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31. Spieltag FC Erzgebirge Aue - SG Dynamo Dresden

Fakten zum Spiel

Am 31. Spieltag in der 2. Bundesliga trifft die SG Dynamo Dresden im sächsischen Zweitliga-Duell auswärts auf Erzgebirge Aue. Seit neun Partien warten die Schwarz-Gelben auf fremden Plätzen auf einen Erfolg, während Aue im eigenen Stadion zuletzt in sechs Spielen ohne Niederlage blieb. Im Hinspiel trennten sich die beiden Mannschaften mit 1:1.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen Erzgebirge Aue
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 106 46 29 31 182:130 167
Heimbilanz 48 29 8 11 114:49 95
Auswärtsbilanz 48 12 19 17 52:65 55
Pflichtspiele 91 39 25 27 161:112 142

Die letzten beiden Spiele

Saison 2012/13 | 10.03.2013 | Erzgebirge Aue - SG Dynamo Dresden 1:0 | 14.150
Saison 2013/14 | 10.11.2013 | SG Dynamo Dresden - Erzgebirge Aue 1:1 | 30.084

Spieler und Trainer in beiden Vereinen

Spieler: Halil Savran, Peter Heidler, Jan Schmidt, Falk Terjek, Steffen Binke, Ralph Vogel, Veselin Popovic, Rüdiger Huster, Sven Köhler, Volker Schmidt, Heinz Krieger, Jan Seifert, Marc Hensel, Sebastian Helbig, Axel Keller, Rene Trehkopf, Christian Mikolajczak, Tobias Kempe

Trainer: Ralf Minge, Walter Fritzsch, Manfred Fuchs, Rolf Kukowitsch, Fritz Gödicke

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Erzgebirge Aue 2007/08 Aue — Paderborn 6:0
Dynamo 2011/12 Dynamo — Karlsruhe 5:1
Höchste Heimniederlage Erzgebirge Aue 2004/05 Aue — Eintracht Frankfurt 0:5
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Erzgebirge Aue 2004/05 und 2010/11 Aachen — Aue 1:5
2004/05 Essen — Aue 1:5
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Erzgebirge Aue 2010/11 Bochum — Aue 6:0
2010/11 Cottbus — Aue 6:0
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Alemannia Aachen — SGD 5:1

Sonstige Fakten
  • Dynamo beendete gegen München eine Serie von 13 sieglosen Spielen und ist aktuell seit fünf Ligaspielen ungeschlagen (ein Sieg, vier Remis).

  • Die Schwarz-Gelben haben die letzten elf Partien in Aue nicht gewinnen können. Am 30. März 1996 gewann Dynamo mit einem 2:1 letztmals im Lößnitztal.

  • Seit neun Auswärtsspielen hat Dynamo nicht mehr gewonnen.

  • Erzgebirge Aue hat die letzten sechs Heimspiele nicht verloren.

  • Anthony Losilla und Idir Ouali haben jeweils vier gelbe Karten auf ihrem Konto und müssen bei der nächsten Verwarnung ein Spiel pausieren.

  • Toni Leistner und Zlatko Dedic stehen vor ihrem 75. Spiel in der ersten Mannschaft der SGD.

Rückblick zum München-Spiel
  • Anthony Losilla bestritt gegen die "Löwen" sein 100. Spiel für die SG Dynamo Dresden.
  • Der Sieg gegen München war der 40. Erfolg im 83. Heimspiel in der 2. Bundesliga.

  • Anthony Losilla verursachte das achte Eigentor der schwarz-gelben Zweitliga-Geschichte. Romain Brégerie und Sebastian Schuppan haben für Dynamo bisher jeweils zweimal ins eigene Netz getroffen.

  • Schneller als gegen München fiel zuletzt eine 3:0-Führung für Dynamo im August 1989 beim FDGB-Pokalspiel gegen Wismut Aue II. Ulf Kirsten konnte in der 16. Minute den dritten Treffer erzielen, das Endergebnis lautete 6:0.

  • Das schnellste 3:0 aller Zeiten gelang Hans-Jürgen Kreische im Mai 1967 im Punktspiel gegen Wismut Gera in der achten Minute (Entstand 8:1).

  • Vier oder mehr Dynamo-Tore gab es zuletzt im Heimspiel gegen den Karlsruher SC im Oktober 2011 beim 5:1-Erfolg.

