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32. Spieltag SG Dynamo Dresden - Karlsruher SC

Fakten zum Spiel

Am drittletzten Spieltag der Saison empfangen die Schwarz-Gelben den Karlsruher SC. Die letzten beiden Heimspiele hat die SGD gegen die Badener gewonnen. Im Abstiegskampf der Saison 2005/06 gelang ein wichtiger 3:2-Erfolg, im Oktober 2011 mit einem 5:1 sogar der bis heute höchste Heimsieg der Dresdner Zweitliga-Geschichte. Insgesamt fällt die Bilanz gegen den KSC im eigenen Stadion für Dynamo positiv aus.

Bilanz SG Dynamo Dresden gegen den Karlsruher SC
Spiele Siege Remis Niederl. Torverh. Punkte
Gesamtbilanz 16 4 3 9 23:27 15
Heimbilanz 8 4 2 2 17:9 14
Auswärtsbilanz 8 0 1 7 6:18 1
Pflichtspiele 16 4 3 9 23:27 15

Die letzten beiden Spiele

Saison 2011/12 | 11.04.2012 | Karlsruher SC - SG Dynamo Dresden 2:0 | 16.520
Saison 2013/14 | 24.11.2013 | Karlsruher SC - SG Dynamo Dresden 3:0 | 23.610

Spieler und Trainer in beiden Vereinen (inkl. Testspiele)

Spieler: Miran Pavlin, Michael Spies, Thomas Ritter, Dietmar Hummel, Joshua Kennedy, Klemen Lavric, Witold Wawrzyczek, Dennis Cagara, Jonas Striefler, Tony Mamodaly, Martin Stoll, Hasan Pepic, Peter Heidler, Gerrit Müller, Vincenzo Grifo

Trainer: Rolf Schafstall

Höchste Siege und Niederlagen in der 2. Bundesliga
Höchster Heimsieg Karlsruhe 1979/80 KSC — Ingolstadt 10:0
Dynamo 2011/12 SGD — Karlsruher SC 5:1
Höchste Heimniederlage Karlsruhe 2011/12 KSC — Unterhaching 1:4
Dynamo 2004/05 SGD — 1860 München 0:4
Höchster Auswärtssieg Karlsruhe 1978/79 Baunatal — KSC 0:5
Dynamo 2004/05 Eintracht Trier — SGD 2:4
2011/12 1860 München — SGD 2:4
Höchste Auswärtsniederlage Karlsruhe 1986/87 Hannover — KSC 8:0
Dynamo 2004/05 1. FC Saarbrücken — SGD 5:1
2005/06 Alemannia Aachen — SGD 5:1

Sonstige Fakten
  • Dynamo ist seit vier Heimspielen ohne Niederlage (1 Sieg, 3 Remis).

  • Der Karlsruher SC ist seit vier Spielen unbesiegt und hat die letzten beiden Auswärtsspiele nicht verloren.

  • Der KSC hat nach Dynamo die meisten Unentschieden in der 2. Bundesliga auf dem Konto, teilte sich bisher zwölfmal die Punkte mit dem Gegner.

  • In der Liga droht zwei Spielern eine Gelbsperre. Anthony Losilla und Idir Ouali kassierten bis jetzt vier gelbe Karten.
Kurzer Rückblick zum Aue-Spiel
  • Toni Leistner und Zlatko Dedic bestritten gegen Aue jeweils ihr 75. Spiel für die erste Mannschaft der SGD.

  • Bisher kamen drei Dynamo-Spieler in allen Punktspielen dieser Saison zum Einsatz: Anhony Losilla, Idir Ouali und Romain Brégerie.

  • Seit nunmehr zwölf Spielen ist Dynamo in Aue ohne Sieg. Den letzten Sieg gab es 1996.

  • Dynamo blieb in dieser Saison zum neunten Mal ohne eigenen Torerfolg. In der letzten Saison passierte das in 14 Spielen.

