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3. Spieltag SG Dynamo Dresden - 1.FC Union Berlin

Fakten zum Spiel

Nach zwei Wochen Pause geht es am Freitag wieder um Punkte. Die SG Dynamo Dresden empfängt zum Heimspiel den 1. FC Union Berlin. Die Köpenicker starteten mit einem Punkt aus den ersten beiden Partien in die neue Saison. Zum Auftakt kassierten sie in der "Alten Försterei" eine Niederlage gegen Bochum (1:2) und holten auswärts beim Aufsteiger Bielefeld ihren ersten Zähler. In den letzten drei Aufeinandertreffen mit Union haben die Schwarz-Gelben kein eigenes Tor mehr erzielt. Zum letzten Mal durften die Dynamo-Fans vor gut zwei Jahren jubeln, als es gleich einen deutlichen 4:0-Heimsieg gab.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen den 1. FC Union Berlin

Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 72 37 18 17 129:70 129
Heimbilanz 31 21 4 6 70:27 67
Auswärtsbilanz 32 10 14 8 40:33 44
Pflichtspiele 59 29 16 14 109:59 103


Die Zuschauer

Die Gesamtzuschauerzahl in bisher 72 Begegnungen beläuft sich mittlerweile auf 853.050. Beim letzten Duell in Dresden kamen 29.500 Besucher. Das Jubiläumsspiel gegen die "Eisernen" am 12. April 2013, dem 60. Geburtstag der Sportgemeinschaft, sahen 21250 Fußballfans im "Stadion an der Alten Försterei".

Spieler und Trainer in beiden Vereinen (inkl. Testspiele)

Spieler: Antoni Jelen, Frank Kaiser, Ronny Teuber, Steffen Büttner, Nico Patschinski, Robert Kovacic, Daniel Petrowsky, Sven Förster, Dario Dabac, Lars Heller, Werner Heine, Daniel Ernemann, Ronny Nikol, Halil Savran, Mirko Soltau, Shergo Biran, Cristian Fiel, Christoph Menz, Soufian Benyamina

Trainer/Manager: Werner Voigt, Harry Nippert, Fritz Gödicke

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga

Höchster Heimsieg Union Berlin 2001/02 Union — Reutlingen 5:0
2001/02 Union — Ahlen 5:0
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage Union Berlin 2001/02 und 2011/12 Union — E. Frankfurt 0:4
2011/12 Union — Fürth 0:4
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Union Berlin 2011/12 Rostock — Union 2:5
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Union Berlin 2002/03 Köln — Union 7:0
Dynamo 2005/06  Saarbrücken — SGD 5:1
2004/05 Aachen — SGD 5:1

 
Sonstige Fakten

  • Dynamo ist seit sechs Pflichtspielen im eigenen Stadion ohne Niederlage.

  • Gegen Union Berlin wird das Stadion an der Lennéstraße zum vierten Mal in Folge bei einem Pflichtspiel ausverkauft sein. Das gab es noch nie - neuer Vereinsrekord.

  • Zwei Remis zum Saisonstart gab es zuletzt in der Regionalliga-Spielzeit 1999/2000. Am Ende der Saison landete Dynamo damals auf dem 8. Platz.

  • In den letzten sechs Punktspielen hat Dynamo immer mindestens ein Gegentor kassiert.


Rückblick auf die letzten Spiele

  • Tobias Müller bestritt gegen den Hamburger SV sein 50. Spiel in der 1. Mannschaft.

  • Soufian Benyamina absolvierte in Bochum seinen ersten Pflichtspieleinsatz im schwarz-gelben Trikot.

  • Im Spiel gegen Bochum gab es gerade mal zwei Eckbälle für die Gastgeber, keinen für die Sportgemeinschaft. Damit ist die Partie das Dynamo-Zweitligaspiel mit den wenigstens Ecken überhaupt. Das letzte Spiel ohne Dynamo-Ecke war die 0:1-Niederlage in der verganenen Saison bei Hertha BSC.

