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25. Spieltag FC Erzgebirge Aue - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Am 25. Spieltag in der 2. Bundesliga treffen die beiden sächsischen Vereine Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden aufeinander. Es wird das insgesamt 105. Aufeinandertreffen sein. Die Bilanz spricht für die Schwarz-Gelben, die allerdings seit nunmehr 17 Jahren auf einen Auswärtssieg im Lößnitztal warten müssen. Den letzten vollen Erfolg gab es am 30. März 1996, als Dynamo mit 2:1 gewinnen konnte. Das Hinspiel endete nach zwei Toren von Romain Brégerie und einem Treffer von Tobias Jänicke mit 3:1.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen Erzgebirge Aue
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 104 46 28 30 181:128 166
Heimbilanz 47 29 7 11 113:48 94
Auswärtsbilanz 47 12 19 16 52:64 55
Pflichtspiele 89 39 24 26 160:110 141
Die Zuschauer

Die Duelle der sächsischen Kontrahenten sahen in insgesamt 104 Spielen über 1,4 Millionen Zuschauer. Im Schnitt waren 13.608 Besucher im Stadion dabei. Das Hinspiel im Dynamo-Stadion verfolgten 29.200 Fans.

Ewige Tabelle 2. Bundesliga


Alle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
45 Erzgebirge Aue 8 262 90 69 103 329:356 -27 339
74 SG Dynamo Dresden 4 126 43 30 53 161:184 -23 159
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
44 Erzgebirge Aue 8 131 61 44 26 196:125 71 227
74 SG Dynamo Dresden 4 63 32 13 18 98:76 22 109
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
48 Erzgebirge Aue 8 131 29 25 77 133:231 -98 112
75 SG Dynamo Dresden 4 63 11 17 35 63:108 -45 50
Spieler und Trainer in beiden Vereinen

Halil Savran, der seinerzeit das erste Drittliga-Tor der Geschichte im Dress der Schwarz-Gelben erzielte, spielt seit Januar 2012 für die "Veilchen". Der gebürtige Wiesbadener verbrachte seine fußballerische Jugendzeit in Berlin, kickte bei den Reinickendorfer Füchsen und wurde beim SV Lichtenberg 47 unter Trainer „Piko“ Voigt, auch bei Dynamo kein Unbekannter, zum Stammspieler. 2006 wechselte Savran zu Tennis Borussia Berlin und holte sich mit 29 Treffern die Torschützenkrone in der Nordstaffel der Oberliga Nordost. Im Sommer 2008 kam er schließlich zur SG Dynamo Dresden, wo er sich in 69 Spielen mit 26 Toren in die Herzen der Fans spielte. Nach zwei Jahren an der Elbe ging es für den Stürmer zurück in die Hauptstadt. Er unterschrieb beim Zweitligisten Union Berlin, kam dort aber über die Rolle als Wechselspieler nicht hinaus. Deshalb zog es den heute 27-Jährigen Anfang 2012 ins beschauliche Erzgebirge, wo er bis heute unter Vertrag steht und am Sonntag auf seinen ehemaligen Verein trifft.

Außerdem trugen weitere 17 Spieler die Trikots beider Vereine. Tobias Kempe steht aktuell als einziger Akteur bei Dynamo im Kader, der auch schon für die „Veilchen“ an den Ball trat. Auf der Trainerbank coachten fünf Übungsleiter sowohl die Schwarz-Gelben als auch Aue.

als Spieler: Peter Heidler, Jan Schmidt, Falk Terjek, Steffen Binke, Ralph Vogel, Veselin Popovic, Rüdiger Huster, Sven Köhler, Volker Schmidt, Heinz Krieger, Jan Seifert, Marc Hensel, Sebastian Helbig, Axel Keller, Rene Trehkopf, Christian Mikolajczak, Tobias Kempe

als Trainer: Ralf Minge, Walter Fritzsch, Manfred Fuchs, Rolf Kukowitsch, Fritz Gödicke

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Erzgebirge Aue 2007/08 Aue — Paderborn 6:0
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage Erzgebirge Aue 2004/05 Aue — Eintracht Frankfurt 0:5
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Erzgebirge Aue 2004/05 und 2010/11 Aachen — Aue 1:5
2004/05 Essen — Aue 1:5
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Erzgebirge Aue 2010/11 Bochum — Aue 6:0
2010/11 Cottbus — Aue 6:0
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Alemannia Aachen — SGD 5:1
Sonstige Fakten
  • Dynamo ist seit elf Pflichtspielen auswärts ohne Sieg (davon ein Pokalspiel). Der negative Vereinsrekord liegt bei 16 Spielen aus der Saison 1992/93. Zuletzt gab es elf Auswärtsspiele ohne Sieg in der Saison 2004/05.

  • Dynamo hat von den letzten sechs Punktspielen nur eins verloren.

  • In der 2. Bundesliga gab es erst sieben Duelle zwischen Dresden und Aue - vier Mal siegten die Erzgebirgler, zwei Mal Dynamo und ein Mal gab es eine Punkteteilung, ein 1:1 am 32. Spieltag der Saison 2011/12.

  • Eines von vielen spannenden Duellen zwischen Dresden und Aue fand am 5. Juli 1953 in Berlin statt. In der Verlängerung holte Dynamo mit einem 3:2 den ersten Meistertitel an die Elbe.

Rückblick zum Hertha-Spiel
  • Mit dem Eigentor des Herthaners Lasogga wurde der Chemnitzer Buchner abgelöst, der bis dahin das letzte Mal als gegnerischer Torschütze für einen Dynamo-Treffer sorgte. Das war beim Erstrundenspiel im DFB-Pokal im August 2012 beim Chemnitzer FC.
  • Benjamin Kirsten hat in seinem 60. Pflichtspiel für Dynamo zum 20. Mal kein Gegentor kassiert. Rekordhalter ist nach wie vor Bernd Jakubowski mit 91 Spielen ohne Gegentreffer.

