20130818_fsvfrankfurtspielbericht_header_01.jpg

4. Spieltag SG Dynamo Dresden - FSV Frankfurt

Fakten zum Spiel

Am 4. Spieltag der 2. Bundesliga kommt es in Dresden zum Duell zwischen der SG Dynamo und dem FSV Frankfurt. Die Gäste aus der Mainmetropole feierten zuletzt ihren ersten Saisonsieg. In der vergangenen Spielzeit erreichten die Bornheimer mit einem vierten Rang ihre bislang beste Endplatzierung der Vereinsgeschichte. Die Bilanz zwischen Dynamo und dem FSV Frankfurt ist ausgeglichen. Jede Mannschaft konnte bislang einmal gewinnen, zweimal trennte man sich unentschieden.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen FSV Frankfurt

Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 4 1 2 1 6:7 5
Heimbilanz 2 1 1   4:3 4
Auswärtsbilanz 2   1 1 2:4 1
Pflichtspiele 4 1 2 1 6:7 5


Die Zuschauer

Die vier Begegnungen zwischen Dynamo und dem FSV Frankfurt sahen bisher 54.000 Zuschauer. Die Heimspiele der Schwarz-Gelben gegen die Hessen sind dabei deutlich besser besucht. In das Stadion am Bornheimer Hang kamen zu beiden Auswärtsauftritten der SGD insgesamt 14.200 Fußballinteressierte. Die Duelle in Dresden verfolgten dagegen im Schnitt 19.900 Fans.

Spieler und Trainer in beiden Vereinen
(inkl. Testspiele)

Ignjac Kresic, Vladen Milovanovic, Sascha Lense, Dennis Cagara, Samuel Koejoe, Christian Mikolajczak, Rodrigues da Silva Cidimar, Petar Sliskovic.

Trainer/Manager:

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga

Höchster Heimsieg FSV Frankfurt 1975/76 Frankfurt — Mainz 7:1
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage FSV Frankfurt 1975/76 Frankfurt— VfB Stuttgart 1:7
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg FSV Frankfurt 2010/11 Rostock — Frankfurt 0:5
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage FSV Frankfurt 1994/95 Hannover — Frankfurt 7:0
Dynamo 2004/05  Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Aachen — SGD 5:1


Sonstige Fakten

  • In den letzten sieben Punktspielen hat Dynamo mindestens immer ein Gegentor kassiert.

  • Dynamo blieb in den letzten drei Punktspielen ohne Sieg und lief immer einem 0:1-Rückstand nach.

  • Zum 6. Mal in der Vereinsgeschichte ist Dynamo nach dem 3. Spieltag noch sieglos. Zuletzt war das in der Saison 2011/12 so, außerdem auch 1967/68, 1986/87, 1993/94 und 1994/95.


Rückblick zum Union-Spiel

  • Thorsten Schulz bestritt gegen die "Eisernen" sein erstes Pflichtspiel für Dynamo.

  • Benjamin Kirsten bestritt sein 75. Pflichtspiel für die Schwarz-Gelben.

  • Romain Brégerie ist jetzt alleiniger Rekordspieler für Dynamo in der 2. Bundesliga mit 63 Einsätzen.

  • Ein 0:3 im eigenen Stadion nach 37 Minuten - viermal ging es noch schneller: Zuletzt lag Dynamo 2004/05 in der 2. Bundesliga gegen 1860 München vor eigenem Publikum nach 28 Minuten mit dem gleichen Ergebnis hinten. Den Negativrekord gab es 1988/89 gegen den FC Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitzer FC), als man nach 19 Minuten ein 0:3 auf der alten Anzeigetafel lesen konnte.

  • Insgesamt war es das 28. Mal, dass es zu Hause ein 0:3 als Zwischenergebnis gab. 27 Spiele gingen verloren, nur einmal gelang die Wende: 2011 im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen (4:3 n.V.).