  • Vier schwarz-gelbe Treffer bis zur Halbzeit gab es im neuen Stadion noch nie. Dieses Kunststück gelang Dynamo zuletzt am 6. Dezember 2000 beim 4:0 gegen den VfB Fortuna Chemnitz.

  • Die höchste Führung zur Halbzeit gab es mit 7:0 zweimal im FDGB-Pokal, gegen Union Mühlhausen (1990/91) und gegen Aufbau Großräschen (1958).

  • Im fünften Zweitliga-Jahr hat Dynamo nach 30 Spieltagen 31 Punkte auf dem Konto. Weniger Zähler waren es zu diesem Zeitpunkt noch nie.

18 Jahre wieder auf Null drehen

Der 30. März 1996 war ein ganz besonderer Tag in der langen Historie der Duelle zwischen Erzgebirge Aue und der SG Dynamo Dresden. Auf schneebedecktem Rasen bezwangen die Schwarz-Gelben in der Regionalliga den sächsischen Konkurrenten, der von Ralf Minge trainiert wurde, durch Tore von Jörg Schmidt und Toni Jelen mit 2:1. Damals stand auch der heutige Torwarttrainer Thomas Köhler noch im Dynamo-Kasten. Mehr als 18 Jahre später hat diese Begegnung deshalb Sonderstatus erlangt, weil es der letzte Auswärtssieg der SGD bei den „Veilchen“ war – zumindest dann, wenn man den Sieg im Sachsenpokalfinale gegen die Reserve-Mannschaft der Lila-Weißen 2007 nicht mit dazu zählt.

Für Cheftrainer Olaf Janßen ist die Historie der Begegnung in der aktuellen Situation jedoch zweitrangig: „Es werden keine Geschichten aus der Vergangenheit eine Rolle spielen“, so der 47-Jährige. „Das aktuelle Tagesgeschäft ist so wichtig und heiß, dass es nicht vordergründig darum geht, diese Serie zu knacken“, sagte Janßen. Beim Dynamo-Coach ist die Vorfreude auf das Duell der beiden sächsischen Zweitligisten greifbar, denn das ohnehin immer schon brisante Aufeinandertreffen hat in dieser Phase der Saison noch einmal einen anderen Stellenwert erhalten: „Es knistert, jeder kann die Tabelle lesen. Falls Aue verliert, sind es nur noch drei Punkte, die beide Mannschaften trennen. Bei dem Restprogramm darf ich dann meinen Freund und Kollegen Falko Götz wieder im Abstiegskampf begrüßen“, sagte Janßen.

Zwei Dynamo-Spieler gesellten sich in dieser Woche zu den verletzten Amine Aoudia, Marco Hartmann und Markus Scholz hinzu. Christoph Menz fehlte aufgrund eines Infekts bereits gegen 1860 München und steht auch für die Partie gegen Aue nicht zur Verfügung. Sebastian Schuppan musste am Mittwoch nach einem Schlag auf die Wade das Training abbrechen und ist ebenfalls nicht einsatzbereit. Ob Olaf Janßen im Erzgebirgsstadion dieselbe Mannschaft auf den Platz schicken wird, die am Montagabend gegen München von Anfang an auflief, ließ er 30 Stunden vor Anpfiff noch offen: „Die Jungs machen es mir durch ihre gute Trainingsarbeit momentan nicht einfach, eine Auswahl zu treffen“, lobte der Trainer die engagierte Arbeit seiner Schützlinge.

Am Montagabend begann unmittelbar nach dem Abpfiff begann die Vorbereitung auf das nächste Spiel. „Wir haben alles daran gesetzt, dass sich die Spieler innerhalb der kurzen Zeit erholen können“, sagte Olaf Janßen. Er fand kritische Worte im Hinblick auf die Ansetzung und die damit verbundene kurze Regenerationszeit, war sich aber dennoch sicher, dass am Donnerstag eine frische Mannschaft auf dem Platz stehen wird.

Janßen erwartet einen leidenschaftlich spielenden Gegner: „Aue ist ein kampfstarkes Team, das vor allem in den Heimspielen mit Laufbereitschaft und konsequentem Zweikampfverhalten auftritt.“ Bei den Gastgebern steht mit Jakub Sylvestr der momentan treffsicherste Torschütze der 2. Bundesliga im Kader. Außerdem verfügen die Westsachsen über weitere schnelle Offensivspieler, die für Gefahr sorgen können. Während Dynamo seit acht Auswärtsspielen auf einen Sieg wartet, haben die „Veilchen“ ihre letzten sechs Partien im eigenen Stadion nicht verloren. Mit einem Erfolg könnte die Mannschaft von Falko Götz den Klassenerhalt praktisch perfekt machen.