  • In der 2. Bundesliga war es das neunte Spiel ohne Gegentor für Benjamin Kirsten. Er löste damit Ignjac Kresic ab, der den Rekord mit acht "Zu Null"-Spielen inne hatte.

  • David Solga bestritt gegen Hertha BSC sein 75. Pflichtspiel für Dynamo.

17 Jahre sind genug

Am 25. Spieltag der 2. Bundesliga treffen am Sonntagnachmittag die beiden sächsischen Zweitligavertreter Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden aufeinander. Das Spiel im Lößnitztal hat für beide Mannschaften einen wegweisenden Charakter. Die Duelle zwischen den „Veilchen“ und den Schwarz-Gelben waren bereits in der Vergangenheit oft von viel Brisanz umgeben, doch die sportliche Situation beider Vereine bringt nun nochmals zusätzliche Spannung hinein. Mit jeweils 24 Punkten können sich Aue und Dresden im Tabellenkeller als Nachbarn die Hand reichen. Beide Vereine benötigen im Kampf um den angestrebten Klassenerhalt dringend die drei Punkte. Dynamo wird mit einer selbstbewussten Ausrichtung ins Erzgebirge reisen. „Wir freuen uns auf das Spiel und sind im Abstiegskampf erprobt, haben in dieser Woche hart trainiert“, sagt Sebastian Schuppan, der die Auer derzeit mit dem Rücken zur Wand stehend sieht. „Der Gegner wird viel investieren, aber wir werden sehen, wer den besseren Tag erwischt. Wir wollen über den Kampf ein gutes Ergebnis erzwingen“, macht der Linksverteidiger deutlich, um den Aufwärtstrend der letzten Spiele auch punktetechnisch fortzusetzen. Mit zweikampf- und laufstarken Leistungen hatten sich die Schwarz-Gelben zuletzt mit sieben Zählern aus drei Spielen wieder an die Nichtabstiegsplätze herangepirscht.

Allerdings wird ein erfolgreicher Auftritt in Aue kein Selbstläufer, denn der letzte Sieg in Aue gelang den Dresdnern vor mehr als 17 Jahren. Der heutige Trainer der Dynamo-Reserve und Torwartcoach der Profimannschaft, Thomas Köhler, stand damals bei den Schwarz-Gelben als Aktiver noch im Kasten, als die von Trainer Hans-Jürgen Kreische betreute Dynamo-Elf einen 2:1-Sieg im Erzgebirge feiern konnte. Die frühe Führung der Auer (12.) glich Jörg Schmidt nach 29 Minuten aus, bevor Antoni Jelen seine Mannschaft in Führung brachte (65.). Bemerkenswert an diesem legendären Auftritt war, dass Dynamo die Gastgeber auf schneebedecktem Rasen in Unterzahl niederkämpfte.

Vor Weihnachten betrug der Abstand zwischen den Schwarz-Gelben und Aue sieben Punkte. In diesem Jahr haben die „Veilchen“ in fünf Spielen allerdings nur ein Remis eingefahren und stecken nun wieder mittendrin im Tabellenkeller. Jedoch sind angeschlagene Gegner bekanntlich oft die gefährlichsten. Nach der letzten Auswärtspleite bei Union Berlin (0:3) trennten sich die Lila-Weißen zudem von Sportdirektor Steffen Heidrich, während Trainer Karsten Baumann weiter die Verantwortung tragen darf. Dynamo trifft daher auf einen unberechenbaren Kontrahenten, der vor heimischer Kulisse alles daran setzen wird, die drei Punkte zu behalten. Sebastian Schuppan, der beim letzten Spiel im Lößnitztal den wichtigen 1:1-Ausgleichstreffer markierte, will die Zähler mit nach Dresden entführen und ist froh, dass anders als gedacht wieder zahlreiche Dynamo-Fans dabei sind, um die Mannschaft zu unterstützen: „Über die Umstände wurde viel gesprochen, aber wie wichtig sie für uns sind, hat das Spiel gegen Hertha BSC gezeigt. Die Spieler haben alles gegeben, die Fans haben alles gegeben und es wäre schön, wenn wir ihnen auch diesmal einen Sieg schenken könnten“.

Heiße Spiele unter Lokalrivalen hat auch Dynamo-Trainer Peter Pacult in Wien erlebt. Die Begegnungen zwischen Rapid und Austria waren stets von einer tollen Atmosphäre geprägt. „Das sind gute Momente, um besondere Leistungen abzurufen“, meint der 53-Jährige und hofft, dass seine Schützlinge die Herausforderung annehmen. Zu ihrer Motivation wollte er sich nicht äußern und verwies an die Spieler selbst. Pacult erwartet eine passende Stimmung für das Duell der sächsischen Zweitligisten, auch wenn er den Charakter der Begegnung im Vergleich zu städtischen Derbys wie in Wien oder München herunterspielt. „Ob zwei Vereine aufeinandertreffen, zwischen denen 100 Kilometer liegen oder beide aus der gleichen Stadt kommen, da ist schon ein kleiner Unterschied vorhanden“, antwortet der Österreicher auf die Frage, was er vom sächsischen Duell erwartet. Mit den Planungen für seine Mannschaft ist er fertig, wie er selbst sagt. „Ich warte maximal noch ab, ob im Training was passiert, aber im Grund steht mein Team.“ Ob er in der Viererkette für den verletzten Vujadin Savic, der seine Operation gut überstanden und das Krankenhaus bereits wieder verlassen hat, wieder Anthony Losilla nach hinten beordert und für Cristian Fiel einen Platz in der Startelf vorsieht, wollte Pacult allerdings noch nicht verraten. Es ist also gut möglich, dass auch Bjarne Thoelke neben Romain Brégerie in der Innenverteidigung auflaufen könnte.