  • Das schnellste 0:3 mussten die Schwarz-Gelben auswärts beim FC Vorwärts Frankfurt/Oder hinnehmen. Bereits nach fünf Minuten holte Bernd Jakubowski in der Saison 1984/85 den Ball zum dritten Mal aus dem eigenen Netz (Endstand 2:5).

„Wir haben etwas gutzumachen.“

Die Saison 2013/14 ist drei Spieltage jung und die SG Dynamo Dresden steht dort, wo sie schon im Frühjahr länger als gewollt verweilte. Nach der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin haben sich die Schwarz-Gelben mit zwei Punkten auf dem Konto wieder auf dem Relegationsplatz eingefunden. Nun kommt der FSV Frankfurt nach Dresden. Gegen das Team von Trainer Benno Möhlmann gelang im Vorjahr in einer hart umkämpften und engen Partie ein wichtiger Heimsieg. Zuvor setzte es vier Niederlagen nacheinander, ein Erfolg gegen die Bornheimer bremste damals die bereits aufgekommene Unruhe rund um den Verein. Sebastian Schuppan konnte im November 2012 mit zwei Toren (5., 15.) die Weichen schnell in die richtige Richtung stellen. Bis zum Abpfiff musste Dynamo aber lange zittern, bevor drei wichtige Zähler verbucht werden konnten. Nicht viel anders stellt sich die Situation jetzt zehn Monate später dar, auch wenn der Vergleich aufgrund des anderen Zeitpunktes in der Saison ein wenig hinkt. Ein Heimsieg scheint bei den Fans und im Umfeld fest eingeplant zu sein.

Dieser Erwartungshaltung will Abwehrspieler Thorsten Schulz, der vor der Saison vom VfR Aalen an die Elbe wechselte, nicht direkt wiedersprechen: „Die Spiele im eigenen Stadion müssen wir gewinnen, egal gegen wen“, sagte der Neuzugang, der den rotgesperrten Cheikh Gueye voraussichtlich als Rechtsverteidiger ersetzen wird. Der 28-Jährige blickte kritisch auf den letzten Aufritt zurück: „Wir haben gegen Union wirklich keinen guten Tag erwischt, das Spiel aber gemeinsam ausgewertet. Nun sind wir in der Bringschuld und wollen gegen Frankfurt beweisen, dass wir es besser können.“ Schulz geht jedenfalls motiviert an die anstehende Aufgabe heran, vor allem weil er sich persönlich beweisen möchte: „Ich werde mich reinhängen und versuchen, meinen Teil beizutragen, damit die drei Punkte bei uns bleiben“. Mit welcher Elf die Schwarz-Gelben dieses Ziel erreichen wollen, bleibt jedoch bis zum Anpfiff offen. Die viel diskutierte Systemfrage bezüglich der Anzahl der Stürmer beschäftigte vor allem die Fans sehr intensiv, doch die Entscheidung darüber, mit wie vielen Angreifern das Frankfurter Tor unter Beschuss genommen werden soll, lässt sich Dynamo-Trainer Peter Pacult nicht von seinem Tisch ziehen. Der Österreicher wunderte sich mächtig über die aufgekommene Debatte und versuchte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, sehr ausführlich seine Gedankengänge zu erläutern. Und er wies erneut darauf hin, dass er die Verantwortung übernehmen muss und sich deshalb keinesfalls reinreden lassen wird. „Es gibt immer verschiedene Gründe, weshalb man als Trainer auf ein System setzt“, bemerkte er an. „Man muss die Kirche im Dorf belassen und nicht schon nach drei oder vier Spielen alles in Frage stellen.“