  • 6.400 Zuschauer im FDGB-Pokal gegen Hull ist neuer Minusrekord für das "neue" Stadion. Weniger Zuschauer in einem Heimspiel gab es zuletzt in der Regionalliga-Saison 2003/04 gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV.

  • Mit dem 4:0-Sieg gegen den Hamburger SV gelang es Dynamo in der Vereinsgeschichte zum 75. Mal, eine höherklassige Mannschaft zu besiegen. Eine deutsche, höherklassige Mannschaft konnte von den Schwarz-Gelben noch nie mit einer Differenz von vier oder mehr Treffern bezwungen werden.

Heimvorteil soll Grundlage für ein erfolgreiches Spiel werden

Am 3. Spieltag der Saison kommt es in Dresden zum Aufeinandertreffen der Sportgemeinschaft Dynamo mit dem 1. FC Union Berlin. Zuletzt gab es diese Begegnung der beiden traditionsreichen Vereine am 12. April 2013 in der „Alten Försterei“. An diesem Tag feierte die SGD ihren 60. Geburtstag, musste sich in der Wuhlheide aber mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Jetzt kommen die Berliner mit großen Zielen an die Elbe. Nach einer Heimniederlage zum Start gegen Bochum und einem Punktgewinn in Bielefeld ist der Druck bei den „Eisernen“ hoch, in Dresden etwas zu holen. „Sie wollen oben angreifen und auch die Fans erwarten viel von diesem Spiel“, sagte Mittelfeldspieler Christoph Menz, der im Sommer von Berlin nach Dresden wechselte, nachdem er zuvor 13 Jahre lang das Trikot der Köpenicker trug und um die Bedeutung weiß, die der Auftritt seines Ex-Vereins in Dresden hat.

„Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich gern weiter für Union gespielt hätte“, blickte der 24-Jährige auf seine Zeit in der Wuhlheide zurück. Alte Rechnungen möchte der Defensiv-Allrounder allerdings nicht mehr begleichen: „Ich freue mich auf das Spiel, auf ehemalige Kollegen und Freunde, aber erst einmal zählt für 90 Minuten nur Dynamo.“ Mit Selbstbewusstsein und dem klaren Ziel, das Heimspiel zu gewinnen, will die Mannschaft an die schwere Aufgabe herangehen, vor eigenem Publikum den ersten Saisonsieg einzufahren. Im letzten Jahr gelang das Unterfangen nicht, als Union mit einem 2:0-Auswärtserfolg für lange Gesichter auf den voll besetzten Rängen sorgte. Ohnehin gelten die „Eisernen“ nicht unbedingt als Lieblingsgegner für die Schwarz-Gelben. In den letzten drei Spielen gegen Union erzielte Dresden nicht einmal ein Tor. Zuletzt jubeln durften die Dynamo-Fans vor gut zwei Jahren, als die Gäste mit einem furiosen 4:0 aus dem Stadion gefegt wurden.

Union Berlin rüstete in der Sommerpause auf und hat die Ambitionen, im oberen Tabellendrittel der 2. Bundesliga mitzumischen. Mit Mario Eggimann (Hannover 96) und Benjamin Köhler (1. FC Kaiserslautern) holten sich die Köpenicker erfahrene Bundesliga-Akteure in den Kader, der ohnehin mit einem Durchschnittsalter von 28,5 Jahren der älteste der Liga ist. Wohl auch deshalb werden sie von vielen Experten als Mitfavorit auf den Aufstieg gehandelt. Gegen die bisherigen Gegner Bochum und Bielefeld konnten die „Eisernen“ diese Rolle allerdings noch nicht vollständig rechtfertigen. Viel zu sagen hat der eher durchwachsene Beginn der Berliner jedoch nicht, denn zum vierten Mal in Folge startete Union nach den ersten beiden Spieltagen mit nur einen Punkt auf dem Konto.

