Es ist wieder Derbyzeit im Dynamoland: Am Sonntag reist die Sportgemeinschaft Richtung Westsachsen zum FC Erzgebirge. Im „Schacht“ will die Mannschaft von Cheftrainer Markus Anfang in einem schwierigen Spiel drei wichtige Punkte einfahren. Anstoß im Erzgebirgsstadion ist am Sonntag, dem 18. Februar 2024, um 16.30 Uhr.
Der Gegner aus dem Erzgebirge ist mit einem 2:1-Erfolg gegen Rot-Weiss Essen schwungvoll ins Kalenderjahr 2024 gestartet. In Sandhausen gab es für die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev die bisher einzige Niederlage in diesem Jahr. Es folgten ein 2:0-Sieg gegen Lübeck und ein torloses Remis gegen 1860 München. Dass der „Schacht“ Ostduelle gewinnen kann, zeigten sie am vergangenen Wochenende, als sie trotz zweimaligen Rückstandes die Partie gegen den Halleschen FC am Ende mit 3:2 gewannen. Aktuell rangieren die Erzgebirgler mit 38 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und schielen damit immer mal wieder Richtung Relegationsplatz drei.
Wie bereits in den vergangenen Duellen muss Cheftrainer Markus Anfang auf die beiden Langzeitverletzten Kyrylo Melichenko und Stefan Drljaca verzichten. Kevin Ehlers ist vor zwei Wochen umgeknickt und im Rehatraining. Ein Einsatz kommt für ihn zu früh. Manuel Schäffler konnte am Freitag aufgrund von Rückenproblemen nicht mittrainieren und Tobias Kraulich musste die Einheit mit Oberschenkelproblemen abbrechen. Bei beiden ist ein Einsatz am Sonntag fraglich.
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte Cheftrainer Markus Anfang zum anstehenden emotionsgeladenen Duell gegen den FC Erzgebirge: „Derbys sind immer etwas Besonderes, gerade auch für das Umfeld. Für uns als Mannschaft ist grundlegend nicht vieles anders. Wir bereiten uns vor wie auf jedes andere Spiel auch und gehen die Inhalte, die an dem Spieltag wichtig werden, durch. Natürlich geht es in diesem Duell viel um Leidenschaft und Emotionen, deswegen müssen wir einen kühlen Kopf bewahren, uns nicht ablenken lassen und unseren Fußball spielen. Bei einem Derby kannst du nicht alles ausblenden und wir brauchen Leidenschaft und Emotionen, aber nicht die, die uns vom Spiel wegbringen“.
Bei einem Derby kannst du nicht alles ausblenden und wir brauchen Leidenschaft und Emotionen, aber nicht die, die uns vom Spiel wegbringen.Markus Anfang, Cheftrainer der SG Dynamo Dresden
Angesprochen auf den Gegner im Erzgebirge erwartet Anfang eine „spielstarke Mannschaft, die in den vergangenen zehn Jahren acht Saisons in der 2. Bundesliga gespielt hat.Sie spielen häufig mit hohen Außenverteidigern und schlagen viele Flanken in den Strafraum, wo sie mit Marcel Bär und Boris Tashchy zwei gefährliche Kopfballspieler haben. Zusätzlich haben sie mit Marvin Stefaniak einen Spieler, der immer wieder in Eins-gegen-Eins-Situationen geht. Wenn sie in den Strafraum kommen und flanken können, sind sie sehr gefährlich“, so die Einschätzung von Markus Anfang zum FC Erzgebirge.
Zum 128-mal stehen sich beide Mannschaften am Sonntag gegenüber. In Pflichtspielen ist es das 109. Duell zwischen Dynamo und dem Verein aus dem Erzgebirge, in denen die Sportgemeinschaft in 47 Partien als Sieger vom Rasen ging. 29-mal wurden die Punkte geteilt und in 32 Spielen war der Gegner aus dem „Schacht“ am Ende der Sieger. Am Sonntag soll für die Männer von der Elbe der 48. Sieg im 109. Pflichtspielduell gelingen.
Die Partie im Erzgebirge ist restlos ausverkauft. Auch der Gästeblock wird mit rund 1.800 Dynamo-Fans rappelvoll sein. Alle Infos für Auswärtsfahrerinnen und Auswärtsfahrer findet Ihr in der Faninfo.
Zudem überträgt der MDR das Sachsenderby live.
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