20130318 koelnfort headerbild

26. Spieltag SG Dynamo Dresden - 1. FC Köln

Fakten zum Spiel

Am 26. Spieltag in der 2. Bundesliga empfängt die SG Dynamo Dresden den 1. FC Köln. Es wird das ominöse 13. Spiel der Schwarz-Gelben gegen die Geißböcke sein. Die Gesamtbilanz ist absolut ausgeglichen (vier Siege, vier Unentschieden, vier Niederlagen). Die einzige Niederlage im eigenen Stadion kassierten die Dresdner in ihrer Abschiedssaison aus der Bundesliga. Am 8. April 1995 gewann Köln an der Elbe mit 3:1. Der letzte Besuch der "Geißböcke" im Rudolf-Harbig-Stadion gehört zu den besonderen Höhepunkten der ersten Zweitliga-Saison der SGD. Die mit Lukas Podolski besetzten Kölner, die auch damals mit um den Aufstieg kämpften, gingen vor fast genau acht Jahren, am 16. März 2005, zunächst nach 66 Minuten in Führung, bevor der kleine Christian Fröhlich mit zwei blitzsauberen Toren den Spieß zugunsten der Schwarz-Gelben drehte. Sein Siegtor in der Schlussminute sorgte für fanatischen Jubel auf den Rängen und die Mannschaft von Trainer Christoph Franke ging einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen den 1. FC Köln
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 12 4 4 4 16:16 16
Heimbilanz 5 2 2 1 7:5 8
Auswärtsbilanz 7 2 2 3 9:11 8
Pflichtspiele 12 4 4 4 16:16 16
Die Zuschauer

Begegnungen zwischen Dynamo und Köln waren stets gut besuchte Fußballspiele. Die Summe der Zuschauer in den bisherigen zwölf Spielen übersteigt die Grenze von einer Viertelmillion (insgesamt 258.250). Eine Rekordkulisse gab es im Hinspiel (1:1) am Rhein, als an jenem Montagabend 41.800 Fans den Weg ins Müngersdorfer Stadion fanden.

Ewige Tabelle 2. Bundesliga

Alle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
38 1. FC Köln 7 229 108 64 57 381:287 94 388
74 SG Dynamo Dresden 4 127 43 30 54 161:185 -24 159
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
42 1. FC Köln 7 115 67 30 18 229:126 103 231
74 SG Dynamo Dresden 4 63 32 13 18 98:76 22 109
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
48 1. FC Köln 7 114 41 34 39 152:161 -9 157
75 SG Dynamo Dresden 4 64 11 17 36 63:109 -46 50
Spieler und Trainer in beiden Vereinen

Joshua Blake Kennedy begann seine Karriere in seiner Heimat Australien, bis er nach Deutschland zum VfL Wolfsburg in die Bundesliga wechselte. In der Spielzeit 2003/04 war er beim 1. FC Köln unter Vertrag und kam dort vor allem in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Mit neun Saisontoren weckte der große Stürmer das Interesse der Schwarz-Gelben. Nach deren Aufstieg in die 2. Bundesliga ging Kennedy in die sächsische Landeshauptstadt und wurde mit seinen Toren zu einem der Garanten für den Klassenerhalt. Auch im zweiten Jahr sorgte der Australier für weitere Treffer - nach zwei Jahren waren es insgesamt 16 in 60 Spielen - den Abstieg der Dresdner konnte er aber leider auch nicht verhindern. In Nürnberg und Karlsruhe setzte er seine Profikarriere fort. Seit 2009 kickt der Nationalspieler in Japan, wo er sehr erfolgreich ist. Mit seinem Verein Nagoya Grampus wurde er bereits Meister und gewann den Supercup. Außerdem sicherte er sich 2010 und 2011 die japanische Torjägerkrone.

weitere Spieler: Henry Fuchs, Ralf Hauptmann, Ronny Teuber, Klaus Welter, Claudio Marasa, Thomas Bröker, Markus Dworrak, Sebastian Helbig

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg 1. FC Köln 2004/05 Köln — Burghausen 8:1
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage 1. FC Köln 2002/03 Köln — Mainz 1:4
1998/99 Köln — St. Pauli 1:4
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg 1. FC Köln 1998/99 Oberhausen — Köln 0:4
2004/05 Essen — Aue 1:5
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage 1. FC Köln 1998/99 Hannover — Köln 6:1
Dynamo 2004/05  Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Aachen — SGD 5:1
Sonstige Fakten
  • Dynamo ist seit zwölf Pflichtspielen auswärts ohne Sieg (davon ein Pokalspiel). Der negative Vereinsrekord liegt bei 16 Spielen aus der Saison 1992/93. Zuletzt gab es elf Auswärtsspiele ohne Sieg in der Saison 2004/05.

  • Seit über einem Jahr bzw. seit 18 Punktspielen gab es für Gastmannschaften in Dresden keinen Elfmeter mehr.

  • Das letzte Montagsspiel im eigenen Stadion ging gegen 1860 München mit 2:2 aus. In insgesamt acht Partien am Montagabend ist die Bilanz aus Dynamo-Sicht ausgeglichen (drei Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen).

  • Der 1. FC Köln ist seit 13 Spielen ungeschlagen (sieben Siege, sechs Remis) - so lange wie aktuell kein anderes Team. Dadurch haben sich die "Geißböcke" bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heran gepirscht.

  • Dynamo gewann die letzten beiden Heimspiele gegen Sandhausen und Hertha und feierte damit so viele Siege wie in den ersten zehn Heimspielen dieser Saison zusammen.
Rückblick zum Aue-Spiel
  • In der Statistik zum Spiel sind insgesamt 53! Fouls (26-27) gezählt worden. In der 2. Bundesliga gab es bisher nur ein Spiel mit mehr Foulspielen. Das war in der Saison 2011/12 ebenfalls gegen Aue.
  • 58 Prozent Ballbesitz oder mehr konnte Dynamo auch in sieben anderen Partien in den letzten beiden Spielzeiten für sich verbuchen. Kurioserweise gewannen die Schwarz-Gelben davon kein einziges.