„Wir wissen, dass noch Luft nach oben besteht“, schätzte Christoph Menz dagegen den Saisonstart seiner Mannschaft sachlich ein und verwies auf einen „noch etwas holprigen“ Beginn gegen Köln und einen „schon verbesserten“ Auftritt in Bochum. Das Merkmal, dass ein Team nach einem Rückstand in den ersten beiden Spielen jeweils noch ins Spiel zurückkam, gehört in dieser Saison bisher exklusiv Dynamo und darf durchaus als positiv gewertet werden. „Darauf können wir aufbauen“, meinte Menz, der wie sein Trainer noch einmal deutlich machte, dass die Abstimmung untereinander in der neu zusammengestellten Mannschaft noch nicht abgeschlossen ist.

Dynamo-Coach Peter Pacult kann bei der Zusammenstellung des Kaders aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den erst am Montag zum Verein gestoßenen Amine Aoudia sind alle Spieler an Bord. Dieses „positive Problem“, wie es Pacult nennt, beschäftigt ihn nach eigener Aussage sehr und führt dazu, dass er Entscheidungen treffen muss, die unangenehm für manchen Spieler sind. „Natürlich gibt es Härtefälle, wenn alle im Training gut mitziehen und am Ende einer doch nicht dabei sein kann“, erklärte der 53-Jährige. Am Freitagmorgen wird die Mannschaft  anschwitzen und sich anschließend konzentriert auf das Spiel vorbereiten. Mit welcher Formation und Taktik ein Heimsieg gelingen soll, wollte Pacult aber wie immer nicht verraten. Wer den Österreicher kennt, kann sich das Ziel für morgen allerdings selbst ausmalen. „Ich will immer gewinnen, auch wenn das nicht jedesmal klappt, aber morgen wollen wir es versuchen“, machte er deutlich.

Das Stadion, das gegen Union Berlin zum vierten Mal in Folge bei einem Pflichtspiel ausverkauft sein wird, öffnet um 16.30 Uhr die Tore. Um 18.30 Uhr pfeift Schiedsrichter Peter Sippel aus München die Partie der Schwarz-Gelben gegen die Köpenicker an. Erwartet werden insgesamt über 29.000 Zuschauer, davon 2.000 „Eiserne“. Die Tageskassen bleiben geschlossen. In jedem Kassenbereich gibt es Aufwertungskarten und die neue Ausgabe des Dynamo-KREISEL.

Ohne Chance gegen effiziente Köpenicker

Eigentlich war alles für ein schwarz-gelbes Fußballfest angerichtet. Freitagabend, Flutlichtspiel und ein ausverkauftes Haus. Doch es sollte anders kommen. Union Berlin übernahm von Beginn an das Zepter und profitierte von den Fehlern der Dresdner Hintermannschaft. Zur Pause stand es bereits 3:0 für die Gäste, am Ende betrieb Dynamo mit dem Treffer von Adam Susac nur noch Ergebniskosmetik.

Wie auch schon in den beiden vorangegangenen Punktspielen setzte Trainer Peter Pacult auf ein 4-2-3-1-System mit Mickael Poté als alleinige Spitze. Im Vergleich zum Auswärtsspiel beim VfL Bochum wechselte der Österreicher lediglich auf einer Position: Für Tobias Kempe begann Filip Trojan im linken Mittelfeld.

