20140215 frankfurtpote header

21. Spieltag FSV Frankfurt - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Am 21. Spieltag reist Dynamo nach Frankfurt und trifft auf den FSV. Das Team von Trainer Benno Möhlmann ist punktemäßig in Reichweite. Mit einem Dreier könnten die Schwarz-Gelben in der Tabelle am kommenden Gegner vorbei ziehen. Bisher gelang in der Mainmetropole allerdings noch nie ein Auswärtssieg. Nicht gegen die Eintracht und auch noch nicht am Bornheimer Hang.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen FSV Frankfurt
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 5 1 2 2 6:10 5
Heimbilanz 3 1 1 1 4:6 4
Auswärtsbilanz 2 0 1 1 2:4 1
Pflichtspiele 5 1 2 2 6:10 5

Die letzten beiden Spiele

Saison 2012/13 | 27.04.2013 | FSV Frankfurt - SG Dynamo Dresden 3:1 | 6.075
Saison 2013/14 | 18.08.2013 | SG Dynamo Dresden - FSV Frankfurt 0:3 | 24.144

Spieler und Trainer in beiden Vereinen
(inkl. Testspiele)

Ignjac Kresic, Vladen Milovanovic, Sascha Lense, Dennis Cagara, Samuel Koejoe, Christian Mikolajczak, Rodrigues da Silva Cidimar, Petar Sliskovic.

Trainer/Manager:

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg FSV Frankfurt 1975/76 Frankfurt — Mainz 7:1
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage FSV Frankfurt 1975/76 Frankfurt— VfB Stuttgart 1:7
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg FSV Frankfurt 2010/11 Rostock — Frankfurt 0:5
Dynamo 2004/05 Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage FSV Frankfurt 1994/95 Hannover — Frankfurt 7:0
Dynamo 2004/05  Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Aachen — SGD 5:1

Sonstige Fakten
  • Von den letzten 27 Auswärtsspielen konnte Dynamo nur eins gewinnen.

  • Zweimal spielten die Schwarz-Gelben bisher am Bornheimer Hang und blieben in beiden Partien ohne Sieg.

  • Der FSV Frankfurt ist seit vier Heimspielen sieglos, Dynamo seit vier Auswärtspartien.

  • Zum 9. Mal insgesamt reist Dynamo nach Frankfurt/Main und blieb bei zwei Unentschieden und sechs Niederlagen noch ohne Dreier.

  • Thorsten Schulz und Christoph Menz haben bisher vier gelbe Karten und müssen nach der nächsten Verwarnung ein Spiel pausieren.

  • Amine Aoudia sitzt eine Rotsperre ab.

Rückblick zum Union-Spiel
  • Vincenzo Grifo und Markus Scholz gaben ihr Pflichtspieldebüt für Dynamo. Es sind die Spieler 90 und 91, die für die Schwarz-Gelben in der 2. Bundesliga zum Einsatz kamen.
  • Markus Scholz blieb beim Dynamo-Debüt ohne Gegentor. Das gelang zuletzt Axel Keller im Eröffnungsspiel der 3. Liga im Juli 2008 gegen Rot-Weiß-Erfurt (1:0-Sieg).

  • Eine Begegnung ohne Ein- und Auswechslung eines Dynamo-Spielers gab es in der 2. Bundesliga vor dem Duell gegen Union noch nie.

  • Seit dem Abstieg aus der Bundesliga 1995 gab es nur drei Pflichtspiele ohne Wechsel bei Dynamo. Kurioserweise die letzten beiden Partien auch in Berlin. 2006 bei Hertha BSC und 1996 gegen Spandau.

  • Nach 44 Spielen ohne Unterbrechung musste Benjamin Kirsten erstmals in einem Pflichtspiel wieder zuschauen. Aktuell hat Idir Ouali mit 52 Einsätzen in Folge die meisten auf dem Konto. Rekordhalter nach der Wende ist Thomas Neubert mit 78 Spielen ohne Unterbrechung zwischen August 2001 und August 2003.

