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15. Spieltag Karlsruher SC - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Am 15. Spieltag der 2. Bundesliga tritt die SG Dynamo Dresden im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC an. Die Badener sind als Aufsteiger gut in die neue Saison gestartet und finden sich im oberen Tabellendrittel wieder, nachdem sie im Sommer nach nur einem Jahr aus der Drittklassigkeit wieder aufgestiegen waren. Die Vorsaison bestritt der KSC souverän und holte sich überlegen den Meistertitel in der 3. Liga. Bisher gab es 15 Duelle zwischen Dynamo und Karlsruhe. Die Auswärtsbilanz sieht für die Schwarz-Gelben weniger gut aus. Im Wildparkstadion gelang bei sieben Versuchen gerade mal ein einziges Unentschieden. Das letzte Aufeinandertreffen im April 2012 gewann der KSC im eigenen Revier mit 2:0.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen den Karlsruher SC
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 15 4 3 8 23:24 15
Heimbilanz 8 4 2 2 17:9 14
Auswärtsbilanz 7 0 1 6 6:15 1
Pflichtspiele 15 4 3 8 23:24 15

Die letzten beiden Spiele

Saison 2011/12 | 29.10.2011 | SG Dynamo Dresden - Karlsruher SC 5:1 | 23.610
Saison 2011/12 | 11.04.2012 | Karlsruher SC - SG Dynamo Dresden 2:0 | 17.489

Spieler und Trainer in beiden Vereinen (inkl. Testspiele)

Spieler: Miran Pavlin, Michael Spies, Thomas Ritter, Dietmar Hummel, Joshua Kennedy, Klemen Lavric, Witold Wawrzyczek, Dennis Cagara, Jonas Striefler, Tony Mamodaly, Martin Stoll, Hasan Pepic

Trainer: Rolf Schafstall

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Karlsruhe 1979/80 KSC — Ingolstadt 10:0
Dynamo 2011/12 SGD — Karlsruher SC 5:1
Höchste Heimniederlage Karlsruhe 2011/12 KSC — Unterhaching 1:4
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Karlsruhe 1978/79 Baunatal — KSC 0:5
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Karlsruhe 1986/87 Hannover — KSC 8:0
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Alemannia Aachen — SGD 5:1

Sonstige Fakten
  • Dynamo hat von den letzten neun Punktspielen nur eins verloren (0:4 in Fürth).

  • Die Schwarz-Gelben sind seit fünf Zweitliga-Spielen ungeschlagen. Der aktuelle Vereinsrekord umfasst sechs Partien ohne Niederlage.

  • Dynamo konnte bei sieben Versuchen noch kein einziges Mal in Karlsruhe gewinnen. Mit Stahl Brandenburg gibt es nur einen weiteren Verein, gegen den in sieben oder mehr Auswärtsspielen kein Sieg gelang.

  • Robert Koch steht vor seinem 125. Pflichtspiel im schwarz-gelben Dress. Bisher stehen 124 Partien mit 23 Toren auf seinem Konto.

  • In der Liga droht zwei Spielern eine Gelbsperre. Christoph Menz und Robert Koch kassierten bis jetzt vier Gelbe Karten.
Kurzer Rückblick zum Aue-Spiel
  • 30.084 Zuschauer sind eine neue Rekordkulisse für ein Spiel im neuen Stadion. Mehr Besucher gab es zuletzt am 26. Mai 1990 gegen Lok Leipzig, als 32.900 Zuschauer dabei waren.

  • Während Dynamo gegen Aue trotz Überzahl nicht gewinnen konnte, gelang das im letzten Spiel mit einem Mann mehr auf dem Platz am 21. April gegen Energie Cottbus (1:0).

  • Das letzte Gegentor in der Nachspielzeit gab es für die Schwarz-Gelben am 25. August 2012 in Duisburg. Der Ehrentreffer zum 1:3 für die Gastgeber war aber nur noch Ergebnismakulatur.

