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27. Spieltag Eintracht Braunschweig - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Am 27. Spieltag in der 2. Bundesliga reist die SG Dynamo Dresden zum Überflieger der Saison, Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen präsentieren sich als gefestigte und erfolgreiche Mannschaft und dürfen sich acht Spieltage vor Schluss berechtigte Hoffnungen auf die Rückkehr in die Bundesliga nach fast 30 Jahren machen. Das Hinspiel gewann der aktuelle Tabellenzweite in Dresden mit 2:0. Es war die erste Heimniederlage der Schwarz-Gelben gegen Braunschweig überhaupt. Die Bilanz ist insgesamt recht ausgeglichen. Bei 16 Begegnungen gab es sieben Mal eine Punkteteilung, vier Dynamo-Siege und fünf Erfolge für die Eintracht. Auswärts haben die Sachsen bereits dreimal alle Punkte mit nach Hause genommen. Im Oktober 2011 netzte Robert Koch beim letzten schwarz-gelben Auftritt in Braunschweig zweimal gegen überlegen spielende Gastgeber ein und sicherte damit den 2:0-Auswärtssieg. Klappt so eine Überraschung vielleicht noch einmal?

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen Eintracht Braunschweig
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 16 4 7 5 18:19 19
Heimbilanz 8 1 6 1 8:9 9
Auswärtsbilanz 8 3 1 4 10:10 10
Pflichtspiele 15 4 6 5 17:18 18
Die Zuschauer

Die Duelle zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden sahen bisher insgesamt zusammen 256.600 Zuschauer. Die durchschnittliche Besucherzahl bei Heim- und Auswärtsspielen liegt jeweils nah beieinander. In Dresden kamen unwesentlich mehr Besucher (17.069) ins Stadion als in Braunschweig (15.006). Das Hinspiel an der Elbe verfolgten 27.550 Fans live im Stadion.

Ewige Tabelle 2. Bundesliga

Alle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
25 Eintracht Braunschweig 13 472 170 128 174 658:625  33 638
74 SG Dynamo Dresden 4 128 43 30 55 161:187 -26 159
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
26 Eintracht Braunschweig 13 236 115 69 52 404:235 169 414
74 SG Dynamo Dresden 4 64 32 13 19 98:78  20 109
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
25 Eintracht Braunschweig 13 236 55 59 122 254:390 -136 224
75 SG Dynamo Dresden 4 64 11 17 36 63:109  -46 50
Spieler in beiden Vereinen

Nils Schmäler begann mit seinem Zwillingsbruder Olaf die fußballerische Karriere bei Victoria Braunschweig. Beide wechselten gemeinsam in den Nachwuchs der Eintracht und später zum Bundesligisten VfB Stuttgart. Dort absolvierte der Abwehrspieler 64 Bundesligaspiele, in denen ihm zwei Tore gelangen. 1992 kam er als U21-Nationalspieler und frischgebackener Deutscher Meister nach Dresden, wo er bis 1994 insgesamt 25 Spiele bestritt und zwei Tore erzielte. In guter Erinnerung dürfte er den Dynamo-Fans noch als Torschütze im Viertelfinale des DFB-Pokals sein, als er vor zwanzig Jahren gegen Bayer Leverkusen in der Verlängerung zwei Minuten nach der Gästeführung den Ausgleich erzielte. Im heimischen Stadion konnten die Schwarz-Gelben später über das Elfmeterschießen ins Halbfinale einziehen. Nach seiner Zeit in Dresden kickte er noch einige Jahre im Amateurbereich, u.a. in Heilbronn und war nach seiner aktiven Karriere als Scout für Tottenham Hotspurs und Manchester United europaweit unterwegs.

weitere Spieler: Samuel Koejoe, Vladen Milovanovic, Peter Lux, Martin Horacek, Bekim Kastrati

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Eintracht Braunschweig 1980/81 Braunschweig — Oldenburg 7:0
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage Eintracht Braunschweig 1980/81 Braunschweig — Hertha 0:4
1989/90 Braunschweig — Kassel 0:4
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Eintracht Braunschweig 1980/81 Essen — Braunschweig 2:6
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Eintracht Braunschweig 2005/06 Karlsruhe — Braunschweig 7:0
Dynamo 2004/05  Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Aachen — SGD 5:1
Sonstige Fakten
  • Dynamo ist seit zwölf Pflichtspielen auswärts ohne Sieg (davon ein Pokalspiel). Der negative Vereinsrekord liegt bei 16 Spielen aus der Saison 1992/93. Zuletzt gab es elf Auswärtsspiele ohne Sieg in der Saison 2004/05.

  • Die Eintracht war vom 2. bis 22. Spieltag ununterbrochen Tabellenführer, musste dann Rang 1 aber an Hertha BSC abtreten.

  • Braunschweig und Dresden stiegen 2011 gemeinsam in die 2. Bundesliga auf.

  • Von den fünf Zweitligaduellen beider Teams verlor die Eintracht nur eines - am 22. Oktober 2011 zuhause mit 0:2.

  • Aber: Dynamo gewann drei der vergangenen vier Pflichtspiele in Braunschweig - und das sogar jeweils zu null.