Am Sonnabend wird die Mannschaft um 13:30 Uhr das Abschlusstraining in Dresden bestreiten und dann ins Erzgebirge reisen. „Schauen wir mal, was passiert“, sagte der Trainer zur angekündigten Rückkehr des Winters. „Wenn Schneefall kommt, müssen wir damit leben, denn verhindern können wir es nicht.“

Die Partie steht unter der Leitung von Deniz Aytekin aus Oberasbach, der zuletzt erst vor wenigen Wochen das Auswärtsspiel der Schwarz-Gelben gegen Kaiserslautern pfiff. Angepfiffen wird das Spiel um 13:30 Uhr, die Stadiontore werden um 11 Uhr geöffnet. Die Gastgeber erwarten ein ausverkauftes Erzgebirgsstadion, deshalb werden die Tageskassen nicht geöffnet. Eine Anreise ohne Eintrittskarte ist zwecklos. Dynamo wird von 2.700 Anhängern unterstützt. Für sie werden ab 10:30 Uhr von Lößnitz und vom Bahnhof aus Shuttlebusse eingesetzt, um zum Stadion zu gelangen. Alle, die über die Autobahn anreisen, können die Abfahrt 12/Hartenstein von der A72 nehmen. Busse können direkt bis zum Gästeeingang des Stadions fahren.

Herber Rückschlag im Abstiegskampf

"Letzte Woche waren wir nach dem Sieg gegen Hertha BSC die beste Mannschaft in Deutschland", sagte Dynamo-Spieler Cristian Fiel nach Abpfiff der Partie im Erzgebirgsstadion mit Verweis auf die hochgelobte Leistung gegen den Aufstiegsaspiranten aus Berlin. "Heute sind wir aber deswegen nicht gleich die schlechteste", schickte der Routinier nach dem Auftritt gegen Aue gleich hinterher. Das wichtige Auswärtsspiel der SG Dynamo Dresden gegen den direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt verloren die Dresdner mit 0:1.

In der Tat war die Partie schon vor dem Anpfiff eine hochbrisante Angelegenheit, denn nur der Sieger hatte die Möglichkeit, sich mit drei Punkten zumindest vorrübergehend mit Abstand nach unten von den anderen Mannschaften abzusetzen. Peter Pacult zog mit Anthony Losilla einen neuen Innenverteidiger aus dem Hut, obwohl diese Personalie keine überraschende war. Nach dem überzeugenden Spiel gegen Hertha kam der Franzose erneut im Abwehrzentrum zum Einsatz, während Cristian Fiel von Anfang an im defensiven Mittelfeld loslegen durfte. Ansonsten vertraute der Dynamo-Trainer auf die gleiche Startelf der letzten Spiele.

Schon die Anfangsphase wurde von beiden Teams sehr intensiv geführt. Aue war die erste Mannschaft, die auf sich aufmerksam machte. Mit einer Doppelchance von Fink und Hensel sorgten die Gastgeber für ein Achtungszeichen und es war zu spüren, dass die schwarz-gelbe Hintermannschaft zunächst einige Probleme hatte, die wild aufspielenden Hausherren zu bändigen.

Doch schon in der achten Minute hätten die mitgereisten 2.700 Dynamo-Fans jubeln können, als Lynel Kitambala im Sechszehner zum Schuss kam, doch der kleine Männel im Aue-Tor konnte den Gegentreffer mit einem Reflex gerade noch so verhindern. Es wäre eine wichtige Führung gewesen, die dem Spiel vielleicht die richtige Richtung gegeben hätte, aber Eventualitäten zählen im Fußball nun mal nicht.

Nach einer Viertelstunde hatten die Schwarz-Gelben zunehmend die Kontrolle über die Partie übernommen und konnten sich mehrere Chancen erspielen. Die beste hatte Mickael Poté nach einem Eckball, als er das Leder per Kopf nur knapp am Tor vorbeisetzte. Die Gastgeber hatten in dieser Phase immer wieder Probleme, den Ball sicher und gefährlich nach vorn zu passen, während die Dresdner ihre Sicherheit im Angriffsspiel gefunden hatten. Im gutbesuchten Erzgebirgsstadion waren 30 Minuten gespielt, als Jan Hochscheidt zum Mann des Tages avancierte. Nachdem die Dynamo-Abwehr den Ball nicht aus der eigenen Hälfte bringen konnten, erkämpften sich die Auer die Kugel mit Pressing. Nach zwei schnellen Pässen nahm Hochscheidt vor dem Strafraum anlauf, lief einige Meter quer zur Linie und brachte den Ball dann aus der Drehung platziert auf das Tor. Ohne Abwehrchance schlug die Kugel neben dem linken Pfosten ein und und Aue führte im sächsischen Prestigeduell.

In den Folgeminuten drückten die "Veilchen" weiter nach vorn und brachten das Dynamo-Tor mehrfach in Bedrängnis. Schlitte wollte nach einer Vorlage von Hensel aus fünf Metern mit einem Lupfer per Kopf den Dynamo-Keeper überwinden, doch Kirsten erreichte mit den Händen noch den Ball und klärte zur Ecke. Die Gastgeber waren mit dem Tor zurück im Spiel und setzten Dynamo frühzeitig unter Druck, störten beim Spielaufbau schon an der Mittellinie. Die Schwarz-Gelben brachten es nicht fertig, diese aggressive Spielweise zu umgehen und scheiterten nach vorn immer wieder an den bissigen Lila-Weißen. Einmal wurde es doch gefährlich, als nach einer Ecke Anthony Losilla zum Kopfball kam, der Ball aber neben das Tor flog.

In der Halbzeitpause motivierte Pacult seine Schützlinge. Hier ist was mitzunehmen, habe er den Spielern gesagt und noch mehr Mut und Giftigkeit im offensiven Bereich eingefordert. Dies schien sich dann zu Beginn auch einzustellen, obwohl Pezzoni mit einem Kopfball an die Latte zwischendurch für eine Schrecksekunde im Dynamo-Lager sorgte. Im Anschluss dominierten aber die Gäste aus Dresden das Geschehen auf dem Platz. Aue beschränkte sich sehr früh darauf, die knappe Führung zu verteidigen. "Mit Mann und Maus haben sie sich hinten reingestellt, so wie wir vor einer Woche gegen Hertha", äußerte sich Pacult zu den nicht erfolgreichen Bemühungen, den Ausgleich zu erzielen.

