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30. Spieltag SG Dynamo Dresden - FC Energie Cottbus

Fakten zum Spiel

Am 30. Spieltag der 2. Bundesliga kommt es in Dresden zum Duell der Schwarz-Gelben gegen den FC Energie Cottbus. Genau 50 Partien gab es zwischen den Dresdnern und den Lausitzern seit 1978 und die Bilanz spricht deutlich für die SG Dynamo Dresden. Wenn am Sonntag ab 13.30 Uhr beide Teams aufeinandertreffen, wird es das 30. Pflichtspiel gegeneinander sein. Dynamo gewann mehr als die Hälfte davon, verlor nur fünf Partien. Vier davon allerdings in den bisherigen Duellen in der 2. Bundesliga. Im Hinspiel mussten sich die Dresdner mit 0:2 geschlagen geben. In der letzten Saison gelang gegen die Lausitzer an der Lennéstraße allerdings ein Sieg, der diesmal im Kampf um den Klassenerhalt auch dringend gebraucht wird.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen Energie Cottbus
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 50 26 16 8 91:37 94
Heimbilanz 17 12 3 2 46:10 39
Auswärtsbilanz 26 12 11 3 40:20 47
Pflichtspiele 29 17 7 5 61:21 58
Die Zuschauer

445.650 Zuschauer kamen zu den bisher 50 Begegnungen zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC Energie Cottbus. Im Schnitt pilgerten 10.364 Besucher zu diesem Duell. Im Hinspiel kamen ins "Stadion der Freundschaft" 20.500 Fans. Damit konnten die Lausitzer für eigene Heimspiele gegen Dynamo einen Rekord aufstellen. Die Schwarz-Gelben konnten als Höchstwert 29.000 Zuschauer im eigenen Stadion verzeichnen. Diese Marke wird am Sonntag aller Vorraussicht nach vielleicht geknackt.

Ewige Tabelle 2. Bundesliga

Alle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
34 Energie Cottbus 10 335 126 94 115 467:427  40 472
71 SG Dynamo Dresden 4 131 44 31 56 165:191 -26 163
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
34 Energie Cottbus 10 168 87 44 37 292:181  111 305
73 SG Dynamo Dresden 4 65 33 13 19 101:80  21 112
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
33 Energie Cottbus 10 167 39 50 78 175:246 -71 167
73 SG Dynamo Dresden 4 66 11 18 37 64:111 -47 51
Spieler und Trainer in beiden Vereinen (inkl. Testspiele)

Jens Melzig begann Ende der Achtziger Jahre seine Karriere in seiner Geburtststadt bei Energie Cottbus. In der letzten Saison der DDR-Oberliga verpasste Melzig mit den Lausitzern die Qualifikation für die 2. Bundesliga und wechselte 1991 zu Dynamo an die Elbe. In Dresden konnte sich Melzig in den ersten zwei Bundesliga-Jahren als Stammspieler etablieren und wurde als eisenharter Verteidiger bekannt. Für Dynamo bestritt der Abwehrspieler insgesamt 63 Spiele (drei Tore) im Oberhaus. 1993 ging der Manndecker zu Bayer 04 Leverkusen, zwei Jahre später in die 2. Bundesliga zum Chemnitzer FC. Nach dem Abstieg der Himmelblauen kehrte er zu seinem Heimatverein zurück und gehörte in der Aufstiegssaison der Lausitzer 1996/97 zu den Leistungsträgern und erzielte sieben Treffer. Sein größter sportlicher Erfolg war das Erreichen des DFB-Pokalfinales 1997 mit Energie Cottbus, das mit 0:2 gegen den VfB Stuttgart verloren ging. Die letzten drei Jahre seiner aktiven Karriere kickte der heute 47-Jährige bei Tennis Borussia Berlin, bevor er im Jahr 2000 die Fußballschuhe an den Nagel hing. Heute arbeitet Melzig als Fußballtrainer beim Fußballverband Brandenburg.

27 weitere Spieler streiften beide Vereinstrikots während ihrer Karriere über: Steffen Heidrich, Ringo Herrig, Thomas Köhler, Igor Lazic, Thomas Hoßmang, Matthias Maucksch, Silvio Schröter, Ralph Vogel, Lars Jungnickel, Jörg Klimpel, Thomas Neubert, Steffen Heidrich, Daniel Ziebig, Udo Stimpel, Peter Fritzsche, Rainer Bielecke, Mariusz Kukielka, Witold Wawrzyczek, Michael Lerchl, Alexander Ludwig, Markus Dworrak, Ronny Nikol, Frank Seifert, Sebastian Helbig, Rene Trehkopf, Sebastian Schuppan und Thomas Franke.

Trainer/Manager: Eduard Geyer, Steffen Heidrich

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Energie Cottbus 2010/11 Cottbus — Aue 6:0
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage Energie Cottbus 2010/11 Cottbus — 1860 München 0:5
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Energie Cottbus 2010/11 Paderborn — Cottbus 0:5
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Energie Cottbus 2009/10 Paderborn — Cottbus 5:1
Dynamo 2004/05  Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Aachen — SGD 5:1
Sonstige Fakten
  • Dynamo gewann nur eines der letzten fünf Spiele (3:2 gegen St. Pauli am 28. Spieltag). Cottbus ist seit vier Spielen sieglos (zwei Remis, zwei Niederlagen).

