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8. Spieltag SG Dynamo Dresden - SC Paderborn 07

Fakten zum Spiel

Nach sieben Spieltagen hängt die SG Dynamo Dresden am Tabellenende der 2. Bundesliga fest und empfängt nun den SC Paderborn zum Heimspiel. Gegen die Ostwestfalen soll endlich der erste Saisonsieg und der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gelingen. Im Endspurt der letzten Spielzeit sicherten sich die Schwarz-Gelben nach einen dramatischen und hochspannenden Verlauf drei wichtige Punkte im Heimspiel gegen Paderborn. Beim 2:1 im Mai 2013 traf Stürmer Tobias Müller doppelt und Torwart Benjamin Kirsten hielt sagenhaft gleich zwei Elfmeter innerhalb der 90 Minuten. Insgesamt spricht die Bilanz aus 13 Begegnungen für Dresden, doch Vorsicht ist geboten. Nach drei der letzten vier Duelle an der Elbe jubelten mit dem Schlusspfiff die Ostwestfalen über einen Auswärtssieg.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen SC Paderborn
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 13 7 3 3 18:15 24
Heimbilanz 6 3 0 3 6:9 9
Auswärtsbilanz 6 3 3 0 10:6 12
Pflichtspiele 12 6 3 3 16:15 21
Die letzten beiden Spiele

Saison 2012/13 | 23.11.2012 | SC Paderborn - Dynamo Dresden | 9.150
Saison 2012/13 | 03.05.2013 | Dynamo Dresden - SC Paderborn | 28.350

Spieler und Trainer in beiden Vereinen (inkl. Testspiele)

Pavel Dobry, Thomas Bröker, Cataldo Cozza, Timo Röttger, Markus Palionis, Sebastian Schuppan, Dennis Eilhoff, Tobias Kempe

Trainer/Manager:

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg SC Paderborn 2005/06 Paderborn — Saarbrücken 7:1
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage SC Paderborn 2010/11 Paderborn — Cottbus 0:5
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg SC Paderborn 2011/12 Bochum — Paderborn 0:4
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage SC Paderborn 2007/08 Aue — Paderborn 7:0
Dynamo 2004/05  Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Aachen — SGD 5:1
Sonstige Fakten
  • Dynamo ist nach sieben Punktspielen noch sieglos. Das ist der schlechteste Saisonstart aller Zeiten. 1993/94 gelang den Schwarz-Gelben am 7. Spieltag ein voller Erfolg und am Ende trotz Abzug von vier Punkten der Klassenerhalt.

  • Die letzten vier Heimspiele hat Dynamo nicht gewonnen.

  • In neun von den letzten elf Punktspielen geriet Dynamo immer mit 0:1-Rückstand.

  • In den letzten elf Spielen kassierten die Schwarz-Gelben immer mindestens ein Gegentor.
Rückblick zum Düsseldorf-Spiel
  • Die Begegnung zwischen Dynamo und Fortuna Düsseldorf sahen fast 36.000 Zuschauer live im Stadion. Mehr waren es zuletzt nur beim Auswärtsauftritt beim 1. FC Köln am 8. Oktober 2012 (41.800).
  • Marvin Stefaniak stand erstmals im 18er-Aufgebot für das Spiel gegen Düsseldorf.

  • Der Treffer von Tobias Müller war bereits das zweite Joker-Tor in dieser Saison. Vorher traf Tobias Kempe am 1. Spieltag gegen den 1. FC Köln als Einwechsler.

  • Fünf Dynamo-Spieler wurden bisher in allen Punktspielen eingesetzt: Kirsten, Ouali, Brégerie, Poté und Losilla.

  • Cheikh Gueye bestritt gegen Düsseldorf sein 99. Spiel im Dynamo-Trikot und könnte gegen den SC Paderborn ein kleines Jubiläum feiern.

