Heimsiege & Auswärtspleite
U19 verliert auf St. Pauli | U17 schlägt Braunschweig | Frauen siegreich gegen Görlitz
Während Profis und U21 aufgrund der Länderspielpause ein freies Wochenende genossen, rollte der Ball bei A- und B-Junioren sowie den Frauen. Während Erstere sich geschlagen geben mussten, konnten U17 und Frauen jeweils wichtige Dreier einfahren.
FC St. Pauli U19 – SG Dynamo Dresden U19 3:0 (2:0)
Die Begegnung auf dem Hamburger Kiez begann ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Doch Dynamo spielte mutig mit und hatte über Nick Birnstein auch die erste Chance auf einen Führungstreffer. Vor der Pause schlugen die Braun-Weißen allerdings gleich doppelt zu. Nach einer Ecke fiel das 0:1, wobei die Situation aufgrund einer Abseitsstellung zumindest fraglich war (43.). Kurz darauf sorgte eine Unachtsamkeit in der Abwehrkette, die der gegnerische Stürmer eiskalt ausnutzte, für das 0:2 in den Winkel (44.). Der Rückstand zur Halbzeitpause tat dementsprechend weh.
Nach dem Seitenwechsel versuchte sich die Mannschaft von Patrick Kunig neu auszurichten. Bei einem langen Ball prallten dann allerdings ein Dresdner Innenverteidiger und ein Hamburger Stürmer aneinander. Aus Sicht des Unparteiischen war der Paulianer eher am Ball, sodass auf Notbremse und Rot entschieden wurde (58.). In Unterzahl wurde es schwer, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Dennoch steckte Schwarz-Gelb nicht auf und erspielte sich eine gute Möglichkeit, bei welcher der Torwart der Gastgeber den Ball vor dem eigenen Strafraum mit der Hand spielte. Statt auf die Verhinderung einer klaren Torchance zu entscheiden, sah der Schiedsrichter einen angelegten Arm und ließ weiterlaufen. Fast im Gegenzug konnte St. Pauli dann mit dem dritten Treffer alles klarmachen (82.).
Bereits am Gründonnerstag, dem 2. April 2026, gastieren Dynamos A-Junioren bei den Altersgenossen des Chemnitzer FC. Ab 13.30 Uhr geht es dann darum, die verlorenen drei Punkte wieder wettzumachen.
SGD: Fritzsche – Logiewa, Baasen-Maldonado, Schumann (80. Becker), Birnstein (70. Wandersleben), Ju. Oehmichen (80. Großmann), Ammar, Grund (Paulich), Krüger, Yevsiukov, Heidrich (61. Alschner)
Bank: Mattheus, Gandlau
Tore: 1:0 (43.), 2:0 (44.), 3:0 (82.)
SG Dynamo Dresden U17 – Eintracht Braunschweig U17 2:0 (2:0)
Dynamos B-Junioren erwischten einen Traumstart ins Heimspiel. Luca Bruntsch schickte mit einem langen Ball Collin Pietsch, der mustergültig querlegte auf Yannis Ludwig, welcher den Ball sauber über die Linie drückte (1.). Mit der Führung im Rücken hatte Schwarz-Gelb die Anfangsphase im Griff und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Im weiteren Verlauf der Begegnung ließ die Qualität etwas nach, wodurch Braunschweig zur großen Möglichkeit auf den Ausgleich kam, allerdings nach einem Fehler im Dresdner Spielaufbau nur den Pfosten traf. Auf der anderen Seite konnte der Gäste-Keeper eine Ecke nicht klären und Willi Kirchhübel drückte das Spielgerät aus dem Gewühl heraus ins Netz (30.). Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken ging es in die Kabinen.
Im zweiten Durchgang hatte die Mannschaft von Trainer Maximilian Puschnigg die Partie über weite Phasen im Griff, doch auch die Eintracht konterte, wobei ein Dresdner Verteidiger auf der Linie klären konnte. Davon aufgeweckt verteidigte die SGD wieder mit größerer Kontrolle, sodass der Punktgewinn nicht mehr wirklich gefährdet werden konnte. Schlussendlich verdiente dieser das Prädikat ‚Arbeitssieg‘. Es war der dritte Dreier in Folge für die B-Junioren und zugleich das erste Spiel ohne Gegentor in der Rückrunde.