Schiedsrichter Christian Dingert aus Thallichtenberg wird das Spiel um 18.30 Uhr anpfeifen. Die Stadiontore im Lößnitztal öffnen um 16 Uhr, die Tageskassen bleiben geschlossen. Insgesamt erwarten die Gastgeber 15.000 Zuschauer, etwa 2.700 Dynamo-Fans werden ihre Mannschaft aus der Kurve stimmungsvoll unterstützen.

Hier geht es zur Faninfo für das Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge.

Rückschlag im Sachsenderby

Die SG Dynamo Dresden verliert das Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge mit 0:2 (0:2). Im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Erzgebirgsstadion konnte die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen nicht an die Leistung vom Heimsieg gegen 1860 München anknüpfen. 2.700 Dynamo-Fans sahen eine frühe Führung der Gastgeber durch einen Kopfball nach einer Ecke von Michael Fink (6.), die Löning aus der Distanz zum 2:0 erhöhte (19.). In Hälfte zwei fielen keine Tore mehr. Einige Dresdner Fans erwiesen dem Verein einen Bärendienst, als sie nach einer Stunde Pyrotechnik im Gästeblock zündeten.

Defensiv ausgerichtete Gastgeber bereiteten den Dresdnern ein anderes Spiel als noch am Montagabend. Obwohl Dynamo sich eine Vielzahl von Gelegenheiten erspielte, wurde die Janßen-Elf nur selten wirklich gefährlich. Am Ende des Tages steht eine Niederlage in einem zwischen den Strafräumen ausgeglichenen Spiel, das die Veilchen weitgehend im Griff hatten. Durch das gleichzeitige Unentschieden von Cottbus im Spiel gegen St. Pauli ist der Druck von unten vorerst nicht nennenswert gestiegen. Nun drücken die Fans der SGD dem Gegner von Montag die Daumen, denn die 60er empfangen am Samstag Dynamos ärgsten Konkurrenten Bielefeld, das drei Punkte hinter den Schwarz-Gelben liegt.

Olaf Janßen schenkte derselben Elf das Vertrauen, wie drei Tage zuvor gegen die Löwen. Das Dynamo-Tor hütete Benjamin Kirsten, vor ihm stand die Innenverteidigung aus Romain Brégerie (K) und Toni Leistner. Die defensiven Außenbahnen besetzten Thorsten Schulz und Cheikh Gueye, die Läufer hießen Idir Ouali und Marvin Stefaniak. Auf der Doppelsechs begannen Anthony Losilla und Tobias Kempe, das Sturmduo hieß Robert Koch und Mickael Poté.

Die erste Halbchance des Spiels hatte Robert Koch nach drei Minuten, als ihm Stefaniak zentral an der Strafraumgrenze den Ball zuspitzelte, doch sein Schussversuch wurde geblockt. Zwei Minuten später sprach Schiedsrichter Christian Dingert den Gastgebern in 18 Metern halbrechter Position einen Freistoß zu. Den zirkelte Luksik gefährlich über die Mauer, aber Kirsten klärte zur Ecke. Aus diesem Standard entstand die Führung der Erzgebirgler. Am langen Pfosten hatte Michael Fink zu viel Platz und nickte neben dem Pfosten zur 1:0-Führung ein (6.). Kirsten war chancenlos – und Dynamo hatte den denkbar schlechtesten Start in die Partie erwischt.

Danach war das Spiel zerfahren, es passierte eine ganze Weile nicht viel. Bis zur 19. Minute. Nach einem weiten Schlag der Auer kam Kirsten kam weit aus dem Tor und faustete den Ball nach vorn. Die Kugel fiel direkt auf den rechten Fuß von Frank Löning, der das Spielgerät aus knapp 30 Metern mit Gefühl in der Innenseite direkt aufs leere Tor brachte. Es schlug unter der Latte ein, der FCE führte 2:0 (19.). In gewisser Weise war der Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt ein Spiegelbild des Montagabends.

