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5. Spieltag FC St. Pauli - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Am 5. Spieltag der Saison 2013/14 reist die SG Dynamo zum FC St. Pauli. Die Gesamtbilanz der Dresdner gegen die Kiez-Kicker fällt positiv aus, obwohl die letzten beiden Auftritte der Schwarz-Gelben am Millerntor alles andere als gut verliefen. Beim letzten Mal reichte im Oktober 2012 selbst ein 2:0-Vorsprung nicht aus, um wenigstens einen Punkt elbaufwärts mitzunehmen. Gab es in den ersten zwei Begegnungen zwischen den Kultvereinen in den Jahren 2003 und 2007 am Kiez für Dynamo noch zwei Unentschieden in Folge (jeweils 2:2), gingen die nachfolgenden Partien verloren. Zuhause stimmten dagegen die Ergebnisse für die Schwarz-Gelben gegen St. Pauli immer. In vier Spielen gab es vier Heimsiege.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen FC St. Pauli

Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 9 5 2 2 17:13 17
Heimbilanz 4 4     8:2 12
Auswärtsbilanz 5 1 2 2 9:11 5
Pflichtspiele 8 4 2 2 15:12 14

Die Zuschauer

In der letzen Saison konnte jeweils das Heimteam einen 3:2-Heimsieg einfahren, nachdem der Gegner zuvor zwei Toren herausgespielt hatte. Ans Millerntor kamen 21.050 Zuschauer und in Dresden verfolgten 29.200 Fußballfans die emotionalen Achterbahn-Partien ihrer eigenen Mannschaft.

Spieler und Trainer in beiden Vereinen
(inkl. Testspiele)

Spieler: Dirk Zander, Christian Fröhlich, Rico Hanke, Rene Müller, Nico Patschinski, Alexander Ludwig, Richmar Siberie, Filip Trojan, Davidson Drobo-Ampem, Petar Sliskovic

Trainer: Helmut Schulte

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga

Höchster Heimsieg FC St. Pauli 1974/75 St. Pauli — Wolfsburg 10:2
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage FC St. Pauli 1984/85 St. Pauli — Solingen 1:5
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg FC St. Pauli 1974/75 Barmbeck-Uhlenhorst — St. Pauli 0:6
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage FC St. Pauli 2002/03 Lübeck — St. Pauli 6:0
Dynamo 2004/05  Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Aachen — SGD 5:1

Sonstige Fakten

  • Dynamo ist seit 18 Pflichtspielen auswärts ohne Sieg. Das ist aktuell ein negativer Vereinsrekord.

  • In den letzten acht Punktspielen hat Dynamo immer mindestens einen Gegentreffer kassiert.

  • Bisher konnten die Schwarz-Gelben noch nie in einem Pflichtspiel auswärts am Millerntor gewinnen.

  • Zuletzt haben beide Teams auswärts in den Spielen gegeneinander einen 2:0-Vorsprung noch verspielt und 2:3 verloren.

  • Zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte ist Dynamo nach dem vierten Spieltag noch ohne Sieg. Zuletzt war das in der Spielzeit 1994/95 so, in der die SGD aus der Bundesliga abstieg.

Alle Zweitliga-Trainer der SGD in der 2. Bundesliga

TrainerSpielePunkteschnitt
Peter Pacult371,38
Christoph Franke501,24
Ralf Loose521,15
(Steffen Menze)11,00


Rückblick zum Frankfurt-Spiel

  • Mravac und Aoudia bestritten gegen den FSV Frankfurt ihr erstes Pflichtspiel für Dynamo.

  • Zwei Heimspielein Folge mit drei oder mehr Gegentoren gab es zuletzt in der Saison 2009/10 im DFB-Pokal gegen Nürnberg (0:3) und anschließend gegen den SV Sandhausen (0:3).

  • Nach zuletzt vier ausverkauften Partien in Folge war das Stadion gegen Frankfurt erstmals nicht wieder vollbesetzt.