  • Das Spiel gegen Aue war bereits das elfte ohne eigenen Torerfolg in dieser Saison. Der Negativrekord ist jedoch noch in weiter Ferne. 2009/10 misslang ein Dynamo-Treffer in ganzen 19 Ligaspielen.

  • Schiedsrichter Deniz Aytekin brachte den Schwarz-Gelben bisher wenig Glück. Zum sechsten Mal pfiff er eine Partie mit Dynamo-Beteiligung. Kein Spiel unter seiner Leitung konnte allerdings gewonnen werden.

  • Pavel Fort bestritt gegen Erzgebirge Aue seinen 75. Einsatz für die 1. Mannschaft der SG Dynamo Dresden.

"Es wird zur Sache gehen"

Die Zielsetzungen vor dem spannungsgeladenen Duell am Montagabend zwischen der SG Dynamo Dresden und dem 1. FC Köln könnten aktuell nicht unterschiedlicher sein. Während die „Geißböcke“ nach einer imposanten Aufholjagd den dritten Tabellenplatz ins Visier genommen haben und berechtigte Hoffnungen auf einen direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga hegen, kämpfen die Schwarz-Gelben um den Klassenerhalt. Beide Vereine waren noch sportliche Tabellennachbarn, als es im Hinspiel in der Domstadt ein gerechtes 1:1-Unentschieden gab. Mickael Poté hatte sein Team in der ersten Halbzeit in Führung gebracht, erst spät gelang den Gastgebern im Oktober 2012 durch Ujah der Ausgleich. Dass die Kölner durchaus ein schlagbarer Gegner für die Schwarz-Gelben sind, beweist nicht nur die Statistik, die momentan absolut ausgeglichen ist.

Fast auf den Tag genau, vor acht Jahren, standen die Dresdner im Abstiegskampf der 2. Bundesliga ebenso mit dem Rücken zur Wand und hatten die Kölner mit Lukas Podolski im alten Rudolf-Harbig-Stadion zu Gast. Die Partie war ein Nachholer, weil der erste Versuch dem Schnee zum Opfer fiel. Die Fans der „Geißböcke“ standen mit ihrem Sonderzug bereits auf der Marienbrücke, mussten später aber nochmal die Reise an die Elbe antreten. Null Punkte nahmen sie zu allem Überfluss nach aufregenden 90 Minuten wieder mit. Köln ging damals zunächst Mitte der zweiten Halbzeit in Führung, bevor die Schwarz-Gelben ihren ganzen Mut und Willen in ihre Füße steckten und Christian Fröhlich erst den Ausgleich und in der letzen Spielminute auch noch den umjubelten Siegtreffer gegen den großen Favoriten erzielte. Köln stieg später wieder in die Bundesliga auf, die Dresdner sicherten sich souverän den Klassenerhalt.

Unter ähnlichen Vorzeichen steigt nun auch das Topspiel des 26. Spieltages. Die Gäste sind in der Rückrunde bisher unbesiegt und belegen in der dazugehörigen Tabelle hinter Hertha BSC den zweiten Platz. Der Blick geht für Köln nach oben, während sich die Schwarz-Gelben nach dem Rückschlag in Aue wieder in eine gute Position bringen möchten. „Wir wollen mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen, wie wir das auch schon gegen Hertha getan haben", sagte Cristian Fiel einen Tag vor dem Spiel. Dass der Gegner wie die Berliner vor ihrem Auftritt in Dresden nach oben will und damit als klarer Favorit ins Rennen geht, spielt laut Fiel eine untergeordnete Rolle. „Uns darf nicht interessieren, was andere Teams für Ziele haben. Es geht um uns und wir wissen, worauf es da ankommt“, richtet der Routinier den Fokus auf die eigene Mannschaft. „Wir gehen raus und zeigen dem Gegner, dass wir unbedingt gewinnen wollen, egal was es uns kosten wird.“

Der 33-Jährige ist optimistisch, dass drei Punkte in Elbflorenz bleiben können, „wenn wir auf den Punkt da sind und voll zur Sache gehen“. Die Niederlage in Aue haben die Spieler verdaut, auch im Wissen darum, vor einer Woche „eine gute Chance liegen gelassen zu haben, um in der Tabelle nach oben zu rutschen“, blickt Fiel zurück und verweist auf die positiven Dinge, an denen sich er selbst und seine Mitspieler aufgerichtet haben. Mit einem Sieg können die Schwarz-Gelben den Relegationsplatz an den VfL Bochum weiterreichen und den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern. Obwohl Fiel nicht leugnet, dass er die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf tabellarisch beobachtet, spricht er deutlich aus, was Sache ist. „Wie andere spielen, ist nur ein Teil der Geschichte. Jeder weiß, dass es wenig Sinn macht, auf den Rest zu schauen, wenn wir selbst keine Punkte holen.“

Damit Mickael Poté seine lange Durststrecke ohne eigenen Treffer überwindet, stärkt ihm die Mannschaft den Rücken. Im Hinspiel konnte er das Führungstor für Dynamo erzielen und Fiel wünscht sich, dass sein Mitspieler „vielleicht mal einen reinstolpert, damit er Selbstvertrauen tankt.“ Die taktische Marschrichtung gegen die „Geißböcke“ wollte der Mittelfeldspieler dem Trainer überlassen, fand aber dann doch eine durchaus bemerkenswerte Antwort auf die Frage, wie man am besten gegen Köln auftreten kann: „Ich glaube, wenn du die Verrückten wieder im Rücken hast, dazu das Flutlicht brennt, dann musst du zeigen, dass du zu Hause im eigenen Stadion spielst und drei Punkte willst.“ Auf Teufel komm raus will Dynamo aber nicht loslegen. Bis auf den verletzten Vujadin Savic sind alle Spieler im Mannschaftstraining. Auch Cheikh Gueye ist wieder dabei, ein Einsatz kommt für den Rechtsverteidiger allerdings noch zu früh.