Mit Pavel Fort für Lynel Kitambala und Robert Koch für Tobias Kempe brachte der Dynamo-Coach zwei neue frische Kräfte, doch die richtig große Gelegenheit blieb aus. Zwar sorgte Fort nach seiner Einwechslung mit zwei schnellen Torschüssen für einen kleinen Hoffnungsschimmer, doch wirklich zwingende Aktionen waren Mangelware. Idir Ouali hatte per Kopf den Ausgleich noch am ehesten auf dem Kopf, doch Männel konnte abermals seine Klasse unter Beweis stellen und parieren. Die Dynamo-Spieler ließen jedoch nicht locker und schlugen die Bälle immer wieder nach vorn, versuchten es auch mindestens genauso oft mit spielerischen Mitteln, doch das Tor der "Veilchen" war vernagelt. Die Hausherren selbst konnten sich selten aus der Abwehr befreien. Viele ihrer Angriffe zeigten keine Wirkung und veranlassten das Auer Publikum auf den Rängn oft zu Eingebungen, die bewiesen, dass auch den Erzgebirglern die Muffe im Abstiegskampf geht.

So verrannen die Minuten und Gelegenheiten, ohne dass es den Schwarz-Gelben noch einmal vergönnt war, sich mit einem Treffer für eine ohne Zweifel kämpferische und bemühte Leistung zu belohnen. Als Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie abpfiff, brach Jubel im sonnigen Lößnitztal aus, während sich im Dresdner Block die Gesichter dem zuletzt grauen Winterwetter anpassten. Trotz optischer Überlegenheit im zweiten Durchgang musste sich Dynamo mit der bitteren Niederlage abfinden, die aus Sicht von Benjamin Kirsten absolut unnötig war. Im Interview nach dem Spiel konnte der Keeper seine ganz persönliche Enttäuschung nur schwer verbergen.

So verharrt Dynamo auch nach 25 Punktspielen auf dem Relegationsplatz, konnte sich dank der Niederlagen der Konkurrenz zumindest nach hinten ein Polster von drei Punkten erhalten, leider aber mit Blick nach vorn keinen Boden gutmachen. So muss in einer Woche, wenn am 18. März zum Montagabend der 1. FC Köln in Dresden zu Gast sein wird, das Ruder wieder gegen einen Großen der Liga herum gerissen werden.

Das Fanprojekt Dresden wertet jedes Auswärtsspiel der SG Dynamo Dresden mit Hilfe eines Fragebogen aus, der von allen Dynamo-Fans ausgefüllt werden kann. Die Ergebnisse gehen den jeweiligen Kooperationspartnern vor Ort schriftlich zu. Hier gehts zum Fragebogen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Abpfiff 90.(+4) Das Spiel ist aus. Nach einem letzten Schuss auf das Aue-Tor pfeift Aytekin die Partie ab.

  • Koch vor dem Tor 90.(+3) Der eingewechselte Mittelfeldspieler hat nochmal die Gelegenheit, doch aus Nahdistanz findet er keinen Druck zum Ball, so dass Männel halten kann.

  • intensive Schlussphase 90.(+2) Hier schenkt sich niemand etwas mehr. Kirsten senst Sylvestr im eigenen Strafraum um, weil der den Ball nicht freigeben will, vorn wird Poté hart beackert.

  • Danke für eure Unterstützung Wir verabschieden uns zunächst und sehen uns in einer guten Woche wieder, wenn der 1. FC Köln in Dresden zu Gast ist. Dann muss eben wieder ein Großer dran glauben. Der ausführliche Spielbericht zum Sachsenduell gibt es in Kürze.

  • Relegationsplatz Dynamo bleibt auf dem drittletzten Tabellenplatz und hat weiterhin den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze, denn auch Duisburg (2:4 bei Hertha) und Bochum (1:2 in Ingolstadt) lassen heute Federn. Allerdimgs verpassen die Schwarz-Gelben selbst den Befreiungsschlag, über den sich jetzt die "Veilchen" freuen dürfen.

  • Dynamo verliert knapp Mit einem 0:1 müssen die Schwarz-Gelben wieder nach Hause fahren. Für das Ziel Klassenerhalt war das heute ein herber Rückschlag.

  • Nachspielzeit 90.(+1) Drei Minuten gibt es noch Nachschlag, aber jetzt erstmal für Aue einen Freistoß.

  • langer Ball 90. Fiel bringt den Ball nach innen, aber da kommt kein Dynamo-Spieler ran. Ouali versucht, im Nachschuss den Ball ins Tor zu schlenzen, was aber gründlich misslingt.

  • Freistoß für Dynamo 90. Jungwirth wird gefoult, es gibt nochmal eine gute Gelegenheit an der Seitenlinie.

  • Schlussphase 89. Dynamo schlägt und spielt die Bäller immer wieder vor, doch es gibt einfach kein Durchkommen. Aue mauert sich ein und will hier nur noch die knappe Führung über die Zeit bringen.

  • 86. Youngster Tobias Müller soll nochmal für den Glücksschuss sorgen.

  • 86. Sebastian Schuppan hat den Platz verlassen.

  • 86. Könnecke kommt ins Spiel.

  • 86. Fabian Müller geht raus.

  • Aue igelt sich ein 86. Dynamo muss immer wieder um die Abwehr spielen, weil alle lila-weißen Spieler in der eigenen Hälfte vor dem Strafraum mauern. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher.

  • Kirsten mit der Faust 84. Wiegel bringt den Ball direkt auf das Tor, will Benny überlisten, der aber aufpasst und die Situation klären kann.