  • Idir Ouali bestritt gegen Frankfurt sein 40. Pflichtspiel für die Schwarz-Gelben. Davon stand er in den letzten 36 Partien ununterbrochen in der Startelf. Das ist aktuell die längste Serie, in der Benjamin Kirsten mit 29 Spielen von Beginn an auf dem zweiten Platz folgt.

Neuanfang am Millerntor?

In der 2. Bundesliga steht am Montag der 5. Spieltag für die SG Dynamo Dresden an. Es geht auf Auswärtstour nach Hamburg, wo das Millerntor ruft, der FC St. Pauli wartet. Für die Schwarz-Gelben wird das Duell gegen die Kiez-Kicker zu einer Bewährungsprobe, denn nach zuletzt zwei deutlichen Heimniederlagen gegen Union Berlin und den FSV Frankfurt und dem damit verbundenen Abrutschen ans Ende der Tabelle erwarten Fans und Umfeld eine deutliche Steigerung von der Mannschaft. Steffen Menze als Interimstrainer und David Bergner als Co-Trainer haben nach der Beurlaubung von Peter Pacult nun das Ruder in den Händen. Im Norden wollen sie das schwarz-gelbe Schiff wieder auf Fahrt bringen und den Negativ-Trend stoppen. „Wir haben uns diese Suppe selbst eingebrockt“, sagte Abwehrspieler Sebastian Schuppan vor der Abreise in den Norden. „Wir treffen auf eine Mannschaft, die auch für kämpferischen Fußball und für Leidenschaft steht“, so Schuppan, der ein interessantes Spiel erwartet, dass für ihn und seine Teamkollegen „richtungsweisenden Charakter“ haben wird.

Die Trainingswoche nutzten die Schwarz-Gelben dazu, sich in den Dingen zu verbessern, die zuletzt auf dem Rasen weniger gut klappten. „Wir haben konzentriert gearbeitet, müssen aber jetzt versuchen, die einfachsten Sachen richtig zu machen“, beschrieb Schuppan die Aufgaben für das Spiel am Millerntor. „Es kann keiner mit dem, was wir zuletzt geboten haben, zufrieden sein, deshalb müssen wir das jetzt abhaken und nach vorn schauen.“

In der vergangenen Saison waren die beiden Begegnungen zwischen Dynamo und dem FC St. Pauli an Dramatik, Spannung und Emotionen kaum zu überbieten. Im Hinspiel konnten die Dresdner im Oktober 2012 zunächst eine 2:0-Führung herausspielen. Idir Ouali und Mickael Poté, der damals sein bisher letztes Zweitliga-Tor schoss, ließen bei den eigenen Fans die Vorfreude auf einen Auswärtssieg aufkommen. In einer packenden Aufholjagd drehten die Hausherren den Spieß aber noch um und sicherten sich mit einem 3:2-Heimsieg die drei Punkte. Einen ähnlichen Verlauf nahm das Rückspiel in Dresden, als Dynamo nach einem 0:2-Rückstand innerhalb von 18 Minuten mit drei Toren die Weichen auf einen Sieg stellte. Obwohl die Schwarz-Gelben in den letzten beiden Auswärtsspielen am Millerntor trotz Führungstreffer keinen Punkt mitnahmen, waren sie nie chancenlos.

Weniger optimistisch macht dagegen eine Rekordserie im negativen Sinn. Seit 18 Spielen rennt Dynamo einem Auswärtssieg hinterher. Der letzte Dreier gelang vor fast einem Jahr beim 3:1 gegen den MSV Duisburg. Seitdem holten die Dynamo-Spieler in der Fremde nur drei Punkte, jeweils mit einem 1:1-Unentschieden zuletzt in Bochum, im Februar 2013 in Ingolstadt und im Dezember 2012 bei 1860 München. Gegen die „Löwen“ saß wie jetzt Steffen Menze als Trainer auf der Bank, nachdem Ralf Loose seinen Stuhl räumen musste. Könnte sich jetzt die Geschichte wiederholen? Das ist nicht ausgeschlossen und ein erkämpfter Punkt gegen St. Pauli würde für den Anfang die Gemüter rund um den Verein wohl ein wenig beruhigen.