„Da kommt keine Laufkundschaft.“

Nach dem Punktgewinn in Düsseldorf (1:1) wartet auf die SG Dynamo Dresden am 8. Spieltag der 2. Bundesliga wieder eine Partie im eigenen Stadion. Zu Gast in Dresden ist der SC Paderborn. Die Ostwestfalen haben nach sieben Partien doppelt so viele Punkte auf ihrem Konto wie Dynamo, rangieren in der Tabelle trotzdem nur einen Platz vor der Sportgemeinschaft.

„Nach einer positiven Trainingswoche“, wie es Cheftrainer Olaf Janßen formulierte, „haben wir uns vorgenommen, die guten Eindrücke der zweiten Halbzeit von Düsseldorf mit in das Spiel gegen Paderborn zu nehmen.“ So hat der Coach mit seinen Schützlingen ein straffes und ein auf den nächsten Gegner abgestimmtes Trainingsprogramm absolviert, in dem vor allem offensive Elemente und der Torabschluss eine große Bedeutung hatten. Genauso intensiv wurde das Verhalten bei gegnerischen und eigenen Standards geübt. Das Spielen gegen den Ball blieb trotz erkennbarer Verbesserungen, die der Cheftrainer in den beiden ersten Partien unter seiner Regie ausmachte, ebenso ein Bestandteil der Zusammenarbeit auf dem Trainingsplatz. „Ich bin sehr zufrieden mit dem kompletten Kader“, äußerte sich Janßen und bescheinigte vor allem auch den Spielern eine hervorragende Arbeit, die zuletzt nicht zur Stammelf gehörten: „Diese Jungs haben ordentlich mitgezogen und dadurch auch Druck auf die erste Elf erzeugt. Das fördert in der Mannschaft den Konkurrenzkampf und ist für die gesamte Entwicklung des Kaders gut, weil alle maximal gefordert werden.“

Vor dem Duell gegen den SC Paderborn sind fast alle Akteure in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Filip Trojan hat in der letzten Woche laut Olaf Janßen einen guten Eindruck hinterlassen und auch Cristian Fiel kehrte am Donnerstag in das Mannschaftstraining zurück. „Die Optionen sind größer geworden als in der Vorwoche“, freute sich Janßen über diese komfortable Situation, ohne zu einer möglichen Aufstellung schon mehr verraten zu wollen. Das Training am Donnerstagvormittag hatte der 46-Jährige mit dankenswerter Unterstützung der Projektgesellschaft in das Stadion verlegt, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit taktische Spielzüge und Standards einzustudieren. Um den dadurch beanspruchten Rasen für das Spiel am Sonntag wieder zu präparieren, legen die Platzwärter nun sogar eine Extra-Schicht ein. Am Freitagnachmittag findet das Abschlusstraining um 14 Uhr im Großen Garten statt.

Auf die Begegnung mit dem SC Paderborn freut sich auch Innenverteidiger Adnan Mravac, der die Stimmung in der Mannschaft als positiv beschrieb: „Der Punktgewinn in Düsseldorf war vor allem auch deshalb wichtig, weil er uns das Selbstvertrauen zurückgebracht hat. So konnten wir uns in einer ganz anderen Atmosphäre auf das nächste Spiel vorbereiten“. Mit Paderborn kommt eine Mannschaft nach Dresden, die das Pflaster der Landeshauptstadt durchaus liebt. Denn in den letzten vier Partien an der Elbe konnten die Ostwestfalen gleich dreimal als Sieger vom Platz gehen.