  • Den letzten Punktverlust in der Nachspielzeit musste Dynamo am 17. Februar 2012 beim 2:2 in Paderborn in Kauf nehmen.

  • Mit zehn Karten (8x Gelb, 1x Gelb-Rot) wurde der Rekord für die meisten Karten in einem Dynamo-Spiel knapp verpasst. Eine Verwarnung mehr gab es am 11. Oktober 1997 - natürlich gegen Aue.

  • Thorsten Schulz schoss gegen Aue sein erstes Dynamo-Tor.

  • Idir Ouali bestritt gegen die Westsachsen sein 50. Pflichtspiel im schwarz-gelben Trikot.

  • Romain Brégerie stand gegen die "Veilchen" zum 125. Mal in einem Spiel für Dynamo auf dem Platz.

Duell im Wildpark wird zum Spiel der Serien

Nach zwei Wochen ohne Zweitliga-Fußball reisen die Schwarz-Gelben am Sonntagnachmittag auswärts zum Karlsruher SC. Dynamo startet gegen die Badener den nächsten Anlauf, eine bestehende Serie zu beenden. Sieben Versuche unternahmen die Dresdner bisher, aus dem Wildparkstadion einen Dreier zu entführen, doch im Ergebnis standen sie sechsmal gänzlich ohne Punkte da. Im Februar 2005 holten die Schwarz-Gelben mit einem 1:1 den bisher einzigen Punkt in Karlsruhe.

Die spielfreie Pause nutze Dynamo-Cheftrainer Olaf Janßen dazu, mit seiner Mannschaft zur Erhöhung der Trainingsintensität, gab den Spielern aber auch die Gelegenheit zur Regeneration. Nach einer sehr harten Trainingswoche, die mit dem Testspiel gegen Dukla Prag endete, durfte die Mannschaft ein freies Wochenende genießen. „In den letzten haben wir uns dann ganz auf Karlsruhe konzentriert“, sagte Janßen und sprach seinen Schützlingen ein Lob aus. „Ich bin sehr zufrieden“, äußerte sich der 47-Jährige zur Arbeitsbereitschaft und über die zur Verfügung stehenden Spieler. Der Dynamo-Coach  hat vor dem KSC-Spiel jetzt die Qual der Wahl, wen er in den Kader nominiert.

Trotz dieser guten Voraussetzungen muss Janßen auf einige Spieler verzichten. Innenverteidiger Adnan Mravac hat noch immer mit seiner Kopfverletzung  zu kämpfen, die er sich im Heimspiel gegen Aue zuzog. Mit einer Erkältung wird auch Soufian Benyamina definitiv ausfallen. Nach langer Verletzungspause könnte Tobias Kempe eine zusätzliche Option sein, so Janßen, der sich über die Rückkehr der Langzeitverletzten in den Trainingsbetrieb sehr erfreut zeigte. Während Kempe vielleicht schon im 18-köpfigen Aufgebot stehen könnte, muss sich Marco Hartmann noch etwas gedulden. Zwar kehrte der Mittelfeld-Kämpfer wieder auf den Trainingsplatz zurück, wird aber noch einige Tage brauchen, um den alten Leistungsstand wieder zu erreichen.

Der Karlsruher SC sicherte sich in der letzten Saison souverän die Drittliga-Meisterschaft und kehrte im Sommer nach nur einem Jahr der Abstinenz wieder in die 2. Bundesliga zurück. Der Wiederaufstieg sorgte in Baden für einen Aufschwung. Der KSC ist überraschend erfolgreich in die neue Saison gestartet und steht mit 20 Punkten im oberen Tabellendrittel. „Sie haben eine gute Mannschaft“, schätzt Anthony Losilla ein, ergänzt aber selbstbewusst: „Wir wollen so in das Spiel gehen, um drei Punkte zu gewinnen.“ Mit Karlsruhe und Dresden treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die aktuell vier bzw. fünf Spiele in Folge nicht mehr verloren haben. Nur Kaiserslautern ist noch länger ohne Niederlage. Verliert Dynamo die Partie im Wildpark nicht, würden die Schwarz-Gelben die eigene aktuelle Rekordserie von sechs Zweitliga-Spiele ohne Niederlage einstellen.