Steffen Menze
muss am Millerntor auf Filip Trojan verzichten, der sich mit einer Mittelfußprellung verletzt abmeldete. Nicht mit dabei waren auch die zuletzt im Kader stehenden Tobias Müller und Alban Sabah, die in der U23 zum Einsatz kommen sollen. Dafür rückten Robert Koch und Toni Leistner in das vorläufige Aufgebot. Wer letztendlich am Montagabend um 20.15 Uhr in der Startelf steht, wird sich noch entscheiden. Im Ablauf der Spielvorbereitung will Menze keine Veränderungen vornehmen: „Das einzige, was sich ändern muss, ist die Leistung auf dem Platz“, sagte der 44-Jährige, der Anspannung und Einsicht nannte, als er einen Einblick in das Stimmungsbild der Mannschaft gab: „Die Jungs wissen selbst, was sie verbockt haben. Wir dürfen die Situation nicht unterschätzen, denn die Lage ist prekär. Nicht nur für das Team, sondern den Verein insgesamt.“ Deshalb soll gegen den FC St. Pauli laut Menze punktemäßig etwas herausspringen, „wenn es gelingt, auf dem Platz Zusammenhalt und eine Leistungssteigerung zu zeigen“.

Die Kiez-Kicker starteten mit einem Heimsieg gegen München in die Saison, blieben danach aber ohne vollen Erfolg. Gegen Aufsteiger Bielefeld setzte es sogar eine 0:1-Heimniederlage, so dass die Mannschaft von Pauli-Trainer Michael Frontzeck in jedem Fall auch etwas gutzumachen hat. In der ersten Runde des DFB-Pokals schieden die Hamburger gegen den Drittligisten Preußen Münster nach einem 0:1 aus. Im Sommer wechselten John Verhoek (FSV Frankfurt), Bernd Nehrig und Christopher Nöthe (beide SpVgg Greuther Fürth) ans Millerntor. Ihren besten Torjäger der vergangenen Saison verlor St. Pauli an Nürnberg. Daniel Ginczek ging zu den Franken in die Bundesliga.

Die Partie zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC St. Pauli schließt den fünften Spieltag der 2. Bundesliga am Montagabend ab. Der Anpfiff erfolgt um 20.15 Uhr. Das Spiel steht unter der Leitung von Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin.

Trotz Führungstor und Elfmeterchance kein Punktgewinn

Es hat nicht sollen sein. Die Schwarz-Gelben haben am 5. Spieltag beim FC St. Pauli mit 1:2 verloren. Ein Kopfballtor von Amine Aoudia in der zweiten Halbzeit, der nach einem Eckball traf und Dynamo damit etwas überraschend in Führung brachte, beantworteten die Gastgeber des FC St. Pauli postwendend mit dem Ausgleich. Wenig später hatte Cristian Fiel die große Chance, seine Mannschaft wieder ins Rennen für einen Auswärtssieg zu bringen. Der Routinier übernahm Verantwortung und trat vom Elfmeterpunkt an, blieb aber gegen Philipp Tschauner nur zweiter Sieger. Der gerade erst eingewechselte Sebastian Maier traf kurz vor Schluss mit einem direkten Freistoß ins Dresdner Tor und avancierte zum Kiez-Helden des Abends.

Dynamo-Interimstrainer Steffen Menze bot für den Auftritt gegen den FC St. Pauli eine neue Startelf auf. Im Gegensatz zur Vorwoche veränderte er sie nicht nur personell, sondern vergab auch an einige Spieler eine neue Position auf dem Feld. Adnan Mravac rückte neben Romain Brégerie in die Innenverteidigung, Christoph Menz übernahm die rechte Abwehrseite. Im Mittelfeld kehrten Tobias Kempe und Robert Koch in die Mannschaft zurück. Vorn begannen Amine Aoudia und Zlatko Dedic im Sturm.

