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31. Spieltag FSV Frankfurt - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Es ist das viertletzte reguläre Spiel in dieser Zweitliga-Saison und auch erst das vierte Duell zwischen dem FSV Frankfurt und der SG Dynamo Dresden in der Vereinshistorie der Schwarz-Gelben. Bisher haben sie in drei Partien gegen die Bornheimer noch nie verloren. In der Vorsaison gab es zweimal ein Unentschieden, das Hinspiel im November 2012 gewann Dynamo nach großem Kampf mit 2:1 mit zwei Toren von Sebastian Schuppan.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen FSV Frankfurt
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 3 1 2 0 5:4 5
Heimbilanz 2 1 1 0 4:3 4
Auswärtsbilanz 1 0 1 0 1:1 1
Pflichtspiele 3 1 2 0 5:4 5
Die Zuschauer

Die drei Begegnungen zwischen Dynamo und dem FSV Frankfurt sahen bisher 47.900 Zuschauer. Mehr als 80 Prozent davon kamen zu den beiden Heimspielen der Schwarz-Gelben gegen die Hessen. Das bisher einzige Spiel am Bornheimer Hang am letzten Spieltag der vergangenen Saison erlebten 8.100 Besucher live im Stadion.

Ewige Tabelle 2. Bundesliga

Alle Zweitliga-Spiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
29 FSV Frankfurt 13 468 143 105 220 625:858 -233 534
71 SG Dynamo Dresden 4 132 45 31 56 166:191  -25 166
Heimspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
29 FSV Frankfurt 13 234 105 60 69 373:317  56 375
70 SG Dynamo Dresden 4 66 34 13 19 102:80  22 115
Auswärtsspiele
Platz Verein Saisons Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Punkte
36 FSV Frankfurt 13 234 38 45 151 252:541 -289 159
73 SG Dynamo Dresden 4 66 11 18 37 64:111  -47 51
Spieler und Trainer in beiden Vereinen (inkl. Testspiele)

Ignjac Kresic
gehörte von 1999 bis 2006 als Torwart zu den Leistungsträgern der SG Dynamo Dresden. Mit den Schwarz-Gelben feierte er zwei Aufstiege und absolvierte insgesamt 108 Spiele. Der Kroate war vor seiner Dresdner Zeit im Rhein-Main-Gebiet aktiv, u.a. bei Croatia Frankfurt, Viktoria Aschaffenburg und SV Darmstadt. Von 1995 bis 1994 stand der heute 46-Jährige in 34 Spielen im Kasten des FSV Frankfurt. Nach seiner Zeit an der Elbe wechselte er nach Offenbach und später zu Bayern Alzenau. Bei Rot-Weiss Frankfurt startete er seine Trainerkarriere und kehrte 2011 nach Dresden zurück, coachte bei Borea Dresden und auch noch einmal bei Dynamo Dresden IV.

Sieben weitere Spieler streiften während ihrer Karriere beide Vereinstrikots über: Vladen Milovanovic, Sascha Lense, Dennis Cagara, Samuel Koejoe, Christian Mikolajczak, Rodrigues da Silva Cidimar und Petar Sliskovic.

Trainer/Manager:

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg FSV Frankfurt 1975/76 Frankfurt — Mainz 7:1
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage FSV Frankfurt 1975/76 Frankfurt— VfB Stuttgart 1:7
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg FSV Frankfurt 2010/11 Rostock — Frankfurt 0:5
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage FSV Frankfurt 1994/95 Hannover — Frankfurt 7:0
Dynamo 2004/05  Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Aachen — SGD 5:1
Sonstige Fakten
  • Dynamo ist seit 14 Pflichtspielen auf fremden Plätzen ohne Sieg. Der Negativrekord sind 16 Spiele, aufgestellt in der Saison 92/93. Zuletzt gab es in der letzten Bundesliga-Spielzeit 1994/95 14 Auswärtsspiele ohne Sieg.

  • Dynamo hat die letzten drei Punktspiele nicht verloren.

  • Die jeweils vier letzten Punktspiele einer Saison bestritt die SGD in den bisherigen Zweitligajahren insgesamt sehr positiv. Es gab nur eine Niederlage in zwölf Partien.