Paderborn ist mit acht Spielzeiten seit 2005 aktuell ein fester Bestandteil der 2. Bundesliga. Mit Ausnahme der Saison 2008/09 kickte der SCP zuletzt immer zweitklassig, klopfte 2012 sogar fast an die Tür zur Bundesliga. „Da kommt kein Gegner, den man als Laufkundschaft abstempeln darf“, warnte Olaf Janßen vor der Mannschaft mit Trainer Andre Breitenreiter, der im Sommer das Ruder an der Pader übernahm. Nach zwei Niederlagen zu Beginn fuhren die Ostwestfalen in den Heimspielen gegen 1860 München und den Karlsruher SC zwei Siege ein. Auswärts klemmt in dieser Saison aber noch der Schuh. Im Vorjahr gelangen Paderborn gleich sechs Erfolge auf fremden Plätzen. Breitenreiter muss am Sonntag gegen Dynamo mindestens auf Thomas Bertels verzichten, der sich in dieser Woche am Meniskus verletzte. Fraglich ist auch, ob der Spezialist für ruhende Bälle, Alban Meha, wegen Trainingsrückstand in Dresden auflaufen wird.

Olaf Janßen sieht die Mannschaft auf einem guten Weg, obwohl der Druck aufgrund der Tabellensituation und der Erwartungshaltung im Umfeld eine große Rolle spielt: „Damit müssen wir umgehen“, sagte der Trainer und hat seine Schützlinge darauf vorbereitet. „Es wird noch eine Weile dauern, bis wir unsere Situation so gestaltet haben, dass wir ohne diese Anspannung auf den Rasen gehen. Wir erwarten auch von uns selbst sehr viel. Deshalb haben wir uns gut auf den Gegner eingestellt. Mit Mut und Willen wollen wir gegen Paderborn erfolgreich sein.“

Die Partie zwischen den Schwarz-Gelben und dem SC Paderborn steht unter der Leitung von Schiedsrichter Tobias Christ aus Münchweiler und beginnt um 13.30 Uhr. Die Stadiontore öffnen zwei Stunden früher. Auch die Tageskassen öffnen um 11.30 Uhr, im Kassenbereich Lennéplatz bereits um 10 Uhr. Insgesamt erwartet die SG Dynamo Dresden 21.000 Zuschauer, davon etwa 100 aus Paderborn.

Jokertor und Schlenzer reichen nicht zum Sieg

Im ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga unter Cheftrainer Olaf Janßen kamen die Schwarz-Gelben gegen den SC Paderborn zu einem 2:2 (0:0)-Unentschieden. Die Gäste kamen kurz nach der Halbzeit zum Führungstreffer, Dynamo aber mit toller Moral wieder zurück ins Spiel. Mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung traf Amine Aoudia zum Ausgleich, ehe Zlatko Dedic kurz darauf die Dresdner mit 2:1 in Führung brachte. Der eingewechselte Mahir Saglik erzielte nach einem Eckball sechs Minuten vor dem Ende vor 22.763 Zuschauern den 2:2-Endstand.

Bei seinem Heim-Pflichtspieldebüt änderte Olaf Janßen an der Formation im Vergleich zum Düsseldorf-Spiel nichts – Dynamo begann wieder im 4-4-2. Die einzige personelle Änderung gab es im Angriff. Tobias Müller ersetzte Mickael Poté. Die Abwehrkette bildeten Cheikh Gueye und Sebastian Schuppan auf den Außenverteidigerpositionen, Kapitän Romain Brégerie und Adnan Mravac liefen im Abwehrzentrum auf. Auf der Doppelsechs agierte Christoph Menz mit Anthony Losilla. Robert Koch und auf der Gegenseite Idir Ouali sollten die Doppelspitze um Zlatko Dedic und Tobias Müller mit Pässen und Flanken füttern. Peter Németh war erstmals an der Seitenlinie neben Olaf Janßen als Co-Trainer in Funktion.