Für beide Teams zählt nur ein Dreier

Mit dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC startet Dynamo in die Wochen der Wahrheit. Am drittletzten Spieltag der 2. Bundesliga empfangen die Schwarz-Gelben „die Überraschungsmannschaft dieser Saison“. So lautet die Einschätzung von Dynamos Cheftrainer Olaf Janßen. „Die Entwicklung der Karlsruher ist absolut beeindruckend. Sie setzen den Gegner früh unter Druck, spielen ein starkes Pressing und sie sind in der Lage, blitzschnell vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen“, nannte Janßen die Stärken des kommenden Gegners. Mit nur fünf Punkten Rückstand kann sich der KSC noch Hoffnungen auf den dritten Tabellenplatz machen. Janßen weiß, dass die Badener ihre letzten drei Spiele gewinnen wollen: „So werden sie in Dresden auch auftreten. Wir treffen auf eine Mannschaft, die uns brandgefährlich werden kann.“

Das Hinspiel gewann der KSC gegen Dynamo deutlich mit 3:0. Umgekehrt konnten die Dresdner die letzten beiden Heimspiele gegen Karlsruhe jeweils gewinnen. Im Oktober 2011 markierte das 5:1 gegen die Badener den bisher höchsten Zweitliga-Sieg der Sportgemeinschaft. Im April 2006 rangen die Schwarz-Gelben die Gäste aus dem Wildpark in einem spannenden und emotionalen Montagabendspiel mit 3:2 nieder. In den bisherigen 16 Duellen beider Mannschaften fielen insgesamt 50 Tore, keine dieser Begegnungen blieb torlos. Aktuell hat der Karlsruher SC seit vier Spielen nicht mehr verloren, konnte allerdings in in diesem Jahr auf fremden Plätzen nur fünf von 18 möglichen Zählern holen. Bei vier der letzten fünf Auswärtsauftritte blieben die Badener ohne eigenes Tor. Gegen Dynamo muss der KSC auf Stammkeeper Dirk Orlishausen verzichten, der wegen Leistenproblemen ausfällt. Für ihn feiert Rene Vollath seine Pflichtspielpremiere im Karlsruher Tor. Außerdem ist bei den Gästen auch Innenverteidiger Daniel Gordon nach seiner fünften Verwarnung gesperrt.

„Wir brauchen alle Kraft und unser ganzes Können, um diesen Gegner in Schach zu halten und selbst für Gefahr zu sorgen“, blickte Olaf Janßen auf die Partie am Sonntag voraus. „Wir müssen uns darauf konzentrieren, was wir haben, und dem vertrauen, was wir können. Wir kämpfen auch für die Spieler, die nicht dabei sein können, und müssen alles raushauen, was in uns steckt.“

Zu den Spielern, die nicht mehr in den Abstiegskampf eingreifen können, gesellte sich in dieser Woche auch Idir Ouali. Der Mittelfeldspieler zog sich einen Anriss des Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu und fällt bis Saisonende aus. Auch Sebastian Schuppan kann gegen Karlsruhe nicht mitwirken. Der Linksverteidiger hat seine Wadenverletzung zwar auskuriert, wird aber erst in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ein großes Fragezeichen steht noch hinter Torwart Florian Fromlowitz, der sich am Ellbogen verletzt hat. Erst am Wochenende entscheidet sich, ob der 27-Jährige in den Kader rückt. Sollte er nicht rechtzeitig fit werden, würde U23-Keeper Marek Große seinen Platz auf der Ersatzbank einnehmen.

Während die direkten Konkurrenten der Schwarz-Gelben im Kampf um den Klassenerhalt bereits am Freitag und Samstag antreten, kann sich Dynamo am Sonntag mit einem Erfolg eine gute Ausgangsposition für die letzten beiden ausstehenden Partien verschaffen. „Wir müssen alle zusammen davon überzeugt sein, dass wir die Klasse halten können“, sagte Olaf Janßen. Vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntag unterstrich der Dynamo-Coach noch einmal, wie wichtig der Rückhalt durch die Fans im Saisonfinale sein kann: „Diese Einheit wird es für jeden Gegner schwer machen, gegen uns zu bestehen. Das können für den Verein vielleicht die entscheidenden fünf oder zehn Prozent gegenüber unserer Konkurrenz sein.“ Gleichzeitig nahm er seine Spieler in die Pflicht, „diesen Menschen das zu geben, was sie verdient haben, nämlich eine Mannschaft, die gegen alle Widerstände ankämpft und sich dabei das Herz herausreißt, um am Sonntag zu gewinnen“.