  • Insgesamt feierte Energie in den letzten 14 Partien nur zwei Siege, hintereinander am 24. und 25. Spieltag.

  • Cottbus gewann nur eines der letzten elf Auswärtsspiele, am 24. Spieltag mit 1:0 in Paderborn. Außerdem schoss nur St. Pauli  auswärts weniger Tore, nämlich zehn, als Cottbus, das zwölfmal traf.

  • Dynamo hat nur eins von sieben Zweitligaspielen gegen Energie Cottbus gewonnen. Insgesamt gab es zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Den Sieg gab es im Heimspiel der letzten Saison am 11. Dezember 2011. Damals traf beim 2:1-Sieg Mickael Poté zweimal.
Rückblick zum Union-Spiel
  • Die Partie in der Wuhlheide war das dritte ausverkaufte Auswärtsspiel in Folge für Dynamo. Volle Hütte gab es ebenso in Braunschweig und Aue zuvor. Damit wurde ein Rekord aus dem Jahr 1977 eingestellt).
  • Im Gegensatz zum letzten Heimspiel gegen St. Pauli war der Auftritt bei den "Eisernen" eines der fairsten Zweitliga-Spiele der Schwarz-Gelben, die nur ganze achtmal ein Foulspiel begingen.

Duell mit Spannung

Dynamo gegen Energie verspricht nicht nur den Worten nach eine hohe Spannung, sondern steht auch für ein Duell, das am Sonntagnachmittag für ordentlich Begeisterung sorgen wird. Zum einen ist die heimische Bude rappelvoll, zum anderen brauchen die Schwarz-Gelben im Kampf um den Klassenerhalt drei wichtige Punkte. Dabei zählen sie auch auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Nicht jeder war vor einer Woche glücklich, als gerade die Cottbuser vor eigener Kulisse einem der direkten Konkurrenten der Dresdner, dem VfL Bochum, kein Paroli bieten konnten. Auch Sebastian Schuppan gehörte dazu, doch für ihn liegt der Fokus auf anderen Dingen: „Wir können niemandem vorwerfen, dass er nicht für uns spielt. Das wäre schlechter Stil und eine Ausrede“, sagte der Abwehrspieler, der sich und seine Kollegen in der Pflicht sieht: „Wir wollen das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen und einen Sieg einfahren. Wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen, sehen wir nach dem Spieltag, wo wir stehen.“

Im Vorgespräch zur Partie verweist Schuppan, der von 2002 bis 2008 in der Lausitz kickte, auf die Rolle, die Energie in der Liga spielt. „Sie haben in den letzten Jahren das geschafft, wovon in Dresden alle noch träumen, nämlich 1. Liga zu spielen. Durch die Zeit in der Bundesliga konnten sie ihre Strukturen und das Umfeld deutlich verbessern, das ist ein Vorteil“, sagt der 26-Jährige, der jedoch keinen großen Unterschied in der Qualität beider Mannschaften sieht. „Ich sehe uns nicht so weit entfernt. Cottbus spielte eine gute Hinrunde, in der Rückrunde hatten sie so ihre kleinen Probleme. Vielleicht können wir das nutzen.“

Entscheidend könnte am Sonntag die Tagesform werden, denn beide Teams werden sich nicht verstecken. Dynamo hat das Interesse, im Heimspiel aufmerksam und kampfstark aufzutreten, die Gäste wollen den Verdacht vermeiden, sie könnten den Hausherren möglicherweise ostdeutsche Schützenhilfe gewähren. Der Druck liegt auf der Seite der Schwarz-Gelben, doch Sebastian Schuppan weiß damit umzugehen: „Wir stecken schon länger in der Situation drin und haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir damit umgehen können.“ Er verweist auf die spielerisch guten Auftritte, wenngleich diese nicht immer einen Punkterfolg brachten. Von einem Schicksalsspiel gegen Cottbus will er aber nichts wissen, da bei nur noch fünf ausstehenden Partien jede zum Endspiel wird. „Die Heimspiele“, weiß Schuppan, „sind für uns überlebenswichtig. Wenn wir diese gewinnen, können wir die Saison vielleicht schon ohne Relegation überstehen.“

Beim Erreichen des gemeinsamen Ziels muss Peter Pacult auf drei Spieler verzichten. Robert Koch vergrößert das Lazarett nach seinem Muskelfaserriss, den er sich beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen Union Berlin zugezogen hatte. Vujadin Savic und Mickael Poté können auch nicht eingreifen, wenn am Sonntag das Duell gegen Energie Cottbus steigt. Die Lausitzer, für die der Aufstiegszug endgültig abgefahren ist, und die auch nach unten keine Sorgen mehr haben müssen, können befreit nach Dresden reisen und ebenso aufspielen. Fehlen werden ihnen Brenzka, Sörensen und Brinkmann, die verletzungsbedingt ausfallen. Nicht dabei ist auch Adlung, der von Trainer Rudi Bommer aus dem Kader der ersten Mannschaft verbannt wurde.

