprung anführt, hat sich mit seinen gefährlichen Freistößen einen Namen gemacht. Auf seinem Konto sind nicht nur zwölf Saisontore gebucht, sondern auch noch zehn Torvorlagen. „Wir werden nicht jeden Standard in der Nähe unseres Tores verhindern können“, weiß Jungwirth. „Aber wir wissen um die Gefährlichkeit von Ronnys linkem Fuß und wollen ihm nicht viele Gelegenheiten bieten, diese Waffe gegen uns einzusetzen.“

Blicken wir noch einmal 34 Jahre in die Vergangenheit, verrät uns der Spielbericht aus dem Archiv, dass Dynamo damals 70 von 90 Minuten in der Hertha-Hälfte stand und dabei satte 14:1 Torschüsse produzierte. Von diesen Werten dürfte Peter Pacult unter aktuellen Umständen zwar nur träumen, doch seine Devise lautete schon immer, dass eine Mannschaft an einem guten Tag jeden Gegner schlagen kann. Und wer weiß, dass der Österreicher auch jemand ist, der nicht gern verliert, kann sich ausmalen, wie ernst und akribisch er seine Schützlinge auf das anstehende Spiel vorbereitet.

Das Spiel gegen Hertha BSC wird um 13 Uhr angepfiffen, die Stadiontore öffnen wie immer zwei Stunden vorher. Am Freitag waren noch 600 Karten im Verkauf. Falls am Samstag noch Resttickets erhältlich sind, werden diese ab 10 Uhr ausschließlich im Kassenbereich Lennéplatz verkauft. Die Aufwertungskassen sind ab 11 Uhr geöffnet.

Bis ca. eine halbe Stunde nach Abpfiff der Partie können im Kassenbereich Lennéplatz auch Karten für das nächste Heimspiel gegen den 1. FC Köln erworben werden. Die Begegnung mit den Geißböcken wir am Montag, dem 18. März, um 20.15 Uhr angepfiffen.

Am Spieltag werden an der Gästekasse ab 11 Uhr noch 152 Karten der Kategorie 2 zu je 22,- Euro in den Verkauf gehen. Fans, die dem Gastverein zugeordnet werden können, erhalten keinen Zutritt zum Heimbereich!
 
Die Partie steht unter der Leitung von Schiedsrichter Michael Weiner aus Ottenstein.

Sprung auf den Nichtabstiegsplatz

Es war ein sonniger, es war ein schöner, es war vor allem aber ein erfolgreicher Nachmittag. Vor 29.174 Zuschauern besiegte die SG Dynamo Dresden den Tabellenführer Hertha BSC mit 1:0 und sicherte sich dadurch nicht nur drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, sondern schaffte auch den Sprung aus der roten Zone auf einen Nichtabstiegsplatz.

Peter Pacult setzte zu Beginn der Partie auf die elf Spieler, die auch schon in Ingolstadt von Anfang an ran durften. Allerdings musste er schon nach wenigen Minuten seine Abwehrreihe umstellen, weil sich Vujadin Savic bei einem Zusammenprall mit Mickael Poté so verletzte, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Für den Bosnier kam Cristian Fiel ins Spiel, der seine Aufgabe im defensiven Mittelfeld übernahm, während Anthony Losilla in die Innenverteidigung rückte. Härter traf es allerdings wenige Minuten vor dem Anpfiff die Berliner, die kurzfristig auf Ndjeng und Ronny verzichten mussten. Beide Spieler hatten sich nach dem Aufwärmen bei Hertha-Trainer Jos Luhukay abgemeldet. Der Gästecoach sah trotzdem in den ersten 20 bis 25 Minuten seine Mannschaft als die bessere, doch "danach hat Dynamo das Spiel übernommen und die anfängliche Schüchternheit abgelegt". Tatsächlich erspielten sich die Schwarz-Gelben nun zahlreiche Torchancen und brachten damit nicht nur ihre eigenen Fans in Wallung, sondern drückten die Gäste weit vom eigenen Tor weg. "Wir mussten uns erst in das Spiel hinein arbeiten, gegen einen Gegner mit Qualität", sagte Dynamo-Trainer Peter Pacult nach der Partie zur spürbaren Zurückhaltung seiner Elf.