Ausgerechnet am Millerntor, das vor allem für seine besondere Atmosphäre und eine kampfstarke Fußballelf auf dem Rasen berühmt ist, sollte für die SGD nach zuletzt zwei Heimniederlagen die sportliche Wende gelingen. Wie schwer dieses Vorhaben werden sollte, zeigte sich nach Anpfiff sehr schnell. Die Gastgeber ließen den Gegner sofort wissen, dass die drei Punkte im Hamburg bleiben sollen. Angetrieben vom frenetischen Publikum rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor von Benjamin Kirsten. Die Schwarz-Gelben mussten in der Abwehr immer wieder hochkonzentriert zu Werke gehen, konnten mit Einsatz und Glück aber ein Gegentor verhindern.

Der FC St. Pauli dominierte die Partie und spielte sich unzählige Chancen heraus. Die Schüsse flogen Kirsten reihenweise um die Ohren oder landeten am Außenpfosten. Eine Führung der Hausherren wäre schon im ersten Durchgang verdient gewesen. Irgendwie schafften es die Dynamo-Spieler, bis zur Pause unbeschadet zu bleiben. Zu selten konnten sie sich aus der eigenen Hälfte befreien und für Entlastung sorgen. Die besten Gelegenheiten für die Schwarz-Gelben hatten Aoudia per Kopf und Menz mit einem Distanzschuss. In beiden Fällen reagierte Tschauner reaktionsschnell und wehrte zur Ecke ab.

Im zweiten Durchgang ging das Spielchen munter weiter. Die Kiez-Kicker belagerten das Dynamo-Tor und waren vor allem nach Standardsituationen gefährlich, blieben aber weiterhin ohne Erfolg. Und wie es im Fußball so ist, wer die eigenen Chancen nicht nutzt, wird am Ende dafür bestraft. Diese Weisheit sollte auch am Montagabend ihre Gültigkeit bestätigen. Nach einer Ecke brachte Amine Aoudia unser Team nach vorn, als er mit einem Kopfball den bisherigen Spielverlauf total auf den Kopf stellte. Tschauner konnte die Kugel zwar noch berühren, doch sein Einsatz das Tor für Dynamo nicht verhindern. Der überraschende Treffer ließ den Motor bei den Kiez-Kickern erst richtig warm werden. St. Pauli drängte auf den Ausgleich, der postwendend fiel. Ein kurz ausgeführter Freistoß wurde von Kringe, der erst wenige Minuten auf dem Feld war, mit einem satten Schuss ins Toreck erfolgreich verwandelt. Das Millerntor-Stadion kochte nun. Lautstark trieben die Heimfans ihre Mannschaft an.

Idir Ouali, der für Kempe eingewechselt wurde, dämpfte nach einem Konter das euphorische Publikum. Der Mittelfeldspieler kam im Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Manuel Gräfe pfiff Elfmeter. Cristian Fiel übernahm in dieser Situation die Verantwortung und trat an, scheiterte aber an Tschauner, der in die richtige Ecke abgetaucht war und hielt. Für die Fans des FC St. Pauli war das wie ein Wink mit dem Zaunpfahl aus dem Vorgarten des Fußballgottes. Das war Tragik und Drama im bester Manier für beide Fanlager. Während die etwa 2.000 Gästefans kaum glauben konnten, was da eben geschehen war, hofften die Paulianer nun auf den ganz großen Wurf.

Es kam aus schwarz-gelber Sicht dann so, wie es kommen musste. Die Gastgeber belohnten sich für ihr anhaltendes Bemühen im Offensivbereich und der erfolgreiche Schlussakt war wie für eine Heldenepos geschrieben. Nachdem St. Pauli-Trainer Michael Frontzeck mit Kringe schon den ersten treffsicheren Joker gebracht hatte, inszenierte er ein emotionales Finale. Ein Pfiff des Schiedsrichters führte zu einem Freistoß für St. Pauli und der Ball lag schon bereit. Zuvor ließ Frontzeck aber noch einen Spielerwechsel vornehmen und bewies damit das im Fußbaljargon bekannte "glückliche Händchen". Maier lief von der Seitenlinie zum ruhenden Ball, nahm Anlauf und zirkelte das Leder an der Dynamo-Mauer vorbei direkt ins Tor. Es war der Siegtreffer, denn kurz darauf pfiff Gräfe die Begegnung ab. Spät ernteten die Hausherren die Lorbeeren ihres intensiven Auftretens, während die Schwarz-Gelben mit gesenkten Köpfen in die Kabine schlichen.