Sein Dresdner Kollege Peter Pacult hat seine 18 Mann dagegen schon fast sicher und ließ auf der Pressekonferenz vor dem Spiel verlauten, dass er noch überlegt, wen er auf die Bank setzt. Einer der 19 fitten Spieler muss zwangsläufig draußen bleiben, und so darf bis zum Anpfiff wieder gerätselt werden, ob der Österreicher seine Startelf unverändert belässt oder doch einige Änderungen vornimmt.

Vor allem in der Offensive bleiben Fragezeichen. „Uns fehlt der berühmte Knipser in der Mannschaft“, weiß Pacult, „also müssen wir auf andere Tugenden setzen.“ Für den Coach sind das vor allem Laufbereitschaft und Ballsicherheit, die in dieser Woche im Training verstärkt auf dem Programm standen. Auch der 53-Jährige richtet seinen Blick nur auf die eigenen Spieler. „Cottbus hat Profis, auf die wir aufpassen müssen, aber das wissen wir und werden uns darauf vorbereiten.“ Seine Energie will der Trainer vor allem dafür verwenden, um seine Schützlinge auf die letzten wichtigen Spiele einzustellen. „Ich verschwende keine Gedanken daran, was auf anderen Plätzen passiert“, gibt er deutlich zu verstehen. Pacult ist eben ein Typ, der sich auf die Dinge konzentriert, die er selbst beeinflussen kann.

Die Partie am Sonntag beginnt um 13.30 Uhr. Die Stadiontore werden in gewohnter Weise bereits zwei Stunden vorher geöffnet. Die Tageskassen bleiben geschlossen. Etwa 1.800 Fans der Lausitzer werden in Dresden erwartet. Die Begegnung steht unter der Leitung von Peter Sippel aus München, der als Schiedsrichter auch schon in der letzten Saison das Heimspiel gegen Cottbus pfiff. Damals gewann Dynamo mit 2:1.

Fort bringt das Glück zu Dynamo

Das Heimspiel gegen Energie Cottbus stand für die Schwarz-Gelben ganz im Zeichen des Kampfes um den Klassenerhalt. Am Freitag hatte Bochum vorgelegt und zeitgleich spielten auch die beiden anderen ärgsten Konkurrenten, Aue und Sandhausen, um wichtige Punkte. Nach spannenden und am Ende durchaus nervenaufreibenden Minuten durfte sich die Sportgemeinschaft über drei wichtige und hochverdiente Punkte freuen. Pavel Fort, erst mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt, schoss in der 53., der Dynamo-Minute schlechthin, seines erstes Saisontor – das goldene in diesem Spiel zum 1:0.

Gespannt waren vor dem Anpfiff die insgesamt 29.153 Zuschauer, die bei Sonnenschein und angenehmen Außentemperaturen den Weg ins Stadion fanden, auf die unübersehbar vorbereitete Choreographie der Ultras Dynamo im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag. Gespannt waren alle aber auch darauf, wen Dynamo-Trainer Peter Pacult ins sportliche Rennen schicken würde. Der Aufstellungsbogen ließ zunächst die Fachleute rätseln, denn mit Tobias Müller und Cheikh Gueye standen gleich zwei neue Spieler in der Startelf, die zuletzt gegen Union nicht von Anfang an ran durften. Für Müller nahm Pavel Fort zunächst auf der Bank seinen Platz ein. Die Position von Gueye blieb dagegen bis zum Anpfiff offen. Weil sich nach Aussage des Trainers nach dem Spiel niemand für die rechte Außenbahn anbot, probierte Pacult das Experiment mit dem Senegalesen.

Das Spiel begann mit viel Kampf und wenig feinen Spielzügen. Beide Teams boten sich zahlreiche Duelle um den Ball und ließen dem Gegner kaum Platz für spielerische Akzente. Echte Chancen waren deshalb auch Mangelware. Die Gäste, die nach der Heimniederlage gegen Bochum einiges bei ihren Fans gutzumachen hatten, versteckten sich nicht und suchten in der Offensive vor allem ihren einzigen Stürmer Sanogo, der von der Dynamo-Abwehr aber weitestgehend abgeschirmt war. Dynamo ließ dagegen vorn zu selten sein Können aufblitzen. Während Gueye in seiner ungewohnten Rolle merklich Schwierigkeiten hatte, konnte sich Idir Ouali auf der anderen Seite zwar öfter durchsetzen, ohne jedoch Gefahr beim Abschluss oder nach seinen Zuspielen zu entfachen. Selbst die vielen Standardsituationen führten zu keinem Erfolg.