Eine Minute nach Wiederanpfiff setzte sich Poté auf der rechten Seite durch und spielte den Ball an die Fünfmeterlinie zu Kempe. Der scheiterte mit dem Versuch einer Direktabnahme und wurde auch im zweiten Anlauf entscheidend gestört. Kurz darauf brachte Losilla eine Flanke von rechts mit Schnitt zum Tor, Koch segelt heran, verpasste aber mit dem Kopf um Haaresbreite. Doch die Mannschaft von Falko Götz hatte das Spiel zu diesem Zeitpunkt weitestgehend im Griff. Olaf Janßen reagierte und brachte Vincenzo Grifo für Stefaniak, der keine Bindung zum Spiel gefunden hatte (29.).

Kurz darauf kam Sylvestr bei einem Zweikampf mit Leistner im Strafraum zu Fall, Aue wollte einen Strafstoß, aber Dingert winkte ab (31.). Dann tauchte Löning links frei vor Kirsten auf, verzog den Ball jedoch (32.). Das Spiel war nicht arm an Strafraumszenen, aber wirkliche Gefahr für die beiden Schlussmänner entstand selten. Nach etwas mehr als einer halben Stunde verzeichnete Dynamo die nächste Gelegenheit, als Koch eine Flanke von Kempe aus dem Halbfeld aus sieben Meter knapp über den Querbalken köpfte. (33.). Eine Minute später war es Ouali, der sich links im Dribbling gegen einen Lilanen durchsetzte und den Ball von der Grundlinie auf die andere Seite zu Grifo brachte, dessen Direktabnahme ihr Ziel verfehlte.

Unter dem Strich hatte sich die SGD bis zu diesem Zeitpunkt einige Gelegenheiten herausgespielt, aber die Angriffe der Veilchen schienen immer einen kleinen Tic zielstrebiger und gefährlicher. Nach 38 Minuten spielte Sylvestr halbrechts im Sechzehner Doppelpass mit Müller, dessen Abschluss das kurze Angel knapp verfehlte.

Dann kam die Sportgemeinschaft einem Erfolgserlebnis am nächsten. Leistner spielte Grifo 20 Meter vorm Kasten von Männel flach an, der drehte sich um den Gegenspieler und wurde zu Fall gebracht. In 18 Metern halbrechter Position legte sich Kempe den Ball zurecht. Und er machte es fast so gut wie am Montag. Sein Freistoß prallte an die Unterkante der Latte und von dort wieder vor die Torlinie. Nickenig klärte den zweiten Ball (41.).

Wenig später ging es in die Kabinen. In der Pause nahm Janßen einen zweiten Wechsel vor und brachte Zlatko Dedic für Kempe. Koch stand nun etwas tiefer und beackerte die Zentrale defensiv wie offensiv. Dedic reihte sich neben Poté als Spitze ein.

Und der Slowene hatte auch die erste gute Möglichkeit des zweiten Durchgangs. Grifo und Gueye spielten auf der rechten Bahn Doppelpass und die Flanke des Rechtsverteidigers fand Dedic, der jedoch nicht optimal mit der Stirn hinter den Ball kam und ihn am Kasten vorbei drückte (52.).

Dann brannte es vorm Aue-Kasten. Poté wurde gut von Dedic freigespielt und ging halblinks mit Tempo auf Männel zu. Doch der Keeper der Gastgeber parierte zweimal stark. Er tauchte gegen den Schuss ab, die Kugel sprang wieder zu Poté, der den zweiten Ball mit dem Kopf aufs Tor brachte und abermals in Männel seinen Meister fand, bevor Luksik endgültig klärte (56.).

Dynamo konnte nun so etwas wie eine Druckphase aufbauen. Doch Poté mit dem Kopf (61.), Brégerie per Freistoß und Dedic mit einem Drehschuss aus kurzer Distanz nach Kopfballablage von Poté (70.) kamen mit ihren Versuchen jeweils nicht durch. Auch Grifo setzte seinen Abschluss nach Pass von Leistner aus 12 Metern halbrechter Position einen halben Meter über den Kasten (71.).