Neben Mickael Poté und Tobias Müller verlief die Woche für die anderen drei etatmäßigen Stürmer im Kader in dieser Woche ganz unterschiedlich. Amine Aoudia absolvierte nach einem individuellen Programm in diesen Tagen seine ersten Einheiten mit der Mannschaft, kommt aber nach Aussage von Pacult für einen Einsatz gegen den FSV Frankfurt noch nicht in Frage. Zu lange konnte der Algerier an einem regelmäßigen Trainingsbetrieb nicht teilnehmen und braucht daher noch ein wenig Zeit, um eine ernsthafte Alternative zu sein. Zlatko Dedic darf dagegen trotz Reisestrapazen darauf hoffen, auf Torejagd zu gehen. Der Slowene war am Mittwoch im Länderspiel gegen Finnland dabei, wurde nach einer guten Stunde ausgewechselt und kehrte ohne Blessuren oder Ermüdungserscheinungen nach Dresden zurück. Weil das Spiel der Schwarz-Gelben erst am Sonntag stattfindet, bleibt ihm ausreichend Zeit zur Erholung. Die hatte nach einer Knieverletzung auch Soufian Benyamina, der nach einem Zusammenprall im Training eine kurze Pause einlegen musste, sich aber schnell wieder auf dem Übungsplatz zurückmeldete.

Der FSV Frankfurt belegte am Ende der abgelaufenen Saison den vierten Tabellenplatz und erreichte damit das beste Endergebnis in der Vereinsgeschichte. Die Gesamtbilanz gegen die Hessen ist absolut ausgeglichen. Viermal gab es bisher ein Aufeinandertreffen zwischen Dynamo und den Bornheimern. Beide Mannschaften verbuchten bisher jeweils einen Sieg, außerdem gab es zwei Unentschieden. Ob die Frankfurter auch in der neuen Saison als Überraschungsteam die 2. Bundesliga aufmischen können, wird sich aber erst noch zeigen. Pacult will mit seiner Mannschaft dafür sorgen, dass es für die Gäste in Dresden nicht viel zu holen gibt. „Die Fehler aus dem Union-Spiel haben wir analysiert. Wenn wir es schaffen, mehr Ballbesitz zu haben und aggressiv zu arbeiten, sind wir gegen einen tiefstehenden Gegner wie Frankfurt, der auch gern mal kontert, gut gerüstet.“

Der FSV startete mit zwei Niederlagen und einem Sieg in die neue Saison. Mit diesem Erfolg im Rücken wollen die Bornheimer auch in Dresden mutig und offensiv auftreten. Gegen den VfL Bochum gelang am 3. Spieltag der erste Sieg. Dabei rettete Keeper Patric Klandt seiner Mannschaft mit einem gehaltenen Elfmeter in der 90. Minute den Dreier. Im DFB-Pokal gastierte Frankfurt bei Optik Rathenow und mühte sich erst in der Verlängerung mit einem 3:1 in die nächste Runde. Yannick Stark (1860 München), Marcel Gaus (1. FC Kaiserslautern) und John Verhoek (FC St. Pauli) verließen gleich drei Leistungsträger in der Sommerpause den Verein. Auf jeden Fall können sich die erwarteten 24.000 Zuschauer auf ein Spiel mit Toren freuen, denn die Gäste sind das Team mit einer beeindruckenden Serie. Seit 45 Partien gab es mit Beteiligung des FSV Frankfurt kein 0:0 mehr.

Die Partie steht unter der Leitung von Frank Willenborg aus Osnabrück und wird um 13.30 Uhr angepfiffen. Die Stadiontore öffnen um 11.30 Uhr, der VIP-Bereich um 12 Uhr. Bisher wurden 21.000 Karten verkauft. Aus Frankfurt reisen etwa 50 Gästefans mit nach Dresden.

Nächster Tiefschlag - Kapllani schießt Dynamo dreifach ab

Die SG Dynamo wollte nach der Heimniederlage gegen Union Berlin im zweiten Spiel vor eigenem Publikum innerhalb von einer Woche eine Wiedergutmachung betreiben, doch das Vorhaben ging gründlich daneben. Die Schwarz-Gelben unterlagen dem FSV Frankfurt vor 24.144 Zuschauern deutlich und chancenlos mit 0:3. Edmond Kapllani traf für die Gäste gleich dreifach und sicherte dem Team aus Hessen die drei Punkte.

