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11. Spieltag SV Sandhausen - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Am 11. Spieltag gastiert die SG Dynamo Dresden in der Nähe von Heidelberg beim SV Sandhausen. Die Gastgeber waren sportlich eigentlich schon abgestiegen, blieben nach dem Lizenzentzug des MSV Duisburg aber doch noch in der 2. Bundesliga. In der letzten Spielzeit konnten die Schwarz-Gelben insgesamt vier Punkte gegen Sandhausen einfahren. Auswärts gab es ein 1:1-Unentschieden, nachdem Anthony Losilla zum Ausgleich einschoss. Im Heimspiel sorgte Youngster Tobias Müller gleich mit zwei Toren für einen wichtigen und umjubelten Heimsieg. Insgesamt gestaltet sich die Bilanz gegen Sandhausen aber absolut ausgeglichen.Bilanz SG Dynamo Dresden gegen SV 1916 Sandhausen
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 8 2 4 2 11:13 10
Heimbilanz 4 2 1 1 7:6 7
Auswärtsbilanz 4 0 3 1 4:7 3
Pflichtspiele 8 2 4 2 11:13 10

Die letzten beiden Spiele

Saison 2012/13 | 15.09.2012 | SV Sandhausen - SG Dynamo Dresden | 6.400
Saison 2012/13 | 17.02.2013 | SG Dynamo Dresden - SV Sandhausen | 19.444

Spieler und Trainer in beiden Vereinen (inkl. Testspiele)

Martin Stoll, Ranisav Jovanovic, Antonio Castellino, Tim Kister, Marvin Knoll, Simon Tüting

Trainer/Manager:

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Sandhausen 2012/13 Sandhausen — St. Pauli 4:1
Dynamo 2011/12 SGD — Karlsruher SC 5:1
Höchste Heimniederlage Sandhausen 2012/13 Sandhausen — Hertha BSC 1:6
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Sandhausen 2012/13 Regensburg — Sandhausen 1:3
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Sandhausen 2012/13 1860 München — Sandhausen 4:0
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Alemannia Aachen — SGD 5:1

Sonstige Fakten
  • Dynamo ist seit 21 Pflichtspielen in der Fremde ohne Sieg (10 Unentschieden, 11 Niederlagen). Diese Serie stellt einen negativen Vereinsrekord dar.

  • Die Schwarz-Gelben konnten nach zuletzt 13 Spielen mit mindestens einem Gegentor gegen den VfR Aalen endlich mal wieder ohne Gegentor eine Partie beenden.

  • Mit dem Sieg gegen Aalen wurde eine Serie von neun Spielen ohne Erfolg beendet. Neun Punktspiele ohne Sieg gab es bisher sechs Mal in der Vereinsgeschichte, zuletzt in der Saison 2005/06.

Rückblick zum Aalen-Spiel
  • Marco Hartmann stand im Spiel gegen Aalen zum ersten Mal in der schwarz-gelben Startelf.

  • Zlatko Dedic steht vor seinem 50. Spiel im Dynamo-Trikot. In bisher 49 Einsätzen erzielte der Stürmer insgesamt 25 Tore.

  • In der bisherigen Saison kamen bereits 20 Spieler zum Einsatz. In allen zehn Punktspielen waren Kirsten, Ouali, Brégerie und Losilla dabei.

  • Bester Torschütze ist Amine Aoudia mit drei Treffern. Zlatko Dedic hat mit drei die meisten Torvorlagen gegeben. Cristian Fiel, Christoph Menz und Robert Koch sind Führende in der Karten-Statistik mit jeweils drei Verwarnungen.