Dann wechselte Janßen ein drittes Mal und brachte Cristian Fiel für Gueye ins Spiel (72.). Leistner rückte jetzt auf die rechte Abwehrseite, Fiel suchte den Weg in die Zentrale neben Losilla. Aue stand in den letzten zehn Minuten extrem tief, um die Zweitoreführung runterzuspielen. Dennoch ergab sich die nächste hochkaratige Gelegenheit für die Gastgeber. Nach einem schnellen Gegenstoß tauchten Müller und König frei im Strafraum auf, doch Losilla luchste König den Ball im letzten Moment ab.

Nach einigen Unterbrechungen wurden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Aue verteidigte mit Mann und Maus, Dynamo fand keinen Weg durch das lila-weiße Bollwerk. Die Minuten verrannen und schließlich pfiff Dingert ein für die Dynamo-Herzen ernüchterndes Sachsenderby ab.

Olaf Janßen: „Bei den beiden Gegentoren haben wir uns die Bälle im Prinzip selbst reingeschossen. Positiv war, dass wir danach nicht auseinander gebrochen sind. Wir haben das Spiel dann in die Hand genommen und uns Chancen zum Anschluss erspielt, der das Spiel nochmal offen gestaltet hätte. Die läuferische Leistung war nach der kurzen Regenerationszeit gut. In dieser Phase der Saison bleibt keine Zeit für Enttäuschung. Wir müssen das abschütteln, um im nächsten Spiel erfolgreich zu sein.“

Wer am Donnerstag in Aue dabei war, ist wieder dazu aufgerufen, an der Umfrage des Fanprojekt Dresden e.V. teilzunehmen, um die Rahmenbedingungen rund um das Spiel mit allen beteiligten Partnern auswerten und verbessern zu können. Dankeschön. Hier geht es direkt zum Fragebogen.

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Anschluss verpasst Dynamo lässt die Möglichkeit aus, sich den Nichtabstiegsplätzen zu nähern, bleibt damit auf dem Relegationsplatz und muss weiter hart arbeiten, um den Ligaverbleib zu sichern.

  • Abpfiff 90.(+4) Jetzt ist es vorbei und die Heimfans dürfen jubeln. Kein schöner Augenblick, aber Dynamo verpasst sich selbst zwei Tore und kommt dann nicht mehr ran.

  • viele Unterbrechungen 90.(+2) Weil der Schiedsrichter jetzt immer wieder Zweikämpfe abpfeift, kommt kein richtiger Spielfluss mehr auf.

  • Nachspielzeit 90. Fünf Minuten werden nachgespielt. Das sorgt bei den Fans vor uns für Schnappatmung, aber eigentlich müssten sie ja hier ganz entspannt bleiben.

  • Zeitspielerei 89. Auch wenn es sowieso nichts mehr bringt, bleibt Kocer am Boden liegen und muss behandelt werden. Das dauert natürlich wieder. Mal sehen, wie viel nachgespielt wird.

  • Aue verpasst 3:0 88. Trotz freier Schussbahn zögert ein Veilchen zu lange, so dass ihm Losilla den Ball von hinten abnehmen kann. Das war die zweite offensive Aktion der Hausherren im zweiten Durchgang.

  • Heimfans feiern 87. Die Zuschauer stehen auf und applaudieren ihrer Mannschaft, die sich durch zwei schnelle Tore früh auf die Siegerstraße brachten. Das ist ein bitterer Moment für einen Dynamo-Fan.

  • Aue fast durch 86. Mit dem Sieg erreichen die Veilchen die 40 Punkte und sind bei noch drei ausstehenden Spielen und neun Punkten vor Dynamo auch nächstes Jahr in der 2. Bundesliga dabei.

  • Gelbe Karte 84. Zlatko Dedic bekommt die dritte Verwarnung der Partie.

  • Bemühen ohne Ertrag 84. Dynamo bestimmt den zweiten Durchgang, Aue kommt kaum noch offensiv in Aktion, doch durch die dicht gestaffelte Abwehrreihen der Hausherren finden die Schwarz-Gelben kein geeignetes Mittel, um selbst mal das Tor zu treffen.

  • Männel ist da 83. Der Keeper der Hausherren fängt einen langen Ball in den Strafraum vor Koch ab und holt wieder ein paar Sekunden für Aue heraus.

  • Kocer schießt 81. Zehn Minuten vor dem Ende kommt auch Aue mal wieder vor das gegnerische Tor, doch der Schuss geht über den Kasten.

  • 79. Für ihn kommt Ronny König rein.

  • 79. Sylvestr geht heute ohne eigenes Tor aus dem Spiel.