Als Knackpunkt bezeichnete Cottbus-Trainer Rudi Bommer nach dem Spiel den Platzverweis für Börner, der nach einem Einsteigen von hinten vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Von da an bauten die Lausitzer ein Bollwerk um den eigenen Strafraum auf und beschränkten sich auf Abwehrarbeit. Dynamo konnte den numerischen Vorteil bis zur Pause nicht nutzen. Deshalb reagierte Peter Pacult und brachte mit Wiederbeginn gleich zwei neue Kräfte. Denis Streker und der nach seiner Verletzung noch nicht ganz frische Gueye blieben draußen, Fort und Kempe kamen neu ins Team. "Der Gegner hat es uns in der Halbzeit nicht einfach gemacht, hinten kompakt gestanden", schätze Pacult die ersten 45 Minuten ein. Deshalb riet er seiner Mannschaft in der Kabine, „Geduld zu bewahren und über die Seiten zu kommen und den Gegner aufzureißen", wie er es formulierte.

Diese taktischen Umstellungen auf mehr Offensive sollten sich schnell als erfolgreich erweisen. Filip Trojan setzte sich über rechts gleich zweimal energisch durch und konnte anschließend in die Mitte flanken. Der Ball erreichte Müller, der mit viel Übersicht und technischer Finesse die Kugel weitergab. Mit Hilfe seines Körpers verschaffte sich Fort schließlich im Stil eines echten Torjägers den Vorteil und schob das Leder an Kirschbaum vorbei ins Tor.

Damit war der Weg für Dynamo zum Heimsieg frei, doch es sollte bis zum Abpfiff noch eine spannende und dramatische Partie werden. Nach dem Gegentor blieben die Cottbuser im Rückwärtsgang. Die Hausherren rissen nun das Geschehen an sich und zeigten offensiven Sturmdrang, der jedoch zu oft wirkungslos blieb. Trotz Überzahl und vielen Räumen wurden die besten Chancen auf eine Vorentscheidung leichtfertig vergeben. Darüber war auch Pacult nachher wenig amüsiert: "Die letzten zwanzig Minuten ärgern mich." Mehrfach rannten die Gastgeber bis zum Schluss in Überzahl auf das Tor von Kirschbaum zu, doch ein zweiter Torjubel blieb den stimmungsvollen Fans der Dresdner verwehrt. Selbst ein zugesprochener Elfmeter, an Müller verursacht, half nicht, um das Nervenkostüm der Sportgemeinschaft zu entlasten. Schuppan trat vom Punkt an und scheiterte am Cottbuser Keeper.

Als in der zweiten Minute Minute der Nachspielzeit die Gäste dann plötzlich nach langer Abwesenheit nochmal vor dem Dresdner Tor auftauchten und einen Eckball zugesprochen bekamen, trugen die Dynamo-Herzen plötzlich riesengroße Wackersteine, aber mit einer Faustabwehr von Kirsten plumpsten diese dann tausendfach, weil Schiedsrichter Peter Sippel direkt danach zum Abpfiff blies.

Die drei Punkte waren in Sack und Tüten. Mit dem Heimsieg behält Dynamo den Anschluss an die direkten Nichtabstiegsplätze und vergrößerte durch die zeitgleiche Niederlage des SV Sandhausen bei Hertha BSC den Abstand auf einen direkten Abstiegsplatz auf nun acht Punkte. Bei noch vier ausstehenden Spielen ist der Blick nun nach vorn gerichtet, um den Relegationsplatz hinter sich zu lassen. Am kommenden Sonnabend steht das schwere Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt auf dem Programm.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Danke für Unterstützung Wir verabschieden uns jetzt und wünchen allen noch einen schönen Sonntag. In einer Woche sind wir in Frankfurt mit dabei, wenn der Ball wieder rollt. Bis dahin dynamische Grüße.

  • wichtiger Sieg Dynamo kann mit drei Punkten den Anschluss an die direkten Nichtabstiegsplätze wahren und ist immer noch im Rennen. Sandhausen verliert gegen Hertha und ist damit nun schon acht Punkte hinten dran, Regensburg theoretisch zurück in der dritten Liga.

  • Welle vor dem Block Die Mannschaft lässt sich von den Fans feiern. Von den Rängen schallen laute Dynamo-Rufe und man spürt die Erleichterung, die bei allen jetzt herrscht.

  • Abpfiff 90.(+3) Danach ist das Spiel aus. Dynamo gewinnt mit 1:0 gegen Cottbus.

  • Kirsten mit der Faust 90.(+3) Benny ist da und haut den Ball aus dem Strafraum.

  • Ecke für Cottbus 90.(+2) Jetzt wird es nochmal gefährlich. Zittern ist angesagt.

  • Dynamo hält den Ball 90.(+2) Die Dresdner können die Kugel im eigenen Besitz verwalten, verschaffen sich aber keine Gelegenheit. Die Uhr tickt.

  • Ball bei Dynamo 90.(+1) Die Dresdner haben Einwurf an der gegnerischen Eckfahne, nachdem Fort eine Eingabe von Kempe verpasst hatte.

  • Freistoß für Cottbus 90.(+1) Der Ball fliegt nochmal gefährlich in den Dresdner Strafraum, kann nicht geklärt werden, bis Fiel dazwischen geht und zur Seite schießt. Dabei wird er hart gefoult.

  • 90. Subasic bekommt nochmal ein paar Minuten.

  • 90. Ouali geht aus dem Spiel.

  • Nervenspiel 89. Jetzt müssen wir noch etwas zittern, denn Dynamo verpasst vorn zu einfach die Entscheidung. Noch ein paar Minuten gilt volles Daumendrücken.