Mit einer Standardsituation gingen die Schwarz-Gelben nach 39 Minuten in Führung. Cristian Fiel hatte einen Freistoß von rechts in den Strafraum gebracht, wo gleich mehrere Spieler der Berliner und der Hausherren nach oben sprangen. Am nächsten dran waren Mickael Poté und Pierre-Michel Lasogga, der den Ball per Kopf am eigenen Keeper vorbei ins Tor beförderte. Zwar wurde im Stadion der Dynamo-Stürmer frenetisch als Torschütze gefeiert, weil er nach ganz langer Zeit endlich mal wieder ins Schwarze getroffen hatte, doch offiziell wurde der Treffer als Eigentor gewertet. Das sollte der guten Stimmung im Rund allerdings nicht schaden, denn sowohl Pacult als auch der Gästetrainer lobten nach Abpfiff die Unterstützung der Fans. "Dynamo ist über sich selbst hinausgewachsen", meinte Luhukay zur Leistung der Gastgeber und sprach von einer verdienten Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel hatten die meisten Besucher im Stadion eigentlich einen Sturmlauf der Berliner erwartet, die immerhin als Spitzenreiter und mit einer Serie von 21 ungeschlagenen Spielen an die Elbe gekommen waren. Doch die erste Chance im zweiten Durchgang hatte wieder Dynamo. Kitambala konnte Thomas Kraft im Hertha-Tor allerdings nicht überwinden. "Dresden konnte nach der Pause noch mehr Tore erzielen, aber wir hatten Glück", schätze Luhukay ehrlich ein und bescheinigte seinem Team die letzte Durchschlagskraft, "um etwas Zählbares mitzunehmen." So blieb die Partie weiterhin spannend. Als nach etwas mehr als einer Stunde dann doch noch der Topscorer der Liga, Ronny, den Platz betrat, schien sich die Hertha nochmal aufzurappeln, doch trotz besseren Zweikampfwerten und mehr Ballbesitz fehlte es bis zum Ende an klaren Torchancen. Stattdessen sorgten die Dynamo-Spieler immer wieder mit schnellen Vorstößen für Entlastung und aufbrausende Stimmung auf den Rängen.

Mit jeder neuen Aktion auf dem Rasen ging dann der bangende Blick an die Stadionuhr und die Spannung war förmlich greifbar. Jeder abgewehrte Ball, jeder gewonnene Zweikampf, jeder Befreiungsangriff wurde von den Heimfans mit Begeisterung aufgenommen und die Minuten bis zum Spielende gezählt. Diese Atmosphöre übertrug sich auch auf die Mannschaft, die mit Herz und Leidenschaft die knappe Führung verteidigte. So erkannte nach dem erlösenden Schlusspfiff auch der Gästetrainer die Qualität der Dynamo-Elf an, "die helfen wird, sich aus der aktuellen Lage zu befreien." Mit Glückwünschen verabschiedete sich Luhukay schließlich und war am Ende noch nicht einmal böse über die Niederlage, weil "es nicht immer unbedingt daran liegen muss, dass die eigenen Spieler nicht gut gespielt haben, sondern der Gegner einfach besser war."

Peter Pacult wollte sich diesen Schuh zwar dann doch nicht so direkt anziehen, relativierte die positiven Worte seines Kollegen aber mit einem klaren Blick nach vorn: "Wir dürfen uns jetzt zurecht freuen, aber die nächsten Spiele werden nicht einfacher, deshalb werden wir uns rechtzeitig auf das nächste Spiel in Aue konzentrieren". In einer Woche geht es im Sachsenduell im Erzgebirge um die Frage, wer sich schnellstmöglich erfolgreich das Abstiegsgespenst von der Pelle schießen kann.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Heimsieg Die Fans feiern mit der Mannschaft vor dem K-Block gemeinsam diese wichtigen drei Punkte, von denen vorher kaum einer zu träumen gewagt hatte.

  • Sieg 90.(+3) Das Spiel ist aus, aus aus. Dynamo gewinnt mit 1:0, steht auf einem Nichtabstiegsplatz!

