Andreas Trautmann legt Nachwuchs-Amt nieder
Ende nach Spieler- und Trainertätigkeit
Insgesamt 372 Pflichtspiele absolvierte Andreas Trautmann für die SGD. Auch nach seiner Karriere widmete er sich über viele Jahre seiner Sportgemeinschaft und unterstützte die Jugendarbeit in der schwarz-gelben Nachwuchs Akademie. Zum Saisonende beenden der 67-Jährige und die SGD die gemeinsame Zusammenarbeit.
„Wir können bei ‚Trautl‘ einfach nur Danke sagen. Er hat die Nachwuchs Akademie über einen unglaublich großen Zeitraum in verschiedenen Funktionen begleitet und so sein Fußballwissen an unsere Junioren weitergegeben. Jetzt wünschen wir ihm für die etwas ruhigere, fußballfreie Zeit alles erdenklich Gute“, sagt Marco Hartmann, Leiter der Nachwuchs Akademie bei Dynamo.
Andreas Trautmann begann seine Fußballlaufbahn bei der BSG Empor Tabak Dresden, und wurde nach einer Station beim FSV Lok Dresden mit 13 Jahren zur SGD delegiert. Der gebürtige Dresdner feierte sein Pflichtspieldebüt am 22. Oktober 1977 im FDGB-Pokal gegen Dynamo Fürstenwalde. Der Defensivspezialist erzielte 77 Pflichtspieltore und feierte mit Dynamo drei Meisterschaften und vier Pokalsiege. Darüber hinaus absolvierte er für die SGD 41 Europapokalspiele (acht Tore) und war 1988/89 Teil der Mannschaft, die ins UEFA-Cup-Halbfinale einzog. Seine letzte Partie in Schwarz-Gelb bestritt er am 25. Mai 1991 in der NOFV-Oberliga gegen den Eisenhüttenstädter FC. Es war das letzte Punktspiel der Sportgemeinschaft auf dem Weg in die gesamtdeutsche Bundesliga.
Für die DDR-Auswahl spielte Trautmann 14-mal, 1980 gehörte er neben Bernd Jakubowski und Matthias Müller zu dem Team, das bei den Olympischen Spielen in Moskau die Silbermedaille gewann.
Danke für deinen unermüdlichen Einsatz für die SGD, Trautl!