  • Gelbe Karte 78. Jetzt holt sich Kocer eine Verwarnung ab, nachdem er Ouali von den Beinen geholt hat.

  • ausverkaufte Bude 78. 15.000 Zuschauer sind heute ins Erzgebirgsstadion gekommen und sehen, wie Dynamo bisher ohne Erfolg einem 0:2 nachrennt.

  • Eckball für Dynamo 77. Die Hereingabe landet bei Fiel, der außerhalb des Strafraumes abzieht, aber das Tor deutlich verfehlt.

  • Gefahr vor dem Aue-Tor 76. Eine Flanke sorgt für Aufregung, aber irgendwie will der Ball nicht rein. Aue klärt zur Ecke.

  • 73. Dafür kam Ivan Lopez ins Spiel.

  • 73. Bei Aue ist Nickenig runter.

  • 72. Cristian Fiel kommt auf den Rasen.

  • 72. Cheikh Gueye verlässt das Spielfeld.

  • wieder eine gute Chance 72. Dynamo spielt nach vorn, erarbeitet sich Gelegenheiten, aber damit wird zu fahrlässig umgegangen. Grifo verzieht frei vor dem Tor und schießt drüber.

  • Drehschuss von Dedic 70. Koch bringt eine Flanke in den Strafraum, wo Poté auf seinen Sturmpartner ablegt, aber der Versuch wird von Aue abgeblockt. Es gibt einfach kein Durchkommen für Dynamo.

  • Freistoß von Brégerie 68. Nach einem Foul an Poté gibt es zentral vor dem Strafraum der Auer eine gute Möglichkeit, aber den Schuss unseres Kapitäns kann Männel wieder halten.

  • Aue steht hinten drin 67. Die Gastgeber haben sich in der eigenen Hälfte einmauert und lassen Dynamo kommen. Das macht das Unterfangen, hier zu einem Tor zu kommen, für die Schwarz-Gelben nicht einfacher.

  • Dedic am Ball vorbei 64. Gueye kommt wieder über seine Seite, nachdem Ouali den Ball durchlaufen ließ. Zlatko verpasst die Hereingabe in der Mitte nur knapp.

  • Männel ist da 61. Dynamo probiert es jetzt mit Flanken aus dem Halbfeld. Leistner bringt eine Hereingabe weit auf den langen Pfosten, wo Poté mit dem Kopf zur Stelle ist, aber der Keeper von Aue hält.

  • 59. Dorian Diring kommt für ihn auf den Platz.

  • 59. Frank Löning, der Schütze zum 2:0, geht raus.

  • Dynamo ist im Spiel 59. Obwohl es immer noch 0:2 steht, haben sich die Schwarz-Gelben gefangen, doch das Bemühen um den Anschluss zeigt bisher wenig Wirkung, weil Aue gut verteidigt.

  • Poté scheitert an Männel 57. Nach einem tollen Pass in die Spitze geht unser Stürmer allein auf das Tor der Gastgeber zu, aber der Torwart der Veilchen pariert sehr gut. Auch beim nachsetzenden Kopfball kann er klären. Das freut die Fans der Hausherren.

  • Gelbe Karte 55. Grifo beschwert sich bei Kocer, der sich im Zweikampf fallen lässt und bekommt dafür die erste Verwarnung im Spiel.

  • Dedic per Kopf 53. Dynamo bestimmt das Spiel im zweiten Durchgang. Gueye flankt schön in den Strafraum, wo der Slowene den Ball aber über das Tor befördert. Der Ansatz stimmt so aber schon mal.

  • Grifo mit der Hereingabe 50. Der Italiener kommt über rechts in den Strafraum, weil ein Auer Spieler am Ball vorbei rutscht, aber die flache Ablage in die Mitte ist ein Fang von Männel.

  • Leister gewinnt Laufduell 48. Trotz Rückstand kann sich Toni gegen Sylvestr durchsetzen, holt den Stürmer der Auer kurz vor dem Strafraum ein und schnappt sich den Ball.

  • 46. Zlatko Dedic geht jetzt als zweite Spitze, Robert Koch rückt ins Mittelfeld.

  • 46. Tobias Kempe ist zur Halbzeit in der Kabine geblieben.

  • Wiederanpfiff 46. Es geht weiter. Nochmal alles geben, Jungs!