Dynamo kam mit dem Anpfiff gut in die Begegnung. Die Dresdner zeigten sich bissig in den Zweikämpfen und schalteten nach Balleroberung schnell von Abwehr auf Offensive um.  Vor allem der agile Idir Ouali bereitete der Paderborner Hintermannschaft immer wieder Probleme und konnte einige Standardsituationen für die Schwarz-Gelben herausholen. Einer dieser ruhenden Bälle führte zur ersten Torchance der Hausherren – Anthony Losilla zielte bei seinem Kopfball allerdings zu ungenau (4.). Bis auf einige Freistöße zeigten die Gäste wenig. Dynamo gewann in der Folge viele Zweikämpfe im Mittelfeld und kam mehrmals zum Torabschluss. Die Distanzschüsse von Robert Koch und Anthony Losilla brachten nach gut zehn Minuten aber nichts ein. Koch war es auch, der nach
21 Minuten die dickste Möglichkeit auf dem Fuß hatte: Idir Ouali spielte den Ball von der rechten Seite flach ins Zentrum auf den einlaufenden Oberlausitzer, dessen scharfer Schuss nur wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbeirauschte. Wenige Zeigerumdrehungen später agierten dann wieder die Ostwestfalen, allerdings konnte Brégerie die Hereingabe vorm einschussbereiten Rick ten Voorde in höchster Not klären.

Auch im weiteren Spielverlauf taten die Dresdner mehr für das Spiel. Nach 35 Minuten war Dynamo am Führungstreffer ganz nah dran. Robert Koch setzte sich auf der linken Abwehrseite gut gegen seinen Gegenspieler durch, zog nahe der Grundlinie in den Strafraum und passte auf Idir Ouali, dessen Schuss jedoch von der SCP-Hintermannschaft geklärt wurde. Nur Sekunden später war Dynamo wieder zur Stelle: Zlatko Dedic kam zentral vorm Sechzehner an den Ball und bediente den rechts mitgelaufenen Ouali, der aus etwas spitzem Winkel den Kasten nur knapp verfehlte. Kurz vor der Pause kam Dedic dann selbst zum Abschluss, köpfte aber daneben. Mit dem für die Gäste schmeichelhaften 0:0 ging es in die Kabine.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Nur wenige Bälle waren gespielt, als die rund 50 mitgereisten Paderborner Fans plötzlich jubeln konnten. Nach Vorlage von Jens Wemmer kam der von Werder Bremen ausgeliehene Johannes Wurtz zentral vor dem Kasten von Benjamin Kirsten an den Ball und beförderte das Spielgerät wuchtig zum 1:0 in die Maschen (47.). In der Folge war das Spiel von vielen Unterbrechungen des Unparteiischen geprägt, so dass kaum ein Spielfluss zustande kam. Nach 62 Minuten wechselte Olaf Janßen erstmals – Amine Aoudia kam für Tobias Müller in die Begegnung. Mit dem Wechsel bewies der Cheftrainer ein glückliches Händchen: Schuppan brachte nur wenige Sekunden später das Leder in die Mitte, wo Aoudia mit seinem ersten Ballkontakt den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte. Beim Kopfball des Algeriers war Schlussmann Daniel Lück chancenlos (63.).  Das Stadion kochte nun und Dynamo machte unter lautstarker Anfeuerung der eigenen Fans weiter Dampf. Elias Kachunga verlor im Mittelfeld den Ball an Dedic, der einen Paderborner aussteigen ließ und die Kugel vom Strafraumeck sehenswert über den Paderborner Schlussmann hinweg ins Tor beförderte (67.) – 2:1 für Dynamo. Die Fans waren nun aus dem Häuschen und Dynamos Angriffslawine rollte weiter. Mit viel Glück überstanden die Gäste die Druckphase der Sachsen. Sechs Minuten vor Spielende erhielt Paderborn eine Ecke zugesprochen. Der eingewechselte Mahir Saglik kam am langen Pfosten an den Ball und traf ins kurze Eck zum 2:2-Ausgleich (84.).