Dynamo-Chefcoach Peter Pacult hat deshalb durchaus die Qual der Wahl, um seine Startelf zu nominieren, doch mit großen Überraschungen wird er voraussichtlich nicht aufwarten. „Man weiß nie, ob bis zum Anpfiff noch was passiert, aber meinen Stamm habe ich jetzt im Großen und Ganzen gefunden“, sagt der Österreicher, der es als Vorteil sieht, einzelne Positionen nach Bedarf trotzdem umbesetzen zu können. Das gilt vor allem für das Mittelfeld, während er im Angriff und der Abwehr weniger Spielraum sieht. Deshalb wird wohl Anthony Losilla wieder als Innenverteidiger agieren und die gleiche Mannschaft auflaufen, die auch in Aue begann. Aufpassen müssen die Hintermänner vor allem auf den 2,02 Meter großen Stefan Maierhofer, dem Winterneuzugang der Kölner. Pacult merkt dazu an, dass es aber darauf ankommt, die komplette Mannschaft des Gegners nicht in Schwung kommen zu lassen. Auch die Rolle des Außenseiters will er nicht so recht annehmen. Selbstbewusst stellt er Dynamo Dresden als Verein nicht unter den Scheffel und spricht vom Duell zweier Traditionsvereine, bei dem sich die Schwarz-Gelben nicht vor dem FC fürchten müssen: „Wir brauchen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Die wollen aufsteigen, wir wollen unten weg. Das sind zwei verschiedene Dinge, aber man sieht, dass in dieser Liga jeder den anderen schlagen kann.“

Flutlichtspiele am Montagabend gehören seit einigen Jahren zum festen Bestandteil der 2. Bundesliga. In der aktuellen Saison bestritten die Schwarz-Gelben bereits zwei solcher Partien. Gegen 1860 München konnten die Dresdner am 2. Spieltag zuhause ein 2:2 erkämpfen, auswärts stand gegen den 1. FC Köln am 9. Spieltag nach dem 1:1 am Ende ebenso ein Punkt auf der Habenseite. In der vergangenen Saison empfingen die Schwarz-Gelben mit dem VfL Bochum, Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf drei ihrer Kontrahenten zum Montagsspiel an der heimischen Lennéstraße. Mit zwei Siegen und einer Niederlage fiel die Bilanz positiv aus. Der Montagabend entpuppte sich allerdings in den ersten beiden Zweitliga-Jahren lange Zeit als schlechtes Omen für die Sportgemeinschaft. In sieben Partien hagelte es sechs Niederlagen, doch im achten Anlauf sollte schließlich der erste Dreier gelingen. Im Endspurt der Saison 2005/06 war der Karlsruher SC zu Gast im alten Rudolf-Harbig-Stadion. Angetrieben von 12.800 stimmungsgeladenen Fans siegten die Schwarz-Gelben im Abstiegskampf nach einem dramatischen Spiel knapp mit 3:2. Die Bilanz der Montagsspiele nach dem Aufstieg 2011 zeigt eine positive Entwicklung. Bei fünf Fernsehspielen sprangen zwei Heimsiege und zwei Unentschieden heraus. Nur gegen den späteren Aufsteiger Eintracht Frankfurt gab es daheim eine böse 1:4-Klatsche.

Anstoß der Partie am Montag wird um 20.15 Uhr sein. Die Stadiontore öffnen wie immer zwei Stunden zuvor. Bisher wurden 26.000 Eintrittskarten verkauft, etwa 1.500 Gästefans werden erwartet. Restkarten ausschließlich für den Heimbereich gibt es am Montag ab 10 Uhr im Kassenbereich Lennéplatz, das Stadionmagazin „Kreisel sowie Aufwertungskarten vor dem Spiel auch an allen anderen Kassen.

Tickets für den Gästebereich können ab 18 Uhr an der Gästekasse erworben werden.

Dynamo eiskalt ausgekontert

Mit Hoffnung und dem festen Willen, drei Punkte in Dresden zu behalten, waren die Schwarz-Gelben gegen den Tabellenvierten 1. FC Köln angetreten, doch am Ende durften sich die Gäste über einen eiskalt herausgespielten 2:0-Erfolg freuen. Dynamo präsentierte sich über die gesamte Spielzeit als das bessere Team und erarbeitete sich mindestens drei Großchancen, um in Führung zu gehen. In der Schlussphase kam es schließlich so, wie es immer kommt, wenn man die besten Gelegenheiten selbst auslässt. Der Gegner schlug in Person von Anthony Ujah eiskalt zu und sorgte mit zwei Toren für traurige Gesichter im schwarz-gelben Lager.

Dynamo-Trainer Peter Pacult baute sein Team im Vergleich zum letzten Spiel in Aue auf zwei Positionen um. Tobias Kempe blieb auf der Ersatzbank sitzen, während Lynel Kitambala gar nicht erst im Aufgebot auftauchte. Warum Pacult auf seinen zweiten Stürmer verzichtete, dazu wollte er auch nach dem Spiel bei der Pressekonferenz nichts sagen. Robert Koch und Filip Trojan nahmen die freien Plätze in der Startelf ein. Bei leichtem Nieselregen und kühlen Temperaturen entwickelte sich das Stadion schnell zum Hexenkessel, denn die Fangruppen auf beiden Seiten sorgten für prächtige Stimmung.

„Ein Funken Hoffnung – wir glauben an euch“ war zum Anpfiff auf einem Spruchband vor dem K-Block zu lesen und die über 27.000 Dynamo-Fans auf den Rängen waren durchaus optimistisch eingestellt, dass die Schwarz-Gelben den Kölnern ein Bein stellen können, um den ungeliebten Relegationsplatz an Bochum abzugeben. In den Anfangsminuten wagten sich beide Teams schnell in die gegnerische Hälfte, konnten dabei aber noch keine nennenswerten Akzente setzen.

Sieben Minuten waren gespielt, als nach einem Zweikampf plötzlich Mickael Poté am Boden liegen blieb. Der Kapitän der Schwarz-Gelben war einem abgeblockten Ball nachgegangen und konnte ihn sogar zurück erobern, doch diesen Einsatz bezahlte der 28-Jährige mit einer zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht konkret diagnostizierten Knieverletzung. Obwohl er nach kurzer Behandlung zunächst nochmal ins Spiel kam, musste er dann doch die Segel streichen. Pavel Fort übernahm nun die Rolle als Sturmspitze, Cristian Fiel die Binde als Kapitän.