  • Aue mit Freistoß 83. Jetzt können sich die Hausherren Luft verschaffen und einen Freistoß von der linken Eckfahne auf das Tor bringen.

  • Zuschauerzahl 83. Es sind heute 14150 Fußballfans im Stadion, davon etwa 2700 Schwarz-Gelbe.

  • Gelbe Karte 81. Das hätte gut und gern sogar eine Rote Karte sein können. Das meinen sogar die Fans vor uns. Savran rennt auf Kirsten zu, der den Ball hat und haut ihn einfach rabiat um.

  • Müller kommt gleich 81. Peter Pacult wird nochmal wechseln.

  • Aue verzweifelt 81. Die Gastgeber können keine geordneten Angriffe mehr nach vorn fahren, scheitern an ihren eigenen Unzulänglichkeiten. Die Zuschauer hier vor uns werden fast verrückt.

  • 78. Dafür kommt Ex-Dynamo Halil Savran ins Spiel.

  • 78. Der Torschütze, Hochscheidt, ist raus.

  • Dynamo dominiert zweiten Durchgang 78. Ein wenig erinnert der Spielverlauf an Ingolstadt, als die Schwarz-Gelben die nach der Pause aufspielten. Gelingt auch heute der späte Ausgleich?

  • Gelbe Karte 77. Im Ergebnis der Streitigkeiten bekommt Klingbeil eine Verwarnung.

  • Rudelbildung 77. Ein eigentlich harmloser Zweikampf zwischen Brégerie und einem Auer wird hier zur Rangelei. Aue spielt scheinbar schon auf Zeit, anders ist diese Einlage nicht zu verstehen.

  • Stimmung gut 75. Obwohl es immer noch 0:1 steht, lassen sich die Dynamo-Fans davon nicht beirren und feuern die Mannschaft weiter an. Noch ist eine gute Viertelstunde hier zu spielen und nichts unmöglich.

  • Aue muss kämpfen 74. Die Gastgeber können sich nicht mehr befreien und sehen sich immer wieder neuen Dynamo-Angriffen ausgesetzt. Die Zuschauer werden nervös und spüren, dass Dynamo hier noch was reißen kann.

  • Schuss von Ouali 72. Kurz darauf ist es erneut der kleine Franzose, der Männel mit einem Flachschuss prüft, doch der Keeper der "Veilchen" ist unten und kann halten.

  • Chance für Dynamo 71. Auf der anderen Seite hat Ouali wohl die bisher beste Gelegenheit für den Ausgleich. Der Franzose kommt in den Strafraum gelaufen und kann per Kopf auf das Tor ins Visier nehmen, aber Männel klärt großartig.

  • Kirsten gegen Hochscheidt 70. Der Torschütze der Auer kommt im Strafraum zum Schuss, zielt auf die lange Ecke, aber Benny ist unten und pariert den Ball.

  • 69. Robert Koch ist jetzt im Spiel.

  • 69. Tobias Kempe hat den Platz verlassen.

  • Freistoß für Dynamo 69. Wieder bekommt Dynamo eine Standardgelegenheit, die Fiel nach innen tritt. Poté kommt per Kopf an den Ball, aber der Schiedsrichter pfeift seine Aktion wegen Foulspiel ab.

  • Koch kommt gleich ins Spiel 68. Pacult hat Mittelfeldspieler zur Bank gerufen, wird wohl gleich reagieren.

  • 67. Wiegel ist jetzt ins Spiel gekommen.

  • 67. Fink geht bei Aue raus.

  • Pfiffe für Kempe 67. Der ehemalige Auer wird von den Zuschauern beim Ausführen der Ecke mit Schmährufen bedacht und leider fliegt danach auch der Ball in die Mitte, ohne Gefahr zu bringen.

  • Freistoß für Dynamo 66. Fiel bringt den Ball nach innen, wo Männel erstmal ins Leere fliegt, aber kein Schwarz-Gelber kann daraus Kapital schlagen. Es gibt aber Eckball.

  • Ouali wird gefoult 65. Schnell spielen die Dynamos jetzt über Fort und den kleinen Franzosen nach vorn, der aber von den Beinen geholt wird.

  • Solga trifft Schlitte 64. Der Dynamo-Spieler will auf das Tor schießen. Zwei Auer werfen sich lebensmüde aus Nahdistanz in den Ball, dabei wird der Auer Rechtsverteidiger voll im Gesicht getroffen.

  • Fort holt Ecke raus 63. Die "Veilchen" haben hinten jetzt wesentlich mehr Arbeit zu verrichten, können sich aber gegen die Dynamo-Offensive bisher noch behaupten.

  • Dynamo kämpft, Aue kontert 61. Die Schwarz-Gelben spielen jetzt druckvoller und mutiger nach vorn, müssen aber hinten auf die schnellen Angriffe der Gastgeber achten, die immer wieder für Gefahr sorgen.

  • Fort zieht ab 59. Der Tscheche setzt gleich seinen zweiten Torschuss, nimmt aus gut 20 Metern einfach mal Maß, aber Männel kann den Ball aufnehmen, nachdem er ihn von den Händen abtropfen ließ.

  • Sylvestr fällt im Strafraum 58. Der Aue-Stürmer kommt nach einem Konter frei im Sechzehner an den Ball, stellt sich dann aber etwas umständlich an und stolpert über die eigenen Beine.

  • Dynamo jetzt offensiver 57. Nach einem tollen Einsatz von Kempe kann der auf Poté flanken, aber Nickenig ist eher am Ball und klärt in letzter Sekunde.

  • Fort mit dem Kopf 57. Als der Ball nach innen kommt, steht der eingewechselte Tscheche am kurzen Pfosten und kann die Kugel auf das Tor bringen, aber er geht drüber.

  • Freistoß für Dynamo 56. Kempe wird nach dem Einwurf gefoult, so dass es eine gute Gelegenheit für Fiel gibt, den Ball nach innen zu bringen. Allerdings wird die Flanke von Aue zur Ecke abgeblockt.