In den letzten Sequenzen des Spiels versuchte Dynamo das Spiel wieder nach vorne zu verlagern, konnte aber kaum noch den nötigen Druck erzeugen, um die Paderborner Abwehr in Schwierigkeiten zu bringen. Zlatko Dedic versuchte es in der Nachspielzeit ein zweites Mal aus der Distanz, setzte den Ball dabei aber knapp über den Kasten. Somit blieb es beim 2:2-Unentschieden. Die Schwarz-Gelben bleiben unter Cheftrainer Olaf Janßen weiter ungeschlagen und zeigten eine ansprechende Leistung, die am Ende aber nicht belohnt wurde. Nun heißt es, sich auf das nächste Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth intensiv vorzubereiten, um am Montag in einer Woche beim Spitzenreiter zu bestehen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Danke für das Daumendrücken Leider hat es heute mit dem ersten Saisonsieg noch nicht geklappt, aber wir bleiben dran und sind auch beim nächsten Mal dabei. Am 30.9. gehts nach Fürth. Bis dahin viele Grüße an alle da draußen.

  • Mannschaft im Kreis Die Spieler werden von Olaf Janßen nach der Partie sofort zusammengeholt, bedanken sich danach bei Fans für die heutige Unterstützung.

  • Abpfiff 90.(+2) Jetzt ist das Spiel vorbei. Dynamo und Paderborn trennen sich mit 2:2

  • Ball geht vorbei 90.(+1) Es war die letzte Gelegenheit, aber Schuppan schlägt die Kugel ohne Berühung ins Aus.

  • nochmal Freistoß für Dynamo 90.(+1) Los jetzt, Jungs. Die letzte Chance.

  • Dedic knapp drüber 90. Der Slowene bekommt die Kugel und zieht aus der Distanz ab. Der Ball geht aber über den Kasten.

  • Schlussphase 90. Gelingt hier noch ein Lucky Punch? Es sind zwei Minuten nachzuspielen.

  • Eckball für Dynamo 89. Schuppan schlägt den Ball nach innen, wo gleich zwei Dynamos hochsteigen, aber Paderborn klärt.

  • Paderborn mit der zweiten Luft 87. Die Gäste wollen nochmal nachlegen, setzen sich nach vorn durch. Gueye klärt eine Hereingabe vor dem einschussbereiten ten Voorde.

  • Ausgleich für Paderborn 85. Nach Ecke macht Saglik aus dem Gewühl das Tor.

  • Wechsel bei Paderborn 84. Amedick kommt für Hartherz.

  • Gelbe Karte 83. Gueye legt sich im gegnerischen Strafraum den Ball zu weit vor, kommt dann zu spät in den Zweikampf.

  • zehn Minuten noch 82. Drückt bitte alle Daumen, damit wir heute als Sieger vom Platz gehen. Der Dreier wäre nicht nur wichtig für die Tabelle, sondern auch für unser schwarz-gelbes Blut in den Adern.

  • Wechsel bei Paderborn 81. Brückner kommt für Demme in die Partie.

  • Koch mit Fernschuss 80. Nach der zweiten Ecke klärt Paderborn zunächst, aber aus ca. 25 Metern zieht der Oberlausitzer ab. Lück muss sich strecken, um den Ball aufzunehmen.

  • ganz gefährliches Ding 79. Mravac steht beim Freistoß am kurzen Pfosten und spitzelt den Ball mit der Hacke auf das Tor. Lück muss spektakulär zur Ecke klären.

  • Gelbe Karte 78. Kachunga verliert den Zweikampf gegen Koch, zieht ihn am Trikot und bekommt dafür die Verwarnung.

  • zweite Führung 76. Nach dem Spiel in St. Pauli ist Dynamo nun auch wieder vorn. Hoffentlich klappt es diesmal, den Vorsprung zu halten. Paderborn spielt weiter mit und gibt sich nicht geschlagen.

  • Zuschauerzahl 73. 22.764 Fans haben heute ihre Wahl für Dynamo getroffen. Danke, dass ihr da seid!

  • Gelbe Karte 72. Robert Koch bekommt die erste Verwarnung der Schwarz-Gelben in diesem Spiel.

  • Wechsel bei Paderborn 70. Krösche geht raus, dafür kommt Saglik.