Keine Geschenke vom Beschenkten

Es sind mittlerweile zehn Spieltage in der aktuellen Zweitliga-Saison vorbei. Die SG Dynamo Dresden findet sich auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder und hat vor dem 11. Spieltag auf den Relegationsplatz drei Punkte Rückstand. Nun geht es für die Schwarz-Gelben zum SV Sandhausen. Der Verein, in der Nähe von Heidelberg beheimatet, war im Mai sportlich bereits in die 3. Liga abgestiegen. Weil sich Dynamo in zwei Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück erfolgreich durchsetzte, blieb Sandhausen weiterhin Zweitligist. Die Baden-Württemberger nahmen den freien Platz in der 2. Bundesliga ein, den der MSV Duisburg aufgrund der nicht erteilten Lizenz für die zweithöchste Spielklasse verlor. Die Konstellation, die sich durch den Zwangsabstieg des MSV ergeben hatte, war bemerkenswert: Hätte die SGD gegen Osnabrück den Kürzeren gezogen, wäre Dynamo anstelle von Duisburg in der Liga geblieben und Sandhausen hätte den Weg nach unten antreten müssen.

Wenn am Samstag ab 13 Uhr der Ball im Hardtwaldstadion rollt, darf Dynamo dafür jedoch keine nachträglichen Geschenke erwarten. Der SVS hat trotz der späten Planungssicherheit eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt, die einen guten Saisonstart hingelegt hat. Noch kein Heimspiel ging in 2013/14 verloren. „Das hat nichts mit Glück zu tun, sondern mit der Spielweise“, sagte Dynamo-Cheftrainer Olaf Janßen. „Und wer denkt, dass wir die drei Punkte im Vorbeigehen mitnehmen, der ist schief gewickelt.“ Ihre Heimstärke bewiesen die Schützlinge von Sandhausen-Coach Alois Schwartz nicht nur in der Liga, sondern auch im DFB-Pokal. In der ersten Runde kegelten sie im eigenen Stadion den Bundesligisten Nürnberg nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb und erreichten durch einen Erfolg beim Regionalligisten Wiedenbrück sogar die dritte Pokalrunde.

Olaf Janßen erwartet eine zähe Partie: „Wir müssen das Spiel zu 100 Prozent annehmen und viel Laufbereitschaft an den Tag legen, um den Gegner zu beschäftigen“, sagte der 47-Jährige am Donnerstag. Dazu bedürfe es einer weiteren Leistungssteigerung im Vergleich zum Aalen-Spiel, um den nächsten Schritt zu gehen, ergänzte der Dynamo-Coach. Janßen bescheinigte seinen Spielern einen körperlich guten Zustand und hofft, dass die Mannschaft dieses Plus als entscheidenden Faktor einbringen kann.

In den letzten zwei Wochen absolvierten die Spieler ein differenziertes Trainingsprogramm: „Wir haben in der Belastung noch etwas drauf gelegt, um für die nächsten Wochen gewappnet zu sein“, erklärte Olaf Janßen. Für viele Ergänzungsspieler bot sich am vergangenen Freitag die Gelegenheit, im Testspiel gegen Sparta Prag (0:3) Spielpraxis zu sammeln und „dem Trainer zu zeigen, dass sie bereit sind“, so Janßen.

Adnan Mravac pausierte aufgrund einer Kopfverletzung für einige Tage, die er sich bei seinem Zusammenstoß mit Sebastian Schuppan im Spiel gegen Aalen zugezogen hatte. Paul Milde musste nach einem grippalen Infekt auf das Training verzichten. Amine Aoudia kehrte von seiner Länderspielreise gesund, aber auch erschöpft zurück. Mit Algeriens Nationalmannschaft war der Stürmer zum WM-Quali-Spiel ins westafrikanische Burkina Faso gereist. Zwar kam Aoudia nicht zum Einsatz, doch die Trainingsintensität unter Algeriens Coach Vahid Halilhodži?  war sehr hoch. „Mo Aoudia war etwas müde“, schätzte Janßen ein, „aber wir arbeiten daran, ihn wieder aufzupäppeln.“

Für Dynamo-Torwart Benjamin Kirsten war der erste Saisonsieg gegen den VfR Aalen besonders wichtig. „Wir hatten vorher enormen Druck auf unseren Schultern liegen. Druck gehört im Fußball zwar immer dazu. Trotzdem hoffe ich, dass wir den Rückenwind jetzt nutzen können“, sagte der Keeper, der den Rückhalt von Trainer und Mannschaft sehr positiv aufgenommen hatte. Für Kirsten ist der Auftritt in Sandhausen ein Spiel wie jedes andere, auch wenn er vor drei Jahren im Hardtwaldstadion das erste Mal überhaupt im Dynamo-Tor stand und seinerzeit gleich vier Gegentore hinnehmen musste. Bisher gelang den Schwarz-Gelben in Sandhausen noch kein Auswärtssieg. Im letzten Jahr gab es ein 1:1-Unentschieden.