  • Stadion kocht 90.(+2) Die Stimmung brodelt über, es ist Wahnsinn, was hier abgeht. Hertha nochmal im Angriff, aber Dynamo kämpft.

  • nochmal Ecke für Herha 90.(+1) Die Berliner bekommen nochmal eine Chance. Kraft kommt mit nach vorn, doch der Ball geht ins Aus.

  • Nachspielzeit 90. Noch zwei Minuten gibt es oben drauf. Die Sensation ist möglich, liegt in der Luft.

  • 89. Für ihn kommt Pavel Fort.

  • 89. Torschütze Mickael Poté geht raus.

  • Freistoß für Hertha 89. Ronny bringt den Ball nach innen, wo Ramos schon gelauert hat, doch Brégerie kann vorher per Kopf klären.

  • Gelbe Karte 87. Der Youngster haut Kobiashvili an der Seitenlinie im Zweikamf um und bekommt dafür die Karte.

  • fünf Minuten noch 86. Hertha wieder mit einem Freistoß, den Ronny nach innen bringt. Dynamo blockt ab, doch die Berliner können immer wieder schießen. Nach drei Versuchen klärt Ouali, der dann von den Beinen geholt wird. Freistoß und Zeit für Dynamo.

  • Ronny beim Freistoß 85. Der eingewechselte Topscorer der Liga bringt den Ball scharf nach innen, doch am Elfmeterpunkt steht Jungwirth, der das Leder weit weg köpft.

  • Dynamo-Kampf 83. Die Schwarz-Gelben geben keinen Ball verloren und gehen oft zu zweit in die Zweikämpfe - mit Erfolg. Hertha kommt nicht wirklich zum Zug, aber die Berliner haben sich noch nicht aufgegeben.

  • zehn Minuten noch 81. Sensationelle Stimmung, sensationelles Spiel, sensationelle Leistung. Dynamo bietet eine tolle Vorstellung, die hoffentlich in zehn Minuten belohnt wird. Die Schlussphase ist jedenfalls spannend wie selten zuvor.

  • Hertha bei Freistößen gefährlich 79. Die Berliner bekommen vermehrt Standards, bei denen sie für Gefahr sorgen. Doch bisher kann die Dynamo-Abwehr mit gemeinsamer Arbeit Schlimmeres verhindern.

  • Kopfball von Poté 78. Das wäre fast das 2:0 gewesen, doch Kraft kann den Ball des Dynamo-Stürmer mit den Fingerspitzen abwehren.

  • 77. Alfredo Morales kommt ins Spiel.

  • 77. Hertha-Kapitän Niemeyer geht raus.

  • Konter von Dynamo 77. Daraus ergibt sich ein schneller Angriff, den Poté mit einem Schuss abschließt, den Kraft aber halten kann.

  • Eckball für Hertha 76. Nach einem Schuss von Ronny gibt es Ecke, die aber Fiel am kurzen Pfosten zur nächsten Ecke klärt. Das macht er auch gleich ein zweites Mal.

  • tolle Stimmung im Stadion 75. Der K-Block, der in drei Tagen übrigens seinen 30. Geburtstag feiert, macht mobil und befindet sich im Dauergesang. Hier ist jetzt auch der 12. Mann von den Rängen gefragt, um die knappe Führung zu behaupten.

  • Hertha drückt jetzt 74. Dynamo kann sich hinten nicht mehr richtig befreien, weil die Berliner nun das Dresdner Tor belagern. Nach vorn fehlt es immer wieder an Anspielstationen.

  • Schuss von Kempe 73. Der Mittelfeldspieler legt sich mit dem Kopf den Ball selbst vor, sein Schuss aus gut 18 Metern hat dann aber kein Feuer, so dass Kraft den Ball aufnehmen kann.

  • Chance für Hertha 71. Da war sie, die erste gute Gelegenheit der Gäste im zweiten Durchgang. Ben-Hatira kommt im Strafraum aus halblinker Position frei zum Schuss, der Ball fliegt knapp am kurzen Pfosten halbhoch ins Aus.