  • Dynamo im Angriff 55. Jungwirth spielt aus der Abwehr den langen Pass nach vorn auf Poté, den dieser aber nicht erreicht. Er geht dem Ball aber nach und stört Nickenig so, dass der nur ins Seitenaus spielen kann.

  • 53. Pavel Fort stürmt jetzt mit Poté im Angriff.

  • 53. Lynel Kitambala hat den Platz verlassen.

  • kein schnelles Spiel 53. Fies, was Brégerie da macht. Eigentlich hat Aue Einwurf, aber der Franzose nimmt sich den Ball und als die Gastgeber sich beeilen, legt er den Ball auf den Rasen. Zwei davon im Spiel, das ist nicht erlaubt.

  • Wechsel deutet sich an 51. Fort hat sich an der Trainerbank sein Trikot angezogen und wird wohl gleich ins Spiel kommen.

  • Gelbe Karte 50. Jetzt geht es weiter. Kitambala bekommt die Verwarnung nach einem Zweikampf an der Mittellinie gegen Nickenig, der liegen bleibt.

  • Lattentreffer 49. Nach einer Ecke kommt Pezzoni aus wenigen Metern mit dem Kopf an den Ball, der krachend an die Latte klatscht. Da hatte Dynamo jetzt richtig Glück.

  • Torjubel im Gästeblock 48. Noch ist kein Dynamo-Tor gefallen, aber die Dynamo-Fans haben gerade mal richtig gefeiert, was einige Auer etwas verdutzt beobachten.

  • Gelbe Karte 47. Kempe bekommt nach einem taktischen Foul den Karton gezeigt.

  • Anpfiff 46. Die zweite Halbzeit beginnt mit Anstoß durch Dynamo.

  • keine Wechsel Beide Mannschaften sind unverändert aus der Kabine gekommen.

  • Rückblick Peter Pacult war schon einmal als Dynamo-Trainer in Aue. In der Rückrunde der Saison 2005/06 mussten sich die Schwarz-Gelben mit 0:2 geschlagen geben, verloren Beuchel nach Platzverweis und Darko Horvath nach einem bösen Foul im Strafraum, für das es dann auch noch Elfmeter für die "Veilchen" gab. Hoffentlich können die Spieler heute das Spiel nochmal in andere Bahnen lenken.

  • Zwischenfazit Nach einer intensiven Anfangsphase von beiden Teams übernahm Dynamo dann etwas mehr die Kontrolle der Partie und erspielte sich Gelegenheiten. Doch nach einer halben Stunde schlug Hochscheidt mit seinem neunten Saisontor zu. Aue bekam danach Oberwasser und hatte weitere Chancen, während sich Dynamo nach vorn nur selten in Szene setzen konnte. Da muss im zweiten Durchgang etwas passieren, sonst setzt es hier eine bittere Niederlage, die wir beim Blick auf die Tabelle gar nicht gebrauchen können.

  • Halbzeit 45.(+1) Jetzt pfeift Aytekin zur Pause.

  • Eckball für Aue 45.(+1) Jungwirth muss nochmal eingreifen und auf Kosten einer Ecke klären. Kirsten kann den Ball aber auffangen und sichern.

  • Nachspielzeit 45. Eine Minute gibt es oben drauf.

  • Dynamo fängt sich 45. Die Schwarz-Gelben sind wieder da, aber nach vorn will es nicht so richtig klappen. Die langen Bälle kommen nicht an oder es gibt einfach kein Durchkommen gegen die kompakt stehende Aue-Abwehr.

  • Gelbe Karte 43. Sylvestr bekommt nach einem Einsteigen gegen Jungwirth die Gelbe Karte vom Schiedsrichter.

  • Flanke von Ouali 42. Nachdem die Auer schon geklärt haben, kommt der kleine Franzose an der Seitenlinie an den Ball und flankt, doch am langen Pfosten lauert kein Mitspieler, um damit etwas anzufangen.

  • Statistik 40. Aue verlor in seiner Zweitliga-Historie nur zwei von 67 Heimspielen nach einer 1:0-Führung - zuletzt am 2. Mai 2005 gegen den 1. FC Köln (1:2).

  • Freistoß für Dynamo 40. Fiel darf nach einem Foul an Kitambala aus dem Halbfeld den Ball in den Strafraum schlagen, wo es dann aber sehr eng zugeht und am Ende ein Abstoß für die Gastgeber herausspringt.

  • Hertha führt 37. Die Berliner führen in einer der anderen heute stattfindenden Partien mit 2:0 gegen Duisburg, in Ingolstadt steht es gegen Bochum noch 0:0.

  • Losilla mit dem Kopf 36. Nach einer Ecke ist der Innenverteidiger mit nach vorn gegangen und kommt am kurzen Pfosten an den Ball. Leider legt er ihn neben das Tor.

  • Eckball für Aue 35. Hochscheidt bringt den Ball in den Strafraum, wo Nickenig am höchsten steigt und köpft, aber Kirsten kann den Ball halten.

  • Aue geht früh drauf 35. Die Gastgeber sind jetzt wieder da und stören die Dresdner beim Spielaufbau schon an der Mittellinie, so dass momentan keine schwarz-gelben Angriffe erfolgen.

  • Aue drückt jetzt 33. Nach einem Freistoß kann Poté erst klären, aber der Ball kommt zurück. Aus fünf Metern will einer von ihnen Kirsten per Kopf überlupfen, doch Benny springt hoch und klärt noch zur Ecke, die aber nichts einbringt.

  • Führung der Gastgeber 31. Das war ein satter Schuss, den der Auer Mittelfeldspieler zu frei abgeben konnte. Kirsten hatte keine Abwehrchance, weil der Ball genau neben dem Pfosten einschlug. Einen kurzen Moment hatte die Abwehr geschlafen.

