„Augenmerk auf Präsenz und Kontersicherung“
Vorbericht: Karlsruher SC – SG Dynamo Dresden
Die Sportgemeinschaft reist ins Badener Land zum Karlsruher SC. Erstmals wird die SGD dabei im neugebauten und fertiggestellten BBBank Wildparkstadion gastieren. Anstoß der Partie ist am Sonntag, dem 8. März 2026, um 13.30 Uhr. Der Gästeblock ist komplett ausverkauft. Rund 3.500 Dynamo-Fans werden die Reise mit nach Karlsruhe antreten.
Der Gegner
Ähnlich wie in der vergangenen Saison haben die Karlsruher bislang eine eher ruhige Saison erlebt. Nach oben beträgt der Abstand zu den Aufstiegsrängen zwölf Punkte. In die Abstiegszone ist der Vorsprung bei acht Punkten, womit der KSC mit 33 Punkten aktuell auf dem achten Tabellenplatz steht. Auch in der Rückrunde läuft es für die Badener solide. Mit drei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen sind die Karlsruher das fünftbeste Team der 2. Bundesliga, direkt hinter unserer Sportgemeinschaft. Ein wichtiger Spieler für den Sportclub ist dabei Marvin Wanitzek. Der 32-jährige Routinier erzielte bereits elf Treffer in der laufenden Saison und bereitete sechs weitere Tore vor. Mit einem Durchschnitt von 2,98 besitzt er außerdem die beste „Kicker-Note“ in der Mannschaft von Cheftrainer Christian Eichner. Der Übungsleiter muss allerdings am Sonntag auf der Torhüterposition umbauen. Stammtorwart Hans Christian Bernat hat am vergangenen Spieltag seine fünfte gelbe Karte gesehen und fehlt gegen die SGD gelbgesperrt.
Die Personalsituation
Für das Spiel in Karlsruhe steht Lennart Grill mit seiner Langzeitverletzung weiterhin nicht zu Verfügung. Ebenso wird Jakob Lemmer die Partie aufgrund seiner gelb-roten Karte im Heimspiel gegen Darmstadt gesperrt verpassen.
Die Stimmen zum Spiel
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sprach Cheftrainer Thomas Stamm über den bevorstehenden Gegner: „Sie haben zuletzt mit einer Systematik zwei Siege geholt, wie wir sie auch im Hinspiel erlebt haben. Ob sie es jetzt genauso erneut gegen uns machen werden, bleibt abzuwarten, denn sie sind da sehr variabel. Ihre Stärke liegt vor allen in den Umschaltsituationen, wo sie schnell die Tiefe suchen. Darauf müssen wir im eigenen Ballbesitz ein Augenmerk legen, was Präsenz und Konterabsicherung in der letzten Linie betrifft. Ich glaube dennoch, dass wir nach den letzten Wochen mit breitem Selbstvertrauen nach Karlsruhe fahren können und die Überzeugung besitzen, dort etwas mitzunehmen.“
Vor den vergangenen beiden Spielen, die der KSC allesamt gewinnen konnte, änderte Karlsruhe-Trainer Christian Eichner seine Grundformation und setzte eher auf eine Dreier- bzw. Fünferkette. Ein wichtiger Aspekt, der dem Trainerteam der SGD nicht verborgen geblieben ist und bei der Gegneranalyse eine Rolle gespielt hat. „Wenn sie die Systematik umstellen und dann auch gewinnen, dann schaut man sich diese Partien deutlich intensiver an. Sie spielen jetzt mit einer neuen Grundordnung und haben auch ihre Pressinglinie teils verändert, auch wenn sie da sehr variabel sind. Die größte Auffälligkeit ist ihre letzte Linie, die sie nun als Dreier- oder Fünferkette gestalten. Aber auch schon vor der Systemumstellung waren die Spiele für sie eng und sie hatten immer die Möglichkeiten, Punkte einzufahren“, erklärte der Cheftrainer.
Ich glaube dennoch, dass wir nach den letzten Wochen mit breitem Selbstvertrauen nach Karlsruhe fahren können und die Überzeugung besitzen, dort etwas mitzunehmen.Thomas Stamm, Cheftrainer der SG Dynamo Dresden
Ein weiterer Aspekt, der auf die Mannschaft der Schwarz-Gelben zukommen wird, ist ein anderer Mann im Tor bei den Karlsruhern. Nachdem Stammtorwart Bernat seine fünfte gelbe Karte sah, wird Robin Himmelmann für ihn zwischen die Pfosten rücken, der bislang noch kein Pflichtspiel für den KSC absolviert hat. „Grundsätzlich wissen wir, dass es so kommen wird, und geben den Jungs da ein paar Hinweise mit. Letztendlich ist es dennoch ein Spieler mit sehr viel Qualität und Erfahrung, was manchmal deutlich wertvoller ist. Wir weisen die Jungs immer wieder auf Details bei einzelnen Gegenspielern hin, aber der Fokus muss klar und eindeutig bei uns liegen“, sagte Stamm auf der Pressekonferenz in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie.
Die Bilanz
Zum 25. Duell wird es am Sonntag zwischen beiden Mannschaften kommen. Der KSC hat in der Bilanz leicht die Nase vorn. Zehn Spiele konnten die Karlsruher für sich entscheiden, die SGD gewann sieben Partien. In ebenso sieben Duellen wurden die Punkte geteilt. Dennoch sind die Schwarz-Gelben seit vier Spielen gegen den Karlsruher SC ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert vom 3. August 2019, als die Sportgemeinschaft mit 2:4 beim KSC unterlag.
Die Ticketsituation
Über 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden am Sonntag im Wildpark erwartet. Der Heimbereich ist im Gegensatz zum Gästeblock nicht ausverkauft. Etwa 3.500 Dynamo-Fans werden diesen am Sonntagmittag randvoll füllen.
Alles Wissenswerte für Stadionbesucherinnen und Stadionbesucher gibt‘s zum Nachlesen in der Faninfo.
Die Übertragung
Die Partie am Sonntag wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky gezeigt. Alle Infos zum Angebot findet Ihr hier.
Wir halten Euch wie gewohnt über unseren Liveticker auf der Website und in der Dynamo-App sowie auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden.