  • Halbzeit 45.(+1) Die erste Hälfte ist vorbei. Aue führt mit 2:0 und hat sich in eine gute Position gebracht, um dieses Spiel erfolgreich zu gestalten. Dynamo hat noch nicht aufgegeben, aber im zweiten Durchgang muss mehr passieren.

  • Kempe aus der Distanz 45. Dynamo probiert es immer wieder, aber der Ball will einfach nicht auf das Tor kommen. Es gibt nochmal einen Eckball.

  • Dynamo ist aktiv 44. Immer wieder haben die Schwarz-Gelben die Möglichkeit für gute Chancen, aber sie machen zu wenig daraus. Bisher hat die Veilchen-Abwehr keine Mühe, das eigene Tor zu verteidigen.

  • Kempe an die Latte 43. Das darf doch nicht wahr sein. Mit viel Gefühl bringt Tobi den Ball über die Mauer und trifft die Unterkante des Gebälks. Das Leder springt zurück ins Feld, Dynamo setzt nach, aber keiner kommt dran, um abzuschließen.

  • gute Freistoßmöglichkeit 41. Grifo kommt nach Zuspiel von Leistner an den Ball und tankt sich bis vor den Strafraum vor, wird dort aber gefoult.

  • Müller schießt drüber 38. Mit zwei schnellen Doppelpässen hebeln die Auer die Abwehr der Schwarz-Gelben aus und kommen zum Abschluss.

  • Leistner klärt 37. Aue kommt über die Außenbahn, doch die flache Hereingabe grätscht Toni ab und bannt die Gefahr.

  • Männel am Ball 35. Und wieder ist Dynamo im gegnerischen Strafraum. Ouali lässt Klingbeil stehen, flankt in die Mitte, wo Gueye den Ball zurück spielt, aber der Auer Torwart springt dazwischen.

  • Kempe auf Koch 33. Dynamo kommt zu Chancen, die aber noch nicht zwingend sind. Eine Flanke von der Seite nimmt Kochi im Flug mit dem Kopf, aber der Ball geht drüber.

  • Kirsten pariert 33. Trotz Ballgewinn von Dynamo kommt Aue in die Offensive. Löning spielt das Leder auf außen, wo aus spitzem Winkel scharf geschossen wird, aber unser Keeper hat die kurze Ecke zugemacht.

  • 29. Vincenzo Grifo kommt auf den Platz.

  • 29. Marvin Stefaniak geht bei Dynamo raus.

  • Eckball für Dynamo 28. Poté rackert, schießt außerhalb des Strafraumes auf das Tor, aber ein Auer lenkt den Ball zur Ecke ab. Die bringt aber erstmal nichts ein.

  • Koch verpasst 27. Nach einer guten Flanke von Losilla steigt Robert im Auer Strafraum in die Luft, kommt aber nicht mehr an den Ball heran. Männel kann das Leder aufnehmen.

  • Aue ist bissiger 24. Die Gastgeber sind besser im Spiel drin, gewinnen die Zweikämpfe und setzen sich immer wieder in Szene. Dynamo hat den Zugriff noch nicht gefunden und kann momentan nur reagieren.

  • große Chance zum Anschluss 22. Dynamo ist aber sofort wieder da, kann sich im Strafraum schön frei spielen. Gueye bringt den Ball flach in die Mitte, wo Poté sofort abschließen muss. Er spielt aber nochmal ab auf Kempe, der dann abgedrängt wird.

  • Tor für Aue 19. Löning macht es wie Koch am Montag, schlenzt den Ball ins leere Tor.

  • Spieler am Boden 19. Gleich zwei Spieler der Gastgeber liegen auf dem Rasen, sind nach Zweikämpfen gefallen. Im Spiel ist viel Härte drin und keine Mannschaft schenkt etwas her.

  • Leistner gegen Löning 18. Die beiden Spieler gehen in das Kopfballduell, dass der Auer gewinnt, aber der Ball geht ins Aus. Danach richtet der ehemalige Sandhausener noch ein paar deftige Worte an Toni.

  • langer Ball auf Poté 16. Dynamo spielt jetzt weit nach vorn, doch unser Stürmer erreicht die Kugel nicht mehr, so dass Männel sie aufnehmen kann.

  • Kempe mit dem Freistoß 14. Nach Foul an Ouali bringt Tobi den Ball lang in den Strafraum, aber kein Spieler kommt mehr dran, so dass die Kugel ins Aus fliegt.