Vor allem in der Abwehr sind die Badener in der laufenden Spielzeit gut aufgestellt, kassierten bisher nur 14 Gegentore und stellten damit einen KSC-Vereinsrekord auf. „Die Mannschaft spielt extrem diszipliniert und jeder Spieler ordnet sich dem Spielsystem unter“, verweist Janßen auf die Stärken der Hausherren. Offensiv überzeugte Karlsruhe bisher zudem mit erfrischendem Offensivfußball und einem schnellen Umschaltspiel über die Außenbahnen. Mit Koen van der Biezen haben die Gastgeber zudem einen treffsicheren Stürmer in ihren Reihen.

Knifflige Situationen könnten sich laut Janßen auch nach Standardsituationen ergeben. „Sie haben einige Spieler dabei, die gefühlt zwei Meter groß sind, was uns nicht nur hinten vor Probleme stellen könnte, sondern auch vorn die Möglichkeiten einschränkt, selbst zum Erfolg zu kommen“. Die Schwarz-Gelben gehen deshalb mit Respekt, aber gut vorbereitet in das Duell mit dem KSC. Janßen betont, dass am Sonntag neben einer vollen Konzentration auch eine Top-Leistung nötig sein wird, um aus Karlsruhe etwas mitzunehmen.

Die Partie zwischen Dynamo und dem KSC steht unter der Leitung von Schiedsrichter Sascha Stegemann, der auch das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften am 11. April 2012 im Wildpark pfiff. Der Anstoß erfolgt um 13.30 Uhr. Die Stadiontore öffnen zwei Stunden vorher. Die Gastgeber erwarten ca. 17.000 Zuschauer. Etwa 1.500 Dynamo-Fans werden die Schwarz-Gelben von den Rängen unterstützen.

Wildpark bleibt kein gutes Pflaster

Auch im achten Anlauf gab es für die SG Dynamo Dresden auswärts beim Karlsruher SC nicht viel zu holen. Nach 90 Minuten stand ein 0:3 auf der Anzeigetafel im Wildparkstadion. Bereits in der Anfangsphase mussten die Schwarz-Gelben einen Rückstand in Kauf nehmen und kassierten zwei Gegentreffer. Rouwen Hennings brachte die Hausherren mit einer Direktabnahme früh in Führung (8.). Koen van der Biezen erhöhte kurz darauf. Der KSC-Stürmer spitzelte ein Zuspiel an Kirsten vorbei ins Dresdner Tor (19.). Die Entscheidung fiel nach 73 Minuten, als der eingewechselte Dimitrij Nazarov das Leder mit einem harten Schuss im Netz versenkte.

Dynamos Cheftrainer Olaf Janßen veränderte seine Starformationen gegenüber dem 1:1 im Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue auf einer Position: Christoph Menz ersetzte im defensiven Mittelfeld Filip Trojan. Paul Milde gehörte erstmals zum 18-Mann-Kader in der 2. Bundesliga und Tobias Kempe feierte nach wochenlanger Verletzungspause (Knie) sein Comeback. Der 24-Jährige nahm zunächst auf der Auswechselbank Platz. Sein Bruder Dennis stand hingegen auf der anderen Seite als Linksverteidiger in der Startformation des Karlsruher SC.  

Vor 16.520 Zuschauern erwischte der Gastgeber den besseren Start in die Partie. In der vierten Minute setze Zlatko Dedic die eigene Hintermannschaft mit einem gefährlichen Rückpass unter Druck. Adam Susac reagierte jedoch hellwach und klärte den Ball unter Bedrängnis ins Seitenaus. Der KSC blieb weiter am Drücker und störte Dynamo immer wieder bereits an der Mittellinie. In der 8. Spielminute war es dann soweit: Rechtsverteidiger Klingmann rückte auf der rechten Seite weit auf und konnte den Ball unbedrängt in den Dresdner Strafraum flanken. Seine Hereingabe nahm Hennings per Seitfallzieher aus sieben Metern direkt aus der Luft und traf zum 1:0 für den Gastgeber – Kirsten im SGD-Tor war machtlos, da Brégerie zwar am Gegner dran war, aber den Angreifer des KSC beim Führungstreffer nicht entscheidend stören konnte.