Rückblick zum Köln-Spiel
  • Das Spiel gegen Köln war bereits das zwölfte Punktspiel in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg. Der Negativrekord ist jedoch noch weit entfernt, liegt bei 19 Spielen innerhalb einer Saison (2009/10).
  • Gegen die Geißböcke konnte Dynamo erneut 58 Prozent Ballbesitz verzeichnen. Es war das achte Ligaspiel in den letzten beiden Spielzeiten, in dem die Schwarz-Gelben genauso viel oder mehr Ballbesitz hatten. Kurioserweise gewannen die Schwarz-Gelben davon kein einziges.

1001 Prozent für eine Überraschung

Das Osterfest steht vor der Tür und Dynamo Dresden macht sich am 27. Spieltag der 2. Bundesliga auf die Suche nach drei wichtigen Punkten im Kampf um den Klassenerhalt. Das Nest, in dem die Zähler versteckt sind, steht in Braunschweig an der Hamburger Straße und heißt Eintracht-Stadion. Dort treffen die Schwarz-Gelben am Gründonnerstag um 20.30 Uhr auf den aktuellen Tabellenzweiten, der bislang eine überragende Saison spielt und mit einem Auge schon die Bundesliga im Blick hat. Im Sommer 2011 stiegen beide Vereine gemeinsam aus der 3. Liga auf, in der letzten Saison marschierten sie im Gleichschritt als Neulinge ins gesicherte Mittelfeld und belegten am Ende der Saison punktgleich einen einstelligen Tabellenplatz.

Jetzt treffen beide Teams unter gänzlich verschiedenen Vorzeichen aufeinander. Die Eintracht peilt den Aufstieg in die Bundesliga an, während die Schwarz-Gelben nur den Klassenerhalt im Kopf haben. „Es reicht ein Blick auf die Tabelle, um die Sachlage einzuordnen“, sagt David Solga, „deshalb müssen wir punkten. Egal wie.“ Der defensive Mittelfeldspieler ist positiv gestimmt, genau wie seine Mannschaftskollegen, dass der Klassenerhalt in den ausstehenden acht Spielen machbar ist. Der 30-Jährige begründet seinen Optimismus nicht nur damit, dass Dynamo zuhause Hertha schlagen konnte und auch gegen Köln die Ansätze sichtbar waren. „Im Team stimmt das Klima und jeder reißt sich den Arsch auf.“ Fußball sei Kopfsache, meint Solga auf die Nachfrage, weshalb es mit dem Toreschießen auch bei ihm nicht so klappt wie gewünscht. „Es ist richtig, dass wir zu wenig treffen“, schätzt er selbstkritisch ein, „aber im Spiel gibt es auch andere Aufgaben zu erledigen.“ Damit Dynamo endlich wieder trifft, arbeitet Chefcoach Peter Pacult im Training intensiv mit seinen Schützlingen an der Chancenverwertung. Doch was im Übungsspiel funktioniert, ging zuletzt auf dem Rasen zu oft daneben.

Gerade jetzt muss Pacult auch noch den Führenden der schwarz-gelben Schützenliste ersetzen, nachdem Mickael Poté gegen Köln mit einer schweren Knieverletzung vom Feld musste und nun wohl für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung steht. „Es ist uns nicht möglich, ihn einfach so zu ersetzen“, sagt der Österreicher, „weil er ein Spielertyp ist, den wir so kein zweites Mal im Kader haben.“ Wer sich Hoffnungen auf einen Einsatz gegen Braunschweig machen darf, ließ der Trainer allerdings offen. „Es gibt nur die Gewissheit, dass wir mit elf Leuten auflaufen werden, aber zur Formation werde ich mir noch Gedanken machen.“ Nicht dabei sind Muhamed Subasic, der sich am Mittwoch mit einer Knieverletzung abmeldete, sowie Cheikh Gueye, der zu spät zum Training kam und deshalb in Dresden bleibt. Kaum eine Überraschung dürfte es deshalb im defensiven Verbund der Schwarz-Gelben geben. Höchste Spannung verspricht allerdings die Wahl der Offensivkräfte. Auch dazu wollte der Coach noch keine Aussage treffen: „Wir müssen Tore erzielen, aber ob wir das mit einem oder zwei Stürmern versuchen, lasse ich mir noch durch den Kopf gehen.“ Pacult will die bestmögliche Variante finden, so dass sich Lynel Kitambala, Pavel Fort und Tobias Müller jeweils Einsatzchancen ausrechnen dürfen.

Der zuletzt fehlende Kitambala trainierte wie alle anderen Spieler mit. Pacult bescheinigte ihm eine gute Trainingsleistung und beantwortete auch die Frage, weshalb der 24-Jährige zuletzt etwas überraschend fehlte. „Nur weil einer nicht dabei ist, heißt das nicht gleich, dass er schlecht drauf war.“ Vielmehr zog der Trainer die Erfolgsbilanz und das Verletzungspech des jungen Franzosen heran, um seine Entscheidung vor dem Köln-Spiel zu begründen. Auch zu Pavel Fort ließ sich der 53-Jährige eine Einschätzung entlocken: „Er ist ein sehr fleißiger Spieler und positiver Typ, den man nicht mit Poté vergleichen sollte, weil er viel robuster spielt.“ Deshalb warnte Pacult davor, dem Stürmer jetzt die Last als Poté-Ersatz aufzubürden und sprach ihm das Vertrauen aus. „Ich habe im Winter gesagt, dass er wichtige Tore für uns schießen kann und bin nach wie vor davon überzeugt, dass er das auch tun wird.“

Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht, der die Braunschweiger seit 2008 trainiert, erwartet eine leidenschaftlich aufspielende Dynamo-Elf, die nicht unterschätzt werden darf. Zumal auch die Statistik bereits einige Siege der Dresdner an der Hamburger Straße aufweist. Gut sind die Erinnerungen an den letzten Auftritt, als Robert Koch mit zwei Treffern gegen überlegene Braunschweiger den Auswärtssieg perfekt machte. „Das gleiche Ergebnis wäre für uns natürlich nicht schlecht“, blickt Solga auf den Oktober 2011 zurück, „aber es wird sehr schwer. Sie sind ein eingespieltes Team und bieten gute Stürmer auf.“ Den Niedersachsen werden mit Ken Reichel und Dennis Kruppke zwei wichtige Spieler nicht zur Verfügung stehen, allerdings sind sie in der Breite gut besetzt. Solga sieht das ebenso: „Es spricht für sich, was Braunschweig in dieser Saison bietet, da spielen die Verletzungen keine Rolle.“

Mit einer konzentrierten defensiven Ausrichtung und schnellen Aktionen nach vorn wollen die Schwarz-Gelben torgefährlich werden. „1000 Prozent“ will die Eintracht entgegensetzen, um auf der Welle der Euphorie dem gemeinsamen Ziel Bundesliga mit einem weiteren Schritt näher zu kommen. Mit 30 Punkten führen die Niedersachsen die Heimtabelle an, kein anderes Team der Liga gewann so viele Spiele im eigenen Stadion (9). In den letzten drei Heimspielen verpasste Braunschweig allerdings einen vollen Erfolg. Sowieso liegen die Punkte mindestens zum Anpfiff noch im Osternest bereit, und wenn Dynamo das eine Prozent mehr als der Gegner in die Waagschale werfen kann, könnten die wertvollen Zähler nach 90 Minuten vielleicht als Überraschungs-Ei mit in den schwarz-gelben Mannschaftsbus wandern.

Das Spiel wird am Gründonnerstag um 20.30 Uhr von Schiedsrichter Knut Kircher aus Rottenburg angepfiffen. Die Stadiontore öffnen bereits um 18.30 Uhr. Das Eintracht-Stadion ist ausverkauft, deshalb bleiben die Tageskassen komplett geschlossen. Die Braunschweiger erwarten insgesamt 21.500 Zuschauer, davon ca. 1.600 Dynamo-Fans.

Couragierte Leistung wird nicht belohnt

"Eigentlich ist es frustrierend" sagte Dynamo-Trainer Peter Pacult in der anschließenden Pressekonferenz nach dem Auftritt seiner Mannschaft gegen Eintracht Braunschweig, als er seine Einschätzung zum Spielgeschehen abgeben sollte. Nach 90 Minuten mussten die Schwarz-Gelben gegen den niedersächsischen Aufstiegsaspiranen eine bittere 1:2-Niederlage einstecken. Dieses Ergebnis kam am Ende wenig überraschend zustande, da die Rollen vor der Begegnung klar verteilt schienen.

Unklar war dagegen, wer im Dynamo-Angriff den Platz von Mickael Poté einnehmen würde, der sich im letzten Spiel gegen Köln schwer verletzte. Lynel Kitambala, Pavel Fort oder Tobias Müller waren in der Lostrommel des Trainers drin. Die Wahl fiel schließlich auf den Youngster im Team. Müller sollte im Sturmzentrum für Torgefahr sorgen. Dahinter bot Pacult ein Trio mit Filip Trojan in der zentralen Position sowie Robert Koch und Idir Ouali auf den Außenbahnen auf. Eine Änderung gab es auch im defensiven Mittelfeld, wo Denis Streker den Vorzug vor Cristian Fiel erhielt. David Solga übernahm das Amt des Kapitäns.

Gleich in der Anfangsphase überraschten die Schwarz-Gelben, die diesmal in weinrot-weißer Spielkleidung antraten, die Gastgeber mit mutigen Angriffszügen. "Der Gegner hat gut begonnen", schätzte Braunschweig-Trainer Torsten Lieberknecht die ersten Minuten ein, "während wir etwas fahrig wirkten". Und in der Tat trauten die über 21.000 Zuschauer ihren Augen nicht, als nach acht Minuten plötzlich schwarz-gelber Jubel ausbrach. Idir Ouali nutzte den sich bietenden Freiraum im Eintracht-Strafraum, um seine Mannschaft in Führung zu bringen. Schön hatte sich der Franzose mit einem seiner bekannten Dribblings durchgesetzt, um dann mit seinem Schuss dem Braunschweiger Keeper Davari keine Abwehrchance zu lassen. Lieberknecht sah das frühe Gegentor als Weckruf für seine Mannschaft an, die danach die Zügel etwas anzog und sich nun auch die eine oder andere Torchance erspielte. Es dauerte nicht lange, als nach den Dynamo-Fans auch die heimischen Zuschauer jubeln durften. Dominik Kumbela traf nach einem genauen Zuspiel freistehend im Strafraum zum Ausgleich. Nach Ansicht des Linienrichters stand er dabei jedoch im Abseits, so dass sich die Braunschweiger noch ein wenig länger gedulden mussten. Dynamo verstand es bis dahin, mit kämpferischer Entschlossenheit und einer hohen Präsenz im Abwehrverhalten, die spielerischen Ansätze der Hausherren zumindest soweit zu unterbinden, dass daraus keine unmittelbare Gefahr für das eigene Tor ausging.