Das Spiel zwischen der SG Dynamo Dresden und dem SV Sandhausen beginnt am Samstag um 13 Uhr. Der Gastgeber erwartet insgesamt etwa 6.500 Zuschauer. Schiedsrichter der Partie ist Christian Leicher (Neuhausen).

Gutes Spiel – magerer Punkt

Die SG Dynamo Dresden hat aus dem Sandhäuser Hardtwald vor 6.500 Zuschauern trotz einer insgesamt guten Leistung nur einen Punkt mitnehmen können. Das Spiel endete torlos 0:0. Letztlich war es die mangelnde Chancenverwertung, die einer stark kämpfenden Mannschaft den verdienten Lohn kostete.

Im Vergleich zum zwei Wochen zurückliegenden Heimspiel gegen Aalen (2:0) hatte Cheftrainer Olaf Janßen die Mannschaft auf zwei Positionen verändert. Im Abwehrzentrum vor Benjamin Kirsten brachte er neben Kapitän Romain Brégerie Adam Susac anstelle von Adnan Mravac (Trainingsrückstand nach Kopfverletzung). Die linke Seite bespielten Sebastian Schuppan und Idir Ouali, auf der rechten Bahn sicherte Thorsten Schulz den Außen Robert Koch ab. Im defensiven Mittelfeld begannen Anthony Losilla und Marco Hartmann. Mickael Poté kehrte ins Team zurück und ersetzte den Länderspielreisenden Amine Aoudia. Neben ihm stürmte Zlatko Dedic.

Ohne langes Abtasten entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spiel auf dem frisch gewässerten Rasen im sonnigen Nadelwald zu Sandhausen. Es waren die Gastgeber, die den ersten Warnschuss aufs Dresdner Tor absetzten. Einen aus spitzem Winkel aufs kurze Eck getretenen Freistoß entschärfte Kirsten mit den Fäusten (2.). Sechs Minuten später wurde es fürs Dresdner Gehäuse dann richtig gefährlich. Nach einem Tackling von Brégerie sprang der Ball zum plötzlich freien Stiefler, dessen Schuss aus zwölf Metern Kirsten im letzten Moment mit dem Fuß zur Ecke klärte. Die Klatschpappen auf der Haupttribüne quittierten es dennoch dankbar. Nach einer knappen Viertelstunde spielte Dresden für zwei Minuten zu zehnt: Susac bekam nach einem Zusammenprall mit Ex-Dynamo Jovanovic einen Turban und ein neues Trikot verpasst.

Kurz nachdem der Innenverteidiger wieder ins Spiel zurückkehrte, kam Dynamo zu einer Großchance. Losilla hatte sich ins Sturmzentrum geschoben und bekam den Ball auf den Fuß. Der Franzose wurde beim Abschluss zwar effektiv gestört, doch den Abpraller konnte Dedic auf Ouali ablegen – der den Ball zum Entsetzen der etwa 2.000 lautstarken Dresdner Fans nicht nur am geschlagenen Riemann, sondern auch am Pfosten vorbeischob (14.). Die Intensität nahm weiter zu, der SVS war wieder am Zug. Nach einer Eingabe von rechts köpfte Linsmayer das Spielgerät aus kürzester Distanz aufs Dresdner Tor, doch Kirsten war mit einem prächtigen Reflex da. Auch in den zweiten Ball warf sich der Dresdner Schlussmann mit Wucht hinein und konnte die Kugel schließlich unter sich begraben (28.). Vier Minuten später lenkte Riemann einen Schuss von Poté um den langen Pfosten. Und auch die Schlussszene in diesen rassigen ersten 45 Minuten gehörte Dynamo. Nach einer guten Kombination über Schulz und Koch fand dessen Flanke Ouali, der den Ball aus aussichtsreichster Position über den Querbalken drosch (44.).

