Der Aufsichtsrat der SG Dynamo Dresden

Nachfolgend werden hier die Bestimmungen aus der Satzung der SG Dynamo Dresden e.V. zum Handeln und Wirken des Aufsichtsrates aufgezeigt.

§ 19 Stellung

(1) Der Aufsichtsrat vertritt den Verein zwischen den Mitgliederversammlungen im Sinne § 26 Abs. 1 BGB gegenüber den Geschäftsführern gerichtlich und außergerichtlich.

§ 20 Zusammensetzung

(1) Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens sechs und höchstens neun Mitgliedern. Diese wählen aus  ihrer Mitte den Vorsitzenden, den Stellvertreter und den Schriftführer.

§ 21 Wahl


(1) Sechs Wahlaufsichtsräte werden einzeln durch die Mitgliederversammlung gewählt. Bewerber müssen dem Verein mindestens die letzten 24 Monate ununterbrochen angehört haben. Trifft diese Vo-raussetzung nicht zu, darf der Bewerber nur dann zur Wahl zugelassen werden, wenn er mindestens 24 schriftliche Befürwortungen von Mitgliedern vorlegen kann.

(2) Je einem Stimmaufsichtsrat können die „Fangemeinschaft Dynamo e. V.“, der Ehrenrat und der Jugendrat entsenden. Ihre Amtsperiode beträgt jeweils drei Jahre. Das Wirksamwerden des Entsende-rechts der „Fangemeinschaft Dynamo e. V.“ setzt deren juristische Mitgliedschaft sowie die Übertragung des persönlichen Stimmrechtes des entsendeten Stimmaufsichtsrates zur Vertretung der juristischen Mitgliedschaft der „Fangemeinschaft Dynamo e. V.“ bei der „SG Dynamo Dresden e. V.“ bzw. dessen eigene persönliche Mitgliedschaft voraus.

§ 22 Vertretungsbefugnisse und Haftung

(1) Dem Aufsichtsrat obliegt die Vertretung des Vereins gegenüber der Geschäftsführung und ihren Mitgliedern, die von seinem Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dessen Stellvertreter, und einem weiteren Aufsichtsrat wahrgenommen wird.

(2) Die Aufsichtsratsmitglieder haften persönlich dem Verein gegenüber für jeden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachten Schaden, insbesondere auch für einen, der durch Rechtshandlungen der Geschäftsführung oder der vom Aufsichtsrat bestellten Stimmrechtsvertreter in Körperschaften, an denen der Verein beteiligt ist, dem Verein zugefügt und der bei ordnungsgemäßer Erfüllung der Aufsichtspflichten hätte abgewandt werden können. Für das Fehlverhalten Dritter haften die Mitglieder des Aufsichtsrates nicht.

§ 23 Aufgaben

(1) Der Aufsichtsrat erstellt die Kandidatenliste für das Präsidium nach Eignung für dessen Aufgaben und leitet dessen Wahlen.

(2) Dem Aufsichtsrat obliegt die Bestellung, Überwachung, Abberufung und die Regelung der persönlichen Vertretungsbefugnis der Geschäftsführung.

(3) Der Aufsichtsrat schreibt die Geschäftsführerstellen öffentlich aus und schließt die Verträge der Geschäftsführer im Dienst- bzw. Auftragsverhältnis ab. Zeitweilige Ausnahmen kann der Aufsichtsrat beschließen.

(4) Der Aufsichtsrat entscheidet über eine Empfehlung, die Entlastung der Geschäftsführung betreffend, an die Ordentliche Mitgliederversammlung und hat den entsprechenden Antrag gem.
§ 15 (2) an die Mitgliederversammlung zu stellen.

(5) Der Aufsichtsrat kann den Abschluss von Rechtsgeschäften durch die Geschäftsführung von seiner Einwilligung abhängig machen.

(6) Der Aufsichtsrat beschließt vor jedem Geschäftsjahr den von der Geschäftsführung vorzulegenden Finanzplan und ggf. Nachtragshaushalte.

(7) Der Aufsichtsrat bestellt im Einvernehmen mit dem zuständigen Organ des DFB die Wirtschaftsprüfer und verabschiedet den Jahresabschluss mit Geschäftsbericht. In der Person des Wirtschaftsprüfers hat nach jeweils fünf Jahren ein Wechsel stattzufinden.

(8) Der Aufsichtsrat kann Arbeitsgruppen jeweils unter Leitung eines Aufsichtsratsmitgliedes bestellen.

(9) Der Aufsichtsrat regelt die Vertretung der Stimmrechte des Vereins in anderen Vereinen und  Körperschaften mit einer Mehrheit von mindestens drei Viertel der Stimmen.

§ 24 Sitzungen und Beschlussfassung

(1) Sitzungen des Aufsichtsrates sind vertraulich und werden vom Vorsitzenden nach dessen Ermessen einberufen. Sie werden außerdem einberufen, wenn ein anderes Organ einen begründeten Antrag stellt oder mindestens zwei Mitglieder des Aufsichtsrates dies fordern.

(2) Die Leitung der Sitzungen obliegt dem Vorsitzenden oder bei seiner Verhinderung seinem Stellvertreter oder dem Schriftführer.

(3) Die Geschäftsführung nimmt an der Aufsichtsratssitzung teil, wenn diese auf deren Antrag stattfindet. Zu den Sitzungen geladene Geschäftsführer haben Teilnahmepflicht.

(4) Der Ehrenrat, das Präsidium und der Jugendrat besitzen dauerndes Teilnahmerecht an allen Aufsichtsratssitzungen, das von einem Mitglied aus dem jeweiligen Gremium wahrgenommen werden kann.

(5) Das Stimmrecht im Aufsichtsrat gehört ausschließlich den Aufsichtsratsmitgliedern. Der Aufsichtsrat ist  beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel seiner Mitglieder anwesend sind oder bei schriftlicher Stimmabgabe votiert haben.

(6) Der Aufsichtsrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Die schriftliche Stimmabgabe (Brief,  Fax  oder  E-Mail) ist zulässig, wenn kein Aufsichtsratsmitglied diesem Verfahren widerspricht. Aufsichtsratsmitglieder, die gemäß § 5 (7) von Beratungen zu dem gewünschten Abstimmungsgegenstand ausgeschlossen sind, besitzen dieses Widerspruchsrecht nicht.