Die Partie zwischen Dynamo und dem KSC steht unter der Leitung von Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart. Das Spiel wird am Sonntag um 13.30 Uhr angepfiffen, die Stadiontore öffnen zwei Stunden vorher. Insgesamt wurden 28.500 Eintrittskarten verkauft, aus Karlsruhe werden etwa 1.000 Gästefans erwartet. An den Tageskassen gibt es am Spieltag ausschließlich Aufwertungskarten und das Stadionmagazin Dynamo-KREISEL.

Punktgewinn gibt Hoffnung

Dynamo Dresden trennte sich vor 28.963 Zuschauern vom Karlsruher SC in einer packenden und an Spannung kaum zu überbietenden Begegnung mit 2:2 (1:1) und setzt sich dadurch von Verfolger Bielefeld um einen Punkt ab. Durch eine Fehlentscheidung des Unparteiischen lag die Janßen-Elf nach dem Strafstoßtor von Hennings schon früh in Rückstand. Kurz vor der Pause bekam Dynamo ebenfalls einen Elfmeter zugesprochen, mit dem Brégerie die Schwarz-Gelben wieder zurück ins Spiel brachte. Auf den erneuten Führungstreffer der Badener durch Mauersberger hatte Zlatko Dedic eine Antwort und sicherte den Dynamos damit zumindest einen Punkt.

Trainer Olaf Janßen stellte die Mannschaft im Vergleich zum Auswärtsspiel in Aue auf einer Position um. Für Cheikh Gueye rückte Christoph Menz auf die Position des Rechtsverteidigers. Vor Torwart Benjamin Kirsten agierte Thorsten Schulz den Linksverteidiger, im Abwehrzentrum liefen Kapitän Romain Brégerie und Toni Leistner auf. Davor besetzten Anthony Losilla und Tobias Kempe das zentrale Mittelfeld, Vincenzo Grifo und Marvin Stefaniak sollten von den Außenbahnen die beiden Angreifer Robert Koch und Mickael Poté in Szene setzen.

Dynamo hatte nach wenigen Sekunden gleich die ersten Tormöglichkeiten der Begegnung. Koch zog nach Ballgewinn tief in der Hälfte der Gäste ab, bekam aber nicht den nötigen Druck hinter den Ball. Potés Schuss aus spitzem Winkel ging knapp am Pfosten vorbei. Fünf Minuten waren gespielt, als Schiedsrichter Martin Petersen einen folgenschweren Pfiff tätigte. Brégerie bekam den Ball an der Grundlinie des Dresdner Strafraums ins Gesicht geschossen. Der Unparteiische sah aber ein Handspiel und entschied zum Entsetzen der Dresdner Anhänger auf Elfmeter. Rouwen Hennings ließ sich die Chance nicht entgehen und traf vom Punkt zur 1:0-Führung der Gäste (6.).

Die Hausherren brauchten danach etwas Zeit, um den Schock zu verdauen und versuchten über viel Ballbesitz Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. Schulz und Losilla kombinierten nach 12 Minuten über die linke Seite, ehe Losilla im Strafraum im letzten Moment abgelaufen werden konnte. Der Franzose musste fünf Minuten später alles in die Waagschale werfen, um eine gefährliche Hereingabe von Yabo im Dynamo-Strafraum zur ersten Ecke des Spiels zu klären, die aber nichts einbrachte.

In der Folge prägten viele Fehlpässe die Begegnung. Beide Mannschaften agierten offensiv, die Karlsruher Angriffe wirkten aber zielstrebiger. Kirsten musste all sein Können aufbieten, um den frei vor ihm auftauchenden Torres im Eins-gegen-Eins zu bezwingen (24.). Kurz darauf verkürzte Dynamos Schlussmann stark gegen Krebs, dessen Schuss am Torwart abprallte (27.). Dynamo blieb in dieser Phase des Spiels nervös und musste aufpassen, nicht den zweiten Treffer zu kassieren. Leistner setzte sich mit einem beherzten Tackling gleich gegen zwei Karlsruher im eigenen Strafraum durch und verhinderte damit eine gute Torschussposition für die Badener. Auf der Gegenseite köpfte Poté nach Stefaniak-Flanke neben das Tor (33.). Als Poté im Sechzehner der Gäste mit den Händen zu Boden gerissen wurde, entschied Schiedsrichter Petersen auf Elfmeter für Dynamo. Brégerie schnappte sich den Ball und traf unhaltbar zum 1:1 (41.). Die Janßen-Elf schaffte damit noch vor dem Pausenpfiff den psychologisch so wichtigen Ausgleich.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs kam Zlatko Dedic für Stefaniak in die Partie. Koch rückte eine Position nach hinten und spielte fortan im linken Mittelfeld, Dedic stürmte neben Poté. Dynamo hatte zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff gleich mehrere gute Offensivaktionen am Stück. Zunächst verpasste Koch nach Menz-Hereingabe, ehe der Drehschuss von Dedic abgefälscht wurde und nur wenige Zentimeter über den Kasten rauschte. Bei der nachfolgenden Ecke köpfte Poté drüber (48.). 120 Sekunden später nahm Grifo eine Flanke von Dedic mit viel Risiko volley, brachte aber nicht den nötigen Druck hinter den Ball.