    2004/05 - drei Siege, eine Niederlage
    2005/06 - drei Siege, ein Unentschieden
    2011/12 - zwei Siege, zwei Unentschieden

Rückblick zum Cottbus-Spiel
  • Das Heimspiel gegen Cottbus war das vierte ausverkaufte Punktspiel in Folge für Dynamo. Damit wurde der Vereinsrekord von 2011 eingestellt.
  • Tobias Müller bestritt gegen Cottbus sein zehntes Pflichtspiel für die Schwarz-Gelben, konnte aber bereits seinen fünften Scorerpunkt erzielen. Der Youngster schoss bisher zwei Tore und gab drei Vorlagen.

  • Inklusive dem Pokalspiel in Hannover (5:6 n.E.) war der Elfer gegen Cottbus schon der fünfte von neun Strafstößen, die nicht verwandelt werden konnten. Nur in der Saison 1975/76 gab es zuletzt mehr verschossene Gelegenheiten vom Punkt. Damals war man bei 17 Versuchen sechsmal erfolglos. In den letzten vier Spielzeiten vergab Dynamo nur eine Möglichkeit bei insgesamt 19 zugesprochenen Elfmetern.

  • Der Fehlschuss von Schuppan war bereits der dritte Elfer in Folge, der nicht genutzt werden konnte. Vorher vergaben Trojan in Regensburg und Schuppan im Hinspiel zuhause gegen Frankfurt.

  • Muhamed Subasic bestritt gegen Cottbus sein 25. Pflichtspiel für Dynamo.

Dynamo und der Auswärtsdreier

Die SG Dynamo Dresden geht am 31. Spieltag der 2. Bundesliga unfreiwillig auf Rekordjagd. Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison treffen die Schwarz-Gelben am Samstag auf den FSV Frankfurt. Die Hessen belegen derzeit den fünften Tabellenplatz und dürfen sich bei nur fünf Punkten Rückstand auf den dritten Rang durchaus noch Hoffnungen auf die Relegation für den Aufstieg in die Bundesliga machen. Ganz anders gehen die Dresdner mit der Aussicht um, am Ende der regulären Saison den momentan drohenden Relegationsplatz am anderen Tabellenende einnehmen zu müssen. „Wir sitzen trotz guter Leistungen in den letzten Wochen immer noch auf diesem Platz, weil auch unsere Konkurrenten gepunktet haben“, sagte Dynamo-Trainer Peter Pacult vor dem Spiel gegen Frankfurt. Er relativierte seine Aussage jedoch damit, dass auch seine Mannschaft zuletzt Zähler gesammelt hat und so den Anschluss an die direkten Nichtabstiegsplätze halten konnte. „Wir sind noch im Orchester dabei, so dass die Konkurrenz nicht sorglos damit umgehen kann“, beschreibt der Coach die aktuelle Tabellensituation.

Seit 14 Spielen haben die Schwarz-Gelben auswärts keinen Sieg mehr eingefahren. Auf die Frage, wann Dynamo zuletzt auf fremdem Platz einen Dreier feiern durfte, konnte der Österreicher nicht antworten. „Unter mir noch nicht“, meinte er nur und will sich davon nicht beeindrucken lassen. Ob das ausgerechnet gegen Frankfurt gelingen wird, konnte er nicht versprechen: „Sie haben eine eingespielte Mannschaft und gute Ergebnisse vorzuweisen, aber unsere Devise lautet wie immer: Wir fahren hin, um ordentlich zu spielen und Leistung zu bringen. Was am Ende dabei herausspringt, werden wir sehen.“

Der letzte Auswärtssieg, den Peter Pacult mit Dynamo erlebte, war das 3:1 am letzten Spieltag der Saison 2005/06 bei Hansa Rostock. Zu feiern gab es anschließend aber nichts, denn der Abstieg konnte trotzdem nicht verhindert werden. Das lag auch daran, dass dem VfL Bochum, der als Aufsteiger seinerzeit bereits feststand, beim direkten Kontrahenten der Dresdner in Unterhaching kein Sieg gelang (0:0). Das gleiche Schicksal könnte auch in dieser Saison drohen, denn die Hertha und Braunschweig, die wohl gemeinsam in die Bundesliga durchstarten, müssen noch gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel ran. Pacult will sich damit aber nicht auseinandersetzen: „Sowas müssen wir zur Seite schieben, weil es nicht an uns liegt. Deshalb sollte es völlig egal sein, wie andere spielen“, sagte er und verwies auf die konstanten Auftritte seiner Schützlinge: „Im März haben wir dreimal nacheinander verloren, aber sind danach wieder zurückgekommen. Das zeigt, dass die Mannschaft ihre Stabilität gefunden hat. Wir brauchen uns vor keinem Gegner zu verstecken, auch wenn wir unsere Leistung abrufen müssen, um etwas mitzunehmen.“