  • Schuppan verschießt 89. Der etatmäßige Schütze läuft an, nimmt die linke Ecke ins Visier, aber Kirschbaum kann halten, den Ball sogar direkt auffangen. Das war kein guter Schuss.

  • Gelbe Karte 87. Hünemeier bekommt noch eine Verwarnung.

  • Elfmeter für Dynamo 87. Ouali wird gefoult.

  • erneuter Konter 85. Diesmal spielt Trojan auf Fort, zu zweit haben sie nur noch einen Cottbuser vor sich, aber Fort schlägt den Haken und es gibt Ecke.

  • Überzahl 85. Mit sechs Mann kann Dynamo gegen drei Cottbuser angreifen. Fort spielt schön auf Trojan, der frei abziehen kann, aber er legt den Ball neben das Tor. Das ist zu fahrlässig.

  • 83. Mosquera kommt auf den Platz.

  • 83. Rivic ist aus dem Spiel gegangen.

  • Pacult meckert mit Ouali 83. Während Jungwirth verletzt liegen bleibt, und Banovic ins Aus spielt, nimmt sich der Trainer seinen Schützling vor.

  • nächster Dynamo-Angriff 82. Kempe bekommt einen langen guten Pass auf seine Rübe und legt in die Mitte ab. Weil der Ball aber nochmal aufkommt, verliert er an Fahrt, so dass Fort ihn nicht erreicht.

  • zehn Minuten noch 80. Die Uhr läuft für Dynamo und es sieht auf dem Rasen auch ganz gut aus. Die Schwarz-Gelben dürfen sich nur jetzt eine Unkonzentriertheiten mehr erlauben, dann kann es was werden.

  • Freistoß für Cottbus 79. Der lange Ball kommt auf Hünemeier, der mit dem Kopf auf das Tor zielen kann, aber es entsteht keine Gefahr.

  • Gelbe Karte 78. Trojan hält im Mittelfeld seinen Gegenspieler und bekommt dafür die Verwarnung.

  • Dynamo kontrolliert Spiel 77. Auch wenn die entscheidenden Szenen fehlen, haben die Schwarz-Gelben das Kommando auf dem Platz. Leider werden die zahlreichen Räume in der Offensive nicht konsequent genutzt.

  • 75. Farina kommt ins Spiel.

  • 75. Stiepermann geht raus.

  • schöner Angriffsversuch 74. Schuppan und Ouali können irgendwie auf links den Ball behaupten. Der Franzose gibt den Ball nach innen auf Trojan, der mit einem Schlenzer glänzen will, aber Kirschbaum kann halten.

  • Ouali macht´s immer wieder 72. Diesmal will er durch zwei Cottbuser durch, wird dabei gefoult und bekommt den Freistoß. Mal sehen, ob das was bringt.

  • Kempe schießt 71. Die Räume werden vorn größer. Fort legt den Ball hoch auf seinen Kollegen ab, der auf der rechten Seite am Strafraum lauerte. Kempe zieht sofort ab, aber Kirschbaum kann halten.

  • Spielschema 70. Die zweite Halbzeit verläuft bis jetzt nach einem wiederkehrenden Muster. Dynamo spielt und drückt, kann offensiv das Spiel bestimmen, Cottbus steht drin und traut sich ab und zu mal nach vorn, was aber eher Dresdner Fehlern zu verdanken ist.

  • Fort auf Müller 68. Jetzt geht es hoch und runter. Dynamo ist wieder vor dem Cottbuser Strafraum, wo Fort clever auf Müller passt, der aus 16 Metern abzieht, aber sein Schuss geht weit am Tor vorbei.

  • Cottbus mit Chance 67. Auf der anderen Seite landet ein langer Ball bei einem Lausitzer, der das Leder direkt nimmt, aber das Tor weit verfehlt.

  • Dynamo kontert 66. Wieder wird der schnelle Ouali angespielt, der außen aber warten muss, weil in der Mitte keiner so schnell nachgekommen ist. Beim Versuch, nach innen zu dribbeln, wird er vom Ball getrennt.

  • Dynamo offensiv 64. Ouali und Kempe sorgen jetzt für viel Betrieb über die Flügel, aber innen haben die Lausitzer Beton angerührt. Das Durchkommen ist schwer, aber Dynamo kann jetzt spielen, da die Gäste nach vorn momentan nichts bewegen.

  • Zuschauerzahl 63. 29.153 sind heute ins Stadion gekommen. Wenn da einer bei der Zahl mal nicht geschummelt hat :-)

  • Cottbus wird wach 62. Die Lausitzer sind nach dem Gegentor jetzt ein wenig munter geworden, könnenn sich aber gegen die gut aufgestellte Abwehr der Schwarz-Gelben nicht durchsetzen.

  • Gelbe Karte 57. Schulze bekommt die Verwarnung, weil er aus Wut über eine Schiedsrichterentscheidung den Ball auf den Boden wirft.