Die Schützlinge von Olaf Janßen versuchten sich vergeblich in das Spiel hinein zu kämpfen. Der KSC nutzte die vielen Ungenauigkeiten und Fehlpässe im Dresdner Spielaufbau, um sich selbst mit schnellen Vorstößen immer wieder gut in Stellung zu bringen. In der 19. Minute hatte Torres dann wieder viel zu viel Platz und schickte Koen van der Biezen mit einem starken Ball in die Schnittstelle der Dresdner Viererkette auf die Reise. Der Niederländer nahm das Tempo auf, schob den Ball an Kirsten vorbei und nutzte die zweite Großchance der Karlsruher sicher zum 2:0. Olaf Janßen gestikulierte unzufrieden an der Außenlinie und nahm den frühen Karlsruher Doppelschlag zum Anlass, um mit Aoudia, Trojan, Kempe und Milde gleich vier offensive Akteure zum Warmmachen zu schicken.

Idir Ouali brachte nach 26 Minuten den ersten Schuss auf das Karlsruher Tor. Doch Orlishausen konnte den unplatzierten Ball locker aufnehmen. Ouali blieb in der Folge der auffälligste Spieler auf Dresdner Seite – aber wie die ganze Mannschaft kam auch der Franzose nicht so richtig ins Spiel. Mit einem Lupfer versuchte es Ouali zwei Minuten später erneut, aber auch dieser Ball verfehlte das Gehäuse der Gastgeber. Olaf Janßen zog dann eine erste Konsequenz in einem bis dahin völlig verkorksten Auftritt und brachte Tobias Kempe für Christoph Menz (32.). Erst ein Freistoß in zentraler Position von Kempe (39.) brachte im ersten Durchgang noch einmal so etwas wie Gefahr. Sinnbildlich für den ersten Durchgang wurde der Ball von der Mauer zur Ecke abgefälscht, die allerdings auch nichts einbrachte. So ging es für Dynamo mit einem bitteren 0:2-Rückstand in die Pause.

Mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit brachte Janßen Amine Aoudia für Zlatko Dedic. Dynamo kam mit viel Schwung aus der Kabine. In der 49. Minute hatte die SGD ihre erste große Chance: Ouali kam plötzlich völlig frei von der Strafraumgrenze zum Schuss. Doch der aufmerksame Orlishausen im KSC-Tor war wieder zur Stelle. Die Schwarz-Gelben ließen nicht locker und kamen innerhalb von vier Minuten zu weiteren Torgelegenheiten. Doch Mickael Poté gelang weder per Fallrückzieher (50.) noch per Flachschuss (53.) der Anschlusstreffer.

Die Karlsruher zogen sich nun weit zurück und operierten fortan aus einer kompakten Defensive und setzten vor allem auf ihr gefährliches Konterspiel. So entwickelte sich mehr und mehr ein Spiel auf ein Tor. Folgerichtig gehörte auch die nächste Möglichkeit den Dresdnern, doch beim platzierten Schuss von Kempe brachte Orlishausen wiederholt seine Hände mit einer starken Parade hinter den Ball (60.).