Janßen erwartet einen hochgradig gefährlichen Gegner

In dieser Woche hieß es bei der SG Dynamo Dresden: Nach dem Auswärtsspiel ist vor dem Auswärtsspiel. Nach dem Auftritt in Berlin steht für die Schwarz-Gelben am Samstag um 13 Uhr beim FSV Frankfurt gleich die nächste Aufgabe in der Fremde an. „Was wir gegen Union läuferisch und taktisch gezeigt haben, war sehr gut“, blickte Cheftrainer Olaf Janßen zurück und setzt diese Leistung als Maßstab für die Zukunft an. „Dieses Verhalten darf ich jede Woche von meiner Mannschaft so erwarten.“

Der FSV Frankfurt steht vor dem 21. Spieltag mit 24 Punkten auf dem elften Tabellenplatz und damit nur zwei Zähler vor Dynamo. Diese Konstellation dürfte Motivation genug für die Schwarz-Gelben sein, um sich mit einem Dreier an den Hessen vorbei zu schieben. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel war der Abstand in der 2. Bundesliga zwischen Platz elf und 17 nach 20 Spielen nie kleiner als vier Zähler (2004/05). In der letzten Saison erreichten die Bornheimer mit einem vierten Platz am Ende ihr bisher bestes Ergebnis der Vereinsgeschichte. In dieser Spielzeit kamen der FSV allerdings noch nicht so richtig in Tritt. Ein Beleg dafür ist die aktuelle Heimbilanz. In zehn Spielen konnten die Frankfurter nur drei Mal als Sieger vom Platz gehen und kassierten in den vergangenen acht Spielen immer mindestens ein Gegentor.

Olaf Janßen warnte jedoch davor, sich von der Statistik und dem derzeitigen Tabellenstand blenden zu lassen: „Wir dürfen uns darauf einstellen, dass es schwerer wird als gegen Union.“ In der Winterpause verstärkten sich die Gastgeber mit drei neuen Spielern. Andrew Wooten, Marc Andre Kruska und Faton Toski wechselten zum FSV und feierten bereits am letzten Wochenende beim Auswärtssieg in Bochum ihre Premiere im Frankfurter Trikot. Wooten gelang nach seiner Einwechslung gleich der 2:1-Siegtreffer. Mit Görlitz, Leckie und Rukavytsya verfügen die Hessen über weitere Akteure, die nach Einschätzung von Janßen „zu den Schnellsten gehören, die diese Liga zu bieten hat“.

Bei seinem eigenen Personal musste der Dynamo-Trainer am Donnerstagmorgen einen Wermutstropfen hinnehmen. Cristian Fiel fällt für die Partie in Frankfurt mit einem Magen-Darm-Infekt aus. Außerdem stehen Adnan Mravac (Aufbautraining) und Amine Aoudia (Rotsperre) nicht zur Verfügung. „Die Mannschaft ist ansonsten gesundheitlich und körperlich in einem sehr guten Zustand“, sagte Janßen und äußerte sich zufrieden über die Arbeit mit seinen Schützlingen in den letzten Tagen. Für das Auswärtsspiel gegen den FSV Frankfurt erwartet der 47-Jährige, „dass die Mannschaft wieder eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen und alles aus sich heraus holen wird“, um die Partie erfolgreich zu bestreiten. Janßen sieht darüber hinaus aber auch noch Steigerungspotenzial: „Es muss uns gelingen, einfache Ballverluste weiter zu minimieren und eigene Chancen besser zu verwerten.“

Der FSV Frankfurt verfügt über eine kompakte Defensive und hat seine Stärken im schnellen Umschaltspiel. „Da sind sie hochgradig gefährlich“, konstatierte Janßen. Toptorschütze Edmond Kapllani ist mit acht Treffern der erfolgreichste Stürmer bei den Hessen, gefolgt von Mattew Leckie, der bisher sechs Tore erzielte. Besonders Kapllani dürfte bei der Sportgemeinschaft immer noch für Stirnrunzeln sorgen. Im Hinspiel schoss der Albaner beim 3:0-Auswärtssieg alle drei Tore für die Frankfurter. In der Dynamo-Mannschaft ist diese Begegnung noch in den Köpfen drin, aber Mittelfeldspieler Tobias Kempe sieht für das Spiel am Samstag andere Voraussetzungen als im August 2013. „Wir sind gereift und haben uns weiterentwickelt“, sagte der 24-Jährige und ergänzte abschließend selbstbewusst: „Wir werden es diesmal besser machen.“

Die Begegnung zwischen dem FSV Frankfurt und der SG Dynamo Dresden wird am Samstag um 13 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Partie ist Patrick Ittrich aus Hamburg. Die Stadiontore und die Tageskassen öffnen um 11 Uhr. Die Gastgeber erwarten für das Spiel etwa 6.000 Zuschauer. In Dresden wurden bisher 1.100 Eintrittskarten an den Mann gebracht.