Nach der Halbzeit, in der ein Mitarbeiter unseres Vereins auf einer Klatschpappe beinahe böse ausgerutscht wäre, spielte die schwarz-gelbe Mannschaft in Richtung der eigenen Fans. Olaf Janßen brachte Aoudia für Dedic ins Spiel. Die erste Chance für Dynamo hatte dann der Gegner: Achenbach „klärte“ kurios durch einen gefühlvollen Heber mit der Innenseite von der eigenen Strafraumgrenze. Riemann schaute sich verdutzt um und stellte fest: Kein Tor. Viel hatte nicht gefehlt (51.). Noch ein bisschen knapper strich drei Minuten später Aoudias Kopfball am Pfosten vorbei. Doch bei der Maßeingabe von Schulz wähnte der Assistent den Algerier im Abseits. Dynamo blieb weiter am Drücker. Nach guter Ballbehauptung im Zentrum machte Losilla das Spiel breit. Ouali zog nach innen in den 16er und zog ab – es klatschte am langen Pfosten. Den Nachschuss von Hartmann hielt Riemann (58.).

Es war inzwischen zum Haareraufen. Dresden hatte sich in dieser zweiten Hälfte ein Übergewicht erspielt und kontrollierte den Gegner weitgehend, ohne sich dafür zu belohnen. Und irgendwie schien die Akustik der Klatschpappen immerhin Heerscharen von Marienkäfern anzuziehen. Auf dem Rasen war Dynamo inzwischen das klar bestimmende Team. Nach vorne getrieben von den Fans, kämpfte das Janßen-Team um den ersehnten Auswärtsdreier. Doch nunmehr fehlte bei Dynamo in der gegnerischen Hälfte ein wenig die Präzision, um den Ballbesitz ertragreich auszuspielen. Die wenigen Vorstöße der Schwarz-Weißen blieben in der Defensive um Brégerie hängen.

So blieb es letztlich beim nach der starken zweiten Hälfte unzufrieden stellenden torlosen Unentschieden. Nächste Woche Sonntag wartet das ausverkaufte Derby gegen Energie Cottbus. Schönes Wochenende und gute Heimreise allen mitgereisten Fans!

Olaf Janßen nach dem Spiel: „Es war ein 0:0 der intensiven Sorte. Wir hatten in den ersten zehn Minuten Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, haben uns dann reingebissen. Dann bekommen wir Chancen, die wir nutzen müssen. Unter dem Strich müssen wir zufrieden sein, dass wir nicht noch bitter bestraft wurden. Ich bin jedoch zuversichtlich, denn wichtig ist auch, dass man überhaupt erst einmal in diese Situationen kommt. Wir werden den Torabschluss im Training weiter forcieren.“

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90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Auswärts weiter sieglos Die SGD muss weiter auf einen Auswärtssieg warten, hatte heute durchaus die Gelegenheit dazu. Das gute Spiel bestätigt aber den sichtbaren Aufschwung. Sandhausen präsentierte sich bisher in der Saison sehr heimstark, hat zudem die drittwenigsten Gegentore kassiert. Deshalb kann man die Leistung der Schwarz-Gelben und den einen Zähler durchaus als kleinen Erfolg ansehen.

  • Abpfiff 90.(+2) Jetzt ist Schluss. Dynamo holt in Sandhausen beim 0:0 einen Punkt. Es war sicher mehr drin, aber vorn versagen die Nerven. Mit einer guten Abwehrleistung erkämpfen sich die Schwarz-Gelben den Punkt verdient.

  • Flanke von Sandhausen 90.(+1) Die Gastgeber kommen nochmal, aber Benny ist da und fängt den Ball ab.

  • keine Strafraum-Aktionen mehr 90. Beide Mannschaften wollen, aber setzen sich vorn nicht mehr entscheidend in Szene. Noch zwei Minuten gibt es oben drauf.

  • Wechsel bei Sandhausen 90. Thiede geht raus, es kommt Blum.