Trotz Führungstor und einer Elfmeterchance stand Dynamo auch gegen den FC St. Pauli mit leeren Händen da. In einer Woche steht das nächste Spiel gegen den FC Ingolstadt an. Dann haben die Schwarz-Gelben die Gelegenheit, wieder aufzustehen und weiter zu kämpfen.

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90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Danke für eure Unterstützung Wir sagen für heute "Auf Wiedersehen". Nächste Woche gehts gegen Ingolstadt mit einem Heimspiel weiter.

  • bitteres Ende Es kam dann, wie es kommen musste. Die Gastgeber belohnten sich nach einem Tor des eben erst eingewechselten Maiers durch einen direkten Freistoß für ihr pausenloses Bemühen. Spät ernteten die Hausherren ihre Lorbeeren, während die Schwarz-Gelben trotz einer kämpferischen Abwehrleistung mit gesenkten Köpfen in die Kabine schlichen.

  • Führungstor und Elfmeterchance Im zweiten Durchgang ging es munter weiter. Die Gastgeber rannten auf das Dynamo-Tor, blieben aber ohne Erfolg. Nach einer Ecke brachte Aoudia unser Team nach vorn, doch postwendend gelang den Kiez-Kickern der Ausgleich. Fiel hatte kurz darauf mit einem Elfmeter die große Chance auf die erneute Führung, doch er scheiterte an Tschauner.

  • Abwehrschlacht geht verloren Es war eine schwierige Aufgabe für Dynamo, am Millerntor zu bestehen. Das bestätigte nach Anpfiff dann auch der Spielverlauf. Die Gastgeber dominierten die Partie und holten unzählige Chancen heraus. Mit Glück und viel Kampf sicherten sich die Schwarz-Gelben ein 0:0 zur Pause.

  • Abpfiff 90.(+3) Das Spiel ist vorbei. Dynamo verliert trotz Führung und Elfmeterchance mit 1:2 gegen die dominierend aufspielenden Gastgeber des FC St. Pauli.

  • Heimfans feiern schon 90.(+2) Das Spiel läuft dahin und dem Ende endgegen. Viel passiert gerade nicht mehr.

  • Nachspielzeit 90.(+1) Drei Minuten gibt es noch Nachschlag. Dynamo versucht nochmal, etwas zu bewegen.

  • Wechsel bei Dynamo 90. Soufian Benyamina kommt für Cristian Fiel.

  • 2:1 für die Gastgeber 88. Der eben eingewechselte Maier macht direkt das Tor per Freistoß. Gibts doch nicht.

  • Wechsel bei St. Pauli 88. Bartels geht runter, Maier kommt.

  • Freistoß für St. Pauli 88. Nachdem ein Kiez-Kicker auf Brégerie aufläuft, pfeift Gräfe und gibt unserem Kapitän auch noch eine Verwarnung mit. Das ist jetzt eine durchaus brenzlige Situation.

  • Dynamo im Angriff 86. Vom eigenen Strafraum geht es über Ouali schnell nach vorn. Sein Pass findet Aoudia, der am Strafraumeck mit einem Schlenzer versucht, Tschauner zu überwinden. Klappt nicht ganz.

  • Mravac dazwischen 84. Nach einem Ballverlust stürmt St. Pauli nach vorn. Die Hereingabe wird von unserem Innenverteidiger aber zur Ecke geklärt, die gefahrlos bleibt.

  • unterhaltsame Partie 83. Als Zuschauer bekommt man auf jeden Fall etwas geboten. Dazu diese Atmosphäre. Das ist Fußball, wie man ihn sich wünscht.

  • Wechsel bei St. Pauli 82. Nöthe kommt für Rzatkowski.

  • Gelbe Karte 81. Koch bekam vor wenigen Minuten wegen Foulspiel eine Verwarnung. Die tragen wir hiermit nach.

  • Fiel tritt an 79. Und verschießt.