Du warst beim Auswärtsspiel live dabei? Wie ist deine Meinung zu Fans, Sicherheitsdienst oder Polizei? Das Fanprojekt Dresden wertet jedes Auswärtsspiel gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort aus, um die Rahmenbedingungen bei den Spielen stetig zu verbessern. Hilf dabei, indem du deine Meinung mitteilst. Hier gehts direkt zum Fragebogen.

Bruchlandung nach Traumstart

Der FSV Frankfurt und die SG Dynamo Dresden trennten sich am 21. Spieltag der 2. Bundesliga 3:2 (0:1). Damit verlor die SGD eine Partie, in der sie lange geführt und 80 Minuten in Überzahl gespielt hatte. Vor 6.229 Zuschauern – davon etwa 2.000 aus Dresden – brachte Grifo Dynamo mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung (11.). Der FSV drehte das Spiel in der Schlussphase, Schuppan erzielte kurz vor Ende der regulären Spielzeit nur noch den Anschlusstreffer.

Cheftrainer Olaf Janßen schickte dieselbe Elf ins Rennen am Bornheimer Hang, die vor einer Woche in der Alten Försterei über die vollen 90 Minuten gegangen war. Im 4-4-2 stand Markus Scholz zwischen den Pfosten. In der defensiven Viererkette agierten von links nach rechts Sebastian Schuppan, Adam Susac, Romain Brégerie (K) und Thorsten Schulz. Das zentrale Mittelfeld besetzten Anthony Losilla und Tobias Kempe, die Außen hießen Idir Ouali und Vincenzo Grifo. Im Sturm begannen Zlatko Dedic und Mickael Poté. Im Vergleich zum Spiel bei Union änderten sich lediglich zwei Namen auf der Ersatzbank. Für Cristian Fiel (Magen-Darm-Infekt) und Tobias Müller waren Christoph Menz und Robert Koch mit nach Frankfurt gefahren.

Zum Einlaufen der Mannschaften präsentierte der prall gefüllte Gästeblock eine Choreo und unterstützte die Mannschaft von Beginn an lautstark. Auf dem Rasen zeigte sich sofort, was nicht nur die Fachleute prognostiziert hatten: Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann wollte ihre schnellen Offensivspieler aus einer kompakten Defensive heraus einsetzen, Dynamo sollte derweil ruhig das Spiel machen. Was nach einem recht flotten Beginn in der zehnten Spielminute  passierte, hatten die Blau-Weißen allerdings nicht auf dem Zettel. Ouali arbeitete stark gegen den Ball und eroberte sich das Leder am eigenen Strafraum. Dedic holte sich den Ball in der eigenen Hälfte ab und versetzte einen Frankfurter mit einer Körpertäuschung. Er sah sofort, dass sein Sturmpartner gestartet war und spielte einen flachen Pass in die Tiefe. Der Ball wurde lang und länger und war so optimal berechnet für den schnellen Poté, der frei auf den Kasten von Klandt zuging. Um Schlimmeres zu verhindern, entschied sich Oumari als letzter Mann für ein Foulspiel außerhalb des Sechzehners. Und das ging gründlich daneben. Denn Schiedsrichter Patrick Ittrich musste Oumari konsequent mit Rot unter die Dusche schicken – und Grifo tat das, was ihm in Dresden längst alle zugetraut hatten: Er packte den ruhenden Ball aus 18 Metern exakt in den oberen Winkel (11.). Klandt war chancenlos, es stand 1:0 für die SGD.