  • Menz mit der Vorlage 69. Aus dem Mittelfeld kam der Ball auf den Torschützen, der das Leder gefühlvoll annehmen konnte, sich die Ecke ausguckte und dann abzog.

  • 2:1 67. Dedic mit dem Schlenzer genau in den Winkel. Was für ein geniales Tor.

  • Paderborn bleibt gefährlich 66. Rick ten Voorde kommt nach einer Flanke vor dem Dynamo-Tor zum Kopfball, setzt ihn aber über den Kasten.

  • Schuppan mit Vorlage 64. Der Linksverteidiger hatte mit einem Freistoß den Ball in den Strafraum gebracht, wo Aoudia freistehend die lange Ecke anvisierte und traf.

  • 1:1 63. Was für ein Händchen, was für ein Wechsel, was für ein Tor. Aoudia kommt für Müller, steigt hoch und trifft per Kopf zum Ausgleich.

  • 62. Amine Aoudia soll jetzt mit seiner Kopfballstärke für Gefahr sorgen.

  • 62. Tobias Müller geht vom Platz.

  • Aoudia steht bereit 62. Olaf Janßen wird gleich den ersten Wechsel vornehmen.

  • hitzige Atmosphäre 60. Jetzt geht es auf dem Platz und auch auf den Rängen etwas heißer her. Zweimal schallen gellende Pfiffe durch das Stadion. Beim ersten Mal hatte Brégerie einen Gegner unabsichtlich umgestoßen, beim zweiten Mal lag ein Dynamo-Spieler am Boden, das Spiel lief aber weiter.

  • strittige Szene 56. Dedic kann sich im Laufduell zum Paderborn-Tor durchsetzen, bleibt dann aber hängen und fällt. Schiedsrichter Christ zeigt sofort an, dass es keinen Elfmeter gibt. Die Zuschauer sind damit nicht einverstanden.

  • Kämpft, Jungs! 53. Dynamo hat als einzige Mannschaft viermal nach einem Rückstand gepunktet (jeweils 1:1).

  • Dynamo ist einen Rückstand gewohnt 51. Dresden geriet in sechs der sieben Spiele mit 0:1 in Rückstand (keiner häufiger) und ging nur in St. Pauli mit 1:0 in Führung.

  • Dynamo-Fans jetzt am Drücker 49. Die Anhänger auf den Rängen müssen kurz innehalten, sind aber jetzt da, um die Mannschaft trotz Rückstand zu unterstützen.

  • 0:1 47. Ein uncooler Auftakt in die zweite Halbzeit. Wurtz hämmert den Ball im Strafraum freistehend in die Maschen.

  • Wiederanpfiff 46. Das Spiel läuft wieder. Dynamo ist unverändert zurück.

  • Halbzeit 45. Ohne Tore geht es jetzt erstmal in die Kabine.

  • Freistoß für Dynamo 44. Menz bringt die Kugel nach innen, aber da kommt kein Schwarz-Gelber ran. Brégerie setzte zwar schon zum Rückfallzieher an, aber Paderborn klärt.

  • Dedic mit dem Kopfball 43. Kurz vor der Pause ist Dynamo nochmal nach vorn aktiv. Schuppan bringt die Flanke von links schön in den Strafraum, aber der Slowene nickt die Kugel leider am Tor vorbei.

  • gemeinsame Abwehr 41. Hinten helfen sich die Schwarz-Gelben gegenseitig. Paderborn ist mal wieder im Angriff, kann sich freispielen. Den Flankenball köpft Gueye als Bogenlampe direkt in die Arme von Kirsten.

  • Ouali scheitert 37. Das war die zweite Riesenchance im Spiel. Zuerst steht Lück im Paderborner Tor genau richtig, wehrt mit einem Reflex eine Direktabnahme des Franzosen ab. Der kommt kurz darauf nochmal zum Schuss, verzieht aber diesmal aus spitzem Winkel knapp.