In der 71. Minute feierte dann ein Dresdner Eigengewächs sein Zweitliga-Debüt: Paul Milde, der die Fußballschule von Stadtnachbar SC Borea und Dynamo durchlief, betrat für Gueye den Platz. Der 18-Jährige war noch gar nicht richtig drin, als der zuvor für Hennings eingewechselte Nazarov die Kunststoffkugel unhaltbar für Kirsten aus Nahdistanz zum vorentscheidenden 0:3 unter die Latte nagelte (73.). Nach dem dritten Gegentreffer war das Spiel entschieden. In den letzten Minuten bemühten sich die Schwarz-Gelben nach vorn, fanden aber zu selten den zwingenden Abschluss. Die Hausherren hatten mit ihrem Vorsprung die Punkte bereits eingefahren und lauerten nur noch auf Fehler der Dynamo-Elf. Zweimal war das Glück dabei noch auf Dresdner Seite, als Nazarov im letzten Moment vorm leeren Dynamo-Tor von Koch gestoppt wurde und Yabo im Fallen das Leder per Kopf auf die Querlatte bugsierte.

Nach fünf Zweitliga-Spielen ohne Niederlage müssen sich die Schwarz-Gelben erstmals wieder geschlagen geben und rangieren nun vorrübergehend wieder auf dem ungeliebten Relegationsplatz 16. Dynamo hat am kommenden Samstag die nächste schwere Aufgabe vor der Brust und empfängt mit dem 1. FC Kaiserslautern den aktuellen Tabellenführer der 2. Bundesliga.

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90 Minuten - Der Spielverlauf

  • kein gutes Pflaster Dynamo kann im Wildpark wieder nichts holen, kassiert im achten Spiel in Karlsruhe die siebende Niederlage. Nach zwei schnellen Gegentoren in der ersten Halbzeit war das Spiel schon fast entschieden. Im zweiten Durchgang startete man besser, aber das dritte Tor der Gastgeber zerschlug alle Hoffnungen auf etwas Zählbares.

  • Abpfiff 90. Das Spiel ist vorbei. Dynamo verliert beim KSC mit 0:3.

  • Schuss von Dynamo 90. Nach einem Ballgewinn stürmt Koch nach vorn, hat freie Bahn und zieht ab. Im letzten Moment wirft sich ein KSC-Spieler dazwischen, der die Kugel abblockt.

  • Yabo an die Latte 88. Fast wäre das 4:0 gefallen. Nach einem Heber von der Seite über die verdutzten Dynamo-Spieler köpft der KSC-Spieler den Ball vor dem leerstehenden Tor im Fallen an das Gebälk.

  • Koch im letzten Moment 86. Wieder spielt der KSC sauschnell nach vorn. Nazarov kommt im Strafraum an die Kugel, spielt sich frei. Kirsten kann zunächst nicht klären, aber Koch hilft und drischt das Leder vor dem leeren Tor weg.

  • guter Kopfball 85. Nach einem Freistoß in die Spitze kommt Poté sehr gut an die Kugel und befördert sie auf das KSC-Tor. Orlishausen muss sich mächtig strecken, um das Leder zur Ecke zu lenken. Schade.

  • Wechsel beim KSC 83. Torres geht runter, es kommt Park.

  • Wechsel beim KSC 79. Koen van der Biezen, der das 2:0 schoss, geht vom Feld. Ilian Micanski darf nochmal für ein paar Minuten ran.

  • Entscheidung im Spiel 77. Es sind noch 15 Minuten zu absolvieren, aber nach dem dritten Tor sind jetzt die Messen gelesen. Die Punkte bleiben in Karlsruhe.

  • 3:0 durch Nazarov 73. Der eben eingewechselte KSC-Spieler kommt frei im Strafraum an den Ball und hämmert das Leder in die Maschen.

  • Wechsel bei Dynamo 73. Für Cheikh Gueye kommt Youngster Paul Milde ins Spiel.

  • Alibaz mit dem Schlenzer 70. Das Spiel läuft jetzt hoch und runter. Der KSC lauert auf die entscheidende Chance. Nach einem Zuspiel kann Alibaz den Ball auf das Dynamo-Tor bringen, verfehlt das Ziel dabei nur knapp.

  • Zuschauerzahl 68. 16.520 Fußballfreunde sind heute in den Wildpark gepilgert und sehen immer noch, wie der KSC mit 2:0 führt. Etwa 2.000 Dynamo-Fans sorgen trotz Rückstand im Gästeblock für gute Stimmung.