  • erstklassige Stimmung 57. Die Fans sind jetzt obenauf und zelebrieren eine unglaubliche Atmosphäre. Das ist dem 60. Geburtstag der SGD mehr als würdig. Aber noch ist das Spiel nicht vorbei, um auch drei Punkte feiern zu können.

  • toller Angriff 54. Das Tor war erste Sahne. In der 53.!!! Minute trifft der Tscheche nach Vorlage von Müller ins Tor. Trojan hatte sich den Ball erkämpft und nach innen geflankt, wo Müller herrlich ablegt und Fort sich energisch durchsetzen kann und dann aus drei Metern am Kirschbaum vorbei einschiebt.

  • Toooooooor 53. Fort trifft zur Führung.

  • Dynamo drückt 52. Die Schwarz-Gelben wollen jetzt ein schnelles Tor und intensivieren die Bemühungen, nach vorn zu spielen. Cottbus wartet ab und schlägt die Bälle nur nach vorn.

  • Flanke von Kempe 50. Der neue Mann bringt den Ball von rechts in die Mitte, wo Fort bereits hinter dem Keeper gelauert hat, aber Kirschbaum krallt sich das Leder aus der Luft.

  • Cottbus hinten drin 49. Die Schwarz-Gelben sind jetzt am Zug, um die Überzahl in Tore zu verwandeln. Die Gäste werden wohl erstmal zusehen, hinten sicher zu stehen. Deshalb hat Pacult folgerichtig die Offensive verstärkt.

  • Anpfiff zur zweiten Halbzeit 46. Die Partie läuft wieder. Dynamo spielt jetzt auf das Tor vor der Südtribüne.

  • Wechsel Gueye und Streker sind in der Kabine geblieben.

  • Doppelwechsel Fort und Kempe stehen einsatzbereit an der Seitenlinie. Pacult wird gleich zweimal wechseln.

  • Halbzeit Sippel pfeift jetzt zur Pause.

  • Eckball für Dynamo 43. Nachdem der Ball in die Mitte fliegt und niemand ran will, zieht Losilla aus dem Hinterhalt flach ab. Die Kugel rollt aber am Pfosten auf der falschen Seite vorbei.

  • Sanogo mit dem Kopf 42. Nach einem Freistoß von Stiepermann kommt der Stürmer in guter Position per Kopf an den Ball, aber er setzt ihn neben das Tor.

  • Fiel schießt 41. Jetzt drücken die Schwarz-Gelben ihren Gegner in die eigene Hälfte. Wie beim Handball wird der Ball um den Strafraum gespielt. Cottbus mauert sich ein. Nach vielen Abspielen zieht Fiel ab, aber verfehlt das Tor.

  • Bittroff prüft Kirsten 37. Auch die Gäste gehen nach vorn, verstecken sich nicht. Der Linksverteidiger der Lausitzer ist vorn zur Stelle und schießt, aber Benny hat den Ball.

  • Eckball für Dynamo 37. Die Dresdner sind offensiv da, können immer wieder über Ouali nach vorn stoßen. Der ruhende Flankenball kommt zu Gueye, der sich aber nicht durchsetzen kann. Dann pfeift der Schiedsrichter gefährliches Spiel.

  • 35. Bommer reagiert und besetzt die Innenverteidigung mit Hünemeier neu.

  • 35. Fortmitschow muss aus dem Spiel.

  • Spruchband im K-Block 35. Egal in welche Liga es auch geht, Fiel ist einer, der zu Dynamo steht. Der Routinier verlängerte seinen Vertrag bis 2015.

  • Rote Karte 33. Börner geht im Mittelkreis hart gegen Trojan vor, der dabei böse erwischt wird und erstmal zur Seitenlinie muss. Der Cottbuser bekommt aber den Platzverweis und darf zum Duschen.

  • intensives Spiel 33. Beide Mannschaften schenken sich wenig Räume. Deshalb wirken die Angriffe immer etwas hektisch. Es gibt viele Zweikämpfe und wenig spielerische Elemente.

  • Durchschlagskraft fehlt 29. Obwohl die Dresdner immer wieder nach vorn gehen und den Angriff suchen, fehlt vorn der letzte Schliff. Oft sind nur Müller und Trojan die Anspielstationen, mit denen die Gäste aber keine Probleme haben.

  • Eckball für Cottbus 29. Der Ball kommt gefährlich nach innen und kann im ersten Moment nicht geklärt werden, doch die Dynamo-Spieler gehen sofort zur Sache und sichern die Angelegenheit im zweiten Versuch.

  • Schuss von Banovic 28. Die Gäste setzen das erste echte Zeichen. Ein Schussversuch von Banovic geht knapp am Dreiangel vorbei, wird noch abgefälscht, so dass es Ecke gibt.

  • Streker auf Trojan 27. Nach einem Konter der Cottbuser, den Brégerie mit Klasse klärt, spielt der Dynamo-Vorstopper den langen Ball nach vorn direkt in den Lauf vom Tschechen, der sich aber dann nicht durchsetzen kann.

  • Sanogo am Boden 25. Nach einem langen Ball gehen Jungwirth und der Cottbuser Stürmer in den Zweikampf. Am Ende liegt der Gästespieler flach. Einen Freistoß gibt es dafür aber mit Recht nicht.