  • stimmungsvoller Gästeblock 36. Es sind zwar nicht viele Paderborn-Fans an die Elbe mitgereist, aber sie lassen ihre Fahnen wehen machen sich durch Trommeln bemerkbar.

  • Menz zu hart beim Kopfball 34. Im Luftduell geht unser Mittelfeldspieler etwas zu energisch gegen den Gegner vor, Schiedsrichter Christ pfeift deshalb die Aktion ab.

  • Gelbe Karte 30. Krösche, der Kapitän der Gäste, reißt nach dem vergebenen Freistoß den gestarteten Dedic nieder, kassiert für dieses taktische Foul die zweite Karte in der Partie.

  • Freistoß in die Mauer 29. Die Paderborner nutzen die Chance nicht, hämmern den Ball direkt an den Kopf von Brégerie.

  • gefährliche Situation 29. Losilla muss vor dem Strafraum eingreifen, kann sich nur noch mit einem Foul helfen. Das ist jetzt eine gute Standardmöglichkeit für die Gäste zentral vorm Tor.

  • Dynamo im Angriff 27. Gueye wird von außen ins Spiel gebracht, der legt auf den durchgelaufenen Ouali ab. Dessen Rückpass auf Menz wird aber abgefangen. Es gibt Ecke, die aber nichts bringt.

  • Gueye rettet 24. Im letzten Moment ist unser Rechtsverteidiger im Strafraum mit dem Kopf zur Stelle, klärt vor ten Voorde zur Ecke.

  • Riesenchance 23. Das war der bisher beste Dynamo-Angriff am heutigen Tage. Ouali bringt den Ball von außen in die Mitte, wo sich Koch mit einer Körpertäuschung in Stellung bringt. Sein Schuss geht haarscharf am langen Pfosten neben das Tor.

  • Gelbe Karte 20. Rick ten Voorde geht zu hart gegen Brégerie vor und bekommt dafür die erste Verwarnung im Spiel.

  • Losilla mit Einsatz 20. Der Franzose geht voll in den Zweikampf, schnappt sich den Ball und bannt die Gefahr, bekommt aber einen Schlag auf das Bein.

  • druckvolle Schwarz-Gelbe 18. Jetzt geht es gut nach vorn. Menz spielt Koch auf der Außenbahn an, der sauber nach innen flankt. Vor Dedic muss im letzten Moment ein Gästespieler zur Ecke klären. Die wird dann aber abgepfiffen.

  • Ouali ist schnell 16. Der Franzose verliert erst den Ball, geht nach und ermöglicht dadurch Brégerie den zweiten Pass in die Spitze. Ouali narrt zwei Gegenspieler, hat dann freie Bahn zum Tor. Sein Schuss geht aber daneben.

  • Unruhe im Strafraum 14. Die Ecke der Gäste kommt direkt vor das Tor geflogen. Es braucht drei Versuche, um das Leder aus der Gefahrenzone zu befördern. Losilla schlägt den Ball nach vorn.

  • Ecke für Paderborn 13. Schuppan und Koch lassen sich mit einem Doppelpass ausspielen. Unser Linksverteidiger setzt aber konsequent nach und kann die Flanke ins Aus klären.

  • Losilla mit dem Schuss 11. Der Franzose wagt es auch aus der Ferne, doch der Ball fliegt hoch direkt in die Arme von Daniel Lück.

  • munterer Auftakt 9. Beide Mannschaften gehen sehr laufstark in die Partie, so dass der Ball viel in Bewegung ist. Abwarten ist jedenfalls erstmal nicht angesagt.

  • Schuss aus der Distanz 8. Nach einem ruhenden Ball, den Schuppan vor das Tor bringt, nimmt Koch den Paderborner Kasten ins Visier, verzieht aber deutlich.

  • Losilla per Kopf 5. Die Flanke von der Eckfahne kommt direkt in den Strafraum, wo unser defensiver Mittelfeldspieler da ist, aber sein Kopfball geht leider vorbei.