  • Gut gedacht, aber schlecht gemacht 64. Nach einem Freistoß des KSC zentral vorm Tor, der in die Mauer geht, holt sich Koch das Leder an der Seitenlinie, marschiert nach vorn und will die Seite wechseln, aber sein zu schwacher Pass wird abgefangen.

  • Wechsel beim KSC 62. Torschütze Hennings geht raus, für ihn kommt Nazarov.

  • Eckball für Dynamo 61. Die folgende Ecke wird zweimal verlängert. Am langen Pfosten schießt Kempe wieder auf das Tor, aber diesmal wird der Schuss abgeblockt.

  • Kempe mit dem saustarken Schuss 60. Der eingewechselte Mittelfeldspieler kommt im Strafraum gut zum Schuss und zwingt Orlishausen zu einer Glanzparade, der den Ball zur Seite abwehrt.

  • Dynamo muss aufpassen 60. Das ist jetzt kein leichtes Spiel, denn für den Anschlusstreffer braucht es mehr Bemühen und mehr Risiko. Das ist gegen konterstarke Karlsruher ein schwieriger Spagat.

  • Alibaz vorbei 59. Einen dieser schnellen Vorstöße schließt der 10er der Karlsruher mit einem Direktschuss ab, der Zentimeter das Tor verfehlt.

  • Kampfspiel 58. Dynamo geht jetzt energischer in die Zweikämpfe, verliert aber weiterhin zu viele Bälle, die dem KSC immer wieder Konterchancen ermöglichen.

  • KSC kontert 55. Wieder verliert Dynamo zu einfach den Ball. Dadurch kommen die Gastgeber wieder zu einem schnellen Angriff, den Schulz mit einem Antritt aber noch stoppen kann.

  • Poté mit dem Schuss 52. Auf der anderen Seite ist unser Stürmer frei, kann abziehen, aber da fehlte die Wucht, so dass Orlishausen halten kann.

  • Glück für Dynamo 52. Jetzt war der Fußballgott auf unserer Seite. Alibaz und van der Biezen narren zu zweit die schwarz-gelbe Abwehr. Alibaz steht frei vor Kirsten, schiebt den Ball aber knapp am Tor vorbei.

  • Rückfallzieher 50. Und der nächste Ball fliegt in den KSC-Strafraum. Da steht Poté mutterseelenallein mit dem Rücken zum Tor. Er setzt zum Kunstschuss an, aber Orlishausen steht richtig, kann halten.

  • erster Schuss von Dynamo 49. Nach einer Flanke legt Aoudia den Ball auf Ouali ab, der flach abzieht. Orlishausen kann den scharfen Schuss nur abprallen lassen.

  • kritische Worte 48. Wir sind gespannt, wie Olaf Janßen unser Team für die zweite Halbzeit eingestellt hat.

  • Wechsel bei Dynamo 46. Amine Aoudia ist zu Beginn der zweiten Halbzeit für Zlatko Dedic ins Spiel gekommen.

  • Wiederanpfiff 46. So, es geht weiter. Los jetzt, Jungs.

  • Halbzeit 45.(+1) Die Hausherren führen mit 2:0 durch Tore von Hennings (8.) und van der Biezen (19.). Hier wartet viel Arbeit in der zweiten Hälfte, wenn Dynamo heute nicht punktlos bleiben will.

  • Gelbe Karte 45. Mickael Poté begeht im Mittelfeld ein Foul an Peitz und kassiert dafür die erste Verwarnung des Spieles.

  • Freistoß von Koch 44. Mit ruhenden Bällen haben die Schwarz-Gelben gerade eine Serie von Möglichkeiten. Mauersberger macht sich da hinten aber immer wieder lang und köpft die Kugel aus dem Strafraum.