Möhlmann reagierte und brachte einen Abwehrspieler für eine Offensivkraft. Dynamo kontrollierte das Spiel weiter, doch auch Frankfurt kam jetzt zu zwei Chancen. Einen Versuch aus kurzer Distanz klärte Scholz am Pfosten (22.), nach der darauf folgenden Ecke hielt er den Distanzschuss fest. Doch dann war wieder das Janßen-Team an der Reihe. Präziser Diagonalball Kempe, Kopfballablage Poté, Dedic verpasste um Haaresbreite (23.). Kurz darauf nahm der Slowene aus 22 Metern Maß und zog den Ball knapp am langen Pfosten vorbei (27.). Abermals eine Minute später spielte Ouali den Ball von rechts in den Rückraum. Weil Losilla verpasste, probierte Schuppan es aus der Distanz. Im Strafraum war Vollversammlung und der Ball blieb bei Dedic hängen, der einnetzte. Doch zu Recht hob der Assistent die Fahne – Abseits.

Als es auf den Pausentee zuging, öffnete der graue hessische Himmel seine Schleusen und schüttete an diesem Februartag einen echten Herbstregen über dem Volksbank Stadion aus. Es passierte nicht mehr viel und Schiri Ittrichs Pfiff signalisierte das Ende der ersten Halbzeit. Die Trainer nahmen keine Wechsel vor, dieselben 21 Spieler kamen aus der Kabine, der Regen hatte wieder aufgehört. Und Dynamo blieb am Drücker – auf dem Rasen und den Rängen. Als es aus dem Gästeblock ertönte, „Steht auf, wenn ihr Dresdner seid!“, stand auf einmal der halbe Hang. Doch Frankfurt blieb weiter bissig und es zeigte sich, dass die Rote Karte bei der eher defensiven Spielausrichtung der Hessen für das Team der Gastgeber kein entscheidender Nachteil war. Immer wieder setzten die „Möhlmänner“ ihre Nadelstiche – und Dynamos engagierte Offensive versäumte es, manchen vielversprechenden Angriff klar auszuspielen. Der erste wirklich schmerzhafte Nadelstich ins Dresdner Fußballherz kam dann von Kapllani. Der Mann, der bereits im Hinspiel drei Tore gemacht hatte, ließ 25 Meter vorm Dynamo-Kasten einen Schwarz-Gelben ins Leere grätschen, schaute Scholz aus und chipte den Ball perfekt zum 1:1-Ausgleich ins lange Eck (55.).

Jetzt war klar: Der FSV würde sich noch tiefer einigeln und nur noch auf Konter lauern. Die Spieler von Olaf Janßen setzten jetzt alles daran, den alten Vorsprung wiederherzustellen. Doch dem Spiel fehlte jetzt etwas die Struktur, immer wieder erstarben die Dresdner Angriffe im Abwehrbollwerk der Gastgeber. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Janßen Robert Koch für Ouali. Das Spiel war jetzt offen. In der 79. Spielminute hatten die Dynamo-Fans den Torjubel zweimal auf den Lippen. Nach schöner Einzelleistung zog Kempe ab, Klandt war am kurzen Pfosten zur Stelle. Nach der darauffolgenden Ecke war es wieder Kempe mit einem prächtigen Schuss aus 17 Metern, den der FSV-Schlussmann erneut stark entschärfte.

Nun kam wieder Frankfurt. Der schnelle Leckie schickte Wooten, doch Scholz fing den Ball an der Strafraumgrenze ab (82.). Und dann – kippte das Spiel. Nach einem Standard des FSV sah Schiedsrichter Ittrich einen irregulären Einsatz von Brégerie im Strafraum und entschied auf Elfmeter und Gelb für Dynamos Kapitän. Epstein ließ Scholz beim Strafstoß keine Chance, es stand 2:1 (84.). Zwei Minuten später kam ein Blau-Weißer von links frei zum Abschluss, Scholz wehrte in die Mitte ab und Huber markierte das 3:1 – Fußball verkehrt! Zwischenzeitlich war Marvin Stefaniak für Susac gekommen, es war der erste Einsatz des A-Junioren-Spielers in der 2. Bundesliga. Als die Frankfurter den Sieg schon sicher wähnten, kam Dynamo noch zum Anschluss. Schuppan traf aus dem Hinterhalt zum 3:2, nachdem der FSV eine Flanke von Stefaniak zu kurz abgewehrt hatte (89.). Kurz darauf brach die Nachspielzeit an. Drei Minuten hängte Schiri Ittrich dran, drei Minuten, in denen es um wenigstens Etwas oder Nichts ging. Doch die Dresdner Bemühungen blieben erfolglos, Dynamo verlor das Spiel trotz 80 Minuten in Überzahl.