Köln bestimmte danach das Geschehen auf dem Platz und sorgte vor allem bei Standards von Clemens und mit schnellen Vorstößen durch Bröker immer wieder für Gefahr vor dem Dynamo-Tor. Allerdings stellte sich die Viererkette der Dresdner schnell auf dieses Spiel ein und behielt in der Folge immer öfter die Übersicht. Direkt aus der Abwehr heraus starteten die Gastgeber selbst ihre Angriffe und konnten sich nicht nur viele, sondern auch exzellente Chancen erarbeiten. Nach einer halben Stunde – bis dahin hatte Köln etwas mehr vom Spiel – ließen die Schwarz-Gelben plötzlich aufhorchen. Filip Trojan und Robert Koch scheiterten nacheinander in aussichtsreicher Position. David Solga spielte zuerst seinen tschechischen Kollegen mustergültig frei, der jedoch am jungen Gästekeeper Horn scheiterte. Den abgewehrten Ball brachte Koch mit Schärfe ein zweites Mal auf das Tor, doch diesmal war ein Kölner Kopf im Weg. Trojan und Losilla versuchten es später mit weiteren Schüssen, doch das Tor wollte nicht fallen. Mit Freistößen und Ecken boten sich zudem zusätzliche Optionen, um für Gefahr zu sorgen, doch zu oft flogen die hohen Bälle direkt in die Arme des Torwarts. Kurz vor dem Pausentee versiebte Robert Koch die nächste Möglichkeit, nachdem er toll von Pavel Fort angespielt wurde und nur noch den Keeper vor sich hatte. Doch auch diesmal blieb Horn der Sieger und klärte zur Ecke. Ein Verhältnis von 7:0 in dieser Kategorie zur Halbzeit dokumentierte die Dresdner Offensivstärke auch statistisch, auf der Anzeigetafel prangte allerdings immer noch das 0:0.

„Wir hatten nach den ersten Minuten den Zugriff verloren, wichtige Zweikämpfe verloren und zuviele Fehlpässe fabriziert“, schätze Gästetrainer Stanislawski die erste Halbzeit aus seiner Sicht ein und sprach dabei von „kniffligen Situationen“, die sein Team „mit Glück“ überstand. In der Tat konnten die „Geißböcke“ zu diesem Zeitpunkt froh sein, noch kein Gegentor kassiert zu haben. Mit dem Start in den zweiten Durchgang veränderte sich das Bild auf dem Rasen, denn beide Mannschaften klappten das Visier nach oben und lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch, der allerdings fußballerisch nicht unbedingt viel zu bieten hatte. Köln kam nach einer Stunde zur ersten wirklich hochkarätigen Chance, als Maierhofer frei vor dem Tor nach einer Flanke von Bröker nur noch den Fuß hinhalten brauchte, glücklicherweise dabei aber völlig die Orientierung verlor und vergab. Kurz darauf musste Kirsten alles riskieren, als Ujah plötzlich frei vor ihm stand. Mit vollem Einsatz warf sich der Dynamo-Keeper in den Schuss und bewahrte seine Mannschaft vor dem Gegentreffer. Auf der anderen Seite brachte Pavel Fort sich, seine Kollegen und auch den übergroßen Teil der Fans auf den Rängen zur Verzweiflung. Ouali hatte sich mit Glück und Geschick zentral vorm Strafraum durchgetankt und auf den Stürmer abgespielt. Es war wohl für den Tschechen in diesem Augenblick die beste Gelegenheit der Saison für seinen ersten Treffer, doch erneut gelang es nicht, den Kölner Schlussmann zu bezwingen.

Die ersten Sprüche machten nun im Stadion die Runde und altbekannte Fußballweisheiten wurden hervorgekramt. Wer vorn die Chancen nicht nutzt, darf sich hinten über ein Gegentor nicht beschweren. Das Spiel gewann immer mehr an Spannung. Den ersten Akt in einer nervenaufreibenden Schlussphase setzte Romain Brégerie, der nach einem Fehler den langen Maierhofer laufen ließ, doch Losilla konnte im letzten Moment den Schnitzer seines Landsmannes ausbügeln. Die Gäste präsentierten sich mit ihrer ganzen Routine anschließend konsequenter in den Zweikämpfen und im Offensivspiel. Daraus entstand dann auch das erste Tor. Clemens nutzte die freien Räume in der gegnerischen Hälfte und spielte Ujah perfekt den Ball in den Laufweg. Frei vor Kirsten ließ sich die Mainzer Leihgabe diese Gelegenheit nicht entgehen und schob den Ball eiskalt ins Tor. Peter Pacult reagierte und brachte für Routinier Cristian Fiel den Youngster Tobias Müller. Allerdings merkte man der Mannschaft und auch den Fans den derben Rückschlag deutlich an, auch wenn sich die Schwarz-Gelben weiter um eigene Angriffe bemühten.

„Es war klar, dass diejenige Mannschaft das Spiel gewinnt, die das erste Tor macht“, beschrieb Gäste-Coach Stanislawski nach dem Spiel den Verlauf der zweiten Hälfte – und er lag damit auch nicht falsch. Denn zehn Minuten nach der Führung markierte Ujah nach einem blitzsauberen Konter seinen zweiten Treffer und avancierte damit zum Matchwinner der Rheinländer. Kirsten konnte den ersten Schuss des Torschützen noch parieren, Losilla den Nachschuss blocken, doch der dritte Versuch landete schließlich im leeren Tor. Enttäuschung machte sich nun breit und Peter Pacult resümierte nach dem Abpfiff nüchtern, dass sich seine Schützlinge heute nicht für den hohen Aufwand und das gute Spiel der ersten Hälfte belohnt haben. „Wenn du kein Tor machst, und der Gegner trifft, kannst du nicht gewinnen“, sagte er kurz und knapp. Dagegen freuten sich die Kölner über die drei Zähler im Kampf um den dritten Tabellenplatz. „Für uns waren das schwer erkämpfte Punkte, weil wir vorher wussten, dass auf uns ein schwieriges Spiel wartet, aber unsere Konsequenz zum Schluss hat uns vielleicht auf die Siegerstraße gebracht“, zog Stanislawski ein positives Fazit.