  • KSC zieht sich zurück 41. Die Gastgeber lassen Dynamo jetzt etwas mehr vom Spiel, verwalten die Führung und lauern auf Konter. Kempe bringt die Flanke in den Strafraum, aber Poté kommt unter Bedrängnis nicht ran.

  • Freistoß für Dynamo 39. Jetzt ist die Chance zum Anschluss da. Koch wird zentral vorm Strafraum gefoult. Kempe haut den Ball aber an die Mauer. Es gibt Eckball.

  • konterstarkes Karlsruhe 35. Dynamo muss hinten aufpassen, denn der KSC spielt bei Ballgewinn immer wieder schnell nach vorn und bringt seine Stürmer in Position.

  • Ecke für Dynamo 34. Dedic dribbelt sich energisch in den Strafraum, holt einen Eckball raus, der aber keine Gefahr für den KSC bringt. Die Flanke ist zu weit und wird abgefangen.

  • Wechsel bei Dynamo 33. Christoph Menz geht vom Feld, für ihn kommt Tobias Kempe rein.

  • Wechsel 31. Tobias Kempe wurde von Olaf Janßen ranzitiert, zieht sich bereits das Trikot an der Seitenlinie über. Der Trainer wird wohl früh auf den Rückstand reagieren.

  • Ouali diesmal per Heber 28. Jetzt versuchen die Schwarz-Gelben, den KSC in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Die Hausherren stehen aber kompakt, so dass es wieder nur eine Einzelaktion gibt. Ouali porbiert es diesmal mit einem hohen Ball, der am KSC-Kasten vorbeifliegt.

  • Schussversuch von Ouali 27. Dynamo versucht mit Einzelaktionen, so etwas wie Gefahr zu erzeugen. Aus der Distanz ist das aber kein Problem für Orlishausen im KSC-Tor.

  • Rückstand 22. Das läuft bisher alles andere als optimal für uns. Karlsruhe bestimmt das Spiel und lässt für Dynamo nichts zu. Hier muss jetzt ein deutlicher Ruck durch die Mannschaft gehen.

  • 2:0 für Karlsruhe 19. Koen van der Biezen bekommt ein Zuspiel in die Spitze, geht frei auf Kirsten zu und spitzelt den Ball am Dynamo-Keeper vorbei.

  • Dynamo-Fans unbeeindruckt 19. Der Gästeblock, gut gefüllt und schwarz-gelb beflaggt, singt sich warm und unterstützt die Mannschaft lautstark.

  • Peitz zieht ab 17. Die Gastgeber führen nicht unverdient. Nach einem weiteren Angriff folgt die Ablage aus dem Strafraum auf den heranstürmenden KSCer, der aus vollem Lauf und 20 Metern abzieht, den Kasten knapp verfehlt.

  • Schulz kampfstark 14. Die Hausherren wollen immer wieder schnell von außen nach vorn spielen, aber unser Linksverteidiger geht dazwischen und schirmt den Ball ab. Dabei wird er gefoult.

  • Kopfball von Poté 13. Nach einem weiten Einwurf, der verlängert wird, ist unser Stürmer im Strafraum im Luftkampf. Er gewinnt, aber der Schiedsrichter pfeift die Aktion ab. Da war zuviel Körpereinsatz im Spiel.

  • Karlsruhe übernimmt Kommando 12. In der Phase vor dem Führungstor waren die Gastgeber gleich dreimal gefährlich vor Kirsten aufgetaucht. Der Treffer deutete sich so fast an. Dynamo jetzt aber im Aufbauspiel.

  • 1:0 für den KSC 8. Hennings kommt nach einer Flanke an den Ball, nimmt ihn direkt und trifft ins Tor.

  • Chance für den KSC 7. Alibaz kann von der Seite flach nach innen spielen, wo Hennings vor dem Dynamo-Tor zum Schuss kommt, aber er trifft den Ball nicht voll und Kirsten kann ihn schnappen.

  • Dynamo jetzt vorn 6. Gueye marschiert auf seiner Seite vorwärts, spielt mit Ouali den Doppelpass, kommt dann aber an das schöne Zuspiel seinen Kollegen in den Strafraum nicht mehr ran.