Karlsruhe produzierte nun auffällig viele Fehlabspiele und verhalf Dynamo damit zu mehr Ballbesitz, aus dem die Schwarz-Gelben aber keinen Profit schlagen konnten. Das Spiel blieb weiter sehr temporeich und war an Spannung kaum zu überbieten. Nazarov zog aus 20 Metern zentraler Position ansatzlos ab und Kirsten musste sich ganz lang machen, um den Ball zur Ecke zu lenken. Doch beim darauffolgenden Eckball stieg Jan Mauersberger am höchsten und köpfte unhaltbar zur erneuten Gästeführung ein – 1:2 (56.).

Gäste-Trainer Markus Kauczinski wechselte in der 61. Minute defensiv, brachte Peitz für Krebs, was die Aufgabe für Dynamo nicht leichter machte. Der Distanzschuss von Grifo aus 25 Metern wurde von Vollath um den Pfosten gelenkt (64.). Janßen reagierte ebenfalls, brachte Tobias Müller für Menz. Damit waren die Hausherren nun offensiver aufgestellt.

Der Mut wurde belohnt. Zlatko Dedic kam nach einem Eckball am langen Pfosten aus zwei Metern zum Schuss und erzielte den 2:2-Ausgleich gedankenschnell ins kurze Eck (75.). Das Stadion bebte nun. Die Dynamo-Fans peitschten ihre Mannschaft nach vorne, die nun nochmal einige Prozente drauf legte. KSC-Trainer Kauczinski wechselte kurz darauf den Ex-Dresdner Martin Stoll ein, der für Gulde ins Spiel kam. Damit war ein weiterer Defensivwechsel bei den Gästen vollzogen. Tobias Kempe zog aus 20 Metern ab – drüber (80.). Peitz nahm in der 83. Minute die Hand bei einem Schuss von Grifo zur Hilfe und verhalf Dynamo damit zu einer guten Freistoßposition. Kempe trat 23 Meter vor dem KSC-Tor an, scheiterte aber an der Mauer der Badener (84.). Vollath parierte Sekunden später den Schuss von Grifo, ehe Koch die Gelbe Karte wegen Reklamierens bekam (87.).

Die Zuschauer sahen nun einen munteren Schlagabtausch, da beide Mannschaften auf Sieg spielten und viel Risiko gingen. Drei Minuten gab es vom vierten Offiziellen oben drauf. Als Nazarov auf der halbrechten Seite durchgestartet war, traf Schulz im Zweikampf den Karlsruher und bekam von Schiedsrichter Petersen die Rote Karte, weil das Tackling von hinten erfolgte (90.+2). Allerdings war es kein grobes Einsteigen von Schulz, noch war er letzter Mann. Deshalb kann die Rote Karte wohl als überharte Entscheidung bezeichnet werden.

In Unterzahl überstand Dynamo den folgenden Freistoß schadlos, ehe beim Stande von 2:2 der Schlusspfiff ertönte. Am kommenden Wochenende wartet auf Dynamo das Auswärtsspiel in Kaiserslautern, bevor Verfolger Bielefeld am letzten Spieltag nach Dresden kommt.

