Nachwuchs
24. August 2026 // 14.45 Uhr

Siegreich durchs schwarz-gelbe Wochenende

Ein U17-Spieler beim Abschluss im Spiel gegen Carl-Zeiss Jena.

U19 punktet auswärts | U17 schlägt Jena | Frauen souverän im Pokal


Während Dynamos U21 am Wochenende pausierte, fuhren U19, U17 und die Frauen wichtige Siege ein.

1. FC Nürnberg U19 – SG Dynamo Dresden U19 1:3 (0:0)

Schwarz-Gelb kam im Frankenland nicht wie gewünscht in die Partie. Das Anlaufen ließ Potenzial nach oben, die Zweikämpfe waren ausbaufähig und auch die Ballverluste waren teils zu einfach. Während Dynamo hinten dennoch nichts zuließ und ordentlich verteidigte, gab es auch vorn keine wirklichen Chancen, sodass es zunächst torlos in die Kabinen ging.

Die Sportgemeinschaft kam besser aus der Pause, doch nach rund einer Stunde musste die Begegnung lange unterbrochen werden, da sich ein Nürnberger Spieler schwer am Arm verletzte. Nach rund einer halben Stunde konnte es weitergehen und das Team von Trainer Maximilian Puschnigg kam direkt zur ersten Großchance, als Kevin Krüger das Leder aus 16 Metern an die Latte setzte (90.+1). Anschließend entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem Schwarz-Gelb den ersten Nürnberger Fehler eiskalt ausnutzte. Nach einem hohen Ballgewinn legte sich Yanic Grund das Spielgerät am Torwart vorbei und schob locker in den leeren Kasten ein (90.+11). Während Nürnberg nun drückte, lauerte Dynamo. Und so war es wieder ein Ballverlust der Abwehr, den Quentin-Orlando Enold nutzte, um den gut eingelaufenen Rochael Becker im Zentrum zu bedienen, der trocken netzte (90.+23). Sieben Zeigerumdrehungen später gab es bei einem langen Ball Abstimmungsprobleme in der Verteidigung der Gastgeber. Dynamo sammelte den zweiten Ball auf, legte diesen auf Anton Schumann zur Grundlinie, der querlegte, wo abermals Becker goldrichtig stand, und seinen Doppelpack erzielte (90.+30). Kurz vor Abpfiff kam der ‚Club‘ noch zu einer Ecke, bei der es die Sportgemeinschaft nicht ganz sauber verteidigte, sodass noch der Ehrentreffer gelang (90.+37), welcher den Auswärtssieg allerdings nicht mehr in Gefahr brachte.

So gelang der erste Dreier der neuen Saison, der aufgrund der Spielanteile vielleicht ein wenig hoch ausfiel und dennoch im Hinblick auf die Effizienz verdient war. Dynamos A-Junioren erwartet nun ein spielfreies Wochenende, bevor am Samstag, dem 5. September 2026, die Altersgenossen vom FC Rot-Weiß Erfurt in Elbflorenz gastieren.

SGD: Möckel – Logiewa, Enold (90.+28 Wagner), Becker, Krüger, Seydel, Grund (90.+28 Susa), Eckart, Baasen Maldonado (90.+20 Kirchhübel), Yevsiukov (90.+4 Schumann), Ludwig (46. Großmann)

Bank: César, Jaramillo

Tore: 0:1 Grund (90.+11), 0:2 Becker (90.+23), 0:3 Becker (90.+30), 1:3 (90.+37)

SG Dynamo Dresden U17 – FC Carl Zeiss Jena U17 4:2 (3:0)

Dynamo kam schwungvoll in die Partie und kontrollierte über weite Strecken das Geschehen. Daraus resultierte auch die frühe Führung, als Malte Stapperfenne eine Flanke aus der Drehung verwerten konnte (7.). Keine zehn Minuten später eroberte Schwarz-Gelb im Pressing den Ball und Emil Arnold konnte im Anschluss auf 2:0 stellen (16.). Noch vor der Pause ließ Minseo Kim zwei Gegenspieler im Eins-gegen-Eins stehen und schlenzte anschließend sehenswert ins lange Eck zur 3:0-Pausenführung (39.).