Dynamo verpasste dagegen die gute Möglichkeit, den Relegationsplatz zu verlassen, und hat nun in der Länderspielpause zehn Tage Zeit, sich zu regenerieren, neuen Mut zu fassen und gut vorbereitet in das nächste schwere Auswärtsspiel bei der Braunschweiger Eintracht zu gehen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • gute Leistung nicht belohnt Dynamo hatte einige Chancen, um in Führung zu gehen, wurde dann aber eiskalt ausgekontert. So ist der Fußball.

  • traurige Gesichter Mit hängenden Köpfen verlassen die Fans das Stadion, während die Kölner noch mit ihren Anhängern feiern.

  • Abpfiff 90.(+2) Danach pfeift Schiedsrichter Stark ab. Dynamo verliert mit 0:2 gegen Köln.

  • Eckball für Dynamo 90.(+2) Es wird wohl die letzte Aktion im Spiel sein. Koch flankt nochmal scharf nach innen, Köln muss klären. Doch es bringt nichts mehr.

  • 90.(+1) Nascimento kommt nochmal kurz rein.

  • 90.(+1) Ujah, der zweifache Torschütze geht.

  • Jungwirth vorn 90.(+1) Der Rechtsverteidiger stürmt vor, bringt dann aber an der Strafraumlinie einen Kölner zu Fall, der den Ball abschirmt. Es gibt Freistoß für Köln.

  • Schuss von Fort 89. Der Stürmer probiert es nochmal von der Strafraumgrenze aus, doch sein Versuch landet in den Armen von Horn.

  • Enttäuschung macht sich breit 88. Dynamo muss jetzt noch die Minuten verstreichen lassen, auch wenn man immer wieder nach vorn spielt, aber Köln spielt den Stiefel hier jetzt locker runter.

  • 87. Chihi kommt ins Spiel.

  • 87. Clemens geht bei Köln raus.

  • Ernüchterung 85. Man merkt es auf dem Rasen und auch auf den Rängen. Die Kölner feiern, der K-Block singt beschwingt, aber das Feuer ist für heute erloschen. Das ist deshalb auch schade, weil Dynamo trotz Rückstand keinesfalls nicht in der Lage gewesen wäre, hier was zu reißen.

  • Köln kontert 82. Die Gäste sind jetzt eiskalt. Schnell geht es nach vorn. Zunächst kann Kirsten noch gegen Ujah klären, der Ball landet bei einem Kölner, der das leere Tor anvisiert, aber Losilla steht im Weg. Im dritten Versuch hat Ujah dann keine Mühe, den Ball zu versenken. Das war wohl die Entscheidung hier im Spiel.

  • 0:2 81. Ujah trifft wieder, diesmal ins leere Tor.

  • Eckball für Dynamo 80. Nach einem Freistoß von Trojan gibt es überraschend eine Ecke, die Solga schnell auf Ouali spielt. Der Franzose legt wieder auf seinen Kollegen ab, der dann flankt, aber direkt in die Arme von Horn.

  • 78. Für ihm kommt Jajalo.

  • 78. Maierhofer geht bei Köln raus.

  • Dynamo rappelt sich auf 78. Die Mannschaft versucht sich jetzt aufzurichten, denn das Tor war schon ein kleiner Niederschlag und zerstört erstmal die Hoffnung auf mehr. Drückt die Daumen, dass hier noch was geht.

  • Solga neuer Kapitän 76. Nach dem Wechsel trägt der Mittelfeldspieler jetzt die Binde am Arm.

  • 74. Für ihm kommt Youngster Tobias Müller.

  • 74. Cristian Fiel geht vom Feld.

  • unnötiger Rückstand 74. Köln spielt schnell nach vorn, kontert Dynamo aus. Clemens kann den Mitspieler freispielen, der frei vor Kirsten steht und keine Mühe hat, den Ball im Tor unterzubringen.

  • 0:1 73. Ujah trifft nach Konter.

  • offene Partie 72. Das Spiel lebt jetzt von der Spannung, denn es ist für beide Teams hier der Dreier drin. Es geht auf und ab und immer wieder stockt der Atem, weil Dynamo entweder vorn aktiv ist oder hinten von Köln überrannt wird.

  • erster Eckball für Köln 71. Brégerie muss per Kopf klären, doch die Kölner nutzen diese Gelegenheit nicht, so dass Dynamo, wenn auch erst im dritten Versuch, den Ball aus dem eigenen Strafraum bringt.

  • Fehler von Brégerie 70. Das ist hier nichts für schwache Nerven. Der Franzose stellt sich hinten ungeschickt an, so dass Maierhofer plötzlich frei ist und durchstarten kann. Losilla springt aber ein und klärt für seinen Kollegen.

  • Ouali am Ball 69. Immer wieder, wenn der kleine Franzose wirbelt, wird es laut und schnell, aber leider bleibt er zu oft hängen oder findet keinen Abnehmer bei seinen verrückten Dribblings.

  • Fußballweisheiten 68. Hoffentlich bewahrheitet sich nicht eine davon heute. Wer vorn die Chancen versiebt...naja, ihr wisst schon Bescheid. Noch hat Dynamo hier aber alle Möglichkeiten.

  • Riesenchance für Fort 66. Es ist zum verzweifeln. Ouali kann sich zentral gut durchsetzen, gibt schön auf den lauernden Fort ab, der wartet und freie Bahn hat, aber er schafft es nicht, den Ball an Horn vorbeizulegen.

  • Köln jetzt wieder gefährlicher 65. Die Gäste erwachen wohl langsam aus der Lethargie und tauchen auf einem vermehrt und teilweise gefährlich in der Dynamo-Hälfte auf. Noch können die Dresdner immer wieder klären.

  • Solga verzieht 63. Auf der anderen Seite will der Mittelfeldspieler ein Zeichen setzen und nimmt aus der Distanz seinen Mut zusammen. Am langen Pfosten rutscht der Ball über die Grundlinie.

  • Kirsten rettet gegen Ujah 63. Das war eine gute Sache. Köln spielt jetzt ratzfatz nach vorn, als plötzlich der Kölner Stürmer völlig frei vor dem Tor steht. Kirsten nimmt die Arme hoch und pariert.