  • zwanzig Minuten noch 70. Die Zeit läuft für Dynamo. Auch die Balljungen im Stadion wissen das und helfen den Schwarz-Gelben auf ihre Art und Weise. Das ist Zusammenhalt, das ist Sportgemeinschaft.

  • 68. Jetzt kommt Ronny ins Spiel.

  • 68. Sandro Wagner geht raus.

  • 66. Youngster Tobias Müller ist jetzt auf dem Platz.

  • 66. Kitambala geht aus dem Spiel.

  • Jungwirth grätscht 66. Der kleine Rechtsverteidiger macht hinten wieder einen super Job, holt sich die Bälle und sichert damit die Null.

  • Chance für Dynamo 64. Die Schwarz-Gelben erarbeiten sich weiterhin ihre Möglichkeiten. Kitambala kommt nach einer Flanke von Schuppan aus fünf Metern zum Kopfball, der aber leider knapp daneben geht.

  • Zuschauer 63. Es sind heute 29.174 Fans im Stadion, davon etwa 2.500 aus Berlin.

  • 62. Änis Ben-Hatira ist jetzt im Spiel.

  • 62. Nico Schulz wird ausgewechselt.

  • Gelbe Karte 62. Pekarik bringt Ouali, der frei über links durchläuft, zu Fall und kassiert dafür die Karte.

  • Hertha im Angriff 61. Nach einem Fehlpass vom ansonsten gut auspielenden Jungwirth kommen die Berliner. Eine Flanke von Kobiashvili kann aber Brégerie abblocken und klären.

  • Dynamo mit Chance 60. Die Schwarz-Gelben gehen weiter nach vorn. Nach einer Flanke von Ouali kommt erst Kitambala per Kopf an den Ball, danach hat Kempe aus zehn Metern freie Schussbahn, aber leider zielt er über das Tor.

  • umkämpfte Partie 57. Beide Seiten schenken sich jetzt in den Zweikämpfen keine Räume mehr, denn Dynamo will die Führung verteidigen, Hertha braucht eigentlich Punkte für den Aufstieg.

  • Gelbe Karte 55. Nach einem Foul an Fiel im Mittelfeld bekommt Niemeyer die Verwarnung.

  • Dynamo gut gestartet 54. Die Hausherren haben den zweiten Durchgang so begonnen, wie sich das für eine führende Mannschaft gehört. Abgeklärt und ohne Hektik spielen sie nach vorn. Der erwartete Hertha-Sturmlauf ist bisher ausgeblieben.

  • Ouali flankt 52. Der Franzose wird von Poté schön angespielt, geht über die linke Seite nach vorn, doch sein Ball von der Grundlinie landet auf dem Tornetz.

  • Kraft macht Faxen 51. Der Hertha-Keeper hat sich wohl in der Pause beim Halbzeitgewinnspiel an der Anzeigetafel den Trick von Dörner gegen Partizan im EC 1978 abgeschaut. Seinen Abschlag blockt Kitambala ab, der dann auf das leere Tor köpfen kann, doch der Ball geht leider drüber.

  • Foul an Fiel 49. Der Routinier geht nach einem gestreckten Bein von Niemeyer zu Boden, es gibt Freistoß im Mittelkreis für Dynamo.

  • keine Wechsel 48. Beide Teams haben in der Pause keine Spieler getauscht.

  • erste Chance für Dynamo 47. Kitambala kann aus spitzem Winkel schießen, doch Kraft hat die Fingerspitzen am Ball und wehrt ab. Dynamo kann aber nochmal flanken. Poté kommt an den Ball und holt eine Ecke raus.

  • Wiederanpfiff 46. Die zweite Halbzeit beginnt mit dem Anstoß von Dynamo.

  • Halbzeit 45.(+2) Dynamo geht mit einem 1:0 in die Pause.

  • Packt Dynamo die Sensation? In der Pause wird hier im Stadion fleißig die ersten Halbzeit diskutiert. Können die Schwarz-Gelben hier heute mehr holen, als alle vorher geglaubt haben? Momentan steht Dynamo auf einem Nichtabstiegsplatz. Auch in einer guten Stunde noch? Wir freuen uns auch eine aufregende und spannende zweite Halbzeit.