Olaf Janßen: „Das Spiel wurde durch Kleinigkeiten entschieden. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel beruhigen können und im Griff gehabt. Kapllani macht dann ein Tor, das man nicht jeden Tag sieht, und Romain schenkt dem Gegner einen Elfmeter. Dann haben wir alles nach vorn geworfen und sind mit dem 3:1 bestraft worden. Es gibt solche Tage, an denen man diese bittere Pille schlucken muss. Wir müssen das jetzt hinnehmen und uns kräftig schütteln. In den nächsten Wochen müssen wir beweisen, dass wir als Team zusammen stehen.“

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Unglaublich Wir sind enttäuscht und müssen dieses Spiel erstmal verdauen. Trotz Überzahl und Chancen lässt sich Dynamo die Butter vom Brot nehmen und verliert in Frankfurt.

  • Abpfiff 90.(+3) Ein letztes Mal versucht es Dynamo, im Strafraum des Gegners entscheidend an den Ball zu kommen, doch es reicht nicht mehr. Aus und vorbei.

  • Gelbe Karte 90.(+1) Wooten bekommt die Verwarnung, unterbindet einen Angriff von Dynamo.

  • letzter Angriff 90.(+1) Frankfurt kommt nochmal, aber Scholz hält. Die Dynamo-Fans treiben die Schwarz-Gelkben nochmal an, aber die Gastgeber schmeißen sich jetzt überall dazwischen.

  • Klandt unsicher 90. Der FSV-Keeper kann den Ball nicht richtig wegfausten und gibt Schuppan die Chance. Geht hier noch was? Es gibt drei Minuten oben drauf.

  • 3:2 89. Tor für Dynamo. Aus dem Hinterhalt kann Schuppan schießen und trifft.

  • 3:1 88. Das war es dann wohl. Huber trifft nach einem Abpraller. Scholz ist noch dran, der Ball aber drin im Tor.

  • Wechsel bei Dynamo 87. Olaf Janßen nimmt Susac raus, bringt Marvin Stefaniak, der sein Zweitliga-Debüt gibt.

  • 2:1 für Frankfurt 85. Das gibts nicht. Die Gastgeber drehen das Spiel. Epstein lässt Scholz keine Chance.

  • Gelbe Karte 83. Brégerie bekommt vom Schiri die Verwarnung, hat wohl seinen Gegner im Strafraum bei einem Freistoß mit dem Ellbogen getroffen. Es gibt Elfmeter.

  • Chance für Frankfurt 82. Leckie schickt mit einem Pass den eingewechselten Wooten, der allein auf Scholz zustürmt, aber unser Keeper ist da und legt sich auf der Strafraumlinie auf den Ball.

  • letzter Wechsel bei Frankfurt 82. Möhlmann bringt jetzt Toski für Görlitz.

  • Kempe prüft Klandt 81. Es gibt Ecke für Dynamo, bei der unsere 18 wieder an den Ball kommt und es diesmal aus der Ferne probiert. Wieder kann der FSV-Keeper gut parieren.

  • Kempe mit der Chance 80. Gegen das Bollwerk der Hausherren ist kein Durchkommen. Kempe versucht es trotzdem, dreht sich um den Gegner und schießt, doch Klandt ist in der kurzen Ecke.

  • Dynamo will ein Tor 79. Unsere Mannschaft spielt weiter offensiv, findet aber keine Mittel, um hier den wohl entscheidenden Schlag zu setzen. Noch etwas mehr als zehn Minuten bleiben, um sich hier die verdienten Punkte einzusacken.

  • Gelbe Karte 77. Kruska geht überhart im Mittelfeld in den Zweikampf, fällt Koch und kassiert dafür die erste Verwarnung der Partie.

  • Frankfurt wechselt auch 76. Torschütze Kapllani geht runter, für ihn kommt Wooten.