Leicht wird das am Bornheimer Hang allerdings nicht, denn die Hessen sind nicht nur seit fünf Heimspielen ungeschlagen, sondern das drittbeste Team der Rückrunde. Sie haben in der zweiten Saisonhälfte mit 24 Toren auch die meisten Treffer aller Teams erzielt. Im Vorjahr trennten sich beide Vereine am letzten Spieltag mit 1:1, das Hinspiel im vergangenen November gewann Dynamo zuhause durch zwei Tore von Sebastian Schuppan knapp mit 2:1. Die Frankfurter, die seit 2008 ununterbrochen in der 2. Bundesliga antreten, meist um den Klassenerhalt kämpfen mussten aber am Saisonende immer einen zweitstelligen Rang belegen konnten, stehen diesmal nach 30. Spieltagen so gut wie nie in der Tabelle da.

Bei der Herausforderung, die positive Statistik gegen den FSV Frankfurt zugunsten der Schwarz-Gelben aufrecht zu erhalten, kann Peter Pacult auf sein bewährtes Personal zurückgreifen. Fehlen werden weiterhin die Langzeitverletzten Vujadin Savic, Robert Koch und Mickael Poté. Vermutlich wird auch Lynel Kitambala nicht mit nach Frankfurt reisen. „Das Grundsystem der Mannschaft steht, und es macht jetzt auch keinen Sinn mehr, noch großartig zu experimentieren“, sagte der Coach zu möglichen Veränderungen, ohne sich jedoch auf eine Stammelf festlegen zu wollen. „Die eine oder andere Veränderung kann es immer mal geben. Bis zum Spiel habe ich noch Gelegenheit, darüber nachzudenken.“

Die Zeit für einen Auswärtssieg ist überfällig und könnte im aktuellen Kampf um den Klassenerhalt die letzten Reserven im Schlussspurt aktivieren. Eine Sieglos-Serie von 14 Spielen in der Fremde gab es zuletzt in der Saison 1994/95, als Dynamo noch in der Bundesliga spielte und am Ende absteigen musste. Die längste Serie ohne vollen Auswärtserfolg wurde jedoch zwei Jahre zuvor aufgestellt. Damals gab es für die Anhänger der Schwarz-Gelben in 16 Bundesliga-Gastauftritten nacheinander nichts zu bejubeln, den Klassenerhalt schafften die Schwarz-Gelben dennoch. Bei zwei ausstehenden Auswärtsspielen in Frankfurt und in Aalen droht in dieser Saison die Einstellung dieses Negativrekordes. Ein Erfolgserlebnis am Bornheimer Hang könnte deshalb gleich doppelt Abhilfe schaffen.

Der Anpfiff am Samstag erfolgt um 13.00 Uhr. Die Stadiontore öffnen um 11.00 Uhr. Die Gastgeber erwarten insgesamt 6.000 Zuschauer. Für den Gästeblock wurden bisher 1.300 Karten verkauft.

Hinweis für Gästefans mit Sitzplatzticket: Dynamo-Fans, die eine Eintrittskarte für Block H besitzen, werden gebeten, bitte den normalen Gästeeingang zu nutzen, auch wenn der Stehplatzbereich für Gäste (Block F) eine andere Tribüne umfasst.

Faninfo zum Spiel

Fussball kann so bitter sein

Wessen Herz schwarz-gelb schlägt, konnte nach Abpfiff der Partie zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FSV Frankfurt wohl nur schwer verstehen, warum an der Anzeigetafel ein 3:1-Sieg für die Hausherren zu lesen war. Zu groß war nach 90 Minuten die Enttäuschung bei den Fans über die verpasste Gelegenheit, mit einem Sieg den Anschluss an die direkten Nichtabstiegsplätze gering zu halten. Mit hängenden Köpfen schlichen die Dresdner Spieler vom Rasen, aber sie wussten genau, weshalb gegen die Bornheimer das dringend benötigte Erfolgserlebnis misslang.