  • Freistoß für Cottbus 23. Schuppan muss zentral vorm Tor foulen, was den Gästen eine gute Gelegenheit beschert. Die spielen den Ball mit Gefühl in den Strafraum, aber Kirsten holt sich das Leder.

  • dritter Eckball 22. Der erste Versuch bringt zunächst keine Gefahr, dann startet Gueye den Versuch, in den Strafraum zu kommen, doch er stellt sich etwas unglücklich an und verliert das Leder.

  • Nachschuss von Fiel 21. Der Ball wird abgewehrt und aus dem Hintergrund müsste Fiel schießen. Er nimmt Maß und zieht ab, aber der Ball trudelt am langen Pfosten ins Aus. Es gibt aber wieder Ecke.

  • zweiter Eckball für Dynamo 20. Müller kann die Ecke rausholen. Die kommt gefährlich nach innen, wird zurück vor das Tor gespielt, wo sich die Schwarz-Gelben aber selbst behindern.

  • Fiel spielt ins Aus 19. Ein Lausitzer liegt am Boden, so dass der Routinier den Ball stoppt. Als er draußen ist, steht der Cottbuser wieder auf und die Dynamo-Fans pfeifen. Die Sonne scheint, aber einen Grund zum Sonnen gibt es hier nicht.

  • Ouali mit dem dritten Versuch 17. Wieder ist der Dribbelkönig am Ball, wieder setzt er sich durch. Diesmal schlägt er die hohe Flanke, die aber abrutscht und hinter dem Tor landet.

  • Kirschbaum auf Fiel 16. Der Keeper der Gäste macht den Abschlag, der Routinier setzt zum Tiefflug an und köpft den Ball am Mittelkreis artistisch im Fallen zur Seitenlinie ins Aus.

  • Ouali mit dem Schuss 15. Der Franzose wird von Schuppan angespielt, kann sich wieder durchsetzen, schlägt im Strafraum eine Finte und zieht ab. Der Schuss ist allerdings zu schwach und kein Problem für Kirschbaum.

  • temporeiches Spiel 13. Beide Mannschaften lassen den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Ein Abtasten gibt es jedenfalls nicht. Schnell und konsequent wird jeweils nach vorn gespielt.

  • Cottbus mit Offensive 11. Die Gäste verstecken sich nicht und zeigen sich im Dynamo-Strafraum. Immer wieder kommt der Ball vor das Tor, doch immer wieder sind schwarz-gelbe Kämpferherzen dazwischen, um dem Gegner hier keinen Platz anzubieten.

  • Wechselgesang 8. Die Tribünen werfen sich lautstark ein lautes "Dynamo" entgegen. Die Cottbuser Fans, etwa 2.000, wollen das kontern, aber man hört sie nicht.

  • Ouali im Strafraum 7. Das war die erste gute Szene für Dynamo. Der Franzose ist schneller als sein Gegenspieler, kann dann frei nach innen legen, aber der Pass ist zu ungenau. Cottbus klärt, den Abpraller bekommt Müller zufällig an den Kopf, der Ball geht von da ins Aus.

  • schneller Vorstoß der Gäste 6. Die Lausitzer spielen über rechts sofort nach vorn, aber nach dem Querpass in die Mitte sind Brégerie und Losilla gemeinschaftlich da, um zu klären.

  • erster Eckball 6. Fiel bringt den Ball hinein, aber er ist zu lang, so dass Gueye nicht entscheidend rankommt, um ihn zu kontrollieren. Cottbus kontert.

  • Stimmung sommerlich gut 5. Das Wetter ist bestens und die Fans sind gut gelaunt ins Spiel gegangen. Euphorisiert von der wirklich sensationellen Choreo peitschen sie jetzt das Team nach vorn.

  • Fiel mit erster Flanke 3. Dynamo trägt den Ball nach vorn. Der Routinier schickt den Ball auf die andere Seite, wo Ouali im Strafraum darauf zurennt, aber statt gleich querzulegen, will er ihn erst mit der Brust annehmen. Das ging leider schief.

  • taktische Formation 2. Gueye spielt im rechten Mittelfeld, Jungwirth hinten rechts, Losilla in der Innenverteidigung neben Brégerie. Müller ist vorn die einzige Spitze.

  • Anpfiff 1. Dynamo hat Anstoß und spielt zuerst auf das Tor vor dem K-Block.

  • Die Fahne fällt und es erscheinen dahinter Portrais von Ulf Kirsten und vielen anderen berühmten Persönlichkeiten. Wir erkennen Hulk Hogan, Elvis Presley, Axel Schulz und vielen anderen.

  • Die Mannschaften laufen ein, während vor dem K-Block vom Dach eine weinrote Fahne fällt, auf der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden und 1953 steht.

  • Nun gibt "Lehmi" das Zeichen, schwenkt am Mittelkreis eine Fahne und das ganze Stadion wird in schwarz-gelb gehüllt.

  • Eine runde Fläche in der Mitte bringt einen goldenen Ehrenkranz hervor, in dessen Mitte eine 60 steht. Derweil wechseln vorn am Zaun die Sprüche.