Gleich mit dem Anpfiff machten die Gäste richtig Druck. Marc Pfertzel wurde auf der rechten Seite freigespielt, seine Hereingabe dabei gefährlich abgelenkt. Kirsten war zur Stelle und klärte den Ball über die Latte. Auch in der Folge waren die „Eisernen“ die aktivere Mannschaft, während Dynamo auf Konter lauerte. Nach zehn Minuten zeigte sich auch Dynamo das erste Mal vor dem Tor der Köpenicker. Der Kopfball von Mickael Poté war allerdings eine leichte Beute für Keeper Daniel Haas. Union forcierte anschließend die eigenen Offensivbemühungen. Adam Nemec und Michael Parensen  – jeweils nach Vorlage von Mattuschka – ließen ihre Torchancen allerdings liegen. Der Kapitän der Gäste war dann auch der Protagonist in den folgenden beiden Szenen. In der 23. Spielminute trat Mattuschka zum Eckball an, den Sören Brandy unhaltbar ins lange Eck beförderte. Nur wenige Augenblicke später trug sich der Vorlagengeber dann in die Torschützenliste ein: Nach einem Fehlpass vor dem Dynamo-Strafraum kam Mattuschka an den Ball und beförderte das Spielgerät gefühlvoll ins rechte obere Eck des Dresdner Tores. Benjamin Kirsten war erneut chancenlos.

Erst jetzt wachte Dynamo auf und hätte den Anschlusstreffer erzielen müssen. Zunächst scheiterte Losilla am glänzend aufgelegten Daniel Haas, ehe der Berliner Schlussmann auch beim darauffolgenden Versuch von Filip Trojan klären konnte. Wenige Sekunden später war der Gäste-Keeper dann zwar geschlagen, allerdings konnte ein Berliner Verteidiger den Kopfball von Romain Brégerie in höchster Not von der Linie klären. Wenig später versuchte es Cristian Fiel mit einer Direktabnahme, die nur wenige Zentimeter über das Gehäuse der Gäste strich. Nun war Union wieder an der Reihe. Damir Kreilach bestrafte eine weitere Unachtsamkeit im Spielaufbau eiskalt – 0:3. Der defensive Mittelfeldspieler der Berliner eiferte seinem Kapitän nach und zog zentral vor der Strafraumgrenze ab. Auch in dieser Szene hatte Benjamin Kirsten das Nachsehen. Kurz vor der Halbzeit nahm sich Idir Ouali ein Herz und zog aus der Distanz ab. Daniel Haas ließ den Ball abklatschen, doch Mickael Poté kam nicht mehr an das Leder.

Zum Beginn der 2. Halbzeit gab es personell keine Veränderungen. Allerdings dauerte es nur einige Sekunden, bis Dynamo mit einem Mann weniger auf dem Platz stand. Cheikh Gueye foulte Baris Özbek und erhielt dafür von Schiedsrichter Peter Sippel die Rote Karte. Peter Pacult reagierte darauf mit einem Doppelwechsel. Thorsten Schulz kam für den Filip Trojan und Marco Hartmann ersetzte den Ex-Unioner Christoph Menz. Auch nach dem Platzverweis bestimmten die in grau gekleideten Gäste das Geschehen auf dem Rasen. Michael Parensen verzog aus kurzer Distanz nur knapp, ehe Kirsten in höchster Not vor dem einschussbereiten Christian Stuff zur Stelle war. Eine Minute später klärte Cristian Fiel auf der Linie, nachdem Benjamin Köhler abgezogen hatte.

In der Folge nahmen die Berliner das Tempo etwas heraus, so dass Dynamo wieder ins Spiel kommen konnte. Nach einem Eckball gelang es den „Eisernen“ nicht, die Gefahr zu bannen. Adam Susac gelang so nach Zuspiel vom Mickael Poté der Anschlusstreffer. Peter Pacult setzte nach dem Tor ein Zeichen und brachte Zlatko Dedic für Idir Ouali. Die Schwarz-Gelben wollte nun mehr und erspielten sich in Person von Mickael Poté weitere Torchancen. Zunächst brachte er im Sechzehner zu wenig Druck hinter den Ball, der nächste Schussversuch zischte am rechten Torpfosten der Berliner vorbei. Weitere Höhepunkte sollte es bis zum Schlusspfiff nicht geben.

Die Berliner gewannen die Partie auch in der Höhe deutlich mit 3:1 (3:0) und können sich nun über ihren ersten Dreier der neuen Serie freuen. Dynamo kam nie richtig ins Spiel und verlor am Ende verdient gegen die Köpenicker.