  • Wechsel bei Dynamo 75. Robert Koch kommt für Idir Ouali ins Spiel.

  • nervöse Partie 73. Beide Mannschaften machen jetzt viele einfache Fehler. Eben hätte Losilla gerade den Fauxpas des Tages fabriziert, spielt den Ball direkt in den Fuß eines Frankfurters, der losmarschieren kann, die Kugel zum Glück nicht unter Kontrolle bekommt.

  • Zuschauerzahl 69. Im Stadion sind 6.229 Fans dabei. Davon dürfte etwa ein Drittel für Dynamo sein.

  • Görlitz schießt 69. Die Frankfurter schalten auch in Unterzahl schnell um und spielen nach vorn. Der Abwehrspieler des FSV rückte mit in die Offensive und zog aus 16 Metern ab, aber Scholz kann halten.

  • Zweikampf mit Folgen 67. Brégerie und Epstein stoßen zusammen, der Frankfurter bleibt liegen. Schiedsrichter Ittrich zeigt an, sofort weiter zu spielen. Die Heimfans wollen einen Freistoß, die Gästefans wittern Schauspielerei.

  • Dynamo will die Führung 65. Hier spielt weiter nur ein Team, das sind die Schwarz-Gelben, die nun ihr zweites Tor erzwingen wollen. Immer wieder wird der Ball in den Strafraum gespielt, aber es fehlt der letzte konsequente Abschluss.

  • Dynamo unbeirrt 62. Frankfurt zieht sich nach dem Ausgleich weit in die eigene Hälfte zurück und überlässt unserer Elf das Geschehen. Ein Durchkommen durch die kompakt stehende Abwehr ist jedoch nicht so einfach.

  • Grifo mit dem Freistoß 59. Jetzt ist Dynamo wieder dran. Der Torschütze zum 1:0 steht wieder bereit, schießt den Ball aber diesmal weit über das Tor.

  • Dynamo-Schreck 58. Kapllani, der im Hinspiel schon drei Treffer erzielte, lässt vorm Strafraum einen Schwarz-Gelben aussteigen und sieht, dass Scholz zu weit vor dem Tor steht. Mit einem Heber überwindet er unseren Keeper und macht den Ausgleich.

  • 1:1 55. Kapllani hebt den Ball über Scholz ins Tor.

  • Scholz hält 54. Frankfurt kommt jetzt im Angriff zum Zug, bringt einen Ball in den Strafraum, den ein FSV-Spieler mit dem Kopf erreicht. Unser Keeper angelt sich das Leder aber sicher.

  • Steht auf, wenn ihr... 52. ...Dresdner seid. Der Gästeblock singt los und das halbe Stadion erhebt sich von den Sitzen. Geil.

  • Dynamo im Angriff 50. Dedic schirmt den Ball gut ab und spielt auf Poté, der sich im Zweikampf durchsetzen kann, dann aber ausrutscht. Er bleibt dran und spielt auf Dedic, der mit einem Abspiel seinen Stürmerkollegen wieder in Szene setzt, aber die Frankfurter gehen zu zweit drauf und klären.

  • Wiederanpfiff 46. Die zweite Halbzeit läuft. Dynamo hat Anstoß.

  • keine Wechsel Beide Mannschaften sind unverändert zurück auf dem Platz.

  • Grüße in den Flieger Uns erreicht soeben die Nachricht, dass jemand $17 investiert hat, um den Liveticker in 12.000 Metern Höhe im Flugzeug auf dem Weg in die Rocky Mountains verfolgen zu können. Heute wird sich das doppelt lohnen!

  • Zwischenfazit Wir wollen nicht hochstapeln, aber die erste Halbzeit lief absolut für uns. Dynamo steht hinten sicher und fährt einen Angriff nach dem anderen. Nach einem Platzverweis für Frankfurt zirkelt Grifo den Ball per Freistoß ins Tor. Danach hat unsere Mannschaft weitere Chancen. Hier muss heute mehr drin sein.

  • Halbzeit 45. Überpünktlich pfeift Schiedsrichter Ittrich zur Pause. Mit einer 1:0-Führung und in Überzahl gehts erstmal in die Kabine.