Dynamo-Trainer Peter Pacult brachte gleich fünf Neue in die Startelf. Thorsten Schulz ersetzte den rotgesperrten Cheikh Gueye auf der Rechtsverteidigerposition, Adnan Mravac durfte für Sebastian Schuppan auf der linken Abwehrseite ran, Tobias Müller erhielt den Vorzug vor Filip Trojan und für Zlatko Dedic musste Christoph Menz weichen. Sein Debüt im schwarz-gelben Trikot gab Neuzugang Amine Aoudia, der mit Dedic das Sturmduo bildete. Kapitän Mickael Poté nahm zunächst auf der Bank Platz, für ihn übernahm Brégerie die Binde.

Im gut gefüllten Rund hatten die Gäste die erste Torchance. Edmond Kapllani kam im Strafraum an den Ball und zog aus halbrechter Position ab. Das Leder flog aber am Kasten von Benjamin Kirsten vorbei. Auch die zweite Möglichkeit gehörte den Hessen. Nils Teixeira hielt aus der Distanz einfach mal drauf, Romain Brégerie fälschte den Ball noch gefährlich ab. Direkt im Anschluss wurde Dynamo erstmals selbst in der Offensive gefährlich. Thorsten Schulz wurde auf der rechten Seite freigespielt und flankte nach innen, wo Zlatko Dedic per Kopf zur Stelle war, den Ball aber nicht gefährlich aufs Tor bringen konnte. Im weiteren Spielverlauf neutralisierten sich beide Mannschaften. Das Geschehen spielte sich vor allem zwischen beiden Strafräumen ab. Nach einer halben Stunde gaben die Frankfurter den nächsten Warnschuss ab. Denis Epstein setzte sich im Zweikampf durch und fand mit seiner Hereingabe Mathew Leckie. Dessen Schuss fälschte Adam Susac an den Pfosten ab. Glück für Dynamo. Auch danach hatten die Gäste mehr vom Spiel und konnten die Dresdner Hintermannschaft immer wieder in Bedrängnis bringen. Die Schwarz-Gelben versuchten den steigenden Druck der Frankfurter durch mehr Ballbesitz auszugleichen. Eigene Offensivaktionen blieben aber Mangelware. Nur Anthony Losilla konnte nach einer Flanke von Schulz eine nennenswerte Kopfballchance verzeichnen. Kurz vor der Pause belohnten sich die Hessen mit einem erfolgreichen Angriff für ihr Spiel und gingen in Führung. Mathew Leckie setzte sich auf der linken Seite durch und passte in die Mitte, wo Edmond Kapllani keine Mühe hatte, ins leere Tor einzuschießen. Mit dem knappen Vorsprung für Frankfurt ging es in die Halbzeit.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam Filip Trojan für Tobias Müller. Der Tscheche sollte die linke Außenbahn beackern. Doch fünf Minuten nach Wiederanpfiff musste er zunächst mit ansehen, wie die Gäste 2:0 in Führung gingen. Edmond Kapllani drehte sich auf Höhe der Strafraumgrenze um seinen Gegenspieler und brachte den Ball mit einem straffen Schuss im Kasten der Schwarz-Gelben unter. Peter Pacult reagierte und brachte Mickael Poté für Amine Aoudia, der seine technischen und spielerischen Stärken andeutete, aber leider noch nicht gewinnbringend für Dynamo einsetzen konnte. Die Hausherren waren offensiv nun präsenter und kamen öfter vor das gegnerische Tor. Ein möglicher Anschlusstreffer blieb allerdings eine vage Hoffnung der Zuschauer, die spürbar unruhiger reagierten. Als Pacult mit seinem dritten Wechsel Losilla für Marco Hartmann tauschte, offenbarte sich das angeschlagene Nervenkostüm der Anhängerschar in lauten Pfiffen.  