  • Elfmeter für Dynamo 79. Ouali sprintet, wird im Strafraum gefoult.

  • offizielle Zuschauerzahl 78. Das Millerntor ist heute mit 28.587 Besuchern gefüllt.

  • Wechsel bei Dynamo 77. Jetzt kommt Mickael Poté. Zlatko Dedic geht raus.

  • Jetzt heißt es kämpfen! 76. Noch ist nichts weiter passiert. Es steht unentschieden. Wie auch die ganze Zeit vorher schon.

  • 1:1 73. Und da fällt auch schon der Ausgleich. Kringe trifft mit einem Schuss ins Tor.

  • Eckball und Tor 73. Nach einer Weile ist Dynamo mal wieder vorn, kann sich eine Ecke sichert. Die bringt Fiel nach innen, wo Aoudia hochsteigt. Tschauner ist noch dran, aber kann nicht mehr klären.

  • Tooooooor 70. Aoudia trifft nach Ecke.

  • Wechsel bei Dynamo 70. Tobias Kempe verlässt für Idir Ouali das Spielfeld.

  • St. Pauli verpasst doppelt 68. Eine Hereingabe in die Mitte findet gleich zweimal keinen Abnehmer. Die Zuschauer schreien, aber sie haben keinen positiven Grund dafür, denn die Chance bleibt zum Glück für Dynamo ungenutzt.

  • Dynamo wechselt gleich 67. Idir Ouali hat sich an der Seite das Trikot übergestreift.

  • tolle Kulisse 66. Was auf jeden Fall richtig Spaß macht, ist diese schöne Fußballatmosphäre, die von beiden Fanlagern mit Gesängen fabriziert wird.

  • Verhoek mit dem Kopf 65. Eine scharfe Hereingabe von Bartels, der mittlerweile mit einem Turban spielt, kann der Pauli-Stürmer erreichen. Sein Kopfball geht knapp am Kasten vorbei.

  • Standardsituationen 64. Immer wieder erhalten die Gastgeber durch Freistöße und mittlerweile gefühlte hundert Ecken ihre Möglichkeiten. Zum Glück steht die Dynamo-Abwehr dabei immer gut und kann klären. Das ist hier eine echte Abwehrschlacht geworden.

  • doppelte Ecke 60. Die Gastgeber haben zweimal mit einer Standardsituation die Gelegenheit, für Gefahr zu sorgen. Beim ersten Mal klärt aber Schuppan kampfstark, der zweite Versuch geht per Kopf am Dynamo-Tor vorbei.

  • Wechsel bei St. Pauli 57. Boll geht raus, für ihn kommt Kringe ins Spiel.

  • Kopfball von Aoudia 56. Nach der Ecke kommt unser Algerier an den Ball, aber sein Kopfstoß geht drüber.

  • riesengroße Chance 56. Dynamo geht schön nach vorn, hat Überzahl. Dedic wird im Strafraum in eine gute Situation gebracht, aber ein Paulianer ist im letzten Moment da und klärt den Schussversuch zur Ecke.

  • Kempe mit dem Schuss 54. Jetzt traut sich Dynamo etwas mehr nach vorn. Losilla kam an den Ball und gab ihn weiter. Die Entfernung war für Kempe aber dann nicht ohne. Seinen Versuch kann Tschauner mühelos halten.

  • Dynamo greift an 52. Dedic schnappt sich am Mittelkreis den Ball, spielt auf Koch, der Kempe schickt. Statt aber schnell in die Mitte zu geben, wird das Leder vertändelt.

  • Gastgeber stürmen weiter 49. Es scheint so, als ob die Hausherren jetzt daraus aus sind, sich für ihre bisher gute Leistung endlich schnell zu belohnen.

  • Freistoß an den Pfosten 48. Nach einem Foul von Dedic zimmert Halstenberg das Leder an den linken Außenpfosten.

  • Wiederanpfiff 46. Jetzt gehts weiter. Es gab augenscheinlich keine Wechsel bei beiden Mannschaften.

  • Halbzeit 45. Es steht 0:0. Ein durchaus glückliches Ergebnis für die Schwarz-Gelben.