Olaf Janßen: "Meine Mannschaft hat in den ersten Minuten bis zum Elfmeter das Herz in die Hand genommen und gute Aktionen gezeigt. Nach der Elfmeterentscheidung haben wir gewackelt, was in unserer Situation nachvollziehbar ist. Karlsruhe hat diese Phase für sich gut ausgenutzt. Mit unseren spielerischen Mitteln haben wir keinen richtigen Zugriff bekommen. Kurz vor der Pause wurde das etwas besser. Im zweiten Durchgang haben wir kämpferisch und läuferisch alles reingeworfen, was wir drin hatten. Spielerisch hat mir der Auftritt der Mannschaft nicht so gefallen, aber das ist im Abstiegskampf auch nicht die primäre Aufgabe. Das zweite Tor haben wir uns selbst reingeschossen, weil wir die ganze Woche genau solche Situationen trainiert haben. Wie die Mannschaft diesen erneuten Rückstand weggesteckt hat, war dann aber klasse. Unsere Fans haben heute im Stadion einen großen Anteil am Punktgewinn. Mit der letzten Aktion im Spiel verlieren wir noch einen wichtigen Abwehrspieler, das ist eine weitere bittere Pille für uns. Wir werden darüber aber nicht lamentieren, sondern diese Situation als Herausforderung annehmen und bis zur letzten Minute durchhalten."

90 Minuten - Der Spielverlauf

  • Auswärtsspiel In einer Woche reist die schwarz-gelbe Gemeinschaft an den Betzenberg zum 1. FC Kaiserslautern. Dann sind auch wir wieder live für euch dabei. Bis dahin dynamische Grüße.

  • Mannschaft dankt den Fans Mit einem Gemeinschaftgefühl gehen die Anhänger und Spieler auseinander. Der Einsatz stimmte, der Ertrag nicht, aber vielleicht ist dieser Punktgewinn nach diesem Spielverlauf in der Endabrechnung mehr wert als jetzt im ersten Augenblick.

  • Abpfiff 90.(+3) Den Freistoß setzt Karlsruhe über die Mauer und das Tor. Der Ball wurde noch abgefälscht, aber statt Ecke pfeift der Schiedsrichter ab.

  • Platzverweis 90.(+2) Schulz muss im letzten Moment, leider von hinten, per Foul klären und fliegt dafür runter.

  • Kampf und Einsatz 90. Die Leidenschaft auf dem Platz stimmt, auch wenn jetzt kaum noch wirklich was geht und es eher der letzte Mut ist, der die Beine noch trägt.

  • absolute Hochspannung 89. Drei Minuten werden nachgespielt und hier platzen gleich die Nervenstränge. Das Spiel geht hoch und runter, Dynamo setzt offensiv alles auf eine Karte.

  • Gelbe Karte 88. Robert Koch legt sich mit einem KSC-Spieler an, der ihn vorher stolpern ließ. Dafür gibt die Verwarnung.

  • knappe Sache 88. Der Ball kommt von der Eckfahne scharf nach innen, aber keiner kommt entscheidend an das Leder.

  • Gelbe Karte 87. Hennings sieht nach einer Rudelbildung auch die Verwarnung.

  • Leistner grätscht im Strafraum 87. Der KSC kommt, aber hinten verteidigt Dynamo jetzt mit allen Männern, die da sind. Vorn gibt es jetzt die Ecke für uns.

  • Dynamo am Drücker 86. Mit dem Mut der Verzweiflung greifen die Schwarz-Gelben jetzt an und wollen die kleine Chance am Schopfe packen. Die Fans unterstützen von den Rängen. Fünf Minuten sind noch zu spielen.

  • Kempe in die Mauer 85. Der Ball landet im Bollwerk der Karlsruher, den zweiten Ball bringt Schulz in die Mitte, aber wieder ist ein Gästespieler eher am Leder.

  • Freistoß für Dynamo 84. Wer schießt? 20 Meter sind es bis zum Tor. Eine gute Chance.

  • Gelbe Karte 83. Wegen Handspiel vorm Strafraum bekommt Peitz die erste Verwarnung im Spiel.

  • KSC-Spieler am Boden 82. Schon wieder liegt ein Gast am Boden. Koch flankt den Ball in die Mitte und wird kurz darauf von einigen Badenern attackiert. Das werden zehn heftige Minuten bis zum Schlusspfiff werden.

  • Schuss von Kempe 81. Dynamo ist vorn im Strafraum, wo Poté nach einem Pressball die Kugel auf seinen Mitspieler ablegt. Sein Schuss geht aber über das Tor.