  • Maierhofer versemmelt 61. Da war sie, die beste Kölner Chance bisher. Bröker setzt sich wieselflink über links durch, flankt flach nach innen, wo der lange Stürmer den Fuß freistehend hinhält. Der Ball geht aber über das Tor.

  • Zuschauerzahl 60. Heute sind 27284 Fans im Stadion, davon etwa 1700 Kölner Anhänger.

  • Schuss von Matuschyk 59. Jetzt sind die Kölner mal wieder dran und können sich vor dem Dynamo-Strafraum in Szene setzen. Der Kölner Außenspieler kommt aus sechzehn Metern zum Schuss, zielt knapp über das Tor.

  • Gelbe Karte 58. Weil sich auch Trojan nicht damit einverstanden fühlt, beschwert er sich und bekommt die Verwarnung fürs Meckern.

  • schöner Doppelpass 57. Nach einem Ball in die Spitze gibt Trojan auf Fort ab, der per Kopf wieder auf den Tschechen spielt. Der kommt im Strafraum an die Kugel, fällt dann aber im Zweikampf. Die Fans fordern Elfmeter.

  • Koch als Dauerläufer 55. Unsere 25 macht bisher eine gute Partie, gewinnt Zweikämpfe und setzt auch offensive Akzente. Gerade marschiert er wie früher quer durch das Mittelfeld, findet allerdings keine Anspielstation. Nach einem Foul an ihm gibts aber Freistoß für Dynamo.

  • Dynamo besser drauf 53. Die Schwarz-Gelben sind wieder gut in die zweite Hälfte gekommen, auch wenn die Chancen noch ausbleiben, allerdings zeigt sich Köln bisher auch sehr defensiv, so dass die Partie von den Hausherren gut kontrolliert werden kann.

  • Fort geht zu Boden 52. Im Zweikampf mit McKenna kommt der Tscheche zu Fall, weil der Kölner ihm den Arm in den Rücken schiebt. Dynamo spielt den Ball ins Aus, aber es geht weiter. Zwar diskutieren die beiden Gegenspieler noch, aber alles ist wieder gut.

  • Spruchband am K-Block 49. "Noch 25 Tage und alles nur, weil wir Dynamo lieben". Wisst ihr, was da ansteht? Am 12.4. feiert die SGD ihren 60. Geburtstag.

  • erster Warnschuss von Trojan 47. Nach einem Einwurf kommt der Tscheche an den Ball und zieht dann aus gut 20 Metern halbrechts ab, doch Horn kann die Kugel problemlos aufnehmen.

  • keine Wechsel 47. Auch Köln kommt unverändert aus der Kabine.

  • Wiederanpfiff 46. Die zweite Halbzeit startet, Dynamo hat Anstoß und spielt jetzt auf das Tor vor dem K-Block. Da jubelt es sich besonders gut, also macht das Ding rein, Jungs.

  • Halbzeit 45.(+2) Torlos geht es in die Pause.

  • Missverständnis 45.(+2) Erst nehmen die Dynamos gemeinschaftlich Bröker den Ball ab, dann wollen Brégerie und Kirsten nach einem Rückpass ans Leder, aber geben diese Aktion an den anderen ab. Köln nutzt das glücklicherweise nicht aus.

  • Dynamo ist zurück Die Schwarz-Gelben kommen unverändert aus der Kabine. Mickael Poté ist auf Krücken ins Krankenhaus, hat sich am Knie verletzt. Drücken wir die Daumen, dass es nicht schlimm kommt.

  • Zwischenfazit Dynamo liefert hier gegen den Tabellenvierten bisher eine gute Leistung ab, hat mindestens zwei sehr gute Möglichkeiten, hier in Führung zu gehen. Köln zeigt sich nur Mitte der Halbzeit etwas aktiver, doch nach einer halben Stunde waren die Schwarz-Gelben am Drücker. So muss es weitergehen.

  • Nachspielzeit 45.(+1) Es läuft die Schlussphase der ersten Hälfte. Zwei Minuten gehts länger. Dynamo ist jetzt dominierend, aber hat leider schon gute Chancen liegen gelassen.

  • wildes Durcheinander 45. Fiel schickt Ouali aus der Abwehr. Der Franzose, wie wir ihn kennen, rennt und rennt und läuft auf Fort auf, der plötzlich den Ball am Fuß kleben hat, den sich ein Kölner schnappt. Das verwirrt alle ein wenig, aber der Tscheche kämpft um das Leder und holt es sich zurück. Schuppan will mitmachen und verstolpert aber zum Einwurf.

  • Eckball für Dynamo 43. Nachdem der Ball wieder geklärt wird, kommt Fiel aus dem Hintergrund an die Kugel. Er müsste schießen und er tut das auch. Knapp geht der Ball über die Latte.

  • Koch mit dem Riesen 42. Das war die zweite richtig gute Gelegenheit. Fort spielt vor dem Strafraum seinen Mitspieler schön frei, der nur noch Horn vor sich hat. Er nimmt den Schuss, scheitert aber am Keeper der Gäste, der gerade noch zur Ecke klärt.

  • Horn gegen Fort 41. Und wieder kommt der Ball direkt auf den Torwart. Diesmal steht aber unser Pavel daneben und steigt hoch, der Kölner geht zu Boden und Stark pfeift ab. Naja.

  • Ouali holt Ecke raus 40. Schuppan spielt zunächst einen leichtfertigen Pass, doch Fiel rettet für ihn und schickt Ouali, der sich gegen drei Kölner durchsetzen will. Das misslingt jedoch.

  • Freistoß auf Horn 39. Dynamo hat schon einige Standardsituationen erhalten, aber immer wieder sind die Bälle zu lang und landen oft direkt in den Armen des Kölner Keepers.

  • Foul an Jungwirth 38. Brégerie bringt einen seiner berühmten langen Pässe in die Spitze auf den kleinen Rechtsverteidiger, der in der Luft aber von seinem Gegner umgerempelt wird. Stark wartet noch Vorteil ab, pfeift dann Freistoß.