  • Sandhausen drückt 88. Die Gastgeber sind in der Schlussphase aktiver und kommen immer wieder in die Nähe des Dynamo-Tores. Mit einer geschlossenen Abwehrleistung bleibt die Null aber bisher stehen.

  • Brégerie beim Freistoß 83. Ulm hatte gefoult, doch Dynamo kann die Gelegenheit nicht nutzen, den ruhenden Ball in eine echte Chance umzumünzen.

  • Freistoß abgewehrt 81. Die Gastgeber können den Ball zentral vorm Strafraum spielen, aber Dynamo lässt keine Chance zu.

  • Gelb für Marco Hartmann 80. Unser Mittelfeldspieler begeht vorm eigenen Strafraum ein Foulspiel.

  • Wechsel bei Sandhausen 79. Stiefler geht runter, für ihn kommt Adler.

  • Außennetz und kein Tor 78. Aoudia kommt vor dem Sandhausen-Gehäuse an den Ball und schießt aus spitzem Winkel. Anders als in Hoffenheim ist hier aber kein Loch im Netz.

  • Viertelstunde noch 76. Sandhausen nimmt wieder Fahrt auf, spielt schnell nach vorn, aber Dynamo steht hinten gut. Nach vorn geht für die Schwarz-Gelben aber nicht so viel. Die Partie ist trotz der fehlenden Tore aber sehr intensiv und auch nicht langweilig.

  • Gelbe Karte 73. Jetzt bekommt Stiefler den Karton gezeigt, nachdem er etwas zu heftig gegen Aoudia in den Zweikampf ging.

  • Gelbe Karte 71. Anthony Losilla bekommt vom Schiedsrichter eine Verwarnung. Er hat gefoult und gemeckert.

  • Freistoß für Sandhausen 71. Wieder kommt ein ruhender Ball in den Dynamo-Strafraum geflogen, aber Brégerie ist da und köpft das Leder raus.

  • Zuschauerzahl 70. Der Stadionsprecher verkündet 6.500 Besucher, von denen etwa ein Drittel den Schwarz-Gelben zugeordnet werden können.

  • Wechsel bei Sandhausen 68. Kulovits geht vom Platz, für ihn jetzt Ulm auf dem Platz. Also der Spieler, nicht gleich die ganze Stadt.

  • Freistoß für Dynamo 65. Schuppan tritt den ruhenden Ball an den langen Pfosten, aber Brégerie kann ihn nicht mehr kontrolliert köpfen, so dass diese Chance verstreicht.

  • Gelbe Karte 63. Poté ist jetzt gut drauf, hängt Hübner ab. Der kann ihn nur noch mit einem Foul am Vormarsch hindern, kassiert dafür die Karte.

  • Poté mit der Flanke 60. Unser Stürmer holt sich das Leder, spielt im Mittelfeld seinen Gegner aus und hängt ihn ab. Olajengbesi ist aber vor Aoudia da und kann klären.

  • Pfostenschuss von Ouali 58. Das gibts doch nicht. Den guten Nachschuss von Hartmann kann Riemann halten.

  • Klatschpappen nerven 58. Immer dann, wenn Sandhausen einen ruhenden Ball zugesprochen bekommt, gefühlt ziemlich häufig, fühlen sich die Heimzuschauer animiert, diese Dinger in die Hand zu nehmen. Half zum Glück bisher nicht.

  • Abseits beim Kopfball 54. Nach einer schönen Flanke von Schulz ist Aoudia da, geht zum Ball, aber der Linienrichter hat die Fahne oben.

  • Eckball für Sandhausen 53. Nach einer zwischenzeitlichen Ecke für Dynamo gehts nun auf der anderen Seite spannend zu, aber die Dynamo-Abwehr steht und köpft das Leder aus dem Strafraum. Der Nachschuss geht in die Wolken.

  • fast ein Eigentor 51. Nach einem Angriff von Dynamo und der Flanke durch Schuppan rutscht Achenbach der Ball über den Schlappen. Im hohen Bogen fliegt das Leder über den verdutzen Riemann aber knapp neben das Tor.