Dabei hatten sich die Schwarz-Gelben zur Halbzeit durchaus Respekt bei den Gastgebern verschafft und mit einer kämpferisch und spielerisch couragierten Leistung dem Tabellenfünften mehr als nur Paroli geboten. Den einzigen Vorwurf, den man den Schützlingen von Peter Pacult schon zu diesem Zeitpunkt machen konnte, war die mangelhafte Chancenverwertung, zu der sich zu allem Unglück auch das Pech gesellte. Idir Ouali hatte zunächst die größte Möglichkeit zur Dynamo-Führung, die er jedoch freistehend kläglich vergab, als er einen Querpass nicht im leeren Tor unterbringen konnte und den Ball stattdessen in den Frankfurter Himmel schoss. Zweimal ließ auch Tobias Müller aussichtsreiche Gelegenheiten aus, während beim Pfostenschuss von Cristian Fiel der Fußballgott wohl noch beim Mittagsschlaf von besseren schwarz-gelben Zeiten träumte. Weil auch das Team von FSV-Coach Benno Möhlmann unter den Augen von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, der mit Steffi Jones unter den Zuschauern weilte, in den ersten 45 Minuten in keinster Weise die gute Saisonplatzierung rechtfertigen konnte, ging es torlos in die Kabine.

Im zweiten Durchgang waren nur wenige Minuten gespielt, als Tobias Kempe eine Kopfballablage von Filip Trojan erhielt und eigentlich alles richtig machte. Mit der Brust nahm er den Ball an, legte sich die Kugel auf den linken Fuß und zog ab. FSV-Keeper Klandt schien schon geschlagen, doch einem Dresdner Torerfolg stand wieder der Pfosten im Wege. Diese Chance schien ein Weckruf für die Gastgeber gewesen zu sein, die plötzlich immer besser aufspielten. Dynamo geriet in der eigenen Hälfte immer öfter in Bedrängnis und hatte schließlich das Nachsehen, als Yannick Stark einen abgewehrten Ball im Strafraum mit links in die Maschen legte. Die Führung für die Frankfurter stellte den bis dahin deutlich von Dynamo bestimmten Spielverlauf völlig auf den Kopf, aber auch in ein anderes Licht. Waren die Dresdner bis dahin dran am möglichen Auswärtssieg, gerieten sie danach schnell auf die Verliererstraße, denn nur zwölf Minuten nach dem ersten Treffer erhöhte John Verhoek, der sich im gegnerischen Strafraum durchsetzte und den Ball an Kirsten vorbei zum 2:0 über die Linie schob.

Peter Pacult reagierte, brachte Dmitri Khlebosolov ins Spiel. Der junge Stürmer kam zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz im schwarz-gelben Trikot. Mit etwas Glück hätte der Dynamo-Trainer mit diesem Wechsel erneut ein goldenes Händchen bewiesen, doch als der neue Mann nach einem Pass in die Spitze frei vor Klandt auftauchte, ging die Fahne fälschlicherweise wegen Abseits nach oben und der erfolgreiche Torschuss des Weißrussen blieb ergebnislos. Die Zeit lief nun gegen die Schwarz-Gelben, für die es auch kaum noch ein Durchkommen gab. Die Gastgeber, die vor der Pause noch behäbig und offensiv ungefährlich auftraten, ließen hinten immer weniger zu und suchten selbst den Weg nach vorn. Als Roshi sechs Minuten vor dem Abpfiff aus wenigen Metern das dritte Tor für den FSV Frankfurt markierte, waren die Messen gelesen. Daran änderte auch der sofortige Anschlusstreffer von Pavel Fort nichts mehr, der für Idir Ouali eingewechselt wurde und ein Zuspiel von Filip Trojan alleinstehend vorm Tor verwandeln konnte.