Nach einer halben Stunde misslang dieses Vorhaben allerdings gründlich. "Wir haben den Gegner unnötig wieder ins Spiel gebracht", haderte Pacult über den Ausgleich durch den Braunschweiger Innenverteidiger Bicakcic, der nach einem Eckball plötzlich die Kugel vor die Füße bekam und aus wenigen Metern einnetzen konnte. Die Gastgeber brachten in den Folgeminuten mehr Tempo in ihr eigenes Spiel, doch Dynamo nahm diesen Schlagabtausch an und zögerte vor allem im Zweikampfverhalten nicht lange. Durch eine geschlossene Leistung im Abwehrverhalten gelang es bis zur Halbzeit, den schnellen Offensivspielern der Eintracht den Schneid abzukaufen. Kurz vor der Halbzeitpause hätte sich fast die große Gelegenheit für Trojan und Müller ergeben, die an der Mittellinie zu zweit nur noch einen Gegenspieler vor sich hatten. Wäre der Versuch des Tschechen erfolgreich gewesen, den Ball am letzten Mann der Braunschweiger vorbei zu spitzeln, hätte er sich gemeinsam mit Müller auf den Weg zum Tor machen können. Weil das aber nicht klappte, ging es mit einem durchaus gerechten 1:1 in die Halbzeitpause.

Aus der kamen die Dresdner unverändert wieder, während die Gastgeber bereits ihren ersten Wechsel vollzogen. Nachdem auf dem Rasen nicht soviel passierte und sich Dynamo lediglich einigen Standardsituationen der Braunschweiger ausgesetzt sah, klingelte es dann ausgerechnet in der 53. Minute im Dresdner Tor. Kumbela, der die Torschützenliste der 2. Bundesliga anführt, überlupfte bei seinem 17. Saisontreffer den machtlosen Benjamin Kirsten, nachdem er sich zuvor unbedrängt und eindeutig zu einfach mit seinem Mitspieler den Ball vorm Dynamo-Strafraum zuspielen konnte. In diesem Moment fehlte es am konsequenten Abwehrverhalten und ein Stürmer wie Kumbela nahm dies dankend an. Wer nun allerdings gedacht hätte, das Spiel wäre aufgrund der klaren Rollenverteilung vielleicht schon entschieden, sah sich getäuscht. Die Dynamo-Elf ließ nämlich nicht die Köpfe hängen, sondern nahmen das Herz in die Hand und lieferten den Braunschweigern fortan einen offenen Kampf. Immer wieder suchten die Schwarz-Gelben den Weg über die Außenbahnen nach vorn, doch das zuletzt schon sichtbare Manko der missglückten Torschussversuche wurde auch am Donnerstagabend schlussendlich zum Verhängnis. Umso ärgerlicher zeigte sich dieser Umstand auch deshalb, weil die Hausherren offensiv auch keine deutlichen Akzente mehr setzen konnten. Einzig der eingewechselte Ademi hätte allein vor Kirsten das dritte Tor seiner Mannschaft erzielen können. Mit einer wichtigen und tollen Parade verhinderte unsere Nummer 1 allerdings die Vorentscheidung.

So konnte Peter Pacult mit Cristian Fiel, Lynel Kitambala und Pavel Fort drei neue Spieler einwechseln, um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Insgesamt 15 Torschüsse und wesentlich mehr Spielanteile sprechen jedenfalls dafür, dass die Schwarz-Gelben ihre Möglichkeiten hatten, aus Braunschweig etwas mitzunehmen. Eine Viertelstunde vor dem Ende hatte Denis Streker die beste Chance im zweiten Durchgang, als er nach einer flachen Eingabe von Ouali an der Strafraumgrenze frei zum Schuss kam, aber zu ungenau zielte. Das Glück fehlte wenig später bei einem Eckball, den die Eintracht nicht sofort klären konnte, doch im unübersichtlichen Gewühl vor dem Tor von Davari war nirgendwo das Bein oder der Fuß eines Dynamo-Spielers da, um den Ball irgendwie über die Linie zu stochern. Obwohl das Bemühen um ein zweites Tor nicht nachließ, mussten sich die Schützlinge von Peter Pacult am Ende doch geschlagen geben und die bittere Erkenntnis zum wiederholten Mal mitnehmen, dass eine gute Leistung nicht unbedingt auch mit Zählern belohnt wird. "Darauf können wir aufbauen", sagte Pacult nach dem Abpfiff im Wissen darüber, dass im Fußball nur Tore und im Abstiegskampf nur Punkte zählen.

Die nächste Chance bietet sich für Dynamo am 6. April, wenn zum Heimspiel der FC St. Pauli nach Dresden kommt. Dann startet die wirklich heiße Phase im Kampf um den Klassenerhalt, an den die Mannschaft und der Trainer weiterhin glaubt.