  • Koch im Abseits 12. Dynamo geht nach vorn, kommt über die linke Seite. Nach einem Doppelpass mit Gueye steht unsere Nr. 25 aber zu weit vorm Tor, der Linienrichter hebt die Fahne.

  • kein guter Auftakt 11. Heute muss Dynamo früh einem Rückstand nachlaufen. Das Tor spielt Aue in die Karten, die nun Oberwasser haben.

  • Freistoß für Aue 10. Wieder gibt es eine Möglichkeit für die Gastgeber. Der Ball kommt vor das Dresdner Tor geflogen, doch der Kopfball geht diesmal daneben.

  • Aue führt 6. Nach einer Ecke gehen die Gastgeber in Führung. Fink trifft per Kopf.

  • Kirsten mit der Parade 6. Luksik hat den Freistoß über die Mauer geschlenzt, aber unser Keeper ist da, macht sich lang und lenkt den Ball über die Latte.

  • Freistoß für Aue 5. Sylvestr geht ins Laufduell mit Leistner und kommt zu Fall. Der Schiedsrichter pfeift sofort. Der Ball liegt zentral vor dem Strafraum, Dynamo stellt die Mauer.

  • Koch schießt 4. Dynamo ist jetzt auch offensiv in Aktion und kommt bis in den Strafraum, aber ein Aue-Spieler hebt das Bein und blockt den Schussversuch ab.

  • Schiedsrichter 4. Die Partie steht unter Leitung von Christian Dingert. Seine Assistenten heißen Detlef Scheppe und Benedikt Kempkes.

  • erster Schuss von Aue 3. Benatelli wird im Strafraum angespielt und schießt, aber Brégerie stört, so dass der Ball ungefährlich am Tor vorbei rollt.

  • Anpfiff 1. Los gehts. Dynamo hat Anstoß gehabt, spielt zuerst auf das Tor vor der Dynamo-Kurve.

  • Aue hat kurzfristig eine Änderung in der Startelf vorgenommen. Für Miatke startet Luksik von Beginn an.

  • Die Heimkurve zeigt eine Choreo mit Personen aus dem Bergbau und einem Spruchband, was wir aber nicht vollständig lesen können: "Das Letzte, was ihr seht, ist das Funkeln unserer Augen, wenn Dresdens Glanz......"

  • Jetzt läuft das Steiger-Lied und die Heimfans stimmen sich auf die Partie ein. Die Atmosphäre ist schon richtig gut. Wir freuen uns auf den Startschuss.

  • In einer halben Stunde rollt der Ball. Beide Mannschaften sind draußen und machen sich warm.

  • Aue war in den letzten Jahren kein gutes Pflaster für die SGD. Den letzten Sieg gab es im März 1996, als Dynamo mit 2:1 gewann.

  • Aue beginnt mit dieser Elf: Männel, Nickenig, Paulus, Löning, Fink, Sylvestr, Klingbeil, Miatke, Benatelli, Kocer, Müller

  • Auf der Bank nehmen Fromlowitz, Trojan, Sabah, Grifo, Susac, Dedic und Fiel ihren Platz ein.

  • Olaf Janßen schickt gegen Aue dieselbe Startelf wie zuletzt auf den Platz: Kirsten - Schulz, Brégerie, Leistner, Gueye - Losilla, Kempe, Stefaniak, Ouali - Poté, Koch

  • Gerade ist auch die Mannschaft mit dem Bus im Stadion angekommen, wird von den Heimfans herzlich begrüßt. Wir haben aber ein Lächeln in den Gesichtern der Spieler vernommen.

  • Im Presseraum hinter dem Stadion wird fleißig darüber philosophiert, wie das heutige Spiel ausgeht. Auf ein konkretes Ergebnis können sich die Journalisten aber nicht einigen.

  • Na, seid ihr schon aufgeregt? Wir sind schon vor Ort, wo das perfekte Fußballwetter die Vorfreude auf das Duell zwischen den "Veilchen" und Dynamo steigen lässt.

  • Sie kommen aus der Tiefe, wir aus dem schönen Dresden. Ab 18.30 Uhr stehen sich Erzgebirge Aue und die SGD im Sachsenduell gegenüber. Wir werden für euch live aus dem Stadion berichten.