Am Ende stand für Dynamo eine bittere Niederlage zu Buche, der die Dresdner auf dem Relegationsplatz verweilen lässt. Drei Punkte beträgt der Rückstand jetzt auf den ersten direkten Nichtabstiegsplatz, den ausgerechnet der sächsische Rivale aus dem Erzgebirge belegt. Bei noch drei ausstehenden Spielen haben die Schwarz-Gelben aber immer noch alle Chancen, mit ihren zuletzt gezeigten Leistungen zwei zusätzliche Spiele zu vermeiden. Der Blick geht deshalb nach vorn, denn am Freitagabend ist der SC Paderborn zu Gast. Fehlen wird in dieser Partie Cristian Fiel, der heute seine fünfte Gelbe Karte der Saison erhielt.

Das Fanprojekt Dresden wertet jedes Auswärtsspiel der SG Dynamo Dresden mit Hilfe eines Fragebogen aus, der von allen Dynamo-Fans ausgefüllt werden kann. Die Ergebnisse gehen den jeweiligen Kooperationspartnern vor Ort schriftlich zu. Hier gehts zum Fragebogen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • bittere Niederlage Auch wenn ein 1:3 auswärts als deutliche Angelegenheit gilt, präsentierte sich Dynamo in Frankfurt vor allem im ersten Durchgang stark, verpasste allerdings trotz Chancen das Toreschießen. Die Hausherren holten das in der zweiten Hälfte nach und erteilten den Schwarz-Gelben damit eine bittere Niederlage.

  • Abpfiff 90.(+2) Frankfurt gewinnt mit 3:1. Zu hoch.

  • Gelbe Karte 90.(+1) An der Mittellinie kommt es nochmal zum Zweikampf, aus dem Solga mit der Karte und Losilla mit einem Schlag ans Bein hervorgeht. Vorher war schon gepfiffen, deswegen gibt es Freistoß für Frankfurt.

  • Trojan im Strafraum 90. Der Tscheche kommt nochmal an den Ball, könnte in die Mitte auf Fort abspielen, doch ein Frankfurter kann ihn abdrängen. Es gibt Abstoß.

  • Dynamo stürmt 89. Kirsten schlägt den langen Ball nach vorn, aber Fort kommt nicht mehr dran. Der Rückpass in die Mitte auf Klandt wird fast nochmal gefährlich, weil der Keeper mit dem Ball in der Hand fast aus dem Strafraum rutscht.

  • Freistoß für Frankfurt 88. Auf der anderen Seite bekommen die Gastgeber nochmal eine Standardsituation zugesprochen, die sie aber nicht zu nutzen wissen.

  • Ehrentreffer? 87. Geht da noch was?

  • Anschlusstreffer 87. Fort trifft nach Eingabe von Trojan, der nach einem Pass plötzlich frei auf das Tor zuläuft.

  • Ergebnis zu hoch 86. Die Frankfurter machen das, was Dynamo in der ersten Halbzeit vermissen ließ. Sie schießen Tore und treffen jeden Schuss.

  • 3:0 für Frankfurt 84. Die Hausherren erhöhen. Roshi trifft aus Nahdistanz an Kirsten vorbei.

  • 83. Lamidi kommt rein.

  • 83. Verhoek bleibt gleich draußen.

  • Frankfurter am Boden 83. Verhoek liegt in der gegnerischen Hälfte an der Eckfahne am Boden, so dass der Schiedsrichter unterbricht. Der Stürmer geht vom Platz und wird behandelt, die Partie läuft weiter.

  • Zuschauerzahl 81. Ganze 6075 Fußballfans sind heute im Stadion, davon wohl ca. 1.500 Dynamos.

  • doppelte Ecke 80. Erst bringt Solga den Ball hinein, wo hinten Fiel erneut flanken will. Die zweite Ecke bringt aber nichts ein, auch wenn Dynamo drückt und jetzt alles nach vorn wirft.

  • Ball im Tor 79. Vor dem Wechsel erhielt Khlebosolov einen Pass, den er mit einem Schuss vollendet, stand dabei aber im Abseits.

  • 78. Pavel Fort kommt ins Spiel.

  • 78. Idir Ouali geht raus.

  • Flanke auf Müller 78. Khlebosolov kommt nach einem Einsatz von Trojan an den Ball. Er dreht sich und schlägt das Leder auf den Elfmeterpunkt, wo Müller mit dem Kopf aber keinen Druck entwickelt.

