FSV Zwickau

Verein

Seinen Ursprung hat der FSV Zwickau im Zwickauer Stadtteil Planitz, wo der Verein am 28. August 1912 als Planitzer SC ins Leben gerufen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte mit der SG Planitz der Nachfolgeverein, der 1948 mit der Ostzonen-Meisterschaft den ersten großen Titel feierte.

Danach wurde der Verein nach Zwickau delegiert, um nach Zusammenschluss mit vier anderen Mannschaften als ZSG Horch Zwickau zu spielen, die bereits in der Saison 1949/50 Geschichte schrieb und erster DDR-Oberliga-Meister wurde.

Bis 1983 waren die Zwickauer ununterbrochen in der DDR-Oberliga vertreten und wurden in dieser Zeit zweimal als BSG Motor (1963 & 1967) sowie einmal als BSG Sachsenwerk (1975) FDGB-Pokalsieger. Der größte internationale Erfolg folgte 1976 mit dem Erreichen des Halbfinales im Europapokal der Pokalsieger. 

Nach dem Abstieg 1983 pendelte die BSG Sachsenwerk zwischen DDR-Oberliga und DDR-Liga, ehe sich nach der Wende am 1. Januar 1990 der FSV Zwickau e. V. gründete. Anschließend verpasste der Klub die Qualifikation zur 2. Bundesliga, in die er erst 1994 aufsteigen konnte.

Vier Jahre später musste der FSV, auch aufgrund finanzieller Engpässe, wieder den Gang in die drittklassige Regionalliga antreten. 1999 meldeten die Schwäne schließlich zum ersten Mal Insolvenz an, was den Zwangsabstieg in die Oberliga zur Folge hatte und 2005 sogar im Abstieg in die Landesliga gipfelte.

Zuvor entwickelte sich in der Spielzeit 2001/02 während der direkten Aufeinandertreffen eine Fanfreundschaft zwischen den aktiven Anhängern des FSV Zwickau und der SG Dynamo Dresden, die sich im Laufe der Jahre auf beide Vereine übertrug und bis heute Bestand hat.

2005/06 gelang der direkte Wiederaufstieg in die NOFV-Oberliga Süd, in der die Zwickauer auch nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Insolvenzverfahrens 2010 weiter an den Start gehen durften. Zwei Jahre später glückte der Aufstieg in die Regionalliga Nordost und 2016 ging es für den Verein über die Relegation gegen den SV Elverberg in die 3. Liga, in welcher der FSV Zwickau seither vertreten ist. In der vergangenen Spielzeit belegten die Freunde der SGD den 16. Tabellenplatz.

Stadion

Der FSV Zwickau trägt seine Heimspiele in der 2016 fertiggestellten GGZ-Arena aus, in der bei Fußballspielen 10.134 Zuschauer, davon 3.771 Steher, Platz finden.

Quellen: Vereinswebsite und Wikipedia

Spieler (inkl. Testspieler) und Trainer in beiden Vereinen

Spieler: Alexander Gleis, Rene Groß, Steffen Kubatzky, Rocco Milde, Jörg Schmidt, Alexander Besser, Rico Hanke, Hans-Uwe Pilz, Rene Groth, Rene Beuchel, Mario Kreibich, Rene Schmidt, Kai Metzner, Sascha Lense, Veselin Popovic, Steffen Hartkopf, Andreas Narr, Andreas Mittag, Volker Schlicke, Robert Pietsch, Peter Meyer, Gottfried Matthes, Horst Jura, Erwin Erdmann, Heinz Krieger, Ronny Scholze, Egon Jugel, Sebastian Hartung, Christian Hauser, Jan Seifert, Robert Reschke, Jan Koziak, Philip Masak, Sebastian Helbig, Robert Koch, Florian Grossert, Oliver Genausch, Sebastian Mai, Sinan Tekerci, Marius Hauptmann, Richard van den Bosch, Marcel Wächter.

Trainer: Udo Schmuck, Manfred Fuchs, Heinz Werner, Helmut Petzold.

Steckbrief

  • Gegründet: 28. August 1912
  • Vereinsfarben: Rot-Weiß
  • Mitglieder: 2.274 (Stand: Februar 2020)
  • Heimspielstätte: GGZ-Arena
  • Website: www.fsv-zwickau.de

Erfolge

  • Ostzonen-Meister 1948
  • Meister DDR-Oberliga 1950
  • FDGB-Pokalsieger 1963, 1967, 1975
  • Halbfinale Europapokal der Pokalsieger 1976
  • Meister DDR-Liga 1984, 1985, 1988, 1991
  • Meister Regionalliga Nordost 2016
  • Meister NOFV Oberliga Süd 1992, 1994, 2012
  • Meister Landesliga Sachsen 2006
  • DFB-Pokal-Viertelfinale 1997

Ewige Drittliga-Tabelle

PlatzSpieleSiegeUnentschiedenNiederlagenTorverhältnisDifferenzPunkte
31152514061190:217-27193

Stand: 01.09.2020

Platzierungen der letzten 5 Jahre

SaisonPlatzLiga
2015/161.Regionalliga Nordost
2016/175.3. Liga
2017/1815.3. Liga
2018/197.3. Liga
2019/2016.3. Liga