Profis
13. März 2026 // 15.19 Uhr

„Jeder weiß um die Bedeutung“

Die SGD empfängt den SC Preußen Münster zum 26. Spieltag im Rudolf-Harbig-Stadion.

Vorbericht: SG Dynamo Dresden – SC Preußen Münster


Zum letzten Heimspiel vor der Länderspielpause gastiert der SC Preußen Münster im Rudolf-Harbig-Stadion. Anstoß zum Familienspieltag, der von Ausrüster JAKO präsentiert wird, ist am Sonntag, dem 15. März, um 13.30 Uhr.

Der Gegner

Der SC Preußen Münster, trainiert von Cheftrainer Alexander Ende, spielte eine solide Hinrunde und fand sich zur Winterpause auf dem 12. Tabellenplatz mit 20 Punkten wieder. Die SGD stand zu diesem Zeitpunkt sechs Punkte hinter den Münsteranern auf dem letzten Tabellenplatz. Nach acht Spieltagen hat sich dieser Vorsprung egalisiert und die Sportgemeinschaft ist nun punktgleich mit dem SC Preußen Münster. Aufgrund des besseren Torverhältnisses steht die SGD aktuell sogar vor den Männern von Alex Ende. Spielerisch wartet mit dem SCP aber der nächste schwere Gegner auf die Schwarz-Gelben. Das Spielsystem von Ende ist sehr auf Ballbesitzphasen und Passspiel ausgelegt. Außerdem suchen die Gäste immer wieder Eins-gegen-Eins-Duelle, die sie zumeist für sich entscheiden können. Ein Mann, den Dynamo definitiv im Auge behalten sollte, ist Ex-Dresdner Oliver Batista-Meier. Der junge Mittelfeldakteur zählt zu den Kreativspielern im Team von Alexander Ende. Mit sechs Toren und vier Vorlagen ist der 25-Jährige der beste Scorer bei den Adlerträgern.

Die Personalsituation

Für das Spiel am Sonntag steht Lennart Grill als Langzeitverletzter nicht zur Verfügung. Ebenfalls wird Vinko Šapina mit Rückenproblemen das Heimspiel verpassen.

Die Stimmen zum Spiel

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sprach Cheftrainer Thomas Stamm über die Bedeutung der bevorstehenden Partie: „Wenn wir die Partie gewinnen und sechs Punkte bekommen sollten, kann man es als „Sechs-Punkte-Spiel“ bezeichnen, aber am Ende geht es um drei Zähler. Wir wissen natürlich wie wichtig es ist, direkte Duelle für sich zu entscheiden. Das ist uns in der Rückrunde schon zweimal gelungen. Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber wir werden mit viel Überzeugung und Selbstvertrauen aus den letzten Spielen in die Partie gehen, auch wenn der Gegner über viel Qualität verfügt, aber es ist ein Heimspiel, das wir für uns entscheiden wollen.“

Zu viel Brisanz und Emotionalität möchte Stamm der Partie aber nicht widmen und sieht auch keine Gefahr, dass seine Mannschaft mit der falschen Einstellung ins Spiel geht. „Wir müssen von den Jungs nichts fernhalten und das wäre auch der falsche Weg. Am Ende weiß jeder um die Bedeutung der Partie und es wird genauso schwer werden, wie gegen Fürth und Magdeburg. Trotzdem ist es am Ende ein normales Zweitligaspiel in dem noch rein gar nichts entschieden wird, weil es danach noch genügend Punkte zu erspielen gibt. Je mehr man die Bedeutung und Brisanz eines solchen Spiels pusht, umso höher ist dann auch die Gefahr, dass man sich darauf einlässt, aber da sehe ich die Mannschaft vollkommen klar. Wir wissen, an welchen Themen wir arbeiten und dranbleiben müssen, um weiter so erfolgreich in der Rückrunde zu sein. Ich habe keine Angst, dass wir mit einem falschen Fokus in den Sonntag gehen, weil jedem in der Mannschaft bewusst ist, welche Bedeutung die 2. Bundesliga für diesen Verein hat und so werden wir auch in das Duell gehen“, so Stamm.

Ich habe keine Angst, dass wir mit einem falschen Fokus in den Sonntag gehen, weil jedem in der Mannschaft bewusst ist, welche Bedeutung die 2. Bundesliga für diesen Verein hat und so werden wir auch in das Duell gehen.
Thomas Stamm, Cheftrainer der SG Dynamo Dresden

Zuletzt überzeugte die SGD vor allem in den ersten 45 Minuten und dominierte den Gegner nach Belieben. Doch ähnlich wie kürzlich in Karlsruhe, reichte eine starke erste Halbzeit nicht aus, um sich am Ende mit drei Punkten zu belohnen. Das Trainerteam sieht aber Möglichkeiten, um dies im Training anzugehen: „Man kann diese Dinge trainieren. Wenn wir elf gegen elf spielen, dann kann man eine Führung simulieren und auch das Spiel bewusst steuern. Da geht es dann um die Balance aus Ballbesitz und den Weg Richtung Tor zu suchen. Mit einer Führung im Rücken kannst Du auf das zweite Tor gehen, bist aber nicht gezwungen die Bälle in die Box zu bringen, wenn diese nicht gut besetzt ist. Da geht es dann darum, das Spiel noch einmal zu verlagern, so wie wir es in der ersten Halbzeit gegen Karlsruhe sehr gut gemacht haben. Da braucht es eine gute Balance und wir dürfen nicht unruhig werden. Daran arbeiten wir, um die Partie mit einer anderen Konsequenz über die vollen 90 Minuten zu bringen und da sehe ich aus meiner Perspektive auch, dass wir besser werden“, erklärte der Cheftrainer den anwesenden Journalisten im Pressekonferenzraum der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie.

Die Bilanz

Das zwölfte Duell steht am Sonntagmittag bevor und bislang hatte die SGD in den meisten Partien die Nase vorn. Fünf Siege gehen auf das Konto der Schwarz-Gelben, wohingegen zwei Spiele von den Münsteranern gewonnen werden konnten. Ähnlich wie im Hinspiel gab es nach vier Duellen zwischen beiden Mannschaften aber keinen Sieger.

Die Ticketsituation

Zum Familienspieltag gegen den SC Preußen Münster werden knapp 31.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion erwartet, darunter rund 1.500 Gästefans.
Alles Wissenswerte für Stadionbesucherinnen und Stadionbesucher gibt‘s zum Nachlesen in der Faninfo.

Die Übertragung

Die Partie am Sonntag wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky gezeigt. Alle Infos zum Angebot findet Ihr hier.

Wir halten Euch wie gewohnt über unseren Liveticker auf der Website und in der Dynamo-App sowie auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden. Außerdem wird unser Fanradio live von der Partie berichten. Der Audiostream ist ab wenige Minuten vor dem Anpfiff auf der Website der Sportgemeinschaft verfügbar.


 

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