Dynamo-Trainer Peter Pacult äußerte sich anschließend enttäuscht: „Wir haben die ersten 20 Minuten keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Es ist das zweite Spiel hintereinander, in dem wir nach einem Standard einen Gegentreffer bekommen. Union hat gezeigt, wozu sie in dieser Saison fähig sind. Nach der Pause war es zu zehnt dann schwer, noch etwas zu drehen“.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Dankeschön Während am Stadionhorizont die untergehende Sonne den Himmel rötlich färbt und den Unionern damit huldigt, verabschieden wir uns für heute mit vielen Grüßen und wissen eins: Morgen geht die gelbe Sonne wieder auf!

  • Ergebnisse 1860 München gewinnt auswärts in Düsseldorf mit 2:1, der FSV Frankfurt besiegt Bochum mit 1:0.

  • Lehrstunde Der Aufstiegsaspirant erteilt den Schwarz-Gelben eine teure Vorführung, wie man gut und effektiv aufspielen kann. Nach 30 Minuten waren die Leviten für Dynamo schon gelesen. Eiskalt schlugen die Köpenicker mit einem Doppelpack in der 23. und 26. Minute zu, ehe noch vor der Pause der dritte Treffer für die Gäste fiel (37.). Nach Rot für Gueye bäumten sich die Dresdner danach vergebens auf, der Anschlusstreffer durch Susac (74.) war reine Ergebnismakulatur.

  • Abpfiff 90.(+3) Viel passiert in den Schlussminuten nicht mehr. Dynamo unterliegt Union mit 1:3

  • Gelbe Karte 90. Köhler bekommt nach einem Foul im Mittelfeld eine Verwarnung. Drei Minuten werden noch nachgespielt

  • Poté mit vollem Einsatz 87. Im Laufduell setzt sich der Stürmer durch, geht mit dem Kopf furchtlos zu Werke und zielt dann scharf, aber der Winkel war zu spitz.

  • Wechsel bei Union 86. Mattuschka geht raus, es kommt Terodde.

  • Freistoß drüber 85. Mattuschka schlenzt den Ball über die Mauer, aber auch über das Tor.

  • Gelbe Karte 84. Das Geburtstagskind Brégerie bekommt nach einem Zerren am Trikot die Verwarnung, während Mattuschka bereit steht, um einen Freistoß auszuführen.

  • Freistoß für Dynamo 83. Nach einem ruhenden Ball will Dedic allein die ganze Union-Abwehr ausdribbeln, aber da nimmt er sich zu viel vor, wartet zu lange und verzettelt sich.

  • Gelbe Karte 82. Wegen unsportlichem Verhalten kassiert der Berliner Verteidiger eine Verwarnung.

  • Wechsel bei Union 81. Quiring kommt für Brandy ins Spiel.

  • Aufbäumen 80. Die Schwarz-Gelben bemühen sich und laufen und kämpfen nun auch mal. Ob das noch was bringt, ist aber ehrlicherweise zu bezweifeln. Union spielt den Stiefel hier wohl runter.

  • Poté schießt 79. Schön, wie der Stürmer im Strafraum eine Flanke annimmt und abzieht, doch da fehlte ein wenig der Druck, um Haas ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

  • Zuschauerzahl 77. 29.223 Fans sind erschienen. 2.000 freuen sich, der Rest wittert hier noch eine Chance.

  • Wechsel bei Union 76. Kohlmann kommt für Özbek.

  • Wechsel bei Dynamo 76. Dedic kommt für Ouali.

  • 1:3 74. Susac trifft nach mehreren Versuchen. Gehts jetzt los?

  • Losilla zieht ab 73. Der Franzose probiert es jetzt auch aus der Distanz und zwingt Haas zu einer Rettungstat. Es gibt Ecke.

  • Poté verpasst knapp 72. Jetzt gehts mal wieder nach vorn, aber eine gute Flanke von Schuppan erreicht unser Stürmer nicht mehr, um sie auf das Tor zu bringen.