  • Freistoß für Frankfurt 44. Die hohe Hereingabe kann Scholz mit beiden Fäusten aus dem Strafraum abwehren und die Gefahr damit bereinigen.

  • Poté mit der Chance 43. Ein hoher Ball kommt in den Strafraum des FSV geflogen, doch Klandt ist vor unserem Stürmer dran und holt sich die Kugel.

  • Dynamo dominiert 39. Unser Team gibt hier den Ton an und ist überlegen. Immer wieder gehts in Richtung Frankfurter Tor, während die Hausherren nicht zum Zug kommen.

  • Ouali sprintet 35. Nach Ballgewinn geht es bei Dynamo immer wieder schnell nach vorn. Losilla spielt aus dem Mittelfeld einen langen Pass auf Ouali, der an der Seitenlinie startet, aber nicht mehr an das Leder kommt.

  • Konter von Dynamo 35. Jetzt gehts in Überzahl auf das Frankfurter Tor zu. Grifo zieht mit dem Ball auf der Außenbahn nach vorn, in der Mitte lauern Dedic und Poté freistehend, doch ein FSV-Spieler läuft Grifo ab und gewinnt den Zweikampf.

  • Pressing 33. Dynamo setzt den Gastgebern hier mächtig zu und lässt sie nicht zur Entfaltung kommen. Vor allem Kempe ist überall zu finden und zerstört die Angriffsversuche des FSV immer wieder konsequent.

  • Eckball für Dynamo 31. Grifo bringt die Hereingabe auf Schuppan, der in der Rückwärtsbewegung einen Schuss ansetzt, aber damit keine Gefahr erzeugt. Der Ball geht am Tor vorbei.

  • kein Treffer 30. Schuppan schießt aus der Distanz, nachdem Losilla einen Pass von Ouali nicht erreichte. Der Ball landet im Gewühl auf dem Fuß von Dedic, der abzieht und trifft, aber im Abseits stand.

  • Brégerie mit dem Seitenwechsel 29. Unser Innenverteidiger schlägt den Ball von der Mittellinie lang und quer in den Strafraum auf Dedic, der durchstartet, aber der Linienrichter hebt die Fahne. Das war wohl knappes Abseits.

  • knappe Sache 27. Dynamo kontert, kann einen Abschlag von Klandt sofort wieder vor das Frankfurter Tor bringen. Losilla spielt auf Dedic, der aus der Distanz abzieht und den FSV-Kasten nur knapp verfehlt.

  • nächste Dynamo-Chance 25. Kempe flankt diagonal in den Strafraum auf Poté, der mit dem Kopf auf Dedic weiterleitet, doch der Slowene verpasst das Leder nur knapp.

  • Scholz hält 23. Die Gastgeber drücken weiter und kommen im Strafraum frei zum Schuss. Unser Torwart ist aber da und fängt den Ball.

  • FSV kommt jetzt 22. Nach dem Tor haben sich die Hausherren nun berappelt und sind im Dynamo-Strafraum. Aus der Drehung schießt Kapllani und Scholz wehrt im kurzen Eck ab. Es gibt Eckball, der aber nichts bringt.

  • leichter Regen 19. Während Dynamo jetzt etwas Ruhe ins Spiel bringt und Frankfurt kommen lässt, fällt aus den grauen Wolken etwas Niederschlag.

  • Wechsel bei Frankfurt 18. Direkt nach dem Gegentreffer tauscht Möhlmann einen Spieler, bringt für Stürmer Rukavytsya mit Heitmeier einen neuen Innenverteidiger.

  • guter Auftakt 13. Der Gästeblock feiert und sorgt hier ordentlich für Stimmung. Das war ein Treffer mitten in das Herz der Frankfurter, die nun mit zehn Mann erstmal wieder aufstehen müssen.

  • Toooooooooor 11. Grifo nutzt die Chance, verwandelt den Freistoß direkt ins rechte Eck. Saubere Sache!

  • Rote Karte 10. Oumari muss nach einer Notbremse duschen gehen. Dedic schickt mit einem langen Ball Poté auf die Reise, der sich im Zweikampf durchsetzt und dann unfair allein vor dem Tor gestoppt wird.