  • 1:0 für Aue 30. Aue geht durch Hochscheidt in Führung. Er trifft aus siebzehn Metern unhaltbar in die linke untere Ecke.

  • Spielunterbrechung 29. Nickenig lag am Boden, hatte von Poté eine mitbekommen, aber das ist halt so, wenn es in einem Duell um die sächsische Krone hart hergeht.

  • Eckball für Aue 27. Standardsituationen der Gastgeber bleiben gefährlich. Dreimal kann Nickenig an der Strafraumecke auf das Tor schießen, jedesmal wird sein Versuch abgeblockt, der dritte geht dann weit am Tor vorbei.

  • Freistoß für Aue 25. Hochscheidt bringt das Leder nach innen und es sieht gefährlich aus, was da im Strafraum passiert, aber irgendwie landet der Ball dann wieder im Mittelfeld und die Chance für Aue ist vorbei.

  • Brégerie räumt ab 24. Nach einem Freistoß der Hausherren ist der Franzose zur Stelle und köpft in bewährter Manier das Leder aus der Gefahrenzone. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sich die Dresdner hinten jetzt gut aufgestellt und stehen sicher.

  • Wir bleiben sitzen! 22. Steht auf, wenn ihr Auer seid, rufen sie jetzt hier. Da wir nichts mehr sehen, müssten wir auch hoch, aber das verweigern wir natürlich.

  • Aue-Fans fiebern mit 21. "Nicht so zaghaft, geht doch mal drauf" oder "Geh doch mal raus aus der Abwehr" rufen sie hier von den Rängen ihren Lieblingen auf dem Rasen zu. Es scheint schon Unzufriedenheit zu herrschen, weil Dynamo diese Phase jetzt dominiert.

  • Dynamo mit Kontrolle 19. Die Schwarz-Gelben scheinen jetzt das Spiel in die Hände zu nehmen. Ouali und Kempe wechseln wieder ihre Seiten und während Dynamo genauer nach vorn spielt, verlieren die Gastgeber zu oft zu schnell die Bälle.

  • gutes Spiel 18. Beide Teams zeigen bisher eine aufopferungsvolle Partie und suchen ihr Glück im Angriff. Geht das so weiter, fallen auf jeden Fall hier Tore.

  • Eckball für Dynamo 17. Der Ball kommt nach innen, wo Poté aus Nahdistanz das Leder per Kopf nur knapp neben das Tor setzt. Das war eine recht gute Gelegenheit, leider noch ohne Erfolg.

  • Konter von Dynamo 16. Poté kann über rechts nach vorn stürmen, ist allein auf weiter Flur. Er könnte es allein machen, doch er legt ab, was die Auer nutzen, um zur Ecke zu klären.

  • Jungwirth setzt Zeichen 15. Der Rechtsverteidiger säbelt im Mittelfeld einen Auer Spieler um, der sich am Boden wälzt. Aytekin lässt aber Gnade walten und ermahnt den Abwehrspieler in einem persönlichen Gespräch.

  • Ausflug von Kirsten 14. Aue stürmt weiter nach vorn, so dass Benny nach einem langen Ball aus dem Tor kommt, um zu klären. Das gelingt ihm nur mit dem Knie, so dass er nachsetzen muss und an der Seitenlinie den Ball dann ins Aus köpft.

  • Eckball für Dynamo 13. Ouali bringt die Ecke nach innen, die Hochscheidt aber rausköpft. Aue startet den Konter, den Fiel aber mit einem tollen Tackling fair beendet, auch wenn die Heimfans das anders sehen.

  • Seitenwechsel 11. Ouali und Kempe haben bereits jetzt schon ihre Positionen getauscht. Dynamo spielt bisher konsequent über außen, Aue nutzt vor allem die linke Abwehrseite der Dresdner für eigene Angriffe.

  • intensive Anfangsphase 10. Beide Teams wollen hier scheinbar nicht lange fackeln und sich auf taktisches Geplänkel einlassen. Es riecht schon früh nach Toren.

  • Aue-Fans um uns herum 9. Wir sitzen hier direkt hinter den "Veilchen"-Fans, die sehr nervös erscheinen. Bei jeder gefährlichen Aktion, egal auf welcher Seite, gehen sie aus sich heraus.

  • Riesenchance von Kitambala 8. Wieder rennt Ouali in den Strafraum, legt den Ball auf Kitambala ab, der aus zehn Metern schießt. Männel muss mit einer Glanztat zur Ecke klären.

  • Kempe und Schuppan 7. Nach einer kurzen Ecke stürmt Ouali in den Strafraum, seine Flanke wird abgewehrt. Beim Nachschuss wollen die beiden Dynamo-Kicker gleichzeitig an den Ball, behindern sich dabei.

  • Abseitsentscheidung 6. Über links spielen die Auer den Ball schnell nach vorn, als plötzlich Sylvestr frei auf Kirsten zuläuft. Benny kann den Schuss parieren, aber auch der Linienrichter hatte die Fahne oben.

  • Aue stürmt nach vorn 4. Mit einer Doppelchance starten die Gastgeber hier den Schlagabtausch. Zunächst verzieht Fink freistehend aus 16 Metern den Ball, dann kommt Hensel zentral vor dem Strafraum zum Schuss, doch der Versuch geht über das Tor.

  • bissiges Spiel 3. Schon die ersten drei Minuten zeigen, dass heute Abstiegskampf geboten wird. Hier werden heute keine Geschenke verteilt.

  • Dynamo-Fans mit Stimmung 3. Die gut 2.700 schwarz-gelben Anhänger machen gleich ordentlich Betrieb, springen und hüpfen und besingen lautstark ihre Mannschaft.

  • Losilla als Innenverteidiger 2. Wie erwartet spielt der Franzose wieder neben Brégerie im Abwehrzentrum, Ouali kommt zuerst über die linke Außenbahn, Kempe über die andere Seite.

  • Anpfiff 1. Aue hat Anstoß. Dynamo spielt zuerst auf das Tor vor den eigenen Fans.