Die Gäste ließen sich davon logischerweise nicht anstecken und kamen zwanzig Minuten vor dem Ende zu ihrem dritten Tor. Erneut war Kapllani zur Stelle, als er einen Lattentreffer seines Kollegen Epstein vor dem Tor abstauben konnte.

Nach 90 Minuten pfiff Schiedsrichter Frank Willenborg die Partie pünktlich ab. Die Enttäuschung war in den Gesichtern der Spieler und Fans kaum zu übersehen. Nach der Niederlage gegen Union Berlin verlor die Pacult-Elf auch das zweite Heimspiel in Folge mit drei Gegentreffern und bleibt damit im Tabellenkeller hängen. Am nächsten Spieltag geht es zum Auswärtsspiel nach St. Pauli, das am Freitag 2:2 in Bochum spielte und mit breiter Brust antreten wird.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Fazit Die Spieler gehen in Richtung K-Block und holen sich ein gellendes Pfeifkonzert ab. Die Gäste werden beklatscht. Das gab es lange nicht mehr. Völlig verdient nehmen die Frankfurter die drei Punkte mit. Dynamo präsentiert sich nicht zweitligareif und kann trotz Veränderungen in der Startelf keine Akzente setzen. Hinten zu löchrig, vorn zu harmlos - so war heute kein Blumentopf zu gewinnen.

  • Abpfiff 90. Dynamo verliert das zweite Heimspiel in Folge. Frankfurt gewinnt mit 3:0.

  • keine Meldung 88. Wir ersparen euch hier die Schlussphase mit einer Beschreibung des Geschehens auf dem Platz. Es reicht zu, wenn wir das live mit ansehen müssen. Wir wollen nicht zu hart mit der eigenen Mannschaft ins Gericht gehen, aber auch bei der Wahrheit bleiben. Die Uhr hat gleich ein Einsehen.

  • Fiel schießt 85. Der Routinier hatte im Training geübt, aber diesmal ist Klandt da und wehrt ab. Zum Nachschuss ist aber kein Dynamo gut postiert. Frankfurt räumt den zweiten Ball hinten auch kompromisslos ab.

  • Freistoß für Dynamo 83. Die Fans machen sich jetzt lustig, rufen bei jedem erfolgreichen Ballkontakt ein "Hey" durchs Rund. Sarkasmus. Dedic kommt dabei vorm Strafraum zu Fall.

  • Zuschauer 82. Wenn gegen den FSV Frankfurt heute 24.144 Besucher ins Stadion strömen, davon vielleicht 20 als Gästefans unterwegs sind, ist das aktuelle Ergebnis und das heutige Auftreten unserer Mannschaft doppelt enttäuschend.

  • Wechsel bei Frankfurt 81. Für Leckie ist Kandziora ins Spiel gekommen.

  • Talsohle 79. Wer dachte, dass es gegen Union schon schlecht lief, wird heute nochmal hart auf dem Boden landen. Die Partie zwischen Dynamo und dem FSV Frankfurt ist entschieden. Fußball wird noch zehn Minuten gespielt, aber anschaulich ist der nicht mehr.

  • Gelbe Karte 77. Der Frankfurter Heitmeier geht zu hart in den Zweikampf und wird dafür verwarnt.

  • Wechsel bei Frankfurt 75. Kapllani hat genug getroffen, geht für Ziereis aus dem Spiel.

  • bittere Minuten 74. Das Spiel ist noch nicht vorbei, aber wir bleiben bis zum Abpfiff für euch auf Sendung. Ist nicht einfach, aber vielleicht gibt es ja doch noch irgendwas Positives zu berichten. Man weiß ja nie.

  • 0:3 70. Kapllani schießt Dynamo ab, staubt nach einem Lattentreffer ab.

  • Ecke für Dynamo 70. Trojan bringt den Ball nach innen, wo Mickael Poté per Kopf dran ist, aber das Tor verfehlt.