  • 79. Ex-Dynamo Martin Stoll kommt auf den Platz.

  • 79. Beim KSC geht Gulde raus.

  • Geht noch was? 79. Die Fans wachen jetzt richtig auf und wittern diese große Möglichkeit, heute doch noch einen Sieg mitzunehmen.

  • kurioses Tor 79. Irgendwie hatte gerade in dem Moment niemand damit gerechnet, auch die KSC-Spieler waren wohl etwas überrascht worden.

  • Toooooooooooor 75. Dedic schießt den Ball über die Linie.

  • Eckball für Dynamo 75. Die Partie verflacht in diesen Minuten. Der KSC wartet ab, was die Schwarz-Gelben zeigen, die sich aber nach vorn nicht entscheidend durchsetzen können.

  • zwanzig Minuten bleiben 71. Dynamo versucht sich mit Angriffen gegen den Rückstand zu wehren, aber vor dem Tor ergeben sich trotz Bemühungen keine wirklichen Chancen.

  • 68. Tobias Müller wird eingewechselt.

  • 68. Christoph Menz geht jetzt vom Platz.

  • Vollath macht weiter 67. Nach kurzer Pause gehts weiter. Es gibt Eckball für Dynamo, der aber keine Gefahr bringt.

  • Schuss von Grifo 66. Vincenzo wird quer angespielt, marschiert einige Meter zum Tor und zieht dann ab. Vollath muss sich strecken und kann den Ball zur Ecke abwehren. Dabei verletzt er sich.

  • KSC lauert auf Konter 65. Die Gäste sind auch im zweiten Durchgang aktiver und können Dynamo immer wieder zu Fehlern zwingen.

  • 61. Peitz kommt für die Badener neu ins Spiel.

  • 61. Beim kSC geht Krebs raus.

  • Kempe aus der Distanz 60. Dynamo rennt jetzt wieder an, aber kommt nicht zur zwingenden Chance. Aus gut 20 Metern probiert es Tobi, aber sein Schuss geht über das Tor.

  • Zuschauer 60. 28.963 Fans sind heute ins Stadion gekommen. Etwa 800 Gästefans sind dabei, die momentan bessere Laune als der große Rest haben.

  • 1:2 55. Der KSC geht durch einen Kopfball von Mauersberger wieder in Führung.

  • Kirsten mit einer Parade 55. Nazarov wird im Vorwärtsgang nicht angegriffen und kann aus 18 Metern schießen, aber Benny hat die Pranke oben und klärt zur Ecke.

  • Fans sind da 53. Die Stimmung brandet auf, die Anhänger erheben sich von ihren Plätzen und peitschen die Mannschaft jetzt nach vorn. Der Zwölfte Mann ist da und kann vielleicht heute mal wieder der entscheidende Pluspunkt sein.

  • Grifo mit dem Aufsetzer 52. Dynamo kommt zur nächsten Chance. Nach einer Flanke von Dedic nimmt Vincenzo den Ball direkt, trifft ihn dabei aber nicht voll, so dass Vollath halten kann.

  • Kopfball von Poté 50. Die nächste Ecke erreicht unseren Stürmer, der gleich mit drei seiner Kollegen in die Luft steigt, das Leder aber vorbeisetzt.

  • Dedic mit dem Schuss 49. Dynamo bleibt dran, setzt den KSC im eigenen Strafraum unter Druck. Zlatko kann abziehen, sein Versuch wird abgefälscht und landet auf dem Tornetz.

  • Eckball für Dynamo 49. Die Schwarz-Gelben rollen an. Nach einem Zuspiel könnte Kempe schießen, wird aber abgeblockt. Grifo holt den Standard raus.

  • 46. Zlatko Dedic spielt jetzt neben Micka mit im Sturm.

  • 46. Marvin Stefaniak ist in der Halbzeit in der Kabine geblieben.

  • Wiederanpfiff 46. Weiter gehts.

  • Halbzeit 45.(+1) Jetzt pfeift Schiedsricher Martin Petersen den ersten Durchgang ab. Es steht 1:1 durch zwei Elfmetertore auf beiden Seiten.

  • Eckball für den KSC 45. Gleich zweimal wird es gefährlich, aber erst klärt Koch, danach schießt Schwertfeger den Ball über die Kiste.