Das Fanprojekt Dresden wertet jedes Auswärtsspiel der SG Dynamo Dresden mit Hilfe eines Fragebogen aus, der von allen Dynamo-Fans ausgefüllt werden kann. Die Ergebnisse gehen den jeweiligen Kooperationspartnern vor Ort schriftlich zu. Hier gehts zum Fragebogen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • unbelohnte Leistung 15:10 Torschüsse, 55 Prozent Spielanteile, aber wieder verloren. Dynamo gelingt es nicht, den Aufstiegsaspiranten so zu ärgern, um selbst wenigstens einen Punkt mitzunehmen, der durchaus verdient gewesen wäre. Nun muss also im nächsten Spiel gegen St. Pauli der Knoten reißen, damit der Klassenerhalt gelingt. Wir wünschen trotz der Niederlage heute trotzdem frohe Ostern.

  • Abpfiff 90.(+2) Nach einem letzten Braunschweiger Spielzug pfeift Kircher das Spiel ab.

  • Kitambala vor dem Tor 90.(+2) Kirsten spielt auf Schuppan, der weit auf Streker passt, der den Ball auf Fiel abtropfen lässt. Der bringt Fort ins Spiel, der schön auf Kitambala passt, doch Davari ist dran und hat den Ball.

  • Nachspielzeit 90.(+1) Zwei Minuten gibt es noch, aber Braunschweig hat Einwurf an der Dresdner Eckfahne.

  • 90. Merkel kommt.

  • 90. Kumbela geht raus.

  • Dynamo mit Ballbesitz 90. Wahrscheinlich dürfte die Statistik wieder für uns sprechen, aber es zählen leider nur Tore, und das scheint hier nicht mehr zu fallen.

  • Schlussphase 89. Dynamo versucht es immer wieder, in den gegnerischen Strafraum zu kommen, aber die Versuche sind jetzt schon mehr Zufall als volle Absicht. Sie bekommen aber immer wieder die Gelegenheit für Angriffe.

  • Ademi gefährlich im Strafraum 88. Die Braunschweiger sind nochmal vorm Dresdner Tor, aber Ademi scheitert mit seinem Schuss, Losilla klärt zur Ecke. Die bringt aber nix ein.

  • 86. Pfitzner kommt ins Spiel.

  • 86. Elabdellaoui geht raus.

  • Eckball für Dynamo 85. Fiel bringt den Ball nach innen, weg vom Tor, wo auf einmal das volle Gewühle ausbricht, aber nirgendwo ist das Dynamo-Bein, um den Ball in die Maschen zu donnern. Braunschweig kann schließlich klären.

  • Spiel noch offen 84. Beide Teams sind in der Lage, ein Tor zu erzielen, aber die klaren Chancen fehlen dazu.

  • 83. Tobias Müller geht raus.

  • 83. Pavel Fort kommt rein.

  • zehn Minuten noch 82. Kommt Dynamo zum Ausgleich? Fort steht bereit und wird gleich eingewechselt.

  • Müller mit Kopfball 82. Wieder geht es bei Dynamo schnell über die Außenbahn nach vorn, von wo die Flanke kommt, aber der Youngster steht zu weit weg und ist auch gedeckt, so dass sein Ball keine Gefahr bringt.

  • Pacult ist sauer 81. Weil der Schiri einen Schubser von Schuppan ahndet, steht Dynamos Trainer und auch die Bank auf und beschwert sich lautstark. Der Ausgleich ist keine Utopie, aber die Zeit läuft gegen Dynamo.

  • Ouali setzt sich durch 79. Der Franzose kommt immer wieder gut in Szene, spielt sich gerade wieder in den Strafraum, dribbelt und fällt dann über das Bein des Gegenspielers, aber das war zu offensichtlich, um dafür einen Elfer zu bekommen.

  • Braunschweig kontert 77. Die Gastgeber bekommen keine richtige Chance für das dritte Tor, verpassen den Entscheidungsschlag. Dynamo passt gut auf, bleibt im Spiel, aber nach vorn muss jetzt was passieren.

  • Chance für Streker 76. Der Mittelfeldspieler kommt zentral in aussichtsreicher Position vor dem Strafraum zum Schuss, nachdem Ouali geflankt hatte, doch er verzieht zu leicht.

  • Eckball für Braunschweig 75. Der Ball fliegt in den Strafraum, doch Fiel ist da und klärt per Hacke auf Kitambala, der sich aber nicht durchsetzen kann.

  • 73. Lynel Kitambala soll jetzt noch für offensiven Schwung sorgen.

  • 73. Filip Trojan geht raus.

  • Schuss von Fiel 73. Während sich Kitambala bereit macht, nutzt der eingewechselte Routinier den Freiraum vor dem Strafraum und nimmt Maß, doch der Versuch ist zu schwach und geht vorbei.

  • Dynamo bemüht sich 72. Immer wieder sind die Dresdner dazwischen und stören den Spielaufbau der Braunschweiger, aber nach vorn fehlt der letzte erfolgreiche Pass, die eine gute Szene, die vielleicht den Ausgleich bringen könnte. Es entsteht einfach keine echte Torgefahr.

  • Freistoß für Braunschweig 70. Wieder kommt der Ball gefährlich nach innen, aber wieder ist Koch da und köpft den Ball aus dem Strafraum.