  • Sandhausen legt vor 48. Die Gastgeber können zum ersten Mal im zweiten Durchgang auf sich aufmerksam machen. Löning läuft auf Kirsten zu, der raus kommt und den Kapitän der Hausherren abdrängt. Dessen Schuss geht ans Außennetz.

  • Wechsel bei Dynamo 47. Es gab doch einen Spielertausch im Sturm. Für Zlatko Dedic ist jetzt Amine Aoudia auf dem Platz dabei.

  • Wiederanpfiff 46. Jetzt ist zuerst Dynamo am Ball, spielt auf das Tor, hinter dem auch die schwarz-gelben Anhänger stehen. Insgesamt sind 2.000 Dynamos hier dabei. Klasse.

  • Dynamo wieder da Die Schwarz-Gelben kommen unverändert auf den Platz. Gleich gehts weiter.

  • Halbzeit 0:0 zwischen Sandhausen und Dynamo. Beide Teams mit Chancen. Der zweite Durchgang dürfte spannend werden.

  • Ouali verzieht wieder 44. Dynamo spielt gut nach vorn, kombiniert sich über Schulz und Koch in den Strafraum. Dedic verpasst den hohen Ball, aber dahinter lauert unser Franzose, der jedoch die sehr gute Chance nicht nutzt.

  • Dynamo will stürmen 42. Hinten erkämpfen sich unsere Jungs viele Bälle, aber das Umschaltspiel hakt, so dass sich Sandhausen immer wieder aufstellen kann.

  • Gelbe Karte 39. Mickael Poté geht offensiv auf den Gegner, trifft ihn am Fuß und bekommt dafür die Gelbe Karte.

  • wieder ein Freistoß 38. An der Seite geht Schulz in den Zweikampf, kann ihn gewinnen, aber der Schiedsrichter hat ein unfaires Einsteigen gesehen. Sandhausen ballert den ruhenden Ball aber direkt hinter das Tor.

  • Dynamo kämpft 35. Die Hausherren sind spielstärker, aber unsere Jungs werfen auch viel Leidenschaft in die Waagschale. Trotz vieler offensiven Aktionen kann sich Sandhausen nicht durch die gut stehende Dynamo-Abwehr schlagen.

  • Poté scheitert an Riemann 32. Jetzt ist Dynamo wieder dran. Unser Stürmer kommt vorm Tor nach einem schönen Zuspiel frei zum Schuss, aber der Sandhausener Torwart, der die Schwarz-Gelben noch aus der Relegation gegen Osnabrück kennt, kann halten.

  • halbe Stunde vorbei 31. Noch sind keine Tore gefallen, aber das Spielgeschehen bisher lässt vermuten, dass es bis zum Schluss so nicht bleibt. Hier ist viel Fahrt drin. Beide Mannschaften sind offensiv, Sandhausen verzeichnete die besseren Chancen.

  • Kirsten bisher spitzenmäßig 28. Benny rettet in größter Not nach einem Kopfball von Linsmayer, ist mit den Fingern dran. Beim Nachschuss wirft er sich zum Ball, lässt erst prallen, beißt sich aber durch und ist vorm Gegner schließlich dran.

  • Koch mit dem abgefälschten Schuss 24. Unsere Mittelfeldmann nimmt aus der Distanz das Tor von Sandhausen ins Visier. Ein Gegner ist am Ball noch dran, der sich über Riemann senkt, aber auf dem Tornetz landet.

  • Freistoß für Dynamo 23. Nun dürfen die Schwarz-Gelben mal einen ruhenden Ball vor das Tor bringen. Schuppan zeichnet sich dafür verantwortlich, aber im Strafraum entsteht aus dem Gewühl keine Gefahr für das Sandhausen-Tor.

  • ruhender Ball 20. Die Kugel wird erneut von der rechten Seite nach innen gebracht, geht aber unberührt am langen Pfosten ins Aus.

  • Spiel mit Fahrt 19. Bisher wird hier kaum taktiert oder abgewartet. Hat eine Mannschaft den Ball, gehts sofort nach vorn. Jetzt hat Sandhausen wieder einen Freistoß zugesprochen bekommen.