  • nix zu berichten 68. Es gibt keine nennenswerten Szenen, die uns hier auf beiden Seiten vom Hocker reißen. Der Ball läuft durch das Mittelfeld, aber einen Strafraum hat das Leder nun schon lange nicht mehr gesehen.

  • Fiel grätscht dazwischen 64. Der Routinier ist da und verhindert wohl das 0:4, nachdem eine lange Flanke vor das Tor kam und ein Unioner freie Schussbahn hatte.

  • Freistoß für Union 63. Scharf kommt der Ball nach innen auf den langen Pfosten, doch Kirsten ist draußen und boxt den Ball zur Ecke. Die bringt dann für die Berliner nichts ein.

  • Rasenschach 62. Jetzt ist die Partie ohne Niveau. Union kommt nicht mehr durch die eingemauerte Dynamo-Hälfte und die Schwarz-Gelben tun nicht mehr, als hinten dicht zu stehen. Wir ersparen uns und euch aber den angebrachten Galgenhumor.

  • Angstfußball 58. Bei Dynamo geht gerade nicht mehr viel und man spürt, dass niemand hier nochmal anziehen will. Union wartet ab und kann das Spiel jetzt wohl locker runterspielen.

  • Gästefans feiern 58. Die etwa 2.000 Unioner haben sichtlich und hörbar gute Laune. Ihre Mannschaft hat gezeigt, um was es geht und sich gut reingehangen. Diese Tugend fehlte den Schwarz-Gelben bisher.

  • miese Laune 55. Bei so einem Spiel muss man als Fans und Zuschauer erstmal mit sich ins Reine kommen, wenn das schwarz-gelbe Herz mit Leidenschaft versehen ist. Irgendwie ist es ein geschenkter Fußballabend, der wohl am besten schnell vorbei sein sollte.

  • Doppelwechsel bei Dynamo 53. Trojan und Menz gehen raus, es kommen Schulz und Hartmann.

  • aufgeladene Stimmung 50. Özbek ist nach seiner kurzen Pause sofort wieder dabei. Die Zuschauer pfeifen und sind wütend und enttäuscht. Das werden noch hitzige Minuten hier.

  • Geht nicht gut weiter 47. Gueye geht übermotiviert und wohl auch mächtig frustriert in den Zweikampf mit Özbek. Sippel zückt sofort die Rote Karte.

  • keine Wechsel 47. Pacult hat die gleichen Spieler rausgeschickt, um es im zweiten Durchgang besser zu machen. Wir wollen uns mal überraschen lassen, was jetzt kommt.

  • Wiederanpfiff 46. Beide Teams haben nicht gewechselt.

  • Ergebnisse anderswo Im Spiel zwischen Düsseldorf und 1860 München steht es zur Halbzeit 1:1, der FSV Frankfurt führt mit 1:0 gegen Bochum.

  • Schon verloren? Nach einer desolaten ersten Hälfte, in der Union deutlich stärker und vor allem abgebrühter spielt, liegt Dynamo hier fast aussichtslos mit 0:3 zurück. Zuviele Fehler im Spielaufbau bieten den "Eisernen" die besten Chancen zum Toreschießen. Sowas lässt sich der Gast natürlich nicht entgehen und nun verdient vorn. Schadensbegrenzung oder doch noch ein Punkt?

  • Halbzeit 45. Sippel pfeift jetzt erstmal zur Pause, was hier wohl ganz gut ist.

  • Union macht uns fertig 45. Die Gäste werden hier ihrer Favoritenrolle gerecht und Dynamo ist mittlerweile so nervös, dass Fehler keine Seltenheit sind.

  • Kreilach probierts wieder 44. Der Torschütze zum 3:0 zieht wieder vor dem Strafraum aber, diesmal rutscht der Ball aber neben dem Tor vorbei.