  • Eckball für Dynamo 68. Es geht weiter nach vorn, Ouali holt jetzt eine Ecke raus, die Fiel nach innen bringt. Koch setzt den Kopfball aber neben das Tor.

  • Koch verpasst 67. Dynamo hat wieder eine Chance, als Fiel schön auf Ouali spielt, der sofort flach in den Strafraum passt, wo erst Müller und dann Koch verpassen.

  • 66. Fiel kommt rein.

  • 66. Solga geht raus.

  • Fiel kommt gleich 65. Der Routinier ist bereit, ist so aufgeregt, dass er sich das Trikot falsch überzieht. Solga muss runter.

  • Kirsten rettet gegen Ademi 65. Das war eine wichtige Parade unseres Keepers, der sich lang macht und das 3:1 verhindert. Ademi wurde schön freigespielt und hatte freie Schussbahn.

  • Ouali knapp vorbei 64. Die Braunschweiger können sich grad nicht befreien, Dynamo ist immer wieder vorn. Trojan nimmt den Pass auf Ouali, der im Strafraum nochmal einen Haken schlägt, den Ball mit rechts dann aber knapp am Pfosten vorbei legt,

  • Dynamo drückt 62. Die Schwarz-Gelben spielen jetzt Pressing und erkämpfen sich viele Bälle, versuchen nach vorn zu spielen, aber bis zum Strafraum klappt das auch, doch der letzte Schliff fehlt dann vor dem Tor.

  • Eckball für Dynamo 60. Die Mannschaft steckt aber nicht auf und spielt nun wieder mutiger nach vorn. Das bringt jetzt eine Standardsituation, die aber direkt in den Armen von Davari landet.

  • Braunschweig dreht Spiel 59. Die frühe Führung für Dynamo können die Niedersachsen wegstecken und sind jetzt wieder voll dabei. Zwei zu einfache Tore bringen die Schwarz-Gelben wieder in die Bredouille.

  • Zuschauerzahl 56. Es sind heute 21.175 Fans im Stadion, davon etwa 1.600 Dynamo-Fans.

  • unnötiges Gegentor 55. Schuppan und Brégerie schlafen und lassen zwei Braunschweiger vor dem Tor fast unbedrängt den Ball zuspielen, bis Kumbela einfach mal schießt und den Ball über den verdutzten Kirsten hebt.

  • 2:1 für Braunschweig 53. Kumbela trifft mit einem Kunstschuss ins Tor.

  • Koch klärt 53. Vrancic bringt den Ball nach innen, aber unser Mittelfeldspieler ist zur Stelle und köpft ihn aus dem Strafraum.

  • Eckball für Braunschweig 52. Die Gastgeber tragen den Ball nach vorn und holen sich eine Ecke raus.

  • Ouali jetzt zentral 50. Trojan ist jetzt auf der Außenbahn aktiv, der Franzose als "Zehner" im Mittelfeld. Von da spielt er eben einen fast tödlichen Pass auf Müller in den Strafraum, der aber im letzten Moment abgeblockt wird.

  • Dynamo vor Herausforderung 49. Die Schwarz-Gelben werden sich wohl auf eine anstürmende Braunschweiger Elf einstellen müssen, die hier gewinnen will. Da sind vor allem hinten volle Aufmerksamkeit und Einsatz gefragt.

  • 46. Orhan Ademi ist jetzt im Spiel.

  • 46. Gianluca Korte blieb draußen.

  • Wiederanpfiff 46. Eintracht hat einmal gewechselt.

  • Gleich gehts weiter Die Braunschweiger sind wieder da, auch Dynamo kommt jetzt zurück auf den Rasen.

  • Halbzeit 45.(+2) Mit einem 1:1, durchaus für beide Seiten verdient, geht es in die Pause.

  • Dynamo mit Konter 45.(+1) Die Schwarz-Gelben gehen mit Trojan und Müller nach vorn, sind in Überzahl, doch bevor der Tscheche den Ball über den letzten Gegenspieler heben kann, ist der irgendwie noch dran und verhindert damit wohl eine Großchance.

  • Vrancic liegt wieder 45. Jetzt testen die Spieler abwechselnd die Beschaffenheit des Rasens auf den Zustand. Im Zweikampf mit Losilla bekam der Braunschweiger die Hand ins Gesicht.

  • Dynamo am Boden 43. Gleich zwei Spieler liegen flach. Koch hat sich scheinbar etwas an der Außenbefestigung des Rasens zur Tartanbahn getan, etwas weiter vorn ist Müller gefoult wurden und muss kurz behandelt werden. Beide können aber weitermachen.

  • Freistoß für Dynamo 41. Alle Braunschweiger sind im eigenen Strafraum zur Abwehr, als Trojan den Ball nach innen bringt. Bei dieser Übermacht haben die Sachsen aber keine Chance zum Durchkommen.

  • Vrancic verletzt 40. Der Übeltäter hat sich bei seinem Einsatz am Knie was getan, deshalb ist das Spiel unterbrochen. Nach einer Weile kommt er dann aber zurück auf das Feld.

  • Gelbe Karte 38. Vrancic unterbindet nach Ballverlust einen schnellen Vorstoß durch Streker und langt hin. Das gab Gelb.