  • Dynamo wird in Schwarz-Gelb spielen, Aue in lila-weiß.

  • Die Mannschaften laufen ein, die Aue-Fans zeigen eine Choreo mit lila-weißen Fahnen und einem Spruchband: "Seit 67 Jahren ziehst du Generationen in deinen Bann".

  • Es ist angerichtet. Gleich gehts hier um ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Für beide Teams also ein Spiel, dass den Fortgang der restlichen Saison stark beeinflussen kann.

  • Jetzt müssen wir aufpassen. Die Glocken läuten und die Ausfahrt aus dem Berg startet. Sie singen alle zusammen, woher sie kommen. Und sind stolz darauf. Ob es sich bei Aue aber um eine neue Fußballmacht handelt, muss vielleicht nochmal diskutiert werden.

  • Schiedsrichter der heutigen Partie ist Deniz Aytekin, der an den Linien von Marcel Pelgrim und Stefan Trautmann unterstützt wird.

  • August der Starke ein Aue-Fan? Auf der Leinwand wird ein kurzer Film eingespielt, auf dem der ehemalige König seine Liebe zu den "Veilchen" bekennt. "Ich komme aus Dresden und ich liebe das Erzgebirge", sagt er mit Überzeugung. Wir sagen: "Wenn das der Starke August wüsste".

  • Das Flutlicht brennt, die Stadionmusik stimmt rockig auf das Duell der sächsischen Erzrivalen ein und auf den Rängen herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Der Countdown läuft. In einer Viertelstunde gehts los.

  • In einer halben Stunde geht es los, doch das Stadion ist schon gut gefüllt. Auch der Gästeblock zeigt sich im schicken schwarz-gelb und ist wie immer mit vielen Zaunfahnen beflaggt.

  • Warum die Vorzeichen nicht so schlecht stehen, beweist auch diese Tatsache: Aue holte aus den fünf Spielen 2013 nur einen Punkt (1:1 gegen Aalen) - damit ist Aue in diesem Kalenderjahr das schlechteste Team.

  • Es geht aufwärts. Dresden holte aus den vergangenen drei Spielen sieben von neun möglichen Punkten (zwei Siege, ein Remis). Drückt die Daumen, dass Dynamo auch heute einen Sieg einfährt.

  • Beide Teams bereiten sich auf dem Rasen auf das Spiel vor. Die Auer machen Dehnungsübungen, die Dresdner haben sich zur gleichen Sache im Kreis zusammengefunden, während Thomas Köhler mit Schüssen aus der kurzen Distanz unseren Keeper warm hält.

  • Aue spielt mit Männel, Nickenig, Schlitte, Fink, Sylvestr, Klingbeil, Hochscheidt, Hensel, Höfler, Müller und Pezzoni.

  • Auf der Ersatzbank sitzen Markus Scholz, Filip Trojan, Pavel Fort, Bjarne Thoelke, Denis Streker, Robert Koch und Tobias Müller.

  • Pacult setzt auf das Hertha-Erfolgsrezept. Losilla wird augenscheinlich wieder in der Innenverteidigung auflaufen, Fiel spielt dafür im defensiven Mittelfeld.

  • Dynamo spielt mit folgender Startelf: Kirsten, Jungwirth, Brégerie, Losilla, Schuppan - Kempe, Solga, Fiel, Ouali - Kitambala, Poté

  • Auf der Seite der "Veilchen" stehen mit Halil Savran und Marc Hensel zwei ehemalige Dresdner im Aufgebot.

  • In beiden Teams stehen Spieler, die auch schon für den anderen Verein aufgelaufen sind. Tobias Kempe kickte von 2010 bis 2012 im Erzgebirge, erzielte in 59 Spielen vier Tore.

  • Bei Dynamo dürfte die spannende Frage sein, wen Peter Pacult für den verletzten Savic in die Innenverteidigung stellt. Wird es wie gegen Aue Losilla sein oder kommt Thoelke vielleicht zum Einsatz?

  • In wenigen Minuten werden hier im beschaulichen Presseraum des Stadions die Aufstellungen bekannt gegeben. Die anwesenden Journalisten unterhalten sich bereits eifrig über das bevorstehenden Duelle der zwei sächsischen Zweitligisten.

  • Eines von vielen spannenden Duellen zwischen Dresden und Aue fand am 5. Juli 1953 in Berlin statt. In der Verlängerung holte Dynamo mit einem 3:2 den ersten Meistertitel an die Elbe.

  • Zu DDR-Zeiten gab es 58 Oberliga-Duelle. Die Bilanz spricht klar für Dynamo (31 Siege, Aue mit 12 Siegen). Die klaren Verhältnisse zu DDR-Zeiten spiegeln auch die Titel wieder: Dynamo holte acht Meisterschaften und sieben Pokalsiege, Aue wurde dreimal Meister und einmal Pokalsieger.

  • In der 2. Bundesliga gab es erst sieben Duelle zwischen Dresden und Aue - vier Mal siegten die Erzgebirgler, zwei Mal Dynamo und ein Mal gab es eine Punkteteilung beim letzten Auftritt der Schwarz-Gelben im Lößnitztal.

  • Im Lößnitztal hat Dynamo zuletzt vor 17 Jahren gewonnen, Das war März 1996 in der Regionalliga - seitdem gab es in zehn Dresdner Gastspielen im Schacht vier Heimsiege und sechs Unentschieden.

  • Die äußerlichen Bedingungen in Aue sind angenehm, die Sonne scheint und auch die Temperaturen sprechen eine frühlingshafte Sprache. Einen schneebedeckten Rasen als Heimvorteil können sich die Gastgeber jedenfalls abschminken.

  • Spannung im Erzgebirge heißt die heutige Devise am 25. Spieltag der 2. Bundesliga. Um 13:30 Uhr kämpfen Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden um wichtige Punkte. Wir sind später live für euch dabei.