  • Schuss von Ouali 41. Der Franzose probiert es auf dem nassen Rasen aus der Distanz, zieht flach ab. Haas kann den Ball nur nach vorn abprallen lassen, aber niemand ist zum Nachsetzen da,

  • bittere Partie 38. Es regnet und unsere Mienen sehen auch nicht besser aus. Union schlägt hier eiskalt zu und bestraft die leider vorhandenen Fehler in der Dynamo-Abwehr ohne Gnade.

  • Mist. 3:0 für Union 37. Kreilach macht ein identisches Tor wie beim zweiten Treffer, hämmert den Ball in den Winkel.

  • Fiel knapp drüber 35. Eine Hereingabe von außen verpasst Poté mit dem Kopf, dahinter lauerte aber der Routinier, der direkt abzieht, aber der Ball geht über das Tor.

  • Dynamo besinnt sich 33. Die Schwarz-Gelben haben jetzt wohl den Ernst der Lage begriffen und legen zu, gehen noch verbissener in die Zweikämpfe. Einen bestreitet Mattuschka mit einem Foul an Fiel. Es gibt Freistoß.

  • Dynamo wacht auf 31. Die Ecke landet bei Brégerie auf dem Kopf, doch auf der Linie klärt ein Unioner noch. Innerhalb von einer Minute hat die SGD hier drei hochkarätige Chancen.

  • Doppelchance durch Dynamo 30. Jetzt hätte es fast den Anschlusstreffer gegeben. Losilla scheitert erst mit einem Nachschuss aus der Distanz, dann kann der zweite Ball von Union gerade noch so geklärt werden. Es gibt Ecke.

  • Gelbe Karte 29. Kreilach bekommt nach einem Einsteigen gegen Fiel jetzt die erste Verwarnung der Partie

  • Gelbe Karte 28. Auch Fiel bekommt von Sippel die Verwarnung gezeigt.

  • Fehler im Vorwärtsgang 28. Ein Fehlpass von Losilla vor dem eigenen Strafraum bringt Union die Chance. Der Union-Kapitän kommt an den Ball und lässt sich nicht lange bitten, zieht ab und trifft genau in den Winkel.

  • 2:0 für Union 26. Mattuschka trifft genau ins Eck.

  • Führung verdient 25. Das hatte sich im bisherigen Spielverlauf angekündigt. Brandy erreicht das Leder mit dem Kopf, der Rettungsversuch von Trojan auf der Linie bringt keinen Erfolg.

  • Tor für Union 23. Nach einer Ecke trifft Brandy mit dem Kopf.

  • Stimmung ausgezeichnet 22. Beide Fanlager lassen sich vom frischen Regenwetter nicht beeindrucken und singen sich kräftig warm. Dresden ist aktiver, dafür Union auf dem Rasen erstmal besser.

  • Dynamo kommt nicht zum Zug 18. Union lässt den Schwarz-Gelben bisher keine Luft zum Atmen. Das wird heute definitiv kein Zuckerschlecken.

  • Parensen knapp drüber 15. Die Gäste führen den ruhenden Ball kurz aus und von der Strafraumecke schlenzt der Berliner Linksverteidiger die Kugel zum Tor, verfehlt es aber.

  • Union im Angriff 15. Und wieder rollt der Ball in Richtung Dresdner Tor. Diesmal ist Brégerie dazwischen und klärt zur nächsten Ecke.

  • Nemec mit dem Kopfball 13. Der Stürmer der Unioner kommt nach einer langen Mattuschka-Flanke an das Spielgerät und schickt es auf das Tor. Kirsten macht sich lang und fischt sich den Ball mit den Händen.

  • Union etwa stärker 12. Die Gäste aus Berlin bestimmen die ersten Minuten, müssen hier auch loslegen, denn der Saisonstart war mit nur einem Punkt aus zwei Spielen alles andere als zufriedenstellend.