  • Dynamo hält dagegen 37. Die Schwarz-Gelben lassen sich aber nicht lumpen und nehmen den Kampf an, gehen bissig in die Zweikämpfe und können sich dadurch auch immer wieder den Ball erkämpfen.

  • Vrancic in die Mauer 35. Aus gut 30 Metern will der Braunschweiger direkt schießen, doch der Ball landet an einem Dynamo-Kopf und wird abgewehrt.

  • Braunschweig nimmt Fahrt auf 33. Jetzt ist Dynamo gefordert, denn die Hausherren haben ihre Lethargie abgelegt und nehmen jetzt die Zügel in die Hand. Schuppan foult im Mittelfeld, es gibt Freistoß.

  • Ausgleich 30. Nach der Ecke kann Dynamo zunächst klären, aber im zweiten Versuch kommt der Ball nach einer Eingabe nochmal vor das Tor, wo Bicakcic freisteht und aus Nahdistanz einnetzen kann.

  • Konter von Braunschweig 30. Kumbela wird außen schön geschickt und spielt flach in die Mitte auf Elabdellaoui, der einschussbereit ist, aber ein Dynamo klärt zur Ecke.

  • ein Drittel geschafft 29. 30 Minuten sind vorbei und uns frieren gleich die Finger ein. Dynamo heizt den Braunschweigern dagegen auf dem Rasen mächtig ein und den Zuschauern hier ist warm, weil sie unzufrieden sind und sich aufregen.

  • 1:5 28. Dynamo führt mit fünf Torschüssen hier die Statistik an, Braunschweig hat einen. Insgesamt ist das bisher ein guter Auftritt der Dresdner, von dem zumindest die Heimzuschauer ein wenig beeindruckt scheinen.

  • Koch, Müller, Trojan 27. Am Ende dieser Stafette steht ein Kopfball zu Buche, den Trojan aus vollen Lauf aber nur das Prädikat einer Bogenlampe mitgeben kann, die über das Tor fliegt.

  • Foul an Trojan 26. Der Tscheche wird im Mittelkreis böse gefoult, wofür es fast die nächste Gelbe gegeben hätte.

  • Gelbe Karte 24. Auch Bicakcic bekommt eine Verwarnung.

  • Gelbe Karte 24. Streker kassiert dafür die Gelbe Karte.

  • Rudelbildung 24. Stattdessen kommt es im Strafraum zum finalen Showdown zwischen Solga und Bicakcic, der nicht damit einverstanden ist, dass Solga fiel. Der steht auf und los geht das Geschubse, bei dem auch weitere Spieler mitwirken.

  • schöner Pass nach vorn 23. Solga wird mit einem tollen Zuspiel vorn freigespielt, kommt aber nicht an den Ball. Er stößt mit einem Braunschweiger zusammen, will das Foul, doch das gibt es nicht.

  • Schuss von Trojan 21. Weiter geht es für die Dresdner nach vorn. Diesmal nimmt der Tscheche etwas Maß und wagt den Distanzschuss, doch der geht neben das Tor.

  • Kopfball vom Müller 20. Nach der kurzen Schrecksekunde kann Dynamo wieder auf der anderen Seite für Furore sorgen. Koch bringt eine Flanke mustergültig in die Mitte, wo Müller den Kopfball nimmt, aber keinen Druck dahinter bekommt.

  • Abseits 19. Alle jubeln und wir wollten den Ausgleich schon vermelden, weil Kumbela trifft, aber der Linienrichter hebt die Fahne. Das war mega knapp.

  • Ecke für Braunschweig 18. Die Gastgeber bekommen jetzt die erste Chance. Der Ball kommt gefährlich auf den langen Pfosten, wo einer von den Gelben auch zum Kopfball kommt, aber der geht vorbei.

  • Davari mit Unsicherheit 17. Der Braunschweiger Keeper bekommt den Ball bei der Ecke direkt in die Arme, aber er lässt das Spielgerät fallen, was für ein Raunen hier im Stadion führt. Leider kann kein Dynamo diese Unsicherheit nutzen.

  • kein Abseits 16. Alle meinen, das war doch so, doch Trojan kann so nach vorn marschieren und bringt die Flanke in den Strafraum, wo zwei Braunschweiger zur Ecke klären.

  • Müller mit Foul 14. Die Mannschaft nimmt auch den Kampf an und lässt den Braunschweigern hier keinen Raum. Der Youngster räumt in der gegnerischen Hälfte einen Niedersachsen um.

  • langer Ball nach vorn 13. Koch bringt die Kugel mit einer weiten Flanke auf die andere Seite nach vorn, wo Ouali kurz vor der Grundlinie rankommt, aber sein Schuss geht am Ziel vorbei.

  • gute Startphase 12. Dynamo kann hier gut ins Spiel einsteigen, präsentiert sich geordnet und ganz beruhigt, während die Hausherren wohl noch mit ihren Nerven zu kämpfen haben. So ein Bundesliga-Aufstieg in Aussicht kann ja auch lähmen.

  • Führung für Dynamo 10. Wir wollten gerade noch eine lustige Szene mit dem Schiri vermelden, als Ouali eine Torwart-Abwehr aufnimmt, nochmal einen Gegner ausspielt und dann frei aus gut zwölf Metern abziehen kann. Unhaltbar schlägt das Leder im linken Eck eins. 1:0 für Dynamo.