  • Dynamo-Fans machen Stimmung 77. Die Fans im Gästeblock sind trotz Rückstand da und feuern das Team weiter an. Immer wieder singen sie, aber der Funke springt nicht auf den Rasen über.

  • Dynamo im Angriff 75. Solga spielt den Ball nach außen, wo ihn Ouali nach innen legt. Müller kann frei auf das Tor zulaufen und schießen, doch er legt sich den Ball nochmal vor, zu weit. Frankfurt kann ihn klären.

  • 74. Roshi kommt rein.

  • 74. Leckie geht raus.

  • 70. Dmitri Khlebosolov kommt jetzt.

  • 70. Tobias Kempe geht raus.

  • Nichts mehr zu verlieren 70. Dynamo kann jetzt alles auf eine Karte setzen, denn nun muss man einfach nach vorn spielen und Tore schießen.

  • Khlebosolov steht bereit 69. Jetzt kommt der Stürmer zu seinem ersten Dynamo-Einsatz.

  • 2:0 für Frankfurt 67. Verhoek bekommt im Strafraum den Ball und kann sich durchsetzen, lässt bei seinem Schuss Kirsten keine Chance.

  • Ouali auf Schuppan 67. Der Franzose dribbelt sich auf der Seite nach vorn, legt den Ball durch zwei Frankfurter durch, aber Schuppan kommt nicht mehr ran, weil der Pass zu ungenau war.

  • 64. David Solga kommt ins Spiel.

  • 64. Denis Streker geht raus.

  • Losilla klärt 63. Die Gastgeber sind jetzt auf dem Vormarsch und vor dem gegnerischen Tor. Kirsten kann einen Schuss abwehren, doch der Abpraller landet wieder bei einem Bornheimer, der schießt. Im letzten Moment ist Losilla mit dem Fuß dazwischen.

  • Schuss von Bambara 61. Nach einem Einfwurf spielen die Frankfurter den Ball vorm Dresdner Strafraum quer. Bambara nimmt Maß, schießt aber über das Tor.

  • Kopf nach oben 59. Die Schwarz-Gelben heben ihre Häupter und sind sofort wieder im Spiel, treiben den Ball nach vorn. Trojan kann sich das Leder erkämpfen und zieht ab, doch der Schuss wird geblockt.

  • 1:0 für Frankfurt 56. Stark trifft nach einem Konter, kann im zweiten Versuch einen abgeprallten Ball ins Tor schieben.

  • Freistoß für Dynamo 55. Fiel bringt den Ball nach innen, aber Frankfurt klärt. Im zweiten Versuch kann Brégerie den Ball nochmal in den Strafraum befördern, aber Klandt kommt raus.

  • Leckie vor Kirsten 54. Der Frankfurter kann im Gegenzug fast frei auf Kirsten zulaufen, dreht sich nochmal um seinen Gegenspieler, verzieht dann aber weit am Tor vorbei. Das war gut, sonst hätte es fast geklingelt.

  • Pfosten 52. Kempe bekommt den verlängerten Ball von Trojan, nimmt ihn schön an, legt ihn sich vor und schießt. Er macht alles richtig, alles perfekt, doch er wird nicht belohnt. Wieder steht das Gebälk im Weg. Sch...ade.

  • bissiger Beginn 51. Beide Mannschaften haben sich in der Kabine wohl frisch gemacht und starten sehr intensiv und aggressiv in die zweite Hälfte. Frankfurt will hier jetzt was zeigen und Dynamo braucht ein Tor.

  • erster Eckball für Frankfurt 49. Brégerie kann im Zweikampf klären, die Frankfurter bekommen die Chance. Es wird gefährlich. Verhoek kann schießen und Trojan rettet auf der Linie seine Mannschaft vor dem Gegentor.

  • keine Wechsel 47. Beide Mannschaften spielen unverändert weiter.

  • Anpfiff 46. Die zweite Halbzeit startet. Dynamo hat Anstoß und spielt jetzt auf das Tor vor der eigenen Fankurve.

  • Zwischenfazit Ohne Frage, ein Tor hätte hier mindestens schon für Dynamo fallen müssen. Ouali freistehend vor dem Tor, zweimal Müller und der Pfostenschuss von Fiel lassen uns ein wenig den Kopf schütteln. Hoffentlich rächt sich die Chancenverwertung in der zweiten Hälfte nicht, denn die Frankfurter spielten bisher nicht wie ein Tabellenfünfter.