  • Dynamo führt verdient 45.(+1) Das Ergebnis geht so in Ordnung und die Hausherren bieten hier dem Spitzenreiter Paroli, auch wenn der sich bisher sehr zurückhaltend und ein wenig konstatiert präsentiert.

  • Brégerie auf Kitambala 45.(+1) Der Franzose bringt aus der Abwehr einen scharfen langen Ball nach vorn, wo Kitambala plötzlich fast vor Kraft auftaucht, doch der Ball ist zu schnell, so dass ihn der Hertha-Keeper aufnehmen kann.

  • Freistoß für Hertha 45. Nochmal muss Dynamo eine gefährliche Aktion überstehen. Schulz bringt einen Ball nach innen, doch der fliegt genau in die Arme von Kirsten.

  • Ausführung verzögert sich 44. Weil Gästefans wiederholt etwas auf das Spielfeld werfen, ermahnt der Schiedsrichter und droht sogar mit Abbruch. Fiel kann den Eckball aber noch treten, allerdings wird der Ball geklärt.

  • Dynamo-Rufe 42. Jetzt tobt hier das Stadion, denn Poté stürmt weiter nach vorn, kann auf Kitambala ablegen. Kempe bekommt den Ball, dann ist Ouali dran und schießt. Kraft kann den Ball mit klasse Parade klären, dann wird zur Ecke geklärt.

  • Eigentor des Hertha-Stürmers 41. Ein Berliner bringt Dynamo per Kopf in Führung. Mickael Poté war von Dresdner Seite noch mit am nächsten am Ball, aber der Treffer wird ihm offiziell nicht zugeteilt. Fiel hatte vorher einen Freistoß getreten.

  • Toooooooooor 39. Lasogga köpft den Ball ins eigene Netz.

  • Eckball für Hertha 38. Es gibt gleich eine weitere Chance für die Berliner, weil Kirsten bei der Flanke daneben greift, aber es gibt Abstoß.

  • Poté als Retter 36. Auch wenn er vorn nicht trifft, verhindert der Stürmer nach dem Freistoß das Gegentor, als er sich in den zweiten Ball von Lasogga wirft, der freistehend schießen konnte.

  • Freistoß für Hertha 36. Auf der anderen Seite muss Schuppan gegen Ramos klären, es gibt einen Ringkampf, den Weiner für Hertha ahndet.

  • Foul an Poté 35. Der Stürmer bekommt bisher wieder viel auf die Knochen, allerdings lässt Weiner weiterlaufen und zieht sich damit den Unmut der Heimfans auf sich.

  • Brégerie verpasst Ball 34. Der Freistoß kommt gefährlich nach innen, wo der Innenverteidiger am langen Pfosten aus Nahdistanz den Ball aber nicht richtig trifft. Das war wieder eine gute Chance für Dynamo.

  • Gelbe Karte 33. Fiel bekommt bei der Ausführung eines Freistoßes die Karte, weil er gemeckert hat. Das war nicht gerade schlau.

  • Zwischenfazit 33. Nach einer halben Stunde dürfen wir sagen, dass Dynamo sich hier richtig ordentlich zeigt und Hertha noch nicht als Spitzenreiter der Liga auftritt. Soeben hatten die Schwarz-Gelben wieder einen tollen Spielzug über Kempe und Schuppan, dessen Flanke leider abgeblockt wird.

  • Ouali rennt 31. Der Franzose kommt nach einem eroberten Ball von Solga, der auch den Pass spielt, über die linke Seite, doch dann legt er sich übermütig den Ball zu weit vor, so dass er über die Grundlinie rollt.

  • Dynamo offensiv 29. Jungwirth flankt von rechts nach innen, wo Poté den Kopfball verpasst. Bevor Kitambala an den Ball kommt, klärt die Hertha-Abwehr zur Ecke.

  • Kluge wird behandelt 29. Die Partie ist fair, aber hart umkämpft. Der Mittelfeldspieler der Hertha muss am Seitenrand untersucht werden, kann aber weiterspielen.