Als Favorit reist die U17 am Ostersonntag, dem 5. April 2026, in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Bei Arminia Magdeburg geht es ab 12 Uhr um den Einzug ins Finale des NOFV-Pokals.
SGD: Möckel – Dannebauer, Bruntsch, Eckart, Baronick, Schulze (70. Jaramillo), Ludwig, Gunkel (59. Fronz), Seydel, Pietsch, Kirchhübel (87. Hennersdorf)
Bank: Schäfer
Tore: 1:0 Ludwig (1.), 2:0 Kirchhübel (30.)
SG Dynamo Dresden Frauen – SPG NFV Gelb-Weiß Görlitz 09/Gebelzig 9:3 (6:1)
Schwarz-Gelb startete nicht ganz so wach in die Begegnung wie die Görlitzerinnen, welche bereits nach fünf Minuten über eine Kontersituation in Führung gehen konnten. Davon angestachelt reagierte die SGD in Person von Anne-Sophie Gleisberg, welche per Fernschuss fast postwendend den Ausgleich erzielte (7.). Nach nicht einmal einer Viertelstunde war die Partie schon gedreht, als Johanna Wessela von der Sechszehnerkante ins lange Eck vollstreckte (15.). Das 3:1 erzielte Aline Bartlick per Flugkopfball, nachdem die gegnerische Keeperin den Ball prallen ließ (23.). Mit einem Schlenzer, der fast eine Kopie des 1:1 darstellte, erhöhte erneut Gleisberg auf 4:1 (35.). Damit noch nicht genug, denn Annemarie Hörr (43.) und abermals Gleisberg (45.+2) stellten den 6:1-Pausenstand her.
Görlitz kam verletzungsbedingt mit nur neun Spielerinnen aus der Pause, woraufhin auch Trainer René Müller eine Akteurin vom Feld nahm. Damit kam Dynamo jedoch nicht so gut zurecht. Trotz Überzahl konnte Schwarz-Gelb die zusätzlichen Räume nicht so recht für sich nutzen. In der 65. Minute verwertete Sarah Knop einen Abpraller per Volley zum 7:1. Im Gegenzug fehlte bei einem Konter etwas die Geschwindigkeit, sodass die Görlitzerinnen nochmals trafen (67.). Sehenswert erzielte Wessela dann mit einer Volley-Abnahme aus 18 Metern zentraler Position das 8:2 (80.). Abermals konnten die Gelb-Weißen dann einen Konter für sich nutzen (85.) bevor Wessela mit ihrem dritten Streich das letzte Wort dieser Begegnung sprach (89.) und den 9:3-Endstand besorgte. Alles in allem stand ein verdienter Sieg zu Buche, wobei es angesichts der drei Gegentore an der defensiven Stabilität zu arbeiten gilt.
Dynamos Frauen weilen nun in einer etwas längeren Pause, bevor am Sonntag, dem 19. April 2026, der letzte Block von vier Spielen beginnt. Zunächst gastiert Schwarz-Gelb dann ab 13 Uhr beim Serkowitzer FSV.
SGD: Uhlmann – Bartlick (46. Hechtfisch), Gleisberg (46. Bömig), Hörr, Hilbich (46. Weigel), Wessela, Merder, Haufe, Appel, Oertelt (46. Knop), Mühle (46. Gaitzsch)
Bank: Veit, Schiller
Tore: 0:1 (5.), 1:1 Gleisberg (7.), 2:1 Wessela (15.), 3:1 Bartlick (23.), 4:1 Gleisberg (35.), 5:1 Hörr (43.), 6:1Gleisberg (45.+2), 7:1 Knop (65.), 7:2 (67.), 8:2 Wessela (80.), 8:3 (85.), 9:3 Wessela (89.)