  • Losilla haarscharf daneben 36. Wieder bekommt Dynamo eine Ecke zugesprochen, die diesmal auf den langen Pfosten geht. Köln klärt und der Ball landet bei Losilla, der aus der Drehung schießt. Millimeter geht der Ball am Toreck vorbei.

  • Schuss von Trojan 35. Eine tolle Aktion vim wieselflinken Tschechen, der sich bisher gut präsentiert. Von rechts kann er in den Strafraum gehen und auf die kurze Ecke schießen. Horn muss runter und kann nur zur Ecke klären. Die bringt aber nichts ein.

  • kampfbetontes Spiel 34. Beide Mannschaften schenken sich in den Zweikämpfen nicht viel, beide wollen und brauchen auch die drei Punkte. Köln will auf den Relegationsplatz, Dynamo will ihn nicht mehr.

  • Dynamo am Drücker 32. Jetzt haben die Dresdner eine gute Phase, sind wieder vorn, doch Köln kann zur Ecke klären. Die bringt Solga nach innen, wo ein "Geißbock" ein Luftloch schlägt. Dynamo kann dies aber nicht nutzen.

  • Doppelchance für Dynamo 31. Das war die bisher beste Gelegenheit. Solga wird schön angespielt, steckt den Ball auf Trojan durch, der an Horn aber scheitert. Den Nachschuss nimmt Koch dann mit Schärfe, aber wieder steht ein Kölner im Weg. Schade.

  • Flanke von Jungwirth 29. Jetzt geht es wieder vor, diesmal kommt der Ball auch direkt in den Strafraum, wo aber Horn vor Koch zur Stelle ist.

  • langer Ball 28. Jetzt geht es doch mal nach vorn. Koch erläuft auf seiner Seite das fliegende Objekt, kann von der Eckfahne flanken, doch Kölns Keeper Horn fängt den Ball im Strafraum

  • Offensivspiel stockt 27. Vorn haben sich nach der Umstellung noch nicht die richtigen Wege und Positionen gefunden, so dass es keine Chancen für die Schwarz-Gelben gibt.

  • Köln wird stärker 27. Nach ausgeglichener Anfangsphase scheinen die Gäste jetzt ein wenig das Kommando zu übernehmen. Jedenfalls muss Dynamo jetzt viel nach hinten arbeiten und sieht sich immer neuen Angriffen der Domstädter ausgesetzt.

  • zentraler Freistoß 25. Clemens tritt bei Köln die Standards und ist auch jetzt wieder am Ball. Er schlenzt die Kugel an der Mauer vorbei, aber auch ein Stück weit am Kasten von Kirsten.

  • Gelbe Karte 24. Außerdem kassiert Dynamos Rechtsverteidiger noch eine Verwarnung.

  • Bröker zu schnell 24. Der Ex-Dynamo entwischt zentral den Dynamo-Spielern, so dass Jungwirth nur mit einem Foul verhindern kann, dass Bröker durchläuft. Das gibt Freistoß.

  • Handspiel von Köln 22. Ouali kann einen weiten Ball direkt annehmen, will ihm an Brecko vorbeilegen, doch der bekommt die Kugel an den Arm...aber es geht weiter und Köln kann klären.

  • Brecko im Strafraum 21. Was macht der Kölner Außenverteidiger vor dem Dynamo-Tor? Er steht günstig und bekommt den Ball, hat freie Schussbahn und semmelt das Leder in den K-Block.

  • Freistoß von Clemens 21. Jungwirth kann nur noch foulen, was den Kölnern eine gute Gelegenheit beschert. Der Ball kommt an den kurzen Pfosten, wo die Abwehr der Schwarz-Gelben aber aufpasst. Ein "Geißbock" kommt zwar an den Ball, aber es gibt Abstoß.

  • taktische Ausrichtung 19. Trojan spielt die zentrale Position im Mittelfeld, Koch rechtsaußen, Ouali auf der anderen Seite. Losilla ist wie zuletzt als Innenverteidiger aktiv.

  • linke Nummer von Köln 18. Auf der anderen Seite zeigt sich der FC mal wieder. Clemens startet einmal quer vor dem Strafraum und zieht mit links ab, zielt aber auch links am Tor vorbei.

  • Schuss von Ouali 17. Aus der Abwehr bringt Losilla den Ball nach vorn, spielt dann ab auf Fiel. Im Mittelfeld geht die Kugel einmal rum, bis Ouali startet, Doppelpass spielt und dann aus gut 20 Metern schießt, aber leider am Tor weit vorbei.

  • bittere Momente 15. Der frühe Wechsel sorgt hoffentlich nicht für eine Verstimmung im Dynamo-Spiel. Wir wünschen unserem Goalgetter gute Besserung.

  • 13. Pavel Fort ist jetzt Dynamo-Stürmer.

  • 13. Mickael Poté ist vom Platz.

  • Kapitänsfrage 13. Poté hat die Binde an Trojan gegeben, der aber sofort zu Fiel ging. Der Routinier ist nun wieder Kapitän, was die Fans hier im Stadion mit Applaus quittieren.

  • Poté muss raus 12. Der Stürmer hat es im Knie, wird auf jeden Fall nicht mehr weitermachen können. Für ihn kommt gleich Fort.

  • Ecke für Dynamo 12. Nach einem Vorstoß von Trojan muss Köln klären, doch der Ball kommt ungefährlich in den Strafraum.

  • hohes Tempo 11. Beide Mannschaften spielen hier auf wie die Feuerwehr. Vielleicht ist ihnen aber auch kalt, doch das Spielt ist bisher sehr aktiv und bietet viele Szenen.

  • Konter von Dynamo 10. Das geht heute flott nach vorn. Aus der Abwehr wird der Ball sofort auf die linke Seite zu Ouali geschlagen, der startet und bis vor den Strafraum rennt. Sein Pass in die Mitte wird aber abgefangen.

  • Poté wieder da 9. Während die Kölner einen Freistoß zugesprochen bekommen, ist der Dynamo-Stürmer wieder einsatzbereit und winkt. Schiri Stark winkt auch und die Schwarz-Gelben sind damit wieder vollzählig.

  • banges Warten 7. Dynamo spielt den Ball ins Seitenaus, Poté muss behandelt werden und ist jetzt an der Seitenlinie.