  • Tooooooor 8. Ouali trifft ins Eck.

  • Knut überlegt lange 8. An der Seitenlinie wird der Ball ins Aus gespielt und weder der Linienrichter noch der Schiri wollen sich nicht entscheiden und geben dann für Dynamo einen Einwurf.

  • erste Ecke 7. Aus der Szene ergibt sich die erste Ecke für Dynamo, die aber keine Gefahr heraufbeschwört.

  • erste Gefahr im Strafraum 6. Es sind die Dresdner, die hier zuerst auftrumpfen. Ouali spielt mit der Hacke auf Schuppen, der den Ball flach nach innen gibt, wo Müller auf Streker ablegt, dessen Schuss abgeblockt wird.

  • Mittelstürmer 5. Alle drei sollen Youngster Tobias Müller vorn bedienen und in Szene setzen, der den Vorzug vor Fort und Kitambala bekam.

  • taktische Aufstellung 4. Im Mittelfeld hat Pacult vor den defensiven Leuten drei Spieler postiert. Koch beackert die rechte Außenbahn, Ouali die andere Seite. Zentral ist Trojan aktiv.

  • Kirsten aus dem Tor 3. Die Gastgeber spielen einen langen Pass in die Spitze, wo Kumbela startet, doch unser Torwart ist eher am Ball und haut ihn ins Seitenaus.

  • Stimmung 3. In beiden Fanlagern wird erstmal kräftig gesungen, während die Mannschaften auf dem Rasen eine erste Ordnung in die eigenen Reihen bekommen wollen.

  • Anpfiff 1. Braunschweig führt den Anstoß aus.

  • Die Schwarz-Gelben bilden nochmal einen Kreis und motivieren sich gegenseitig. Drückt ihr da draußen die Daumen für ein gutes Spiel.

  • Dynamo wird in Weinrot-Weiß spielen, die Gastgeber in Gelb-Blau.

  • Schiedsrichter der Partie ist heute Knut Kircher, der an den Linien von Wolfgang Walz, Dominik Schaal und Sven Jablonski unterstützt wird. Einer von denen ist der vierte Offizielle.

  • In Braunschweig rieselt ganz sanft ein leichter Schnellfall vor sich, aber der Rasen scheint gut bespielbar zu sein.

  • Am 28. März 2002 spielte Dynamo auswärts beim VFC Plauen, damals noch in der vierten Liga. Es war ein Duell um den Aufstieg, das Dynamo durch das noch heute berühmte Maulwurftor von "Neubi" kurz vor Ultimo mit 1:0 gewann.

  • In zehn Minuten gehts los. Beide Mannschaften sind wieder in die Kabine und langsam steigt der Spannungspegel.

  • Am heutigen Abend spielten auch weitere vier Mannschaften um Punkte. Cottbus und Aalen trennen sich 1:1 und die Westsachsen aus dem Lößnitztal kassieren eine 0:1-Heimpleite gegen 1860 München.

  • David Solga trägt heute die Kapitänsbinde, wird die Mannschaft auf das Spielfeld führen.

  • Auf der Ersatzbank nehmen heute Fromlowitz, Fort, Kempe, Jänicke, Khlebosolov, Kitambala und Fiel Platz.

  • Dynamo wird mit folgender Elf ins Spiel gehen: Kirsten - Jungwirth, Brégerie, Losilla, Schuppan - Solga, Streker, Ouali, Trojan, Koch - Müller

  • Braunschweig führt die Heimtabelle an (30 Punkte) und gewann als einziges Team neun Heimspiele.

  • Micka si vous avez accidentellement lire par ici. Nous vous souhaitons un prompt rétablissement. Sera de récupérer rapidement.

  • Wir warten gespannt auf den Aufstellungsbogen, denn die spannende Frage dürfte sein, wer Mickael Poté ersetzen wird. Müller, Kitambala, Fort oder doch Khlebosolov?

  • Braunschweigs Sportlicher Leiter Marc Arnold warnt im Stadionmagazin aber vor dem heutigen Gegner aus Sachsen, der "mit Sicherheit besser ist, als es der derzeitige Relegationsplatz aussagt.

  • Es ist ein Duell der Gegensätze. Unterschiedlicher könnte die Situation der beiden Teams vor der Partie kaum sein: Während Eintracht Braunschweig auf dem besten Weg ist, nach fast 30-jähriger Abstinenz in die Bundesliga zurückzukehren, kämpft die SG Dynamo Dresden um nichts anderes als den Ligaverbleib.

  • Gegen den Tabellenzweiten sind die Dresdner krasser Außenseiter. Allerdings hat diese Rolle auch einen Vorteil: Es gibt quasi für Dynamo nichts zu verlieren, so dass die Mannschaft hier auch mutig und entschlossen auftreten kann.

  • Temperaturen um den Gefrierpunkt, etwas Nebel und eine neue Haupttribüne im Bauzustand - das sind die Bedingungen, die uns hier in Braunschweig heute erwarten. Vor zehn Minuten ist die Mannschaft hier im Stadion mit dem Bus eingetroffen.

  • Dynamo Dresden muss heute ab 20.30 Uhr beim Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig ran. Keine leichte Aufgabe für die Schwarz-Gelben, aber mit eurer Unterstützung am Liveticker klappt vielleicht die Überraschung. Bis später.