  • Spielunterbrechung 10. Im Strafraum rammeln Brandy und Schuppan im Zweikampf zusammen. Beide bleiben kurz liegen, der Unioner muss behandelt werden. Zwei Minuten vergehen, bis Sippel wieder anpfeift.

  • Rückgabe von Gueye 7. Wieder ist Pfertzel über rechts schnell nach vorn und flankt scharf nach innen. Unser Außenverteidiger nimmt den Ball locker mit der Brust an und lässt ihn zu Kirsten zurückprallen.

  • taktische Formation 5. Dynamo spielt wie zuletzt mit der Viererkette Gueye, Susac, Brégerie und Schuppan, davor stehen Losilla und Menz. Fiel wirbelt im zentralen Mittelfeld, flankiert von Ouali und Trojan. Poté ist Kapitän und einzige Sturmspitze.

  • zweite Union-Ecke 3. Die Hereingabe an den langen Pfosten befördert Ouali per Kopf etwas unkonventionell ins Aus, aber die Köpenicker können keinen Nutzen daraus schlagen.

  • abgefälschte Flanke 2. Pfertzel tunnelt auf der Seite Trojan und bringt den Ball nach innen. Ein Dresdner ist noch dran, der Ball fliegt auf das Tor und Kirsten muss über die Latte zur Ecke klären.

  • Anpfiff 1. Union beginnt, Dynamo spielt zuerst mit den eigenen Fans im Rücken.

  • Dynamo wird in Schwarz-Gelb spielen, die Gäste aus Köpenick in roten Hosen und grauen Trikots.

  • Romain Brégerie hat heute nicht nur Geburtstag, wird 27, sondern ist nun Dynamo-Rekordspieler in der 2. Bundesliga. Er überholt mit seinem 63. Spiel den bisherigen Inhaber Christian Fröhlich, der 62 Zweitliga-Spiele im schwarz-gelben Trikot bestritt.

  • Die Partie wird heute von Schiedsrichter Peter Sippel geleitet. Als Linienrichter sind Christian Leicher und Markus Schüller.

  • Union hat dagegen auswärts in den letzten zehn Saisonspielen nur einmal gewonnen (2:1 am letzten Spieltag in Bochum).

  • Dynamo ist seit sechs Pflichtspielen im eigenen Stadion ohne Niederlage, von zehn Heimspielen im Jahr 2013 wurde gar nur eins verloren (0:2 gegen Köln).

  • Unter reichlich Beifall und ersten lautstarken Anfeuerungsrufen von den Rängen kommt unsere Mannschaft zur Erwärmung auf den Rasen.

  • Die "eiserne" Ersatzbank: Glinker, Quiring, Puncec, Kohlmann, Dausch, Terodde, Kopplin.

  • Union spielt so: Haas - Stuff, Pfertzel, Özbek, Brandy, Mattuschka (C), Köhler, Kreilach, Parensen, Nemec und Schönheim.

  • Auf der Ersatzbank sitzen Pellatz, Hartmann, Benyamina, Mravac, Kempe, Dedic und Schulz.

  • So sieht heute unsere Startelf aus: Kirsten - Gueye, Brégerie, Susac, Schuppan - Losilla, Menz, Fiel, Trojan, Ouali - Poté (C)

  • In wenigen Minuten wird die Aufstellung bekannt gegeben. Mit welcher Formation und Taktik wird Peter Pacult die Mannschaft ins Rennen schicken?

  • So ein Wetter gab es auch im Pokal gegen Leverkusen oder zuletzt im Rückspiel der Relegation gegen Osnabrück. Das waren Spiele, die man nie vergisst.

  • Die Sonne hat sich nach ein paar Tagen heute eine Auszeit gegönnt, will vielleicht selbst in Ruhe das Spiel anschauen. Seit dem frühen Nachmittag regnet es in Dresden ununterbrochen.

  • Am 3. Spieltag der neuen Saison will Dynamo Dresden gegen den 1. FC Union Berlin den ersten Sieg. 18.30 ist Anpfiff und wir sind wieder live dabei.