  • Poté mit kurzem Fuß 28. Da war die Riesenchance für Dynamo. Nach einer Eingabe von Schuppan steht der Stürmer am langen Pfosten, wo der Ball überraschend landet, nachdem Kitambala noch verpasst hat. Eigentlich fehlte hier nur noch die Fußspitze am richtigen Fleck, dann hätte es geklingelt.

  • Foul an Kitambala 27. Lustenberger stoppt den Dynamo-Stürmer im Angriff, es gibt Freistoß. Danach stoßen beide Spieler im Hertha-Strafraum nach einem abgeblockten Schuss von Losilla aus der Distanz wieder zusammen. Lustenberger liegt am Boden.

  • neutrales Spiel 25. Die Hertha scheint aktuell gebändigt, bekommt keinen dominierenden Zugriff auf das Spiel. Dynamo kann sich dagegen nach vorn immer besser in Szene setzen.

  • Dynamo stürmt weiter 23. Kitambala geht nach einem Pass auf halbrechts auf das Tor zu, wird noch bedrängt, doch sein Schuss landet weit über dem Tor.

  • erste Dynamo-Chance 22. Fiel bringt nach einem Stolperer von Ramos die Kugel sofort in den Strafraum, wo Kitambala freistehend den Mut für den Direktschuss vermissen lässt. Der zweite Ball landet bei Kempe, der aber keinen Druck drauf bekommt.

  • Dynamo wird mutiger 20. Die Schwarz-Gelben nutzen jetzt öfter die Gelegenheit, um nach vorn zu spielen. Doch bisher sind die langen Bälle in die Spitze noch nicht verwertbar.

  • Hertha im Angriff 18. Ramos kommt nach einem Pass von Kluge über links, wird aber beim Flanken von Brégerie abgeblockt. Es gibt Eckball, den Fiel am kurzen Pfosten klärt.

  • defensiver Spitzenwert 16. Die Berliner sind in der Abwehr das beste Team der Liga und haben bisher mit 18 die wenigstens Gegentreffer hinnehmen müssen.

  • Viertelstunde vorbei 15. Die ersten Minuten sind gespielt. Hertha beweist Spielstärke und kommt bereits einige Male gefährlich nach vorn, aber die Dynamo-Abwehr passt gut auf und sorgt für Ruhe. Nach vorn geht bei den Schwarz-Gelben allerdings noch nicht soviel.

  • Losilla jetzt Innenverteidiger 12. Der Franzose rückt auf dem Rasen eine Linie nach hinten, während Fiel die Position im defensiven Mittelfeld übernimmt.

  • Ndjeng nicht dabei 11. Neben Ronny fehlt auch der Hertha-Mittelfeldspieler. Warum das so ist, wissen wir leider noch nicht.

  • 10. Für ihm kommt Cristian Fiel in die Partie.

  • 10. Savic muss verletzt raus.

  • falsche Aufstellung 10. Bei der Hertha gab es wohl kurz vor dem Anpfiff noch zwei Wechsel in der Startelf. Wagner und Lasogga spielen, dafür ist mindestens Ronny nicht dabei.

  • Poté und Savic 8. Die beiden Dynamo-Spieler stoßen im eigenen Strafraum nach dem Eckball zusammen und bleiben kurz liegen, müssen danach behandelt werden. Poté ist zurück, Savic folgt zwei Minuten später.

  • Eckball für Hertha 8. Kirsten kann einen Schuss von Ramos aus spitzem Winkel noch klären, reißt die Arme hoch und verhindert das Gegentor.

  • Gefahr im Dynamo-Strafraum 7. Zum ersten Mal kommt die Hertha gefährlich nach vorn, doch Brégerie köpft den Ball weg, trifft dabei aber Savic, der im zweiten Versuch den Ball aber aus dem Strafraum schlagen kann.

  • ruhiger Beginn 5. Beide Mannschaften tasten sich erstmal langsam in das Spiel, verzichten auf stürmische Offensive. Noch hat sich hier kein Team einen Vorteil erspielt.

  • taktische Formation 3. Dynamo spielt das bewährte 4-4-2-System. Kempe spielt rechts außen, Ouali wieder links, wobei später sicher mal gewechselt wird. Vorn stürmen Poté und Kitambala.