Nach dem Seitenwechsel verlor die Sportgemeinschaft etwas die Dominanz. Nach einer Jenaer Ecke fast unmittelbar nach Wiederanpfiff fiel dann das 3:1 (47.). Die Gäste waren nun besser im Spiel und drängten auf den Anschluss. Es ging in dieser Phase hin und her. Nachdem ein Dresdner im Strafraum der Thüringer zu Fall gekommen war, entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Luca Bruntsch eiskalt verwertete (80.). Doch fast im direkten Gegenzug erzielte Carl-Zeiss das 4:2 und machte es somit nochmal spannend (82.). Doch Dynamo ließ nichts mehr anbrennen und behielt die drei Punkte daheim.

Die B-Junioren kletterten somit an die Gruppenspitze und können diese am kommenden Sonntag, dem 30. August 2026, ab 13 Uhr beim Halleschen FC verteidigen.

SGD: Purucker – Gillitzer, Bruntsch, Arnold (68. Scope), Zimmermann (82. Schreger), Stapperfenne, Siegert (82. Naake), Minge, Kim (68. Mellem), Petzold, Kunze (46. Helmert)

Bank: Kuhne

Tore: 1:0 Stapperfenne (7.), 2:0 Arnold (16.), 3:0 Kim (39.), 3:1 (47.), 4:1 Bruntsch (Strafstoß/80.), 4:2 (82.)

SV Waldenburg 1844 – SG Dynamo Dresden Frauen 1:6 (1:4)

Die Sportgemeinschaft startete unglücklich in die Sachsenpokalpartie und geriet nach einem Fehler im eigenen Spielaufbau früh in Rückstand (2.). Davon ließ sich das Team von Trainer Steffen Illner allerdings nicht beirren. Schwarz-Gelb dominierte die Begegnung, ließ den Ball gut laufen und hatte lange Ballbesitzphasen. Redlich verdient war daher der Ausgleich in Minute 15, als Matilda Schönherr aus 16 Metern sehenswert traf. Wenige Minuten darauf wurde Schönherr im Strafraum gelegt und es gab folgerichtig Elfmeter, den Annemarie Hörr eiskalt versenkte (22.). Das Spiel war kaum wieder angepfiffen, da war es die Kapitänin selbst, die gefoult wurde und den fälligen Strafstoß abermals ins Netz einschob (24.). Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Schönherr auf 4:1 (34.).

Im zweiten Durchgang macht Dynamo weiter Druck und erspielte sich viele Chancen. Wenn sich das Team etwas vorwerfen lassen musste, dann, dass es diese nicht effizient genug zu nutzen wusste. Hinten ließ man allerdings nichts zu, sodass die Führung ungefährdet war. In der 71. Minute war es dann ein Distanzschuss von Anika Metzner, der seinen Weg in die Maschen fand. Kurz vor Abpfiff sorgte eine Kopie jenes Treffers, der abermals über den Flügel herausgespielt war, für den 6:1-Endstand (90.).

Damit haben sich die Frauen den Platz im Achtelfinale des Sachsenpokals gesichert, sind zuvor allerdings zunächst beim Ligaauftakt gefragt. Dieser steigt am kommenden Sonntag, dem 30. August 2026, ab 15 Uhr gegen die Zweitvertretung des Chemnitzer FC.

SGD: Weigand – Gleisberg (71. Schlegel), Schönherr, Hörr (71. Bartlick), Böhmak, Weigel (71. Merder), Beyer-Westendorf (60. Bormann), Haufe, Appel (60. Hechtfisch), Metzner, Wendisch (46.)

Bank: Beier

Tore: 1:0 (2.), 1:1 Schönherr (15.), 1:2 Hörr (Strafstoß/22.), 1:3 Hörr (Strafstoß/24.), 1:4 Schönherr (34.), 1:5 Metzner (71.), 1:6 Metzner (90.)


 

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