  • Koch per Kopf 44. Jetzt ist Dynamo da. Eine Flanke kann Robert zum Tor bringen, aber das Leder geht drüber.

  • Toooooooooor!!!!!!!! 41. Brégerie verwandelt! Weitermachen!!!

  • Elfmeter für Dynamo 40. Poté wird gezogen, kommt zu Fall. Diesmal eine klare Sache.

  • hitzige Atmosphäre 39. Die Fans sind zurecht sauer über den bisherigen Verlauf und bringen mit Pfiffen immer wieder ihren Unmut über Entscheidungen des Schiedsrichters gegen Dynamo zum Ausdruck.

  • harter Einsatz gegen Grifo 38. Im Strafraum geht die KSC-Abwehr nicht zimperlich mit Vincenzo um, aber für einen Elfmeter reicht das nicht. Den folgenden Eckball kann Dynamo nicht für eine gefährliche Aktion nutzen.

  • 37. Nazarov kommt auf das Feld.

  • 37. Yabo geht beim KSC raus.

  • Yabo verletzt 36. Der KSC-Spieler muss raus, für ihn wird gleich Nazarov auf den Platz kommen.

  • Poté wieder mit dem Kopf 35. Endlich mal eine gute Aktion. Stefaniak bringt die gute Flanke auf den kurzen Pfosten, wo unser Stürmer für Gefahr sorgen kann.

  • Konter sitzen auch nicht 33. Losilla erkämpft sich vor dem eigenen Strafraum den Ball, spielt auf Kempe, der Koch losschickt. Doch statt nach außen abzuspielen, wird er von drei KSC-Spielern in die Mangel genommen.

  • Kopfball von Poté 31. Jetzt klappt es doch mal mit einer Aktion, nachdem der Ball von außen in den Strafraum fliegt, ist unser Stürmer da, aber Vollath kann halten.

  • Dynamo kommt nicht in Schwung 30. Offensiv sind die Schwarz-Gelben derzeit nicht in Aktion, bleiben immer wieder vor dem gegnerischen Strafraum hängen oder fabrizieren Fehlpässe.

  • Kirsten wieder da 27. Erneut kommt der KSC in den Dynamo-Strafraum, aber Benny ist draußen und kann gegen Krebs den Torschuss verhindern.

  • Torres wird zurückgepfiffen 26. Wieder kann der KSC-Spieler frei auf das Dresdner Tor zulaufen, aber der Schiedsrichter stoppt ihn. Hier braucht man starke Nerven.

  • Kirsten großartig 24. Wieder so ein Fehler, den Torres nach einem Zuspiel aber aus elf Metern freistehend nicht zum erfolgreichen Torschuss nutzen kann. Benny pariert und verhindert den nächsten Genickschlag.

  • Fehler im Spiel 23. Janßen hatte es angekündigt, der KSC setzt es um. Die Gäste spielen gutes Pressing und nutzen die Unsicherheiten der Schwarz-Gelben zu ihrem Vorteil. Das ist gerade ein ganz gefährliches Unternehmen für Dynamo.

  • taktische Formation 21. Im Mittelfeld tauschen Grifo, Kempe und Stefaniak immer wieder ihre Positionen, während Koch neben Poté öfter im Sturmzentrum auftaucht.

  • Eckball für den KSC 20. Der Ball wird im ersten Versuch abgewehrt, kann dann von den Gästen nicht mehr entscheidend vor das Tor gebracht werden.

  • Losilla klärt zur Ecke 19. Karlsruhe nutzt die Fehler im Aufbauspiel der Dynamo-Elf konsequent und spielt sofort zügig nach vorn. Yabo setzt sich auf der rechten Seite durch und flankt, doch Toto ist dazwischen.

  • Leistner im Sitzen 17. Nach einem Vorstoß des KSC rutscht Toni vor dem Strafraum aus, behält aber die Kontrolle am Ball und schlägt ihn auf dem Po sitzend nach vorn zu Grifo.

  • KSC mit Druck 15. Die Gäste setzen Dynamo schon im Spielaufbau früh zu und zwingen unsere Spieler so zu Fehlern.

  • Jetzt nicht nervös werden 12. Auch wenn das frühe Gegentor wie ein Schock wirkt, braucht die Mannschaft einen kühlen Kopf.