  • kein schönes Spiel 69. Aus Dynamo-Sicht ist das ein trauriger Nachmittag, der auch keine Besserung verspricht. Dafür brennt auf dem Platz einfach zu wenig schwarz-gelbes Feuer.

  • Wechsel bei Dynamo 67. Hartmann kommt für Losilla ins Spiel.

  • Gelbe Karte 65. Trojan kassiert nach einem harten Einsteigen die Verwarnung.

  • Kapllani am Ball 62. Wieder kommt der Doppeltorschütze zu einfach im Strafraum an das Spielgerät und schießt. Diesmal kann Kirsten halten.

  • Gelbe Karte 61. Thorsten Schulz bekommt nach einem Foul die Verwarnung ausgesprochen.

  • Freistoß für Dynamo 59. Jetzt gibt es vielleicht mal mit einem Standard die Möglichkeit, aber Fiel führt schnell aus, passt auf Ouali, dessen Eingabe an Freund und Feind vorm Tor vorbei fliegt.

  • Wechsel bei Frankfurt 57. Kauko geht vom Platz, dafür kommt Heitmeier.

  • Wechsel bei Dynamo 55. Pacult nimmt Aoudia raus, bringt dafür Mickael Poté rein.

  • Pfiffe 53. Jetzt werden die Fans richtig laut. Und das nicht ganz zu unrecht. Hinten schlafen wieder alle und ein Frankfurter kommt im Strafraum frei zum Schuss. Zum Glück ist Susac noch dazwischen und rettet. Der Ball geht drüber. Es war aber auch Abseits.

  • 0:2 50. Jetzt wird es etwas finster. Kapllani nimmt vorm Strafraum das Tor ins Visier, zieht trocken ab und trifft.

  • Freistoß für Frankfurt 49. Nach ersten Bemühungen der Schwarz-Gelben sind jetzt die Gäste wieder dran. Epstein schlägt den Ball zum langen Pfosten, wo er aber direkt ins Aus geht.

  • Wiederanpfiff 46. Das Spiel geht weiter.

  • Trojan kommt Es wird auf jeden Fall einen Wechsel bei Dynamo geben. Müller blieb in der Kabine.

  • Zwischenfazit Das Spiel der Schwarz-Gelben passt bisher noch nicht zusammen. Frankfurt beweist, dass auch in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist. Vorn zeigen sich die Dresdner zu selten gefährlich, hinten klappte auch nicht alles. Die Konsequenz: Man liegt nun 0:1 hinten. Aber noch ist nichts verloren.

  • Halbzeit 45. Die Gäste aus Frankfurt gehen mit einer nicht ganz unverdienten Führung in die Pause.

  • Freistoß für Frankfurt 44. Jetzt machen es die Gäste besser. Der ruhende Ball kommt von Görlitz in die Mitte, wird verlängert und hinten steht Huber frei, schießt aber ans Außennetz.

  • Frankfurt geht in Führung 43. Ein Querpass im Strafraum landet beim freistehenden Kapllani, der den Ball nur noch über die Linie schieben muss.

  • Brégerie in die Mauer 42. Der Franzose läuft an und hämmert den Ball aber voll in die Gästeabwehr. Da wäre vielleicht auch mehr drin gewesen.

  • Freistoß für Dynamo 41. Nach einem Handspiel im Zweikampf mit Aoudia bekommen die Dresdner jetzt zentral vorm Strafraum die Chance.

  • Losilla mit dem Kopfball 38. Kaum meckern wir, ist Dynamo vorm Tor gefährlich. Eine gute Flanke von Schulz landet auf der Rübe des Franzosen, der den Ball platziert, aber Klandt ist zur Stelle und hält.

  • Trojan läuft sich warm 37. Der Tscheche ist hinter dem eigenen Tor aktiv und könnte vielleicht zur Halbzeit eingewechselt werden. Offensiv sind die Schwarz-Gelben zwar bemüht, aber es fehlt die Genauigkeit und Durchschlagskraft.