  • Dynamo stürmt vor 7. Nach der Aktion geht es bei den Schwarz-Gelben schnell nach vorn. Poté wird schön angespielt und zieht ab, doch der Schuss wird abgeblockt. Der Stürmer setzt aber nach, holt sich das Leder zurück, allerdings bleibt er danach verletzt liegen.

  • Köln mit Freistoß 6. Clemens bringt den Ball nach einem Foul an Bröker von rechts nach innen, wo ein Kölner am langen Pfosten wieder in die Mitte köpft, aber es entsteht keine Gefahr.

  • Poté im Angriff 5. Der Stürmer wird mit einem langen Pass nach vorn geschickt, kämpft im 1:1 gegen seinen Gegenspieler, wird aber energisch gestoppt.

  • Anpfiff 1. Köln stößt an, spielt zuerst auf das Tor vor den K-Block.

  • Dynamo wird in schwarz-gelb spielen, Köln in rot-weiß.

  • Als die Mannschaften einlaufen, erleuchtet der K-Block passend zum Spruchband mit tausenden Wunderkerzen. Im Gästeblock wird es ein wenig heller.

  • Das Stadion ist nicht ganz ausverkauft, aber die Kulisse ist prächtig und es ist alles angerichtet für einen tollen und hoffentlich erfolgreichen schwarz-gelben Fußballabend.

  • "Lehmi" hat unten auf dem Rasen auch seinen Auftritt hinter sich, bringt das ganze Stadion zum Einklatschen und ist nun schon auf dem Weg zurück in den K-Block, um die Ränge heute zum Beben zu bringen.

  • Als gerade die Aufstellung verkündet wird, rufen die Fans bei der Vorstellung von Filip ... plötzlich Poté. Stadionsprecher Peter Hauskeller setzt nochmal an und es schallt ein lautes "Trojan" durchs Rund.

  • Der Dynamo-Stürmer hat seit mittlerweile über 1.200 Minuten nicht mehr genetzt. Es wird also mal wieder Zeit. Im Hinspiel traf er ja auch zur Führung.

  • Erinnert sich noch jemand an den 16. März 2005? Mittwochabend, Flutlicht und der 1. FC Köln in Dresden zu Gast - am Ende siegte Dynamo mit 2:1 durch einen Treffer von Christian Fröhlich in der 90. Minute. Vielleicht können wir ja heute auch so positiv ausrasten, weil Mickael Poté trifft.

  • Wenige Stunden vor dem Anpfiff hat es in Dresden begonnen, zu regnen. Es ist also nicht unbedingt das beste Fußballwetter, aber darauf kommt es auch nicht an. Der Rasen sieht zwar auch nicht super aus, damit müssen aber beide Teams klarkommen.

  • Dankeschön an Jens Umbreit. Der Reporter von Radio Dresden hat uns eben eine vollgeladene R6-Batterie spendiert, da unsere Maus den Geist aufgegeben hatte. Das Touchpad auf unseren Computer wird sich freuen, bleibt heute verschont.

  • Der Gästeblock ist auch schon gut gefüllt. Von da können wir auf jeden Fall eine rot-weiße Choreo erwarten, denn die Köln-Fans wedeln schon mit einigen Luftstangen umher.

  • Wir rätseln, mit welcher taktischen Formation die Mannschaft heute ins Rennen geht? Bleibt Poté die einzige Spitze und spielen dahinter Trojan, Koch und Ouali als Dreigestirn? Oder rückt Koch mit in den Angriff?

  • "Ein Funken Hoffnung - wir glauben euch". Vor den K-Block hängt ein großes Spruchband, dass heute ganz passend ist. Nach den Ergebnissen der bisherigen Spiele kann Dynamo heute mit einem Sieg den Relegationsplatz an Bochum abgeben.

  • Auf der Ersatzbank sitzen Markus Scholz, Pavel Fort, Tobias Müller, Denis Streker, Bjarne Thoelke, Muhamed Subasic und Tobias Kempe.

  • Auch Trojan ist in der ersten Elf, dafür fehlt Kitambala. Das müssen wir in unserer Startelf berichtigen.

  • Es gibt doch eine Änderung in der Mannschaft. Robert Koch ersetzt Tobias Kempe, der zunächst nur auf der Bank sitzt.

  • Da ist sie! Dynamo startet mit Kirsten - Brégerie, Schuppan, Jungwirth, Losilla - Ouali, Trojan, Solga, Fiel - Poté, Koch

  • Wo bleibt die Aufstellung? Zuletzt wurde das Geheimnis immer eine gute Stunde vor dem Anpfiff gelüftet, doch hier ist bisher nichts in Sicht. Mensch, wir sind echt gespannt.

  • Auch in der Abwehr sind die Kölner zuletzt beständig, haben in den letzten sieben Spielen insgesamt nur zwei Gegentore kassiert. Außerdem spielte der FC neun Mal zu Null, nur Braunschweig und Hertha sind hier besser.

  • Kein anderes Team holte 2013 so viele Punkte wie Köln, nämlich 14 in sechs Spielen. Nur der FC ist 2013 noch ungeschlagen, zudem haben die "Geißböcke" nur eins der letzten 19 Ligaspiele verloren, am 12. Spieltag beim 0:2 in Aalen.

  • Der 1. FC Köln ist seit 13 Spielen ungeschlagen (sieben Siege, sechs Remis) - so lange wie aktuell kein anderes Team. Dadurch haben sich die "Geißböcke" wieder in der Tabellenspitze etabliert und an den Relegationsplatz heran gepirscht.

  • Peter Pacult wird wohl aller Voraussicht nach mit der gleichen Formation wie schon gegen Aue auflaufen. Vielleicht gibt es aber auch eine Überraschung und der Österreicher zaubert einen echten Joker aus dem Hut.

  • In einer reichlich guten Stunde wird Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel anpfeifen. In den nächsten Minuten werden auch die Startaufstellungen beider Mannschaften bekannt gegeben.

  • Den 26. Spieltag der 2. Bundesliga beschließen heute Abend ab 20.15 Uhr die SG Dynamo Dresden und der 1. FC Köln. Wir sind live für euch beim Topduell des Spieltages dabei.