  • Halbzeit 45. Auf die Sekunde pfeift Schiedsrichter Stegemann zur Pause.

  • Trojan schießt 43. Klandt muss einiges risikieren, als er den Schuss des Tschechen abwehrt. Doch die Gastgeber kommen nicht vor, weil sich Kempe den Ball holt, auf Jungwirth spielt, der flankt. Frankfurt klärt und schenkt den Dresdnern wieder eine Ecke.

  • Ouali foult 42. Der Franzose wird auf links in Szene gesetzt. Am Gegenspieler kommt er zunächst vorbei, wird dann aber abgeblockt. Wenigstens gibt es eine Ecke, aber denkste. Ouali schiebt und der Schiri pfeift für Frankfurt.

  • schneller Angriff der Dresdner 40. Nach einem Querschläger der Hausherren vor dem gegnerischen Strafraum gehts zügig über Fiel und Trojan nach vorn. Der Tscheche spielt steil auf Ouali, der aber nicht mehr vor Klandt ran kommt.

  • Gelbe Karte 37. Diesmal muss Streker einen Angriff der Gastgeber auf der Außenbahn stoppen, schafft das nur mit einem Foul und bekommt dafür die Verwarnung. Fiel erhielt übrigens seine fünfte Gelbe, fehlt im Heimspiel gegen Paderborn.

  • Dynamo ist im Spiel 36. Eine Führung der Schwarz-Gelben wäre allein schon von den Spielanteilen verdient. Da reden wir noch gar nicht von den guten Chancen, die sich bisher nicht nur ergaben, sondern die erkämpft und erspielt wurden.

  • Gelbe Karte 34. Fiel muss danach im Mittelfeld vollen Einsatz zeigen, trifft dabei einen Frankfurter und bekommt Gelb. Fluchend hebt er dabei die Arme, weil er sich noch über den Pfostentreffer kurz zuvor ärgert.

  • Pfosten 34. Nach der Ecke können die Gastgeber nicht klären und Fiel kommt an den Ball. Im Strafraum spitzelt er das Leder fast ins Tor, aber der Pfosten steht dem Erfolg im Weg.

  • Schuss von Streker 33. Nachdem sich Kempe toll den Ball erkämpft hat, nimmt Streker im Strafraum das Tor ins Visier und zieht ab. Klandt muss zur Ecke klären.

  • Fehler von Jungwirth 32. Der kleine Abwehrspieler will mit der Hacke im Mittelfeld glänzen, weil sich keine Anspielstation findet, doch das führt zu einem Frankfurter Konter, den Jungwirth aber selbst durch seinen Einsatz zum Glück unterbindet.

  • Müller vor dem Tor 30. Kempe bringt den Ball mit einem Heber auf Streker, der im Strafraum steht. Der verlängert mit dem Kopf in die Mitte, wo Müller reinrutscht. Sein Versuch mit der Fußspitze, das Tor zu treffen, geht aber knapp am Pfosten vorbei.

  • Freistoß von Teixeira 28. Der lange Ball fliegt direkt in die Arme von Kirsten, der sofort das Spiel eröffnet und einen weiten Abschlag auf Trojan versucht, aber im letzten Moment ist ein Frankfurter dazwischen.

  • Foul von Streker 27. Die Frankfurter wollen einen schnellen Doppelpass spielen, doch der Abräumer im Mittelfeld geht dazwischen und stoppt dieses Unterfangen.

  • 24. Bambare kommt für ihn ins Spiel.

  • 24. Björn Schlicke muss raus, ging schon angeschlagen in die Partie.

  • vierter Eckball 22. Dynamo trägt einen schönen Angriff über Fiel und Kempe nach vorn. Doch bevor der Ball in den Strafraum fliegt, wird er geklärt. Die Ecke holt sich allerdings wieder Klandt, der den Ball fangen kann.

  • Dynamo kämpft verbissen 21. Sowohl vorn als auch hinten gehen die Spieler in jeden Zweikampf und setzen den Bällen nach. Die ersten 20 Minuten beweisen, dass die Schwarz-Gelben wissen, worum es hier heute für Dynamo geht.