  • kein hochklassiges Spiel 34. Beide Mannschaften sind bemüht, wobei die Gäste mit ihren Versuchen etwas mehr Gefahr ausstrahlen. Insgesamt gibt es aber wenige Aktionen und auch das Tempo ist nicht gerade hoch.

  • Ecke für Frankfurt 32. Die Gäste sind jetzt wieder dran und können im Strafraum der Schwarz-Gelben für Unruhe sorgen. Kauko bekommt vor dem Sechzehner schließlich den Ball vor die Füße und zieht ab. Knapp geht das Leder am Tor vorbei.

  • Epstein an den Pfosten 30. Das wäre fast ins Auge gegangen. Mit einem Doppelpass vernaschen zwei Frankfurter unser Abwehr. Epstein will in die Mitte abgeben, wo Kapllani freisteht. Ein Dynamo-Spieler ist dazwischen und lenkt den Ball an den Pfosten.

  • knapp im Abseits 27. Dynamo kann sich hinten befreien. Dedic sichert den Ball, gibt auf Fiel ab, der vorn den loslaufenden Aoudia mit einem langen Pass ins Spiel bringt. Doch der Linienrichter hebt die Fahne.

  • Auszeit 25. Es ist sommerlich, aber nicht sehr heiß. Durch das Stadion weht eine leichte Brise bei guten äußerlichen Bedingungen. Schiedsrichter Willenborg gibt aber erstmal die Anweisung, dass alle Spieler etwas trinken dürfen.

  • mal wieder eine Aktion 24. Müller kommt gut nach vorn, kann dann in die Mitte flanken, aber Dedic und Aoudia verpassen den Ball. Frankfurt kann klären, aber der Ball kommt sofort wieder zu Aoudia, der diesmal Dedic findet, aber wieder ist ein FSV-Spieler dazwischen.

  • keine leichte Aufgabe 22. Noch ist die Partie auf einem Niveau, aber Frankfurt zeigt auf dem Platz in Ansätzen, dass sie in der letzten Saison am Ende nicht zu Unrecht auf Platz 4 standen. Mit gezielten Verstärkungen haben sie auch diesmal ein gutes Team beisammen.

  • gefährliche Vorstöße 17. Die Gäste versuchen immer wieder mit flachen Zuspielen ins Sturmzentrum, ihre Angreifer in gute Schusspositionen zu bringen. Bisher passen die Schwarz-Gelben hinten aber auf.

  • tolle Flanke 15. Schulz hat sich auf der Seite nach vorn geschlichen, kann freistehend den Ball innen schlagen. Dedic steht völlig frei, kommt aber nicht an das Leder, das ihm über den Kopf rutscht.

  • kein Elfmeter 14. Görlitz kommt nach einem Doppelpass im Dynamo-Strafraum zu Fall, aber der Schiedsrichter zeigt sofort an, dass kein Foul im Spiel war.

  • Eckball für Frankfurt 13. Die Gäste flanken nach dem ruhenden Ball in die Mitte, aber am kurzen Pfosten steht Fiel richtig und klärt aus der Gefahrenzone.

  • abgefälschter Ball 12. Ein Frankfurter schießt auf das Tor, Losilla berührt den Ball und lenkt ihn auf den eigenen Kasten. Kirsten war schon in die andere Ecke unterwegs, aber die Kugel geht vorbei.

  • schnelle Partie 11. Beide Mannschaften lassen sich nicht auf taktisches Geplänkel ein. Auch die Gäste suchen den Weg zum gegnerischen Tor. Dynamo steht aber hinten gut und lässt den FSV nicht durchkommen.

  • wenige Gästefans 8. Der Stehblock auf der Gegenseite ist leer. Alle Frankfurter Anhänger bevölkern heute die Sitzplätze. Es sind überschlagen vielleicht 20-30.