  • erste Szene im Strafraum 4. Torres wird von einem Mitspieler freigespielt, doch im letzten Moment ist Susac da und kann den Ball vor dem KSC-Spieler wegschlagen.

  • Dynamo in Ballbesitz 3. Die ersten Minuten bestimmten die Schwarz-Gelben. Mit Pressing geht es auf den Gegner, der versucht, nach vorn zu kommen.

  • Anpfiff 1. Jetzt gehts los. Dynamo hat Anstoß.

  • Die Mannschaften sind aus der Kabine gekommen. Dynamo spielt in schwarz-gelb, Karlsruhe ganz in weiß.

  • Auf der Dynamo-Wechselbank sitzt mit Kempe auch Rückkehrer, der lange Zeit verletzt war. Zum ersten Mal ist auch Youngster Paul Milde mit dabei.

  • Das heutige Schiedsrichtergespann besteht auch Referee Sascha Stegemann und den Linienrichtern Thorben Siewer und Nikolaus Athanassiadis.

  • In der Startelf der Gastgeber steht mit Dennis Kempe auch der ältere Bruder von Dynamo-Spieler Tobias Kempe. Mal schauen, ob es heute zum Geschwister-Duell auf dem Rasen kommt.

  • In der Relegation traf man dann auf Osnabrück und Jan Mauersberger. Der heutige KSC-Innenverteidiger traf damals im Rückspiel in Osnabrück kurz vor der Pause zum 1:0. Naja, das Ende ist ja bekannt.

  • Der Ex-Erfurter feierte damals schon in den Katakomben einen 3:1-Auswärtsieg in Dresden, aber am Ende erreichten die Schwarz-Gelben den Relegationsplatz zum Aufstieg.

  • Beim KSC spielen einige Kicker, die keine guten Erinnerungen an Dynamo haben. Zum Beispiel Orlishausen imd KSC-Tor.

  • Karlsruhe spielt mit dieser Elf: Orlishausen - Klingmann, Kempe, Gordon, Mauersberger - Yabo, Alibaz, Peitz, Hennings - van der Biezen, Torres

  • Beide Mannschaften sind auf dem Rasen und absolvieren ihr Aufwärmprogramm. In einer Viertelstunde geht es los.

  • In bisher sieben Spielen gab es sechsmal eine Niederlage. Im Februar 2005 holten die Schwarz-Gelben mit einem 1:1 den bisher einzigen Punkt in Karlsruhe.

  • In Baden-Württemberg haben die Schwarz-Gelben noch nie gewonnen, nicht in Freiburg, nicht in Stuttgart, nicht in Heidenheim und Aalen. Und auch noch nicht beim KSC.

  • Die Mannschaft ist im Wildparkstadion angekommen. Hier scheint die Sonne und wir freuen uns auf ein spannendes Spiel. Es gilt, eine lange Serie zu beenden.

  • Dynamo-Cheftrainer Olaf Janßen nimmt eine Veränderung im Vergleich zum Aue-Spiel vor: Christoph Menz darf für Filip Trojan von Anfang an ran.

  • Diese Spieler sitzen heute auf der Wechselbank: 35 Fromlowitz, 37 Leistner, 27 Schuppan, 8 Trojan, 15 Aoudia, 31 Milde, 18 Kempe

  • Mit dieser Startelf gehen die Schwarz-Gelben im Wildpark auf Punktejagd: 13 Kirsten - 23 Schulz, 5 Brégerie, 21 Susac, 4 Gueye - 11 Losilla, 24 Menz, 7 Ouali, 25 Koch - 10 Poté, 22 Dedic

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  • Herzlich Willkommen beim Liveticker der Schwarz-Gelben, die am 15. Spieltag der 2. Bundesliga auswärts gegen den Karlsruher SC antreten. Anpfiff ist 13.30 Uhr und wir sind live dabei.