  • Mravac fatal 45. Der Bosnier haut über den Ball, ermöglicht den Gastgebern eine Ecke, nach der im zweiten Versuch ein Paulianer namens Buchtmann aus der Ferne schießt, zum Glück vorbei.

  • Losilla aus der Distanz 43. Jetzt war Dynamo eben mal am Drücker und lauerte auf den freien Weg zum Tor. Der Schuss des Franzosen geht aber über den Pauli-Kasten.

  • Aoudia hilft hinten 39. Der Algerier ist nach einem Freistoß der Gastgeber mit dem Kopf da und lässt den Ball aus dem Strafraum fliegen.

  • überlegene Gastgeber 37. St. Pauli hat das Spiel im Griff und lässt die Dynamo-Elf kaum zum Atmen kommen. Immer wieder gehts nach vorn. Die Schwarz-Gelben finden noch kein Mittel, um selbst agieren zu können.

  • Menz überrascht Tschauner 36. Was war das? Der Abwehrspieler zieht einfach mal aus der Distanz ab, weil er völlig frei stand. Wieder muss der Pauli-Keeper glänzend zur Ecke parieren, die er sich anschließend sicher angelt.

  • kein Elfmeter 34. Die Heimfans wollen hier Strafstoß, nachdem Mravac den durchgelaufenen Thy im Zweikampf stoppt. Aber Schiedsrichter Gräfe winkt sofort ab und lässt weiterspielen.

  • Schuss von St. Pauli 31. Es ist schon Einbahnstraßenfußball, der hier läuft. Wieder nimmt ein Hamburger unser Tor ins Visier, verzieht aus der Distanz aber deutlich.

  • Schuss von Rzatkowski 29. Nach einem Eckball versucht es der Paulianer mit einem Distanzschuss, aber der geht weit über das Tor.

  • klasse Ding 27. Jetzt war Dynamo plötzlich da. Dedic flankt auf Aoudia, der den Ball per Kopf in die Ecke setzen will. Tschauner muss sich mächtig strecken, um das Gegentor zu verhindern.

  • gefährllicher Kopfball 23. Nach einer Ecke fliegt der Ball lang in den Strafraum. Verhoek steigt hoch und köpft aus Nahdistanz, doch Kirsten ist da und krallt sich das Leder im Nachfassen.

  • Gelbe Karte 21. Fiel holt sich die erste Verwarnung im Spiel ab, geht im Zweikampf auf den durchlaufenden Verhoek und bringt ihn zu Fall.

  • Dynamo kann sich nicht befreien 19. Obwohl es die Schwarz-Gelben immer mal wieder versuchen, ergeben sich keine entlastenden Phasen. Die Gastgeber sind offensiv aktiver und gefährlicher.

  • Verhoek drüber 17. Da stand der Pauli-Stürmer viel zu frei vorm Tor. Eine Flanke kommt vor den Dynamo-Kasten und der Kiez-Kicker semmelt den Ball zum Glück drüber.

  • munteres Spielchen 16. Das Geschehen auf dem Rasen fordert auch von uns hohe Aufmerksamkeit. Die Hausherren sind sehr betriebsam und es gibt keine halbe Minute, in der auf dem Platz nichts passiert.

  • Gastgeber jetzt druckvoll 14. Die St.Pauli-Kicker machen ordentlich Betrieb und auch die Kulisse merkt, dass jetzt hier was gehen kann. Dynamo steht hinten aber kompakt und kann die Angriffe bis jetzt noch klären.

  • abgefälschter Schuss 13. Kirsten war schon unterwegs in die Ecke, nachdem ein Paulianer einen Flankenball sofort auf das Tor gebracht hat. Ein Dynamofuß ist dazwischen.

  • keine Gefahr 11. Der Eckball kann von Dynamo geklärt werden, der Nachschuss aus der Ferne geht ins Aus. Die Gastgeber machen Druck und haben durch Standards schon ihre Gelegenheiten gehabt.

  • gute Chance für Hamburg 11. Verhoek kommt nach einer flachen Hereingabe am kurzen Pfosten an den Ball und will ihn einschieben. Ein Dynamo war aber gerade noch so dazwischen und klärt zur Ecke.