  • Der K-Block wird in schwarz-gelbe Flächen verwandelt, mit Fahnen und Papierzetteln. Dazu gibt es Portraits von Einstein und Maradonna zu sehen.

  • Die Choreo beginnt jetzt....wir genießen mit.

  • Die Spannung steigt. Stadionsprecher Peter Hauskeller verkündet die Dynamo-Aufstellung. Danach läuft der Zwölfte Mann.

  • Gefeiert werden kann aber erst nach Abpfiff, wenn heute ein Heimsieg gelingt. Erst dann wird der heutige Tag rund. Im letzten Jahr gewann Dynamo das Heimspiel gegen Cottbus mit 2:1 durch zwei Treffer von Mickael Poté.

  • In zehn Minuten rollt der Ball und gleich steigt im Stadion die große Jubiläumschoreo.

  • Vor dem K-Block wird das erste Spruchband enthüllt: "Der K-Block - Herz der SGD, wo lautstark unsere Lieder klingen."

  • Die Stimmung ist schon vor dem Anpfiff sensationell gut. Die Choreo wird schon vier Minuten vor dem Einlaufen der Mannschaften starten, mit Musik. Gerade eben hat Capo "Lehmi" den Ablauf erklärt und nun sind wir mit gespannt.

  • Neben Dynamo spielen heute auch mit Sandhausen und Aue zwei Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, jeweils auswärts bei der Hertha und in Braunschweig. Gibt es heute drei Heimsiege, wäre das ein durchaus akzeptabler Fußballsonntag aus schwarz-gelber Sicht.

  • Die Dynamo-Spieler üben auf engem Raum nochmal das Zuspiel und Pressing, während sich die Ersatzspieler weit daneben sich die Bälle zuschieben und Kirsten mit Torwarttrainer Köhler Abstöße übt.

  • Elemente der Choreo sind neben den ausgelegten Schwenkfahnen auch das Jubiläumslogo, Konfetti-Shooter, eine Blockfahne im K3.

  • Auch im VIP-Bereich sind Schwenkfahnen ausgelegt, in schwarz und gelb. Im Zentralorgan der Ultras gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack zur Choreo zu lesen.

  • Schiedsrichter der heutigen Partie ist Peter Sippel, der an den Linien von Guido Kleve und Markus Schüller unterstützt wird.

  • Über den einzelnen Block-Zugängen sind verschiedene Planen abgedeckt. Dazu liegen auf jeden Sitzen gelbe Fahnen aus. Das ganze Stadion ist in die Choreo mit eingebunden. Wir sind gespannt und freuen uns darauf.

  • Die Ultras haben heute eine ganz besondere Choreo. Über dem K-Block hängt das große Spruchband mit der Aufschrift "Sportgemeinschaft Dynamo Dresden.

  • Beide Mannschaften spielen sich auf dem optisch gut aussehenden Rasen warm. Die Gästespieler wurde dabei gerade mit einem gellenden Pfeifkonzert der Dynamo-Fans empfangen.

  • Die Aufstellung der Gäste aus Cottbus findet ihr jetzt auf dem zweiten Reiter unter Aufstellung. Kapitän der Lausitzer ist Möhrle, bei Dynamo trägt Brégerie die Binde.

  • Auf der Ersatzbank sitzen Scholz, Fort, Kempe, Subasic, Solga, Khlebosolov und Kitambala.

  • Auch Cheikh Gueye ist wieder mit dabei. Ob er aber als Rechtsverteidiger aufläuft, im Mittelfeld zum Einsatz kommt oder uns Pacult mit einer völlig neuen Formation überrascht, werden wir in einer guten Stunde erleben.

  • Pacult nimmt zwei Änderungen zur Vorwoche vor. Müller darf von Anfang an ran, dafür muss Fort auf die Bank.

  • Dynamo spielt mit folgender Elf: Kirsten - Schuppan, Jungwirth, Brégerie, Losilla - Gueye, Streker, Trojan, Fiel, Ouali - Müller

  • Die Gäste aus der Lausitz haben eine gute Hinrunde gespielt, lassen in der Rückrundenspielen aber viele Federn. Insgesamt feierte Energie in den letzten 14 Partien nur zwei Siege (hintereinander am 24./25. Spieltag).

  • Das Ostduell wird für eines der beiden Teams zur Frischzellenkur. Dynamo gewann nur eines der letzten fünf Spiele (3:2 gegen St. Pauli am 28. Spieltag). Cottbus ist seit vier Spielen sieglos, holte nur zwei Remis und zwei Niederlagen.

  • Die Sonne lacht, die Temperaturen sind angenehm und die Fans strömen in Massen zum Stadion. Die Ultras bereiten die letzten Maßnahmen für die große Geburtstagschoreo vor. Es ist alles angerichtet für einen tollen Fußballnachmittag.

  • Der 30. Spieltag in der 2. Bundesliga bringt das spannungsgeladene Ostduell zwischen der SG Dynamo Dresden und Energie Cottbus. 13.30 Uhr erfolgt der Anpfiff zur Partie. Wir sind für euch live dabei.