  • Dynamo kommt 5. Ouali bekommt das Zuspiel, geht vor und flankt, doch es springt erstmal nur eine Ecke raus.

  • erste Chance für Paderborn 4. Da hatte die Dynamo-Abwehr noch ein wenig geschlafen. Vrancic kann frei aus der Drehung schießen, steht sechs Meter vor dem Tor, trifft aber nur Brégerie.

  • Fans im Rücken 3. Benjamin Kirsten steht vor dem K-Block. Dynamo spielt zuerst auf das Tor vor der Tribüne mit dem Logo.

  • Anpfiff 1. Dynamo beginnt. Müller und Dedic führen den Anstoß aus.

  • Für Cheftrainer Olaf Janßen ist es das erste Pflicht-Heimspiel. An seiner Seite hat Peter Németh seine Premiere als Co-Trainer.

  • Jetzt kommen die Spieler auf den Platz. Paderborn spielt ganz in rot, Dynamo in schwarz-gelb. Im K-Block wird eine Choreo aufgezogen.

  • Paderborn belegt derzeit den Relegationsrang, hat mit 8 Punkten doppelt soviel wie Dynamo. Mit einem Heimsieg kann die SGD also den Anschluss schaffen.

  • Dynamo-Kapitän Romain Brégerie schenkt seinen Kollegen immer wieder Beifall, klatscht in die Hände und motiviert.

  • Dynamo schießt sich gerade warm. Von außen fliegen die Flanken in den Strafraum und werden verwandelt.

  • Schiedsrichter der Partie ist heute Tobias Christ. Als Linienrichter sind Arno Blos und Benedikt Kempkes am Start.

  • Die Bilanz gegen Paderborn im eigenen Stadion ist ausgeglichen. In sechs Spielen gab es drei Heimsiege, aber auch drei Erfolge für die Ostwestfalen.

  • Filip Trojan und Cristian Fiel sind nicht im Kader. Beide stiegen diese Woche erst wieder ins Mannschaftstrainig ein. Trojan war gestern beim 2:1 der Zweiten gegen Erfurt dabei, erzielte dort ein Tor.

  • Einzige Änderung bei Dynamo ist der Spielertausch im Angriff. Für Poté stürmt Müller von Anfang an.

  • So spielt Paderborn: Lück - Hünemeier, Hartherz, Ziegler, Wemmer - Krösche, Demme - Kachunga, Vrancic, Wurtz - ten Voorde

  • Bei Paderborn fehlt Stammkeeper Kruse, der in der Nacht Vater geworden ist. Dafür steht Daniel Lück im Kasten.

  • Auf der Ersatzbank sind Pellatz, Hartmann, Benyamina, Poté, Aoudia, Susac und Schulz.

  • So spielt Dynamo: Kirsten, Gueye, Brégerie, Mravac, Schuppan - Losilla, Menz, Ouali, Koch - Müller, Dedic

  • Die letzten vier Heimspiele hat Dynamo nicht gewonnen. Allerdings konnten die Schwarz-Gelben in einem dramatischen Spiel den heutigen Gast aus Paderborn mit 2:1 besiegen.

  • Dynamo spielte bisher viermal unentschieden - keiner häufiger in der 2. Bundesliga.

  • In ihren vier Zweitliga-Spielzeiten bisher hatten die Schwarz-Gelben immer spätestens am 4. Spieltag erstmals gewonnen.

  • Dynamo ist nach sieben Punktspielen noch sieglos. Das ist der schlechteste Saisonstart aller Zeiten. 1993/94 gelang den Schwarz-Gelben am 7. Spieltag ein voller Erfolg und am Ende trotz Abzug von vier Punkten der Klassenerhalt.

  • Hallo zum Zweitliga-Heimspiel der SG Dynamo Dresden gegen den SC Paderborn. Anstoß ist um 13.30 Uhr.