VfL Osnabrück

Verein

Der erste Fußballverein in Osnabrück wurde am 17. April 1899 unter dem Namen FC 1899 Osnabrück aus den beiden Freizeitmannschaften Antipodia Osnabrück und Minerva Osnabrück gegründet. 1920 entstand aus einer Fusion des FC 1899 und dem Osnabrücker Ballspielverein der Ballspielverein Osnabrück von 1899. Eine weitere Zusammenführung der Osnabrücker Fußballclubs erfolgte im April 1924. Ein Jahr später erhielt der Verein für Leibesübungen von 1899 Osnabrück, kurz VfL Osnabrück, seinen heute noch gültigen Namen. Seit 1938 spielt der VfL in Lila-Weiß und an der Bremer Brücke. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielten die Osnabrücker in der Oberliga Niedersachsen.

In der Saison 1962/63 verpasste der VfL die Qualifikation für die neu eingeführte Bundesliga und blieb für viele Jahre zweitklassig. In den folgenden Jahren erreichten die Niedersachsen die Aufstiegsrunden zum Oberhaus gleich mehrfach, scheiterten aber jedes Mal. 1984 verpasste der VfL den Klassenerhalt und musste in der Amateuroberliga Nord antreten. Nach nur einem Jahr kehrte der Verein jedoch schon wieder in die Zweitklassigkeit zurück. Neun Spielzeiten verblieb Osnabrück dann in der 2. Liga, musste 1993 jedoch erneut absteigen. Anschließend spielte der VfL viele Jahre in der Regionalliga Nord. 1995 gewann Osnabrück die Deutsche Amateurmeisterschaft im Finale gegen die Stuttgarter Kickers.

In den folgenden Jahren beendete der Verein die Spielzeiten im oberen Tabellendrittel. Nachdem der Wiederaufstieg in die 2. Liga 1999 in einer Relegation gegen den Chemnitzer FC verpasst wurde und die anschließende zusätzliche Aufstiegsrunde nach einem „Endspiel“ gegen Kickers Offenbach erfolglos blieb, setzten sich die Lila-Weißen ein Jahr danach in einer dramatischen KO-Runde erst im Elfmeterschießen gegen Union Berlin durch und waren wieder ein Zweitligist. Bis in die Neuzeit wechselte der VfL dann in unregelmäßigen Abständen die Spielklasse und pendelte zwischen 2. und 3. Liga hin und her. In der jüngeren Vergangenheit kreuzten sich dabei zweimal auch die Wege mit der SGD, die sich in den Relegationsduellen 2011 und 2013 gegen den VfL jeweils durchsetzen konnte.

Stadion

Der VfL bestreitet seine Heimspiele in der Osnatel-Arena. Im Volksmund ist die Spielstätte auch als Stadion an der Bremer Brücke bekannt geworden. Dieser Name rührt von der Eisenbahnbrücke her, die in direkter Nachbarschaft die Bremer Straße mit der Bahnverbindung nach Bremen überquert.

Das Stadion bietet 16.667 Zuschauern Platz und wurde 2008 modernisiert. Eine moderne Sitzplatztribüne ersetzte die baufällige Nordtribüne. Neu entstanden dabei auch ein Funktionstrakt, eine Rasenheizung, eine zweite Anzeigetafel und eine Sicherheitszentrale. Die Arena ist so zu einem fast vollständig geschlossenen Fußballstadion geworden und liegt zentrumsnah im Osnabrücker Stadtteil Schinkel.

Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen trug hier bisher sechs Länderspiele aus. Eins davon war das Finale der Damen-Europameisterschaft 1989 gegen Norwegen, das 4:1 gewonnen wurde.

Quellen: Vereinswebsite und Wikipedia

Spieler (inkl. Testspieler) und Trainer in beiden Vereinen

Spieler: Marcos Alvarez, Aias Aosman, Tino Berbig, Sergo Biran, Ansgar Brinkmann, Michael Kügler, Vladen Milovanovic, Halil Savran, Alexander Schnetzler, Marvin Schwäbe, Adam Susac, Pascal Testroet, Tino Berbig, Rene Trehkopf, Marc Wachs

Trainer: Ovid Hajou, Rolf Schafstall, Maik Walpurgis

Steckbrief

  • Gegründet: 17. April 1899
  • Vereinsfarben: Lila-Weiß
  • Stadion: osnatel-Arena
  • Kapazität: 16.667
  • Website: www.vfl.de

Erfolge

  • Deutscher Amateurmeister 1995
  • Meister der Regionalliga Nord 1999, 2000
  • Meister der 3. Liga 2010
  • Niedersächsischer Pokalsieger 2005 und 2013

Ewige Zweitliga-Tabelle

PlatzJahreSpieleSiegeUnentschiedenNiederlagenTorverhältnisDifferenzPunkte
10.24.8612962193461271:1399-1281107

Stand: 01.08.2019

Platzierungen der letzten fünf Jahre

SaisonPlatzLiga
2014/1511.3. Liga
2015/165.3. Liga
2016/176.3. Liga
2017/1817.3. Liga
2018/191.3. Liga