  • Dynamo verunsichert 10. Die Gäste nutzen diesen Nackenschlag und spielen sich schnell nach vorn, können aber aus einer Überzahlsituation kein Kapital schlagen.

  • Fehlentscheidung 8. Brégerie bekommt den Ball ins Gesicht geschossen und der Schiedsrichter pfeift. Die Fernsehbilder sprechen eine deutliche Sprache. Aber davon dürfen sich die Jungs jetzt nicht beirren lassen. Weiterkämpfen!

  • Hennings verwandelt 6. Kirsten springt in die falsche Ecke, es steht 0:1.

  • Verdamt, Elfmeter für den KSC 5. Der Schiedsrichter pfeift, Brégerie soll den Ball unerlaubt berührt haben.

  • Losilla verzieht 4. Der Franzose kommt an den Ball und nimmt das Leder in der Luft direkt. Sein Schuss stellt keine Gefahr für das KSC-Tor dar.

  • nächste Rakete 4. Diesmal wird Poté von Grifo gut angespielt, setzt sich im Laufduell durch und zieht einfach mal ab. Auch dieser Ball verfehlt aber das Ziel.

  • erster Schuss von Koch 3. Dynamo beginnt druckvoll und setzt den KSC schnell unter Druck. Aus einer solchen Situation kommt unsere Nr. 25 frei vor dem Strafraum zum Schuss, aber der Ball geht neben das Tor.

  • Anpfiff 1. Der KSC beginnt, Dynamo spielt zuerst auf das Tor vor dem K-Block.

  • Dynamo wird in Schwarz-Gelb auflaufen, die Gäste aus dem Wildpark ganz in weiß.

  • Die Spieler stehen im Tunnel und kommen gleich raus. Die Fans auf den Rängen zelebrieren ihre Stimmung. Die Spannung ist zum Greifen nah.

  • Die letzten vier Spiele im eigenen Stadion hat Dynamo nicht verloren, allerdings ist auch der KSC seit vier Partien ohne Niederlage.

  • Die letzten beiden Heimspiele gegen Karlsruhe haben die Schwarz-Gelben gewonnen. Im Oktober 2011 gab es einen 5:1-Sieg, im April 2006 einen hart umkämpften 3:2-Erfolg.

  • "Alles, was wir fordern ist, dass ihre eure Arbeit macht!" - Ein Spruchband vor der Gegentribüne bringt den Wunsch der Fans auf den Punkt. Heute muss ein Heimsieg her.

  • Zu Ehren von Herbert Schoen, dem Kapitän der ersten Meistermannschaft von 1953, wird jetzt eine Schweigeminute abgehalten. Herbert Schoen verstarb am 8. April 2014 im Alter von 84 Jahren.

  • Beide Mannschaften sind zum Aufwärmen draußen. Der K-Block ist bereits rappelvoll und unterstützt unser Team mit lautstarken Gesängen.

  • Auf der Bank sitzen neben Ex-Dynamo Martin Stoll noch Reule, Nazarov, Peitz, Mast, Vitzthum und Park.

  • Karlsruhe spielt so: Vollath - Kempe, Mauersberger, Gulde, Klingmann - Schwertfeger - Torres, Yabo, Krebs, Alibaz - Hennings

  • Auf der Bank nehmen Fromlowitz, Gueye, Trojan, Susac, Dedic, Müller und Fiel heute Platz.

  • Olaf Janßen schickt gegen Karlsruhe heute diese Elf auf den Platz: Kirsten - Menz, Brégerie (C), Leistner, Schulz - Losilla, Kempe, Koch, Stefaniak, Grifo - Poté

  • In der Dynamo-Elf wird es heute mindestens eine Veränderung geben. Idir Ouali kann nach einem Anriss des Syndesmosebandes nicht mitspielen.

  • Das Wetter ist wie geschaffen für einen positiven Fußballnachmittag. Mehr als 29.000 Fans werden heute im Stadion unsere SGD unterstützen.

  • Am drittletzten Spieltag empfängt die SG Dynamo Dresden im eigenen Stadion den Karlsruher SC. Wir sind ab 13.30 Uhr live dabei und liefern euch alle wichtigen Informationen über unseren Liveticker.