  • schnelles Umschalten 9. Olaf Janßen hatte davor gewarnt und gleich zeigen die Frankfurter auch ihre Stärke im Spiel nach vorn. Die Dynamo-Abwehr steht aber sicher und lässt erstmal nichts zu.

  • Mittelfeld 8. Kempe und Losilla machen im Zentrum Betrieb, Ouali und Grifo über die Außenbahnen. Im Sturm bilden Poté und Dedic das Angriffsduo.

  • taktische Formation 7. Unsere Mannschaft spielt das gewohnte 4-4-2. In der Abwehr Schulz auf rechts, Schuppan auf links, innen stehen Brégerie und Susac.

  • munterer Beginn 6. Dynamo zeigt sofort auf dem Rasen, dass man nicht hergekommen ist, ohne etwas mitzunehmen. Beide Mannschaften lassen sich nicht auf taktisches Geplänkel ein und spielen direkt nach vorn.

  • erster Schussversuch 2. Dynamo startet sofort offensiv und bringt von der Seite den Ball in den Frankfurter Strafraum, wo Dedic aus der Drehung schießt, aber das Leder nicht richtig trifft.

  • Anpfiff 1. Das Spiel hat begonnen. Dynamo spielt in Schwarz-Gelb, Frankfurt in Blau-Weiß.

  • Die Mannschaften stehen im Kabinengang und wir sind heiß auf das Spiel. Klappt es heute mit einem Auswärtssieg?

  • Schiedsrichter der heutigen Partie ist Patrick Ittrich, der von Frederick Assmuth und Stefan Trautmann an den Linien assistiert wird.

  • Der Gästeblock ist gut gefüllt. Etwa 1.500 Dynamo-Fans dürften das sein, die hier für ein Heimspiel sorgen könnten. Auf gute Stimmung!

  • Wir sitzen jetzt auf der Tribüne und sehen die Mannschaft auf dem Platz, die sich warm macht.

  • Die Temperaturen in Frankfurt sind angenehm, aber die Regenwahrscheinlichkeit sehr hoch. Wir suchen jetzt unseren Platz auf der Tribüne auf und melden uns in wenigen Minuten wieder.

  • Die einheimischen Journalisten sind sich ziemlich sicher, dass der FSV heute gewinnt. Wir nehmen uns jetzt vor, nach dem Spiel mit einem Grinsen auf der Pressekonferenz zu erscheinen.

  • Auf der Bank sitzen Kirsten, Gueye, Hartmann, Leistner, Stefaniak, Menz und Koch.

  • Hier ist unsere Startelf für das Spiel gegen Frankfurt: Scholz - Schuppan, Brégerie, Susac, Schulz - Kempe, Losilla, Ouali, Grifo - Poté, Dedic

  • Während sich die Journalisten im Presseraum bei der Essensausgabe anstellen, erwarten wir den ersehnten Aufstellungsbogen des heutigen Spieles.

  • Möglicherweise stellt er aber auch um und stärkt die Abwehr auf Kosten eines zweiten Stürmers. Mit Poté und Dedic sind nur zwei etatmäßige Angreifer mit nach Frankfurt gefahren.

  • Wir sind auf die Aufstellung gespannt. Es spricht viel dafür, dass Olaf Janßen die Elf vom Union-Spiel auf den Platz schickt.

  • Wenige Stunden nach Abpfiff brach der Stuhl unter der Last zusammen und Pacult musste gehen.

  • Besonders bitter war die 0:3-Pleite im Hinspiel, als Kapllani beim 0:3 mit drei Treffern nur ein Bein am Trainerstuhl von Pacult unversehrt ließ.

  • Der FSV hat die letzten beiden Spiele gegen Dynamo klar gewonnen. Im April 2013 setzte es in Bornheim eine 1:3-Niederlage für die Schwarz-Gelben.

  • Wir sind in Frankfurt am Stadion angekommen. In 90 Minuten ist Anpfiff, in einer halben Stunde gibt es die Aufstellung.

  • Das nächste Auswärtsspiel steht an. Dynamo gastiert heute beim FSV Frankfurt. 13 Uhr ist Anpfiff und wir werden live aus dem Stadion berichten.