  • Anpfiff 1. Hertha hat Anstoß.

  • Die Dynamo-Elf bildet nochmal einen Kreis, wie auch die Gäste. Zuerst werden die Schwarz-Gelben auf das Tor der Südtribüne spielen, mit dem K-Block im Rücken.

  • Die Spieler laufen auf den Rasen, der K-Block entrollt die große Blockfahne, der Gästeblock zeigt sich ganz in blau.

  • Dreimal war die Hertha schon in Dresden, um sich in Freundschaftsspielen jeweils eine Niederlage einzufangen. Dynamo hat also heute eine Serie zu halten, auch wenn das Unterfangen wohl nicht ganz einfach werden wird.

  • Ausden Boxen ertönt der "Zwölfte Mann" und das ganze Stadion singt mit. Nur der Gästeblock schaut zu, der gut gefüllt ist. Das dürften an die 2.500 Hertha-Fans sein.

  • Gleich geht es los. Die Stimmung im Stadion ist schon am Kochen. Capo Lehmi steht auf dem Rasen und klatscht ein. Die Spieler sind in der Kabine und werden gleich auf den Rasen kommen.

  • Tolles Wetter, tolle Kulisse, tolle Atmosphäre: Das Stadion ist mit Sonne geflutet und während sich beide Mannschaften auf dem Rasen warm machen, singen sich auch die Fans in beiden Fanlagern langsam aber sicher heiß.

  • Die Partie steht heute unter der Leitung von Michael Weiner, der unterstützt wird von Norbert Grudzinski und Holger Henschel.

  • Die Ersatzbank der Hertha ist mit weiteren guten Spielern gespickt: Burchert als Ersatztorwart sowie Franz, Ben-Hatira, Lasogga, Morales, Holland und Wagner.

  • Hertha-Trainer Jos Luhukay hat folgende Spieler in die Startelf nominiert: Kraft - Pekarik, Lustenberger, Brooks, Schulz - Niemeyer, Kluge, Ronny, Ndjeng, Kobiashvili - Ramos

  • Auf der Ersatzbank nehmen heute folgende Spieler Platz: Fromlowitz, Trojan, Fort, Thoelke, Jänicke, Müller und Fiel.

  • Damit setzt Peter Pacult auf die gleiche Startelf wie zuletzt im Spiel gegen den FC Ingolstadt.

  • Dynamo-Aufstellung: Kirsten - Savic, Brégerie, Jungwirt, Schuppan - Losila, Solga, Kempe, Ouali - Poté, Kitambala

  • Die Aufstellungen lassen heute auf sich warten. Wird da in den Kabinen etwa noch um die Plätze in der Startelf gepokert?

  • Hertha ist mit 27 Punkten das beste Auswärtsteam der Liga. Dynamo schoss zuhause die wenigsten Tore (elf) und erzielte in sechs Heimspielen sogar gar keinen Treffer.

  • Im Hinspiel trafen beide Teams erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander - ein Eigentor von Romain Bregerie in der 5. Minute brachte Hertha den 1:0-Sieg.

  • In wenigen Minuten wird die Aufstellung da sein. Wir sind schon gespannt, ob Peter Pacult in der Mannschaft einige Veränderungen vorgenommen hat. Gibt es Wackelkandidaten?

  • Spitzenreiter auf Rekordkurs: Hertha ist seit schon 21 Partien ungeschlagen - so lange wie aktuell kein anderes Team. Das ist zugleich ein neuer Vereinsrekord: Nie zuvor schafften es die Berliner im Profifußball, auch nur ein Dutzend Spiele in Folge ohne Niederlage zu überstehen.

  • Anpfiff der Partie ist um 13 Uhr. Zum ersten Mal seit Wochen scheint in Dresden ein wenig die Sonne, so dass einem spannenden Fußballnachmittag zumindest wettertechnisch nichts im Wege steht.

  • Pflichtspielpremiere im Dynamo-Stadion: Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte kämpfen die Schwarz-Gelben im eigenen Rund gegen Hertha BSC Berlin.