  • Freistoß für Sandhausen 16. Wieder kommt ein ruhender Ball vor das Tor von Kirsten geflogen, aber unser Keeper ist da und fängt das Leder sicher auf.

  • Riesenchance 14. Das hätte eigentlich die Führung für Dynamo sein müssen. Losilla wird geschickt, läuft auf den Towart von Sandhausen zu, bleibt aber hängen. Den Abpraller schiebt Dedic quer auf Ouali, der aber den Ball am Pfosten vorbeischlenzt.

  • Turban im Spiel 13. Susac ist wieder mit dabei, hat um den Kopf eine große Binde.

  • Susac muss behandelt werden 13. Nach einem Zusammenprall mit Jovanovic müssen beide Spieler an die Seitenlinie. Hier fließt wohl schon zu Beginn wieder Blut.

  • Sandhausen flankt 11. Die Gastgeber setzen Dynamo mächtig unter Druck. Von außen kommt der Ball in die Mitte geflogen, aber diesmal ist Brégerie in der Luft und köpft das Leder aus der Gefahrenzone.

  • Poté mit dem ersten Torschuss 9. Auf der anderen Seite kommt Dynamo offensiv nach vorn. Ein Zuspiel in die Spitze kann Poté mit einem Schuss abschließen, der aber am Tor vorbeigeht.

  • Stiefler im Strafraum 8. Jetzt wurde es brandgefährlich. Der Sandhausener war vor dem Tor aufgetaucht, versetzte zunächst seinen Gegenspieler, doch Kirsten ist wieder da und klärt mit dem Fuß.

  • Missverständnis 7. Ouali setzt in der gegnerischen Hälfte nach und bringt Unruhe in die Abwehr von Sandhausen. Riemann kommt aus seinem Tor, sein Kollege köpft den Ball über ihn. Leider kann Dynamo den Fauxpas nicht nutzen.

  • Sandhausen beginnt offensiv 5. Die Hausherren übernehmen gleich mal das Kommando und bringen erneut von außen einen Ball vor das Dynamo-Tor, aber Susac zeigt seine Kopfballstärke und klärt.

  • erste gefährlicher Freistoß 2. Die Hausherren bringen von der Seite einen ruhenden Ball direkt auf das Tor, aber Benjamin Kirsten passt auf und kann die Situation klären.

  • Anpfiff 1. Sandhausen hat Anstoß. Dynamo spielt ganz in Gelb, dieGastgeber in weißen Trikots und schwarzen Hosen.

  • Die Partie steht unter Leitung von Christian Leicher. An den Linien assistieren ihm Karl Valentin und Eduard Beitinger.

  • Weil Dynamo eine erfolgreiche Relegation gegen Osnabrück bestritt, konnte Sandhausen nach dem Lizenzentzug von Duisburg in der 2. Bundesliga verbleiben.

  • Beide Mannschaften sind auf dem Platz, um sich warm zu machen. Der Stadionsprecher begrüßt die Fans und bedankt sich bei unserer Mannschaft.

  • Bei Sandhausen sind gleich zwei ehemalige Dynamo-Spieler im Kader. In der Startelf steht Ranisav Jovanovic, auf der Bank sitzt Marvin Knoll.

  • Im Sturm beginnt Poté neben Dedic. Aoudia sitzt nach seiner langen Reise zur Nationalmannschaft erstmal auf der Bank.

  • Olaf Janßen nimmt damit zwei Veränderungen zum letzten Spiel vor. Susac spielt für Mravac, der mit seiner Kopfverletzung noch nicht voll einsatzbereit ist.

  • Hier die Aufstellung für heute: Kirsten - Schuppan, Brégerie, Susac, Schulz - Losilla, Hartmann, Ouali, Koch - Dedic, Poté

  • Wir sind in Sandhausen angekommen. Die Sonne scheint und die ersten Dynamo-Fans stehen schon im Gästeblock.

  • Die Schwarz-Gelben müssen heute auswärts beim SV Sandhausen antreten. Anpfiff der Zweitliga-Partie ist um 13 Uhr. Bis später!