  • Kapllani ans Außennetz 7. Frankfurt spielt mit und geht nach vorn. Der Stürmer wird außen angespielt und zieht aus spitzem Winkel ab. Der Ball geht vorbei.

  • Dynamo beginnt offensiv 5. Jeder gute Ballkontakt der Dresdner wird von den Zuschauern euphorisiert aufgenommen, sofort steigt der Lärmpegel deutlich. Die Schwarz-Gelben starten gut.

  • Sturmduo 3. Dedic und Amine Aoudia sollen heute als Spitzen für die Tore sorgen. Poté hat erst einmal auf der Bank Platz genommen.

  • taktische Formation 2. Dynamo spielt heute im 4-4-2. Mravac und Schulz in der Abwehr außen, Brégerie und Susac innen. Davor Fiel und Losilla, Müller und Ouali auf der Außenbahn im Mittelfeld.

  • Anpfiff 1. Das Spiel läuft. Dynamo hat den Anstoß ausgeführt, spielt zuerst auf das Tor vor dem K-Block.

  • Wir sind wirklich total gespannt, welche Auswirkungen die vielen Umstellungen auf das Spiel unserer Jungs haben werden. Es kribbelt.

  • Jetzt kommen die Spieler raus, unter lautstarken Anfeuerungsrufen der Fans. Dynamo spielt ganz in Gelb, die Gäste aus Frankfurt in blau-weiß gestreiften Trikots.

  • Beim Vorlesen der Dynamo-Aufstellung ist fast schon eine kleine Euphoriewelle zu spüren. Die Änderungen im Team scheinen für Hoffnung zu sorgen. Hoffentlich!

  • Schiedsrichter der heutigen Partie ist Frank Willenborg aus Osnabrück. Er wird unterstützt von Sven Jablonski und Dirk Wijnen.

  • So, beide Mnnschaften sind zurück in die Kabinen gegangen. In zehn Minuten ist Anpfiff. Über 22.000 Zuschauer sind erwartungsvoll.

  • Stadionsprecher Peter Hauskeller begrüßt Amine Aoudia, der auch von den Fans mit Beifall bedacht wird.

  • Das Motto für heute gibts auch schon. Vor dem K-Block hängt ein großes Spruchband: "Keine Ausreden, keine Gnade - macht euch für Dynamo gerade!".

  • Unsere beiden Keeper sind bereits auf dem Platz, bereiten sich mit Towarttrainer Thomas Köhler auf das Spiel vor.

  • Das ist durchaus eine echte Überraschung. Pacult bringt gleich fünf neue Akteure von Anfang an. Und spielt mit zwei Stürmern.

  • Auf der Ersatzbank sitzen Pellatz, Poté, Trojan, Hartmann, Sabah, Menz und Schuppan.

  • Hier ist die überraschende Startelf der SGD: Startelf: Kirsten, Brégerie (C), Mravac, Susac, Schulz, Losilla, Fiel, Müller, Ouali, Dedic, Aoudia

  • Wir haben erfahren, dass Aoudia und Müller sowie auch Dedic und Poté im Kader für das heutige Spiel stehen. Das könnte auf ein Sturmduo von Anfang an hinauslaufen. Wir sind gespannt.

  • Dynamo ist als eines von fünf Teams noch ohne Sieg: Nach zwei Remis gab es zuletzt gegen Union die erste Niederlage (1:3). Frankfurt hat seinen Fehlstart (zwei Niederlagen) mit einem 1:0 gegen Bochum korrigiert.

  • Der Countdown läuft. In weniger als zwei Stunden rollt der Ball. In ca. 60 Minuten gibt es auch die heutige Aufstellung. Wie wird Peter Pacult spielen lassen?

  • 13.30 Uhr heißt es heute für Dynamo, Wiedergutmachung zu betreiben. Im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt soll am 4. Spieltag der 2. Bundesliga der erste Saisonsieg gelingen.