  • Dynamo kontert 9. Nach einem Ballgewinn von Losilla geht nach vorn die Post ab. Dedic spielt quer auf Koch, der vorwärts stürmt. im Strafraum trickst er den Gegner aus, schießt dann. Ein Hamburger Kopf ist aber dazwischen.

  • Freistoß für St. Pauli 7. Der Dynamo-Eckball bringt nichts ein. Die Gastgeber bekommen auf der anderen Seite eine Möglichkeit. Brégerie ist aber nach der Flanke mit dem Kopf dran und kann zur Ecke klären.

  • Eckball für Dynamo 6. Das Spiel geht weiter. Aoudia und Dedic versuchen sich im gegnerischen Strafraum durchzusetzen. Nach einem Abspiel des Slowenen zieht unser Algerier ab. Sein Schuss wird abgefälscht.

  • Brégerie am Boden 5. Nach einem Zweikampf bleibt unser Innenverteidiger liegen, hat den Ball wohl hart an den Unterarm bekommen und sich dabei was getan.

  • Freistoß für St. Pauli 4. Die Gastgeber bekommen aus dem Halbfeld einen ruhenden Ball vor das Tor, wo Boll mit dem Kopf dran kommt, aber der Ball geht am Kasten vorbei.

  • 2. Leistner ist als 19. aus dem heutigen Kader gerutscht, sitzt hinter uns auf der Tribüne und drückt wie wir die Daumen.

  • Anpfiff 1. Dynamo stößt an, spielt zuerst auf die Südkurve der Hamburger, mit den eigenen Fans im Rücken.

  • Jetzt erklingt "Hells Bells" und beide Mannschaften laufen auf den Rasen ein. Das ist immer wieder ein Gänsehaut-Moment, auch als Gast.

  • Die Partie steht heute unter der Leitung von Manuel Gräfe, der an den Linien durch Guido Kleve und Thomas Gorniak unterstützt wird.

  • Aoudia und Dedic bilden wie schon zuletzt gegen Frankfurt das Sturmduo.

  • Im Mittelfeld werden Kempe über links und Koch über rechts agieren. Losilla und Fiel defensiv und offensiv aufspielen.

  • In der Abwehr wird wird Mravac in der Innenverteidigung neben Kapitän Brégerie spielen. Als Rechtsverteidiger läuft Menz auf.

  • Beim letzten Mal führten die Schwarz-Gelben durch Tore von Ouali und Poté schon mit 2:0. Das bittere Ende ist bekannt.

  • Das Flutlicht geht an und die Spannung steigt. Kann Dynamo am Millerntor etwas mitnehmen oder vielleicht sogar das erste Mal überhaupt gewinnen?

  • Nach 36 Spielen in Folge steht Idir Ouali nicht in der Dynamo-Startelf. Damit übernimmt in dieser Rangliste nun Kirsten den ersten Platz mit 30 Startelfnominierungen in Folge.

  • Toni Leistner steht nicht mit im Aufgebot. Neu in der Startelf im Vergleich zum letzten Mal sind Menz, Kempe, Schuppan und Koch.

  • Auf der Ersatzbank nehmen Pellatz, Hartmann, Poté, Ouali, Benyamina, Susac und Schulz.

  • Unsere Startelf: Kirsten - Schuppan, Brégerie (C), Mravac, Menz - Losilla, Fiel, Kempe, Koch - Aoudia, Dedic #sgd1953 #fcspsgd

  • Die Gastgeber spielen so: Tschauner, Nehrig, Gonther, Thorandt, Halstenberg, Boll, Buchtmann, Rzatkowski, Bartels, Thy, Verhoek

  • Hallo vom Millerntor. Wir sind im Stadion und warten auf die Aufstellungen. Die Sonne scheint, die äußeren Bedingungen sind fabelhaft.

  • Das Millerntor ruft und Dynamo kommt. Um 20.15 Uhr gastieren die Schwarz-Gelben am Kiez. Alles zum Spiel gibt es später hier bei uns im Liveticker.