  • Ouali vergibt Chance 19. Das darf doch nicht wahr sein. Müller setzt sich zum zweiten Mal nacheinander schön durch, spielt im Strafraum quer auf den Franzosen, der das ganze Tor vor sich hat. Es ist kaum zu glauben, dass er den Ball weit über das Tor schießt.

  • dritte Ecke für Dynamo 18. Nach einer Flanke von Streker klären die Hausherren ins Aus, doch auch dieser Versuch bringt keine Gefahr. Klandt ist draußen und holt sich den Ball.

  • erste gute Chance 15. Trojan tankt sich über links schön durch und spielt auf Müller ab, der zentral im Strafraum lauert, den Ball aber nur mit der Fußspitze erreicht, so dass Klandt sicher halten kann.

  • zweite Dynamo-Ecke 14. Über einen langen Ball auf Kempe entsteht eine neue Standardsituation, die kurz ausgeführt wird. Kempe will seinen Gegner ausspielen, kommt aber nicht durch und gibt zurück auf Fiel, der die Flanke aber dann zu weit schlägt.

  • erste Dynamo-Ecke 11. Fiel bringt den Ball nach innen, doch die Gastgeber können klären und starten den Konter. Losilla kann nicht folgen, doch Jungwirth steht zur Absicherung wie eine Eiche und spitzelt dem Frankfurter den Ball vom Fuß.

  • entspannte Anfangsphase 9. Das Spiel startet relativ ruhig und ohne große Aufregung. Dynamo ist hellwach, weiß genau, um was es heute geht. Die Mannschaft hat sich gestern zur Motivation gemeinsam die zweite Halbzeit des Bochum-Spieles angeschaut.

  • Dynamo beginnt gut 6. Die Schwarz-Gelben übernehmen in der Anfangsphase zunächst die Kontrolle und versuchen ein eigenes Angriffsspiel aufzuziehen. Frankfurt steht bisher hinten passiv und lässt die Dresdner kommen.

  • Durcheinander 2. Wir beheben diesen kleinen Fehler gleich. Entschuldigung.

  • Anpfiff 1. Das Spiel beginnt, Frankfurt an Anstoß.

  • Die Gastgeber sind gut drauf. Noch nie hatten die Hessen in der 2. Bundesliga nach 30 Spieltagen so viele Siege und Punkte auf dem Konto wie jetzt.

  • Beide Mannschaften laufen ein. Dynamo wird in weißen Hosen und gelben Shirts spielen, Frankfurt in schwarz-blau.

  • Ich glaube, sie wird zu langsam gespielt.

  • Wenn ich etwas von Musik verstünde, könnte ich das jetzt vielleicht einordnen.

  • Die Hymne der Bornheimer ...

  • Auch der Co-Trainer der Frankfurter, Sven Kmetsch, wurde gerade begrüßt.

  • "Wenn Sie meine Stimme hören, dann achten Sie bitte auf meine Worte." ... Zum Glück eine Stimme, die sich leicht wiedererkennen lässt ...

  • Der "Sicherheitssprecher" hat sich soeben vorgestellt, "trotz schlechten Wetters" (Zitat).

  • In zehn Minuten pfeift Schiedsrichter Sascha Stegemann das Spiel an. Als Linienrichter sind heute Martin Thomsen und Nikolaus Athanassiadis im Einsatz.

  • Mit lauten Dynamo-Rufen verabschieden die über 1.300 Dynamo-Fans die Mannschaft in die Kabine.

  • Auf der Ersatzbank sitzen Scholz, Gueye, Fort, Subasic, Solga, Jänicke und Khlebosolov.

  • Peter Pacult hat folgende Startelf nominiert: Kirsten - Schuppan, Losilla, Brégerie (C), Jungwirth - Streker, Fiel, Trojan, Ouali, Kempe - Müller.

  • Wir haben auf der neuen Haupttribüne des Stadions unseren Platz gefunden und sehen beide Teams, die sich bereits warm machen.

  • Herzlich Willkommen aus Frankfurt. Kühle Temperaturen und ein grauer Himmel empfangen uns am Bornheimer Hang.

  • Am 31. Spieltag muss die SG Dynamo auswärts beim FSV Frankfurt antreten. Im Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt und ab 13.00 Uhr sind wir für euch live dabei.